Archiv für den Monat Februar 2011

MINORITIES COMPLAIN OF RISING RACISM IN RUSSIAN UNIVERSITIES

There’s increasing concern about the high levels of discrimination which ethnic minority students face if they study at Russian universities. Insults, beatings and official harrassment are among the complaints. Fenced off public squares guarded by hundreds of security officers are not an uncommon sight in Moscow. City authorities are anxious to avoid gatherings that could lead to violent clashes between right-wing hooligans and ethnic minorities. Such street battles first happened in December, after a football fan was killed, allegedly by people from the Caucasus region of Russia. Making an appeal for calm at the time, Russian Prime Minister Vladimir Putin addressed the issue of extremism and discrimination in Russian society – normally a taboo for the authorities. Putin called the extremism a „virus“ that had to be suppressed. He could also have mentioned the fact that many of those who participated in the riots were students. Indeed, racism at Russian universities appears to be a growing problem. Ten years ago, Moscow University law student Aida moved to live in the Russian capital with her family from Dagestan in the North Caucasus – now infamous as a stronghold of Islamist terrorism. With her long dark hair and dark eyes, 22-year-old Aida says she that she is discriminated against because of her origin, and because of fears of terrorism. „Just recently there was another unpleasant incident at my own faculty,“ said Aida. „It was just after the blast at Domodedovo airport at the end of January. As always I showed my student card to the security at the entrance. And he just started swearing at me with racist remarks and said something about me probably not even knowing Russian.“

via icare.to: MINORITIES COMPLAIN OF RISING RACISM IN RUSSIAN UNIVERSITIES

100 Schulen nach Nationalsozialisten benannt

Nicht immer können sich deutsche Schulen ihren Namenspatron aussuchen. Als ein sächsisches Gymnasium sich umbenennen wollte, schritten die Behörden ein. Ein Apfelbaum wächst auf dem Schulhof der Irena-Sendler-Schule im Hamburger Stadtteil Wellingsbüttel. Der Baum ist noch jung, er wurde im November 2010 gepflanzt und soll an die polnische Krankenschwester Irena Sendler erinnern, die trotz ihrer großen Taten nie „Heldin“ genannt werden wollte. Während der deutschen Besetzung Polens rettete Sendler 2500 Kinder aus dem Warschauer Ghetto. (…) Denn noch vor drei Monaten hieß das Gymnasium Peter-Petersen-Schule – nach dem Jenaer Reformpädagogen, der während der Zeit des Nationalsozialismus und darüber hinaus rassistisches Gedankengut propagierte. Rund einhundert deutsche Schulen trugen und tragen noch heute Namen von NS-Größen. Der Chemnitzer Historiker Geralf Gemser untersuchte Hintergründe der Namensgebung von rund 33.000 deutschen Schulen.

via welt.de: 100 Schulen nach Nationalsozialisten benannt

Website GodHatesFags.com gehackt

Das Online-Kollektiv „Anonymous“ hat mehrere Webseiten der schwulenfeindlichen Westboro Baptist Church offline gestellt. Gehackt wurden neben der Hauptseite GodHatesFags.com auch PriestsRapeBoys.com, GodHatesAmerica.com, GodHatesTheWorld.com, JewsKilledJesus.com und AmericaIsDoomed.com.

via queer.de: Website GodHatesFags.com gehackt

Zweite Guttenberg-Arbeit unter Verdacht

Guttenberg unter Druck: Hat er auch in einer zweiten Veröffentlichung geschummelt? Den Doktortitel ist er los, aber die Plagiatejäger lassen nicht locker: Auch in einem 2004 veröffentlichten Aufsatz zur Beziehung zwischen der Türkei und der EU soll Karl-Theodor zu Guttenberg Fremdpassagen übernommen haben, ohne die Urheber zu nennen. Sein Büro wiegelt ab. Guttenberg, die Zweite: Internetaktivisten, die auf der Plattform GuttenPlag in den vergangenen Tagen schon die Doktorarbeit des Verteidigungsministers seziert und zahlreiche Ungereimtheiten aufgedeckt hatten, nehmen sich jetzt eine zweite Veröffentlichung vor. 2004 hatte der damalige Bundestagsabgeordnete Guttenberg für die CSU-nahe Hanns-Seidel-Stiftung eine schmale 29-Seiten-Analyse zu den „Beziehungen zwischen der Türkei und der EU“ verfasst. Die Veröffentlichung ist in einer Reihe mit politischen Analysen der Stiftung erschienen und steht unter der Signatur 00/ML 9384 G985 auch in der Universitätsbibliothek Bayreuth. Auch in diesem Bändchen finden sich Passagen, die mit minimalen Änderungen aus anderen Quellen übernommen wurden, etwa mehrere Absätze aus einem Strategiepapier der Europäischen Kommission. (…) Ein GuttenPlag-Rechercheur berichtet von einer Übereinstimmungsquote von 47 Prozent zwischen der Hanns-Seidel-Studie und anderen Quellen im Internet. Und eine 19-seitige Analyse mit dem Software-Tool „PlagScan“, die SPIEGEL ONLINE vorliegt, zählt 416 plagiatsverdächtige Fundstellen in Guttenbergs Aufsatz auf – darunter allerdings auch etliche, bei denen sich die Übereinstimmung nur auf kurze Halbsätze und Formulierungen bezieht.

