EIL: Razzia gegen Neonazis in drei Bundesländern
Die Polizei geht erneut gegen Rechtsextreme vor. In Nordrhein-Westfalen, Berlin und Brandenburg haben Beamte Wohnungen von Neonazis durchsucht. Der Vorwurf: Bildung einer bewaffneten Gruppe. Ermittlungsbehörden sind einer bisher unbekannten Gruppe gewaltbereiter Neonazis auf der Spur. Seit Samstagmorgen haben Polizisten in Nordrhein-Westfalen, Berlin und Brandenburg Wohnungen und die Räume eines rechtsextremen Versandhandels durchsucht. 56 Beamte waren im Einsatz unter Leitung des Landeskriminalamtes Brandenburg und der Staatsanwaltschaft Neuruppin. Das bestätigte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft dem SPIEGEL am Samstagabend. (…) Einer der Beschuldigten ist der vorbestrafte Meinolf S., Betreiber eines rechtsextremen Versandhandels, ehemaliger NPD-Funktionär und ehemaliges Mitglied der 1992 verbotenen Nationalistischen Front. Auch die anderen Beschuldigen stammen aus der gewaltbereiten Neonazi-Szene.
via spon: Razzia gegen Neonazis in drei Bundesländern
upd. 21:00: Laut einer neonazistischen Online-Enzykolpädie fand am am 7. Juli 2012 “bei Meinolf Schönborn eine Hausdurchsuchung statt, der Grund war ein Ermittlungverfahren der Staatsanwaltschaft Neuruppin wegen ‘Verstoß gegen das Waffengesetz’ sowie die ‘Bildung einer bewaffneten Gruppe’. Meinolf Schönborn betreibt den Z-Versand.” Auf dem Server, über den der Versand betrieben wird, liegen auch die Freien Kräfte – Schwarzwald-Baar-Heuberg (FK-SBH), die Freien Kräfte Hegau-Bodensee (fk-hb) und die Website des neonazistischen Zweimonatsmagazins Recht und Wahrheit (RuW), für das Schönborn laut Impressum ebenfalls veranwortlich zeichnet und über die sein Versandhandel beworben wird.
Posted on 07.07.2012, in Dienste, Gewalt, Internet, Kameradschaft, NPD, Rechtsextremismus. Bookmark the permalink. 1 Comment.







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