Archiv für den Monat Juli 2011
Polizei zündet Sprengstoff auf Breiviks Farm
Breivik will Vergünstigungen gegen Aussagen tauschen – „Kein Mitgefühl mit den Opfern gezeigt“ – Geheimdienst war im März auf ihn aufmerksam geworden. Der inhaftierte norwegische Attentäter Anders Behring Breivik stellt für Aussagen über angebliche Mittäter Forderungen an die Polizei. „Es waren verschiedene Forderungen. Einige dieser Forderungen konnten wir ganz unmöglich erfüllen“, sagte der Sprecher der Osloer Kriminalpolizei, Pal Hjort Kraby, am Dienstagabend in der Online-Ausgabe der Zeitung „Verdens Gang“. Breivik hatte bei seinen zwei Anschlägen in Oslo und auf der Insel Utøya am Freitag mindestens 76 Menschen getötet. Bei Polizeiverhören und vor dem Haftrichter behauptete er, dass es zwei weitere „Zellen“ von Gleichgesinnten gebe, mit denen er zusammengewirkt habe. (…) Der 32-Jährige glaube, er befinde sich in einem Krieg, schilderte sein Anwalt Geir Lippestad. „Und wenn du in einem Krieg bist, kannst du Dinge wie diese machen“, erläuterte er die Sicht seines Mandanten. Der Attentäter sei eine „sehr kalte Person“. „Er hat kein Mitgefühl mit den Opfern gezeigt“, sagte Lippestad. „Die ganze Sache deutet darauf hin, dass er geisteskrank ist.“ Diese Linie werde er vor Gericht verfolgen. (…) Die Polizei hat am Dienstag auf dem Bauernhof des Attentäters Sprengstoff kontrolliert zur Explosion gebracht. Wie norwegische Medien am Abend berichteten, konnte eine Behördensprecherin nicht sagen, um was für einen Sprengstoff es sich gehandelt habe. Die Farm rund 160 Kilometer nördlich von Oslo sei von Breivik angemietet gewesen. (…) Die britische Polizei geht Berichten nach, dass Breivik Verbindungen zu rechtsextremen Gruppen des Landes hatte. Mehrere Zeitungen nannten Details, denen zufolge der 32-Jährige im vergangenen Jahr eine Demonstration der ultrarechten English Defence League (EDL) besucht habe und mit deren Mitgliedern über das Internet in Kontakt gewesen sei. Laut „Independent“ und „Daily Telegraph“ hatten rund 150 EDL-Mitglieder über das Internetnetzwerk Facebook Verbindungen zu Breivik.
via derstandard.at: Polizei zündet Sprengstoff auf Breiviks Farm
siehe auch: ‘We could have another Timothy McVeigh’: U.S. authorities warned against anti-Islamic terrorism after Norway shooter ‘inspired’ by Robert Spencer and Unabomber. Inspiration drawn from UNA bomber and U.S. anti-Islam groups. Warnings of ‘another Timothy McVeigh’. Anders Breivik wanted to start European ‘Tea Party’ movement. Called for anti ground-zero mosque head to be awarded ‘Nobel peace prize’. Terrorism experts have called on U.S. authorities to refocus their attention on domestic right wing terrorism after it emerged the man behind the atrocities in Norway last week took inspiration from American extremists; Norway police blow up explosives on Breivik farm. Police have blown up explosives found at the farm being rented by the man behind Norway’s double terror attack on Friday. Anders Breivik is believed to have been using the farm as cover, so he could order the large quantities of fertiliser needed to make a bomb; Norway police find explosives cache at farm rented by Ander Behring Breivik. Noway Police find explosives at gunman’s farm. Explosives detonated on site by Norway police. Won’t speculate on quantity or type of explosives. NORWEGIAN police say they’ve found and detonated a cache of explosives at a farm rented by the gunman, who’s claimed responsibility for killing 76 people in twin attacks over the weekend. But they’ve refused to disclose the quantity or nature of the explosives. „Explosives were found on the farm,“ outside Olso rented by Anders Behring Breivik, said police spokeswoman Trine Dyngeland. „We thought it better not to move them and they were destroyed on the spot in a controlled explosion,“ she said. Behring Breivik, who said he had planned Friday’s attacks for a long time, had rented the farm north of Oslo ostensibly to grow vegetables. Norwegian media said it was a cover for him to buy large quantities of chemical fertilisers to make a bomb without attracting suspicion. He had bought six tonnes of fertiliser since the start of May, according to the fertiliser group purchasing organisation.
