Nazis mit Nerven am Ende
Nach nur 30 Minuten Demo sind die meisten Nazis wieder zurück am Ort der Auftaktkundgebung. Anderer haben sich vom Aufmarsch abgespalten. 20.40: Nazis schmollen wegen kurzer Route
Ammonstraße. Die Polizei hat bestätigt, dass die Nazidemo zwischendurch geteilt war. Unbestätigten Berichten zufolge, weigerten sich Neonazis aus Mecklenburg-Vorpommern weiter zu laufen, als sie hörten wie kurz ihre Route sei. Ein Drittel der soll noch unterwegs sein, während die Abschlusskundgebung weiterläuft. (taz)
20.35: Nazis ziehen von Blockade ab Sternplatz. Bei der Stern-Blockade feiern die Blockierer ihren Erfolg: Per Megaphon sagt eine Frau durch, die letzten Neonazis seien nun hier gegenüber abgezogen. Prompt verlassen auch viele Gegendemonstranten die Blockade. Für viele beginnt langsam der Feierabend nach einem bunten Protesttag. (taz)
20.30 Polizei bei Flaschenwurf ganz entspannt Sternplatz. Das Ende der Nazidemo hat sich wieder in Bewegung gesetzt. Als kurz darauf zwei Flaschen von der Seite der Gegendemonstranten über die Absperrung fliegen, ertönt ein lautes “Buuuh” von den anderen Protestierenden. Die Polizei reagiert freundlich und entspannt: “Wir bitten, das Werfen von Gegenständen zu unterlassen.” (taz)
20.26: Nazis mit Nerven am Ende Sternplatz. Stress im Naziblock statt stillem Gedenken: Ein rechter Demonstrant, der ein Transparent trägt, fängt immer wieder an, Sprechchöre zu rufen. Seine Kameraden wirken auf ihn ein: “Halt die Fresse, das ist ein Trauermarsch”, ruft einer. Der andere reagiert gereizt: “Ich mache das nicht länger mit, immer sollen wir die Klappe halten, immer nur Trauern, wir müssen aber endlich mal unser Maul aufmachen”, schreit er. Dann wird er von anderen zur Ruhe gebracht. Ein Gegendemonstrant ruft: “Heult doch, heult doch!” (taz)
20.25: “Nazis-raus”-Rufe übertönen Schweigeminute Hauptbahnhof. Eckart Bräuniger von der NPD nutzt das Podium, um zu betonen, dass für ihn keine deutschen Generäle Kriegsverbrecher gewesen seien. Andere Namen wie Churchill, Roosevelt und Stalin müssten hier genannt werden. Die Nazis legen eine Schweigeminute ein, in der man aber “Nazis-raus”-Rufe überhallen hört. Die Polizei sagt, dass dieses Jahr 1.500 Rechtsextreme in Dresden aufmarschiert seien. (taz)
via taz: Nazis mit Nerven am Ende
Posted on 13.02.2012, in Dienste, dredsden-nazifrei, Kameradschaft, Rechtsextremismus, Revisionismus. Bookmark the permalink. Leave a Comment.









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