Archiv für den Monat Dezember 2011

Da Subiaco a Roma i fascisti si preparano a sfilare nella capitale

Nel comune dell’alto Lazio la scorsa estate si è tenuto il raduno della destra radicale italiana che ha dato vita al “senato nero” dei gruppi neofascisti, pronti a sfilare il 7 gennaio prossimo nella Capitale. Tra loro anche esponenti di Avanguardia Nazionale o Terza Posizione, alcuni di questi protagonisti di alcune delle pagine più buie del nostro paese. L’adunata neofascista per dare vita ad un “senato nero” si è celebrata a fine luglio a Subiaco, a circa un ora di macchina da Roma. Qui nell’alto Lazio si è svolto il primo “Forum della Solidarietà Sociale”, una tre giorni sponsorizzata da alcuni vecchi militanti della destra radicale italiana in cui i gruppuscoli eofascisti, da sempre internamente competitivi e rissosi, si sono ritrovati dopo diversi anni a parlare assieme. Presenti tra gli altri, con i loro leader nazionali, le due maggiori organizzazioni del neofascismo italiano: Casa Pound Italia e Forza Nuova. (…) A presiedere le riunioni c’è Serafino Di Luia [anm dokmz: ital. Rechtsterrorist; vgl. wiki], numero due di Avanguardia Nazionale e braccio destro di Stefano Delle Chiaie, tra i fondatori dell’organizzazione nazi-maoista Lotta di Popolo e, nel 1968, del circolo fascista “ XXII marzo” insieme a Mario Merlino( lo stesso Merlino si infiltrerà nel circolo anarchico XXII marzo); con lui anche il fratello Bruno, ex Avanguardia Nazionale e coinvolto in diversi episodi di violenza politica. C’è poi Stefano Caponetti, citato negli atti della commissione stragi perché nel suo appartamento si sarebbero svolte le riunioni per la ricostruzione di Avanguardia Nazionale dopo lo scioglimento, ed ora responsabile del gruppo Generazione L, associazione che ha incontrato Gianni Alemanno pochi mesi fa nell’ambito del dibattito pubblico “Movimenti per Roma Capitale”, promosso dal Popolo di Roma.

via 05msantifa: Da Subiaco a Roma i fascisti si preparano a sfilare nella capitale

Blockieren in Magdeburg unerwünscht

Antifaschisten wollen geplanten Neonaziaufmarsch in Sachsen-Anhalt am 14. Januar verhindern. Bis zu 7000 Magdeburger« wollen am 14. Januar bei einer »Meile der Demokratie« Gesicht zeigen, kündigte das »Bündnis gegen rechts« an. Die Veranstaltung findet bereits zum vierten Mal um dieses Datum herum statt. Seit 13 Jahren marschieren Neonazis »zum Gedenken an den Bombenangriff am 16. Januar 1945« fast unbehelligt durch Sachsen-Anhalts Hauptstadt. Und jährlich kommen mehr; mehr als 1000 werden dieses Mal erwartet. Aber »Gesicht gezeigt« wird nur innerhalb der »Meile« auf dem Breiten Weg. Weitere Aktionen stehen nicht auf dem Plan. Antifaschistische Gruppen wollen das ändern. Sie rufen zu einer Demonstration auf und denken über Blockaden nach. Das Bündnis »Blockieren MD« trifft sich nach derzeitigem Stand am 14. Januar um 9.45 Uhr vor dem Hundertwasser-Haus. Dort sollen Einzelheiten bekanntgegeben und Aktionspläne besprochen werden.

