Archiv für den Monat Januar 2011

faschismus ist keine meinung – faschismus ist ein verbrechen!

Wir stellen den Kampf erst ein, wenn auch der letzte Schuldige vor den Richtern der Völker steht. Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung. Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel. Das sind wir unseren gemordeten Kameraden und ihren Angehörigen schuldig!

Auschwitz ist das Synonym für den Massenmord der Nazis an den europäischen Juden. Auschwitz ist Ausdruck des Rassenwahns und das Kainsmal der deutschen Geschichte. Am 27. Januar 2011 jährt sich die Befreiung des „Konzentrationslagers“ Auschwitz durch die Rote Armee zum 66. Mal.

Nie wieder Faschismus! Nie wieder Krieg!

Rühriger Vernetzer

Der NPD-Kandidat Hans-Ulrich Pieper weist eine wechselhafte politische Karriere auf – bekannt ist er vor allem als Organisator des Berliner „Dienstagsgesprächs“. Hans-Ulrich Pieper (Jg. 1948) kandidiert bei der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus im September dieses Jahres für die NPD. Bekannt ist der Unternehmensberater Pieper vor allem als Organisator des Berliner „Dienstagsgesprächs“, das von ihm 1991 nach dem Vorbild der Düsseldorfer „Herrenrunde“ gegründet wurde. Das „Dienstagsgespräch“ will einer Selbstdarstellung zufolge „insbesondere Führungskräften der Wirtschaft Hintergrundinformationen aus Politik, Kultur und Medien vermitteln, Persönlichkeiten und Meinungsführer aus diesen Bereichen vorstellen und dem besseren Kennenlernen in ungezwungener Atmosphäre dienen“. In unregelmäßigen Abständen führt das „Dienstagsgespräch“ Vortrags- und Diskussionsabende mit Referenten aus dem rechtskonservativen, allerdings auch rechtsextremen Spektrum durch. So diskutierten beim „Dienstagsgespräch“ am 1. September 2009 der NPD-Bundesvorsitzende Udo Voigt und der DVU-Chef Matthias Faust bei einer „braunen Elefantenrunde“ in Berlin. Als Fazit hielt der Neonazi Christian Worch, Teilnehmer der Veranstaltung, fest: „Das politische Wollen beider Parteien ist zu mindestens 95 Prozent, wenn nicht gar mehr, identisch“. (…) Hans-Ulrich Pieper, früher zeitweilig Gelegenheitsautor in „Nation&Europa“, der „Jungen Freiheit“ und „Zur Zeit“ war im Laufe der Jahre bei diversen Parteien und Gruppierungen engagiert. Angaben des Berliner NPD-Blättchens „Zündstoff“ zufolge startete er seine wechselhafte politische Karriere 1967 bei NPD und Jungen Nationaldemokraten in Berlin. In den 70er Jahren war Pieper Referent in der CDU-Bundesgeschäftsstelle unter dem Generalsekretär Biedenkopf. 1989/1990 amtierte Pieper als Pressesprecher der Münchener Republikaner und Vorsitzender des REP-Kreisverbandes München-Milbertshofen. 1990 organisierte er den Stadtratswahlkampf der Münchner Republikaner und kandidierte im gleichen Jahr für die Partei bei der Bundestagswahl. 1995 will Pieper wenige Wochen FDP-Mitglied gewesen sein

via bnr.de: Rühriger Vernetzer

Nazi war crime probe launched from mystery photos

Germany’s central Nazi war crimes body said on Tuesday it had launched an inquiry after an envelope with photos of killings in the Soviet Union in World War II was handed in anonymously. „In total there are 50 photos, some of which show very drastic deaths, such as hangings, as well as corpses on the ground and bodies piled into German army trucks,“ spokesman Andreas Brendel said. „There are German army soldiers in some of the photos but it is unclear if they are also the perpetrators of these killings.“ He said that it was also unclear whether the victims were Jews or other local civilians or Soviet prisoners of war. The photos were taken in the summer or autumn of 1941 after Germany invaded Russia in Operation Barbarossa.