via spiegel: Zweite Guttenberg-Arbeit unter Verdacht

Encore un concert de néo-nazes à Lyon ? Ya basta !

Alors que l’activisme violent d’extrême-droite est toujours aussi présent à lyon, le groupe Lyon Dissident, spécialisé dans l’organisation de concert d’extrême-droite, refait parler de lui en invitant à lyon un groupe allemand, Kategorie C, connu pour son appartenance au mouvement néo-nazi, le tout dans l’impunité la plus totale. Lire aussi l’appel à rassemblement mercredi 23/02 Rassemblement contre le local néo-nazi de Gerland, contre les violences d’extrême-droite et d’État

via rebellyon.info: Encore un concert de néo-nazes à Lyon ? Ya basta !

Rechtsextreme Bands: „Sleipnir“

„Sleipnir“ ist das Pseudonym des rechtsextremen Liedermachers Marco Laszcz und gleichzeitig der Name der Band, dessen Kopf er ist. Die Band wurde Anfang der 1990er Jahre in Verl/Gütersloh (Nordrhein-Westfalen) gegründet und ist seitdem in unterschiedlichen Besetzungen aktiv. Sie unterhält Kontakte zum verbotenen Blood&Honour-Netzwerk, zur Szene der freien Kameradschaften und zur NPD. (…) Vor allem seit den 2000er Jahren ist die Band sehr aktiv. Außerdem tritt Laszcz weiterhin mit Soloprojekten in Erscheinung. Jährlich erscheinen ein oder zwei Alben von „Sleipnir“, zuletzt 2010 das insgesamt sechzehnte Album mit dem Titel „Unverbesserlich“. Dazu kommen Live-Aufnahmen, gemeinsame Produktionen mit anderen Rechtsrockbands sowie Samplerbeiträge, unter anderem auch auf Schulhof-CDs. Einige der Aufnahmen wurden indiziert. (…) Seit 2003 betreibt Marco Laszcz mit anderen Mitgliedern von „Sleipnir“ das Record-Label „Boundless Records“ und den Onlineshop „Wolfszeit“, der rechtsextreme Tonträger, Kleidung und Devotionalien vertreibt.

via netz gegen nazis: Rechtsextreme Bands: „Sleipnir“

Hitler-Huldigung indiziert

Die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM) hat das 2002 in Graz erschienene Buch „Notwende – Aufsätze, Reden und Schriften im Kampf um eine neue Ordnung in Kultur, Geschichte und Politik aus lebensgesetzlichem Denken“ von Lisbeth Grolitsch auf den Index gesetzt. Grolitsch (Jg. 1922), vormals „Gau-Unterführerin“ des „Bundes Deutscher Mädel“, ist die Grande Dame der rechtsextremen Vereine „Freundeskreis Ulrich von Hutten“, „Notgemeinschaft für Volkstum und Kultur“ und „Deutsche Kulturgemeinschaft Österreich“.

