Archiv für den Monat März 2011

60.000 E-Mails der NPD: Einblick in die interne Kommunikation von rechts außen

Gesinnungskameraden über die Landesgrenzen hinweg aktiv. In Parteistrukturen organisierte Rechtsextreme geben sich in der Öffentlichkeit oft bieder. Die Anzüge sitzen, das Auftreten gegenüber Journalisten ist einstudiert, Aussagen sind wohlgewählt. Selten bekommen Journalisten einen ungeschönten Einblick in die interne Kommunikation rechtsextremer Strukturen und Netzwerke. Das vor wenigen Wochen aufgetauchte interne Forum der „Freien Freunde“ – der Standard berichtete – offenbart, wie die extreme Rechte ihre Netzwerke zwischen Österreich und Deutschland spinnt und zum Teil schon von der braunen Revolution träumt. Auch der Leak von knapp 60.000 E-Mails der rechtsextremen NPD – die dem Standard ebenso komplett vorliegen – zeigt, dass die Gesinnungskameraden über die Landesgrenzen hinweg aktiv sind.

via derstandard.at: 60.000 E-Mails der NPD: Einblick in die interne Kommunikation von rechts außen

Stärkung des Demonstrationsrechts

Das Grundrecht der Versammlungsfreiheit kann nach dem Bundesverfassungsgericht auch Sitzblockaden einschließen. Sitzblockaden sind nicht automatisch strafbar. Das ist das Resümee einer [extern] Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 30. März. Geklagt hatte ein Frankfurter, der im März 2004 zusammen mit 40 weiteren Aktivisten aus Protest gegen den Irak-Krieg eine Zufahrt zu einem US-Stützpunkt blockiert hatte. Daraufhin wurde er vom Amtsgericht Frankfurt wegen Nötigung zu einer Geldstrafe von 450 Euro verurteilt. Das Bundesverfassungsgericht stellte nun fest, dass diese Verurteilung den Angeklagten in seinem Grundrecht auf Versammlungsfreiheit, festgeschrieben in [extern] Artikel 8 des Grundgesetzes, verletze. Die Richter in Frankfurt hätten die Angemessenheit der Gewaltanwendung berücksichtigen müssen. So sei die Aktion im Vorfeld angemeldet worden und es standen Ausweichstrecken zur Verfügung. Der Fall muss nun vor dem Landgericht Frankfurt neu verhandelt werden. (…) Die Entscheidung dürfte auch über den aktuellen Fall hinaus Bedeutung haben. Besonders die Blockade eines Neonaziaufmarsches in Dresden sorgte für große [extern] Diskussionen, nachdem das Oberverwaltungsgericht Bautzen im Januar 2010 [extern] entschieden hatte, die Polizei hätte eine antifaschistische Blockade im Jahr 2010 auflösen und den Rechten ihr Demonstrationsrecht gewährleisten müssen.

via telepolis: Stärkung des Demonstrationsrechts

La crisis dispara el odio antijudío en España

„No se están haciendo los deberes y la consecuencia es un peligroso crecimiento del antisemitismo y el odio racial en España“. Esta es la queja de la Federación de Comunidades Judías de España y del Movimiento contra la Intolerancia. Un detallado informe presentado hoy en Madrid no deja lugar a dudas: España figura a la cabeza de la Unión Europea en actos violentos y manifestaciones de odio racial y de desprecio a los judíos, con un incremento constante por la crisis económica. Los resultados de una encuesta encargada el otoño pasado por el Ministerio de Asuntos Exteriores y Cooperación no dejan lugar a dudas: El 58,4% de la población española opina que „los judíos tienen mucho poder porque controlan la economía y los medios de comunicación“, y más de un tercio (34,6%) tiene una opinión desfavorable o totalmente desfavorable de esa comunidad religiosa, que en España apenas suma 40.000 personas. El estudio se realizó sobre 1.012 entrevistas a ciudadanos mayores de 15 años.

