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Zur NPD-Mitgliedschaft von Nicole Schneiders

Nicole Schneiders, geborene Schäfer, Rechtsanwältin des ehemaligen NPD-Kreisvorsitzenden Jenas und inzwischen als NSU-Unterstützer verhafteten Ralf Wohlleben erklärt in einer Pressemitteilung: “Um Spekulationen zu meiner Person vorzubeugen, teile ich mit, dass es zutreffend ist, dass ich etwa 2000/2001, während meines Studiums in Jena, kurzzeitig Mitglied der NPD im Kreisverband Jena war. Grund dafür war, dass ich der Ansicht war, dass eine wehrhafte Demokratie keine Parteiverbote benötigt. Diese Ansicht vertrete ich im Übrigen auch heute noch. Aus Protest trat ich damals in diese Partei ein. In Ansehung dessen, dass das Bundesverfassungsgericht das Verfahren wegen der Unterwanderung der Partei durch V-Leute des Verfassungsschutzes einstellte, sah ich keine weitere Notwendigkeit für eine Mitgliedschaft und erklärte meinen Austritt. Seither bin ich parteilos.” (kanzlei-harsch.de/aktuelles/presseerklaerung.html) Nicht nur die Kontoauszüge, sondern ebenso das von der JG-Stadtmitte Jena inzwischen veröffentlichte Video (http://vimeo.com/33773872) belegen das Gegenteil.

via linksunten.indymedia: Zur NPD-Mitgliedschaft von Nicole Schneiders

siehe auch: Brauner Klient – braune Verteidiger. Im Zusammenhang mit den Neonazi-Morden gibt es offenbar eine bisher unbekannte rechte Verbindung zwischen dem inhaftierten Ex-NPD-Funktionär Ralf Wohlleben und dessen Verteidigung. Nach Recherchen der „Stuttgarter Zeitung“ sowie linker Gruppen arbeiten in der Rastätter Kanzlei „Harsch & Kollegen“, die Wohlleben vertritt, nicht nur mehrere frühere Mitglieder von Nazi-Bands als Anwälte für verschiedene Fachbereiche. Wohllebens Verteidigerin – die Urheberrechtsanwältin Nicole Schneiders – war früher gar Mitglied in der Thüringer NPD und dort 2002 und 2003 Wohllebens Stellvertreterin im Vorstand des Kreisverbands Jena, wie die Ostthüringer Zeitung berichtet.

Nicole #Schneiders – rechte Verteidigerin im #NSU-Prozess ?

Der #Prozess um die zehn Morde der #Terrorzelle #NSU in München wird fortgesetzt. Zumindest eine der Verteidigerinnen scheint tiefer in das rechtsradikale Umfeld verwickelt. Es war eine für Strafprozesse ungewöhnliche Szene: Am ersten Verhandlungstag im Münchner NSU-Prozess begrüßte die Karlsruher Anwältin Nicole Schneiders ihren Mandanten, den als Mordhelfer angeklagten Ralf Wohlleben, mit einem Küsschen auf die Wange. Dass dies so demonstrativ vor den Kameras erfolgte, war nicht zufällig. Die Anwältin verstärkt damit in aller Öffentlichkeit den Eindruck, dass dieses Verfahren vor dem Münchner Oberlandesgericht für sie nicht nur ein professionelles Mandat ist, sondern sie mit der radikalen rechten Szene in Verbindung steht. Verfassungsschutzakte umfasst 1500 Seiten Das belegt auch die rund 1500 Seiten umfassende Verfassungsschutzakte über Schneiders, die seit nunmehr fast 19 Jahren im Stuttgarter Landesamt für Verfassungsschutz (LfV) geführt wird. (…) Die Akte des Stuttgarter Verfassungsschutzes legt eine andere Einschätzung nahe. Den darin enthaltenen Berichten zufolge unterhielt Schneiders noch im Jahr 2011 Verbindung zu der Neonaziorganisation “karlsruher//netzwerk”. Schon vor 2011 nahm Schneiders laut LfV-Akte regelmäßig an Zusammenkünften des Netzwerks teil, um dort Rechtsschulungen vorzunehmen. Zuletzt berichtete ein V-Mann von einem entsprechenden Auftritt der Anwältin am 4. Dezember 2010 in einer Kleingartenanlage am Durlacher Autobahnkreuz in Karlsruhe. “In einem Rollenspiel, bei dem es um das Auffinden einer 1,5 Meter großen Hitlerbüste ging, … wurde dargestellt, wie sie sich gegen das Vorgehen der Polizei bestmöglich zur Wehr setzen können”, heißt es in seinem Bericht. Anschließend habe Schneiders Tipps gegeben, “wie man sich vor zu viel Neugier der Beamten bei Durchsuchungen schützen kann”. Den LfV-Erkenntnissen zufolge erschöpfte sich Schneiders Mitwirkung an den Aktivitäten des Neonazi-Netzwerks aber nicht nur in der Rechtsberatung. Vor dem “Rudolf-Heß-Aktionswochenende” Ende Juli 2010 war sie laut V-Mann-Bericht “sowohl für die Formulierung (der) Pressemitteilung als auch für die Gestaltung der Demo-Anmeldung… verantwortlich”.

via badische: Nicole Schneiders – rechte Verteidigerin im NSU-Prozess?

siehe auch: Nicole Schneiders – die Braune mit den roten Haaren. Es ist der Bodensatz aus dem braunen Sumpf. Neonazis, die mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit den NSU-Mördern Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt zuarbeiteten. Und sie ist ihr Sprachrohr. Dreist, großspurig, mit allen Wassern gewaschen. Nicole Schneiders, Anwältin von Ralf Wohlleben, der den Killern die Waffe besorgt haben soll. Die „Braune mit den roten Haaren“, wie Prozessbeobachter sie nennen. Die Einstellung des ganzen Verfahrens beantragte die Advokatin mit der rechtsextremen Gesinnung schon am dritten Prozesstag. Begründung: Wohlleben sei „medial vorverurteilt“, könne vor „keinem deutschen Gericht ein faires, rechtsstaatliches Verfahren erwarten“.

