Brauchen wir Maria – ja!

Notizen zum Vortrages von Christa Meves beim Initivkreis katholischer Laien und Priester auf dem Katholikentag in Mainz 1998

Notizen während des Vortrages von Christa Meves beim Initivkreis katholischer laien und Priester auf dem Katholikentag in Mainz 1998 (Mitschrift)
Anmerkung: Der gesamt folgende Text ist eine Übertragung der handschriftlichen Notizen, gemacht auf besagtem Vortrag. Die AutorInnen versichern, nach bestem Wissen und Gewissen alles niedergeschrieben zu haben. Sämtliche Äußerungen wurden von den AutorInnen so verstanden und sind eine reine Wiedergabe. Die zeitweise eingeflochtenen Meinungen der AutorInnen, die als solche kenntlich gemacht sind, dienten einzig der Kompensation – die Teilnahme an einer Veranstaltung mit Christa Meves wäre ohne diese nach Ansicht der AutorInnen eine seelische Grausamkeit! Die zahlreichen Rechtschreibfehler im Text wurden von den AutorInnen nicht verbessert, da sie keine inhaltlichen Unklarheiten erzeugen, die AutorInnen aber keine Lust und Nerven hatten, den Vortragstext der Meves nochmals lesen zu müssen, nachdem sie schon nach dem Erleben des Vortrages die starke Lust nach BTM verspürt hatten – und für sie gilt noch immer der Grundsatz: KEINE SUCHT WEGEN CHRISTA MEVES! (bevor jemand auf falsche Gedanken kommt – selbstverständlich meinen wir einzig in Deutschland legale Drogen und Giftstoffe – also Nikotin, Koffein und Alkohol…)

14.30; Aula FH; beim eintritt rechts Bücher-/Infotisch Iunitiativkriese, spendenkasse, unterschriftenliste für verschärfung gotteslästerungsparagraph, zweieinhalb Jahrgänge Der Fels und A5-flugis Initiativkreise links: Büchertisch meves / Christiana-verlag in L-Form; signeiert, ua. Auch Lexikon Konservativis-mus (Stocker-Verlach) u. Abschied vom Abendland (Motschmann) Vor Tür: Material Katholische Pfadfinder europas

Unkostenbeitrag für Initiativkreis: 10 DM für 2 Veranstaltungen in Aula anstelle von 30 DM für ganzer Tag, Unterschriftenliste auch am Gutenbergplatz (Platz in Mainz; dok); Stand mit Papstbild, für Vortsoß in BT, wie auch versch. CSU-Politiker unterstützen; Initiativkreis: Zusschluß 16 Diözesesn als Ggnpol zu kirchenevolksbegehren, zur Hervorhebung der vom Papst gewünschetn christl. Vorgaben; Meves: Kurzbiographie, 5 Mio verkaufte dtsprachige Exemplare, Orden

Auftakt Meves: BRAUCHEN WIR HEUTE NOCH MARIA – JA!

Maria existentiell nötig als Vorbildgestalt aus psychologischer Sicht; die Wundertätigkeit gottes pseudo-realistischer Bibeldiffamierung entgegenstellen (zB Talkshows) Glauben = radikales Gottvertrauen, bedingungsloses und vorbehaltloses JA zu Gottes Willen, Annahme u. furcht vor Übernatürlichem zurückdrängen; Maria als Vorbild in dieses Vertrauen:

Notwendigkeit des JA der Mutter zum ungeborenen Leben, wir wissen es alle und zahlen es alle mit durch steuern -> daher geburtenärmstes Land der Welt -> folgeerscheinung und Probleme, da marianische Seele der Mutter weint; jedes Kind ein kind Gottes, von gott anvertraut -> die Maria in der Mutter sagt: Schmähungen sind mir egal!

Lebensbericht Pfarrerfamile aus Siebenbürgen; nach große Probleme in ihr urdeutsches Vaterland ausgewandert; wenn moderne Frauen auf Mütterliches in ihnen hören, also gegen die Vermännlichung oder Verkopfung!