‘We could have another Timothy McVeigh’: U.S. authorities warned against anti-Islamic terrorism after Norway shooter ‘inspired’ by Robert Spencer and Unabomber
nspiration drawn from UNA bomber and U.S. anti-Islam groups. Warnings of ‘another Timothy McVeigh’. Anders Breivik wanted to start European ‘Tea Party’ movement. Called for anti ground-zero mosque head to be awarded ‘Nobel peace prize’. Terrorism experts have called on U.S. authorities to refocus their attention on domestic right wing terrorism after it emerged the man behind the atrocities in Norway last week took inspiration from American extremists. It has emerged that Anders Behring Breivik lifted words from ‘Unabomber’ Ted Kaczynski and took inspiration from a range of other American right wing and anti-Islamic groups in his rambling 1,500 page manifesto discovered after Friday’s attacks. Police and Breivik’s lawyer says he confessed to, but denied criminal responsibility for Friday’s bombing at government headquarters in Oslo and the mass shooting later that day at an island summer camp organised by the youth wing of the ruling Labor Party. (…) In Internet postings attributed to Breivik on Norwegian websites, he blamed Europe’s left-wing parties for destroying the continent’s Christian heritage by allowing mass immigration of Muslims. He said he came into contact with like-minded individuals across Europe, and together they formed a military order inspired by the Knights Templar crusaders.
siehe auch: EXPO: Mass murderer from Norway was member of Nazi web forum. Anders Breivik, the man who was arrested after Friday’s massacre in Norway and now has 92 human lives on his conscience, is a member of the Swedish Nazi web forum Nordisk (Nordic). Some members of that forum regularly call for political terrorism and bomb attacks on government buildings. The Swedish EXPO organization, which follows neo-Nazi activities, reported on Breivik’s connections today.; Vorbilder auf dem Weg zum Wahnsinn. Wirre Verschwörungstheorien und die hastige Suche nach der Verantwortung der Politiker sind nicht die einzigen Parallelen, die das Attentat in Oslo mit anderen Anschlägen verbindet. Manifeste, krude Weltrettungsfantasien und Debatten um die Rolle des politischen Klimas als Nährboden von Gewalt: Das Attentat in Norwegen weist Parallelen zu vorangegangenen Anschlägen auf. So hat der geständige Anders Breivik ganze Abschnitte seines Manifests als seine eigene Ideologie ausgegeben, diese aber aus dem Pamphlet eines Vorgängers kopiert: Er bediente sich der Niederschrift des „Una-Bombers“ Ted Kaczynski, der mit einer Serie von Briefbomben die USA terrorisierte. Sein Bruder identifizierte ihn schlussendlich am Schreibstil des 1995 in der New York Times veröffentlichten Manifests, was zu seiner Verhaftung führte. Kaczynski, der die Technisierung der Gesellschaft kritisierte, verwendete den Begriff „Linksradikalismus“, was Breivik durch „Kulturmarxismus“ und „Multikulti“ ersetzte. Ein Absatz über Feministinnen, die sich vor der Stärke der Männer fürchten, ist wörtlich wiedergegeben. Eine weitere Verbindung zu früheren Attentätern ziehen viele Beobachter zu Timothy McVeigh, der mit einer – ebenfalls aus Kunstdünger gefertigten – Bombe 1995 ein Regierungsgebäude in Oklahoma sprengte; Norway attack bolsters web monitoring to track extremists. Estonia is planning to bolster monitoring of the Internet to track potential extremist plots in the wake of last week’s massacre in Norway.
Anzeige gegen französischen Politiker
Coutela postete in Blog Zitat über Breivik als „Widerstandskämpfer“ gegen „muslimische Invasion“. Einem Vertreter der französischen Rechtspartei Front National (FN) droht eine Strafanzeige, weil er sich anerkennend über den mutmaßlichen norwegischen Attentäter Anders Behring Breivik geäußert haben soll. Die Bewegung gegen Rassismus und für Völkerfreundschaft (MRAP) kündigte am Dienstag an, sie werde den Regionalpolitiker Jacques Coutela in den kommenden Tagen wegen „Anstachelung zum Rassenhass“ anzeigen. Auf Coutelas Internettagebuch war zu lesen gewesen, Breivik sei „ein Widerstandskämpfer, eine Ikone“, weil er „gegen die muslimische Invasion“ kämpfe. „Ich habe diese Äußerungen nicht geschrieben“, sagte Coutela, der im März für die FN bei den Kantonalwahlen angetreten war, der Nachrichtenagentur AFP. „Ich habe sie im Internet gefunden und in meinen Blog eingestellt, um zu informieren.“ Er heiße Terrorismus nicht gut, gleich welches Gedankengut ihm zugrunde liege, „auch wenn er von meinen Vorstellungen herrührt“, sagte Coutela.