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Dossier Rechtsterrorismus / articles about right-wing terrorism:
Nationalsozialistischer Untergrund – Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos, Beate Zschäpe. Polizistinnenmord, Rohrbombe, Thüringer Heimatschutz (THS)
Dossier: Kategorie NSUhttp://bit.ly/ths-nsu

#NSU -Prozess – Die Akte Nicole #Schneiders

Nicole Schneiders verteidigt Ralf #Wohlleben im #NSU-Prozess . Eine #Nazi-Anwältin will sie nicht sein. Neue Akten belegen: Der #Verfassungsschutz hat sie jahrelang als Teil der rechten Szene beobachtet. Wenige Stunden bevor das BKA die Wohnung von Ralf Wohlleben in Jena stürmt, ermutigt ihn eine alte Bekannte aus Karlsruhe mit einer SMS: “Denk an dich”, schreibt Nicole Schneiders, “…falls ihr abstand braucht seid ihr bei uns jederzeit willkommene gäste!”. Es ist der 23. November 2011. Wohllebens Name taucht seit Tagen in Medienberichten über das Terrortrio NSU auf. “was empfielst du bei einer bka-vorladung?”, simst Ralf Wohlleben zurück. “Nicht ohne anwaltlichen beistand”, antwortet Nicole Schneiders. Und: “Keine Angaben machen!” Ralf Wohlleben bekommt keine Vorladung. Am nächsten Morgen durchsucht das BKA seine Wohnung. Fünf Tage danach wird er festgenommen, als mutmaßlicher Unterstützer der NSU-Mörder. Alte Bekannte Die alte Bekannte begrüßt er 18 Monate später mit Küsschen – links, rechts – bevor beide zusammen auf der Anklagebank in Saal A101 im Oberlandesgericht München Platz nehmen. Er ist jetzt wegen Beihilfe zum Mord angeklagt, er soll dem Terrortrio NSU die Tatwaffe organisiert haben; Nicole Schneiders ist sein anwaltlicher Beistand. Im NSU-Prozess verteidigt die Rechtsanwältin nun einen der bekanntesten Neonazis Deutschlands – und will doch nicht als “Nazi-Anwältin” gelten. Solche Vorwürfe seien eine “Unverschämtheit”, hat sie einem Reporter der “Heilbronner Stimme” gesagt und juristische Schritte angekündigt gegen alle, die sie als solche bezeichnen. Keine Nazi-Anwältin? Akten vom Landesamt für Verfassungsschutz (LfV) Baden-Württemberg, die stern.de vorliegen, zeigen: Nicole Schneiders ist seit fast 20 Jahren Bestandteil der rechten Szene. Die Unterlagen ergeben das plastische Bild einer Rechtsextremistin – und ihrer Karriere als Anwältin der Nazis. (…) Schon als Teenager taucht die Schülerin aus Pfedelbach bei Schwäbisch-Hall in der rechten Szene auf: Als 16-Jährige nimmt sie an einer Versammlung der mittlerweile verbotenen Freiheitlichen Deutschen Arbeiterpartei (FAP) in Stuttgart teil. Da soll eine “Stuttgarter Kameradschaft” gegründet werden. Die Polizei stürmt den Saal. Nicole Schneiders, damals Schäfer, wird zum ersten Mal aktenkundig. Immer wieder werden daraufhin Informanten dem LfV über sie berichten. Nicole Schäfer, Spitzname “Frida”, besucht den Szenetreff “Keller” in Heilbronn, sie nimmt an Treffen der “Europaburschenschaft Arminia Zürich zu Heidelberg” teil. Im Januar 1995 wird das Verbindungshaus der neu-rechten Burschenschaft durchsucht, Nicole Schäfers Personalien aufgenommen. Beschlagnahmt werden Hefte und Bücher mit SS-Runen und Hakenkreuzen, ebenso wie das “Liederbuch der NSDAP” und das “SS-Liederbuch”. (…) Ideologischer Nährboden der jungen Frau ist nicht der tumbe, gewaltbereite Rechtsextremismus. Sie trifft auf rechte Vordenker wie dem wegen Volksverhetzung verurteilten Publizisten Peter Dehoust, der späteren NPD-Führungsfrau Edda Schmidt und dem Liedermacher Frank Rennicke. Letzterer leitet sein Konzert in Heilbronn, an dem auch Nicole Schäfer teilnimmt, mit den Worten ein, er komme aus “Braun-schweig”, das klinge fast so toll wie “Heil-bronn”. Nicole Schäfer ist bei Grillfesten, Parties und Mahnwachen dabei. Und bei einer “altherkömmlichen” Sonnenwendfeier der NPD-Jugendorganisation “Junge Nationaldemokraten”. Mit “Feuersprüchen und Feuersprüngen”. Die Teilnehmer werden eingeregnet – und von der Polizei kontrolliert. Eine LfV-Quelle berichtet: “Hektisch wurden im Wald einige Funkgeräte, Handys sowie Messer und sonstige Schlagwerkzeuge versteckt.” Auf einer weiteren Sonnenwendfeier wenige Tage später spielt die Blood & Honour-Band “Noie Werte”. Deren Sänger Steffen Hammer wird Jahre später Nicole Schneiders Anwaltskollege in der Rastatter Kanzlei “H3″.

via stern: NSU-Prozess – Die Akte Nicole Schneiders

siehe auch: Wohlleben-Anwältin wohl in Neonazi-Szene verstrickt. Die Anwältin des Ex-NPD-Funktionärs Wohlleben, Angeklagter im NSU-Prozess, soll der rechten Szene näher stehen als gedacht. Der Verfassungsschutz soll sie sogar als V-Frau im Visier gehabt haben; NSU-Anwältin Schneides schulte Neonazis in Waffenrecht. Bisher wehrte sich Nicole Schneides, Rechtsbeistand von Ralf Wohlleben im NSU-Prozess, gegen die Vorwürfe, eine Anwältin aus der Nazi-Szene zu sein. Doch vertrauliche Dokumente zeigen: Sie soll jahrelang unter Beobachtung des Verfassungsschutzes gestanden haben (…) Nach einer kurzen NPD-Karriere in Jena, wo sie auch Ralf Wohlleben kennenlernte, führte sie der Verfassungsschutz als Mitglied in der „Kameradschaft Karlsruhe“, einer der aktivsten, gewaltbereiten Neonazi-Gruppen in Baden-Württemberg. Hier spielte Schneiders eine wichtige Rolle: Sie schulte die braunen Kameraden beispielsweise in Versammlungs- und Waffenrecht, war Ansprechpartnerin für die Polizei bei einer Demonstration. Als Rechtsanwältin verteidigt Schneiders immer wieder Mandanten aus der Szene – unter intensiver Beobachtung des Verfassungsschutzes, der jeden Umzug und sogar die Hochzeit Schneiders in den Akten vermerkt.