via telegraph.co.uk: Nazi war crime probe launched from mystery photos

Taking aim at Iranian Holocaust denial

Yad Vashem launches new YouTube channel with survivors’ testimonials with Farsi subtitles to provide information about Holocaust. Yad Vashem, Israel’s central Holocaust memorial and documentation center, launched on Sunday a new YouTube channel in Farsi in what officials said was a bid to counter Holocaust denial in Iran, which has become bon ton under the country’s President Mahmoud Ahmadinejad. The channel, mainly featuring video clips of survivors’ testimonials with Farsi subtitles, will join Yad Vashem’s channels in English, Hebrew, Russian, Spanish and Arabic. The museum website already has a page in Farsi, the language spoken by 60% of all Iranians, which provides basic information on the Holocaust and the activities of Yad Vashem.

via jpost.com: Taking aim at Iranian Holocaust denial

Apple removes banned Nazi anthem from German iTunes

Apple removed a notorious anthem of the Nazi Party from the German version of its iTunes online music store on Wednesday, a German spokesman for the U.S. firm told Reuters. Named after a young party activist killed in 1930, the marching song „Horst Wessel Lied,“ was the unofficial anthem of the Nazis until it was banned in Germany at the end of World War Two. The Apple spokesman said it had been taken off iTunes but did not say if other Nazi-era songs had also been removed.

via reuters: Apple removes banned Nazi anthem from German iTunes

Wikileaks leckt selbst: Assange „fuchsteufelswild“

Osloer Zeitung „Aftenposten“ verfügt über sämtliche 250.000 Dokumente aus US-Botschaften. „Aftenposten badet im größten Leck aller Zeiten“, freut sich Norwegens größte Zeitung in ihrem Wochenmagazin und kann ein bisschen Schadenfreude gegenüber dem berühmtesten Enthüllungsportal der Welt nicht unterdrücken. Irgendwie haben die Osloer Blattmacher den kompletten Satz mit 250.000 Dokumenten aus US-Botschaften als weltweit erstes Medium selbstständig „an Land gezogen“. Sie können jetzt daraus ohne Absprachen mit Wikileaks-Gründer Julian Assange veröffentlichen, was sie wollen. (…) „Aftenposten“ hat im siebenten Stock des Osloer Post-Hochhauses, in dem auch die Redaktion arbeitet, einen eigenen Raum zur Suche nach Interessantem eingerichtet. Hier arbeiten auch Journalisten ausländischer Medien, seit vergangener Woche unter anderem ein Mitarbeiter der „Welt“, der Norwegisch kann. Export von Siemens-Computern aus China über Dubai in den Iran Der habe schon Material über den Export von Siemens-Computern aus China über Dubai in den Iran gefunden, der den USA Sorgen bereite, berichteten die Osloer Gastgeber. „Ob wir ganz große Sensationen bei Dokument Nr. 1 finden oder erst bei Nr. 250.000, weiß ja keiner“, seufzt Stanghelle. Bisher habe man so zwischen 3.000 und 4.000 Mails durchgeackert.

via derstandard.at: Wikileaks leckt selbst: Assange „fuchsteufelswild“

USA haben gegen Assange nichts in der Hand

Pentagon-Informant: Keine Verbindungen zwischen inhaftiertem Soldaten und Wikileaks-Gründer nachgewiesen. Nach monatelangen Ermittlungen haben die US-Behörden keine direkte Verbindung zwischen Wikileaks-Mitgründer Julian Assange und dem US-Soldaten Bradley Manning gefunden, berichtet Wired unter Berufung auf NBC. Manning wird vorgeworfen, geheime Dokumente an das Enthüllungsportal weitergegeben zu haben. NBC habe von einem anonymen Informanten aus dem Pentagon erfahren, dass die Ermittler zwar Hinweise darauf gefunden hätten, dass Manning die Dokumente widerrechtlich auf seinen Computer geladen und an eine nicht autorisierte Person weitergegeben habe. Es gebe jedoch keine Bestätigung dafür, dass es sich dabei um Julian Assange oder einen anderen Mitarbeiter von Wikileaks handle.

