Archiv für den Monat September 2010

Judenhetze auf dem Hesselberg

Ausstellung über NS-Kultstätte im Nürnberger Künstlerhaus. Rund 100.000 Menschen huldigten hier alljährlich dem „Frankenführer“ Julius Streicher: Der Hesselberg im westlichen Mittelfranken war eine Kultstätte der Nazis, geriet aber nach dem Krieg schnell in Vergessenheit. Eine Ausstellung widmet sich nun diesem fränkischen „Täterort“. Blick auf das Titelblatt der „Fränkischen Tageszeitung“ aus dem Jahre 1933 im Kunsthaus in Nürnberg. Auf dem Hesselberg in Mittelfranken versammelten sich von 1933 bis 1939 jährlich rund 100 000 Menschen zum „Frankentag“. Sie lauschten den antisemitischen Hetzparolen des Hitler-Vertrauten Julius Streicher und vergnügten sich bei Kultur und Sport. Rund 100.000 Menschen sind von 1933 bis 1939 jedes Jahr auf den mittelfränkischen Hesselberg zum „Frankentag“ gepilgert. Doch dieses Kapitel der NS-Vergangenheit in Franken ist nach Ansicht des Historikers Thomas Greif nach dem Krieg schnell in Vergessenheit geraten. Eine Ausstellung, die nun im Nürnberger Künstlerhaus vorgestellt wurde, soll das ändern. „Man kann nicht so tun, als wäre da nichts gewesen“, sagte Greif, der mit seinen Forschungen zur NS-Kultstätte Hesselberg die wissenschaftliche Grundlage für die Schau gelegt hat. So wird nun nachgezeichnet, warum gerade der Hesselberg die Nazis so faszinierte und wie sie dort ihre Massenveranstaltungen inszenierten.

via: nordbyern.de: Judenhetze auf dem Hesselberg

Unbekannte schänden erneut jüdische Gedenkstätte mit halbem Schweinekopf

Die jüdische Gedenkstätte ‘Bernhard Prager Haus’ im thüringischen Apolda ist erneut geschändet worden. Unbekannte legten am Sonntagmorgen vor dem Haus einem halben Schweinekopf ab, wie die Polizei am Abend mitteilte. Es handelt sich dabei um den zweiten Vorfall innerhalb von zwei Wochen. Täter konnten bisher nicht ermittelt werden. Zwischen beiden Fällen könnte ein Zusammenhang bestehen.

via ad-hoc-news.de: Unbekannte schänden erneut jüdische Gedenkstätte mit halbem Schweinekopf

Zum Neonazi-Konzert jetzt nach Ungarn oder Italien

Auftritte rechtsextremer Bands sind in Hessen selten geworden – Musiker und Anhänger weichen ins Ausland aus. „Wir sind Staatsfeind Nr. 1.“, sagt die Band „Kategorie C – Hungrige Wölfe“ auf ihrer Internetseite über sich selbst. Das ist etwas übertrieben. Der hessische Verfassungsschutz bescheinigt den Musikern zwar eine gewisse Beliebtheit in der rechten Skinhead-Szene, weil einige ihrer Texte gewaltverherrlichend seien. Doch er stuft sie nicht mehr als verfassungsfeindlich ein und verzichtet deshalb momentan auf eine Beobachtung. Gegen das Konzert von „Kategorie C“, das vor einigen Wochen in einer Diskothek in Brandoberndorf bei Waldsolms im Taunus unter konspirativen Umständen stattfand, ist denn auch die Staatsmacht nicht vorgegangen. Auch für Musiker aus der rechten Szene gilt das grundgesetzlich garantierte Recht auf Meinungs- und Kunstfreiheit. „Es darf jeder zu einem Konzert von ,Kategorie C‘ gehen“, sagt Roland Johne, der im hessischen Landesamt für Verfassungsschutz das Dezernat Rechtsextremismus leitet. Zum Konzert in Brandoberndorf waren übrigens nur wenige den Behörden bekannte Rechtsextremisten gekommen, wie die Verfassungsschützer an den Autokennzeichen feststellen konnten. (…) Wenn sie unter sich sind, ziehen sie ihre Pullis aus und zeigen ihre oft mit Nazi-Symbolen oder Namen rechtsradikaler Bands bedruckten T-Shirts.Das geschieht mittlerweile häufig im Ausland: in Dänemark, Belgien, England, Ungarn, im Elsass und in Norditalien. Wegen des hohen Verfolgungsdrucks in Deutschland weichen rechtsextreme Musiker in diese Länder aus, ihre Fans folgen ihnen nach. In vielen Fällen reist bis zu die Hälfte der Besucher aus Deutschland an. Sie können dann auch Bands wie „Blue Eyes Devil“ hören, denen die Einreise nach Deutschland untersagt ist. Seit etwa zwei Jahren ist in der Szene ein Wechsel beim Musikstil festzustellen. Beliebt ist der „NS Black Metall“, in dem auf düstere Weise Tod, Teufel und NS-Mystik beschworen werden. 2008 gab es in Deutschland nur eine Band dieser Stilrichtung, 2009 waren es schon acht Gruppen, und die Zahl steigt.