via junge welt: Blockieren in Magdeburg unerwünscht

Beate Zschäpe: eine „sympathische, intelligente und gebildete“ Frau

Pflichtverteidiger Heer kritisiert Haftbedingungen, hat Haftbeschwerde eingelegt und erklärt, es gebe bislang keine Beweise, dass Zschäpe etwas mit den Morden ihrer Kameraden Mundlos und Böhnhardt zu tun habe. Auf den ersten Blick scheint alles daraufhin zu deuten, dass die 36jährige Beate Zschäpe, die zusammen mit Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos 1998 untertauchte, mit diesen seit dieser Zeit zusammen wohnte und gerne einmal in den Urlaub an die Ostsee reiste, auch mit den Mord- und Raubaktivitäten der beiden Neonazi-Terroristen vertraut und eingebunden war. Aber dafür liegen offenbar noch keine Beweise vor. Nach den Pflichtverteidigern von Zschäpe, Wolfgang Heer und Wolfgang Stahl, gehe aus den ihnen vorliegenden Akten, wie Heer dem Spiegel berichtete, kein dringender Tatverdacht wegen Gründung oder Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung hervor. Und überhaupt sei sie eine „liebevolle“ Person. (…) Wolfgang Heer hat nun einige Interviews gegeben und macht auch sonst den Fall publik. In einer Pressemitteilung gaben die Pflichtverteidiger bekannt, dass sie Haftbeschwerde eingelegt haben. Die Vorwürfe gegenüber der Bundesanwaltschaft sind hart. Auch wenn wohl viele Menschen den Eindruck haben, dass die Verbindung zwischen Zschäpe und ihren Kameraden so eng waren, dass es sich um eine terroristische Vereinigung handelt, deren Mitglied sie war, so monieren die Rechtsanwälte, dass eine terroristische Vereinigung für ihre Existenz mindestens drei Personen benötigt und nicht sicher sei, ob die Frau im juristischen Sinne dazugehörte. Die Anwälte hätten bislang nur eine „höchst beschränkte Akteneinsicht“, ein Einblick in die Mordermittlungen sei ihnen noch gar nicht gewährt worden. Aus den vorliegenden Akten sei weder ein „dringender Tatverdacht wegen Gründung oder Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung“ ersichtlich, noch sei eine „feste Organisationsstruktur zwischen der Mandantin, Uwe B. und Uwe M. oder weiteren Personen zum Zwecke der Begehung von Tötungsdelikten“ oder ein „Organisationswille“ nachweisbar. Beweise würden auch nicht vorliegen, dass Zschäpe an den gefundenen Videos mitgewirkt habe, in denen die Täter die Morde feierten. Ein „faires und rechtsstaatliches Verfahren“ werde ihr nicht zuteil, so die Rechtsanwälte.

via telepolis: Beate Zschäpe: eine „sympathische, intelligente und gebildete“ Frau

siehe auch Musik des Hasses. Bereits 2010 tauchte die Mordserie des Zwickauer Terrortrios in Liedtexten auf, in Chemnitz wurde der „Dönerkiller“-Song produziert und ein verdächtiger Freund organisierte Treffen europäischer Neonazis wie das „Fest der Völker“: Das Umfeld von Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos und Beate Zschäpe war gut vernetzt mit Skinhead-Bands. Der damalige NPD-Chef Udo Voigt war da und auch Holger Apfel, der mittlerweile sein Nachfolger ist

Dossier Rechtsterrorismus / articles about right-wing terrorism: Nationalsozialistischer Untergrund – Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos, Beate Zschäpe. Polizistinnenmord, Dönermord, Rohrbombe, Thüringer Heimatschutz (THS) – Dossier: Kategorie NSU – http://bit.ly/ths-nsu

‘Nazi salute’ fan suspended from job over Motherwell FC hooligan photos

A FOOTBALL fan caught on camera as he appeared to give a Nazi salute has been suspended from his job at a whisky firm. The Record published a photo yesterday of 44-year-old Billy Whitehead making a straight-armed gesture as he stood among a group of Motherwell FC casuals who call themselves the SS. And his bosses at distillers William Grant and Sons took immediate action after reading our story on the Saturday Service group. Sources at the company, where married dad Whitehead works as a manager in Bellshill, Lanarkshire, confirmed his suspension. A spokesman said: “We take these matters very seriously and are investigating. “However, we will not make any comment on individual employee matters.” The Motherwell Saturday Service use a logo similar to the emblem of the Nazi SS, and Whitehead had several of the logos on his Facebook page.

via dailyfrecord: ‘Nazi salute’ fan suspended from job over Motherwell FC hooligan photos

‘I wouldn’t send US troops to fight Nazis’

Dutch Jews wearing vertically striped uniforms...

