Archiv für den Monat August 2010

NPD-Chef bietet Sarrazin Job als Berater an

Der Vorsitzende der rechtsextremen NPD, Udo Voigt, sieht sich und andere Rechtsextreme durch die Thesen von Thilo Sarrazin bei künftigen Prozessen wegen Volksverhetzung geschützt. Gegenüber dem ARD-Politikmagazin “Report Mainz” sagte NPD-Chef Udo Voigt: “Unsere Aussagen werden damit salonfähiger und es ist dann auch immer schwerer, Volksverhetzungsverurteilungen gegen NPD-Funktionäre anzustreben, wenn wir uns zur Ausländerpolitik äußern, wenn sich etablierte Politiker auch trauen, das zu äußern.” (…) Für den Fall, dass Sarrazin aus der SPD ausgeschlossen werde oder austrete, macht der NPD-Vorsitzende Voigt dem Bundesbank-Vorstand ein Angebot: “Es würde mich freuen, wenn er als Berater dem NPD-Parteivorstand zur Verfügung stünde oder gar als Ausländerrückführungs-Beauftragter der NPD fungiert.” Wovon die NPD den Bundesbankvorstand allerdings bezahlen will, bleibt offen.

via npd-blog.info: NPD-Chef bietet Sarrazin Job als Berater an

siehe auch: Dr. phil. Gideon Botsch: Sarrazin-Gutachten

Das “Fest der Völker” findet nicht statt

Das für den 11. September in Pößneck geplante “Fest der Völker” mit Neonazi-Bands findet nicht statt. Der Veranstalter habe das Neonazi-Konzert ohne Begründung abgesagt, teilten die Stadt und das Landratsamt einem Bericht des Freien Worts zufolge mit. Das «Fest der Völker» der rechtsextremen NPD war erstmals 2005 in Jena ausgerichtet worden. Nach heftigen Protesten wurde es 2008 nach Altenburg verlagert und im vergangenen Jahr nach Pößneck im Saale-Orla-Kreis. (…) Im vergangenen Jahr hatten sich laut Polizei rund 450 Anhänger aus der rechten Szene zu dem Konzert mit rechtsextremen Bands versammelt und zugleich rund 800 Menschen bei Demonstrationen, Kundgebungen und einer «Meile der Demokratie» gegen die NPD-Veranstaltung protestiert.

via npd-blog.info: Das “Fest der Völker” findet nicht statt

upd.-Sarrazin-Special: Deutsche Gene entschlüsselt

Eine Studie von Zürcher Gen-Analytikern [aus 2007; dokmz] zeigt: Jeder zehnte Deutsche hat jüdische Vorfahren. Rund sechs Millionen Juden wurden ermordet, weil das deutsche Nazi-Regi­me eine „Verunreinigung“ der germanischen Rasse befürchtete. Die moderne Genetik zeigt nun aber: Nur sechs Prozent aller Deutschen sind väterlicher­seits germanischen Ursprungs, zehn Prozent haben jüdische Wurzeln. Dies berichtete die Bild am Sonntag im November 2007 unter Berufung auf eine Studie der Schweizer Firma Igenea, die 19.457 Gen-Analysen von Deutschen verglichen hatte. „Die moderne Genetik führt den Rassismus ad absurdum. Denn alle Genana­lysen beweisen ohne jeden Zweifel, dass jeder Mensch unzählig viele Wurzeln hat, weil die Urvölker über Jahrtausende gewandert sind. In jedem Menschen steckt ein Mischmasch. Hätten wir Genmaterial von Adolf Hitler, könnten wir unter Umstän­den nachweisen, dass auch Juden zu seinen Vorfahren gehört haben. Die Wahr­scheinlichkeit beträgt zehn Prozent.“ sagt Inma Pazos von Igenea. Die Tatsache, dass ein Zehntel der Deutschen jüdische Wurzeln hat, kom­mentiert Professor Dr. Salomon Korn (64), Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, so: „Die Geschichte der Juden in Deutschland ist über 1700 Jahre alt – und damit älter als die vieler während der Völkerwanderung zugewanderter Stämme. Bis zum ersten Kreuzzug 1096 und nach der Emanzipa­tion der Juden im 19. und beginnenden 20. Jahrhundert hat es Mischehen zwischen Juden und Christen gegeben. Berücksichtigt man die Generationenfolge seit dieser Zeit, dann ist es nicht mehr verwunderlich, dass zehn Prozent der Deutschen Juden als Vorfahren haben“.

