Archiv für den Monat September 2011
Belgrade Pride banned: Members of the European Parliament express deep regret
The Serbian LGBT pride march Parada Ponosa, due to take place on Sunday in the capital, was banned today by the National Security Council. The Council announced it would forbid the pride march, as well as three far-right counter-protests that were planned tomorrow and Sunday. Parada Ponosa – LGBT Pride BelgradeMembers of the European Parliament and Vincent Degert, Head of the EU Delegation to Serbia, had called earlier for freedom of expression and freedom of assembly to be respected despite threats of violence from several extreme-right groups. Organised groups repeatedly threatened large-scale physical violence in and around Belgrade, should the pride go ahead. Last year 150 police officers and members of the public sustained injuries; 250 arrests were made; and authorities acknowledged over 1M€-worth of damages to public property. Explaining why they banned all planned events, the National Security Council cited the incapacity of police forces to cope with such confrontations.
via lgbt-ep.eu: Belgrade Pride banned: Members of the European Parliament express deep regret
siehe auch: Massive Drohung gewaltbereiter Rechtsextremer: Serbien verbietet Gay-Pride-Parade. Serbien hat einen für diesen Sonntag geplanten Umzug von Schwulen und Lesben in Belgrad verboten, nachdem rechte Gruppen mit Gewalt gedroht hatten. Die Staats- und Regierungsspitze habe angesichts konkreter Gewaltplanungen von Extremisten gegen die Homosexuellen die Demonstration für die Rechte Homosexueller verboten, berichteten die Medien am Freitag in Belgrad; Serbian authorities ban Pride Parade. The National Security Council decided on Friday afternoon to ban all gatherings this weekend, including the gay Pride Parade, B92 has learned. The National Security Council has assessed that national security would be seriously jeopardized if the Pride Parade was held. Interior Minister Ivica Dac(ic’ said earlier Friday that police would ban the upcoming Pride Parade if the organizers did not cancel it. B92 has learned that police security assessments showed that extremists were planning on creating disturbances in several parts of Belgrade in order to weaken police forces, burning down ruling coalition parties’ headquarter. “Police cannot support holding of all this gatherings for security reasons, because there will be clashes, victims, blood and we will end up a huge chaos,” the interior minister pointed out; Unmut auch bei Polizei. Schlecht ausgerüstete Ordnungskräfte fürchten Gegendemos – Polizeigewerkschafter rät Kollegen sich krankzumelden. Der serbische Innenminister Ivica Dacic hat vor der Gay-Pride-Parade in Belgrad am kommenden Sonntag an die VeranstalterInnen und internationale Organisationen appelliert, Hilfe bei der Ausrüstung der Polizei zu leisten. Dies berichtete am Mittwoch die Tageszeitung „Blic“. Die Unabhängige Polizeigewerkschaft teilte mit, dass die Polizei im Fall gewaltsamer Proteste nur die nötige Ausrüstung für 2.300 OrdnungshüterInnen besitze. Bei der Parade sollen wie im Vorjahr rund 5.000 PolizistInnen im Einsatz sein; Serbien verbietet Schwulen-Parade. Aus Furcht vor Ausschreitungen hat Serbien einen Umzug für die Rechte Homosexueller verboten. Gewaltbereite Radikale hatten Randale angekündigt – ein Organisator des Umzugs nennt die Entscheidung eine Kapitulation vor der Intoleranz. Sie wollten die Zentralen der Regierungsparteien in Brand setzen, Büros ausländischer Unternehmen anzünden und in Parkhäusern Autoreifen abfackeln: Radikale Gruppen in Belgrad haben sich laut Berichten lokaler Zeitungen darauf vorbereitet, einen geplanten Umzug von Schwulen und Lesben mit Gewalt zu sabotieren. Nun hat das Land die Demonstration verboten.
