Polizist ignorierte Hitlergruß: Prozess
Beamter wegen Amtsmissbruchs angeklagt – “Ist das Wiederbetätigung, wenn einer “Heil Hitler” schreit?” Am Donnerstag ist im Wiener Straflandesgericht der Prozess gegen einen 54-jährigen Polizisten eröffnet worden, dem vorgeworfen wird, eine Anzeige wegen nationalsozialistischer Wiederbetätigung unterlassen und die Staatsanwaltschaft nicht verständigt zu haben. Dem Beamten wird Amtsmissbrauch angelastet. Für seinen Verteidiger Manfred Ainedter “ein unglaubliches Verfahren”, wie er sich echauffiert: “Hier wird mit Kanonen auf Spatzen geschossen.” Die Verhandlung wird am 10. April fortgesetzt. Den Fall, über den derStandard.at exklusiv berichtete, hatte die Grüne Wiener Bezirksrätin Negar Laura Roubani ins Rollen gebracht. Sie saß am 3. Juni 2011 in einem Zug von Salzburg nach Wien und nahm in ihrem Großraumabteil recht bald eine Gruppe von Fußball-Fans wahr, die zum am selben Abend anstehenden Länderspiel zwischen Österreich und Deutschland in die Bundeshauptstadt reiste. Nachdem die betrunkenen Hooligans die anderen Fahrgäste längere Zeit mit rassistischen und sexistischen Ausfällen irritiert hatten, wurde Roubani mehr als unbehaglich, als plötzlich “Heil Hitler” gerufen wurde und einige Männer die Arme zum Hitler-Gruß hoben.
via derstandard: Polizist ignorierte Hitlergruß: Prozess
Posted on 23.02.2012, in Dienste, Gewalt, Rechtsextremismus. Bookmark the permalink. Leave a Comment.









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