via Die Gemeinde Wien: Deutsche Gene entschlüsselt

siehe auch einen weiteren Oldie but Goodie: BrandSätze. Rassismus im Alltag (thx to indymedia & DISS). 1992: Über den Einwanderungsdiskurs, also darüber, was und wie in der Bundesrepublik über Einwanderung und Flucht gesprochen und gedacht wird, ist für die Ebene des Alltags bisher kaum geforscht worden. Dem macht die vorliegende Untersuchung ein Ende. Ihre Ergebnisse sind allerdings alarmierend: Es zeigt sich, daß deutsche Bürgerinnen und Bürger zutiefst in diesen rassistisch strukturierten Diskurszusammenhang verstrickt sind. Wie sich diese Verstrickung darstellt, mit welchen (rhetorischen) Mitteln sie sich äußert, an welchen Inhalten sie sich festmacht – dies hat diese Analyse herausgearbeitet. Oft sind Sätze, so konnte diese Analyse feststellen, keine unverbindlichen Meinungen, sondern insofern BrandSätze, als sie die Bereitschaft und/oder die Aufforderung zum Handeln enthalten. Dies ist auch nach dem Abflauen der Tätlichkeiten gegenüber EinwandererInnen und Flüchtlingen immer noch aktuell.

one race – human race

Brandanschlag auf jüdische Begräbnishalle in Dresden

Auf die Begräbnishalle des Neuen Jüdischen Friedhofs in der Dresdner Johannstadt ist ein Brandanschlag verübt worden. Am frühen Sonntagmorgen zündeten bisher unbekannte Täter die Eingangstür an. Der Schwelbrand wurde durch eine Radfahrerin bemerkt, die Feuerwehr und Polizei alarmierte, wie eine Sprecherin des Landeskriminalamtes sagte. (…) Die Ermittlungen wegen schwerer Brandstiftung wurden von der Sonderkommission Rechtsextremismus (Soko Rex) des Landeskriminalamtes Sachsen übernommen. Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU) verurteilte den jüngsten Brandanschlag und die Anschläge auf Wohnhäuser der linksalternativen Szene in der vergangenen Woche. Sie bewertete am Sonntag die Brandserie als «sehr besorgniserregend».

via yahoo news: Brandanschlag auf jüdische Begräbnishalle in Dresden

siehe auch: Serie von Brandanschlägen in Sachsen. Auf die Begräbnishalle des Neuen Jüdischen Friedhofes in Dresden ist laut Medienberichten ein Brandanschlag verübt worden. Unbekannte Täter zündeten am Morgen des 29. August 2010 die Eingangstür an, wie das Landeskriminalamt Sachsen und die Staatsanwaltschaft Dresden demnach mitteilten. Eine Frau bemerkte den Schwelbrand und informierte Polizei und Feuerwehr. Das Feuer an der Tür konnte gelöscht werden, weitere Schäden an der einstigen Synagoge in Johannstadt konnten verhindert werden. Eine Sonderkommission des Landeskriminalamtes Sachsen ermittelt wegen schwerer Brandstiftung. Der Schaden an der Tür und dem Gebäude beläuft sich den Angaben zufolge auf mindestens 5000 Euro. (…) Diese Attacke ist nicht der erste Brandanschlag in Sachsen. In den vergangenen Wochen hatte es in dem Bundesland gleich mehrere Anschläge gegeben – teilweise mutmaßlich von Neonazis verübt, teilweise “lediglich” ausländerfeindlich motiviert.