via el pais: La crisis dispara el odio antijudío en España

New problems at Japan nuclear plant

Nuclear power plant symbol

Image via Wikipedia

Japan’s embattled nuclear facility faced new setbacks Wednesday as nearby seawater reached its highest radiation levels to date and officials looked for a long-term answers to the crisis.Tokyo Electric Power Co. (TEPCO) said seawater about 360 yards offshore of the Fukushima Dai-ichi Nuclear Power Station was found to contain 3,335 times the usual amount of radioactive iodine — produced in the reactors until they were shut down March 11 by the magnitude-9.0 quake and tsunami. (…) Repairs on the Japanese nuclear plant have continued, with pumps instead of fire engines now cooling all three reactors, using fresh water instead of corrosive seawater. Some of that pumping has evidently led to the latest problem: water laced with radioactive elements from the partly melted reactor fuel rods that has pooled inside buildings and in trenches near reactors.

via maars.net: New problems at Japan nuclear plant

siehe auch: Japon: Sarkozy propose une réunion des autorités nucléaires. Suivez sur leJDD.fr l’évolution de la situation au Japon, où 4.000 corps n’ont toujours pas été identifiés, d’après les autorités japonaises. Le président français, Nicolas Sarkozy, a proposé jeudi à Tokyo une réunion des autorités nucléaires des pays du G20, en mai à Paris, pour définir une „norme de sûreté nucléaire internationale“, lors d’un discours devant la communauté française à l’ambassade de France; La radiación en agua marina cerca de Fukushima-1 supera en 4,385 veces la norma. La concentración de yodo radiactivo en el agua marina cerca de la central averiada de Fukushima-1 es de 4,385 veces superior a la norma, informó la noche de miércoles a jueves la agencia Kyodo. Anteriormente, el miércoles, las autoridades niponas reportaron que el nivel de yodo radiactivo superaba en 3,355 veces la norma. A su vez, especialistas del centro hidrometeorológico del Distrito de Primorie (Lejano Oriente ruso) detectaron en aire huellas de yodo radiactivo I-131, en concentración que es 100 veces inferior al nivel permitido; No plans to expand Fukushima exclusion zone – authorities. Japanese officials have no plans to expand the evacuation zone around the troubled Fukushima Daiichi Nuclear Power plant despite high radiation levels, the Dow Jones agency said on March 31, according to RIA Novosti; Japan Nuclear Evacuation Zone Under Scrutiny. Japan has no immediate plan to expand the evacuation zone around the Fukushima Daiichi nuclear power plant despite a finding showing higher-than-permitted levels of radiation outside the current zone and a continued rise in radiation levels in nearby ocean water, the government said Thursday. The International Atomic Energy Agency said overnight that one of its teams had detected radiation from cesium-137 that is double its recommended limit in the town of Iitate, about 25 miles northwest of the Daiichi plant. Japan currently has a 12-mile evacuation zone with a request for residents in a 19-mile band to remain indoors; Steeds meer radioactief jodium in zee Japan. De hoeveelheid radioactief jodium in het zeewater bij de Japanse kerncentrale Fukushima I is opnieuw toegenomen. Het peil ligt nu 4385 keer zo hoog als wettelijk toegestaan; Atomkraftwerk in Japan: AKW Fukushima vor Super-GAU (Live Ticker). Die japanische Regierung spricht über das Risiko einer unkontrollierten Kettenreaktion als Folge der Kernschmelze in den Reaktoren des havarierten Atomkraftwerks Fukushima 1. Am höchsten sei die Gefahr in Reaktor 1. Hier geht man mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon aus, dass eine Kernschmelze eingesetzt hat. Bei den anderen Reaktoren gilt sie als wahrscheinlich. Sollte es zu einer Kettenreaktion kommen, wären extreme Hitze und eine hohe radioaktive Strahlung die Folge. Arbeiter im Kernkraftwerk wären vom akuten Strahlentod bedroht. Eine Explosion der Reaktoren hält man seitens der japanischen Behörden allerdings für unwahrscheinlich.

25 Jahre Tschernobyl Hintergrundinformationen des Öko-Instituts. Am 26. April 1986 kam es im Block 4 des Atomkraftwerks in Tschernobyl zu einer Explosion mit schwerwiegenden Folgen für ganz Europa. Diese Katastrophe jährt sich 2011 zum 25. Mal. Zugleich sehen wir aktuell mit den Unfällen im Kernkraftwerk Fukushima in Japan, dass es auch in Standardreaktoren in einem Industrieland mit hohen Sicherheitsstandards zu schweren Unfällen kommen kann. Anlässlich dieser Ereignisse stellt das Öko-Institut aktualisierte Infomaterialien zur Verfügung, die über den Unfall in Tschernobyl informieren und die Risiken der Kernenergie transparent machen.