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Dossier Rechtsterrorismus / articles about right-wing terrorism: Nationalsozialistischer Untergrund – Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos, Beate Zschäpe. Polizistinnenmord, Rohrbombe, Thüringer Heimatschutz (THS) – Dossier: Kategorie NSU – http://bit.ly/ths-nsu

Das Schießen lernte Uwe Böhnhardt beim V-Mann

Im NSU-Prozess sagte gestern der Ex-Chef der Thüringer Neonazi-Szene aus. Der später enttarnte V-Mann Tino Brandt soll die Szene radikalisiert und finanziert haben. Das Schießen lernte der mutmaßliche Terrorist Uwe Böhnhardt bereits vor seinem Abtauchen in den Nationalsozialistischen Untergrund (NSU). Zusammen mit Jenaer Kameraden und mit Tino Brandt, dem Gründer der in den 90er-Jahren größten Thüringischen Neonazi-Organisation “Thüringer Heimatschutz” (THS), wurde er 1997 in Kahla bei Jena gesehen, wo die Gruppe in einem Garten mit einem Gewehr herum schoss. Gartennachbarn hatten sich bei der Polizei beschwert und anhand von Fotos Böhnhardt, Brandt und zwei weitere Neonazis identifiziert. Das Grundstück, auf dem die Schießübungen stattfanden, war von Tino Brandt gepachtet worden. Mit Bildern des Grundstücks und der einschuss-zerlöcherten Gartenhütte nahm Opferanwältin Seda Basay im NSU-Prozess gestern einen ausweichenden Zeugen in die Zange: Eben jenen Tino Brandt, der gerade zuvor behauptet hatte, er sei nur politisch tätig gewesen. Mit Wehrsport habe er nichts zu tun gehabt. In Thüringen habe er nie Schießübungen veranstaltet. Nicht in Thüringen – die Einschränkung war bedeutsam. Immerhin ist fotografisch dokumentiert, dass der Mann, der in den 90er-Jahren nicht nur Neonazis in einem Dachverband einte, sondern zugleich der bestbezahlte V-Mann des Thüringer Verfassungsschutzes war, dass dieser Mann in die USA und nach Südafrika flog, um an Schießtrainings teilzunehmen. Gestern blieb Brandt dabei, beim Schießen in seinem Garten, sei er nicht dabei gewesen. Warum die Nachbarn anderes behauptet hätten, könne er nicht erklären. Kay D., über Jahre V-Mann des bayerischen Verfassungsschutzes, hatte seinerzeit anderes über Brandt ausgesagt, wie Anwältin Basay gestern ausführte: Brandt habe D. zu Schießübungen in Thüringen eingeladen, für ihn sei Brandt der “Master of Disaster” (Meister der Katastrophe – d. Red.) gewesen. Brandt habe wohl vorgehabt, “einen militärischen Arm” der Szene aufzubauen.

via freie prese: Das Schießen lernte Uwe Böhnhardt beim V-Mann

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Nationalsozialistischer Untergrund – Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos, Beate Zschäpe. Polizistinnenmord, Rohrbombe, Thüringer Heimatschutz (THS)
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Rechtsextremismus-Forscher: Verfassungsschutz beging grenzenloses Verbrechen an Demokratie

Erschreckende Einblicke in die Arbeit des Verfassungsschutzes in den 1990er Jahren in Thüringen lieferte am Mittwoch ein Neonazi-Spitzel im NSU-Prozess in München. Der 39-jährige Tino Brandt gab zu, dass er zwei, drei Mal vor Polizei-Durchsuchungen gewarnt wurde. Zu Beginn seiner Spitzeltätigkeit in den 1990er Jahren habe ihm einer seiner V-Mann-Führer auch “regelmäßig” Informationsmaterial zur Antifa-Szene gegeben. Darunter soll mehrfach eine Zeitschrift gewesen sein, welche der damalige stellvertretende Vorsitzende der HBV von Thüringen heraus gab. Neben seinem Spitzelsalär will Brandt vom Verfassungsschutz zusätzlich Geld für seine technische Ausstattung erhalten haben. Er hätte mitgeteilt, was er benötige und dann das Geld für seinen Computer, ein Handy und vielleicht auch ein Fax-Gerät erhalten. Der Neonazi erklärte, dass das Amt schon einmal Telefonrechnungen von bis zu 1000 Mark beglichen habe, wenn er viel telefonieren musste für die Vorbereitung wichtiger Veranstaltungen. Geld vom Nachrichtendienst habe er auch für Anwälte bekommen, wenn gegen ihn ermittelt wurde und er einen Rechtsanwalt benötigte. Nach seinen Angaben bezahlte er dann Anwälte die in der rechtsextremen Szene bekannt waren. (…) “Das was der Verfassungsschutz damals getan hat, ist ein grenzenloses Verbrechen an der Demokratie, an den Menschen in Thüringen und Deutschland”, sagt in einer Prozesspause der Rechtsextremismus-Forscher Hajo Funke unserer Zeitung. “Der Verfassungsschutz hat damals den Aufbau der rechtsextremen Szene mit betrieben” erklärt der emeritierte Professor der Freien Universität Berlin. Das sei bei der Befragung von Brandt am Mittwoch vor Gericht noch einmal deutlich geworden. Der frühere Thüringer NPD-Funktionär sitzt seit Juni in Untersuchungshaft. Gegen ihn wird in Thüringen unter anderem wegen des Verdachts des Kindesmissbrauchs ermittelt. Nach eigenen Angaben erwartet er zudem demnächst eine Anklage wegen “Betruges”.

via thüringer allgemeine: Rechtsextremismus-Forscher: Verfassungsschutz beging grenzenloses Verbrechen an Demokratie

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US-Nazi-Roman und NSU-Terroristen – Ein Roman vor Gericht