via derstandard.at: Anzeige gegen französischen Politiker
Die Dresden-Mafia
Das sächsische LKA hat einen schweren Auftrag: Es soll eine Mafia finden, die es nicht gibt. Inzwischen suchen die Ermittler unter 40.000 Menschen – und niemand stoppt sie. Die Polizisten vom sächsischen LandeskriminaIamt (LKA) sind die Beamten für die harten Jungs und Mädchen. Sie suchen diejenignen, die nicht nur Kaugummis im Supermarkt klauen. Sie suchen diejenigen, die anderen richtig auf die Fresse geben. Und das am liebsten ganz organisiert. Derzeit ermitteln die Beamten des sächsischen LKA in einer großen Sache. Es geht um die Bildung einer kriminellen Vereinigung, es geht um gewaltbereite Linke, die auch mit Eisenstangen und Pflastersteinen auf rechte Geschäfte losgehen – und die auch mal einen Baseballschläger dabei haben sollen, wenn sie nachts im Dunkeln Neonazis angreifen und einschüchtern. Dafür zumindest gibt es stichhaltige Hinweise, sagt das LKA. Und weil die Beamten nicht sehr viel mehr wissen, wird die Sache, in der sie ermitteln, immer größer: 40.732 Personendaten, das bestätigt die Dresdner Staatsanwaltschaft auf Anfrage der taz, liegen der Behörde inzwischen vor – und dies allein durch eine Datenabfrage von Personen, die in Dresden am 13. und 19. Februar telefoniert haben als gerade tausende von Gewerkschaftern, Parteimitgliedern, Kulturschaffenden und ganz normalen Demonstranten friedlich gegen rechte Neonazis demonstrierten. 40.732 Personen, das sind 10.000 mehr als das Fußballstadion des VfL Wolfsburg Sitzplätze hat. 40.732 mal Namen, Adressen, Telefonnummern – wie groß muss die kriminelle Gruppe sein, gegen die das sächsische LKA da ermittelt? (…) Strukturen größerer krimineller Gruppen? Wie groß soll eine kriminelle Gruppe sein, die es rechtfertigt, 40.000 Personendaten zu erheben? Hat – nennen wir sie – Frau Müller aus Babelhausen damit zu tun? Weil sie am 19. Februar 2010 ein Telefongespräch mit ihrer Tochter führte, die gerade mit einer bunten Fahne auf einer friedlichen Demonstration in Dresden war? Oder, sagen wir, Herr Schmidt, der am 19. Februar seinen Bruder in Dresden anrief, der wohnt dort in der Innenstadt? Ist jetzt auch der Bofrost-Mann ins Visier der Ermittler geraten, der seine Tiefkühl-Lieferung am 19. Februar absagen musste? Weil er an diesem Tag in Dresden nicht durchkam. Die Straßen waren gesperrt. (…) Die eine Million Telefondaten, die 40.000 Personendaten, sie sind bei weitem nicht die einzigen sächsischen Ermittlungsmaßnahmen, die Maßstäbe setzen: Derzeit hat das Dresdner Amtsgericht zu befinden, ob eine Durchsuchung am 19. Februar, am Abend der Demonstrationen, rechtswidrig war. Wieder war es an diesem Abend das sächsische LKA, diesmal ein Sondereinsatzkommando (SEK), das den Auftrag hatte, einen Jugendclub zu stürmen. Der Club, genannt „Roter Baum“, liegt zufällig im gleichen Haus mit der Parteizentrale der Dresdner Linkspartei. Auch ein Anwalt hat dort sein Büro. Das SEK stürmte gleich alle Räume, sägte mit einer Säge die Türen zu den Partei- und Anwaltsräumen auf – obwohl völlig klar war, dass es sich dabei nicht um den Jugendclub handelte. Das Dresdner Landgericht beschäftigte sich inhaltlich bereits mit der Beschwerde, verwies den Fall dann aber aus formellen Gründen ans Amtsgericht zurück. Doch das inhaltliche Resumee des Landgerichts lautet übersetzt etwa: Die Vermutung liegt fern, dass die Erstürmung der Anwalts- und Parteiräume nicht rechtswidrig gewesen sein könnte.
via taz.de: Die Dresden-Mafia
siehe auch: Nach Landessitte ausgespäht. Bereits Mitte 2010 wertete die sächsische Polizei anlässlich einer Demonstration massenhaft Handydaten aus. Das belegen Ermittlungsakten, die der taz vorliegen. Wegen der Erfassung von Handydaten am 13. und 19. Februar in Dresden steht die sächsische Polizei seit Wochen heftig in der Kritik. Doch dies war, wie aus der taz vorliegenden Dokumenten hervorgeht, nicht das erste Mal, dass sächsische Behörden im Rahmen einer Demonstration eine sogenannte Funkzellenauswertung durchführten. Bereits am 17. Juni 2010 wurden in Dresden die Verbindungsdaten von Handynutzern gesammelt und ausgewertet. Anlass war abermals eine Demonstration, die sich gegen einen Aufmarsch von Neonazis richtete; Polizei sammelte mehr als 40.000 Namen. Sachsens Strafverfolger haben mehr Handydaten ausgewertet als bislang bekannt. Die Opposition im Landtag erwägt einen Untersuchungsausschuss. Im Zusammenhang mit extremistischen Straftaten haben sächsische Ermittler mehr Handydaten ausgewertet als bislang bekannt. Nach Angaben des Innenministeriums fragte das Landeskriminalamt in einem Verfahren Namen und Adressen von mehr als 40.000 Handynutzern ab. Die Daten seien zwischenzeitlich gelöscht worden. Bislang hatten die Fachministerien von lediglich 460 Fällen gesprochen, in denen sogenannte Bestandsdaten gesammelt wurden. Der Grünen-Abgeordnete Johannes Lichdi warf der Staatsregierung vor, „diese Dimension der Überwachung bisher verschwiegen“ zu haben.
