Archiv für den Monat November 2010

Die SS-Lily: Die Nazi-Homepage und die ­Umtriebe von Straches Ex-Sekretärin

Die „Alpen-Donau“-Ermittlungen sorgen für Unruhe und „Verrat“ in den Burschenschaften. Und fördern die Umtriebe von H. C. Straches Ex-Chefsekretärin zutage (…) Bei einer Fete der rechten Burschenschaft „B! Silesia“ im Wiener Rotlicht-Tempel „Pour Platin“ soll Keyl in einer Eifersuchtsszene auf seine Frau losgegangen sein, sich dann gegen die einschreitende Security gewandt haben und daraufhin krankenhausreif geprügelt worden sein. Martin Graf hielt Keyl zwar als persönlichen Referenten, doch die Burschenschaft Silesia entließ ihn „in Unehren und dauerhaft“. Elisabeth Keyl, die nach der Schlägerei ihren Jugendfreund, den Rechtsradikalen Gottfried Küssel, herbeitelefoniert hatte, musste das Strache-Büro räumen. Jetzt arbeitet sie als Sekretärin von Norbert Nemeth, dem FPÖ-Klubdirektor im Parlament, in seiner Freizeit bei der berüchtigten Burschenschaft „Olympia“ aktiv. Auch viele der ehemals engen „Kameraden“ wenden sich derzeit von der langjährigen Strache-Sekretärin ab und geben Bezeichnendes aus dem Leben von Elisabeth Keyl preis – Augenzeugen, die vorerst anonym bleiben wollen, aber bereit sind, bei Bedarf vor Gericht auszusagen. Elisabeth Keyl sei in der Szene der österreichischen Rechtsradikalen als „SS-Lily“ oder auch „Gift-Lily“ bekannt. Sie selbst akzeptiere diesen Spitznamen zumindest mit Belustigung, wenn nicht gar mit Stolz. Nachdem Gottfried Küssel 1993 wegen nationalsozialistischer Wiederbetätigung zu acht Jahren Haft verurteilt worden war, habe sie ihren Jugendfreund regelmäßig in der Haft besucht. Küssel sei es auch gewesen, der Elisabeth Keyls älteste Tochter Sigrun nach altgermanischem Brauchtum in einem Bach zur Taufe trug.

via profil.at: Die SS-Lily: Die Nazi-Homepage und die ­Umtriebe von Straches Ex-Sekretärin

Nazi-Vorwurf: Neuer Wirbel am schwedischen Hof

Zuerst sorgte die Sex-Affäre von König Carl Gustaf für Aufsehen. Jetzt holt die Nazi-Vergangenheit von Silvias Vater Walther Sommerlath die Royals ein. Schwere Vorwürfe gegen Königin Silvias, 66, Vater Walther Sommerlath, † 89: Ein schwedischer TV-Sender will wissen, dass der Deutsche zur Zeit des Zweiten Weltkrieges eine Firma leitete, die Kriegsmaterial hergestellt hat. Zwar ist längst bekannt, dass Sommerlath der nationalsozialistischen Partei angehörte. Doch die neuesten Enthüllungen waren unbekannt.