Ein Nazi-Roman aus den USA dient als Beweismittel im NSU-Prozess. Der Autor versteckte einen Mann bei sich, der zur Umgebung des Terrortrios zählt. Hat das NSU-Trio seine Serie von zehn Morden und zwei Sprengstoffanschlägen allein geplant und ausgeführt oder gab es eine übergeordnete Struktur mit einem strategischen Plan? Die Ermittler gehen bisher davon aus, dass das Trio die Taten allein beging. Das aber will das Oberlandesgericht (OLG) München im Prozess gegen Beate Zschäpe und vier Mitangeklagte jetzt offenbar kritisch hinterfragen. Denn das Gericht hat vor der Sommerpause ein ungewöhnliches Beweismittel in den NSU-Prozess eingeführt, das ab der nächsten Sitzung am 4. September im Prozess erörtert wird – einen Roman, der auf mehrfache Weise mit dem NSU verknüpft ist. Verblüffend sind vor allem personelle Verflechtungen zwischen dem Autor und dem NSU-Umfeld, die eine ganz andere Vermutung nahelegen könnten: dass nämlich das Trio in eine weit verzweigte, womöglich internationale Struktur eingebunden gewesen sein könnte. Der Titel des Romans lautet „Die Turner-Tagebücher“. Verfasst hat ihn der Gründer der amerikanischen Nazi-Organisation „National Alliance“ (NA), William Pierce. Der Held der Geschichte beschreibt in Ich-Form seinen Kampf gegen das „System“, das von Juden beherrscht sei. Er schließt sich einer kleinen Zelle „arischer“ Kämpfer an, die sich nach und nach mit weiteren Zellen zu einer mächtigen Untergrundorganisation verbindet. Am Ende gewinnt sie ihren „Rassenkrieg“ mit einer Serie nuklearer Explosionen und der Zerstörung der „Zentren des Systems“, New York und Tel Aviv. In rechtsextremen Kreisen in Amerika und Europa gilt das Werk als Kult. Schon mehrfach soll es Terroristen zu ihren Taten inspiriert haben, etwa den amerikanischen Rassenfanatiker Timothy McVeigh, der 1995 ein Regierungsgebäude in Oklahoma in die Luft sprengte und dabei 168 Menschen tötete. Auch beim „Nationalsozialistischen Untergrund“ um Beate Zschäpe sieht das Bundeskriminalamt „gewisse Parallelen“ zu den „Turner-Tagebüchern“, wie es in einer BKA-Analyse heißt. Dazu gehöre das Prinzip des „führerlosen Widerstands“, die Geldbeschaffung durch Banküberfälle und die auch im Roman geschilderte willkürliche Ermordung von Imbissbetreibern, im Roman als „Orientalen mit dunklen, gekräuselten Haaren“ beschrieben. Außerdem seien deutsche Übersetzungen auf den Computerfestplatten der beiden mitangeklagten NSU-Helfer Ralf Wohlleben und André E. gefunden worden. (…) Pierce hatte einem aus Deutschland geflohenen Neonazi vorübergehend Unterschlupf gewährt. Dieser Hendrik Möbus stammt wie das mutmaßliche NSU-Trio aus Thüringen, allerdings nicht aus Jena, sondern Sondershausen. Als Jugendlicher gründete er eine Satanisten-Band. Mit 17 Jahren ermordete er mit zwei Kameraden den 15-jährigen Sandro B. Die Tat machte als „Satansmord von Sondershausen“ Schlagzeilen. Möbus wurde zu acht Jahren Jugendstrafe verurteilt. 1998 – dem Jahr als Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Zschäpe in den Untergrund gingen – kam er nach zwei Dritteln der Haftzeit unter Bewährungsauflagen wieder frei. Erfolgreicher Nazimusik-Vertrieb Zurück in Freiheit gründete er einen Verein „Deutsch-Heidnische Front“ und kooperierte mit dem Neonazi-Netzwerk „Thüringischer Heimatschutz“, wie es in einem Vermerk der Thüringer Sonderkommission „Trio“ heißt.

via taz: US-Nazi-Roman und NSU-Terroristen – Ein Roman vor Gericht

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Ein gruseliges Bild mentaler Verwahrlosung

Ein Zeuge im NSU-Prozess erzählt von wilden Kleinkriminellen-Zeiten im Jeaner Milieu Anfang der Neunziger – und seinen Begegnungen mit dem späteren NSU-Terroristen Uwe Böhnhardt. Der große, schwere Mann schlurft in den Gerichtssaal und redet mit klagender Stimme. Er ist erst 37 und sieht deutlich älter aus, derzeit unterzieht er sich der Behandlung in einer Suchtklinik. Möglicherweise sind das die Spätfolgen einer brachialen Jugend. Was der Zeuge am Montag im NSU-Prozess am Oberlandesgericht München berichtet, erschreckt. Die Aussage zeichnet ein gruseliges Bild von der mentalen Verwahrlosung junger Ostdeutscher in den ersten Jahren nach der Wiedervereinigung. „Wir waren ’ne Clique“, sagt der Mann, „wir haben gemeinsam verschiedene Straftaten begangen, Autodiebstähle, Einbrüche“. Der Zeuge hatte sich im Jenaer Plattenbauviertel Winzerla einer trinkenden, prügelnden, autoknackenden Jugendgang angeschlossen, die in engem Kontakt zu einem ähnlichen Trupp im Stadtteil Lobeda stand. „Wenn ich nachts nach Lobeda gegangen bin und sah ein Auto, das mir gefiel, habe ich es genommen, fertig“, sagt er. Und er berichtet von illegalen Rennen. Kriminalität, Alkohol, Gewalt waren die Koordinaten im Leben des Zeugen und weiterer junger Männer, die für den NSU-Prozess von besonderer Bedeutung sind. Einer der Kumpel aus Lobeda war damals Uwe Böhnhardt, der später zum rechtsextremen Terroristen und Mörder mutierte (…) Eine weitere Figur aus der Jenaer Doppelclique war Enrico T. Ihn verdächtigt die Bundesanwaltschaft, er sei an der Beschaffung der Pistole Ceska 83 beteiligt gewesen. Mit der Waffe töteten Böhnhardt und Mundlos die neun Migranten. Damals in Jena sei ihm Enrico T. merkwürdig vorgekommen, sagt der Zeuge, „seine Art war so schleimig, übernett, überfreundlich“. Und er habe bei ihm Waffen gesehen, „da lagen Revolver“ auf einem Tisch, zwei oder drei Stück.

via tagesspiegel: Ein gruseliges Bild mentaler Verwahrlosung

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Schwedischer Rechtsradikaler „Lasermann“ – Schwedische Spur im NSU-Prozess

