Archiv für den Monat Oktober 2011

NPD-Machtkampf: JN wittern ihre Chance

Zwar hat die NPD offenbar noch immer keinen geeigneten Ort für ihren Bundesparteitag gefunden, ihre Jugendorganisation bereitet sich aber schon einmal auf den Sturz des amtierenden Vorsitzenden, Udo Voigt, vor. Unter dem Titel „Aufbruch in die Zukunft“ laden die „Jungen Nationaldemokraten“ (JN) eine Woche vor dem geplanten Parteitag zu einer Veranstaltung ins thüringische Kirchheim ein. Als Gäste im „Hotel romantischer Fachwerkhof“ knapp 20 Kilometer südlich von Erfurt sind unter anderem Voigts Herausforderer Holger Apfel und Udo Pastörs angekündigt, für die Musik soll der Sänger der Rechtsrock-Band Sleipnir, Marco Laszcz, sorgen. Dass gerade Apfel und Pastörs, die gerade erst gemeinsam beschlossen, den Vorsitzenden aus dem Amt zu jagen, auf der Liste stehen, scheint hierbei kein Zufall. Die Fronten sind klar verteilt: Die Vorsitzenden der zwei NPD-Landtagsfraktionen stehen gemeinsam mit den JN auf der Seite der vermeintlichen Erneuerer der Partei. Der JN geht es um die Schärfung ihres Profils und größeren Einfluss in der Mutterpartei.

via publikative: NPD-Machtkampf: JN wittern ihre Chance

Nürnberg: Aufmarsch der „Grauen Wölfe“

Zu einer Demonstration gegen „den Terror der PKK“ hatten verschiedene türkische Kulturvereine aufgerufen. Ca. tausend Teilnehmer/innen kamen, darunter viele Anhänger der türkischen rechtsextremen Partei MHP. Zahlreiche Teilnehmer/innen, darunter bereits kleine Kinder, zeigten das „Wolfssymbol“ (siehe Foto oben), auch die Fahne der MHP mit den drei Halbmonden war vertreten. Es ist schon mehr als merkwürdig, wenn gerade die Anhänger der „Grauen Wölfe“, einer rechtsextremen Organisation, gegen den „Terror“ demonstrieren. Sind doch auch Anhänger und Funktionäre ihrer Partei MHP und der „Grauen Wölfe“ für zahlreiche Terrorakte und Übergriffe in der Türkei, aber auch in Deutschland verantwortlich. Der Verfassungsschutz des Landes Nordrhein-Westfalen wirft der MHP und den „Grauen Wölfen“ vor, „zur Entstehung einer Parallelgesellschaft in Europa“ beizutragen, und sieht in ihr „ein Hindernis für die Integration der türkischstämmigen Bevölkerung“. Die „Partei der Nationalistischen Bewegung“ („Milliyetçi Hareket Partisi“, MHP), wurde 1961 von Alparslan Türkes, gegründet, die „Grauen Wölfe“ sind eine paramilitärische Organisation der MHP nach dem Vorbild der deutschen SA. Selbst weisen sie jeden Vergleich mit Faschisten weit von sich und bezeichnen sich als „Idealisten“.

via endstation rechts bayern: Nürnberg: Aufmarsch der „Grauen Wölfe“

Parents Who Gave Kids Nazi Names Lose Custody Battle

The parents of three children, who gave each of them Nazi names, including Adolf Hitler, have finally lost custody of all three kids. On Thursday, a New Jersey appeals court ruled that the children, who have been in foster care, should not be returned to the couple due to evidence of domestic violence in the home. The court has returned the case to family court for further reconsideration.

via newsradio1310: Parents Who Gave Kids Nazi Names Lose Custody Battle

siehe auch: Neonazi-Eltern kämpfen um Adolf Hitler (5). Heath und Deborah Campbell gerieten vor drei Jahren in die Schlagzeilen, weil sie ihr Kind Adolf Hitler getauft hatten. Mittlerweile haben die zwei Neonazis aus New Jersey (USA) das Sorgerecht für ihre Kinder verloren, wollen dieses aber nun wiedererlangen. Sie behaupten zwar, keine Neonazis zu sein, ihr Heim schmücken sie trotzdem mit Hakenkreuzen. 2008 kamen die Campbells in die Schlagzeilen. Ein Supermarkt hatte sich geweigert, eine Geburtstagstorte für ihren damals dreijährigen Sohn namens Adolf Hitler mit der Aufschrift „Happy Birthday Adolf Hitler“ zu verzieren.