Image via Wikipedia

Blogger says that in 2009 Republican presidential hopeful Ron Paul declared that if he was in office during WW2 he ‘wouldn’t have risked American lives just to save Jews’ Republican presidential hopeful Ron Paul’s past statements are coming back to haunt him – and this time it’s about the US’ role in ending World War 2 and the Holocaust. Following a controversial revelation by a former aide to the congressman, saying that Paul „wishes Israel didn’t exist,“ another blogger said Tuesday that in 2009 Paul went on the record as saying that if he were the president of the United States during WWII he „wouldn’t have risked American lives to end the Holocaust.“

via ynetnews.com: ‘I wouldn’t send US troops to fight Nazis’

Nazi-Symbole an Festtagen gesprüht

Die Serie von Nazi-Schmierereien an Hauswänden im Landkreis Mansfeld-Südharz reißt nicht ab. Diesmal ist Eisleben betroffen. Über die Weihnachtsfeiertage beschmierten nach Angaben der Polizei Unbekannte mehrere Hauswände in der Innenstadt mit Hakenkreuzen und politisch motivierten Schriftzügen. Den mit drei Metern Länge und 30 Zentimetern Höhe größten Schriftzug entdeckten Passanten in der Poststraße. „Wir sind da! MSH – NW“ steht auf einer Hauswand geschrieben. NW ist die Abkürzung für Nationaler Widerstand. Hakenkreuze an einer Schule Aber auch in drei anderen Straßen wurden Gebäude mit Nazi-Symbolen beschmutzt. Davon betroffen ist unter anderem die Berufsbildende Schule in der Geiststraße. Wie die Polizei mitteilte, verschafften sich bereits am 23. Dezember Unbekannte Zutritt zum umzäunten Hintereingang. Dort hinterließen sie zwei 50 Zentimeter große Hakenkreuze an den Pfeilern eines Tores – gesprüht in schwarzer Farbe. Weil auch alle anderen Symbole an den übrigen Tatorten ebenfalls mit schwarzer Farbe geschmiert wurden, geht die Polizei von ein und denselben Tätern aus.

via mz-web.de: Nazi-Symbole an Festtagen gesprüht

Bayern: Überfall auf Neonazi-Treffpunkt

Unbekannte haben in der Nacht zu Heiligabend einen Neonazi-Treffpunkt in Nürnberg überfallen und dabei mindestens vier Menschen leicht verletzt. Ein Teil der Inneneinrichtung und mehrere Fenster seien zu Bruch gegangenen, teilte die Polizei mit. Das Lokal ist nach Polizeierkenntnissen ein Treffpunkt von Angehörigen der rechten Szene. Die Täter seien vermutlich dem linken Spektrum zuzuordnen, berichtete die Polizei

via sz: Bayern: Überfall auf Neonazi-Treffpunkt

Clinton concerned over democracy in Hungary-report

U.S. Secretary of State Hillary Clinton has voiced concerns over democratic freedom in Hungary in a letter to the prime minister, a local media said on Tuesday. A spokesman for Prime Minister Viktor Orban confirmed he had received a letter from Clinton, but did not disclose its contents. Orban’s centre-right party scored a landslide victory in a 2010 election. Orban’s government went on to pass measures critics say weaken institutions such as the Constitutional Court and meddle with press freedom. The letter „put in writing the things she had articulated verbally before“, spokesman Peter Szijjarto told the national news agency MTI on Tuesday. „The prime minister will, naturally, respond to the letter in due course.“ Clinton visited Budapest in June to hold talks with Orban and told a subsequent news conference that she was concerned about democratic freedoms in Hungary, where she said essential checks and balances must be strengthened.