via schweizer-illustrierte.ch: Nazi-Vorwurf: Neuer Wirbel am schwedischen Hof

siehe auch: Neue Nazi-Vorwürfe gegen Vater von Königin Silvia. Harte Zeiten für Königin Silvia von Schweden: Erst der Sex-Skandal, jetzt neue Enthüllungen über ihren Vater. Er soll in einem enteigneten Betrieb den Nazis geholfen haben. (…) Der 1990 gestorbene Walther Sommerlath soll nach Angaben des Privatsenders TV41939 in Berlin den „arisierten“ Betrieb eines Juden übernommen und damit angeblich Kriegsausrüstung für die deutsche Luftabwehr produziert haben. Bisher war bekannt, dass der Vater der in Heidelberg geborenen Königin 1934 in die Nazi-Partei NSDAP eingetreten war. (…) TV4 legte jetzt eine Eintragung ins Handelsregister vom 24. Mai 1939 vor, wonach Walther Sommerlath im Rahmen der „Arisierung“ bei der Judenverfolgung ein Unternehmen übernommen haben soll. Der Sender gab den Namen der Firma mit Wechsler&Hennig an, demnach gehörte sie dem Juden Efim Wechsler. Mit dem nationalsozialistischen Begriff „Arisierung“ ist die Enteignung der Juden und ihre Verdrängung aus dem öffentlichen Leben gemeint. Zur Produktion in dem Betrieb hieß es, Sommerlath habe nach amtlichen Registerkarten im Berliner Bundesarchiv Kriegsausrüstung für die deutsche Luftabwehr, darunter Fahrzeuge, Optik und Sichtgeräte geliefert.

400 Beamte rückten zu abgesagter Nazi-Demo aus

Sie sollten eine NPD-Kundgebung sichern, doch als die Polizisten eintrafen, war von Rechtsextremen keine Spur. Die Demonstration war am Abend zuvor abgeblasen worden – da waren die Beamten nicht mehr im Dienst. Mehrere hundert Polizisten sind am Samstag nach Halberstadt zu einer Kundgebung der rechtsextremen NPD ausgerückt. Kein ungewöhnlicher Einsatz, wäre die Veranstaltung nicht am Vortag von den Neonazis selbst bei der Polizei abgemeldet worden. Das entsprechende Fax sei am Freitag erst nach 18 Uhr in der Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Nord eingetroffen – also nach Dienstschluss, wie Polizeisprecher Frank Küssner bestätigte. (…) Weil niemand die Abmeldung zur Kenntnis nahm, rückten rund 400 aus ganz Sachsen-Anhalt zusammengezogene Beamte am Samstag zu ihrem absurden Einsatz aus.

via spiegel.de: 400 Beamte rückten zu abgesagter Nazi-Demo aus

Neonazi-Großfamilie: Bundespräsident soll Ehrenurkunde zurückziehen

Der Fraktionsvorsitzende der SPD, Norbert Nieszery fordert den Bundespräsidenten auf, die Ehrenurkunde für das siebente Kind der rechtsextremen Familie aus Lalendorf (Güstrow) zurückzuziehen. Weitere Landtagsabgeordnete solidarisieren sich mit dem Bürgermeister der Gemeinde, der sich weiterhin weigert, der Familie die Ehrenurkunde zu überreichen. In dem in der „Schweriner Volkszeitung“ veröffentlichten Brief fordert Nieszery vom Bundespräsidenten die Unterstützung im Kampf gegen Rechtsextremismus und Rassismus. „Setzen Sie bitte ein Zeichen für unsere Demokratie und ziehen Sie die Urkunde für die Ehrenpatenschaft zurück“, so der Fraktionsvorsitzender. (…) Die aus Baden-Württemberg zugezogene Familie ist in der rechtsextremen Szene äußerst aktiv. Sie besuchte laut „taz“ Lager der 1994 verbotenen Wiking-Jugend und der mittlerweile ebenfalls verbotenen Nachfolgeorganisation „Heimattreue Deutsche Jugend“ (HDJ). Petra Müller soll 2006 bei der Gründung der NPD-Frauenorganisation „Ring Nationaler Frauen“ dabei gewesen sein; Marc Müller ist Vorsitzender der rassistischen „Gesellschaft für biologische Anthropologie, Eugenik und Verhaltensforschung“, der auch der „Heisenhof“ gehört. Beide gelten als frühere Freunde und Vertraute des verstorbenen Neonazi-Anwalts Jürgen Rieger.