Anschlagtipps mit Schweineköpfen

Wie man eine Moschee verhindern kann, dazu fand NPD-Funktionär Stefan W. praktische Anregungen bei einem „Kameraden“ aus Österreich. Der im Februar geleakte Mailverkehr der NPD barg bereits bei den ersten Auswertungen Unangenehmes für die „Volkstreuen“. Die Enthüllungen häufen sich seitdem. Neuester Skandal: Der Funktionär der NPD in Neu-Ulm, Stefan W., ließ sich von einem Aktivisten der österreichischen Nationalen Volkspartei (NVP) illegale Maßnahmen erläutern, mit denen eine geplante Moschee zu verhindern wäre. Kernidee: Das Gelände mit Schweineköpfen und -blut entweihen. Dieser „Willkommensgruß“, wie es der jetzige Bundeskassier Stefan S. nennt, habe bereits seine Wirkung gezeigt. Damit bringt er sich in die Nähe eines bisher ungeklärten Anschlages auf ein Baugelände in Linz/Oberösterreich an Silvester 2007/2008. Damals hatten Unbekannte Dutzende Schweineköpfe auf dem Areal verteil – ostentativ auf Stecken gespießt, in Bäume gehängt oder Blut und abgeschnittene Ohren auf dem schneebedeckten Boden verteilt. Gezielt wurde damit das religiöse Empfinden der Muslime verletzt, die auf dem Areal ein Gebetshaus geplant hatten.

via bnr.de: Anschlagtipps mit Schweineköpfen

Rechtsstreit um die Stadthalle

NPD Niedersachsen will Parteitag in Northeim einklagen. Der niedersächsische Landesverband der NPD hat vor dem Verwaltungsgericht Göttingen Klage gegen die geänderte Nutzungsordnung der Stadthalle Northeim eingereicht. Die rechtsextreme Partei will damit erreichen, dass sie im April oder Mai dieses Jahres ihren Landesparteitag in der städtischen Halle abhalten kann. Der Rat der Stadt Northeim hatte Anfang dieses Monats einstimmig für die geänderte Nutzungsordnung der Stadthalle gestimmt, nachdem die NPD eine Anfrage zur Nutzung der Halle am 17. April gestellt hatte. Für ihren Landesparteitag mit der Wahl eines neuen Vorstandes hatte die NPD insgesamt acht Termine im April und Mai vorgeschlagen. Generationenwechsel im Landesvorstand befürchtet Nach der Satzungsänderung sind in der Stadthalle aber nur noch Parteiveranstaltungen erlaubt, die einen örtlichen Bezug zu Northeim haben.

via bnr.de: Rechtsstreit um die Stadthalle

Verluste für Rechtsextreme im Südwesten

NPD und Republikaner haben bei den Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz ihr Ergebnis verschlechtert. Die rechtsextreme NPD erzielte landesweit ein Resultat von 1,1 Prozent (20 562 Stimmen) und damit 0,1 Prozent (minus 500 Wähler/innen) weniger als vor fünf Jahren. Sie dürfte damit aber in den Genuss der Wahlkampfkostenerstattung kommen. Die Republikaner verloren rund die Hälfte ihrer Wählerschaft von 2006 und blieben mit 0,8 Prozent (15 626 Stimmen) unter der Marke für die staatlichen Gelder. In 20 von den 51 Wahlkreisen in Rheinland-Pfalz lag die NPD über ihrem Durchschnittsergebnis. Ihre höchsten Resultate erzielte sie im Wahlkreis Donnersberg (WK 39) mit 2,7 Prozent (988 Stimmen); bei den Erststimmen (994) noch leicht darüber mit 2,8 Prozent.