Googeln statt rastern
Die Polizei braucht keine neuen Befugnisse, solange sie mit alten nicht umgehen kann. Wenn es stimmt, dass der geständige Attentäter von Norwegen für die Sicherheitsbehörden ein bisher unbeschriebenes Blatt war, muss wohl einiges schiefgelaufen sein. Auch wenn es ex post immer einfacher ist, Zusammenhänge aufzudecken und daraus Schlüsse zu ziehen, als ex ante. Aber was der Mann bis zu seinem Blutbad in Oslo und auf der Ferieninsel Utöya in sogenannten sozialen Netzwerken und anderswo im Internet bereits veröffentlicht hatte, klingt fast wie die Chronik eines angekündigten Verbrechens. (…) In Google-Zeiten stellt sich überhaupt die Frage, ob die Rasterfahndung nicht überholt ist. Das 1500 Seiten starke Pamphlet des norwegischen Attentäters war frei zugänglich, auch andere terroristische Botschaften fanden und finden sich unverblümt im Netz und hatten ja auch schon gerichtliche Nachspiele. Dabei ging es allerdings immer um radikalislamistische Drohungen. Rechtsextreme und Neonazis scheinen es vergleichsweise leicht zu haben, Botschaften zu verbreiten
via derstandard.at: Googeln statt rastern
Soziale Netzwerke werden immer mehr zur Plattform von Rassisten – Geschickte Angebote an Heranwachsende
Dass Rechtsextreme in Deutschland auf Videoportalen und mit eigenen Homepages Propaganda betreiben, ist nicht neu. Doch jetzt nutzen sie auch die sozialen Netzwerke im Web 2.0 immer stärker für ihre Zwecke. Im vergangenen Jahr hat „jugendschutz.de“, die von den Jugendministerien der Bundesländer unterstützte Gemeinschaftseinrichtung für Jugendmedienschutz, bereits 6000 rechtsextreme Beiträge bei Internetbetreibern wie Youtube, Facebook, Myspace oder Twitter dokumentiert – drei Mal so viele wie 2009. Vor allem „Autonome Nationalisten“ und NPD machen sich die große Breitenwirkung dieser besonders unter jungen Menschen beliebten Netzwerke zunutze. „Die Strategie der Rechtsextremisten funktioniert!“, urteilt Martin Ziegenhagen, Leiter der Online-Beratung gegen Rechtsextremismus, „die Neonazis haben bei Kindern und Jugendlichen leichtes Spiel.“ (…) Thomas Krüger, der Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung, mahnt mehr soziale Verantwortung der Netzgemeinde an. „Das Internet ist kein rechtsfreier Raum“, sagt Krüger. Unzulässige Inhalte müssten identifiziert und entfernt werden. Dazu bedürfe es allerdings noch engerer Kontakte staatlicher Stellen zu den Betreibern der Netzwerke und einer größeren Wachsamkeit der oft noch jugendlichen Nutzer. Sehr schwierig werde es dann, wenn rassistische Einzelbeiträge als Kommentare zu sonst legalen Inhalten verbreitet würden. Gegen diesen „Missbrauch von Plattformen“ müsse die Netzgemeinde schon selbst aktiv werden.
via tagblatt.de: Soziale Netzwerke werden immer mehr zur Plattform von Rassisten – Geschickte Angebote an Heranwachsende
siehe auch: Das Internet als ideales Feld für rechte Hasspropaganda. Dass Rechtsextreme in Deutschland auf Videoportalen und mit eigenen Homepages Propaganda betreiben, ist nicht neu. Doch jetzt nutzen sie auch die sozialen Netzwerke im Web 2.0 immer stärker für ihre Zwecke. Im vergangenen Jahr hat „jugendschutz.de“, die von den Jugendministerien der Bundesländer unterstützte Gemeinschaftseinrichtung für Jugendmedienschutz, bereits 6000 rechtsextreme Beiträge bei Internetbetreibern wie Youtube, Facebook, Myspace oder Twitter dokumentiert – drei Mal so viele wie 2009. Vor allem „Autonome Nationalisten“ und NPD machen sich die große Breitenwirkung dieser besonders unter jungen Menschen beliebten Netzwerke zunutze. „Die Strategie der Rechtsextremisten funktioniert!“, urteilt Martin Ziegenhagen, Leiter der Online-Beratung gegen Rechtsextremismus, „die Neonazis haben bei Kindern und Jugendlichen leichtes Spiel.“
Stoppt die Kindermörder!