via moneycontrol: Clinton concerned over democracy in Hungary-report

Musik des Hasses

Bereits 2010 tauchte die Mordserie des Zwickauer Terrortrios in Liedtexten auf, in Chemnitz wurde der „Dönerkiller“-Song produziert und ein verdächtiger Freund organisierte Treffen europäischer Neonazis wie das „Fest der Völker“: Das Umfeld von Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos und Beate Zschäpe war gut vernetzt mit Skinhead-Bands. Der damalige NPD-Chef Udo Voigt war da und auch Holger Apfel, der mittlerweile sein Nachfolger ist. Zum „Pressefest“ der NPD-Zeitung Deutsche Stimme kamen im August 2006 etwa 7000 Rechtsextremisten nach Dresden – wohl vor allem, weil die NPD szenebekannte Bands auftreten ließ. Als Gigi & die Stadtmusikanten spielten, sollen „schön viele ihre Ärmchen gehoben“ haben – zum verbotenen Hitlergruß. So notierten es Verfassungsschützer aus Berichten begeisterter Besucher. Hunderte brüllten antisemitische Parolen wie „Eine U-Bahn bis nach Auschwitz“. Gigi, bürgerlich Daniel Giese aus Meppen, fiel später mit einem anderen Lied auf. (…) Gigis Musikanten sollten 2006 auch auf dem „Fest der Völker“ in Jena spielen. Diese Treffs europäischer Neonazis organisierte der NPD-Funktionär Ralf Wohlleben mit Hilfe von André K., beide alte Freunde von Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos und Beate Zschäpe. Wohlleben sitzt unter dem Verdacht, das Trio unterstützt zu haben, in Untersuchungshaft. Auf seinen Festivals spielten Bands, die „Blood & Honour“ (B&H) zuzurechnen waren. Zu diesem Netzwerk neonazistischer Skinhead-Bands zählte auch Gieses Band Stahlgewitter, ehe B&H im Jahr 2000 verboten wurde. (…) Auf Hammerskin-Konzerten sang auch Gigi. Seine CD „Adolf Hitler lebt“ mit dem zynischen „Dönerkiller“-Song hat das Rechtsrock-Label PC Records in Chemnitz produziert, das Verfassungsschützer als „im wahrsten Sinne tonangebend“ in der Hammerskin-Szene ansehen und dessen Betreiber Yves R. auf Wohllebens Neonazi-Festivals geworben hat. In die Chemnitzer Szene führt eine direkte Spur des untergetauchten Trios (…) Thomas G. aus Altenburg gilt neben Maik Scheffler, dem Landesvize der Sachsen-NPD, als führender Kopf der regionalen Hammerskins. Der vorbestrafte Neonazi ist gut bekannt mit Wohlleben und André K. Er hat auch gute Kontakte nach Zwickau, wo die Terrorzelle lebte. Einen Kern der dortigen Neonaziszene bildete die Band Eternal Bleeding aus Altenburg. Auch sie zählt zum Hammerskin-Netzwerk. Eine ihrer CDs wurde von der Ludwigshafener Firma Gjallarhorn Klangschmiede produziert. Deren Chef Malte R. gilt als oberster Hammerskin-Mann in der „Westmark“ und ist mit den Kameraden im Osten gut vernetzt. Auf Fotos posiert er im Hammerskin-Shirt gemeinsam mit Thomas G. In einem von linken Aktivisten gehackten Internetforum des neonazistischen Aktionsbüros Rhein-Neckar chattete er auch mit Leuten aus dem Jenaer Umfeld des untergetauchten Trios. André K. war auf diesen Seiten dabei, aber auch Nicole S., die einst unter dem Vorsitzenden Wohlleben im Jenaer NPD-Kreisvorstand saß und den Verhafteten nun als Rechtsanwältin vertritt

via sz: Musik des Hasses

siehe auch: Selbstmord der Rechtsterroristen Mundlos und Böhnhardt – Rätselhafte letzte Sekunden im Wohnmobil. Als sich die Polizisten dem Caravan der Zwickauer Terrorzelle näherten, soll der Neonazi Uwe Mundlos zuerst seinen Komplizen Uwe Böhnhardt und dann sich selbst erschossen haben. Doch nun prüfen die Ermittler eine andere Variante. Neue Erkenntnisse deuten darauf hin, dass Mundlos seinen Komplizen versehentlich erschossen hat; Rechte Juristin gekündigt. Die Recherche der Kontext:Wochenzeitung über Juristen am rechten Rand hat zu heftigen Reaktionen geführt. Ein badischer CDU-Mann trennte sich von rechten Szeneanwälten. Seine Kollegin mit NPD-Vergangenheit durfte zunächst bleiben. Donnerstag Abend wurde auch der Juristin mit der braunen Vergangenheit gekündigt.

Dossier Rechtsterrorismus / articles about right-wing terrorism: Nationalsozialistischer Untergrund – Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos, Beate Zschäpe. Polizistinnenmord, Dönermord, Rohrbombe, Thüringer Heimatschutz (THS) – Dossier: Kategorie NSU – http://bit.ly/ths-nsu