via derstandrd.at: USA haben gegen Assange nichts in der Hand

Junger Vorarlberger wegen Naziparolen verurteilt

Mann wegen Verstoß gegen das Verbotsgesetz schuldig gesprochen – Urteil rechtskräftig. Ein 19-jähriger Mann aus Bludenz ist am Mittwoch von den Geschworenen am Landesgericht Feldkirch wegen Verstoßes gegen das Verbotsgesetz zu 1.080 Euro unbedingter Geldstrafe sowie acht Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden. Der Jugendliche hatte auf der Internetplattform Facebook antisemitische und ausländerfeindliche Hetzparolen veröffentlicht. Das Urteil ist rechtskräftig. Neben wiederholten, einschlägig rechtsextremen Postings soll der Mann auch mehrfach Fotos von seinen Hakenkreuz- und Runenzeichen-Tätowierungen online gestellt haben. Facebook sperrte seinen Account dreimal, immer wieder meldete sich der 19-Jährige unter neuem Namen an. Ein aufmerksamer User zeigte den Mann schließlich an.

derstandard.at: Junger Vorarlberger wegen Naziparolen verurteilt

Yad-Vashem-Archiv wird online verfügbar

Die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem hat ihr Online-Archiv massiv erweitert. Mithilfe des Internetriesen Google wurden Fotografien und Dokumente aus dem Archiv der Gedenkstätte neu digitalisiert. Dank der Nutzung experimenteller Schrifterkennungssoftware sei nun die schriftliche Information auf den Dokumenten per Volltextsuche durchsuchbar, teilte Google mit. Am Mittwoch gingen die ersten 130.000 Bilder online. „Wir konzentrieren uns darauf, neue innovative Wege zu finden, um die enorme Datenmenge in unseren Archiven für eine globale Zielgruppe zugänglich und durchsuchbar zu machen“ Zwar waren auch bisher große Teile des Yad-Vashem-Archivs online abrufbar, doch durch das neue Projekt können Nutzer gezielt auch die Inhalte der Dokumente durchsuchen – beispielsweise Notizen auf Fotos. Außerdem können Nutzer nun selbst zu dem Archiv beitragen. Durch interaktive Elemente können sie ihre eigenen Geschichten, Kommentare und Dokumente zu Familienangehörigen, die im Archiv auftauchen, beitragen.

via derstandard.at: Yad-Vashem-Archiv wird online verfügbar

Beliebte Bands der rechtsextremen Szene 2011

Musik ist eines der wichtigsten Propagandamittel der rechtsextremen Szene. Über Konzerte, Schulhof-CDs oder Internetplattformen wird versucht, Jugendliche an rechtsextremes, rassistisches und antidemokratisches Gedankengut heranzuführen. In Deutschland gibt es ca. 150 rechtsextreme Bands, aber die Szene ist permanent im Wandel. Ein Überblick über aktuell beliebte rechtsextreme Bands. Die rechtsextreme Musikszene zeigt eine zunehmende Fragmentierung in verschiedene Unterbereiche. Am bekanntesten ist der klassische Rechtsrock, doch seit einigen Jahren gibt es eine verstärkte Öffnung gegenüber anderen Musikstilen. Insbesondere im Bereich des Hardcore und Hatecore steigt die Anzahl rechtsextremer Bands. Ein weiterer wichtiger Bereich sind rechtsextreme Liedermacher.

via netz gegen nazis: Beliebte Bands der rechtsextremen Szene 2011

Was kauft ein guter Neonazi, wenn er mit der „Fremdwährung Euro“ in der Tasche die „nationale Sache“ stärken will? Zum Glück gibt es die NPD, die mit dem Deutsche Stimme-Katalog 2011 dem „Volk“ tatkräftig mit Kaufempfehlungen zur Seite steht. Auf insgesamt 124 Seiten offenbaren die Verlagsempfehlungen die gesamte Bandbreite neonazistischer Ideologien – und ein wenig mehr. (…) Letztlich lässt sich sagen, dass allein durch die Lektüre dieses Versandskataloges ein Bild der rassistischen, antisemitischen und diskriminierenden Ideologie der Neonazis gemacht werden kann. Vom Aufkleber „Danke! 1939-1945″ bis zum „Schlüsselanhänger Stielhandgranate M24 aus Holz“, vom Met bis zum „Kein Geld für USrael“-T-Shirt gibt es kaum rechtsextreme Produkte, die nicht durch die „Deutsche Stimme“ verkauft werden.