via endstation-rechts.de: Neonazi-Großfamilie: Bundespräsident soll Ehrenurkunde zurückziehen

siehe auch: Ehrenpate Wulff in Not. Eine Gemeinde bei Güstrow weigert sich, einer rechtsradikalen Familie die Ehrenpatenschaft-Urkunde des Bundespräsidenten auszuhändigen. Die wird beim siebten Kind fällig – wenn es deutsch ist Die Urkunde über die Ehrenpatenschaft von Bundespräsident Christian Wulff für das jüngste Kind der Familie Müller war schon eingetroffen. Doch das Amt Krakow am See bei Güstrow übergab sie nicht. „Mit diesem Akt wollten wir die Eltern nicht hofieren“, sagt Reinhard Knaack, der Bürgermeister von Lalendorf, wo die Müllers wohnen. Marc und Petra Müller sind seit langem in der rechtsextremen Szene engagiert; Familienförderung für Völkische. Neonazis beantragen für ihren siebten Spross die Ehrenpatenschaft von Bundespräsident Christian Wulff. Das Amt Krakow am See wehrt sich und möchte sich nicht der braunen Eltern annehmen müssen. Petra und Marc Müller wohnen mit ihrer Kinderschar im schneeweißen Schloss Bansow in Lalendorf in der Nähe von Güstrow zur Miete. Das Ehepaar aus Baden-Württemberg werkelt an einem eigenen Bauernhof herum. Beide Müllers scheinen politisch dem Deutschen Reich näher als der Demokratie. Sie waren bereits bei der 1994 verbotenen „Wiking-Jugend“, zählten zum Umfeld der Einheit Schwaben der 2009 verbotenen „Heimattreuen Deutschen Jugend“ und tanzten mit Jürgen Rieger bei der ariogermanischen „Artgemeinschaft“ um den Questenbaum. Marc Müller betrieb mit einem Kameraden den „Zivilschutzversand“, welcher 2009 als „Spezialausstatter“ Schießübungen, Survils Kits und Überlebenstraining im Gelände für „Krisenzeiten“ anbot. Seit kurzem hat Müller die Nachfolge des verstorbenen Jürgen Rieger in der rassistischen Hintergrundorganisation „Gesellschaft für biologische Anthropologie, Eugenik und Verhaltensforschung“ übernommen – dem Verein gehören die Immobilien „Heisenhof“ in Dörverden und Schützenhaus in Pößneck. Müllers Ehefrau gründete 2006 die NPD-Unterorganisation „Ring Nationaler Frauen“ mit.

Ehrenpate Wulff in Not

COURAGE Eine Gemeinde bei Güstrow weigert sich, einer rechtsradikalen Familie die Ehrenpatenschaft-Urkunde des Bundespräsidenten auszuhändigen. Die wird beim siebten Kind fällig – wenn es deutsch ist

Die Urkunde über die Ehrenpatenschaft von Bundespräsident Christian Wulff für das jüngste Kind der Familie Müller war schon eingetroffen. Doch das Amt Krakow am See bei Güstrow übergab sie nicht. „Mit diesem Akt wollten wir die Eltern nicht hofieren“, sagt Reinhard Knaack, der Bürgermeister von Lalendorf, wo die Müllers wohnen. Marc und Petra Müller sind seit langem in der rechtsextremen Szene engagiert.

Angebote für Schüler

Die pflichtschlagenden Schüler-Burschenschaften „Saxonia“ (München) und „Normannia“ (Passau) werben in der Dezember-Ausgabe der rechtsextremen Monatszeitschrift „Zuerst!“ aus dem Verlagskomplex von Dietmar Munier (Selent/Martensrade, Schleswig-Holstein) um Nachwuchs. Zielgruppe der Burschenschaften sind deutsche Gymnasiasten, die Budenfeten erleben möchten und eine Mensur schlagen wollen.(…) Domaininhaber der Saxonia-Homepage ist Max Reingruber aus Salzburg. Reingruber war 2007 Unterzeichner des von Kreisen um die „Junge Freiheit“ initiierten Appells „Berufsverbot für Sascha Jung stoppen“.