NPD im Kreistag: Nachrücker sitzt im Gefängnis fest

Drei ehemalige NPD-Mitglieder sitzen im Kreistag des sächsischen Vogtlandkreises. Einer der Mandatsträger, der bereits seit anderthalb Jahren an keiner Sitzung mehr teilgenommen hat, will seinen Posten an seinen Nachrücker abtreten. Doch daraus wird nichts – der Mann sitzt wegen Körperverletzung im Gefängnis. Über die Liste der NPD waren Olaf Martin, Nicole Meyer und Frank Schmidt 2008 in den Kreistag des Vogtlandkreises eingezogen. Mittlerweile haben alle drei die NPD verlassen – sie soll ihnen zu angepasst sein – und sitzen seitdem als parteilose Mandatsträger im Kreistag. Frank Schmidt ist einem Bericht der „Freien Presse“ zufolge bereits seit 21 Monaten sämtlichen Sitzungen unentschuldigt ferngeblieben und scheint inzwischen abgetaucht zu sein. (…) So hat der Landrat den ehemaligen NPD-Mann dann an seine Pflichten erinnert und ihm wegen des fortwährenden unentschuldigten Fehlens ein Ordnungsgeld in Höhe bis zu 500 Euro angedroht. Schmidt will nun sein Mandat so schnell wie möglich zurückgeben, doch dies gestaltet sich komplizierter als erwartet. Laut Wahlprotokoll wäre Patrick Pelger sein Nachrücker und auch einzige Ersatzperson. Doch Pelger sitzt seit September im Gefängnis. Ein Gericht hatte ihn wegen gefährlicher Körperverletzung, Beleidigung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und neun Monaten verurteilt. Der geplante Entlassungstermin datiert auf den 4. Juni 2013. Dies scheint jedoch nicht das einzige Problem zu sein: „Wer wegen eines Verbrechens zu einer Freiheitsstrafe von mindestens einem Jahr verurteilt wird, verliert für die Dauer von fünf Jahren die Fähigkeit, öffentliche Ämter zu bekleiden und Rechte aus öffentlichen Wahlen zu erlangen“, teilte eine Juristin des Vogtlandkreises gegenüber der „Freien Presse“ mit.

via endstation rechts: NPD im Kreistag: Nachrücker sitzt im Gefängnis fest

Hör mal, wer da hämmert- Hammerskins im Saarland und angrenzenden Frankreich

In den vergangenen Jahren haben die »Hammerskins Westmark« ihren Schwerpunkt bei der Durchführung von Konzerten auf das Saarland und das grenznahe Frankreich verlagert und dort auch gezielt ihre Infrastruktur ausgebaut. Es wurden neue Mitglieder in das Netzwerk aufgenommen und Rahmenbedingungen geschaffen, um Konzerte verschiedenster Größenordnungen durchführen zu können. Es ist auffällig, dass die in den letzten Jahren im Saarland und im angrenzenden Frankreich durchgeführten Rechtsrockkonzerte ausschließlich von der konspirativ arbeitenden »Hammerskin-Nation« (HSN) durchgeführt worden sind. (…) Einer der wichtigsten Aktivisten der »Hammerskins Westmark « (der »Gau Westmark« umfasste im Nationalsozialismus das Saargebiet, die Pfalz sowie Lothringen) ist der in Ludwigshafen wohnhafte Malte Redeker. Er ist Inhaber der 2004 gegründeten »Gjallarhorn Klangschmiede«. Dabei handelt es sich um ein Label für Veröffentlichungen extrem rechter Bands, vorwiegend aus dem Hammerskin-Umfeld, sowie um einen Onlinevertrieb für Nazirock, rassistische Literatur, Fanzines und Kleidung. Die »Gjallarhorn Klangschmiede« ist einer der beliebtesten und umsatzstärksten Onlinevertriebe in der Naziszene. Als Konzertveranstalter verfügt Redeker über eine hohe Kompetenz bei der Durchführung von Nazikonzerten. In Mannheim war er neben Christian Hehl einer derjenigen, die Nazirockkonzerte in einem in Mannheim-Rheinau ansässigen Rockerclub veranstalteten. Bei einem von ihm veranstalteten Konzert 2005 soll die Band »Confi dent of Victory« das Publikum zu »Sieg Heil«-Rufen animiert haben. Auch an der CD-Produktion der Berliner Hammerskin-Band DST (»Deutsch, Stolz, Treue«) soll er beteiligt gewesen sein. In Zusammenhangmit den beiden letzt genannten Aktivitäten hat die Polizei Strafverfahren eingeleitet. Der Ausgang ist unklar. Redeker trat in der Vergangenheit immer wieder auch als Finanzier der lokalen Naziszene auf und unterstützte insbesondere das »Aktionsbüro Rhein-Neckar«. Redekers Biographie ist nicht die eines minderbemittelten Nazischlägers. Er lebte längere Zeit im Ausland (u. a. Mexico) und spricht Englisch und Spanisch. Er hat ein Jurastudium begonnen, musste dieses jedoch abbrechen. In seiner Freizeit betreibt er Kampfsport, insbesondere Thai-Boxen. Bereits im Herbst 2005 unterrichtete er Nazis aus dem Umfeld des »Aktionsbüro Rhein-Neckar« im Straßenkampf. (…) Mit dem Proberaum der Band »Jungsturm« auf dem Gelände der ehemaligen Beckers-Brauerei in St. Ingbert (Saar) verfügten die Hammerskins bis mindestens Mai dieses Jahres über einen Ort für kleinere Konzerte und Partys. In den letzten Jahren fanden dort regelmäßig Veranstaltungen statt, vor allem im Vorfeld größerer Konzerte, zu denen aber in der Regel nur die angereisten Bands sowie der engere Kreis um die Konzertveranstalter eingeladen waren. Darüber hinaus wurden dort auch Geburtstags- und Silvesterpartys veranstaltet. »Jungsturm« hat sich mittlerweile als feste Größe im deutschen Rechtsrock etabliert und tritt regelmäßig bei Konzerten im In- und Ausland auf, vor allem wenn es sich bei den Konzertveranstaltern um die »Hammerskin-Nation« handelt. Konzertgelände in Lothringen Seit etwa drei Jahren nutzen die Hammerskins ein Gelände hinter der französischen Grenze in der Nähe der kleinen Gemeinde Eschviller, direkt an der Bundesstraße D35A gelegen. Die Einfahrt zum Gelände liegt gegenüber der »Rue de Temple«, welche nach Eschviller führt. Bei dem Grundstück handelt es sich um ein ca. 2000 m² großes, eingezäuntes Wiesengrundstück, welches nicht an das örtliche Wasser- und Stromnetz angeschlossen ist. Das Grundstück soll von saarländischen Kameradschaftsangehörigen gekauft worden sein und seitdem von Robert Kiefer verwaltet werden.

