Archiv für den Monat Oktober 2011

Turkish Tanks Reportedly Move Into Northern Iraq Toward PKK Camp

Turkish tanks and armored vehicles have reportedly crossed into northern Iraq. Reports say the armored convoy was headed in the direction of a Kurdish militant camp at Haftanin, around 20 kilometers inside Iraq. The incursion on October 24 came as cross-border operations continued in the wake of last week’s attack by Kurdistan Workers Party (PKK) fighters which killed 24 Turkish soldiers.

via radio liberty: Turkish Tanks Reportedly Move Into Northern Iraq Toward PKK Camp

siehe auch: The War Escalates Between Turkey and The Kurds. The 7.2-magnitude earthquake that struck Turkey, which has killed already killed at least 279 people, occurred in the Kurdish-dominated southeastern part of the country – an area that has seen an escalation in hostilities between the Turkish government and Kurd nationalists seeking autonomy from Ankara. While the humanitarian tragedy arising from the quake will not occupy the hearts, minds and bodies of the local population – the longer-term struggle between Kurds and Turks will likely not abate.

Die CIA spionierte den deutschen Nachrichtendienst aus

Der US-Geheimdienst CIA sammelte nach FOCUS-Informationen lange Zeit geheimste Details über den BND. Die Amerikaner wussten alles: Wer säuft, wer seine Frau betrügt – und wer eine Nazi-Vergangenheit hat. Anscheinend dauern die Spitzeleien an. Über Jahrzehnte spähte die CIA die deutschen Kollegen des Bundesnachrichtendienstes (BND) aus. Der US-Geheimdienst habe intensiv Informationen über BND-Leute gesammelt, berichtet „FOCUS“ unter Berufung auf umfangreiche CIA-Akten im amerikanischen Nationalarchiv in Washington. (…) Die Ausspähung habe den Dossiers zufolge bis in die 90er-Jahre angedauert, schreibt „FOCUS“ nach Auswertung der Unterlagen. Mitarbeiter mit einer Vergangenheit als NS-Täter sollen besonders genau überprüft worden sein. Zwei belastete SS-Männer kamen laut dem Bericht in einer Sabotage-Einheit der Nato unter. In den Unterlagen gebe es außerdem Hinweise auf abgehörte Telefonate mit dem Kölner Bundesamt für Verfassungsschutz. Auch dienstliche Gespräche mit Sicherheitsbehörden in Paris und London seien offenbar gezielt belauscht worden.

via focus.de: Die CIA spionierte den deutschen Nachrichtendienst aus

Nazi paedo jailed over sicko snaps

A NAZI-sympathising paedophile who police caught with a huge stash of child porn has been jailed for four years. Michael Cowen, 43, said a victim ­downloaded the images but an officer saw his face in one of 17,058 pictures and 215 videos he had of boys as young as six. National Front member Cowen contacted paedophiles on social networking sites and said how he wanted to film himself killing a child. Police raided his home after intercepting extremist CDs by racist rock groups.

via mirror: Nazi paedo jailed over sicko snaps

siehe auch: Nazi paedo nailed by sick photo. A NAZI thug denied owning more than 17,000 child porn pictures — until a cop spotted him in one. Michael Cowen claimed they were planted but came clean after his reflection was spotted in a mirror taking the vile snap. Police probing the 43-year-old over his involvement with far-right groups raided his home in Newcastle after intercepting the delivery of CDs by white supremacist bands. They found Nazi memorabilia, and 11,000 racist tracks on his PC — plus 17,058 pictures and 215 videos, mainly of boys as young as six; Walker Nazi worshipper exposed as paedophile. HATE filled Nazi nut Michael Cowen strutted the streets as a tattooed hardman… But today the Sunday Sun exposes him as nothing but a vile paedophile. A worshipper of Hitler and the far right, the hulking 43-year-old strutted around as a henchman for extreme organisations. His North home was a sickening shrine to the Nazis with displays of Swastikas, an SS flag and even a cannister of Zyklon B – the cyanide gas used to kill millions. But behind this swaggering macho image hid his other horribly twisted obsession – a hateful passion for the abuse of little boys and girls. For Cowen had a horrifying picture library of tens of thousands of indecent images of youngsters stored on his computers. The secret stash of shame was discovered after he ordered extremist CDs by racist “Blood and Honour” rock groups. (…) But chillingly, they also uncovered thousands of child porn images on Cowen’s computer, hard drive, USB sticks and memory card, mainly of young boys. The 17,058 pictures and 215 videos featured boys as young as six and included images classed as level five – the most serious level. Investigations revealed during 2009, Cowen used filesharing software and a social network sites to contact other perverts and up and download images of children, including some he made himself. Dubbing himself “Spaceapple” or “Derek” he offered to swap pictures and videos and discussed sinister fantasies including “snuffing out” boys – killing them in a sexual way and filming it. He uploaded a total of 626 indecent images and seven videos.