Abseits im eigenen Land – Die Minderheiten Sinti und Roma im europäischen Fußball

Sinti und Roma werden seit Jahrhunderten ausgegrenzt, in Osteuropa sind sie oft in Lebensgefahr. Über keine anderen Minderheiten weiß die Bevölkerung so wenig und glaubt so viel Negatives zu kennen. Auch im Fußball wird Antiziganismus, die rassistische Ablehnung von Sinti und Roma, weitgehend toleriert. „Zick, zack, Zigeunerpack“ gehört für viele Fans zum festen Sprachgebrauch. (…) In Deutschland wird Antiziganismus – anders als Rassismus oder Antisemitismus – totgeschwiegen. Dabei hätte der DFB viel aufzuarbeiten: Sein früherer Präsident Felix Linnemann war während des Nationalsozialismus an der Deportation von Sinti und Roma beteiligt.

via dradio: Abseits im eigenen Land – Die Minderheiten Sinti und Roma im europäischen Fußball

siehe auch: Manuskript zur Sendung (PDF)

ARD-Film über „Wüstenfuchs“ – Rommel-Expertin steigt bei Filmprojekt aus

Neuer Zündstoff im Streit um den Film über Generalfeldmarschall Erwin Rommel: Eine Expertin hat nun ihren Vertrag mit der Produktionsfirma gekündigt. Die Darstellung des „Wüstenfuchs“ in dem SWR-Film sei rückständig. Mit schweren Vorwürfen gegen den geplanten Rommel-Film des SWR hat die Stuttgarter Historikerin Cornelia Hecht ihren Vertrag mit der Produktionsfirma Teamworx gekündigt.(…) Hecht wirft den Filmproduzenten „eine fragwürdige Darstellung“ des Generalfeldmarschalls Erwin Rommel vor, „die weit hinter das zurückfällt, was die Wissenschaft an Erkenntnissen über Rommel und den Widerstand“ gegen die Nationalsozialisten erreicht habe. Vor allem kritisiert sie, dass der Drehbuchautor viele Dialoge und Zuordnungen aus dem Buch „Rommel“ des Briten David Irving übernommen habe. Irving werde zumindest wegen anderer Werke in rechtsradikalen Kreisen als „Revisionist“ geschätzt, schreibt Hecht in einer FOCUS vorliegenden Stellungnahme.

via focus: ARD-Film über „Wüstenfuchs“ – Rommel-Expertin steigt bei Filmprojekt aus

1100 Menschen demonstrieren gegen Nazis in Langendreer

Mit einem Protestzug haben am Samstag 1100 Menschen in Bochum-Langendreer gegen Neonazis im Stadtteil demonstriert. Aufgerufen hatte die Initiative „Langendreer gegen Nazis“. Die Demo blieb friedlich, lediglich ein Demonstrant wurde vorübergehend festgenommen. Die Polizei schützte zudem die Wohnstätte eines ortsbekannten Neonazis. (…) „Für die Freiheit, für das Leben, Nazis von der Straße fegen“, sangen die Demonstranten auf ihrem Weg über die Alte Bahnhofstraße zum Bahnhof Langendreer. Unterwegs gab es auf dem Carl-vom-Ossietzky-Platz und auf dem Marktplatz an der Hauptstraße Ansprachen. Bezirksschülersprecher Jonathan Röder berichtete davon, dass auch an den Schulen Mobbing und Diskriminierung Alltag seien. Auf vielen Schulhöfen gebe es mittlerweile Türkisch-Sprechverbote. Den Nazis mit ihrem rassistischen Gedankengut müsse entschieden entgegen getreten werden. „Ich bin froh, dass sich hier heute so viele unterschiedliche Menschen versammelt haben, um gemeinsam ein Zeichen gegen Neo-Nazis und Rassismus zu setzen.“ Ein Vertreter des Bochumer Forums für Antirassismus und Kultur (Bofo) warf Politikern, Polizei und Medien vor, die Aktivitäten der Nazis in Langendreer herunterzuspielen. Zumeist seien Migranten die Opfer rechter Übergriffe und Gewalt.