Die Morde des schwedischen rechtsradikalen Mörders „Lasermann“ weisen viele Parallelen zu den Morden des NSU auf. War der Schwede womöglich ein Vorbild für Mundlos und Böhnhardt? Zweiundzwanzig Jahre nach dem mysteriösen Mord an einer 68-jährigen Frau in Frankfurt am Main hat die Staatsanwaltschaft den Fall wieder aufgenommen. In den kommenden Tagen werden Ermittler einen in Österaker nördlich von Stockholm in Haft sitzenden tatverdächtigen Schweden vernehmen. Die neuerliche Untersuchung des bislang ungeklärten Mordfalls steht im Zusammenhang mit den Ermittlungen der Bundesanwaltschaft zur rechtsterroristischen Organisation „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU). Bei dem Verdächtigen handelt es sich um den 61-jährigen John Ausonius. Er hatte zwischen August 1991 und Januar 1992 in Stockholm und Uppsala aus Fremdenhass auf zehn Migranten geschossen. Mehrere von ihnen wurden lebensgefährlich verletzt. Einen 34-jährigen Iraner, der in Schweden lebte, ermordete er mit einem Kopfschuss. Weil Ausonius auf einige seiner Opfer aus sicherer Deckung heraus mit einem Gewehr gefeuert hatte, das über eine Laser-Zieleinrichtung verfügte, nannte ihn die schwedische Presse den „Lasermann“. Parallelen zum NSU Das Bundeskriminalamt stieß 2012 im Zuge der NSU-Ermittlungen auf den Lasermann-Fall und machte Parallelen zwischen dem schwedischen Killer und dem NSU aus: Wie das Terrortrio hatte auch Ausonius im Untergrund gelebt und seine ausländischen Opfer willkürlich ausgewählt. Wie Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt hatte er Banken überfallen und als Fluchtfahrzeug wiederholt ein Fahrrad benutzt. Für die Taten hatte er stets Autos angemietet, auf einige seiner Opfer feuerte er mit einem Revolver mit Schalldämpfer. Der Lasermann aus Schweden könnte daher eine „mögliche Blaupause“ für das Handeln des NSU geliefert haben, mutmaßte das BKA in einer Analyse von 2012. Zumal Ausonius in einem „Field Manual“ der rechtsextremen Organisation Blood&Honour, aus deren Kreisen viele NSU-Unterstützer stammen, als Vorbild für den rechtsterroristischen „führerlosen Widerstand“ in Ländern wie Deutschland ausdrücklich erwähnt wurde. In den Fokus deutscher Ermittler war Ausonius bereits ein Jahr nach seiner Festnahme im Juni 1992 in Stockholm geraten. Es ging damals um den Mord an der Garderobenfrau Blanka Zmigrod im Frankfurter Westend. Sie war in der Nacht auf den 23. Februar 1992 auf ihrem Heimweg von der Arbeit mit einem Kopfschuss getötet worden. Der Täter hatte dem Opfer die Handtasche gestohlen und war mit einem Fahrrad geflohen.

via berliner zeitung: Schwedischer Rechtsradikaler „Lasermann“ – Schwedische Spur im NSU-Prozess

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Berner Polizist kann sich nicht erinnern

Zwei Polizisten der Kapo Bern sagten am Dienstag im Neonazi-Prozess gegen die NSU in Deutschland aus. Einzelheiten zur Ermittlung der Tatwaffe konnten sie jedoch nicht liefern. Einer der Berner Polizisten hatte gegen einen mutmasslichen Mittelsmann bei der Beschaffung der Mordwaffe vom Typ «Ceska» ermittelt. Er sollte über eine Vernehmung dieses Mannes aus dem Jahr 2007 Auskunft geben, erinnerte sich aber nicht mehr an Einzelheiten. Ihm wurden am Dienstag daher immer wieder Passagen aus dem Vernehmungsprotokoll vorgelesen, woraufhin der Polizist sagte: «Wenn es da so steht, dann wird es so gewesen sein.» Der mutmassliche Mittelsmann habe nach eigenen Angaben von der «Ceska» nichts gewusst, sagte der Polizist. Dass sie mit einem auf seinen Namen lautenden Waffenerwerbsschein gekauft wurde, habe er sich nicht erklären können. Die «Ceska» war von den NSU-Terroristen bei neun ihrer zehn Morde verwendet worden. (…) In diesem Prozess sagen nun zwei Berner Polizisten aus. Es geht um einen Zeugen aus dem Berner Oberland, den sie vernommen hatten. Auf dessen Namen wurde der Waffenschein jener Pistole ausgestellt, die in der ausgebrannten Wohnung zum Vorschein gekommen war. Worauf die Befragung der Polizisten hinausläuft, will die Pressestelle des Münchner Gerichts nicht sagen: «Die Einvernahme der beiden Kantonspolizisten ist letztlich dem Unmittelbarkeitsgrundsatz geschuldet. Nach deutschem Prozessrecht zählen nur unmittelbare Beweise, zeugen sollen nicht aus Akten zitiert werden, sondern erneut direkt befragt werden», sagte eine Sprecherin gegenüber der Zeitung «Der Bund». Eine Spur des Bundeskriminalamtes hatte bereits 2004 nach Bern und einer hier ansässigen Waffenhandlung geführt. Die in der Brandruine gefundene Pistole war in der Tschechoslowakei hergestellt und an einen Berner Oberländer verkauft worden. Dann gelangte sie in die Hände von Waffenhändlern und ging schliesslich in einer ostdeutschen Nazi-Boutique über den Ladentisch. Im Auftrag von Ralf Wohlleben – Funktionär der rechtsextrem Partei NPD – wurde sie dort gekauft und an die NSU-Mitglieder Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos weitergegeben.

