Gedenkveranstaltung für die Opfer des Rechtsterrors: Merkel bittet um Verzeihung
Im Konzerthaus am Berliner Gendarmenmarkt hat die zentrale Gedenkveranstaltung zur Erinnerung an die Opfer rechtsextremistischer Gewalt stattgefunden. In ihrer Rede bat Bundeskanzlerin Angela Merkel die Familien der Opfer um Verzeihung und versprach vollständige Aufklärung. Merkel entschuldigte sich für falsche Verdächtigungen durch die Ermittlungsbehörden. Viele Angehörige seien über Jahre hinweg selbst im Visier der Sicherheitsbehörden gewesen. “Diese Jahre müssen für sie ein Albtraum gewesen seien”, sagte sie weiter. “Das ist besonders beklemmend, dafür bitte ich Sie um Verzeihung.” Die Morde “sind eine Schande für unser Land”, sagte sie weiter. Merkel bittet um Verzeihung Im Konzerthaus am Berliner Gendarmenmarkt hat die zentrale Gedenkveranstaltung zur Erinnerung an die Opfer rechtsextremistischer Gewalt stattgefunden. In ihrer Rede bat Bundeskanzlerin Angela Merkel die Familien der Opfer um Verzeihung und versprach vollständige Aufklärung. Merkel entschuldigte sich für falsche Verdächtigungen durch die Ermittlungsbehörden. Viele Angehörige seien über Jahre hinweg selbst im Visier der Sicherheitsbehörden gewesen. “Diese Jahre müssen für sie ein Albtraum gewesen seien”, sagte sie weiter. “Das ist besonders beklemmend, dafür bitte ich Sie um Verzeihung.” Die Morde “sind eine Schande für unser Land”, sagte sie weiter. (…) Außerdem sprachen bei der Veranstaltung auch Angehörige von Opfern. Sie schilderten, was die Verdächtigungen für die Familien bedeutet hätten. “Elf Jahre durften wir nicht einmal reinen Gewissens Opfer sein”, sagte Semiya Simsek. Auf ihren Vater war am 9. September 2000 geschossen worden. Der Blumenhändler starb später im Krankenhaus. Simsek sagte, es könne keine dauerhafte Lösung sein, Deutschland zu verlassen. “In meinem Land muss sich jeder frei entfalten können”, unabhängig von Nationalität, Religion, Hautfarbe oder Geschlecht.
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siehe auch: Der bewegende Auftritt der Opferangehörigen. Während sich Angela Merkel bei der zentralen Gedenkfeier für die Opfer der Neonazi-Morde für falsche Verdächtigungen durch Sicherheitsbehörden entschuldigte, berichteten die Angehörigen eindrucksvoll von diesen Vorwürfen und ihrem Umgang mit dem Verlust. Den stärksten Eindruck beim Gedenken an die Terror-Opfer im Berliner Konzerthaus hinterließen die Angehörigen. Berührend erzählten sie von ihren Verlusten und dem Umgang mit den haltlosen Vorwürfen.
Dossier Rechtsterrorismus / articles about right-wing terrorism: Nationalsozialistischer Untergrund – Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos, Beate Zschäpe. Polizistinnenmord, Dönermord, Rohrbombe, Thüringer Heimatschutz (THS) – Dossier: Kategorie NSU – http://bit.ly/ths-nsu
Posted on 23.02.2012, in Dienste, Gewalt, Kameradschaft, nsu, Rechtsextremismus. Bookmark the permalink. Leave a Comment.









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