Mutterliebe hoher wert, in christl. Sinn kein höherer Wert als Nächstenliebe, für Gesellschaft ist der Beruf der Mutter wertvollster aller Lebensaufträge; Wirtschaftl. Krise wegen geburtenrückgang durch Pille etc seit 1966 -> Rente kann nicht mehr gezahlt werden -> so direkt wirkt es sich aus, wenn das marianische Ja zum egoistischen NEIN wird -> damit geht die Gesellschaft dem Volkstod entgegen!

An Vorbild Marias halten, dann wissen wir, wie moderne Eltern mit Kindern umgehen sollen, dann sind sie immun gegen die mißbräuchlichen einflüsse einer Emanzipation

Hirnforschung USA bestätigt, daß emotional getönte betreuung mit viel kommunikation (mit musika-lischer zUgabe – maria wird wundervoll gesungen haben (sic…)) das allernötigste ist für die ent-wicklung des Gehirns und der Intelligenz. Radikales JA Grundvoraussetzung für körperliches u., seelisches Gelichgewicht der Menschheit. Kinder, die die Präsenz der Mütter u. das Stillen empfin-den, werden gesünder und kräftiger – ggn Kindernahrung, Muttertier hat ja alles dabei.

Psychotherapeutische erfahrung: verheerend und levbensverächtend ist die längere trennung der Kinder von der Mutter durch Krankheit, heim (u. indiurrekt: Arbeit). Unangemessener Lebensstart dieser art führt zu depressiven Charaktereigenschaften (grundsätzlich suchtgefährdet, unordent-lich, schwer erträglich, aggressiv -> Kriminalität und Terrorismus bei einschleifung [Meinung der AutorInnen: die Meves´schen Engramme...]. epidemisch auftretende Depression = schwer heilbare Fehlentwicklung durch fehlende frühkindliche Pflege [Meinung der AutorInnen: Brutpflege Muttertier]

Marienfrömmigkeit trägt bei zu Aufwachsen seelisch gesunder Kinder unter den Fittichehn ihrer Mutter; Marienverehrung Zeichen dafür seelische Verwüstung in Industrieländern durch Vergesen der Verehrung Marias, eine Geisel des seelisch zerstörten Menschen trifft zuerst die Herzen der Unschuldigen: Kinder mit seelischer störung ð ohne Marianischen geist läßt sich die Liebe nicht entfalten, bleibt gespür für Liebesoipfer und erfahrung verloren ð Marienverehrung Anfang des echten menschseins, ohne diese versinkt Menschheit hinter Tiere, in Anarchie etc

Himmlischer Vater bleibt immer der eigentümer der Geistseele unserer Kinder, Kind hat Leihgabe des Schöpfers an mutter zu bleivben; Marianische Liebe darf nicht in überstarke Mutterliebe wer-den, da sonst Macht ausgeübt wird über die heranwachsenden; damit würden Kinder von Erfüllung eigenständiger Lebensziele abgehalten Daher Teufel heute bei uns zentral alles darangesetzt, Marienverherung abzuschaffen, das Ja zum Kind [hallo Nonnen!]. Geist der Frau: nicht nur Möglichkeit, zu leben und Bildung wie Männer (und manchmal bessere Noten u. Leistungen wie diese in der Schule); geist der Frau ist gottgehorsame Frömmigkeit und Mütterlichkeit / Teuflischer Geist: der Dürrewahn, der Frauen der Weiblichkeit entkleidet / Mütterlicher, marianischer Geist gleichzeitig im Geiste Gottes enthalten