via drr: Hör mal, wer da hämmert- Hammerskins im Saarland und angrenzenden Frankreich

Rechtsextremisten wollen Partei gründen

Noua Dreapta (The New Right) Rally„Neue Rechte“ stellte offiziellen Antrag und hinterlegte Unterschriftenliste. In Rumänien häufen sich Medienberichte über die Absicht der ultranationalistischen und rechtsextremen Bewegung „Neuen Rechte“, eine offizielle Partei zu gründen. Wie die Nachrichtenagentur „Mediafax“ berichtete, ist vergangene Woche ein entsprechender Antrag über die Parteigründung zusammen mit den erforderlichen 30.000 Unterschriften beim Bukarester Gerichtshof deponiert worden. Die im Jahr 2000 gegründete Organisation hat bisher immer wieder durch Straßenaktionen und Märsche gegen Homosexuelle, die ungarische Minderheit, Roma, den Schengen-Beitritt Rumäniens oder die Globalisierung aufmerksam gemacht und zeigte unter anderem offene Bewunderung für den Anführer der rumänischen faschistischen „Legionärsbewegung“, Corneliu Zelea Codreanu, oder die aggressiv antisemitischen Texte des rumänischen „Nationaldichters“ Mihai Eminescu. (…) Zum 25 Punkte umfassenden Programm gehört auch das Ziel der Wiedervereinigung der Republik Moldau (Moldawien) mit Rumänien nach dem Muster Ost- und Westdeutschlands – das mehrheitlich rumänischsprachige Moldawien war bis 1812 sowie zwischen den beiden Weltkriegen Teil Rumäniens

 

via derstandard.at: Rechtsextremisten wollen Partei gründen

 

siehe auch: Organizatia Noua Dreapta vrea sa-si infiinteze partid. Seful organizatiei Noua Dreapta, Tudor Ionescu, a depus, joi, la registratura Tribunalului Bucuresti, aproximativ 30.000 de semnaturi pentru infiintarea partidului. Ionescu a declarat pentru Mediafax ca infiintarea partidului urmareste „salvarea statului roman“.