via bnr: Verluste für Rechtsextreme im Südwesten

Japan aftermath Tainted water making way to ocean

Nuclear power plant symbolSeawater outside the hobbled nuclear power plant in northeastern Japan was found to contain 3,335 times the usual amount of radioactive iodine — the highest rate yet and a sign that more contaminated water was making its way into the ocean, officials said Wednesday. The amount of iodine-131 found offshore some 300 yards (meters) south of the coastal Fukushima Dai-ichi power plant does not pose an immediate threat to human health but was a „concern,“ said Hidehiko Nishiyama, a Nuclear and Industrial Safety Agency official. He said there was no fishing in the area.

via winnipegfreepress: Japan aftermath Tainted water making way to ocean

siehe auch: Radiação supera 3.355 vezes o limite de segurança em Fukushima. Agência de Segurança Nuclear disse que não há perigo para população, já que houve evacuação em um raio de 20 quilômetros ao redor da central e porque o iodo 131 se diluirá e degradará progressivamente no oceano; Radioaktivität steigt auf das 3.355-Fache. Japan. Immer mehr radioaktive Strahlung um das havarierte Atomkraftwerk Fukushima. Greenpeace fordert die Ausweitung der Sicherheitszone. Die Arbeiter in der Atomruine Fukushima sind am Ende ihrer Kräfte. Und der Wind dreht wieder auf Tokio zu. (…) Nach Einschätzung der internationalen Atomenergiebehörde IAEA ist die Lage in Fukushima weiter sehr ernst. Der Nachweis von Plutoniumspuren in Bodenproben aus der Umgebung des Atomkraftwerks könnte darauf hindeuten, dass eine „sehr kleine Menge“ des hochgiftigen Schwermetalls aus der Atomruine freigesetzt worden sein könnte. (…) Ein weiteres ungelöstes Problem ist das strahlende Wasser in der Atom-Ruine. Zwar ist das Wasser im Keller des Fukushima-Reaktors 1 deutlich zurückgegangen. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Kyodo vom Mittwoch sank der Wasserstand auf die Hälfte. Eine Hauptaufgabe der Einsatzkräfte ist das Abpumpen des gesamten verseuchten Wassers, doch die Arbeiter wissen derzeit nicht, wohin mit der hochgiftigen Flüssigkeit aus Block 2 und 3, wie Kyodo meldete; Fukushima : un taux d’iode 3.355 fois supérieur à la norme dans le Pacifique. Des mesures réalisées dans l’eau de l’océan Pacifique à 300 mètres de la centrale japonaise de Fukushima relèvent un taux d’iode radioactif jusqu’à 3.355 fois au-dessus de la norme légale. C’est ce qu’a annoncé mercredi l’opérateur Tepco. Le taux d’iode 131 relevé dans l’eau de mer est extrêmement élevé. Il s’agit de la plus grande concentration mesurée depuis le début de la catastrophe du 11 mars. La centrale de Fukushima avait été gravement endommagée par le séisme de magnitude 9 et le tsunami qui ont frappé le nord-est de l’archipel nippon. La compagnie Tokyo Electric Power (Tepco) estime que la concentration d’iode radioactif rejeté dans l’eau de mer s’élève à un taux 3.355 fois supérieur à la norme. Un taux hautement plus élevé que celui mesuré dimanche.

Rechtsextremes „Lesertreffen“ bei Bamberg

Vom 1.-3.4. findet wie schon in den Jahren zuvor in Pommersfelden bei Bamberg das rechtsextreme „Lesertreffen“ bisher ohne Beachtung durch die Öffentlichkeit statt. Vom 1. bis 3. April findet in Pommersfelden bei Bamberg wie in den letzten Jahren ein rechtsextremes „Lesertreffen“ statt.Veranstalter ist der Verleger der Zeitschrift „Zuerst“ (Arndt Verlag) Dietmar Munier. Das Treffen findet seit über zehn Jahren von der Öffentlichkeit weitestgehend unbeachtet auf Schloss Weißenstein statt. Brisant ist auch, dass jährlich das Collegium Musicum auf Schloss Weißenstein stattfindet. Hier treffen sich jedes Jahr Musikstudenten aus aller Welt um gemeinsam zu musizieren und Konzerte zu geben. Diese Kunstveranstaltung steht ganz im Gegenteil zum „Lesertreffen“ im Zeichen der Toleranz. Als Redner wird unter anderem Hans-Ulrich Kopp genannt. Er ist stellvertretender Bundesvorsitzender des Witikobundes, Altherrenvorsitzender der Münchner Burschenschaft Danubia und bei „Archiv Zeit“ aktiv, bei dem u.a. auch der stellvertr Bundesvorsitzende der NPD Karl Richter aktiv ist; Hans Püschel der in Sachsen-Anhalt soeben für die NPD kandidierte;
Götz Kubitschek, der Herausgeber der rechten Zeitschrift „Sezession“; Prof. Dr. Theodor Schmidt-Kaler, Erstunterzeichner des „Heidelberger Manifestes“; Andreas Mölzer (FPÖ); Günter Pahl-Keitum von der „Unitarier-Akademie“ und Harald Neubauer ehemaliger Herausgeber von „Nation und Europa“.