via derwesten.de: 1100 Menschen demonstrieren gegen Nazis in Langendreer

Neonazi-Prozess: Fünf rechte Schläger müssen ins Gefängnis

Das Jugendschöffengericht in Montabaur hat fünf rechtsextreme Schläger zu hohen Haftstrafen verurteilt. Die Männer zwischen 23 und 32 Jahren hatten im Oktober 2010 einen Szene-Aussteiger (30) an der Grillhütte in Höhr-Grenzhausen brutal zusammengeschlagen. Das Opfer erlitt mehrere Brüche im Gesicht und diverse Blutergüsse. Die Angeklagten müssen dafür nun zwischen 2,5 und 3,75 Jahre ins Gefängnis. Zwei weitere Angeklagte, die das Opfer unter falschem Vorwand zum Tatort gelockt hatten, erhielten Bewährungsstrafen. Der 20-jährige Mann und die 24-jährige Frau hatten ihre Beteiligung gestanden und ihre Mitangeklagten schwer belastet. Auf ihre Aussagen stützte sich das Gericht bei der Urteilsfindung, weil das Opfer selbst die Angreifer nicht identifizieren konnte und die Schläger fast alle zum Tatgeschehen schwiegen. Ein achter Angeklagter (25) wurde freigesprochen, da ihm nichts nachzuweisen war. Wie die beiden „Lockvögel“ berichteten, hatten sie das Opfer am Abend des 23. Oktober 2010 spontan zu der Geburtstagsfeier an der Grillhütte eingeladen und behauptet, es seien keine Neonazis dort. Bei seiner Ankunft musste der 30-Jährige jedoch feststellen, dass das Ganze ein Hinterhalt war. Nach einem Faustschlag ins Gesicht ließ sich der Aussteiger auf den Waldboden fallen, um weitere Gewalt zu vermeiden. Das hielt die Angeklagten jedoch nicht davon ab, auf den wehrlosen Mann einzutreten. Ein 23-jähriger Schläger sei derart ausgetickt, dass er wie von Sinnen gegen den Kopf des Opfers trat, sagten die Zeugen. Dass der 30-Jährige den Angriff überlebte, war nach Angaben eines Sachverständigen pures Glück.

via rhein-zeitung: Neonazi-Prozess: Fünf rechte Schläger müssen ins Gefängnis

USA stoppen UNESCO-Beiträge

Nach der Aufnahme der palästinensischen Autonomiegebiete als Vollmitglied in die UNESCO haben die USA ihre Geldbeiträge für die UN-Kulturorganisation gestoppt. Die im November fälligen 60 Millionen US-Dollar werden nicht an die UNESCO überwiesen. Washington schloss aber nicht aus, die Zahlungen später wieder aufzunehmen. (…) Für die UNESCO könnte das vorläufige Ende der Zahlungen eine finanzielle Krise bedeuten, denn die USA bestreiten mit ihren Zahlungen etwa 22 Prozent des Gesamthaushalts der UNESCO. Auch Israel hat bereits angedroht, es der USA gleich zu tun und seine Zahlungen ebenfalls einzustellen. Insgesamt könnte die in Paris ansässige UN-Kulturorganisation damit ein Viertel ihres Etats einbüßen.

via tagesschau: USA stoppen UNESCO-Beiträge

Neonazis wollen von Stimmung gegen Asylbewerber profitieren

Unter dem Titel “Oberpfalz/Rötz – die neue Auffangstelle für Asylbewerber” hetzen die lokalen Neonazis auf ihrer Internetseite “Widerstand Schwandorf” gegen die vorrübergehende Unterbringung von 21 Asylbewerbern im bayerischen Rötz. Die Argumentation der Rechtsextremisten ist dabei zu jeder Zeit rassistisch, pauschalisierend und demokratiefeindlich. Das einzige Ziel dieser Aktion ist es, Zustimmung in der breiten Bevölkerung zu erlangen. Die vorrübergehende Unterbringung von 21 Asylbewerbern in Rötz hatte bereits im Vorfeld für lautstarke Kritik von Seiten der Stadt gesorgt. Bürgermeister Ludwig Reger (CSU) bemängelte unter anderem, dass die Stadt und deren Bürger deutlich zu spät Kenntnis von den Plänen der Regierung bekommen hätten und er als “Stadtoberhaupt nicht einmal die Möglichkeit gehabt habe, seine Bürger über den “unvermuteten Bevölkerungszuwachs” auf Zeit zu informieren”. (…) Von dem derzeit herrschenden Unmut wollen nun aber auch die neonazistische Kameradschaft “Widerstand Schwandorf” und die NPD-Cham/Schwandorf (beide unter der Leitung von Daniel Weigl) profitieren. Mittels flacher Parolen in ihrem Artikel auf der Internetseite “Widerstand Schwandorf” versuchen die Neonazis die breite Bevölkerung für ihre Ziele zu mobilisieren und das Klischeebild des per se kriminellen Ausländers in den Köpfen gewöhnlicher Bürger zu festigen.