 

Viele Fragen nach Hacker-Angriff auf US-Sicherheitsberatung

Nach dem Hacker-Angriff auf die renommierte US-Sicherheitsberatung Stratfor häufen sich die Fragen. Unklar blieb am Dienstag weiterhin, ob die Angreifer tatsächlich zu der lose organisierten Hacker-Organisation Anonymous gehören oder es sich um Splittergruppen oder Trittbrettfahrer handelte. Auch über die Ziele der Attacke zur Weihnachtszeit gab es widersprüchliche Angaben. Stratfor – die Wortschöpfung steht für Strategic Forecasting (Strategische Vorhersagen) – ist auf internationale Sicherheitsanalysen spezialisiert und versorgt seine Kunden mit Berichten. Bei der Hackerattacke wurden E-Mail-Bestände und Kreditkarten-Informationen entwendet – das bestätigt Stratfor mittlerweile auch auf der firmeneigenen Facebook-Seite. Danach berichteten Kunden über Überweisungen in ihrem Namen an wohltätige Organisationen. Ziel der Aktion sei es, „mehr als eine Million Dollar“ (770.000 Euro) als Weihnachtsspenden an gemeinnützige Einrichtungen umzuverteilen, zitierten US-Medien angebliche Anonymous-Mitglieder. Zugleich kursierte im Netz aber auch ein Dementi im Namen von Anonymous, in dem es hieß, die Vereinigung habe nichts mit dem Angriff zu tun gehabt. Man respektiere die Arbeit von Stratfor als Medienquelle. „Dieser Hack ist ganz definitiv nicht das Werk von Anonymous“, hieß es dort unter anderem. In einem anderen Beitrag wurden die Kreditkarten-Informationen als nebensächlicher Ertrag der Aktion bezeichnet. Das wahre Ziel sei gewesen, die Kontakte von Stratfor zu Geheimdiensten und Rüstungsindustrie offenzulegen. Die Anonymous-Bewegung setzt sich für den freien Datenfluss, Redefreiheit und gegen Zensur ein. Unter dem Decknamen starteten Aktivisten schon zahlreiche Angriffe auf Banken, Kreditkartenfirmen oder auch auf staatliche Einrichtungen. Die Hacker-Vereinigung ist aber nur locker organisiert, im Prinzip kann jeder sich für sie ausgeben, ohne dass das Gegenteil bewiesen werden kann. Ebenso könnte allerdings auch das Dementi eine Fälschung sein. Eindeutig ist an der Geschichte nur, dass die Stratfor-Website von irgendjemandem gehackt wurde. Sie war auch am Dienstag weiterhin nicht erreichbar. Einige Beobachter schlossen auch nicht aus, dass dahinter Konkurrenten oder Geheimdienste stecken könnten. So oder anders ließ der Angriff Anonymous in schlechtem Licht dastehen.

via heise.de: Viele Fragen nach Hacker-Angriff auf US-Sicherheitsberatung

siehe auch: ‘Anonymous’ hacks Stratfor clients credit cards, gives to charity- The hacking group „Anonymous“ on Sunday Christmas claimed it has stolen thousands of credit card numbers and personal information of clients of the U.S. based security think-tank Stratfor and pilfered funds it gave away as Christmas donations to charity. Anonymous said it stole information from organizations and individuals that were clients of Stratfor, including Apple Inc., U.S. Air Force the Miami Police Department. They said they obtained more than 4,000 credit card numbers, passwords and home addresses. Huffington Post reports that some clients of Stratfor have confirmed unauthorized transactions linked to their credit cards.

siehe auch: Greetings Global Pirates,  We truly hope that you’ve been enjoying the Lulzxmas festivities so far. The gifts that AnonSanta left under the LulzXmas tree are just the beginning. As we speak, his little helpers at the North Pole are readying his battle sleigh of lulz with more goodies to bring you LulzXmas joy all week long. Joy in the form of over $500,000 being expropriated from the bigshot clients of Stratfor. You didn’t think we’d let 2011 end without a BANG, did you?

