KZ Buchenwald: Gedenken an homosexuelle NS-Opfer
Rund 70 Menschen haben am Sonntag der im Konzentrationslager Buchenwald inhaftierten Homosexuellen gedacht. Sie zogen am Nachmittag zur Gedenkstätte Buchenwald, um am Erinnerungsstein für die homosexuellen NS-Opfer eine Regenbogenfahne und mehrere Blumengebinde niederzulegen. Weimars Oberbürgermeister Stefan Wolf sagte dem MDR, es sei wichtig für Weimar, auch an diese Opfer der NS-Zeit zu erinnern. Schließlich hätten Homosexuelle die gleichen Qualen und Demütigungen ertragen müssen wie alle anderen Inhaftierten, ohne je eine Entschädigung erhalten zu haben. Und auch heute sei diese Art der sexuellen Orientierung noch nicht überall in der Welt akzeptiert. Bisher sind rund 600 homosexuelle Männer namentlich bekannt, die ins Konzentrationslager Buchenwald verschleppt wurden. Bis 1945 wurden 230 von ihnen dort ermordet oder starben an den Folgen von Unterernährung und Krankheit.
Posted on 26.08.2012, in holocaust. Bookmark the permalink. Leave a Comment.







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