A walk with a Russian nationalist
As inter-ethnic tensions continue to simmer ahead of Russia’s parliamentary elections, RIA Novosti takes a journey into the country’s nationalist underground. „I don’t want to talk about Anders Breivik,“ the leader of Russia’s outlawed Slavyansky Soyuz nationalist movement says as we walk through the back-streets and courtyards of central Moscow. „Everyone asks me about him,“ Dmitry Dyomushkin, a veteran of Russia’s ultra-right scene, complains. „Some German journalists came to see me recently and that was all they talked about.“ He spits out one of the Russian language’s more expressive swearwords to show he has no interest in continuing the topic. Dyomushkin, who seeks a Slavic purity for Moscow and other Russian cities outside the volatile, mainly Muslim North Caucasus, may be reluctant to discuss Breivik’s „wake-up call“ to what he saw as the dangers of multiculturalism, but there were others in Russia who openly celebrated his actions. A number of social network fan pages were set up in the Norwegian gunman’s honor, with one of them calling him a „hero of the white race.“ Such sentiments came as no surprise to anyone who has observed the rise in racial tensions across Russia, whose sprawling territory is home to dozens of ethnic groups. The Interior Ministry says race-hate crimes have grown six-fold since 1995. Last year, 37 people of „non-Slavic appearance“ were murdered by extremists across Russia.
via ria.ru: A walk with a Russian nationalist
Schweiz lehnt Adoptionsrecht für Homo-Paare ab
Konservative und Rechtspopulisten halten Einzelpersonen für bessere Eltern als Homo-Paare. Der schweizerische Nationalrat hat die Gleichstellung von eingetragenen Lebenspartnern mit Eheleuten beim Adoptionsrecht abgelehnt. 83 Abgeordnete stimmten am Freitag in Bern für die Gleichbehandlung, 97 dagegen. Acht Parlamentarier enthielten sich der Stimme. Insbesondere linke und liberale Parteien stimmten für das Adoptionsrecht für Homo-Paare, während Konservative und die rechtspopulistische Schweizerische Volkspartei (SVP) dagegen votierten. Die SVP besitzt gegenwärtig die größte Fraktion im Nationalrat. Fraktionschef Caspar Baader argumentierte im Vorfeld der Abstimmung, dass schwule und Lesben nie gute Eltern sein können: „Ein Kind muss den Einfluss einer Mutter und eines Vaters haben“, so Baader nach Angaben des „Tagesanzeigers“.
via queer.de: Schweiz lehnt Adoptionsrecht für Homo-Paare ab
Neuer Landtag: Grüne zwangsversetzt neben NPD
Bereits vor der konstituierenden Sitzung des neuen Landtags gibt es Ärger zwischen den Grünen und der NPD. Die Grünen wollten laut geplanter Sitzordnung auf keinen Fall neben den Rechtsextremen Platz nehmen und nannten dies eine Provokation. Nun sprach die Landtagspräsidentin ein Machtwort. Am kommenden Dienstag tritt der neu gewählte Landtag zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen. Wie bereits 2006 offenbart sich nun erneut das leidige Thema, wer in den kommenden fünf Jahren neben der NPD Platz nehmen muss.
via endstation rechts: Neuer Landtag: Grüne zwangsversetzt neben NPD
EDL thugs jailed for attack on Redbridge mosque
Thugs who tried to smash their way into a mosque and attacked the imam in Redbridge, east London, have been sent to jail. The court heard how one of the thugs screamed “EDL” – the initials of English Defence League, an organisation of racists and fascists – during the violent attack. The vicious attack on the Redbridge Islamic Centre in March was not far from Dagenham, where the EDL has staged a series of demonstrations outside a proposed mosque in an attempt to whip up anti-Muslim racism. Rocky Beale, 19, Eliot Jones, 19, and 18-year-old Matthew Stephenson threw bricks at the building, along with 16 year old Harry Deluca, who repeatedly screamed “EDL” throughout the assault on March 24.
via unite against fascism: EDL thugs jailed for attack on Redbridge mosque
Maskierte Neonazis laufen durch Hamm-Werries
Im Vorfeld ihres für Samstag in Hamm-Heessen angemeldeten Aufmarschs haben Neonazis am Dienstagabend im Hammer Stadtteil Werries unangemeldet demonstriert. Wie die Polizei berichtete, startete die Aktion mit rund 20 Personen kurz nach 19.30 Uhr. Die schwarz gekleideten und mit weißen Gesichtsmasken ausstaffierten Neonazis zogen mit dem Ruf „Nationaler Sozialismus, jetzt!“ durch die Ostwennemarstraße. Sie hatten Transparente, Fackeln und ein Megaphon dabei.