via bnr.de: Angebote für Schüler

DO: Neonazis kündigen Aufmarsch am 4.12. an

Für Samstag, den 4. Dezember, rufen die Dortmunder Neonazis zu einer „Demonstration für Meinungsfreiheit in Dortmund“ auf. Anlass ist eine Reihe von polizeilichen Maßnahmen gegen die Dortmunder Neonaziszene in der vergangenen Woche. Am Mittwoch durchsuchte der Staatsschutz mit einer Hundertschaft der Polizei zwei Wohnungen und das so genannte „Nationale Zentrum“ in der Rheinischen Straße. Der Grund: Offenbar wurden über den von Dennis Giemsch betriebenen Versand „Resistore“ Tonträger mit indizierter Musik verkauft. Als die Neonazis deshalb am darauf folgenden Tag Flugblätter verteilten, gerieten sie mit PolizistInnen aneinander, woraufhin mehrere Neonazis in Gewahrsam genommen wurden.

via linksunten.indymedia.org: DO: Neonazis kündigen Aufmarsch am 4.12. an

siehe auch: Neonazi-Kundgebung am Hauptbahnhof geplant. Nachdem die Polizei am vorigen Mittwoch wegen des Verdachts der Volksverhetzung mit Hausdurchsuchungen gegen den „Resistore“-Versand gegangen war, kündigen Dortmunder Neonazis nun eine Kundgebung an. Wie berichtet*, hatte die Polizei die Geschäftsräume des neonazistischen Versands sowie zwei Wohnungen durchsucht. Die Aktion richtete sich gegen Dennis Giemsch, den Betreiber des Versandhandels, der als führender Kopf der „Autonomen Nationalisten“ in der Ruhrgebietsstadt gilt.

anm dokmz – Suchen für Hintergrundartikel Infos zu Dennis Giemsch, logr.org, resistore – einfach als Kommentar oder per Kontaktformular

Cablegate shows up limits of technology

WIKILEAKS has again grabbed worldwide attention, this time by leaving the global diplomatic community red-faced with its latest set of leaks – US government cables sent by diplomats from around the world. Readers of these documents got a peek into brutally frank US assessments of world leaders and events, none of which were couched in normal diplomatic niceties. The leaks – nicknamed Cablegate – are a severe diplomatic embarrassment for both the United States and other countries. US Secretary of State Hillary Clinton has condemned the leaks as ‘an attack on the international community’. Many others have suggested that they are a violation of journalistic ethics. However, one key issue that needs looking at – not only in the US but also by governments, and even companies, across the world – is how the same technology that allows officials to have information from multiple sources at their fingertips has also facilitated what is arguably the biggest leak of confidential information in history. Around 250,000 documents were uploaded to WikiLeaks by a 22-year-old US intelligence analyst who worked out of a US army base near Baghdad. The modus operandi for stealing the information was shockingly simple. According to reports, he accessed servers holding these documents in the US through his office computer and copied them on a re-writeable CD which he had taken to office loaded with songs of Lady Gaga. He erased the songs and copied the files. The total file size for the 250,000 documents was just 1.6 gigabytes. He got caught only because he bragged about it on the Internet.

via businesstimes.com: Cablegate shows up limits of technology

siehe auch: Secret US Embassy Cables. Wikileaks began on Sunday November 28th publishing 251,287 leaked United States embassy cables, the largest set of confidential documents ever to be released into the public domain. The documents will give people around the world an unprecedented insight into US Government foreign activities. The cables, which date from 1966 up until the end of February this year, contain confidential communications between 274 embassies in countries throughout the world and the State Department in Washington DC. 15,652 of the cables are classified Secret; WikiLeaks: What the world is saying. The latest WikiLeaks trove of 250,000 diplomatic cables, obtained in advance by five news outlets, has generated enough fodder in the US alone to occupy American readers. But people all over, from Germany to Lebanon to Australia, are not the only ones talking about the sometimes troubling, sometimes mundane cables that WikiLeaks founder Julian Assange is gradually releasing for public consumption; WikiLeaks says it was under powerful cyberattack. The WikiLeaks website said it came under a forceful Internet-based attack on Tuesday morning, making it inaccessible for hours to users in the U.S. and Europe. The site appears to have recovered from the attack with the help of Amazon.com Inc.’s U.S.-based server-for-rent service. Late Tuesday morning, Web traffic to the site was handled by Amazon Web Services.

