Anschlag auf Geschäftsstelle der Linkspartei in Gera

Unbekannte haben Montagnacht “unkonventionelle Spreng- bzw. Brandmittel” an der Eingangstür des Linken-Parteibüros in Gera gezündet. Eine Tatortgruppe des Landeskriminalamtes Thüringen und ein Fährtenhund sind im Einsatz. Gera. Auf ein Linke-Büro in Gera haben unbekannte Täter in der Nacht zum Dienstag einen Anschlag verübt. Die Polizei sprach von zwei Löchern in der Tür und wollte sich zu weiteren Einzelheiten vorerst nicht äußern. Verletzt wurde ersten Erkenntnissen zufolge niemand. Laut der Linken wurden an den Scheiben des Büros Böller oder sprengstoffhaltige Patronen mit Klebeband befestigt und in Brand gesteckt. Dadurch sei das Glas an der Eingangstür sowie ein Fenster zerstört sowie ein weiteres Fenster beschädigt worden

via ta: Anschlag auf Geschäftsstelle der Linkspartei in Gera

siehe auch: Attacke mit Sprengmitteln auf LINKE-Büro in Gera. In der vergangenen Nacht (11./12.06.2012) wurde auf das Büro der Partei DIE LINKE in Gera, in dem sich auch die Wahlkreisbüros der Landtagsabgeordneten Margit Jung und Dieter Hausold sowie des Bundestagsabgeordneten Ralph Lenkert befinden, ein Anschlag mit Sprengmitteln verübt. An den Scheiben des Büros wurden Böller oder sprengstoffhaltige Patronen mit Klebeband befestigt und in Brand gesteckt. Dadurch wurde das Glas an der Eingangstür sowie ein Fenster zerstört, ein weites Fenster beschädigt. Die Polizei nimmt zurzeit den Schaden auf, Anzeige wurde erstattet. Der Vorsitzende der Partei DIE LINKE. Thüringen und Abgeordnete des Thüringer Landtags Knut Korschewsky ist entsetzt: „Das ist eine weitere Stufe der Eskalation bei der Bedrohung und Einschüchterung von demokratisch gewählten Abgeordneten und unserer Partei. An eingeworfene Scheiben und Schmierereien haben wir uns ja schon gewöhnen müssen. Doch wer nun Sprengstoff einsetzt oder Feuer legt, wie Mitte März am Eingang unseres Büros in Sondershausen, nimmt letztlich auch Verletzte und Tote billigend in Kauf.“

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Posted on 12.06.2012, in Dienste, Gewalt, Rechtsextremismus. Bookmark the permalink. 1 Comment.

  1. Wieviel Angst haben die Täter vor der Demokratie?
    Wo die Wort und Argumente fehlen wird Gewalt eingesetzt. Diese Anschläge sind ein Beispiel für die Verrohung der Politik, der Verherrlichung der Gewalt und der Angst gewisser Kreise (rechte Faschisten o.ä.) vor dem Willen des Volkes zu Änderungen – weg von der Gewalt hin zu einem friedlichen Miteinander ALLER !!!!!!!
    Josef

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