via nrw rechtsaußen: Maskierte Neonazis laufen durch Hamm-Werries
Alles beim Alten bei der NPD-Fraktion: Pastörs, Köster und Müller behalten Posten
Wenig überraschend hat die NPD-Fraktion im Schweriner Landtag Udo Pastörs erneut zum Vorsitzenden gewählt. Auch Stefan Köster und Tino Müller wurden auf der konstituierenden Sitzung in ihren Ämtern bestätigt. Pastörs kündigt an, den Kampf um die Straße zu intensivieren. Der 59-Jährige behält somit weiterhin den Posten des Fraktionsvorsitzenden, sein Stellvertreter ist erneut Tino Müller. Stefan Köster behält zudem das Amt des Parlamentarischen Geschäftsführers der NPD-Fraktion. Geändert hat sich somit wenig. Die ehemaligen Landtagsabgeordneten Raimund Borrmann und Birger Lüssow sind nach nur einer Legislaturperiode von der eigenen Partei abgesägt worden und sind seitdem in der Versenkung verschwunden. Der Jura-Student David Petereit ist hingegen neues Mitglied der Fraktion und präsentiert sich zusammen mit Tino Müller auf einem ersten gemeinsamen Foto in Zimmermannshose aus schwarzem Cord vor dem Schweriner Schloss. Die beiden Rechtsextremen symbolisieren den Schulterschluss der NPD mit den Kameradschaften des Bundeslandes. Ohne deren Unterstützung im Wahlkampf wäre ein erneuter Einzug in den Landtag möglicherweise nicht gelungen.
via endstation rechts: Alles beim Alten bei der NPD-Fraktion: Pastörs, Köster und Müller behalten Posten
Babic scheitert vor Gerichten
Der mit sofortiger Wirkung aus dem Stadtrat ausgeschlossene Safet Babic hat am Donnerstag versucht, per Eilantrag seine Zulassung zur Ratssitzung einzuklagen. Der NPD-Mann scheiterte aber beim Verwaltungsgericht Trier und offenbar auch beim OVG Koblenz. Zunächst suchte er beim Verwaltungsgericht um einstweiligen Rechtsschutz und machte gleichzeitig eine entsprechende Klage anhängig. Babic begründete seinen Antrag unter anderem damit, dass die gegen ihn erhobenen strafrechtlichen Vorwürfe schon vor den Kommunalwahlen 2009 in der Öffentlichkeit bekannt gewesen seien, sodass seine strafrechtliche Verurteilung den Ausschluss aus dem Stadtrat nicht rechtfertigen könne, da er trotzdem gewählt worden sei. Diesen Wählerwillen dürfe der Stadtrat nicht einfach ignorieren. Da die NPD zudem nur mit einem Sitz im Stadtrat vertreten sei, werde durch den Sofortvollzug eine komplette Liste ausgeschaltet, was eindeutig dem Wählerwillen widerspreche. Den auf einstweiligen Rechtschutz gerichteten Antrag hat die 1. Kammer des VG Trier abgelehnt. Es überwiege das öffentliche Interesse am Ausschluss des Antragstellers, da der Beschluss des Stadtrates “nach der im einstweiligen Rechtsschutzverfahren allein möglichen summarischen Prüfung rechtmäßig” sei, heißt es in einer Mitteilung
via 16vor: Babic scheitert vor Gerichten
siehe: Ausgeschlossener NPD-Stadtrat darf nicht zurück in Rat. Das Verwaltungsgericht hat einen Eilantrag des ehemaligen NPD-Stadtratsmitgliedes Safet Babic am Donnerstag abgelehnt. Babic wollte mit dem Antrag erreichen, dass sein Ausschluss aus dem Stadtrat rückgängig gemacht wird.