“Berlusconi quiere acabar con la división de poderes”

Claudio Lazzaro, prestigioso periodista y cineasta documental italiano visita España para presentar su documental Nazi Rock. Este documental pone al descubierto la estrategia de movilización, captación y adoctrinamiento de la ultraderecha italiana, y del contagio a la juventud italiana de esta ideología del odio y la intolerancia. Este documental es continuación del trabajo de investigación de la extrema derecha italiana. Lo ha presentado en Madrid en un acto organizado por la ONG Movimiento contra la intolerancia. P. Claudio, bienvenido a España. ¿Podrías dar una buena razón para ver tu documental nazi rock a los espectadores españoles? C. L. Creo que la mejor razón que puedo dar es que lo que está sucediendo en Italia no es sólo un problema Italiano. Italia, en el pasado, ha presentado muchas veces modelos que los demás países han seguido. Fenómenos como el fascismo, sirvieron de guía para otros como el nazismo. Necesitamos conocerlos para luchar contra ellos. En Italia se ha instaurado un régimen mediático que no se puede llamar fascismo, porque el fascismo es una experiencia histórica única, pero es algo muy parecido. El espíritu es el mismo: la creación de un régimen autoritario en el que la dialéctica oposición gobierno no exista. Ver como un enemigo. En el documental Nazirock podemos ver la legitimación del fascismo. Hay una escena que nos demuestra la legitimación de la iconografía fascista que hace Berlusconi. En la gran manifestación de 2006 Berlusconi saca a su gente a la calle. En el escenario principal está cerca de Luca Romagnioli de Fiama Tricolore y Alessandra Mussolini líder de otro partido de ultra – derecha. Luca Romagnioli es una persona que afirma que las cámaras de gas no existen. Es un conocido negacionista. La pregunta clave es por qué hace eso. Hay varias razones. Una es que Berlusconi perdió las elecciones por 20.000 votos y quería conseguir la mayor cantidad posible de votos. La otra razón es que Berlusconi quiere destruir la Constitución Italiana, acabar con la división de poderes y para ello debe destruir la base de la Constitución y la base de la Constitución es la resistencia y la lucha contra el nazi fascismo. Berlusconi piensa que si puede demostrar, reescribiendo la historia, que todos fueron iguales, los fascistas, los colaboracionistas y los antifascistas, entonces será más fácil conseguir este objetivo.

via tomalapalabra: “Berlusconi quiere acabar con la división de poderes”

Junge Union traut sich nicht in die Köpi

Eine Kölner Gruppe der JU wollte auf einer geförderten „Bildungsreise“ das linke Hausprojekt besuchen. Jetzt hat sie den Plan aufgegeben. Die Bewohner der Köpi hatten sich schon gefreut. Der Plan hatte große Wellen in der linken Szene geschlagen: Eine Gruppe der Jungen Union Köln (JU) wollte Mitte Dezember auf einer „Bildungsreise“ nach Berlin auch das linke Hausprojekt Köpi in der Köpenicker Straße 137 in Mitte besuchen. Die geplante Fahrt steht unter dem Titel „Wir fahren nach Berlin – gegen Linksextremismus“. Dafür hatte die Nachwuchsorganisation der CDU Fördergelder vom Bundesfamilienministerium beantragt – und auch bekommen (taz berichtete). Die Opposition des Bundestages hatte dies scharf kritisiert. Doch jetzt sind die Jungkonservativen eingeknickt: Der Ausflug in die linke Hochburg Köpi wurde abgesagt. „Der Besuch des einst besetzten Hauses war nur mal eine Idee für das Programm unserer Berlinfahrt, die mittlerweile aus verschiedenen Gründen verworfen wurde“, erklärte Florian Braun, Vorsitzender der JU Köln, am Montag auf Anfrage der taz.