via publikative.org: Neonazis wollen von Stimmung gegen Asylbewerber profitieren

Neo-Nazis still pose real threat

A far-right extremism expert has warned that the real threat of neo-Nazi terrorism is being ignored because of the focus on Islamist violence. During a debate on the British far right at the Jewish Museum last week, author Nick Ryan warned that antisemitism was still „the glue“ which united many extreme far-right groups in Europe and the US. Mr Ryan, who spent six years researching neo-Nazis for his 2003 book Homeland, warned that the media were too quick to dismiss the far-right as „a joke.“ He warned that Jews who became involved with far-right organisations, on an anti-Islam ticket, were causing more problems. „Far-right extremism encourages extremism on the other side as well. The English Defence League was an excuse for Muslims against Crusades to claim Muslims were being persecuted.“ The debate was organised as part of a programme on the 75th anniversary of the battle of Cable Street. It was hosted by Time Out journalist Rebecca Taylor, and featured Index on Censorship’s Padraig Reidy and Nick Lowles from anti-fascist organisation Searchlight.

via thejc.com: Neo-Nazis still pose real threat

„Made in Belgium“

Gaddafis goldene Pistole, die er bis zum Tod trug, stammt aus Belgien. Ein Waffenhändler sagt, sie war ein Geschenk. Von wem weiß er nicht mehr. Gaddafis goldene Pistole ist weltberühmt, seit am 21. Oktober ein libyscher Rebellenkämpfer das edle Schießgerät des getöteten Führers in die Kameras hielt. In keinem Land sind diese Bilder genauer analysiert worden als in Belgien, denn auf der Pistole steht „Made in Belgium“, wie im belgischen Fernsehen zu erkennen war. Zu lesen auf der goldenen Neun-Millimeter-Pistole mit Griff aus Edelholz sind auch der Name Browning, die Seriennummer 511MP51396 und zwei arabische Sätze: „Schlüssel zum Leben“ und „Diese Waffe sorgt dafür, dass die Sonne niemals untergeht“. Brownings stellt in Belgien der wallonische Rüstungsfabrikant FN (Fabrique Nationale de Herstal) her, normalerweise allerdings nicht aus Gold. Es handele sich sicherlich um ein Geschenk, meint ein Brüsseler Waffenhändler. Aber von wem? Gaddafi kann es nicht mehr verraten, in Belgien will es niemand verraten, weder FN noch die wallonische Regionalregierung. Die gewährte am 8. Juni 2009 FN eine Exportlizenz für 357 F-200-Gewehre, 367 Pistolen des Typs 5.7, 50 Luxuspistolen, 300 automatische Minigewehre des Typs 5.5, 1,13 Millionen Stück Munition für all diese Waffen sowie 2.000 Paintball-Gewehre nach Libyen. Gesamtwert: 11,5 Millionen Euro.

