Neonazis über Frei.Wild: „Mit diesen Distanzierungen können wir leben“

Immer wieder muss die Band Frei.Wild sich mit dem Vorwurf befassen, Nationalismus in ihren Texten zu transportieren. Zu zweideutig seien die Bekenntnisse und zu eindeutig für manche hingegen die Positionierung in den Texten. Der rechtsextreme Internetsender „FSN TV“ sieht dies genauso – und bewirbt die neue Frei.Wild-Scheibe öffentlich. Die Band Frei.Wild muss sich regelmäßig mit dem Vorwurf auseinandersetzen, Nationalismus in ihren Liedtexten zu transportieren. Dies hängt nicht nur mit der „Vergangenheit“ des Sängers, Philipp Burger zusammen, der dereinst Sänger einer dubiosen Nazi-Skinband namens „Kaiserjäger“ gewesen sein soll, sondern vielmehr auch mit dessen schwammiger Argumentation über seine (damalige) Szenezugehörigkeit – sinngemäß: „mei, das war halt damals so bei uns im Ort“ – , aber auch mit der Auffassung von Frei.Wild, wie sie denn mit den Sympathien, die ihnen aus der rechtsextremistischen Szene ohne Zweifel entgegengebracht werden, umzugehen pflegen: „Solange sich jeder vernünftig benimmt“ dulde man auch Neonazis auf ihren Konzerten, heiße sie sogar „Willkommen“, sagt Burger in einem Internetvideo, wobei er als Bandleader wohl für die ganze Band spricht. (…) Das neonazistische Internetprojekt „FSN TV“ um den Protagonisten der Neonazi-Kleidermarke „Ansgar Aryan“ und NPD-Funktionär Patrick Schröder aus der Oberpfalz kündigte für seine letzte „Sendung“ vom 14. Oktober – gemeint ist das, was andere eher unter einem Videochat verstehen würden – an, die neue CD der Band vorzustellen. Alleine dies ist für ein laut Eigenangaben vom Neonazi-Versand – und Toplabel PC-Records aus Chemnitz unterstütztes Neonazi-Projekt schon ungewöhnlich und alleine daraus lässt sich erahnen, welche Nähe zwischen Neonazis und Frei.Wild tatsächlich besteht.

via endstation rechts: Neonazis über Frei.Wild: „Mit diesen Distanzierungen können wir leben“

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About rudolf kleinschmidt

faschismus ist keine meinung - faschismus ist ein verbrechen fascism is not an opinion - fascism is a crime

Posted on 16.10.2012, in Internet, Kameradschaft, Musik, Rechtsextremismus. Bookmark the permalink. Leave a comment.

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