Zschäpe-Anwalt legt Haftbeschwerde ein

Der Verteidiger von Beate Zschäpe hat Haftbeschwerde beim Bundesgerichtshof erhoben. Es liege kein dringender Tatverdacht wegen Gründung oder Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung vor. Der Kölner Anwalt Wolfgang Heer hat Beschwerde gegen die Untersuchungshaft seiner Mandantin Beate Zschäpe eingelegt. Zugleich kündigte er an, dass seine Mandantin weiter schweigen werde. „Nach den uns vorliegenden Akten besteht kein dringender Tatverdacht wegen Gründung beziehungsweise Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung“, heißt es in einer am Dienstag veröffentlichen Presseerklärung. Gleichzeitig kritisierte Heer, dass die Bundesanwaltschaft seinem Büro bislang nur höchst beschränkte Akteneinsicht gewähre. „Akten aus den Mordermittlungen liegen uns überhaupt nicht vor.“ Vor diesem Hintergrund werde sich Zschäpe weiterhin nicht zu den Vorwürfen äußern. Die Bundesanwaltschaft bestätigte den Eingang der Beschwerde. Sie werde ihre Stellungnahme dazu abgeben, erklärte ein Sprecher. Zugleich wies er die Vorwürfe des Anwaltes zurück. Den Verteidigern lägen alle Unterlagen vor, die ihnen von Gesetzes wegen zustünden.

via stern: Zschäpe-Anwalt legt Haftbeschwerde ein

Dossier Rechtsterrorismus / articles about right-wing terrorism: Nationalsozialistischer Untergrund – Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos, Beate Zschäpe. Polizistinnenmord, Dönermord, Rohrbombe, Thüringer Heimatschutz (THS) – Dossier: Kategorie NSU – http://bit.ly/ths-nsu

Selbstmord der Rechtsterroristen Mundlos und Böhnhardt – Rätselhafte letzte Sekunden im Wohnmobil

Als sich die Polizisten dem Caravan der Zwickauer Terrorzelle näherten, soll der Neonazi Uwe Mundlos zuerst seinen Komplizen Uwe Böhnhardt und dann sich selbst erschossen haben. Doch nun prüfen die Ermittler eine andere Variante. Neue Erkenntnisse deuten darauf hin, dass Mundlos seinen Komplizen versehentlich erschossen hat. Im Fall der Zwickauer Terrorzelle gab es schon einige Wendungen und auch Irrungen, aber zumindest das Ende schien bislang klar zu sein. Die Geschichte ging so: Am Mittag des 4. November näherten sich zwei Polizisten in Eisenach einem Wohnmobil, in dem sich Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt versteckt hielten. Dann fielen Schüsse. Erst soll Mundlos seinen Komplizen Böhnhardt, dann sich selbst erschossen haben. Nach Feststellungen der Sonderkommission „Trio“ kann es so gewesen sein, aber vielleicht war es auch anders. Kriminaltechniker haben die Schusswinkel bestimmt, die Lage der Waffen und der Hülsen im Wohnmobil analysiert, um den Handlungsablauf in dem Caravan zu rekonstruieren. Jetzt wollen die Ermittler nicht mehr ausschließen, dass Böhnhardt versehentlich von Mundlos erschossen wurde und dass dieser nach seinem Fehlschuss das Wohnmobil angezündet und dann sich selbst erschossen hat. Anders als es in frühen amtlichen Papieren steht, wurde Böhnhardt nicht durch einen aufgesetzten Schuss in die Schläfe getötet, sondern durch einen Schuss aus kurzer Entfernung, einem „relativen Nahschuss“.

via sz: Selbstmord der Rechtsterroristen Mundlos und Böhnhardt – Rätselhafte letzte Sekunden im Wohnmobil

siehe auch: Die Doppelgängerin der Nazi-Terroristin packt aus. Beate Zschäpe benutzte die Identität von Mandy Struck, die deshalb ins Visier der Fahnder geriet. Jetzt berichtet sie erstmals – und weiß von einer folgenschweren Panne. Vier Tage, nachdem die beiden Rechtsextremisten Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos tot in einem gemieteten Wohnmobil aufgefunden worden waren, tauchte der Name zum ersten Mal in den Medien auf: „Mandy Struck“. Fast alle Zeitungen druckten den Namen, der von Beate Zschäpe, dem dritten Mitglied des Terrortrios, als Deckname im Untergrund benutzt worden war.

Dossier Rechtsterrorismus / articles about right-wing terrorism: Nationalsozialistischer Untergrund – Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos, Beate Zschäpe. Polizistinnenmord, Dönermord, Rohrbombe, Thüringer Heimatschutz (THS) – Dossier: Kategorie NSU – http://bit.ly/ths-nsu

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