via taz.de: „Made in Belgium“

Der NPD-Chef, seine Kollegen und die Waffen-SS

Der Chef der rechtsextremen NPD soll sich in einer Sitzung vor der Waffen-SS „verneigt“ haben. Und das ist nicht sein einziges Problem. Udo Voigt, Vorsitzender der rechtsextremen NPD, hat es zur Zeit nicht leicht. Erstens sägt ein Konkurrent an seinem Thron – Holger Apfel, NPD-Chef in Sachsen, will sich auf dem anstehenden Bundesparteitag Voigts Posten sichern. Zweitens finden die Rechtsextremen partout keinen Veranstaltungsort für diesen Parteitag – 53 Voranfragen seien bereits abgelehnt worden, wie Voigt in einem Brief an Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) beklagt. (…) Fünftens muss sich Voigt womöglich demnächst selbst vor Gericht verantworten. Er war von zwei Kollegen angezeigt worden. In der BVV sollen im März 2010 jene Äußerungen gefallen sein, die Grund für die Anzeige waren. Verneigung vor der Waffen-SS? Es ging um den Jahrestag der Befreiung Deutschlands vom Nationalsozialismus am 8. Mai und die Frage, wie man diesen begehen solle. Die NPD-Fraktion lehnte den gemeinsam eingebrachten Antrag der anderen Fraktionen ab. Voigt erklärte dies laut Anzeigentext folgendermaßen: „Im Gegensatz zu den Inhalten Ihres Antrags verneigen wir uns auch vor den tapferen Soldaten der deutschen Wehrmacht, des Heeres, der Luftwaffe, der Marine und Waffen-SS, die bis zum letzten Tag ihrer Pflicht nachgekommen sind.“ Daraufhin erstatteten die Verordneten Hans Erxleben (Linke) und Alexander Freier (SPD) Anzeige wegen des Verdachts auf Volksverhetzung, wie die „taz“ berichtet. “ (…) Nachdem er die Anzeige erstattet hatte, wurde Erxleben in rechten Internetforen wüst beschimpft. So nannten ihn User einen „roten Hundsfott“, seine Eltern wurden als „Schieber, Plünderer, Leichenfledderer, Sittlichkeitsverbrecher oder Saboteure“ verunglimpft.

via welt: Der NPD-Chef, seine Kollegen und die Waffen-SS

Peter Seefried gibt seine frühere NPD-Mitgliedschaft zu

Aber keine rechtlichen Konsequenzen für den Wertinger Stadt- und Kreisrat Von Erich Wandschneider. Der Wertinger Fahrschullehrer Peter Seefried sitzt seit 2002 für die Bürgerinitiative Wertingen (BIW) im Stadtrat und seit 2006 für die Republikaner im Dillinger Kreistag. Gegenüber der Öffentlichkeit im Zusamtal hatte der Kommunalpolitiker seit Jahren abgeleugnet, dass er früher einmal der NPD angehörte. Gestern gab er diese Mitgliedschaft im Gespräch mit der Wertinger Zeitung zu, nachdem er seit 2001 eine Verbindung mit der vom Verfassungsschutz als rechtsextrem eingestuften „Nationaldemokratischen Partei Deutschlands“ abgestritten hatte.

via ausgeburger allgemeine: Peter Seefried gibt seine frühere NPD-Mitgliedschaft zu

Plauen kämpft gegen Ausländerfeindlichkeit

Rund 150 Menschen haben am Sonnabend in Plauen gegen eine Kundgebung der NPD demonstriert. Zu der Aktion „Vogtland gegen Rechts“ hatte ein Bündnis aus Bürgerinitiativen, Parteien, Gewerkschaften und der Kirche aufgerufen. Nach Angaben der Polizei gab es keine Zwischenfälle. Das bestätigte auch der Sprecher der Gewerkschaft IG Metall Vogtland-Zwickau, Stefan Kademann. „Die Demonstranten haben ihren Protest friedlich formuliert und eine Menschenkette am Wendedenkmal gebildet.“ Für ausländerfeindliche und rassistische Ideologien sei in der Region kein Platz, sagte Kademann. Grund der Proteste waren ein Infostand und eine Mahnwache der rechtsextremen NPD. 120 Anhänger der Partei waren nach Plauen gekommen, um gegen kriminelle Ausländer zu demonstrieren. In der Stadt gibt es derzeit Spannungen zwischen Einheimischen und den Bewohnern eines Asylbewerberheimes.

via mdr.de: Plauen kämpft gegen Ausländerfeindlichkeit

Axel Axgil, Gay Rights Pioneer, Dies At 96

Axel Axgil, whose struggle for gay rights helped make Denmark the first country to legalize same-sex partnerships, has died. He was 96. Axgil died in a hospital in Copenhagen on Saturday following complications from a fall, Danish gay rights group LGBT Danmark said. Axgil, born Axel Lundahl-Madsen, was among the founding members of the organization – one of the oldest gay rights groups in Europe – in 1948. On Oct. 1, 1989, he and his partner Eigil were among 11 couples to exchange vows as Denmark became the first country to allow gays to enter civil unions, with nearly the same rights as heterosexual couples. Eigil Axgil died in 1995.

via huffingtonpost.com: Axel Axgil, Gay Rights Pioneer, Dies At 96

Follow

Get every new post delivered to your Inbox.

Join 3.976 other followers