Stadt klagt gegen NPD-Parteitag
Die Stadt Dessau-Roßlau will einen Bundesparteitag der NPD per Gerichtsbeschluss verhindern. Ein Bündnis ruft zum Widerstand gegen die Rechtsextremen auf. Juristisch wird es spannend. Die Stadt Dessau-Roßlau wehrt sich gegen einen geplanten Bundesparteitag der NPD. Die Kommune werde gegen einen Beschluss des Verwaltungsgerichts Halle Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht (OVG) in Magdeburg einlegen, wie ein Sprecher am Donnerstag mitteilte. Die Grünen luden mit einem Offenen Brief Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ein, am 15. Oktober in die Stadt zu kommen, um gemeinsam mit Vertretern aller demokratischen Parteien, von Verbänden, Vereinen, Kirchen und anderen gesellschaftlichen Kräften Gesicht gegen Nazis zu zeigen. Die Verwaltungsrichter in Halle waren den Angaben zufolge zu dem Schluss gekommen, dass die NPD wie andere politische Parteien zu behandeln ist und diese daher am 15. Oktober die «Anhalt-Arena» in Dessau-Roßlau für den Bundesparteitag nutzen darf. Oberbürgermeister Klemens Koschig (parteilos) erklärte, dass die NPD-Anhänger in Dessau-Roßlau unerwünscht sind. Am 12. Oktober werde es eine Sondersitzung des Stadtrates geben, um mit einem Beschluss ein deutliches Zeichen gegen Rechts zu setzen. Unterdessen formiert sich auch außerhalb des Rathauses Widerstand gegen den NPD-Bundesparteitag. «Ziel ist es, der rechtsextremen NPD zu zeigen, dass sie mit ihrer menschenfeindlichen braunen Ideologie in der Stadt unerwünscht ist», sagte ein Sprecher des Netzwerkes «Gelebte Demokratie». Es gebe bereits jetzt großen Zuspruch zum Protest. Dem Netzwerk gehören laut Sprecher rund 50 Vereine, Verbände und Organisationen sowie Bürger, Vertreter von Parteien, Kirchen und Gewerkschaft an
via mz-web.de: Stadt klagt gegen NPD-Parteitag
Revisionisten auf dem Rittergut
Der rechte Verein »Gedächtnisstätte« kauft Immobilie in Thüringen
Der Verein »Gedächtnisstätte«, der eine Erinnerungsstätte nur für deutsche Kriegsopfer plant und Holocaustleugner anzieht, hat ein neues Domizil – gekauft vom Freistaat Thüringen. Das thüringische Guthmannshausen verfügt bisher über eine überschaubare Anzahl an Attraktionen. Die »Pfefferminzbahn« hat in dem 800 Einwohner zählenden Dorf im Kreis Sömmerda zwar eine Haltestelle; für Reisende gab es aber wenig Anlass, auch auszusteigen. Das könnte sich für eine bestimmte Klientel nun allerdings ändern: Für Rechtsextreme, Holocaustleugner und Geschichtsrevisionisten droht Guthmannshausen zur erstklassigen Adresse zu werden. Grund dafür ist, dass der Verein »Gedächtnisstätte« nach Angaben des »Vlothoer Anzeigers« das frühere Rittergut im Ort erworben hat, in dem später die landwirtschaftliche Landesschule ansässig war (…) Der Verein wurde 1992 in Vlotho gegründet, wo auch das 2008 verbotene »Collegium Humanum« seinen Sitz hatte. Dieses habe antisemitische Propaganda betrieben und die NS-Herrschaft verherrlicht, erklärte der damalige Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble zur Verbotsbegründung. Zwischen Collegium und Gedächtnisstätte gab es personelle Überschneidungen, etwa in Person der mehrmals wegen Volksverhetzung verurteilten Ursula Haverbeck-Wetzel, die das Collegium leitete und dem Trägerverein der »Gedächtnisstätte« vorstand. Zeitweise hatten beide Einrichtungen die gleiche Anschrift.
via nd: Revisionisten auf dem Rittergut
siehe auch: Rechtsextremer Verein im Rittergut bei Sömmerda vermutet. Die Idylle ist trügerisch. Die Thüringer Linke wirft dem Land vor, beim Verkauf nicht sorgfältig genug geprüft zu haben. Das Rittergut in Guthmannshausen soll nach seinem Verkauf künftig offenbar ein als rechtsextrem eingestufter Verein nutzen. Der Vereinschef weist indes die rechtsextreme Einschätzung zurück. Die Linke fordert vom Land Rechenschaft über das Immobiliengeschäft.
