“Marokkaner-Wahlplakat”: Penz tritt aus FPÖ aus

Ex-Spitzenkandidat in Innsbruck: “Aufgrund von Entwicklungen der vergangenen Zeit”. Nachdem am Donnerstag eine Verhetzungsanklage der Innsbrucker Staatsanwaltschaft gegen den FPÖ-Spitzenkandidaten der Innsbrucker Gemeinderatswahl Mitte April 2012, den Hotelier August Penz, bekanntgeworden ist, hat dieser seinen Austritt aus der Partei angekündigt. Grund seien die Entwicklungen in der Partei in den vergangenen Monaten, hieß es in Medienberichten am Freitag. Penz hatte auf den damaligen Wahlplakaten mit dem Slogan “Heimatliebe statt Marokkaner-Diebe” geworben und dadurch für diplomatische Verstimmungen mit Marokko gesorgt. (…) FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl zeigt sich über Penz enttäuscht. Er habe trotz aller Warnungen die Härte eines Wahlkampfes offenkundig völlig unterschätzt und sei ihr nicht ansatzweise gewachsen gewesen, meinte er am Freitag in einer Pressemitteilung. Dass er geglaubt habe und offenbar bis zum heutigen Tag glaube, mit Distanzierungen von sich selbst, von seinen eigenen Inhalten und seinen eigenen Plakatkreationen bei den Gegnern der FPÖ eine bessere Stimmung für sich persönlich erwirken zu können, sei politisch lächerlich und menschlich enttäuschend, wenn auch nicht unerwartet.

via derstandard: “Marokkaner-Wahlplakat”: Penz tritt aus FPÖ aus

siehe auch: “Marokkaner-Wahlplakat”: FPÖ-Politiker Penz wegen Verhetzung angeklagt. Plakat “Heimatliebe statt Marokkaner-Diebe” verletzte Menschenwürde – Strache hält die Anklage für politisch motiviert. Die Innsbrucker Staatsanwaltschaft hat gegen den Spitzenkandidaten der Innsbrucker FPÖ bei der Gemeinderatswahl Mitte April 2012, den Hotelier August Penz, Anklage wegen Verhetzung erhoben. Ihm drohten bis zu zwei Jahre Haft, sagte Staatsanwaltschaftssprecher Thomas Willam der APA und bestätigte damit einen entsprechenden Bericht der “Tiroler Tageszeitung”. Die damaligen Wahlplakate mit dem Slogan “Heimatliebe statt Marokkaner-Diebe” hatten für diplomatische Verstimmungen mit Marokko gesorgt.

About these ads

About rudolf kleinschmidt

faschismus ist keine meinung - faschismus ist ein verbrechen fascism is not an opinion - fascism is a crime

Posted on 14.09.2012, in Dienste, Gewalt, Kameradschaft, Rechtsextremismus. Bookmark the permalink. Leave a comment.

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s

Follow

Get every new post delivered to your Inbox.

Join 776 other followers