Ex-Neonazi-Schläger: Vom Saulus zum Paulus

Etwas pathetisch gesagt könnte man es eine fast „biblische Wandlung“ nennen: In Herrmannsburg im Landkreis Celle hat am Wochenende ein Mann in der Kirche eine Predigt gehalten, der elf Jahre zuvor einen anderen mutwillig zu Tode geprügelt hatte: Damals war er Neonazi – nach Jahren im Gefängnis studiert er heute Theologie. Für rund 300 Konfirmanden aus der Region Celle ist es ein überraschender Anblick: Da steht vor ihnen ein junger Mann in der Großen Kreuzkirche in Hermannsburg und spricht über den Nationalsozialismus. Der Mann spricht frei, ohne Manuskript – nur die Bibel in seiner Hand hält er fest umklammert. Sie soll ihm Halt geben – in dieser Situation, wie in seinem „neuen Leben“. Der Mann heißt Johannes Kneifel, ist 28 Jahre alt und weiß genau, wovon er spricht, wenn er zu den Konfirmanden sagt: „Viele im rechtsextremen Lager glauben, dass sie etwas besseres sind, nur weil sie sich einer bestimmten Rasse zugehörig fühlen.“ Johannes Kneifel war selber einmal Rechtsextremist – und er hat schwere Schuld auf sich geladen. Im Jahre 1999 verprügelten er und ein weiterer Neonazi einen anderen Menschen so schwer, dass das Opfer an seinen Verletzungen starb. Der Grund für die Tat: Das Opfer, Peter Deutschmann, vertrat andere Ansichten als die beiden Neonazis.

via npd-blog: Ex-Neonazi-Schläger: Vom Saulus zum Paulus

Erneuter Brandanschlag in Döbeln

In der Nacht vom 25.08.2010 auf den 26.08.2010 entzündeten bisher noch unbekannte TäterInnen gegen 2 Uhr ein Transparent an der Hausfassade des Treibhaus e.V. Döbeln. Das Transparent richtete sich mit seiner Aussage gegen die gängige Abschiebepraxis und war in ca. 3 Meter Höhe über dem Bürgersteig an der Hausfassade befestigt. BesucherInnen des vom Treibhaus e.V. betriebenen Café Courage, welches sich im Haus befindet, bemerkten den Brand erst mit Verzögerung und alarmierten daraufhin die Polizei. (…) Tags zuvor hatte am Döbelner Amtsgericht der letzte Prozesstag gegen drei Mitglieder der mittlerweile verbotenen Neonazikameradschaft Sturm 34 aus Mittweida stattgefunden. Dieser endete mit einer Einstellung des Verfahrens, einem Freispruch und einer achtmonatigen Freiheitsstrafe ausgesetzt auf 2 Jahre Bewährung für einen der Angeklagten. Den Beschuldigten war vorgeworfen worden, im Februar 2007 an einem Überfall auf das Café Courage beteiligt gewesen zu sein, bei dem vier Menschen verletzt wurden. Bei dem Überfall während einer Kabarettveranstaltung hatten die AngreiferInnen Bühnentechnik und Inneneinreichtung demoliert und verletzten eine Frau so schwer, dass sie nach notärztlicher Erstversorgung ins Krankenhaus eingeliefert werden musste. Dreieinhalb Jahre nach dem Übergriff gelang es indes nicht, höhere Strafen gegen die Beschuldigten zu erwirken, da sich nach der großen Zeitspanne zwischen dem Überfall und der Gerichtsverhandlung Widersprüche in den Aussagen von ZeugInnen ergaben. Mitglieder der lokalen Neonaziszene verließen den Gerichtssaal daraufhin nach der Urteilsverkündigung mit einem Siegerlächeln und fuhren hupend davon.