Colonia Dignidad: Strafrechtliche Aufarbeitung “weit fortgeschritten”

Die strafrechtliche Aufarbeitung der von Angehörigen der früheren „Colonia Dignidad“ begangenen Verbrechen durch die chilenische Justiz ist „weit fortgeschritten“, bleibt allerdings zeitaufwändig. Dies teilt die Bundesregierung in ihrer Antwort (17/7280) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (17/6401) mit. Die deutschen Justizbehörden hätten aufgrund von Rechtshilfe-Ersuchen, unter anderem wegen Mord, sexuellen Missbrauchs von Kindern und Folterhandlungen, mitgewirkt. Eine Reihe von Verfahren seien jedoch „trotz jahrelanger Dauer“ noch nicht abgeschlossen. Urteile der ersten und der zweiten Instanz seien aufgrund von Berufungsverfahren nicht rechtskräftig. Soweit der deutschen Botschaft in Santiago bekannt sei, lebten in der Colonia-Dignidad-Nachfolgeeinrichtung „Villa Baviera“ derzeit rund 160 Personen. Die meisten von ihnen seien Deutsche. Der deutsche Arzt Hartmut Hopp, oftmals als die rechte Hand Paul Schäfers – des Chefs der berüchtigten Deutschen-Siedlung Colonia Dignidad (CD) – bezeichnet, hatte sich chilenischen und deutschen Medienberichten zufolge unter Umgehung einer Ausreisesperre der chilenischen Justiz in die Bundesrepublik Deutschland geflüchtet. Die 1961 von dem Deutschen Paul Schäfer gegründete CD (offiziell „Sociedad Benefactora y Educacional Dignidad), heute Villa Baviera (VB), war bis vor kurzem ein auslandsdeutsches, festungsartig ausgebautes Siedlungsareal in Chile. In der CD wurden jahrzehntelang schwerste Menschenrechtsverletzungen begangen. Regimegegner wurden systematisch gefoltert und ermordet, deutsche und chilenische Kinder systematisch jahrzehntelang und tausendfach sexuell misshandelt und missbraucht. Nach Angaben der Bundesregierung befindet sich Hopp derzeit in Deutschland, dies sei den chilenischen Behörden schriftlich mitgeteilt worden. Zu Herrn Hopp habe die Bundesregierung keinen Kontakt.

via publikative.org: Colonia Dignidad: Strafrechtliche Aufarbeitung “weit fortgeschritten”

Für die Parteiarbeit nicht „wichtig“

Holger Apfel will sich von den „Krawall-Rednern“ trennen, die die NPD nur „instrumentalisieren“ und „einen fatalen Gesamteindruck hinterlassen“ würden. Die Luft für manche parteifreien „Kameraden“ und „NS-Nostalgiker“ innerhalb der NPD könnte etwas rauer werden, würde Holger Apfel beim bevorstehenden Parteitag als Nachfolger von Udo Voigt gewählt. Mit einem großen Teil der „freien Kräfte“ gebe es große Schnittmengen, die er fördern und ausbauen wolle, versicherte Apfel in einem Interview, das auf einer Internetseite der Parteizeitung „Deutsche Stimme“ veröffentlicht wurde. Klar sei aber auch, dass die NPD sich nicht auf der Nase herumtanzen lassen dürfe. „Notfalls“ müsse man sich „auch mal von Leuten trennen, die die NPD nur instrumentalisieren oder Politik mit einem Abenteuerspielplatz verwechseln“. Falsch sei zum Beispiel bei der NPD, „wer Demos mit einem ,Event’ verwechselt, bei denen es nicht um die Vermittlung politischer Botschaften geht, sondern um pubertäre Bambule mit der Antifa oder der Polizei“.

