Naziflop in München
Bewegt(es) München: Nach wochenlanger Abstinenz traute sich die „Bürgerinitiative Ausländerstopp“ wieder in die Öffentlichkeit. Unter dem Motto „Bewegt München – München bewegt“ wollte die NPD-Tarnliste am Samstag eine Serie von Minikundgebungen durchführen. Antifaschistische Gegenproteste machten diese zum Flop. Die „Bürgerinitiative Ausländerstopp München“ (BIA) ist seit ihrer Gründung 2007 als Sammelbecken für Neonazis aus NPD und Kameradschaftsszene bekannt. Bei den Münchner Stadtratswahlen 2008 gewann sie einen Sitz. BIA-Stadtrat Karl Richter ist kein geringerer als Vizechef der NPD. Die Aktivisten sind Deckungsgleich mit der Münchner Kameradschaftsszene. Sieben Anmeldungen waren beim Kreisverwaltungsreferat eingegangen. In der Hoffnung, dass antifaschistische Gruppierungen nicht rechtzeitig reagieren können, wurden die Kundgebungen erst 48 Stunden vor Beginn angemeldet. Denn die ausgewählten Orte waren durchaus brisant aus Sicht der Neonazis: Vor dem „Kafe Marat“, einem alternativ geprägten, städtisch gefördertem Jugendtreff sollte ebenso provoziert werden, wie vor einer Moschee, einer Asylbewerberunterkunft, dem „Amt für Migration“ und einem alternativen Kulturladen.
via publikative: Naziflop in München
Posted on 30.09.2012, in Kameradschaft, Rechtsextremismus. Bookmark the permalink. Leave a Comment.







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