via störungsmelder: Erneuter Brandanschlag in Döbeln

»Es gibt jetzt einen stärkeren Antisemitismus denn je«

Ein Gespräch mit der jüdisch-ungarischen Philosophin Ágnes Heller über Ungarn und den Antisemitismus. Ágnes Heller wurde 1929 als Tochter einer jüdischen Familie in Budapest geboren. Zahlreiche ihrer Angehörigen wurden Opfer der nationalsozialistischen Judenverfolgung, ihr Vater kam in Auschwitz ums Leben. Ihr selbst und ihrer Mutter gelang es mehrmals, der Deportation und der Ermordung zu entgehen. Nach der Befreiung wurde sie Zionistin, dann Marxistin und schließlich Kommunistin.
Nach dem Abitur studierte Ágnes Heller zunächst in Budapest Physik und Chemie, später wechselte sie zur Philosophie und wurde 1955 Assistentin von Georg Lukács. 1978 emigrierte sie nach Australien und wurde 1984 Professorin an der New School of Social Research in New York. Am 28. August wird das Goethe-Institut in Weimar der ungarisch-jüdischen Philosophin die Goethe-Medaille verleihen. In gewissen ungarischen Medien, ich denke zum Beispiel an »Echo TV«, »Magyar Hirlap«, »Magyar Demokrata« und zum Teil auch »Magyar Nemzet«, sind antisemitische Reden zu hören, die in westeuropäischen Mainstream-Medien nicht möglich wären. Ja, in Ungarn ist ein antisemitischer Diskurs möglich, der in Westeuropa unmöglich ist. Einige Leute haben mit offen antisemitischen Aussagen nach der Wende angefangen, und als sie sahen, dass es dagegen aus der ungarischen Gesellschaft fast keinen Widerstand gibt, haben sie sich bestätigt gefühlt und weitergemacht. Ich behaupte, dass nur eine Minderheit der Ungarn antisemitisch eingestellt ist, aber sich gegen diesen immer stärker werdenden Antisemitismus zu stellen, das haben wieder nur we­nige getan, die meisten sind gewohnt wegzuschauen und den Mund zu halten.

via jungle world: »Es gibt jetzt einen stärkeren Antisemitismus denn je«

Krawalle bei Kundgebung von Rechtsextremen

Rechtsextreme in Bradford: 13 Menschen wurden festgenommen Im nordenglischen Bradford kam es nach einer Kundgebung von Rechtsextremen zu Ausschreitungen. Durch die Stadt mit der größten pakistanischen Gemeinde Großbritanniens schallten Parolen wie „Wir lieben die Flut“. Nun fürchten Friedensaktivisten, dass es zu weiteren Krawallen kommt. Rund 700 Rechtsextreme haben in der englischen Stadt Bradford Teilnehmer einer Gegendemonstration mit Flaschen, Steinen und Rauchbomben attackiert. Der Polizei gelang es am Samstag nur mit Mühe, die Gruppen auseinanderzuhalten. Die Ausschreitungen schürten Befürchtungen vor Rassenkrawallen, wie sie die Stadt 2001 erschüttert hatten. Bradford hat eine der größten pakistanischen Gemeinden Großbritanniens. Anhänger der rechtsextremen English Defence League (EDL) riefen bei der Kundgebung im Stadtzentrum „Gebt uns unser Land zurück“, auf Schildern standen Parolen wie „Keine Moscheen mehr“ und „Nein zur Scharia“. Nach Angaben des „Daily Telegraph“ riefen sie auch „Wir lieben die Flut“. Die EDL hatte ursprünglich einen Marsch durch die Stadt geplant, der wurde aber verboten. Zeitgleich zu den EDL-Protesten veranstaltete die Organisation United Against Fascism (UAF, Gemeinsam gegen den Faschismus) eine Gegendemonstration, an der rund 300 Menschen teilnahmen. Die Polizei war mit einem massiven Aufgebot präsent, dennoch gerieten beide Gruppen für kurze Zeit aneinander. Nach Polizeiangaben wurden 13 Menschen festgenommen.

via spiegel: Krawalle bei Kundgebung von Rechtsextremen

siehe auch: UAF press statement on ‘We are Bradford’. EDL exposed as fascist, racist thugs Antifascists vindicated following peaceful event Over 1,500 people attended the peaceful celebration of multicultural Bradford organised by We Are Bradford supported by Unite Against Fascism (UAF). The event was totally peaceful – a vindication for all those who were determined to peacefully oppose the English Defence League (EDL) today. A range of entertainment was displayed at the event including performances from local brass bands, choirs, rappers and musicians. These were interspersed with speeches from representatives of local multi faith leaders, councillors, trade unions, Bradford Women for Peace, Love Music Hate Racism, We Are Bradford and UAF. Around 500 EDL gathered on Bradford Urban Garden – many held racist placards and there was deliberately provocative chanting of “We love the floods” and “Allah is a paedo”. Towards the end of the afternoon around 200 EDL members and supporters broke past police lines, attempting to attack local Muslims, Asians, other communities and the peaceful events opposing them. The EDL were the only people arrested.