via taz.de: Junge Union traut sich nicht in die Köpi

Dortmunder Antifa-Advent: the next generation

Für alle die ihr habt solange gewartet, wird nun morgen der dritte Antifa-Adventskalender gestartet. Einige hatten sich vielleicht zu früh gefreut, als es am Sonntag (1. Advent) noch keine nette Überraschung gab. Zum dritten Mal in Folge werden dieses Jahr wieder Neonazis aus dem Ruhrgebiet präsentiert. Diesmal sind es allerdings nicht an jedem Advent vier Personen, sondern gleich an jedem Dezembertag ein Neonazi aus der Region. Hinter jedem Türchen wartet dann eine Überraschung. Nachdem die „Antifa Dortmund“ dank der Nazis im letzten Jahr um 53 Leute angewachsen ist und bis zum Ende dieses Jahres offenbar – sage und schreibe – um die 160 weiteren GenossInnen hinzugekommen sein werden, geht’s mit uns wieder munter weiter.

via indymedia.org: Dortmunder Antifa-Advent: the next generation

antifa-adventskalender

WikiLeaks US embassy cables: live updates

The first batch of leaked US embassy cables reveal a desire by Saudi Arabia and other Arab states to attack Iran, and US espionage against the UN. Follow all the diplomatic fallout. This page will update automatically every minute

via guardian.co.uk: WikiLeaks US embassy cables: live updates

siehe auch: Secret US Embassy Cables. Wikileaks began on Sunday November 28th publishing 251,287 leaked United States embassy cables, the largest set of confidential documents ever to be released into the public domain. The documents will give people around the world an unprecedented insight into US Government foreign activities. The cables, which date from 1966 up until the end of February this year, contain confidential communications between 274 embassies in countries throughout the world and the State Department in Washington DC. 15,652 of the cables are classified Secret.

Analysts Assess Fallout From Wikileaks Revelations in Middle East

A key theme running through secret U.S. documents released by WikiLeaks is that Arab and Gulf states have a profound mistrust, if not hostility, to the Islamic Republic of Iran. Observers have often alluded to such hostility, but the just-leaked diplomatic cables paint a level of animosity never before spelled out. Diplomatic cables from U.S. Ambassador to Egypt Margaret Scobey note that Egyptian President Hosni Mubarak did not oppose a U.S. dialogue with Iran, „so long as the [U.S.] does not believe a word [the Iranians] say.“ Scobey also emphasized that Mr. Mubarak has a „visceral hatred“ for Iran, calling Iranians ‘liars’ and denouncing them for trying to destabilize Egypt and the region.“ The leaked documents also reveal that Saudi King Abdullah has „frequently exhorted the United States to attack Iran to put an end to its nuclear weapons program.“ They go on to quote Saudi Ambassador to the U.S. Adel al Jubeir as urging the United States to „cut off the head of the snake.“

via voanews.com: Analysts Assess Fallout From Wikileaks Revelations in Middle East

siehe auch: Secret US Embassy Cables. Wikileaks began on Sunday November 28th publishing 251,287 leaked United States embassy cables, the largest set of confidential documents ever to be released into the public domain. The documents will give people around the world an unprecedented insight into US Government foreign activities. The cables, which date from 1966 up until the end of February this year, contain confidential communications between 274 embassies in countries throughout the world and the State Department in Washington DC. 15,652 of the cables are classified Secret. The embassy cables will be released in stages over the next few months; Hillary Clinton attacks release of US embassy cables- Secretary of state leads Obama administration’s reaction to WikiLeaks release, saying it attacks fabric of responsible government. The US secretary of state, Hillary Clinton, today gave the administration’s first public reaction to the leaking of thousands of confidential diplomatic documents, describing it as an attack not only on the US but the international community. Clinton, in a lengthy statement expressing US regret over the leaks that have thrown the diplomatic world into disarray and created widespread embarrassment for Washington, stressed the leaks put at risk the lives of many people in oppressive societies who had spoken to American diplomats.