Norweger mordet wie die deutschen Nazis. Der Massenmord an norwegischen Kindern macht das Ausmaß des Vordringens rassistischer Denkweisen bewußt. In Österreich will man wieder einmal die Augen vor der rechtsextremen Bedrohung verschließen. Ein christlicher Fundamentalist mit „Kontakten zur rechten Szene“ hat in einem beispiellosen Massaker über 90 Kinder und Jugendliche ermordet. Spätestens jetzt ist es notwendig, gründlich über Rechtspopulismus und Rechtsextremismus in all seinen Schattierungen nachzudenken. Insbesonders über dessen Wurzeln, seine starke internationale Verbereitung in den letzten Jahren und wie tatsächlich und nicht bloß mit schönen liberalen, aufklärerischen Reden vorgegangen werden kann.
via kpö steyermark: Stoppt die Kindermörder!
NPD meldet Versammlung in Wunsiedel an
Die NPD hat nur wenige Tage nach der Auflösung des Grabes von Hitler-Stellvertreter Rudolf Heß eine öffentliche Versammlung in Wunsiedel angemeldet.
via nordbayerischer Kurier: NPD meldet Versammlung in Wunsiedel an
EXPO: Mass murderer from Norway was member of Nazi web forum
Anders Breivik, the man who was arrested after Friday’s massacre in Norway and now has 92 human lives on his conscience, is a member of the Swedish Nazi web forum Nordisk (Nordic). Some members of that forum regularly call for political terrorism and bomb attacks on government buildings. The Swedish EXPO organization, which follows neo-Nazi activities, reported on Breivik’s connections today. According to EXPO, Breivik joined the Nordisk forum – which has more than 22 000 members, most of them from Scandanavia – in 2009 and was very active and radical there. Participants in the forum discuss everything from White Power music to the strategy for getting rid of democracy. Nordisk was founded in 2007 and rapidly became a favorite forum for Swedish neo-Nazis. Highly positioned members of the Swedish Democratic Party, a nationalistic party holding 20 seats in the Swedish Parliament, are registered in the forum, as are members of the neo-Nazi movement (including, apparently, deranged psychopaths). Members of the Nordisk forum are connected by their hatred for immigrants and a multicultural Europe and discuss, for example, the Turner Diaries, which is a „practical terrorist manual“. The American Federal Bureau of Investigation has labeled this book „the terrorist Bible“. It served as a direct inspiration for the terrorist attack in Oklahoma in 1995, when 168 people perished. Some members of the Nordisk forum openly call for violence. In March 2010, for example, according to the EXPO organization, and anonymous user wrote the following on the forum: „Cars parked next to large buildings with fertilizer + diesel give a nice blast.
via romea.cz: EXPO: Mass murderer from Norway was member of Nazi web forum
siehe auch: Norway killer Anders Behring Breivik had extensive links to English Defence League. Anders Behring Breivik had extensive links to the far-Right English Defence League, senior members of the group have admitted. Breivik was understood to have met leaders of the EDL in March last year when he came to London for the visit of Geert Wilders, the Dutch Right-wing politician; Expo kommenterar terrordåden i Oslo. Terrordåden Oslo väcker avsky och samtidigt många frågor. Under de senaste dagarna har Expos medarbetare försökt hinna med att besvara så många frågor om gärningsmannen och hans ideologi som möjligt. Men den mediala anstormningen saknar motstycke i Expos 15-åriga historia. Därför publicerar vi nu detta pressmeddelanden. Här finns de grundläggande svaren på de frågor som vi i dagsläget kan besvara; In English: Expo comments on norwegian terror attacks. The terrorist attacks in Oslo have been widely condemned. At the same time they raise many questions. During the last few of days Expo’s employees have tried to answer as many questions as possible about the perpetrator and his ideology. The terrorist attacks in Oslo has been widely condemned. At the same time it raises many questions. During the last couple of days Expos employees have tried to answer as many questions as possible about the culprit and his ideology. Still, the pressure from the various media channels is unprecedented in Expos 15 year history. That is why we have chosen to publish this press release with some of the answers to the various questions that have been raised; Mördaren spred terrormanifest. Anders Behring Breivik har skrivit en bok på 1500 sidor där han rättfärdigar sina dåd. Bland annat hävdar han att han ingår i ett hemligt underjordiskt nätverk. I boken finns också flera bombrecept och ingående beskrivningar av hur han planerade fredagens terrorattacker; Norway