via bnr.de: Hitler-Huldigung indiziert

500 manifestants demandent la fermeture de „Lyon Dissident“

Plusieurs associations* rassemblées au sein du „Collectif 69 contre l’extrême-droite“ ont manifesté ce mercredi 23 février, place Jean Macé à partir 18h30 (Lyon 7e). Ils voulaient ainsi réagir à la „recrudescence d’agressions de groupes d’extrême-droite“ à Lyon et dénoncer „l’existence d’un local néo-nazi dans le quartier de Gerland“. Le maire du 7e arrondissement n’a pu s’engager qu’à une „surveillance administrative“ du local en réponse à la demande de la délégation qui souhaitait sa fermeture. Une heure avant le début de la manifestation, le quartier était quadrillé d’une trentaine de voitures et fourgons de police. Les forces de l’ordre prennent au sérieux les affrontements entre associations de gauche et extrême droite, en recrudescence. Ils encerclaient aussi bien la place Jean Macé que le local de Lyon Dissident. Où l’on promeut selon eux seulement „de la musique patriotique“. Pour leurs adversaires, qui en demandent la fermeture, une fois sortis du local, il s’agit „de groupes fascistes violents qui s’attaquent aux noirs, arabes, juifs, pédés, gouines et syndicalistes qui ne leur plaisent pas“. „Pas de fascistes dans nos quartiers, pas de quartier pour les fascistes“ scandaient-ils.

via lyoncapitale.fr: 500 manifestants demandent la fermeture de „Lyon Dissident“

La Fiscalía pide ilegalizar el partido nazi y cerrar su web

Un juzgado de Barcelona iba a juzgar a su secretario por la difusión de ideas genocidas y discriminatorias. La Fiscalía solicitará al Ministerio de Interior que inicie el proceso para la ilegalización del partido nazi Estado Nacional Europeo, cuyo secretario iba a ser juzgado hoy, y ha pedido también el cierre de la página web de la formación por difundir ideología nazi. Un juzgado de Barcelona iba a juzgar hoy al secretario de Estado Nacional Europeo y dos colaboradores suyos, por la difusión de ideas genocidas y discriminatorias a través de internet y de la revista bimensual „Intemperie“, aunque la vista ha acabado suspendiéndose porque el principal acusado sufrió anoche un súbito problema cardíaco que ha obligado a hospitalizarlo. En el trámite de cuestiones previas preliminar al juicio, el ministerio público ha anunciado que oficiará una petición al Ministerio del Interior para que inicie los trámites para la ilegalización del partido por defender una ideología que fomenta la discriminación y el odio racial. Además, ha modificado sus conclusiones provisionales para pedir que por orden judicial se decrete la clausura la página web todavía activa www.n-europa-org., de la que es titular Estado Nacional Europeo y donde se publican artículos de opinión que justifican regímenes totalitarios y se incita a la discriminación de grupos raciales, según el ministerio público.

via lne.es: La Fiscalía pide ilegalizar el partido nazi y cerrar su web

Protestaktion im Leipziger Zentrum: Polizei und Demonstranten geraten aneinander

Bei einer Spontandemonstration sind am Donnerstagabend Protestierende aus dem politisch linken Lager und die Polizei aneinander geraten. Dutzende Anhänger der Kampagne „Fence off“, die sich nach eigenen Angaben für die Schließung des NPD-Quartiers in der Odermannstraße einsetzen, waren gegen 19 Uhr von der Grimmaischen Straße zum Markt und über die Petersstraße zum Wilhelm-Leuschner-Platz gezogen. Wenige Meter vor der Polizeidirektion an der Ecke Peterssteinweg/Dimitroffstraße, versuchten die Beamten die Demonstranten anzuhalten. Während die Organisatoren von „Fence off“ in einer Mitteilung davon sprachen, dass die Polizei mit „Schlagstöcken in die Demonstrationsspitze gestürmt“ sei und die Teilnehmer körperlich verletzt habe, wies der Polizeiführer vom Dienst den Gewaltvorwurf noch am Abend zurück. Axel Palitzsch sagte am Abend gegenüber LVZ-Online: „Vom Einsatz mit Schlagstöcken habe ich nichts wahrgenommen.“ Er habe lediglich gehört, dass gegen Polizisten getreten worden sei.

via lvz-online: Protestaktion im Leipziger Zentrum: Polizei und Demonstranten geraten aneinander

Colectivos ciudadanos alertan sobre un concierto neonazi en Aguilar

La Plataforma Ciudadana contra la Intolerancia en Palencia, integrada por diversas organizaciones, ha alertado sobre la celebración de un concierto previsto para mañana en Aguilar de Campoo, organizado por el partido neonazi Democracia Nacional. Según expone la plataforma en un comunicado, la cita se desarrollará a lo largo de todo el día, «y es más que previsible que como en anteriores ocasiones vuelvan a producirse incidentes», y recuerda que en pasados encuentros similares han ocurrido graves altercados.

via nortecastilla.es: Colectivos ciudadanos alertan sobre un concierto neonazi en Aguilar