Erfurt. Guthmannshausen im Kreis Sömmerda läuft Gefahr, zu einem neuen Pilgerort eher rechtsextremer und geschichtsrevisionistischer Kreise zu werden. Der Verein „Gedächtnisstätte“ möchte das ehemalige Rittergut im Ort künftig als Tagungsstätte nutzen; „Gedächtnisstätte“ tagt im Herrenhaus. VA-Artikel beschäftigt Thüringer Landtag / Rechter Verein nutzt historische Immobilie / Haverbeck-Wetzel referiert Informationen aus einem Beitrag des Vlothoer Anzeigers dürften in Kürze den Thüringer Landtag beschäftigen. Nicht bekannt war der Ankauf des Herrenhauses des Ritterguts Guthmannshausen durch den Verein „Gedächtnisstätte e.V.“. Der Verein war durch sein Auftreten in Borna, aber auch durch die Kontakte zum Vlothoer „Collegium Humanum“ mehrfach in die Schlagzeilen geraten. (…) In Borna sei die „Gedächtnisstätte“ 2010 durch öffentlichen Druck zum Aufgeben gezwungen worden. Die Schlesische Jugend sei nach dem Bekanntwerden von rechtsextremen Verbindungen aus dem Bildungszentrum in Kleinschmalkalden verwiesen worden. „Nach Schützenhaus, Braunem Haus, romantischem Fachwerkhof, Bürohaus Europa kommt womöglich eine neue Immobilie hinzu, die von Rechtsextremen genutzt wird“, befürchtet Martina Renner, und: „Der Verein Gedächtnisstätte Borna wie das verbotene Collegium Humanum stellen wichtige Schnittstellen der jungen Neonaziszene mit Altnazis, insbesondere notorischen Holocaustleugnern, dar.“
USA delivers Nazi criminal to Germany, albeit in 60 years
USA delivers Nazi criminal to Germany, albeit in 60 years. Ninety-year-old Ivan Kalimon (John Kalymon) was number seven on the list of the most wanted (but not dangerous, as sometimes erroneously reported by some publications) Nazi war criminals. He will soon appear before a Munich court. The trial of another Ukrainian-American, Ivan (John) Demjanuk was a good example. The court is going to be just and swift. Born in 1921, a native of Ukraine Ivan Kalimon since 1949 has been residing in the U.S. in the state of Michigan. According to the Simon Wiesenthal Center in Jerusalem that compiles the list of the most wanted Nazi war criminals, he was involved in murders of thousands of Jews in Lvov during World War II. According to Tagesspiegle newspaper, 18-year-old Iva n moved to Vienna, where he briefly helped in the agricultural operations at a farm. Later he worked for two years in Hanover, and after that his traces were lost until he reappeared in Lvov.
via pravda: USA delivers Nazi criminal to Germany, albeit in 60 years
Neonazis legen Listen ihrer GegnerInnen an
Die Frankfurter Polizei weiß Bescheid und hält dicht. Seit mindestens zwei Monaten hat die Frankfurter Polizei Kenntnis davon, dass gewaltbereite Neonazis aus dem Umfeld der „Nationalen Sozialisten Rhein-Main“ gezielt versuchen, Andersdenkende bei Demonstrationen und Veranstaltungen zu photographieren und Listen mit deren Namen und Adressen anzulegen. Dies geht aus Ermittlungsakten hervor, in denen eine gewaltbereite Neonazi-Aktivistin in einer Aussage bei der Frankfurter Kriminalpolizei selbst angibt, mit anderen KameradInnen an solcher Art „organisierter Feinderkennung“ zu arbeiten. Obwohl es in den letzten Monaten aus dem Spektrum der „Nationalen Sozialisten Rhein-Main“ bereits eine Reihe von Übergriffen, Plakataktionen und Schmierereien in den Frankfurter Stadtteilen Bornheim, Seckbach und Bergen-Enkheim gab – wobei auch explizit dazu aufgerufen wurde, die „Demokraten zu bestrafen“ – hat die Frankfurter Polizei bisher weder die Betroffenen noch die Öffentlichkeit über das Vorgehen der Neonazis informiert.