Feminismus / alice Schwarzer: 170.000 Scheidungen, 130.000 Scheidungswaisen pro Jahr wg. Emanzipation und Kampf der Frauenen gegen die Männer, da Vater Sklave werden soll [Meinung der AutorInnen: Alice, die du angeblich an all dem Schuld haben sollst - wir lieben dich dafür!!!]. Weitere Vorbildfkt. Maria: bleibt still im Hintergrund (bei Jesus bis zuletzt am Kreuz), aber treu an siener Seite bis zuletzt -> von Johannes Auftrag erteilt, Mutter aller zu sein -> Ansprechpartner für uns alle

bei krebskranker Frau mit 6 Enkeln für genesung in Messen gebetet -> Krebs verschwand -> erlebt in tiefer Dankbarkeit

durch Abfall von Gott sittliche Verrohung u. Irrlehren beschwören wir gewiß Gottes Zorn herauf, Maria mit ihrer fürsorglichen Liebe umgibt uns mit schutzmantel -> Fürsprache Marias erbitten.

Glaubensgewißheit durch Marienverehrung, ICE 20 km weg, beten für angehörige u. Verletzte, daß ihenn Maria u. wundermächtiger Gott zur Seite stehen kann; Aufnahme Marias in himmel dogma seit 1950 – Pius XI; Schluß mit Mariengebet aus faust

Bei Abmoderation schon auf Weg zu Bücherstand zum verkauf ihrer Bücher; Anwesend: ca. 300 ZuhörerInnen, meist deutlich über 35, auch einige uniformiert PfadfinderInnen europas, diverse Nonnen etc.

  1. dokumentationsarchiv 3. Juni 2011 um 21:58 (Bearbeiten)

    „Fanpost“ – Email von Peter Pioch – Europäische Ärzteaktion (EÄA) vom 23.02.2000
    From: Europ.Aerzteaktion@t-online.de (Europ.Aerzteaktion)
    To: archiv@dokklarsfeld.de
    Subject: Ihre Internetseite über Christa Meves in tripod.de
    Date sent: Wed, 23 Feb 2000 14:19:30 +0100
    Europäische Ärzteaktion, Ulm

    Sehr geehrter Herr Peter!
    Soeben bin ich durch Zufall auf der Seite: intern „Die marianische Seele der Christa Meves“ gelandet. Sie haben uns damit einen guten Dienst erwiesen. Es dürfte wohl kaum ein besseres Beispiel geben, wie unsinnig inflationär der Begriff „rechts…“ gebraucht wird. Die hier angeführten Organisationen sind sämtlich zwar konservativ, aber wohl kaum wirklich als rechtsradikal zu bezeichen. (Die Moon Sekte man ausgenommen, was immer auch dort von Chr. Meves veröffentlicht wurde, wird kaum mit ihrer Genehmigung erschienen sein.)
    Ihr Beispiel macht wieder einmal überdeutlich klar, daß ihr Haß sich gegen die Familie und gegen Ordnung schlechthin richtet. Sie haben allerdings schlechte Karten… Ich nehme mir die Freiheit heraus, aus Ihren Aussagen einige kommentiert in Medizin und Ideologie zu veröffentlichen. Es freut mich zu hören, daß unser Informationsblatt wohl doch einiges bewegt, sonst würden sie nicht dagegen wettern. Merke: Was nicht angegriffen wird – das taugt nichts. Man darf heute jede Meinung vertreten. Nur konservativ – bewahrend – darf man nicht sein. Da hört jede Toleranz auf. Die Intoleranz mit der man uns heute begegnet, hat Methode. Es ist nicht das erste Mal, daß in Deutschland Menschen in die Ecke gedrängt werden. Für manche von uns ist dies nun das zweite Mal.

    Herzliche Grüße – Peter Pioch

    Fanpost wird bei uns sofort beantwortet – wir haben auch hier nichts zu verbergen…
    From: Dokumentationsarchiv Beate Klarsfeld – archiv@dokklarsfeld.de
    To: Europ.Aerzteaktion@t-online.de (Europ.Aerzteaktion)
    Subject: Re: Ihre Internetseite über Christa Meves in tripod.de
    Date sent: Wed, 23 Feb 2000 19:46:55 +0100