via indymedia: Rechtsextremes „Lesertreffen“ bei Bamberg

„Jeder weiß, dass ich mit Neonazis nichts zu tun habe“

Zwei merkwürdige Fotos des Sängers der Techno-Band Scooter sorgen derzeit für Aufregung. Das eine ist eine schlechte Fälschung, auf dem anderen hat ihn eine Naziband für ein Erinnerungsfoto hereingelegt und brüstet sich jetzt damit. Der Musiker ist wütend und spricht von einem „absurden Theater“. Seit Dienstagmorgen steht beim Management von Scooter das Telefon nicht mehr still. In einem bekannten Rechtsrock-Watchblog „OireSzene“ war ein Foto aufgetaucht, das Sänger H.P. Baxxter mit einem Hemd zeigt, auf das anscheinend der Bandname Burzum aufgedruckt oder gestickt ist. (…) Schnell konnten das Management und mehrere Blogger die Fotomontage entlarven. (.-..) Anders verhält es sich mit dem Foto, dass die rechte Hooliganband Kategorie C auf ihrer Internetseite veröffentlicht hat und das auch auf OireSzene erwähnt wird. Die Band spielte unter anderem 2006 auf einem Naziaufmarsch in Berlin und vor kurzem in den Niederlanden für das in Deutschland verbotene Nazimusiknetzwerk Blood & Honour. Sänger Hannes Ostendorf wurd 1991 für die Beteiligung an einem Brandanschlag auf ein Asylbewerberheim verurteilt. Auf dem Bild posiert die Rechtsrockgruppe im Flugzeug von Moskau nach Berlin mit H.P. Baxxter. Als die Männer ihn im Flugzeug ganz höflich um ein Autogramm gefragt hätten, habe er wie immer Ja gesagt. „Ich kenne solche Bands doch nicht, woher sollte ich wissen wer die Typen sind?“

via störungsmelder: „Jeder weiß, dass ich mit Neonazis nichts zu tun habe“

Tatverdächtiger in U-Haft

Polizeilicher Erfolg / 20-jähriger rechtsextremer Deutscher zu Moschee-Beschädigung ermittelt.. Der Polizei gelingt im Zuge der Ermittlungen zur Schlägerei in Herten vom Februar mit rund 30 Beteiligten ein entscheidender Erfolg zur Aufklärung der mehrfachen Sachbeschädigungen an der Alperenler-Moschee im vergangenen Jahr. Ein als rechtsextrem bekannter 20-jähriger Deutscher, der in der Schweiz wohnt, soll maßgeblich an mindestens einer Tat beteiligt sein. Das Amtsgericht Lörrach hat den Haftbefehl der Staatsanwaltschaft bereits umgesetzt. Nach Angaben der Polizei befindet sich der Beschuldigte in Untersuchungshaft. Dass Steine auf Scheiben der Moschee der türkisch-islamischen Gemeinde am Stadtrand im vergangenen Jahr nicht zufällig, sondern politisch motiviert geflogen sind, wurde gleich nach dem ersten Zwischenfall am 1. Mai gemutmaßt. Damals wurde eine Schneise der Verwüstung gezogen. Die Scherben wurden begleitet von rechten Parolen und Hakenkreuzen an der Fassade. Weitere Attacken folgten, zuletzt im November.