via netz gegen nazis: Kaufempfehlungen für den Nazi-Haushalt

Gruselige „Totenleite“

Im hessischen Langen führten Neonazis am vergangenen Wochenende eine Trauerfeier für Thomas Brehl durch, der am 31. Dezember, einen Tag vor seinem 54. Geburtstag, gestorben war. Aus „nahezu allen Gauen des Reiches“ seien Kameraden zu der „Totenleite“ zusammengekommen, darunter „viele alte Kämpfer der Nachkriegsbewegung“, heißt es in einem Bericht Kölner Neonazis. Moderiert wurde der Nachmittag von dem Pulheimer Axel Reitz, wie aus einem Veranstaltungsbericht von Simon Richter (Radeberg) hervorgeht. Reitz wie Richter arbeiteten mit Brehl im 1999 gegründeten und 2008 wieder aufgelösten „Kampfbund Deutscher Sozialisten“ (KDS) zusammen, der auch innerhalb der Neonazi-Szene phasenweise wegen seines ausgeprägten Uniformfetischismus umstritten war. Richters Bericht zufolge wurde einleitend der „Totenmarsch der Braunhemden“ eingespielt.

via bnr: Gruselige „Totenleite“

Hamburg: NPD-Wahlkampf mit Beil?

Eigentlich lautet sein Spitzname Thomas “Steiner” Wulff, möglicherweise wird der mehrfach vorbestrafte Neonazi aber bald auch als “das Beil” bekannt. Denn der NPD-Funktionär soll in Hamburg an einer Auseinandersetzung beteiligt gewesen sein, bei der angeblich auch ein Beil eingesetzt wurde. Der Vorfall ereignete sich zur Mittagszeit des 26. Januar 2011 in Hamburg-Billstedt – drei Tage vor einem Aufmarsch in Hamburg-Harburg, den Wulff laut NDR Info auch angemeldet hat. In Billstedt kam es heute offenbar zu tätlichen Auseinandersetzungen zwischen Wahlkämpfern der NPD und einem Anwohner. Dabei soll einer der Rechtsextremisten den Mann mit einer Axt bedroht haben.

via npd-blog.info: Hamburg: NPD-Wahlkampf mit Beil?

Weg frei für neue Anklage gegen NPD-Fraktionschef Pastörs

Der Landtag in Schwerin hat am 26. Januar 2011 die parlamentarische Immunität von NPD-Fraktionschef Udo Pastörs aufgehoben und damit den Weg für eine neue Anklage freigemacht. Einem Bericht des NDR zufolge stimmten alle Abgeordneten dafür, der Staatsanwaltschaft Schwerin eine Anklageerhebung zu erlauben – mit Ausnahme der NPD-Vertreter versteht sich. Gegen Pastörs wird wegen des Verdachts der Volksverhetzung, Verleumdung und der Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener ermittelt. Die Linksfraktion hatte den Neonazi vor einem Jahr angezeigt. Laut Protokoll der Landtagssitzung hatte der NPD-Mann die Vernichtung des jüdischen Bolschewismus in einem Zwischenruf als “gute Idee” bezeichnet.

via npd-blog: Weg frei für neue Anklage gegen NPD-Fraktionschef Pastörs

Ingenieure des Mordens

Späte Erinnerung: Am 27. Januar wird in Erfurt das Dokumentationszentrum über die Firma Topf & Söhne eröffnet, die Ofenbauer von Auschwitz. (…) Und nun, endlich, wird im restaurierten Verwaltungsgebäude der Firma am 27.Januar, dem internationalen Holocaust-Gedenktag, ein Dokumentationszentrum eröffnet. Es heißt, ganz lakonisch, »Erinnerungsort Topf & Söhne – Die Ofenbauer von Auschwitz«. Es ist eine besondere Gedenkstätte geworden, denn sie fragt – ähnlich wie die Topographie des Terrors in Berlin, das Dokumentationszentrum in Nürnberg oder das SS-Museum auf der Wewelsburg bei Paderborn – nach den Tätern. Und es ist der bislang einzige Erinnerungsort in Deutschland, der die Mitwirkung eines privaten Unternehmens an der Umsetzung des Holocausts am authentischen Schauplatz umfassend dokumentiert. Weithin sichtbar trägt das schmucklose Gebäude den Schriftzug: »Stets gern für Sie beschäftigt,…« Diese Grußformel stand unter der Firmenpost, auch unter den KZ-Aufträgen. Im Verwaltungsgebäude des 1878 gegründeten Unternehmens saß damals die Geschäftsleitung, seit 1935 waren das die Brüder Ludwig und Ernst Wolfgang Topf.

via zeit.de: Ingenieure des Mordens

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