U.S. Neo-Nazi, Back From Estonia, Bedevils Montana

The last time Hatewatch caught up with Craig Cobb, the veteran neo-Nazi and creator of the white nationalist website Podblanc, he was about to be kicked out of his adopted home country of Estonia. That happened. Now, it turns out that Estonia’s loss is Montana’s pain. Cobb has surfaced in Big Sky Country, where he and fellow white supremacist Zachariah Harp are scheduled to show a Holocaust denial film at the Kalispell Public Library on Sept. 9. A room there was reserved in the name of the “Creativity Religion.” Cobb and Harp are followers of The Creativity Movement, a self-styled racist and anti-Semitic religious organization that worships no deity, but proclaims that “what is good for the white race is the highest virtue, and what is bad for the white race is the ultimate sin.” (The Creativity Movement is the new name for what was once known as the World Church of the Creator. Its 1990s leader, Matt Hale, is now serving a 40-year prison sentence for soliciting the murder of a federal judge.) Cobb, 58, founded Podblanc in 2007 after he moved from the United States to Estonia. Modeled after YouTube, the site featured videos with content that included combat handgun training and instructions on how to make Molotov cocktails and other explosive devices, and extolled “lone wolf” terrorism, including hate-crime murders of non-whites and Jews. One popular and deeply disturbing video on Podblanc, which is currently inactive, showed Russian neo-Nazis beheading and shooting Asiatic immigrants. Another featured a log-wielding skinhead bashing in the head of an African immigrant.

via splc: U.S. Neo-Nazi, Back From Estonia, Bedevils Montana

Racists Need Funds to Give Terrorist a Viking Funeral

So many causes, so little money. With groups beseeching us for financial help to find cures for diseases, to protect the environment, to help the less fortunate and so forth, it can be tough to decide to whom and what to dole out donations. And now this: An appeal for money so that a murderous terrorist can have a nice funeral. That overture came in recent days from the racist skinhead group, Blood & Honour American Division, on behalf of the family of Bruce Pierce. He was a member of The Order, a white supremacist terrorist group, who was accused of repeatedly shooting Jewish Denver talk radio show host Alan Berg in 1984. Pierce died last week at 56, while serving a 252-year prison sentence in Pennsylvania. He was one of several surviving members of The Order still in prison. The Order was formed in 1983 by neo-Nazi Robert Jay Mathews. The group went on a crime spree in 1983 and 1984 that included the theft of $3.6 million from an armored car as a means of financing its goal of creating a guerilla army to resist and overthrow the U.S. government. Pierce is believed to have been the triggerman that shot Berg in June 1984 13 times outside his home with a MAC-10 machine gun. He was not convicted of murder, but of racketeering, conspiracy and violating Berg’s civil rights. Pierce died Aug. 16 of what a prison spokeswoman said was natural causes. Now Blood & Honour is asking members to help the family of the man it calls “our hero” and a “martyr” with funeral expenses. (…) Contributions are to be sent to Billy Roper in Russellville, Ark. He’s the founder of a racist organization called White Revolution. He previously was an official in the neo-Nazi National Alliance, and a member of the white supremacist Council of Conservative Citizens. The day of the 9/11 terror attacks, Roper emailed the National Alliance membership that “anyone who is willing to drive a plane into a building to kill jews [sic] is alright [sic] by me. I wish our members had half as much testicular fortitude.” For those racists unsure of how much to give for Pierce’s Viking sendoff, Blood & Honour has helpful suggestions. Those who have had “a fortunate year” may want to give at the Gold level — $100. A $50 donation puts you at the somewhat less elite Silver level, and Bronze is a mere $35.