via faz.net: Zum Neonazi-Konzert jetzt nach Ungarn oder Italien

Unbequeme Mahnung

Eine Frau soll des Landes verwiesen werden. Als sie sich weigert, wird sie mit Gewalt in das fremde Land verschafft, wo man ihr – da sie keine Aufenthaltsgenehmigung besitzt – eine Hand abhackt. Anschließend wird sie in ihr Herkunftsland zurückgeschickt. Dort wird sie zur Strafe hingerichtet. Finsteres Mittelalter? Nein. Dieser Vorfall ereignete sich im 19. Jahrhundert, die Länder waren Bayern und Sachsen, die Frau eine Roma. Das Nicht-Verhältnis zu Sinti und Roma zeigte sich besonders eklatant im Dritten Reich. 2500 Sinti und Roma wurden allein aus Bayern und Baden-Württemberg verschleppt und in Konzentrationslagern zu Tode gebracht. Die Jüngsten waren kaum dem Säuglingsalter entwachsen. Jüngste Vorkommnisse in Europa. Die Ausstellung „Weggekommen: Abschied ohne Wiederkehr“ der Arbeitsgemeinschaft „Friedensgebet“ im Ulmer Haus der Begegnung zeigt nachdrücklich, wie negativ das Verhältnis zu diesem Volksstamm ist, den kaum ein Land als Teil der eigenen Bevölkerung akzeptieren mag – wie jüngste Vorkommnisse in Deutschland und insbesondere Frankreich zeigen.

via augsburger-allgemeine.de: Unbequeme Mahnung

Nazis und Satanisten feiern in Polen

Nazi Okultismus in Polen – Wenn die französische Nazi Black Metal Formation „Ad Hominem“ heute Abend im Kraukauer Szene Club „Face2Face“ auftritt ist ihr ein volles Haus garantiert, gleiches bekamen sie am Freitag in Posen serviert und auch für ihr Konzert am Sonntag im ostpolnischen Lublin gibt es schon lange keine Eintrittskarten mehr. Was die Franzosen den Polen vorzusingen haben liegt denn auch total im Trend unserer verruchenden Zeit: Herrenrasse, arisches Blut, neue Weltordnung, Sarrazin Gene, okulte Texte, satanische Verse und immer wieder Auschwitz und anderen Stätten von und für Genozide. (…) „Eine neue Rasse für eine neue Welt“ heisst einer der bekanntesten Titel von „Ad Hominem“, einer okulten nazistisch- satanistischen und rassistischen Band aus Paris, die hauptsächlich aus einem Sänger mit dem Pseudonym „Kaiser Wodhanaz“ und ansonsten stets wechselnden Bandmitgliedern besteht. Verglichen mit anderen Gruppierungen aus der Nazi- Black Metal Szene sind die Franzosen aber diejenigen welche sehr eindeutige Aussagen über ihre Ideologie und damit auch nach Ansicht von „Polskaweb“ über die ganze Szene und ihrem politischen Hintergrund treffen. Das „Ad Hominem“ Logo zeigt ein verziertes Eisernes Kreuz, ähnlich wie wir es heute immer noch auf Flugzeugen und Fahrzeugen der Bundeswehr finden. Zuletzt hat man allerdings dieses Kreuz um 90 Grad gedreht, damit es dem Hakenkreuz noch etwas näher kam. Das Publikum bei den Konzerten der Gruppe zeigt ebenso deutlich um was es bei derartigen Events geht. Aufnäher mit Hakenkreuzen, andere SS-Symbole oder Parteiabzeichen und auf der Bühne wird regelmäßig eine schwarze Flagge mit „schwarzer Sonne“ gehisst. Die Verherrlichung des Nationalsozialismus und der industriellen Massenvernichtung wird besonders im Song „Auschwitz rules“ von „Ad Hominem“ deutlich. Bandleader „Kaiser Wodhanaz“ selbst ist aber nicht nur einer der übelsten Propagandisten von Rassismus und Antisemitismus, sondern auch einer der ersten öffentlichen Vertreter in der Glorifizierung des Neosatanismus und der Frauendegradierung.

