Ober-”Autonome” werden Parteichefs
Drei führende Vertreter der „Autonomen Nationalisten“ im Ruhrgebiet bilden den Kern des nordrhein-westfälischen Landesvorstands bei Christian Worchs Partei „Die Rechte“. Wie aus deren Reihen per Twitter und Facebook mitgeteilt wurde, fand am Samstag der Gründungsparteitag des NRW-Landesverbandes statt – wohl nicht zufällig in Dorstfeld, jenem Dortmunder Stadtteil, in dem sich Rechts-„Autonome“ in den letzten Jahren zunehmend breit gemacht hatten. Zum Landesvorsitzenden wurde demnach Dennis Giemsch gewählt. Er galt als führender Kopf der Gruppierung „Nationaler Widerstand Dortmund“ (NWDO). NRW-Innenminister Ralf Jäger hatte die Neonazi-Vereinigung im August verboten. Auch Giemschs Stellvertreter im Landesvorsitz von „Die Rechte“ kommt aus der Führungsriege des NWDO: Michael Brück soll als NRW-Vize fungieren. Im künftigen Landesvorstand vertreten ist auch der Ex-Anführer der ebenfalls verbotenen neonazistischen „Kameradschaft Hamm“: Sascha Krolzig, der als „Student der Rechtswissenschaften“ vorgestellt wird, solle „insbesondere für juristische Fragen eine Antwort finden“. Zum Vorstand gehören außerdem ein Schatzmeister und ein Pressesprecher, die nicht namentlich genannt wurden.
via bnr: Ober-„Autonome“ werden Parteichefs
anm. dokmz: Die neonazistische Selbstdarstellung dazu liest sich so: “Zum Landesvorsitzenden gewählt wurde mit einer überwältigen Mehrheit der seit vielen Jahren politisch aktive Familienvater Dennis Giemsch, zu seinem Stellvertreter wurde der ebenfalls aus Dortmund stammende Schüler Michael Brück bestimmt. Neben Sascha Krolzig, der als Student der Rechtswissenschaften insbesondere für juristische Fragen eine Antwort finden wird, wird der Vorstand durch einen Landesschatzmeister und einen Pressesprecher komplettiert.”
Posted on 17.09.2012, in Gewalt, Kameradschaft, Rechtsextremismus. Bookmark the permalink. Leave a Comment.







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