via: splc: Racists Need Funds to Give Terrorist a Viking Funeral

siehe auch: Death of an Assassin: The Order’s Bruce Pierce Dies in Prison.Bruce Carroll Pierce, the gunman in the 1984 murder in Denver of Jewish talk show host Alan Berg, died Monday afternoon of natural causes. He was 56 years old and serving the 23rd year of a 252-year sentence at the Allenwood Federal Correctional Complex in Pennsylvania. Pierce was a founding member of the right-wing terrorist group The Order, which went on a crime spree in 1983 and 1984. The Order’s goals included the assassination of racial enemies and the creation of a guerilla army to resist and overthrow the U.S. government. The group funded its activities by counterfeiting money and by committing a string of armed robberies, culminating in the July 1984 theft of $3.6 million from an armored car on a highway in Ukiah, Calif. (…) Alan Berg’s offense was vigorously insulting white supremacists and adherents of the anti-Semitic Christian Identity theology on his call-in radio program on KOA-AM. He was selected for death after members of The Order, which was also known as the Bruders Schweigen (German for Silent Brotherhood), decided that two others higher on their assassination list — TV producer Norman Lear, whose work lampooned bigotry, and Morris Dees, co-founder of the anti-racist Southern Poverty Law Center — would be too hard to get to. Pierce shot Berg 13 times with a MAC-10 machine gun on the evening of June 18, 1984. Another member of The Order, David Lane, drove the getaway car, while still others served as lookouts. The Order was founded in September 1983 by Robert Jay Mathews, who was then the Pacific Northwest coordinator for the neo-Nazi National Alliance, based in West Virginia, and also an associate of the neo-Nazi Aryan Nations of Idaho. (Mathews lived in Metaline Falls, Wash., at the time.) Mathews took the name of the group from The Turner Diaries, a futuristic race war novel written by William Pierce, founder and leader of the National Alliance.

Strafanzeige gegen Sarrazin

Dem Buchautor wird Volksverhetzung vorgeworfen, seine Thesen seien eine „Gefahr für die Demokratie“, so die Erstatterinnen der Strafanzeige. Sarrazin legt unterdessen nach. Gegen den Buchautor und Bundesbankvorstand Thilo Sarrazin ist Strafanzeige erstattet worden. Azize Tank, ehemalige Migrationsbeauftragte von Charlottenburg-Wilmersdorf, und Gabriele Gün Tank, Integrationsbeauftragte im Bezirk Tempelhof-Schöneberg, werfen Sarrazin Volksverhetzung, die Beschimpfung von Religionsgemeinschaften und Beleidigung vor. Azize Tank erklärte dazu, Sarrazins Äußerungen im Zusammenhang mit seinem Buch „Deutschland schafft sich ab“ seien eine Gefahr für die Demokratie. Sie führten zu Vorurteilen, „verknüpft mit weit reichenden, in dieser Radikalität nur von antidemokratischen, rechtsextremen Parteien erhobenen Parolen“. (…) In dem Gespräch legte er inhaltlich erneut nach und sprach vom „Genpool“ der europäischen Bevölkerung. „Die kulturelle Eigenart der Völker ist keine Legende, sondern bestimmt die Wirklichkeit Europas“, sagte der Banker. „Alle Juden teilen ein bestimmtes Gen, Basken haben bestimmte Gene, die sie von anderen unterscheiden.“ Auch in der türkischen Zeitung „Hürriyet“ verteidigte Sarrazin seine Thesen. Sein Problem seien nicht Türken oder Muslime, sondern Integrationsunwillige, sagte Sarrazin in einem am Samstag veröffentlichten Gespräch mit dem Berlin-Korrespondenten der größten türkischen Tageszeitung. Er wolle nicht, dass in Deutschland auf Dauer nationale Minderheiten und Parallelgesellschaften entstünden.

