Samaras vergleicht Griechenland mit Weimar
Der griechische Ministerpräsident Antonis Samaras hat mit dramatischen Worten vor den Folgen einer weiteren Verschlechterung der wirtschaftlichen und sozialen Lage seines Landes gewarnt. “Die griechische Demokratie steht vor ihrer vielleicht größten Herausforderung”, sagte der konservative Regierungschef dem “Handelsblatt”. Der Zusammenhalt sei durch die “steigende Arbeitslosigkeit gefährdet, so wie es gegen Ende der Weimarer Republik in Deutschland war”. Eine große Gefahr sei dabei der Aufstieg radikaler politischer Kräfte. Die Gesellschaft “als Ganzes” sei bedroht durch Populisten der extremen Linken und “durch etwas, das es in unserem Land noch nie zuvor gegeben hat – den Aufstieg einer rechtsextremistischen, man könnte sagen, faschistischen Neonazi-Partei”, sagte der griechische Regierungschef. Diese sei in Umfragen bereits die “drittstärkste politische Kraft in Griechenland, Tendenz wachsend”. Seit der Wahl vom 17. Juni ist die rechtsextremistische Partei Chryssi Avgi (Goldene Morgenröte) mit 18 Abgeordneten im Parlament vertreten.
siehe auch: Samaras vergleicht Griechenland mit Weimar
Posted on 05.10.2012, in Dienste, Gewalt, Kameradschaft, Rechtsextremismus. Bookmark the permalink. Leave a Comment.







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