via bnr: Für die Parteiarbeit nicht „wichtig“

Mörderisches Neonazi-Spiel

Ein Gericht der Stadt Tampa im Bundesstaat Florida hat den 32-jährigen Neonazi-Skinhead James Robertson wegen der Beteiligung ab zwei bestialischen Morden an Obdachlosen am 13. September 1998 zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt. Dass die Tat jetzt nach 13 Jahren aufgeklärt worden konnte, ist den ungewollten Aussagen von Robertson zu verdanken. (…) Robertson gehörte zum Tatzeitpunkt wie die weiteren Täter Cory Hulse, Kenneth Hoover und Charles Marovskis der Neonazi-Skin-Truppe „Blood&Honour“ (B&H) an. Die Verurteilungen von Hulse, Hoover und Marovskis stehen noch aus. Bei den ermordeten Zufallsopfern handelt es sich um den damals 62-jährigen Alfred Williams und den 44-jährigen Richard Arseneau. Williams wurden von den Neonazi-Schlägern unter anderem mit einem Eisenreifen alle Zähne ausgeschlagen. Arseneau wurde mit einer Axt der Kopf gespalten. Die Tat geschah im Rahmen des so genannten B&H-„Spiels“, das „Bum rolling“ genannt wird. „Bum rolling“ ist ein US-amerikanischer Szene-Begriff von Neonazis, um die Brutalität und Gewalttaten gegen Obdachlose zu beschreiben.

via bnr.de: Mörderisches Neonazi-Spiel

Schwuler in Schottland brutal ermordet

In Schottland sorgt der brutale Mord an einem Schwulen für Aufregung: Am Samstag wurde in der Kleinstadt Cumnock in der Grafschaft Ayrshire die verbrannte Leiche des 28-Jährigen Stuart Walker aufgefunden. Der Körper soll „entsetzliche Verletzungen“ aufweisen, berichteten örtliche Medien. Es gibt unterschiedliche Meldungen, ob Walker am Leben war, als er angezündet wurde, oder dies etwa der Spurenverwischung diente.

via queer.de: Schwuler in Schottland brutal ermordet

siehe auch: Stuart Walker found burned by roadside in Cumnock. Stuart Walker Stuart Walker was last seen alive two hours before his body was discovered. Murder probe after roadside death. Police investigating the murder of a man whose burned body was found beside an Ayrshire road have said they are following a positive line of inquiry. Stuart Walker from Cumnock, was found dead with „horrible injuries“ near Caponacre Industrial Estate, Cumnock, just before 05:00 on Saturday. It is thought the 28-year-old had been beaten and burned. Detectives said there was nothing to suggest the attack was a homophobic crime, but refused to rule it out.

Ermittler wussten offenbar von Neonazi-Verbindungen des Täters

Was wussten die Ermittler des Oktoberfest-Attentats von 1980 über den Täter? Wie der „Spiegel“ berichtet, sind nun Beweise aufgetaucht, die eine Verbindung zum Neonazi-Milieu zeigen. Es war einer der schlimmste Terroranschläge in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland: Vor 31 Jahren, am 26. September, explodierte eine Bombe am Haupteingang der Wiesn und riss 13 Menschen in den Tod. 211 Menschen wurden verletzt, 68 davon schwer. Als „Alleintäter“ identifizierte die Ermittler damals den Tübinger Studenten Gundolf Köhler, der selbst bei dem Anschlag ums Leben kam. Nun lassen neue Erkenntnisse das schreckliche Verbrechen in einem neuen Licht erscheinen, wie das Nachrichtenmagazin Der Spiegel berichtet. Offenbar hatten die Ermittlungsbehörden wesentlich mehr Kenntnisse über den Täter und dessen organisierten rechtsextremistischen Hintergrund als bisher bekannt. Nach Auswertung von 46.000 Blatt bislang unter Verschluss gehaltener Akten berichtet der Spiegel, dass Köhler vor allem in seinem Studienort Tübingen in einem Milieu militanter Neonazis verwurzelt war, die ihrerseits teils intensive Kontakte zu CSU-Funktionären pflegten.