via polskaweb.eu: Nazis und Satanisten feiern in Polen

Facebook Campaign to Remove the Hate Speech Page ‘Praying’ for the President’s Death Ramps Up

Since April, a group of concerned Facebook users have built a Petition for the removal of a hate speech page on Facebook. Facebook initially refused to remove the page, stating publicly that the page’s title, „DEAR LORD, THIS YEAR YOU TOOK MY FAVORITE ACTOR, PATRICK SWAYZIE [sic]. YOU TOOK MY FAVORITE ACTRESS, FARAH [sic] FAWCETT. YOU TOOK MY FAVORITE SINGER, MICHAEL JACKSON. I JUST WANTED TO LET YOU KNOW, MY FAVORITE PRESIDENT IS BARACK OBAMA. AMEN“ does not violate its „Statement of Rights and Responsibilities.“ Facebook’s official position has been that the page is a „distasteful“ joke, but not a hate speech page. Regardless, the page itself has become an unmoderated forum for content that is clearly and unambiguously in violation of Facebook’s rules. Additionally, members of the „death prayer“ page have harassed, threatened, and intimidated those who have raised their voices in objection. Content that is racist, intimidating, harassing, and/or advocates violence is regularly posted and often remains for months. Today, the administrators of the Petition, on behalf of more than 914,000 signers, sent a letter to Facebook CEO Mark Zuckerburg demanding the removal of the page. Additionally, they have founded the Council for Accountability in Social Media to more effectively press Facebook and other social media entities to adopt and uphold standards that disallow content that marginalizes groups or individuals or advocates violence or intimidation.

via pr-usa.net: Facebook Campaign to Remove the Hate Speech Page ‘Praying’ for the President’s Death Ramps Up

Neonazi-geliefden ontdekken dat ze beiden joods zijn

Pavel en Ola, een jong neonazikoppel uit Polen, kregen een stevige verrassing te verwerken toen een zoektocht door de familiegeschiedenis uitwees dat ze allebei van joodse afkomst zijn. Dat meldt nieuwszender CNN. „Ik wist niet hoe ik het hem moest vertellen“, getuigt de jonge vrouw op CNN. De Poolse was in de stamboom van haarzelf en haar teerbeminde gaan grasduinen, en ontdekte daar dat ze beiden van joodse afkomst zijn. De ontdekking gooide het leven van het duo begrijpelijkerwijze helemaal overhoop. „Vroeger hield ik van hem, zelfs al was hij een skinhead en sloeg hij mensen in elkaar op straat“, zegt Ola. „Het was een zeer intense beweging in Polen destijds.“

via hln.be: Neonazi-geliefden ontdekken dat ze beiden joods zijn

Erika, ach Erika….


extra3 erklärt: Erika Steinbach (ihr wißt schon – die voll Moppelkotze…)

As Lithuanian Jews Remember, They Show The Fractures of Exile

The blog Holocaust in the Baltics, edited by the venerated Yiddish linguist and cultural activist Dovid Katz, has an interesting rundown of the recent commemorative ceremony for destroyed Lithuanian Jewish communities massacred in the Paneriai forest. The ceremony, which was attended by government officials, diplomats and a small group of local Jews, provided a peek into an oft-ignored corner of the exile. Fania Kukliansky, a well-known attorney and head of the Vilnius Jewish Community gave a speech in Lithuanian in honor of those murdered, Fania Yocheles Brantsovsky, a former Jewish partisan who is being investigated by the Lithuanian government for so-called “atrocities,” delivered an address in Yiddish about the need to learn universal lessons from the Holocaust.