„Die NPD will Demokratie abschaffen“

„Man kann es gar nicht oft genug sagen, deswegen schreibe ich es immer wieder: Die NPD will die Demokratie abschaffen!“ Olaf Sundermeyer sitzt im Foyer des MKC als er das sagt, zwei Dutzend politisch interessierte Bürger hören zu. Der Journalist ist von der Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg eingeladen worden, um die Frage „Was will der nette Nazi von nebenan?“ zu klären. Rechtsextremismus ist eines seiner Schwerpunktthemen und so hatte der Referent Beispiele parat, die verdeutlichten, wie rechtsextremistisch orientierte Personen versuchen, ihre Ideologie unter einem bürgerlichen Deckmantel an die Menschen heranzutragen.

via nordkurier: „Die NPD will Demokratie abschaffen“

Keine sächsischen Polizisten beleidigt

Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse hat seine kritischen Äußerungen zum Polizeieinsatz in Dresden am vorigen Wochenende klargestellt. Er habe keine sächsischen Polizisten beleidigt, sagte Thierse der «Sächsischen Zeitung». Er habe nur eine kritische Meinung geäußert.

via stern.de: Keine sächsischen Polizisten beleidigt


weitere Artikel zu DRESDEN NAZIFREI

Rechts im Netz: So kämpfen Betreiber gegen Extreme

Rechtsextremisten versuchen verstärkt, in sozialen Netzwerken ihr Gedankengut zu verbreiten. Die wehren sich nicht immer erfolgreich. (…) Der Druck der Rechtsextremen wurde im Oktober 2010 so groß, dass sich mehr als 50 soziale Netzwerke zu einer gemeinsamen Kampagne „Soziale Netzwerke gegen Nazis“ entschlossen. Eine Woche lang warben sie für Toleranz und Miteinander. Fast 350 000 Mitglieder schlossen sich an. Doch mit kurzen Kampagnen ist der anhaltenden rechten Unterwanderung nicht beizukommen. Es braucht dauerhafte Gegenwehr – wie das Beispiel der VZ-Gruppe zeigt. Das Unternehmen betreibt die Netzwerke SchülerVZ, StudiVZ und MeinVZ. (…) Um dieses Recht durchzusetzen, beschäftigt die VZ-Gruppe rund 30 Festangestellte, die intern „die Spezialisten“ genannt werden. Lehmanns Team macht an 365 Tagen im Jahr von punkt 6 Uhr morgens bis Mitternacht Jagd auf unerwünschte Inhalte. „Wenn Neonazi-Demonstrationen wie gerade in Dresden anstehen, merken wir verstärkt rechte Aktivitäten online“, sagt er. Bis zu 100 weitere Mitarbeiter verfolgen dann fragwürdige Inhalte.

via abendblatt.de: Rechts im Netz: So kämpfen Betreiber gegen Extreme

Der Fünf-Millionen-Zickzack-Mann ist wieder da und wird wohl Pro-Landesvorsitzender in Berlin

Patrik Brinkmann, die wohl mystischste Gestalt der deutschen Rechten, macht mal wieder Schlagzeilen. Dieses Mal soll er zum Berliner Landesvorsitzenden von Pro-Deutschland gewählt werden – wieder einmal. Die rechtskonservative Wochenzeitung „Junge Freiheit“ (JF) scheint auch nicht mehr recht zu wissen, wie sie mit dem Schwedenmillionär Brinkmann umgehen soll. Die Mitteilung, dass er den Landesvorsitz der Pro-Bewegung in Berlin übernehme, findet sich versteckt in der Rubrik „Parteien, Verbände, Personen“ zwischen Pressemitteilungen der Schüler- und Senioren-Union. Kein Wunder: Denn in der Vergangenheit fiel Brinkmann zum größten Teil durch Ankündigungen auf. Ursprünglich engagierte sich der Schwede bei Pro-NRW und stellte mehrere Millionen Euro für den Landtagswahlkampf in Aussicht. Was aus dieser Wahlkampfhilfe wurde bleibt unklar, angeblich würden noch 100.000 Euro an den Pro-Ableger in Berlin fließen. Auch die finanzielle Unterstützung von NPD und DVU, in deren Umfeld sich Brinkmann einige Zeit bewegt hat, habe sich in Grenzen gehalten. Zwar habe die NPD nach Informationen der JF ein Darlehen in Höhe von 200.000 Euro erhalten, zugesagte Wahlkampfunterstützungen seien allerdings ausgeblieben.

via endstation rechts: Der Fünf-Millionen-Zickzack-Mann ist wieder da und wird wohl Pro-Landesvorsitzender in Berlin

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