Magdeburg: Nazi-Aufmarsch soll Geschichte werden
Am 12. Januar werden wieder weit über 1.000 Neonazis in Magdeburg ihre geschichtsrevisionistische Ideologie auf die Straße tragen. Damit etabliert sich der Aufmarsch weiter als „Ersatz-Dresden“. Bisher gilt Magdeburg als sichere Alternative für die Neonazis, Proteste wie in Dresden gibt es bisher nicht. (…) Am 12. Januar wollen Neonazis wieder ihren „Trauermarsch“ in Magdeburg durchführen. Verantwortlich für die Organisation ist das NPD-Bundesvorstandsmitglied und Vorsitzende der Jungen Nationaldemokraten, Andy Knape. Doch trotz Knapes hoher NPD-Posten hält sich die Partei bei der Organisation und dem Bewerben des „Trauermarsches“ auffällig zurück. Bereits in den vergangenen Jahren trat die NPD hier kaum in Erscheinung. Besonders mit dem Druck des kommenden Verbotsverfahrens dürfte dies kaum im Interesse der Partei liegen. Stattdessen organisiert die sächsische NPD parallel zum Aufmarsch ihren Landesparteitag und zeigt damit ein wenig kooperatives Verhalten. Auch auf der Rednerliste sucht man vergeblich nach rechtsextremer Prominenz. Neben Knape wird Maik Müller, Organisator der Naziaufmärsche in Dresden, sprechen. Seit Jahren sind beide Initiativen eng miteinander verbunden. Doch Müller war in den letzten Jahren für seine Vorbereitungen in Dresden auch in den eigenen Reihen hart in die Kritik geraten. Ein weiterer Redner aus Magdeburg und ein Neonazi aus Bayern komplettieren das wenig bedeutsame Ensemble. Auch hier zeigt sich, dass der Veranstaltung in Magdeburg innerhalb der Szene deutlich weniger Bedeutung zugemessen wird als Dresden.
via publikative: Magdeburg: Nazi-Aufmarsch soll Geschichte werden

Posted on 06.01.2013, in Dienste, dredsden-nazifrei, Kameradschaft, Rechtsextremismus, Revisionismus, video/mp3. Bookmark the permalink. Leave a Comment.







Leave a Comment
Comments (0)