via jewschool.com: As Lithuanian Jews Remember, They Show The Fractures of Exile

‘Jewish aid boat’ leaves Cyprus bound for Gaza

A boat carrying Jewish activists from Israel, Europe and the United States set sail on Sunday from Cyprus bound for Gaza, in a bid to run Israel’s blockade of the Palestinian territory. The „Irene“ left the port of Famagusta in the Turkish-held north of the divided eastern Mediterranean island in the early afternoon carrying eight activists, three of them crew members, and two journalists. Reuven Moskovitz, an 82-year-old passenger who survived the Nazi Holocaust, told AFP he felt duty-bound to attempt the voyage in the small blue and white sailing boat, a trip expected to take around 36 hours. „It is a sacred duty for me, as a survivor, to protest against the persecution, the oppression and the imprisonment of so many people in Gaza, including more than 800,000 children,“ Moskovitz said. Yonatan Shapira, an Israeli former military pilot and crew member on the British-flagged sailing boat, said they were not seeking confrontation. „We have a policy of non-violence and non-confrontation,“ he said.

via afp: ‘Jewish aid boat’ leaves Cyprus bound for Gaza

Anti-HST organizer resigns after show of support for Holocaust denier

A leading organizer for the anti-HST movement has resigned after making comments in support of neo-Nazi Holocaust denier Ernst Zundel, according to Bill Vander Zalm, former B.C. premier and leader of the campaign. Al Romanchuk stepped down two days ago, Vander Zalm said, when contacted at home on Sunday. He would not disclose details, but said Romanchuk’s resignation was over comments he made to a newspaper. Romanchuk, an organizer for the MLA recall in Kelowna Lake Country, defended Zundel in an interview Friday with The Vancouver Sun. Romanchuk’s resignation came amid calls from New Democratic Party leader Carole James, who on Sunday asked the leaders of the anti-HST movement to condemn the comments. “To have someone outwardly supporting a notorious Holocaust denier, a convicted Holocaust denier, is deeply offensive,” said James. In the interview, which appeared in a story in Saturday’s Sun, Romanchuk defended Zundel’s position. “My friend Ernst — the bastards crucified him.” he said. “The guy can’t speak his mind in a democracy. What kind of country is this that you can’t speak your mind?” When asked if he thought Zundel had crossed the line, Romanchuk responded: “of course not.”

via vancouversun.com: Anti-HST organizer resigns after show of support for Holocaust denier

Turkish Tesco offers Nazi bargain

A British tourist has expressed his surprise at finding Nazi helmets on sale in a supermarket owned by Tesco. Cambridge resident Lee Gillett came across the “black Nazi helmets” – on sale for just £8.50” – in a store in a Turkish seaside resort. The helmets were being sold at a Kipa supermarket in the town of Bodrum. The Kipa chain was bought by Tesco in 2003.

via thejc.com: Turkish Tesco offers Nazi bargain

Reise eines Demagogen nach Polen

Der britische Holocaust-Leugner David Irving führt eine Gruppe von Neonazis nach Treblinka und zur Wolfsschanze. Dieser Tage hat Polen mit ungewöhnlichen Gästen zu tun, deren bloße Anwesenheit das Land vor schwierige rechtliche Fragen stellt. Kaum war der tschetschenische Emigrant und „Exilpräsident“ Achmed Sakajew abgereist, dessen Auslieferung Russland erfolglos forderte, kam mit David Irving ein Mann ins Land, der vor allem in Westeuropa für Aufsehen sorgt. Der britische Historiker gilt als der derzeit bekannteste Holocaust-Leugner, auch wenn er selbst sagt, er bestreite nicht die Ermordung einer großen Zahl europäischer Juden, sondern nur die Opferzahl von sechs Millionen. Auch behauptet er, die Gaskammern von Auschwitz seien nach dem Krieg von den Polen gebaut worden (weil die Originale von den abziehenden Deutschen gesprengt worden seien). Im Übrigen, sagte er dem Magazin „Newsweek Polska“, sei er „empört“, dass dank des Touristenrummels in Auschwitz „mit einem Konzentrationslager Geld verdient wird“.

