Mobilisierung gegen den sogenannten “Nationalen Antikriegstag”

Am Freitag, den 24. August, haben 10 AktivistInnen in der Wuppertal-Barmener Innenstadt und am Sonntag, den 26. August in Düsseldorf-Flingern, mehrere hundert Flyer gegen den sogenannten “Nationalen Antikriegstag” verteilt. Die Flyer, sowie das auf dem Transparent zu lesende Motto; “Wer schweigt gibt Recht – gegen Krieg, gegen Rassismus”, wurden von den PassantInnen positiv aufgenommen und interessiert hinterfragt. Die Verteilaktionen dauerten jeweils zirka eine Stunde und sind ohne nennenswerte Vorkommnisse verlaufen. Am kommenden Samstag, den 1. September, planen NeofaschistInnen in Dortmund-Hörde eine Demonstration, welche sie unter dem Vorwand, gegen Krieg und für den Frieden zu sein, abhalten wollen. Doch wissen wir, dass Faschismus keine Ideologie des Friedens, sondern der Inbegriff von rassistischer Spaltung und imperialistischem Krieg ist. Der Terrorherrschaft der Nazis fielen Millionen von Juden, Homosexuelle, KommunistInnen, Menschen mit Behinderungen, GewerkschafterInnen, sowie Sinti und Roma, zum Opfer. Die mindestens 184, von Neonazis, begangenen Morde, die Pogrome von Rostock-Lichtenhagen, Mölln und Solingen sowie die Mordserie der NSU, stehen für eine ungebrochene Kontinuität dieser Menschenverachtenden Ideologie. Deshalb gilt heute wie damals:

Faschismus ist kein Meinung, sondern ein Verbrechen!

Kommt am 1. September nach Dortmund-Hörde und beteiligt euch mit uns und vielen anderen Menschen an den Protesten.

via linksunten: Mobilisierung gegen den sogenannten “Nationalen Antikriegstag”

siehe auch: Unser Konzept – Stand 26.8.2012. Auch in diesem Jahr will das Alerta!-Bündnis wieder versuchen, den Naziaufmarsch zu verhindern. Damit das gelingt, ist es wichtig, dass möglichst viele Menschen auf die Aufmarschroute der Nazis gelangen. Die Erfahrung der letzten Jahre hat gezeigt, dass angemeldete Demonstrationen dazu ebenso wenig geeignet sind wie die sogenannte Kleingruppentaktik. Stattdessen wollen wir am 1. September an die (kleinen) Erfolge des Vorjahrs anknüpfen und uns mit mehreren spontanen Demonstrationszügen (sogenannten “Fingern”) der Aufmarschroute nähern. Die diesjährige Polizeitaktik unter dem neuen Polizeipräsidenten sieht vor, dass Protest in “Sicht- und Hörweite” erlaubt sein wird. Es ist nicht mehr mit hermetisch abgeriegelten Stadteilen zu rechnen wie in den letzten Jahren in der Dortmunder Nordstadt, sondern einem flexibleren Konzept der Abriegelung des Zugangs in die Nähe der Naziroute. Durch das Verbot des “Nationalen Widerstand Dortmund” ist es wahrscheinlicher geworden, dass die Polizeiführung versuchen wird kurz vorher die beiden Naziaufmärsche zu verbieten. Vermutlich werden die Nazis dagegen klagen. Lasst Euch nicht irritieren, ein Verbot hat erst Bestand, wenn es durch das Verfassungsgericht bestätigt wird. Für den Fall, dass die Naziaufmärsche wirklich verboten werden, mobilisieren wir weiterhin nach Dortmund. Wir wollen flexibel auf die Verbots-Situation reagieren können!

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About rudolf kleinschmidt

faschismus ist keine meinung - faschismus ist ein verbrechen fascism is not an opinion - fascism is a crime

Posted on 26.08.2012, in Dienste, Gewalt, Kameradschaft, Rechtsextremismus. Bookmark the permalink. Leave a comment.

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