via süddeutsche: Ermittler wussten offenbar von Neonazi-Verbindungen des Täters

siehe auch: Anschlag auf Oktoberfest 1980. Täter war in Neonazi-Szene verstrickt. Attentäter Gundolf Köhler: Bei dem Anschlag tötete er sich selbst. Hat er wirklich allein die Bombe gelegt? Nach Auswertung bislang geheimer Akten durch den SPIEGEL hatte Gundolf Köhler, der beim Oktoberfest 1980 13 Menschen tötete, enge Kontakte zu militanten Neonazis. Mit dem Anschlag sollte wohl außerdem Franz Josef Strauß im Wahlkampf gestärkt werden. (…) In Tübingen hatte Köhler enge Kontakte zum Hochschulring Tübinger Studenten. Dessen Anführer, den Köhler aus dem Wehrsportmilieu kannte, war eine treibende Kraft der CSU-nahen Initiative „Vierte Partei“, die eine bundesweite Ausdehnung der Christsozialen zum Ziel hatte

DO: Reader „Wegweiser in die Vergangenheit“

Heute veröffentlichten wir unsere Broschüre „Wegweiser in die Vergangenheit – Fragwürdige Straßennamen in Dortmund“. Mit der Herausgabe dieses Readers möchten wir eine Anregung schaffen, sich mit der geschichtspolitischen Bedeutung von Straßennamen auseinanderzusetzen und die jeweiligen Benennungen auch kritisch zu hinterfragen. (…) Mit der Herausgabe dieses Readers möchten wir eine Anregung schaffen, sich mit der geschichtspolitischen Bedeutung von Straßennamen auseinanderzusetzen und die jeweiligen Benennungen auch kritisch zu hinterfragen. Anhand einiger Dortmunder Beispiele wollen wir veranschaulichen, welche soziohistorischen und politischen Umstände bei der Straßenbenennung eine Rolle spielen bzw. gespielt haben. Zudem wollen wir der Frage nachgehen, inwiefern die Umbenennung einer Straße mit fragwürdigem Erinnerungsinhalt sinnvoll ist. Durch die Publikation unserer Broschüre erhoffen wir uns, einen Ausgangspunkt für eine Debatte um fragwürdige Dortmunder Straßennamen zu schaffen. Die 36-seitige Broschüre kann hier im pdf-Format heruntergeladen werden: http://antifaunion.blogsport.de/images/WegweiserInDieVergangenheit.pdf

via indymedia: DO: Reader „Wegweiser in die Vergangenheit“

Schwedisches AKW runtergefahren – Feuer in der Turbinenhalle

Brand in schwedischem AKW – Zu einem Zwischenfall kam es im Atomkraftwerk in Oskarshamn in Schweden. In einer Turbinenhalle des AKW war gegen Mitternacht Feuer ausgebrochen. Zwar sei der Brand schnell lokalisiert und das Feuer gelöscht worden, aber man habe den betroffenen Atomreaktor 2 heruntergefahren, so ein Sprecher des Betreibers der Anlage. Noch ist die Brandursache unklar – es wird ein Leck in der Turbine vermutet.Wann das AKW wieder den Betrieb aufnimmt, ist noch nicht bekannt. “Es habe sich um einen relativ geringfügigen Vorfall” gehandelt, sagte der Sprecher des Atomkraftwerks Oskarshamn Anders Österberg, “obwohl ein Feuer in einer Atomanlage immer eine ernste Angelegenheit ist“. Das Kraftwerk wird vom deutschen E.ON-Konzern zusammen mit dem finnischen Partner Fortum betrieben.

via spreadnews.de: Schwedisches AKW runtergefahren – Feuer in der Turbinenhalle

Politisches Motiv ausgeschlossen

Ein 27-jähriger Berliner hat zugegeben, in diesem Jahr 67 Autos angezündet zu haben. Politische Motive konnte die Polizei bei ihm aber nicht feststellen. 341 Autos wurden in Berlin in diesem Jahr bisher angezündet. Ein Teil dieser Fälle scheint jetzt aufgeklärt: 67 Autobrandstiftungen hat ein 27-jähriger Berliner am Freitag bei einer Vernehmung durch die Polizei gestanden. Der Mann wurde festgenommen. „Wirklich politische Motive“ konnte Ermittlungsleiter Kriminaloberkommissar James Braun am Sonntag bei einer Pressekonferenz der Berliner Polizei nicht nennen. Der Mann habe eher „aus persönlichem Frust“ und „Sozialneid“ gehandelt. Umfangreiche Ermittlungen – zum Teil mit Unterstützung der Bundespolizei – hatten den Verdacht gegen den Mann erhärtet. Anhand von Videoaufzeichnungen aus dem öffentlichen Nahverkehr ließ sich belegen, dass der Verdächtige um Tatzeiten herum in der Nähe von Brandorten gewesen war. Aufgrund dieser Indizien war der Täter zu einer polizeilichen Vernehmung geladen worden, wo er ein umfangreiches Geständnis ablegte.