siehe auch: Sarrazin: „Alle Juden teilen ein bestimmtes Gen“. Bundesbankvorstand Thilo Sarrazin hat erneut für Empörung gesorgt. „Alle Juden teilen ein bestimmtes Gen, Basken haben bestimmte Gene, die sie von anderen unterscheiden“, sagte Sarrazin der „Welt am Sonntag“ und „Berliner Morgenpost“. Seine Aussage rief erneut scharfe Kritik hervor. „Wer die Juden über ihr Erbgut zu definieren versucht, auch wenn das vermeintlich positiv gemeint ist, erliegt einem Rassenwahn, den das Judentum nicht teilt“, sagte der Generalsekretär des Zentralrates der Juden in Deutschland, Stephan Kramer. Der Berliner Senatssprecher Richard Meng äußerte sich ähnlich: „Es wird immer unsäglicher, was man von ihm hört“, sagte er. Sarrazin gebe „rechthaberischen Schwachsinn“ von sich und kenne offenbar keinerlei „Grenzen des politischen Anstands mehr“; Roland Koch stellt sich hinter Sarrazin. Hessens scheidender Ministerpräsident Roland Koch hat Thilo Sarrazin den Rücken gestärkt. Es stecke „viel Lebenserfahrung“ in den umstrittenen Thesen des SPD-Politikers. (…) Allerdings nannte Koch die Thesen des Bundesbank-Vorstandsmitglieds Sarrazin „eine sehr rückwärtsgewandte, pessimistische Beschreibung der Zustände, ohne sich eigentlich ernsthaft mit den Optionen und Chancen zur Lösung zu beschäftigen“.

get up your lazy ass!

Bob Ross Painting and a clear political statement – thx to dutch collefues for telling about that video!

Alljährlicher September-Marsch

Tagsüber sind sie mit Flugblättern und Buttons „bewaffnet“, nachts ziehen sie mit Steinen und Reizgas los – Dortmunder Neonazis vor ihrem großen Event: dem „Nationalen Antikriegstag“. Am 4. September wollen sie in der zweitgrößten Stadt Nordrhein-Westfalens aufmarschieren. 1000 Teilnehmer haben sie angekündigt. Doch gerechnet wird mit deutlich mehr. Als Erfolg werten würden es die Veranstalter, die sich aus der lokalen Szene der „Autonome Nationalisten“ rekrutieren, wenn die Teilnehmerzahl von 2008 getoppt würde. Damals zogen 1200 Neonazis durch die Ruhrgebietsstadt. Die Rechts-„Autonomen“ rund um ihren Vormann Dennis Giemsch tun einiges dafür, dass dies gelingt. Überregional fanden in Berlin, Sachsen-Anhalt und Baden-Württemberg Mobilisierungsveranstaltungen statt. Bei Großveranstaltungen der Szene wie beim Pressefest des NPD-Parteiblatts „Deutsche Stimme“ am 7. August und bei dem Neonazi-Aufmarsch in Bad Nenndorf eine Woche später wurde für die Reise nach Dortmund die Werbetrommel gerührt. Die Einnahmen zweier Rechtsrock-Konzerte sollten zudem dafür sorgen, dass die „Antikriegstagskasse“ gefüllt ist.

via bnr.de: Alljährlicher September-Marsch

Ungarische Neonazis bei K IV

Im Rahmen der Feier seines 60. Geburtstages hielt die Landesgruppe Steiermark-Südburgenland des Österreichischen Soldatenverbandes/Kameradschaft IV (K IV) am 6. Juni im ungarischen Dég eine Gedenkveranstaltung ab. Laut einem Bericht auf alpen-donau habe eine Abordnung der neonazistischen und paramilitärischen Ungarischen Nationalen Front (MNA) auf Einladung der K IV an dieser Veranstaltung teilgenommen. Die ungarischen Neonazis schreiben, dass sie „mit großer Sympathie empfangen“ und zu einer weiteren Veranstaltung eingeladen worden seien. Österreichische Neonazis berichten auf alpen-donau schon länger und voller Faszination angesichts der waffenstarrenden Kameraden von den zahlreichen Wehrsportübungen der MNA in vielen Regionen Ungarns

via döw: Ungarische Neonazis bei K IV

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