viaReise eines Demagogen nach Polen – Nachrichten welt_print – Politik – WELT ONLINE.

siehe auch: Polen: Holocaust-Leugner besucht Vernichtungslager. Der umstrittene britische Historiker David Irving bereist mit Neo-Nazis Gedenkstätten des Zweiten Weltkriegs. Eine polnische Organisation nutzt Irvings Besuch, um ihn wegen Völkermord-Leugnung zu verklagen; Holocaust-Leugner Irving spielt die Opferrolle. Erst Erika Steinbach, nun David Irving: „Jetzt kommen sie aus allen Löchern gekrochen“, sagt Mariusz Nowak, der auf einem Warschauer Markt Gemüse verkauft. Viele Polen sind erbost darüber, dass ihre Regierung den britischen Holocaust-Leugner ins Land gelassen hat.

Hunderte demonstrieren gegen Neonazi-Demonstration

Mehrere Hundert Menschen haben am Samstagvormittag in Aachen gegen einen Neonazi-Aufmarsch protestiert. Nach Angaben eines Polizeisprechers blieb es bis zum Mittag ruhig. Der Aachener Polizeipräsident hatte die Demonstration der Rechtsextremisten ursprünglich verboten. Seine Entscheidung begründete er mit der Verhaftung eines 25-jährigen Aacheners. Gegen den mutmaßlichen Rechtsextremisten war wegen der Planung von Sprengstoffattentaten Haftbefehl erlassen worden. Ihm wird unter anderem vorgeworfen, mit einem bereits vor Wochen in Berlin verhafteten Mann Sprengkörper gebaut zu haben.

via yahoo news: Hunderte demonstrieren gegen Neonazi-Demonstration

siehe auch: Aufatmen in Aachen: Nazi-Demo beendet. Aufatmen in Aachen: Die heutige Neonazi-Demonstration ist ohne große Zwischenfälle zu Ende gegangen. An der ursprünglich von der Polizei verbotenen Kundgebung haben sich 165 Neonazis beteiligt. (…) An den Gegendemonstrationen sollen indes über 1000 Personen teilgenommen haben. Ein vom Hauptbahnhof kommender Demonstrationszug schloss sich der auf dem Adalbertsteinweg stattfindenden Veranstaltung des DGB an. Diese Demonstration zog bereits am späten Samstagvormittag vom Adalbertsteinweg über die Elsaßstraße bis zur Moschee. Ein großer Teil der Teilnehmer nahm anschließend noch an einem im Ostviertel organisierten Straßenfest teil.

Ab ins Pimpfenlager

Auch Kinder von Nazis wollen in den Ferien verreisen. Organisationen wie die »IG Fahrten und Lager« oder der »Deutsche Jugendbund Sturmvogel« kümmern sich um die Freizeitgestaltung und den Drill des Nachwuchses.. Nazis machen sich Sorgen um ihren Nachwuchs. Schließlich müssen sie ihre Sprösslinge vor antideutschen Punkercliquen und drogenabhängigen Hedonisten bewahren. Dazu konnten sie ihre Kinder bis vor einiger Zeit mit der »Heimattreuen Deutschen Jugend« (HDJ) hinaus in die Natur schicken, wo die Kleinen gemeinsam mit anderen lernen sollten, worauf es wirklich ankomme: Gemeinschaft unter Kameraden, Stählung des Körpers für die Volksgesundheit, Gehorsamkeit, Disziplin. (…) Die nationalsozialistische Früherziehung weiterhin zu gewährleisten, hat sich die NPD-Jugendorganisation »Junge Nationaldemokraten« (JN) zur Aufgabe gemacht. Sie rief im Dezember 2009 eine »IG Fahrten und Lager« ins Leben, die für die »ordnungsgemäße Durchführung und Betreuung von Lagern und besonderen Fahrten« verantwortlich ist.

via jungle-world.com: Ab ins Pimpfenlager

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