Rechtsextremer Politiker hetzt gegen EuroGames
Budapester Jobbik-Chef: ‘Einziger Bewerb: Nach Hause laufen’. Die EuroGames, die gestern in Budapest eröffnet wurden, seien eines „offene Provokation“, wettert Pál Losonczy, Budapester Parteichef der rechtsextremen Partei „Jobbik“. Er empfiehlt den 3.800 Teilnehmern der größten schwul-lesbischen Sportveranstaltung Europas, die er despektierlich „Schwuchtelolympiade“ nennt, an einem einzigen Bewerb teilzunehmen: „Nach Hause laufen“. Er verstehe nicht, warum in Budapest eine Veranstaltung stattfinden sollte, an der 90 Prozent der Teilnehmer Ausländer seien. Weiters bejammert der rechtsextreme Politiker, dass Budapest „ausgewählt wurde, um das Homo-Zentrum Osteuropas zu werden“, weil die Nachbarländer das Event nicht beherbergen würden. Bereits seit einigen Tagen machen rechtsextreme Gruppierungen in Ungarn Stimmung gegen die EuroGames. Eine rechtsextreme Website hat in einem Artikel unter dem Titel „Die Jagdsaison hat begonnen“ Namen, Fotos und Facebook-Profile sämtlicher EuroGames-Organisatoren veröffentlicht.
via ggg.at: Rechtsextremer Politiker hetzt gegen EuroGames
Posted on 29.06.2012, in Gewalt, Kameradschaft, Rechtsextremismus. Bookmark the permalink. Leave a Comment.







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