via 20min: Berner Polizist kann sich nicht erinnern

siehe auch:; Berner sagen im Neonazi-Prozess aus. Zwei Berner Kantonspolizisten sagen am Dienstag und Mittwoch am Münchner NSU-Prozess aus: 
Bei der spektakulären Mordserie wurden zehn Menschen getötet. In neun Fällen führt die Spur der Waffe nach Bern. Es war die Seriennummer 034 678 der Pistole, welche die Ermittler der Berner Kantonspolizei zu Anton G. führte. Auf seinen Namen war der Waffenschein der Ceska 83, einer für das Militär der Tschechoslowakei entwickelten Pistole, ausgestellt worden. Am 20. Januar 2012 schlugen die Polizisten zu und verhafteten den IV-Rentner zu Hause in einer Gemeinde im Berner Oberland. (…) Bereits 2004, als die Hälfte der Morde begangen waren, hatte eine erste Spur des Bundeskriminalamts zur Waffenhandlung Schläfli und Zbinden in Bern geführt. Diese verlor sich vorerst. Erst später konnte die Spur der Ceska 83 nachverfolgt werden. Die Waffe war Mitte der 1990er Jahre für 1250 Franken von einem Solothurner Generalimporteur angeboten worden. Das Berner Waffengeschäft verkaufte die Pistole 1996 an Anton G., der sie wiederum einem Töffkollegen, Hans M., übergab. Dieser hatte nach der Wende einige Jahre in Ostdeutschland gelebt. Mithilfe zweier Waffenlieferanten soll die Ceska vom Thunersee nach Jena gelangt sein, wo sie 1999 oder Anfang 2000 über den Ladentisch der Neonazi-Boutique Madley ging – und damit in die Hände von Carsten S. geriet. Dieser kaufte die Pistole im Auftrag von Ralf Wohlleben, Funktionär der rechtsextremen Partei NPD, und gab sie in Chemnitz weiter: an Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt. Weil G. und M. in München nicht vor Gericht erschienen, wurden sie von einem Schweizer Staatsanwalt in Thun vernommen. Mehrere deutsche Beamte nahmen an der Befragung teil. Laut Titz werden diese zu einem späteren Zeitpunkt ebenfalls vernommen. Laut einem Insider werden die Aussagen der Berner Polizisten dahingehend von Wichtigkeit sein, als sie von der Verteidigung des Angeklagten Wohlleben in Zweifel gezogen werden.

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Besuch bei NSU-Angeklagter – “Paulchen Panther” in Zschäpes Zelle

Die mutmaßliche NSU-Terroristin Zschäpe hat nach SWR-Recherchen im Gefängnis bemerkenswerten Besuch bekommen. Eine Mitgefangene durfte bei ihr übernachten. Das Besondere: Die Frau zeigt sich im Netz mit Bildern des “Rosaroten Panthers”. Es wirkt wie ein schlechter Scherz: Beate Zschäpe bittet in der Haft darum, mit einer Mitgefangenen sprechen zu dürfen – und das Gefängnis lässt eine Frau zu ihr, die in ihrem Umfeld mit dem Rosaroten Panther in Verbindung gebracht wird. Also genau der Comicfigur, die die mutmaßliche Terrorzelle NSU für ein widerliches Bekennervideo genutzt hat, in dem die Mordopfer verhöhnt werden. Doch genau das ist Anfang Mai 2014 nach Recherchen des SWR in der Justizvollzugsanstalt München Stadelheim passiert. Zschäpe hatte sich an das Personal gewandt und gesagt, sie brauche jemand zum Reden. An diesem Tag hatte sie schon vormittags vor Gericht über Unwohlsein geklagt und von einer schlechten Nachricht für sie gesprochen. Im Gefängnis bot man ihr einen Seelsorger an – doch Zschäpe wünschte eine bestimmte Mitgefangene zum Reden. (…) Der Besuch kam zu den Akten. Doch inzwischen ist die Frau nicht mehr in Haft. Sie erzählt dem SWR von der Zeit mit Beate Zschäpe – und präsentiert sich im Internet mit dem Spitznamen “Pinky” und Bildern des Rosaroten Panthers. Das sei aber schon vor der Haft ihr Markenzeichen gewesen, ein Straßenname, sagt sie. Zschäpe habe das lustig gefunden. Überhaupt sei die Angeklagte eine “liebe und nette Person, die wie eine Mutter für sie gewesen” sei.

via tagesschau:Besuch bei NSU-Angeklagter – “Paulchen Panther” in Zschäpes Zelle

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Blaupause aus Schweden für NSU-Terror?

Verdacht: Ermittlungen dümpeln vor sich hin. Zahlreiche Fragen zum deutschen und europäischen Neonazi-Terrorismus sind weiter ohne Antwort. Dabei ist es fast drei Jahre her, dass sich der Nationalsozialistischen Untergrund (NSU) zu erkennen gab. Nach einem Banküberfall am 4. November 2011 in Eisenach haben sich Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos angeblich selbst gerichtet: Einige Tage später stellte sich die mutmaßliche Mittäterin Beate Zschäpe. Gemeinsam mit vier Helfern des NSU ist sie seit fast eineinhalb Jahren angeklagt im Münchner NSU-Prozess. Der fördert kaum etwas über die zehn Morde, diverse Banküberfälle und Bombenanschläge zutage, was nicht durch parlamentarische Untersuchungsausschüsse dokumentiert ist. Eine nahezu offene Flanke bei den NSU-Ermittlungen sind die weitreichenden internationalen Kontakte des deutschen Neonazi-Terror-Netzwerkes. Viele Spuren führen nach Skandinavien, manche enden bei dem deutsch-schwedischen Staatsbürger John W. A. Ausonius. Man nennt ihn den »Laserman«, weil das Gewehr, mit dem er zwischen August 1991 bis Januar 1992 in Stockholm und Uppsala zehn rassistische Mordanschläge verübte, mit einer Laserzieleinrichtung versehen war. Eines seiner Opfer starb, die anderen wurden zum Teil schwer verletzt. Ausonius finanzierte seinen Lebensunterhalt durch Bankraub. Bei den Überfällen benutze er Fahrräder und mietete Fahrzeuge. Der Mann war nachweislich mehrfach in Deutschland gewesen. Er soll dabei mit einem deutschen Reisepass auf den Namen Manfred Tilo Ulbrich gereist sein. Der wurde am 17. Februar 1992 in Dresden ausgestellt. Das jedenfalls kann man inzwischen sogar schon in Büchern nachlesen. In damaligen Veröffentlichungen der Blood&Honour-Bewegung wurde Ausonius als Vorbild hingestellt. Und so liegt eine Schlussfolgerung des Bundesamt für Verfassungsschutz aus dem Januar 2012 nahe: »Es besteht die Möglichkeit, dass die Jenaer Rechtsextremisten durch die im Jahr 2000 veröffentlichte Publikation ›Field Manual‹ Kenntnis von den durch Ausonius verübten Anschlägen auf Ausländer erhalten haben und dessen Vorgehensweise als ›Blaupause‹ für die Taten des ›Trios‹ diente.«

via nd: Blaupause aus Schweden für NSU-Terror?