Terror Suspect Had Link With London. The secret movement which inspired Anders Breivik’s mass murder campaign in Norway, which he claims includes two more cells at large, was born in London. According to his 1,500 page manifesto, 2083 – A European Declaration of Independence, there were only five people in London re-founding the order and tribunal. British police are now reviewing the status of far-right wing violent groups in the light of this revelation. Of particular interest is the English Defence League (EDL), which, although ‘moderate’ by Breivik’s standards, does offer a blueprint for how to propagate an ultra anti-multicultural world view. „An organisation such as the EDL has the moral high ground and can easily justify their political standpoints as they publically oppose racism and authoritarianism,“ he writes. But most inspiring the younger Breivik found, was the meeting where he began his journey to becoming Justiciar Knight Commander for Knights Templar, Europe. Brimming with enthusiasm, blushing with excitement, the younger Anders Brievic wrote, and wrote – more than 50 pages of notes during a secret meeting with his heroes in London; Terrorist naar Londen voor pro-Wilders-demonstratie. Anders Behring Breivik, de dader van de aanslagen in Noorwegen, is in maart vorig jaar naar Londen gereisd omdat PVV-leider Geert Wilders de Britse hoofdstad toen bezocht. Breivik is naar Londen gekomen voor een pro-Wilders-demonstratie Breivik is naar Londen gekomen voor een pro-Wilders-demonstratie Dat heeft Daryl Hobson, die demonstraties voor de nationalistische English Defence League (EDL) organiseert, gezegd, meldt de Britse krant The Daily Telegraph. Facebook ‘Ik herinner me dat hij op Facebook zei dat hij vond dat hij wel naar Londen móest komen. Dit was de enige kans die hij misschien zou krijgen voor een grote demonstratie,’ zegt een ander, anoniem lid van de actiegroep; Ein beispiellos dumpfes Weltbild. Krude Theorien und konkrete Handlungsanweisungen für Terroranschläge: Das Pamphlet, das Anders Behring Breivik im Netz veröffentlichte, strotzt vor Hass. Die Hälfte ist selbstgeschrieben, der Rest abgekupfert von Gesinngungsgenossen.
Rechter Schlägertrupp überfällt 10. JuRoTo-Festival
Samstagnacht überfielen Neonazis das 10. „Jugend rockt für Toleranz“ in Gallentin bei Bad Kleinen. Die von den VeranstalterInnen herbeigerufene Polizei zeigte sich unwillig zu handeln und war offensichtlich mit der Situation überfordert. In der Nacht von Samstag 23.07. zu Sonntag den 24.07.2011, gegen 00.45 Uhr griffen rechte Jugendliche mit Parolen wie „White power!“ und „Scheiß Zecken!“ Besucher und Besucherinnen des Festivals „Jugend rockt für Toleranz“ an. Die sich direkt vor dem Festivalgelände befindlichen Gäste versuchten sich zu schützen und flüchteten zunächst Richtung Haupteingang des Areals. Einige der unmittelbar informierten Gäste eilten den Angegriffenen zu Hilfe und riskierten somit ihre eigene körperliche Gesundheit. Die bereits alarmierte Polizei ließ zu diesem Zeitpunkt kein schnelles Handeln ihrerseits erwarten. So äußerten die kontaktierten Beamten in der Polizeileitstelle, dass sie nicht wüssten, wo sich das Festival befindet. Dies obwohl die „MAEX“, eine Sondereinheit der Kriminalpolizei Schwerin, bereits am frühen Abend anwesend war und das „JuRoTo“ bereits zum 10. Mal an diesem Ort stattfand.
via antifanwm: Rechter Schlägertrupp überfällt 10. JuRoTo-Festival
Neo-Nazi sympathizer fatally shot by Nanaimo police didn’t fire flare gun, probe told
A neo-Nazi sympathizer who was shot and killed by Nanaimo RCMP last fall was armed with a flare gun but did not fire his weapon as he approached police officers who had surrounded his house, a coroner’s inquest into the man’s death heard Monday. “There is no evidence that a flare gun was discharged at the scene,” Victoria police Detective Michelle Robertson told the coroner’s jury, adding that emergency response team members who removed the man’s lifeless body from the scene “found him still with [the flare gun] in the palm of his hand.” Jeffery Hughes, 48, died in a hail of police gunfire on Oct. 23, 2010, about 90 minutes after the manager of his Selby Street apartment block told 911 dispatchers that Mr. Hughes was armed and talking about shooting police. (…) Following the shooting, Mr. Hughes’s links to neo-Nazism were confirmed by Harold Covington, a prominent white supremacist in the United States whose radical vision includes the creation of an “Aryan homeland” in the Pacific Northwest. Mr. Covington said in an e-mail to The Globe and Mail that “Comrade” Jeff Hughes “was murdered, gunned down outside his home by the RCMP.”