via taz.de: Politisches Motiv ausgeschlossen

siehe auch: Serien-Brandstifter geht der Polizei ins Netz. Mit dem Grillanzünder gegen soziale Ungerechtigkeit. Serien-Brandstifter scheinbar ohne politisches Motiv zoom Serien-Brandstifter scheinbar ohne politisches Motiv. Monatelange Fahndung, hunderte Polizisten und Videoaufnahmen brachten schließlich den ersehnten Erfolg: Im Kampf gegen Auto-Brandstifter hat die Berliner Polizei einen 27-jährigen Mann festgenommen. Er gestand, mehr als 100 Autos angezündet oder beschädigt zu haben, berichtet die Polizei. „Diese Festnahme ist meiner Ansicht nach ein herausragender, ein sensationeller Erfolg“, sagte der Chef des Berliner Landeskriminalamtes (LKA), Christian Steiof. Gegen den Mann wurde Haftbefehl wegen schwerer Brandstiftung erlassen. Als Grund für die Taten habe der gelernte Maler und Lackierer, der noch bei seiner Mutter wohnt, persönlichen Frust und Geldnöte wegen seiner Arbeitslosigkeit genannt, so die Polizei. Eine Verbindung zur linksextremistischen Szene gebe es nicht.

La sentencia contra los promotores del ‘IV Reich’ en España, al Supremo

El tribunal revisará la sentencia que condenó a 15 miembros del grupo nazi Hammerskin por asociación ilícita y tenencia de armas. El Tribunal Supremo celebrará mañana una vista pública en la que estudiará la sentencia dictada por la Audiencia Provincial de Madrid que condenó a penas de entre un año y medio y dos años y medio de cárcel a quince miembros de la organización neonazi Hammerskin y declaró la ilegalidad del grupo por „promover el odio y la violencia“. El ponente de la sentencia que dicte por esta causa será el magistrado Joaquín Giménez. Completarán la Sala Andrés Martínez Arrieta, José Manuel Maza, Manuel Marchena y Diego Ramos, han informado fuentes del alto tribunl.

via publico.es: La sentencia contra los promotores del ‘IV Reich’ en España, al Supremo

Zurück in die 90er – die Skinhead-Front Dortmund-Dorstfeld

In den letzten Wochen und Monaten machte in Dortmund die Neonazigruppe Skinhead – Front Dortmund – Dorstfeld mit brutalen Angriffen auf sich aufmerksam. Es war nicht das erste Mal, dass die Gruppierung durch Gewalttaten auffiel. Ungewöhnlich ist, dass die Skinhead-Front auftritt wie es bislang nur aus den 80er und 90er jahren von Naziskins bekannt war. Bomberjacken, Springstiefel und kahlrasierte Köpfe sind heute auf Naziaufmärschen sonst kaum noch zu sehen. (…) Laut Polizeimeldungen handelt es sich offenbar bei den Tätern in beiden Fällen um Naziskins, die mit hoher Wahrscheinlichkeit in der „Skinhead – Front Dortmund – Dorstfeld“ organisiert sind. Die Gruppe gründete sich 2004 und definiert sich selber als „Freie Kameradschaft“. Zum harten Kern gehören rund 15 Personen, dazu kommt ein größeres Umfeld von Sympathisanten. Im Gegensatz zu den modischen und inhaltlichen Wandlungen der Neonaziszene, die mit dem Auftreten des Phänomens der „Autonomen Nationalisten“ einher gingen, orientiert sich die Skinhead – Front noch zum größten Teil an dem klassischen Auftreten von Skinheads in den 90er Jahren – mit Glatze, Bomberjacken und Springerstiefeln. Die Mehrzahl der Anhänger der Skinhead – Front wohnt im Bereich des Steinauweg in Oberdorstfeld. Der im Westen Dortmunds gelegene Stadtteil ist schon seit vielen Jahren als Nazihochburg bekannt – auch die Mitglieder der Neonazigruppe „Nationaler Widerstand Dortmund“ wohnen dort. An vielen Straßenlaternen hängen hier Aufkleber mit der Aufschrift „Dorstfeld bleibt Deutsch“, darunter ist ein Paar Springerstiefel abgebildet. Die Wohnungen, in denen sich die Anhänger der Skinhead – Front angesiedelt haben, gehören der Dortmunder Gesellschaft für Wohnen mbH (DOGEWO). Zwar wurde das Unternehmen schon öfter dafür kritisiert, dass es Neonazis Wohnraum anbietet, reagiert hat man darauf aber nicht. So können sich Neonazis in Dorstfeld ungestört eine rechte Wohn – und Lebenskultur aufbauen.