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Dossier Rechtsterrorismus / articles about right-wing terrorism:
Nationalsozialistischer Untergrund – Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos, Beate Zschäpe. Polizistinnenmord, Rohrbombe, Thüringer Heimatschutz (THS)
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„Reisegruppe Brandt“ offenbart erneut neonazistisches Netzwerk

Vor dem Hintergrund der Berichte der „Welt am Sonntag“ über einer Reise bundesdeutscher Neonazis nach Südafrika, fordern MdL Katharina König und MdB Martina Renner, ehemalige Mitglieder der Landtagsfraktion DIE LINKE im Thüringer  NSU-Untersuchungsausschuss: „Dringend geklärt werden muss, welche Informationen über Aufenthalte und Waffentraining bundesdeutscher Neonazis, darunter auch V-Leute, in Südafrika beim Bundesnachrichtendienst (BND), beim Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) und gegebenenfalls ausländischen Geheimdiensten vorlagen und ob diese Informationen, sofern sie auch im Kontext der NSU-Aufklärung Relevanz haben, den Untersuchungsausschüssen vorgelegt wurden.“ Es sei keine Neuigkeit, dass Tino Brandt sich mehrfach in Südafrika aufhielt und dort Schießübungen stattfanden. Diese Informationen habe es bereits seit Anfang der 2000er Jahre bei antifaschistischen Gruppen – auch in Thüringen – gegeben und sie seien von diesen öffentlich und in Publikationen thematisiert worden. König widerspricht ausdrücklich den Aussagen anderer Mitglieder des Thüringer Untersuchungsausschusses, dass die Informationen über die Reise des Tino Brandt nach Südafrika dem Untersuchungsausschuss im Thüringer Landtag nicht vorgelegen hätten. „Ebenso ist die Gewalttätigkeit Brandts durch die Aktenkenntnisse insbesondere aus den Dokumenten der Thüringer Justiz ersichtlich gewesen“, betont König und verweist exemplarisch auf einen Überfall in Gräfenthal, an dem Tino Brandt beteiligt war. Entscheidender seien jedoch, so König und Renner, die Zusammenstellung der nun in Rede stehenden neonazistischen Reisegruppe um Tino Brandt und deren Verbindungen zum NSU, zum Unterstützerumfeld und zum neonazistischen Netzwerk „Blood & Honour“. Martina Renner dazu: „Organisiert durch das extrem rechte Netzwerk ‘Hilfskomitee Südliches Afrika’ reisten im Oktober 1999 – wenige Wochen, nachdem Claus Nordbruch, über den die Flucht des untergetauchten Trios nach Südafrika organisiert werden sollte, in Thüringen zu Vortragsveranstaltungen war – 17 Personen nach Südafrika. Neben Tino Brandt nahmen an der Reise weitere bundesweit aktive rechte Kader und Führungspersonen teil, über welche sich erneut die neonazistischen Netzwerke offenbaren und bei denen teilweise von einem Kennverhältnis zu wichtigen Personen aus dem NSU-Unterstützerumfeld ausgegangen werden muss.“

via bundespresseportal: „Reisegruppe Brandt“ offenbart erneut neonazistisches Netzwerk

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Nationalsozialistischer Untergrund – Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos, Beate Zschäpe. Polizistinnenmord, Rohrbombe, Thüringer Heimatschutz (THS)
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Zahlte der Staat für Afrika-Trip von V-Mann Brandt?

Tino Brandt, V-Mann des Verfassungsschutzes, war tief in die internationale Neonazi-Szene verstrickt. Das belegen bisher unbekannte Fotos von der Reise einer rechtsextremen Gruppe nach Südafrika. Der junge Mann auf dem Bild reckt ein Gewehr in den Himmel, trägt eine Sonnenbrille und ist von Männern umgeben, die meist eine Glatze haben und ebenfalls Waffen präsentieren. Wehrsport in der Wüste. Aufgenommen wurde das Bild 1999 in Südafrika, und der Sonnenbrillenträger ganz links auf dem Foto ist ein alter Bekannter von Polizei und Geheimdiensten: Tino Brandt, Gründer der NSU-Vorläuferorganisation Thüringer Heimatschutz (THS) und bis zum Mai 2001 V-Mann des thüringischen Verfassungsschutzes. Zurzeit sitzt er in Untersuchungshaft, weil er mit Kinderpornos gehandelt haben soll. Die Bilder belegen, dass Brandt mit Waffen umgehen konnte und dass er Verbindungen in die internationale Neonazi-Szene pflegte. Und sie werfen die Frage auf, was die Sicherheitsbehörden von den militanten Eskapaden ihres V-Manns wussten. Möglich ist, dass Brandt das teure Flugticket aus der Staatskasse bezahlt wurde, um an Informationen über die Szene am Kap zu kommen. (…) Die 17-köpfige rechtsextreme Reisegruppe besuchte damals unter anderem Claus Nordbruch. Der 53-Jährige lebt seit Jahren in Südafrika und publiziert in rechten Medien; zeitweilig gehörte er der NPD an. Auch nach Deutschland pflegt der Publizist Kontakte zu Gleichgesinnten. So hielt er am 19. September 1999 für den THS im Stadtteilzentrum Lisa in Jena-Lobeda einen Vortrag über den Verfassungsschutz – unter dem Deckmantel eines “Bildungswerks für Politik und Kultur”.

via welt: Zahlte der Staat für Afrika-Trip von V-Mann Brandt?

siehe auch: Neonazi reiste wohl auf Staatskosten. Die Landtagsfraktion der Grünen in Thüringen will auch in der kommenden Legislaturperiode einen Untersuchungssauschuss zur Aufklärung des NSU und die Verantwortung staatlicher Stellen rund um das NSU-Trio einsetzen. Das sagte der innenpolitische Sprecher der Fraktion, Dirk Adams, der “Welt”: “Wir wissen lange noch nicht alles und benötigen mehr Aufklärung.” In zwei Wochen wählt Thüringen den Landtag; der Abschlussbericht des NSU-Untersuchungsausschusses wurde vor zwei Wochen vorgelegt.

