Christopher Street Day in Koblenz – Neonazis dürfen gleichzeitig marschieren
Der von der Stadt verbotene Neonazi-Aufmarsch in Koblenz wurde nun auf dem Rechtsweg genehmigt. Dies bedeutet, dass am 18. August sowohl die Neonazi-Demonstration, als auch die bereits länger geplante Christopher Street Day-Parade trotz eines großen Bürgerprotests gegen den Aufmarsch stattfinden. Gegendemonstrationen sind angekündigt. „Lieber Bunt statt braun“ ist das Motto der diesjährigen CSD-Parade in Koblenz. Dieses Motto trifft den Nagel auf den Kopf wie kaum ein zweites. Die schwul-lesbische Bewegung, die als ihr Zeichen der Vielfalt die Regenbogenfahne gewählt hat, trifft am kommenden Sonntag, dem 18. August, auf ihrer diesjährigen Parade auf ungeliebte braune Nachbarn. Der Neonazi Christian Worch, der in den letzten Jahren immer wieder als Anmelder von Neonazidemonstrationen und –kundgebungen und zuletzt als Gründer der Partei „Die RECHTE“ auf sich aufmerksam machte, hatte die Demonstration der Rechtsextremen in Koblenz angemeldet. (…) Der Koblenzer CSD findet traditionell am dritten Augustsonntag statt, sodass die Verantwortlichen eine Verlegung des Termins ablehnten. Worch, der laut „Rhein-Zeitung“ zu seiner Kundgebung Neonazi-Prominenz aus dem gesamten Bundesgebiet erwartet, veranstaltet die Demonstration zur Unterstützung der angeklagten mutmaßlichen Mitglieder des „Aktionsbüros Mittelrhein“, die sich ab dem 20. August unter anderem für den Vorwurf der „Bildung einer kriminellen Vereinigung“ vor Gericht verantworten müssen. Worch erwarte neben NPD-Funktionären wie Safet Babic, Thomas Wulff und Andy Knape 200- 500 weitere Teilnehmer für die Demonstration
via endstation rechts: Christopher Street Day in Koblenz – Neonazis dürfen gleichzeitig marschieren
Posted on 13.08.2012, in Dienste, Kameradschaft, Rechtsextremismus. Bookmark the permalink. Leave a Comment.







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