via badische zeitung: Tatverdächtiger in U-Haft

Zug der Erinnerung in der Eifel mit Schleiden und Hellenthal

Am 7. und 8. April 2011 legt der ´Zug der Erinnerung´ einen zweitägigen Aufenthalt in Schleiden/Hellenthal in der Region Eifel ein. Während dieser Zeit haben interessierte Bürgerinnen und Bürger und Schulklassen Gelegenheit, die Ausstellung zu Kinderdeportationen aus Deutschland und Europa im Nationalsozialismus zu besuchen. Vorher finden Recherchen über deportierte Kinder aus der Eifel statt. Für die Ergebnisse der Recherche sind Plakatflächen im Zug reserviert. Ziel ist eine Bestärkung und Erneuerung des Bewusstseins in unserer Region für Demokratie, Freiheit und Menschenrechte für alle Bürgerinnen und Bürger. Um eine breite gesellschaftliche und überparteiliche Akzeptanz und entsprechende Öffentlichkeitsarbeit zu erreichen, wird ein breites gesellschaftliches Bündnis angestrebt.

via antifa eifel: Zug der Erinnerung in der Eifel mit Schleiden und Hellenthal

BNP Barking election expenses examined by High Court judge

Two unpaid stationery invoices from last year’s Barking election could mean British National Party chairman, Nick Griffin, has to explain himself before the High Court. A top judge has ordered papers to be sent to the director of public prosecutions after hearing of an infraction of strict rules relating to election expenses, where Mr Griffin suffered a crushing defeat in the general election last May. Mr Justice Tugendhat acted after hearing of a bitter falling out between Mr Griffin and former BNP stalwart and Greater London Authority (GLA) member, Richard Barnbrook, who acted as his boss’s election agent in Barking but has since been expelled from the BNP. However, he adjourned the case, saying that Mr Griffin, as the election candidate, may also have to come to court to seek relief against potential prosecution.

via bdpost.co.uk: BNP Barking election expenses examined by High Court judge

Xenophobia in times of crisis

A ghost is running around Europe, the specter of xenophobic populism who dangerously feels the totalitarian tsunami that wants to destroy historic democratic achievements, especially those toward universal human rights. The new extreme right continues its long march toward the institutions in all European countries, encouraging intolerance and hate, contaminating parties and democratic institutions across Europe. The spectacular electoral rise in Austria, Sweden, and Holland confirms it, joining the consolidated Le Pen Marine in France, the hard ultra-right Jobbik in Hungary, the Northern League in Italy, the BNP in Great Britain, or the Islamophobes in Switzerland; options that appear to have been constructed in the same laboratories as European neo-fascism. But it does not all fit here, just as the contamination drifts toward democratic parties to project authoritarian models, evidenced by Sarkozy and Berlusconi in the crisis with Romanian and Bulgarian gypsies, as well as in reorienting immigration policies, which is the case in Merkel’s position, of an exclusionary and assimilationist court. In a scene of economic crisis, the rise in xenophobic prejudice and harassment towards immigration are served. In addition, the impact is even greater if the economic crisis, originated by the model and dynamic of accumulation of capital and not by immigrants, is added to a crisis of the progressive democratic project and the sustainability of the welfare state. We speak of evidence.

via movement against intolerance: Xenophobia in times of crisis

Rassistisch motiviert, mit „militärischer Sorgfalt“ geplant

Die Serie von rassistisch motivierten Morden an Roma aus den Jahren 2008 und 2009 ist nach langen Ermittlungen jetzt in Budapest vor Gericht gekommen. Der Saal des Pester Komitatsgerichts in der Thököly-Straße war übervoll von Sympathisanten der Angeklagten und der Opfer sowie Journalisten, als die vier Verdächtigen von maskierten Polizisten hereingeführt wurden. Die Männer sind angeklagt, für den Tod von sechs Roma verantwortlich zu sein. In fünf dieser Fälle lautet die Anklage auf Mord. Auf das Konto der Angeklagten soll unter anderem der grausame Doppelmord von Tatárszentgyörgy im Februar 2009 gehen. Dort hatten die Täter zunächst das Haus einer Roma-Familie angezündet. Als die Menschen vor den Flammen nach draußen flohen, schossen die Täter auf den Familienvater, der seinen fünfjährigen Sohn im Arm trug. Beide wurden tödlich getroffen. Nicht radikal genug Die 90 Seiten lange Anklageschrift hält mit Nachdruck fest, dass diese Taten rassistisch motiviert und „mit militärischer Sorgfalt“ geplant gewesen seien. Zwei der Verdächtigen seien im Jahr 2007 bei der Gründung der inzwischen verbotenen rechtsradikalen „Ungarischen Garde“ dabeigewesen – doch deren Ziele und Methoden seien für sie nicht radikal genug gewesen. Zur Vierergruppe gehört zudem ein früherer Berufssoldat, der sogar im Kosovo als Angehöriger der internationalen Friedenstruppe Kfor im Einsatz war.