via theglobeandmail: Neo-Nazi sympathizer fatally shot by Nanaimo police didn’t fire flare gun, probe told
Die Logik der Terrordiskussion
Die schrecklichen Terroranschläge in Norwegen haben zunächst reflexartig zu den üblichen medialen Spekulationen über einen islamistischen Hintergrund geführt. Nicht nur in Deutschland, sondern weltweit wollte man zunächst unbedingt an eine Tat von Islamisten glauben, weil dies ins Schema gepasst hätte. Von den üblichen Terrorexperten wird nun wortreich begründet, warum sie mit ihrer Einschätzung falsch lagen. Noch stärker irritiert dürften die innenpolitischen Hardliner sein, die einen Moment lang inne halten mussten, weil es ihnen vor dem Hintergrund dieser Anschläge schwer fällt, ihr übliches, faktenarmes Repertoire abzuspulen. Lange hat es allerdings nicht gedauert, denn schon fordert die Gewerkschaft der Polizei eine Datei mit auffälligen Personen zu schaffen, während Hans-Peter Uhl in seiner üblichen Einfallslosigkeit erneut die Wiedereinführung der Vorratsdatenspeicherung propagiert. Aber die Vorzeichen sind diesmal entgegengesetzt. Rechtspopulisten wie Henryk M. Broder – der in Deutschland auch für linksliberale Blätter wie Spiegel oder SZ schreiben darf und regelmäßiger Gast in öffentlich-rechtlichen Talkshows ist – werden im “Manifest” des Täters als Belegquelle zitiert. Damit ist Broder noch nicht mitverantwortlich für die Tat, aber er ist ein Wegbereiter desjenigen Gedankenguts auf das sich der anti-islamistische Terrorist Breivik beruft. Der Ansicht, dass es unfair sei, das Schaffen von Leuten wie Broder in diesen Zusammenhang zu stellen, kann ich deshalb nur bedingt etwas abgewinnen. Denn es war der Täter von Oslo selbst, der das Schaffen einiger dieser Leute in diesen Kontext gerückt hat.
via internet law: Die Logik der Terrordiskussion
Norway killer Anders Behring Breivik had extensive links to English Defence League
Anders Behring Breivik had extensive links to the far-Right English Defence League, senior members of the group have admitted. Breivik was understood to have met leaders of the EDL in March last year when he came to London for the visit of Geert Wilders, the Dutch Right-wing politician. Daryl Hobson, who organises EDL demonstrations, said Breivik, who told police there were “two more cells” ready to follow him, had met members of the group. Another senior member of the EDL said Breivik had been in regular contact with its members via Facebook, and had a “hypnotic” effect on them. Scotland Yard was investigating Breivik’s claims that he began his deadly “crusade” after being recruited to a secret society in London, and that he was guided by an English “mentor”. David Cameron, who was being kept updated on developments, said Breivik’s claims were being taken “extremely seriously”. Breivik wrote of having strong links with the EDL, saying he had met its leaders and had 600 EDL members as Facebook friends.
via telegraph.co.uk: Norway killer Anders Behring Breivik had extensive links to English Defence League
siehe auch: EDL influence over Breivik-linked group revealed. The Norwegian anti-Muslim group that terrorist Anders Behring Breivik claimed to have co-founded is connected with its English counterpart, online postings reveal. Breivik, the man behind the killing of at least 76 people in a bomb blast in Oslo and a series of shootings at a youth camp on the nearby island of Utoya on Friday, notes that he is affiliated with the Norwegian Defence League (NDL) in his near-1,500-page manifesto posted on the internet hours before carrying out the atrocities.; Scotland Yard called in over Breivik’s claims he met ‘mentor’ in UK. Europol ask for information because gunman wrote of visiting London for secret far-right gathering in 2002. Police attempting to piece together Anders Behring Breivik’s links to far-right groups in the UK and Europe have written to Scotland Yard asking for more officers to help with the investigation. A specialist unit has been set up in The Hague to trawl through a database of known high-risk, rightwing extremists and assist the Norwegian police as they examine evidence from Breivik’s 1,500-page „manifesto“ published online hours before he launched one of the worst mass killings in peacetime Europe. Rob Wainwright, director of Europol, told the Guardian he had written to the Metropolitan police’s new head of counter-terrorism, Cressida Dick, asking for more officers from Scotland Yard after Breivik boasted of his links to far-right groups in the UK. „What we’ve seen is an active extremist scene across European countries, including the UK,“ said Wainwright. „There are some signs the extreme right have been more active, especially on the internet. They are more sophisticated and using social media to attract younger people.“; Terrorexperte: Breivik sieht einen Europa-internen Krieg. Der norwegische Attentäter Anders Behring Breivik beschreibt in seinem Manifest nach Ansicht des Terrorexperten Helge Lurås einen Europa-internen Krieg. Es werde deutlich, dass Breivik an eine geheime europäische Verschwörung von Frankreich und anderen großen Ländern glaube, die eine Allianz zwischen Europa und dem Islam schaffen wollten. «Als Alliierten im Kampf gegen den Islam sieht er dagegen Israel», sagte Lurås im Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa. Der 40-jährige Osloer ist Terrorismusexperte am Norwegischen Institut für Auslandspolitik; Norwegischer Geheimdienst hatte Hinweis auf Attentäter. Er bestellte bei einer verdächtigen polnischen Firma: Anders Breivik geriet bereits im März ins Visier eines norwegischen Geheimdiensts, weil er im Internet Chemikalien beschaffte. Dennoch ermittelten die Sicherheitskräfte nicht weiter – der Wert des Einkaufs war einfach zu gering. (…) Zuvor hatten bereits die polnischen Sicherheitsbehörden mitgeteilt, dass Breivik Chemikalien zum Bau von Bomben über das Internet unter anderem bei einer polnischen Firma in Breslau bestellt habe. Es habe sich aber um legale Substanzen gehandelt. Auf Bitten der norwegischen Polizei sei der Inhaber des Unternehmens befragt worden, die Kontakte wurden aber als rein geschäftlich eingestuft. Breivik bestellte den Behördenangaben zufolge exakt die Substanzen, die er laut seinem im Internet veröffentlichten Manifest zum Bau von Bomben benutzen wollte; Norwegen: Anti-Islam-Blogger wittern Verschwörung. In seinem „Manifest“ berief er sich Anders Behring Breivik mehrmals auf anti-islamische Blogs. Deren Autoren wittern ein „Verschwörung“ hinter der Tat. Breivik sei „angestiftet und bewaffnet worden“.