via störungsmelder: Zurück in die 90er – die Skinhead-Front Dortmund-Dorstfeld

Piraten wollen Ex-NPD-Mitglied loswerden

Die Piratenpartei will keine Amtsträger mit NPD-Vergangenheit in ihren Reihen dulden: Der Bundesvorstand fordert den Greifswalder Kreistagsabgeordneten Matthias Bahner zum Rücktritt auf. Nach dem Landesverband Mecklenburg-Vorpommern fordert nach Informationen der Frankfurter Rundschau und der Berliner Zeitung (Online-Ausgaben) jetzt auch die Parteispitze der Piraten, dass der Greifswalder Kreistagsabgeordnete Matthias Bahner sein Mandat niederlegt. „Die Aufforderung des Landesverbandes unterstützen wir“, sagte der Bundesvorsitzende Sebastian Nerz. „Herr Bahner hat es versäumt, transparent und ehrlich über seine Vergangenheit zu informieren“, so Nerz. „Eine Vertrauensbasis muss damit erst wieder erarbeitet werden.“ Bahner habe „sein Mandat unter falschen Voraussetzungen erworben und muss es somit zurück geben“, forderte Nerz. Der Umgang mit Ex-NPD-Mitgliedern müsse aber „eine Bewertung des Einzelfalls bleiben“, so der Bundesvorsitzende. „Extremistisches oder menschenverachtendes Gedankengut hat in der Piratenpartei keinen Platz“, so Nerz. „Wer also den Ideologien der NPD weiter anhängt, der wird bei uns gar nicht erst aufgenommen oder wieder herausgeworfen.“ Anders sehe es mit Mitgliedern aus, die sich tatsächlich gewandelt hätten. Es gebe viel zu wenige echte Aussteiger aus der rechtsextremen Szene, so Nerz. „Aber diejenigen die es gibt, die müssen wir auch wieder in der Gesellschaft aufnehmen.“

via fr-online.de: Piraten wollen Ex-NPD-Mitglied loswerden

Graue Wölfe machen mobil

Türkische Faschisten demonstrieren bundesweit gegen kurdische Befreiungsbewegung. Im Anschluß an Demonstrationen gegen die kurdische Befreiungsbewegung kam es am Sonntag nachmittag in mehreren deutschen Städten zu gewaltsamen Übergriffen türkischer Faschisten auf Kurden und ihre Kulturvereine. Nach Angaben der türkisch-nationalistischen Website Turkishpress.de gingen am Wochenende mehr als 20000 Menschen in Stuttgart, Hamburg, Mannheim, Hagen, Aachen, Berlin, Dortmund, Karlsruhe und Köln gegen angeblichen »Terror« der Arbeiterpartei Kurdistans, PKK, auf die Straße. Während Redner heuchlerisch erklärten, »Türken und Kurden sind Brüder«, wurden zahlreiche Fahnen der faschistischen Grauen Wölfe gezeigt, die für Tausende Morde an Linken, Kurden und Aleviten in der Türkei verantwortlich sind. (…) Während die türkische Armee eine Großoffensive gegen die Guerilla begann, kommt es in der Westtürkei zu rassistischen Übergriffen auf Büros der prokurdischen Partei für Frieden und Demokratie, BDP. Diese antikurdische Haß- und Gewaltwelle hat nun auf Deutschland übergegriffen. Zu den vor allem über Facebook bekanntgemachten Demonstrationen hatten die türkischen Konsulate nach jW-Informationen zentral aufgerufen.

via jw: Graue Wölfe machen mobil

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