via derstandard.at: Rassistisch motiviert, mit „militärischer Sorgfalt“ geplant

siehe auch: Le procès des meurtriers présumés de six Roms hongrois s’est ouvert. Le procès contre les présumés coupables d’une série d’attaques racistes anti-Roms qui a coûté la vie à six personnes, dont une femme et un enfant de cinq ans, s’est ouvert vendredi matin au tribunal du département de Pest.. La presse s’est déplacée en masse devant le Pest Megyei Bíróság pour assister à ce que certains désignent déjà comme « le procès de la décennie ». Le dispositif de sécurité est impressionnant : la police est déployée tout autour du tribunal et des forces spéciales encagoulées accompagnent chacun des quatre accusés. Comme il n’y a pas assez de place dans la salle d’audience pour accueillir la centaine de journalistes présents, beaucoup d’entre eux doivent prendre place dans une petite salle d’audience, réorganisée pour l’occasion en centre de presse avec un écran qui diffuse les images du procès en direct. A 9h, Zsolt Petö, Istvan Csontos et les frères Arpad et Istvan Kiss font leur entrée dans le tribunal, à visage découvert pour la première fois. Deux d’entre eux ont le crâne rasé à blanc, l’un porte un tatouage « 88 » sur la nuque; “I Rom? Bruciamo le loro case e poi spariamo a quei vigliacchi che fuggono” Una banda di neonazisti magiari sotto processo per una lunga serie di efferati delitti razzisti. Una banda di ungheresi ha organizzato una serie di attacchi alle comunità rom che ricordano i metodi del Ku Klux Klan. Incendi delle abitazioni, spari nella notte, rapimenti e pestaggi. A Budapest è iniziato settimana scorsa il processo contro quattro persone che sono accusate di aver ucciso almeno sei rom. Tra le vittime c’erano anche bambini. Il processo è molto seguito nel Paese magiaro anche perché più osservatori internazionali si erano lamentati dello scarso impegno della polizia locale per risolvere gli odiosi delitti razzisti; MAD(ARSKO: Gang VRAŽDIL Romy. C(lenu*m hrozí doživotí. Za zvýšených bezpec(nostních opatr(ení zac(al v pátek u soudu v Budapešti ostr(e sledovaný proces se c(tyr(mi muži, kter(í jsou obžalováni z rasove( motivovaných útoku* proti Romu*m, pr(i nichž v letech 2008 a 2009 zahynulo šest lidí. Obvine(né pr(edvedlo pr(ed soud s pouty na rukou policejní komando v kuklách. Protože pr(elíc(ení doprovází velký zájem ver(ejnosti a médií, koná se v nejve(tší jednací síni soudu Pešt(ské župy; Mad(ari súdia svoj Ku-Klux-Klan. Mad(arská garda bola pre nich príliš mäkká. Bratia Árpád (43) a István (34) Kissovci, ktorí s dvoma kumpánmi c(elia obvineniu zo šiestich vrážd a série d(alších brutálnych protirómskych útokov, sa sklamali v polovojenskom krídle strany Jobbik. Boli síce na slávnostnej prísahe prvých c(lenov gardy, ale podl(a obžaloby „organizáciu nepovažovali za uspokojujúcu na vyriešenie spoloc(enskej situácie, ktorú vnímali ako škodlivú“. Vtedy sa rozhodli, že „získajú zbrane a zac(nú konat(„.

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