Gedenkveranstaltung diesmal ohne Nazis
Mit über 1000 Teilnehmern dauert der “Rundgang Täterspuren” an. Auf dem Heidefriedhof beginnt die städtische Gedenkveranstaltung – diesmal ohne Kränze und Nazis 15.10: Nazis schmollen beim Gedenken Heidefriedhof. Die städtische Gedenkveranstaltung hat begonnen und unter den Besuchern scheint kein Neonazi zu sein. Bei der Eröffnungsrede zeigte sich kein Vertreter der NPD-Landtagsfraktion aus Sachsen. Gerüchten zufolge sind die Mitglieder der Neonazi-Partei verstimmt, weil nach dem Protokoll eine Kranzniederlegung nicht mehr vorgesehen ist. (taz) 15.05: König darf nicht auf den Heidefriedhof Heidefriedhof. Am Eingang des Friedhofs hat der Jenaer Pfarrer Lothar König zu einer Protestaktion aufgerufen. Er trägt seine Pfarreskutte, raucht selbstgedrehte Zigaretten und hat eine St.-Pauli-Mütze auf dem Kopf. Gemeinsam mit Punks und verkleideten Protest-Aktivisten will er nun seinen Kranz am Heidefriedof niederlegen. Es ist eine Anspielung auf die Gedenkpolitik der letzten Jahre, als hier auch NPD-Vertreter Kränze niederlegen durften. In diesem Jahr wurde das Protokoll geändert: Es gibt ein Kranzverbot. Deswegen erhält König, gegen den die Polizei nach seinen Protesten im letzen Jahr in Dresden scharf vorgegenagen war, mit seinem Kranz auch keinen Zugang. Das wundert nicht: Auf dem Kranz steht geschrieben: “Kein Vergeben, kein Vergessen – dem Lauti gewidmet”. König erklärt die Widmung: “Wir protestieren dagegen, dass mein Lautsprecherwagen, mit dem ich mich im vergangenen Jahr an den Protesten beteiligt habe, beschlagnahmt wurde.” (taz)
Posted on 13.02.2012, in Dienste, dredsden-nazifrei, Kameradschaft, Rechtsextremismus, Revisionismus. Bookmark the permalink. Leave a Comment.







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