Hooligans am Löschschlauch
Eine nordhessische Dorffeuerwehr besteht zu mehr als einem Drittel aus rechtsextremen Fußballfans. Die sollen jetzt in einer „Ehrenerklärung“ ihren „extremistischen, rassistischen und fremdenfeindlichen Bestrebungen“ abschwören. Bunt soll es zugehen bei Deutschlands Brandschützern. Unter dem Motto „Für ein offenes Miteinander!“ hob der Deutsche Feuerwehrverband kürzlich ein Integrationsprojekt aus der Taufe – und präsentierte die Freiwillige Feuerwehr aus dem nordhessischen Binsförth als leuchtendes Vorbild. Denn in dem kleinen Dorf im Schwalm-Eder-Kreis versieht eine der wenigen schwarzen Feuerwehrfrauen Deutschlands ihren Dienst. Übersehen wurde bei aller Begeisterung über die aus Afrika stammende Stieftochter des Wehrführers jedoch, wer sich noch alles so in der kleinen Wehr engagiert: Neonazis und Fußball-Hooligans nämlich. Von den 24 Mitgliedern der Einsatzabteilung bekennen sich über soziale Netzwerke im Internet nicht weniger als neun zu der rechten Hooligan-Vereinigung „Rasselbande Cassel Hamburg“. Einer Gruppe, die von der Polizei als gewaltbereit eingestuft wird (…) Auf einen Nazi-Hooligan in den Reihen der Binsförther Feuerwehr hatte die Frankfurter Rundschau bereits vor einem Jahr aufmerksam gemacht. Folgen hatte das für Manuel S. – immerhin Gerätewart der Wehr – keine. Der 27-Jährige behauptete, sich längst von der Szene gelöst zu haben und durfte im Amt bleiben. Dabei hatte er noch im April 2010 an einem Solidaritätskonzert für einen inhaftierten Neonazi der berüchtigten Kameradschaft „Freie Kräfte Schwalm-Eder“ (FKSE) teilgenommen. Auch danach trieb er sich weiter in einem braunen Internetforum herum – und ist bis heute Mitglied der „Rasselbande“.
via fr: Hooligans am Löschschlauch
EDL influence over Breivik-linked group revealed
The Norwegian anti-Muslim group that terrorist Anders Behring Breivik claimed to have co-founded is connected with its English counterpart, online postings reveal. Breivik, the man behind the killing of at least 76 people in a bomb blast in Oslo and a series of shootings at a youth camp on the nearby island of Utoya on Friday, notes that he is affiliated with the Norwegian Defence League (NDL) in his near-1,500-page manifesto posted on the internet hours before carrying out the atrocities. The Christian fundamentalist also mentions his ties with the far-right English Defence League throughout the writings, revealing that that he had been „impressed“ by the group, which campaigns against what it sees as the spread of Islam and Sharia Law in Britain. In a manifesto titled 2083, Breivik writes: „I used to have more than 600 EDL members as Facebook friends and have spoken with tens of EDL members and leaders. In fact; I was one of the individuals who supplied them with processed ideological material (including rhetorical strategies) in the very beginning.“ (…) The apparent links between Breivik and the EDL have prompted the Metropolitan Police to start an investigation, and Prime Minister David Cameron said he will review Britain’s own security following the attacks. In the aftermath of Friday’s attacks in Norway, anti-extremist campaign groups and think tanks in Britain have also called on the UK Government to formally classify the EDL as a far-right organisation rather than a legitimate political entity.
via channel4.com: EDL influence over Breivik-linked group revealed
siehe auch: Terror: Polnischer Chemikalien-Händler verhört. Anders Behring Breivik kaufte nach eigenen Angaben bei einer polnischen Internetfirma Material für die Bombenherstellung ein. Die Polizei durchsuchte ein Lager des Lieferanten in Wroclaw. Die polnische Polizei prüft eine mögliche Verbindung des Attentäter in Norwegen nach Polen.








