Mindestens elf Personen aus NSU-Umfeld dienten in Bundeswehr
In der Bundeswehr könnten in den 90er-Jahren mehr Rechtsextremisten aus dem NSU-Umfeld gedient haben und an Waffen ausgebildet worden sein, als bisher bekannt. Uwe Mundlos wurde sogar widerrechtlich befördert Nach Informationen unserer Zeitung sollen dem NSU-Untersuchungsausschuss in Berlin weitere elf Personalakten von ehemaligen Bundeswehrangehörigen zugehen, die dem Umfeld der rechtsextremen Terrorzelle zugerechnet werden. Das kündigt der Staatssekretär im Bundesverteidigungsministerium, Rüdiger Wolf, in einem Schreiben an. Auf die genannten Akten war das Ministerium offenbar bei einer Überprüfung des entsprechenden Personenkreises gestoßen. Auch in Thüringen gibt es mehrere Hinweise, dass Rechtsextremisten trotz ihrer rechten Gesinnung in den 90er-Jahren ihren Dienst bei der Bundeswehr leisteten. In Einzelfällen hätten Rechtsextremisten sogar als Zeitsoldaten gedient, bestätigt die stellvertretende NSU-Untersuchungsausschuss-Vorsitzende Martina Renner (Linke) unserer Zeitung. Staatssekretär Wolf räumt in dem Schreiben Fehler der Bundeswehr ein, weil Uwe Mundlos nach den geltenden Vorschriften nicht hätte befördert werden dürfen, da gegen ihn ein Strafverfahren lief. Trotzdem wurde er als Obergefreiter entlassen
via ta: Mindestens elf Personen aus NSU-Umfeld dienten in Bundeswehr
Dossier Rechtsterrorismus / articles about right-wing terrorism: Nationalsozialistischer Untergrund – Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos, Beate Zschäpe. Polizistinnenmord, Rohrbombe, Thüringer Heimatschutz (THS) – Dossier: Kategorie NSU – http://bit.ly/ths-nsu
Posted on 02.10.2012, in Dienste, Gewalt, Kameradschaft, nsu, Rechtsextremismus. Bookmark the permalink. Leave a Comment.







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