Neonazi Wiese plant Demo in Landshut
In Niederbayern häufen sich die Aktionen der Rechtsextremen: Neonazi Martin Wiese hat eine Demonstration in Landshut angemeldet – und bereits jede Menge Flugblätter verteilt. Der extreme Aktionismus der Neonazis hält in Niederbayern unvermindert an: Politischer Aschermittwoch der Republikaner in Geisenhausen, die NPD tagt in Deggendorf, und der in Geisenhausen wohnende Rechtsterrorist Martin Wiese macht mit Flugblatt-Aktionen auf sich aufmerksam und will kommenden Samstag mit Gesinnungsgenossen in Landshut aufmarschieren. Gleichzeitig ist die Polizei in anderer Sache in Geisenhausen unterwegs: Dort wurden in einem Waldstück zwei in Folien eingeschweißte Handgranaten gefunden. Beide funktionsfähig. Nach SZ-Informationen hat Martin Wiese für Samstag in Landshut eine Demonstration angemeldet. Wiese war 2003 wegen eines geplanten Sprengstoffanschlags auf das Jüdische Zentrum in München zu sieben Jahren Haft verurteilt worden.
via sz: Neonazi Wiese plant Demo in Landshut
siehe auch: Behörden, die einen Neonazi nicht in den Griff bekommen. Tanzt Martin Wiese den Behörden auf der Nase herum? Der Rechtsterrorist ist nach fünf Jahren im Gefängnis wieder auf freiem Fuß und sucht offenbar Kontakt zu seinen früheren Mittäter. Seit Monaten versuchen die bayerischen Sicherheitsbehörden, ihm dies nachzuweisen. Doch sie tun sich dabei schwer. Bayerns Behörden haben erneut Ermittlungen gegen den Neonazi Martin Wiese aufgenommen. Es sei ein Strafantrag wegen Verstoßes gegen Führungsauflagen gestellt worden, bestätigte Theo Ziegler vom Landgericht Landshut einen Bericht des Bayerischen Rundfunks (BR). Da Wiese in Geisenhausen (Landkreis Landshut) lebt, ist das Landgericht für seine Überwachung zuständig. Der Rechtsterrorist muss sich an Auflagen halten – dazu zählt, dass er bis 2015 keinen Kontakt zu drei seiner früheren Mittäter aufnehmen darf.
Posted on 23.02.2012, in Gewalt, Kameradschaft, Rechtsextremismus. Bookmark the permalink. Leave a Comment.









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