via scharf links: Neonazis legen Listen ihrer GegnerInnen an
„Uns brennt der Hintern“
Interne Protokolle zeigen, wie die Führung des umstrittenen Blogs Politically Incorrect über die Anschläge von Norwegen denkt. Ist PI ein Fall für den Verfassungsschutz? Der 22. Juli 2011 begann für die führenden Köpfe von „Politically Incorrect“, dem größten islamfeindlichen Blog in Deutschland, wie ein gewöhnlicher Tag. Im internen Skype-Chat wies man sich gegenseitig auf Verbrechen hin, die offenbar von „Musels“ begangen wurden, wie Muslime hier genannt werden; man diskutierte über eine Rudolf-Heß-Doku im Fernsehen und wetterte über Klagen gegen ein Burkaverbot. (…) Die Islamophoben sind mittlerweile ein Thema für die Chefs der Verfassungsschutzbehörden, die sich diese Woche in Berlin treffen und dabei über PI beraten. Bayern erwägt eine Beobachtung der Rechtspopulisten als neue Form des Extremismus, Hamburg hat bereits ein PI-ähnliches Internet-Diskussionsforum zum Beobachtungsobjekt erklärt. (…) Am nächsten Morgen herrscht Klarheit über den Täter. Auf Skype diskutiert die Führung nun über Anders Behring Breivik, der offenbar mit einer europaweiten islamophoben Bloggerszene sympathisierte, zu der auch die Macher von PI-News gehören. „Und schon geht’s gegen uns“, schreibt Christine Dietrich und verlinkt zu einem Artikel, in dem Breivik mit dem radikalen Blogger Fjordman in Verbindung gebracht wird. (…) Rasch folgen die ersten Verschwörungstheorien: „Ich glaube, die verschleiern ein dschihadistisches Ding und schieben es dem Counter-Dschihad in die Schuhe, um uns zu überwachen und am Ende alle dranzukriegen.“ Counter-Dschihad ist die Selbstbezeichnung von Islamfeinden wie PI-News. (…) Dass das Massaker von Norwegen die PI-Macher allerdings intern zu keinem spürbaren Nachdenkprozess veranlasst hat, zeigt ein Kommentar des ehemaligen CSU-Manns Michael Stürzenberger, der ebenfalls zum Führungszirkel des Blogs gehört. Am 2. August um 11.43 Uhr forderte er seine Kollegen auf, keinesfalls vom Pfad abzuweichen. „Nur nicht einschüchtern lassen. Gegenoffensive. Hunderte Millionen Tote durch diese kriegerische Ideologie haben bisher offensichtlich auch niemand betroffen gemacht. Diese gottverdammten Heuchler.“
via spiegel: „Uns brennt der Hintern“
Bulgaria arrests Roma leader amid growing ethnic unrest
The authorities in Bulgaria have arrested a local Roma leader on charges of threatening to commit murder. The detention of Kiril Rashkov – nicknamed „King Kiro“ – comes amid heightened ethnic tension in Bulgaria. Anti-Roma demonstrations have spread and turned into the worst violence for years, leading to mass arrests. The unrest began on Saturday after a van carrying members of Mr Rashkov’s family ran over and killed a 19-year-old man in a southern village. An angry crowd of about 2,000 people then gathered and attacked three houses owned by the Roma leader in the village of Katunitsa, shouting anti-Roma slogans. Small but at times violent demonstrations by nationalist youth then spread to 14 towns over the weekend.
via bbc: Bulgaria arrests Roma leader amid growing ethnic unrest
Leader in Southern Baptist Convention Ramps Up Anti-Gay Rhetoric
Anti-gay myths die hard. Or maybe they never die at all. Over the weekend, a leading figure in the Southern Baptist Convention recycled a number of the most egregious lies about LGBT people to reach the conclusion that they’re working to bring about the “outright sexual paganization of society.” Whatever that is. Yesterday, Right Wing Watch noted that Richard Land, president of the Southern Baptist Convention’s Ethics and Religious Liberty Commission (ERLC), hosted Rena Lindevaldsen, an associate professor of law at Liberty University, on his radio show, “Richard Land Live!” over the weekend. The two discussed Lindevaldsen’s new book about ex-gay Lisa Miller, who allegedly kidnapped the daughter she was raising with her lesbian former partner. Land took the opportunity launch a volley of time-worn anti-gay insults. Land has made anti-gay statements in the past. In 2008, for example, he claimed that the radical homosexual agenda is one of the Four Horsemen of the Apocalypse. In 2010, he called for a filibuster in Congress to stop the repeal of “Don’t Ask, Don’t Tell,” which he said would “essentially destroy” the American military. Over the weekend, however, he seems to have really opened the floodgates, dragging out old anti-gay standards, including the old “homosexuals are a danger to children” falsehood and claiming that LGBT people are “recruiting down in the grade school levels. They’re recruiting for homosexual clubs and it’s really child abuse is what it is.” He also accused “gay rights activists” of trying to “reduce [Christians] to the level of the Ku Klux Klan.”
via splcenter: Leader in Southern Baptist Convention Ramps Up Anti-Gay Rhetoric