Staatsschutz ermittelt weiter zu Brandanschlägen auf Moscheen

Einen Tag nach dem Brandanschlag auf die Al-Nur-Moschee in der Neuköllner Haberstraße haben die Ermittler noch keine konkreten Hinweise auf die Täter. Die Ermittlungen würden fortgesetzt, teilte die Polizei am Montag mit. Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) und die Unionsfraktion im Bundestag haben den Anschlag verurteilt. Menschen wurden bei dem Anschlag nicht verletzt. Ein Mitarbeiter der islamischen Gemeinde hatte am Sonntagmorgen eine durch eine brennbare Flüssigkeit beschädigte Stelle an einem selten genutzten Nebeneingang der Moschee entdeckt. Die Flammen waren nach Polizei-Angaben selbst erloschen. Auch suchen die Ermittler weiterhin nach den Tätern, die den Brandanschlag auf die Neuköllner Sehitlik-Moschee am 19. November verübt haben. Ein Mitarbeiter hatte das Feuer am vergangenen Freitag neben dem islamischen Gotteshaus am Columbiadamm entdeckt und es selbst gelöscht. Ein Zusammenhang zwischen beiden Brandanschlägen wird ausgeschlossen. In beiden Fällen ermittelt der Staatsschutz, da ein politischer Hintergrund nicht ausgeschlossen wird.

via yahoo news: Staatsschutz ermittelt weiter zu Brandanschlägen auf Moscheen

Neonazi-Kader wegen gefährlicher Körperverletzung verurteilt

Die Jugendstrafkammer am Landgericht Hannover hat den einschlägig vorbestraften Neonazi Marco S. in einer Berufungsverhandlung wegen gefährlicher Körperverletzung zu 22 Monaten Haft ohne Bewährung verurteilt. Damit bestätigte sie das vor sieben Monaten gefällte erstinstanzliche Urteil gegen den 29-Jährigen des Amtsgerichts Neustadt am Rübenberge. Am Abend des 15. März 2009 hatten im städtischen Jugendzentrum „Bauhof“ in Wunstorf (Region Hannover) die Geburtstagsfeier eines lokalen Neonazis stattgefunden. Unter den Gästen befanden sich auch zahlreiche weitere Rechtsextreme. Kurz nach Mitternacht zog eine etwa 20- bis 30köpfige Gruppe unter Rufen von Parolen wie “frei, sozial und national” und “Hier regiert der nationale Widerstand!” vor das selbstverwaltete Jugendzentrum „Wohnwelt“ am Wunstorfer Bahnhofsvorplatz. Dort traf die teilweise vermummte Gruppe auf zwei Besucher der Wohnwelt. Sofort umringten sie eine damals 18-Jährige. Mit den Worten “Jetzt kriegst du es so richtig!” wurde die junge Frau zu Boden geschlagen. Dann traten mehrere Angreifer so massiv gegen ihren Körper und Kopf, dass sie das Bewusstsein verlor. Ihr Begleiter, dem es gelungen war zu flüchten, kam der Betroffenen zu Hilfe und versuchte, ihren Kopf zu schützen. Dabei wurde auch er angegriffen und verletzt. Als sich die alarmierte Polizei näherte, flohen alle Angreifer bis auf Marco S., der weiter auf die Ohnmächtige eintrat und dabei Todesdrohungen brüllte. Die Betroffene erlitt u.a. eine Schädigung am Herzen, Kopfverletzungen sowie massive Schürfwunden und Prellungen. Dieser Angriff stellte nach Angaben der Mobilen Beratung für Opfer rechter Gewalt den traurigen Höhepunkt eines massiven Bedrohungs- und Angriffsszenarios von Marco S. und anderen Neonazis gegen die heute 20-Jährige dar. So geriet sie aufgrund ihres Engagements gegen neonazistische Aktivitäten bereits 2007 ins Visier der Neonazi-Gruppe “Nationale Offensive Schaumburg”. Seitdem war sie immer wieder telefonischen Beleidigungen, Bedrohungen und auch körperlichen Angriffen ausgesetzt – mit bis heute anhaltenden körperlichen und psychischen Folgen.

