Prozess um Neonazi-Parolen geplatzt
Weil er bei einer Neonazi-Kundgebung verbotene Parolen skandiert haben soll, stand am Montag ein 23-jähriger Arbeitsloser vor dem Göppinger Amtsgericht. Doch der Prozess platzte und muss neu aufgerollt werden. Hat er oder hat er nicht? Der 23-jährige Angeklagte aus Eislingen jedenfalls bestreitet, am 3. März dieses Jahres bei einer angemeldeten Neonazi-Kundgebung vor dem Göppinger Bahnhof als Versammlungsleiter geduldet zu haben, dass verbotene Parolen gerufen wurden – und selber will er daran schon gar nicht beteiligt gewesen sein. Doch abschließend konnten die strittigen Fragen gestern vor dem Göppinger Amtsgericht nicht beantwortet werden – ein Zeuge, auf dessen Erscheinen die Staatsanwältin bestand, ist noch bis 25. August im Urlaub. Zwar wurde dafür dessen zufällig als Zuschauer anwesende Bruder befragt – doch dieser konnte keine verwertbaren Aussagen machen. Der Prozess ist damit geplatzt und muss nach dem 25. August neu aufgerollt werden.
via swp: Prozess um Neonazi-Parolen geplatzt
Posted on 31.07.2012, in Dienste, Gewalt, Kameradschaft, Rechtsextremismus. Bookmark the permalink. Leave a Comment.







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