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Der NSU-Quartiermacher

Neue Videoaufnahmen des MDR belasten den mutmaßlichen NSU-Helfer und Neonazi Matthias D. aus dem Erzgebirge. Am 19. Oktober 2010 besuchte Matthias D. Beate Zschäpe in der Frühlingsstraße 26 in Zwickau. Bevor D. draußen an der Haustür des Mehrfamilienhaus klingelte, öffnete er wie selbstverständlich den Briefkasten, nahm kurz einen Brief heraus und legte ihn wieder hinein. Oben im Treppenhaus umarmte Zschäpe den hochgewachsenen Mann, dessen Nachnamen sie zu ihrer Tarnung schon mal benutzte, sie nannte sich dann „Liese D.“ Auch an der Klingel stand D.s Name. Der Internetanschluss im Haus lief über ihn, der Mietvertrag ebenfalls. Und dennoch will Matthias D. weder von der wahren Identität, noch von der Herkunft und den mörderischen Machenschaften seiner Kameraden, die er über ein Jahrzehnt mit abtarnte, gewusst haben. Vier heimlich installierte Überwachungskameras speicherten auch diesen Kontakt im letzten Unterschlupf von Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Zschäpe in Zwickau. Die Ende 2011 aufgefundene Festplatte mit Filmaufnahmen soll insgesamt 20 Stunden Material enthalten. Die Kameras wie auch Schallschutz, Safe und Sicherheitstüren dienten der rechten Terrorgruppe zum „Selbstschutz“ sagt die Landtagsabgeordnete Kerstin Köditz (Die Linke), für sie sind das alles Hinweise, die auf einen kriminellen Hintergrund schließen lassen. Auch Waffen wurden in der von D. angemieteten Wohnung gehortet.  Mehrere Freunde und Unterstützer hatten Zugang zum Unterschlupf. Die jetzt vom MDR-Magazin „Fakt“ erstmalig gezeigten Filmaufnahmen aus dem Versteck offenbaren den engen Kontakt auch zu Matthias D. (…) Das Bundeskriminalamt geht davon aus, dass Eminger seinen Kameraden D. für das Trio „akquiriert“ habe. Immer wieder wurde allerdings im Zuge der NSU-Ermittlungen der Fehler gemacht, langjährige Neonazis wie unter anderem den Angeklagten Holger G. als bloße Paladine zu verharmlosen. So geriet der unauffällige D. bereits zwischen 1998 und 2003 nicht ins Visier der Überwachungsoperationen „Terzett“ und „Drilling“, niemand achtete auf den Kraftfahrer mit dem braunen Faible. Dabei war er 2000 auch mit der „Zielperson“ Mandy S. gut bekannt. Auch der Chemnitzer „Blood&Honour“-Anführer Thomas S. verkehrte mehrmals bei mit der kleinen elitären „Weißen Bruderschaft“. „Überzeugter Rechtsextremist und sehr gewalttätig“ Matthias D. wurde 1975 in Lichtenstein geboren, zuletzt war der gelernte Fleischer in einer Spedition tätig. Nach bisherigen Erkenntnissen gilt es als nicht wahrscheinlich, dass D. Spitzel des sächsischen Verfassungsschutzes war, dafür scheint auch seine politische Relevanz innerhalb der damaligen Organisationen zu unbedeutend. Allerdings ist bisher nichts bekannt geworden über die Ergebnisse der Finanzermittlungen durch das BKA zu seiner Person. Spätestens 1996 lag dem Landesamt für Verfassungsschutz in Sachsen ein Bericht über eine Kreuzverbrennung im Stil des „Ku-Klux-Klan“ vor, an der auch D. beteiligt gewesen sein soll, außerdem hieß es, er sei ein „überzeugter Rechtsextremist und sehr gewalttätig, der nur selten keine Waffe (Butterfly-Messer und Schreckschusspistole) bei sich führe“. Auch diese Haltung teilte D. mit dem späteren NSU-Trio, dessen Mitglieder in dieser Zeit ähnlich bewaffnet auftraten. Der damalige Berichterstatter, ein Spitzel des sächsischen Verfassungsschutzes, brachte D. sogar mit mehreren Brandstiftungen in Verbindung.

via bnr: Der NSU-Quartiermacher

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Bizarrer Nazi-Roman soll NSU-Plan verraten

In den USA haben die “Turner-Tagebücher” von William Pierce traurige Berühmtheit erlangt. In rechten Kreisen gelten sie als Kult. Im NSU-Prozess könnte der Roman eine entscheidende Rolle spielen. Hat das NSU-Trio seine Serie von zehn Morden und zwei Sprengstoffanschlägen allein geplant und ausgeführt oder gab es eine übergeordnete Struktur mit einem strategischen Plan? Die Ermittler gehen bisher davon aus, dass das Trio die Taten allein beging. Das aber will das Oberlandesgericht (OLG) München im Prozess gegen Beate Zschäpe und vier Mitangeklagte jetzt offenbar kritisch hinterfragen. Denn das Gericht hat vor der Sommerpause ein ungewöhnliches Beweismittel in den NSU-Prozess eingeführt, das ab der nächsten Sitzung am 4. September im Prozess erörtert wird – einen Roman, der auf mehrfache Weise mit dem NSU verknüpft ist. Verblüffend sind vor allem personelle Verflechtungen zwischen dem Autor und dem NSU-Umfeld, die eine ganz andere Vermutung nahelegen könnten: dass nämlich das Trio in eine weit verzweigte, womöglich internationale Struktur eingebunden gewesen sein könnte. Der Titel des Romans lautet “Die Turner-Tagebücher”. Verfasst hat ihn der Gründer der amerikanischen Nazi-Organisation “National Alliance” (NA), William Pierce. Der Held der Geschichte beschreibt in Ich-Form seinen Kampf gegen das “System”, das von Juden beherrscht sei. Er schließt sich einer kleinen Zelle “arischer” Kämpfer an, die sich nach und nach mit weiteren Zellen zu einer mächtigen Untergrundorganisation verbindet. Am Ende gewinnt sie ihren “Rassenkrieg” mit einer Serie nuklearer Explosionen und der Zerstörung der “Zentren des Systems”, New York und Tel Aviv In rechtsextremen Kreisen in Amerika und Europa gilt das Werk als Kult. Schon mehrfach soll es Terroristen zu ihren Taten inspiriert haben, etwa den amerikanischen Rassenfanatiker Timothy McVeigh, der 1995 ein Regierungsgebäude in Oklahoma in die Luft sprengte und dabei 168 Menschen tötete. Auch beim “Nationalsozialistischen Untergrund” um Beate Zschäpe sieht das Bundeskriminalamt “gewisse Parallelen” zu den “Turner-Tagebüchern”, wie es in einer BKA-Analyse heißt. Dazu gehöre das Prinzip des “führerlosen Widerstands”, die Geldbeschaffung durch Banküberfälle und die auch im Roman geschilderte willkürliche Ermordung von Imbissbetreibern, im Roman als “Orientalen mit dunklen, gekräuselten Haaren” beschrieben. Außerdem seien deutsche Übersetzungen auf den Computerfestplatten der beiden mitangeklagten NSU-Helfer Ralf Wohlleben und André E. gefunden worden.

via hajo funke: Bizarrer Nazi-Roman soll NSU-Plan verraten

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