via npd-blog.info: Neonazi-Kader wegen gefährlicher Körperverletzung verurteilt

siehe auch: Tatmotiv: „Hass auf Linke“. Mit Gewalt gegen Demokraten – eindeutige Botschaft auf dem T-Shirt eines Neonazis. Am Freitag verurteilte die Jugendstrafkammer am Landgericht Hannover den einschlägig vorbestraften und überregional bekannten 29-jährigen Neonazi Marco Siedbürger. in einer Berufungsverhandlung wegen gefährlicher Körperverletzung zu 22 Monaten Haft ohne Bewährung. Damit bestätigte sie das vor sieben Monaten gefällte erstinstanzliche Urteil des Amtsgerichts Neustadt am Rübenberge. Am zweiten Prozesstag hatte das Gericht das Verfahren gegen den mitangeklagten 20-jährigen Neonazi Christian W. abtrennt, nachdem er nicht zum Prozess erschienen war. In erster Instanz war er zu einer neunmonatigen Jugendstrafe auf Bewährung verurteilt worden.

Lone hacker theory in Wikileaks DDoS attack

A denial of service attack against Wikileaks that brought the whistleblower site to its knees on Sunday night, in the run up to its publication of classified State Department documents, may turn out to be the work of a lone hacker. The attack, which rendered the site inaccessible for several hours, might be blamed on an application level assault targeting a vulnerability in Wikileak’s Apache web server, according to internet reports. A patriot-hacker called The Jester has previously used the XerXeS attack tool to attack jihadist sites. Now, if rumours are to be believed this tool was turned against Wikileaks on Sunday, making the site unavailable at a critical time.

via theregister.co.uk: Lone hacker theory in Wikileaks DDoS attack

siehe auch: Secret US Embassy Cables. Wikileaks began on Sunday November 28th publishing 251,287 leaked United States embassy cables, the largest set of confidential documents ever to be released into the public domain. The documents will give people around the world an unprecedented insight into US Government foreign activities. The cables, which date from 1966 up until the end of February this year, contain confidential communications between 274 embassies in countries throughout the world and the State Department in Washington DC. 15,652 of the cables are classified Secret; Hacker claims credit for WikiLeaks takedown.  computer hacker known as the „Jester“ who calls himself a „hacktivist for good“ is taking credit for temporarily taking down the WikiLeaks website. WikiLeaks.org came under a distributed-denial-of-service (DDoS) attack on Sunday shortly before it began releasing the first batch of some 250,000 US diplomatic cables. The „Jester,“ a hacker who has targeted extremist websites in the past, claimed responsibility for the cyberattack on WikiLeaks in a message on his Twitter feed, @th3j35t3r. „www.wikileaks.org – TANGO DOWN – for attempting to endanger the lives of our troops, ‘other assets’ & foreign relations #wikileaks #fail,“ the message from „Jester“ said. Mikko Hypponen, chief research officer at computer security firm F-Secure, told AFP he believed the hacker could carry out the attack on WikiLeaks. „He’s demonstrated previously that he is capable of launching effective denial-of-service attacks, and he’s claimed the responsibility for this one as well,“ Hypponen said by email. „He has the capability and the motive.“

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