    Sehr geehrter Herr Pioch,
    ich freue mich, in Ihnen einen kritischen Leser gefunden zu haben und freue mich schon auf Ihre Kommentierung in „Medizin und Ideologie“, ich wäre Ihnen dankbar, mir diese per Email zuzusenden, damit auch ich mich daran erfreuen kann. Wie Sie zu Recht schreiben: „Merke: Was nicht angegriffen wird – das taugt nichts.“ Etwas erstaunt bin ich über Ihren Eindruck, ich „wettere“ im Artikel von 1998 gegen „Medizin und Ideologie“ – der Wortlaut aus dem Artikel ist: „Auch die Spanne ihrer Artikel ist weit – sie reicht von Publikationen der rechtsextremen Moon-Sekte wie integral oder Familie über Medizin und Ideologie der Europäischen Ärzteaktion (EÄA), vom mittlerweile mit Criticon vereinten konservativ heute über die rechtskatholische Zeitschrift Der 13., in dem sie eine eigene Serie bekam, bis hin zum Rheinischen Merkur – Christ und Welt, dessen Mitherausgeberin sie ist.“ Ihre Zeitschrift wird hier nur als eine von vielen angeführt, in der Texte von Frau Meves zu finden sind. Insofern bitte ich Sie, sich in Ihrer Kommentierung auch am Original zu orientieren. Kritisch kommentiert wird in meinem Artikel der Vortrag wie die Person von Frau Meves sowie die Initiativkreise.

    Was Sie zu dem Schluss bringt, mein „Hass“ richte sich gegen „Familie und die Ordnung“ bitte ich Sie, mir zu erklären, da ich dies nicht nachvollziehen kann; zumal Hass ein relativ starkes Gefühl ist. Ich kann Ihnen jedoch versichern, dass ich für Frau Meves keinerlei Gefühle hege. Was mich traurig stimmt an Ihrem Brief ist die in meinen Augen intollerante Ausdrucksweise an seinem Ende, mit der Sie – für mich – scheinbar jede Kritik an Frau Meves, ihren Theorien oder auch nur dem, was ich als „rechtskatholisch“ oder „rechtskonservativ“ bezeichne (wobei Sie mir sicherlich zustimmen werden, dass es sich hierbei um eine genauere Positionsbestimmung innerhalb eines breiten Meinungsspektrums handelt, so gibt es meines Wissens nach zB. einige, die um nichts in der Welt als katholisch in einem Atemzug mit dem BDKJ genannt werden wollen) als intollerant bezeichnen, so als hätte ich eine absolute Wahrheit angegriffen, die sich niemand zu kritisieren wagen dürfe – auf mich wirkt das eher als totalitäre Meinungsdiktatur denn als ein konservatives Bewahren.

    Eine weitere Frage beschäftigt – nicht nur – mich, insofern freue ich mich, Ihnen nun direkt schreiben zu können – warum führt die EÄA im Zeitschriftentitel das Wort: „Ideologie“, und wie viele ihrer Mitglieder sind eigentlich Ärzte; sie sind z.B. meines Wissens nach Dipl.Ing.

    Mit freundlichen Grüssen – stefan peter

    PS: Ich hoffe jedoch, daß sie in Ihrer unten nochmals angefügten Antwort die GfbAEV des Rechts-Anwalts Rieger nur versehentlich als nicht rechtsextrem bezeichnet haben…

    ###########################
    On 23 Feb 00, at 14:19, Europ.Aerzteaktion wrote…
    Stefan Peter, 02-2000

    Nachtrag, Juli 2000

    Unseres Wissens nach stand bis heute noch nichts in „Medizin und Ideologie“, und so wir nicht falsch informiert sind, ist Pioch demnach wohl vor allem ein Mensch, der viel heisse Luft und wenig Taten zustande bringt. Dem entspricht auch die Postille „Medizin und Ideologie“, deren tieferer Sinn im schrankenlosen Zusammenstoppeln von Meldungen anderer Publikationen liegt und die alles ist, nur keine eigenständige und schon gar keine anspruchsvolle Publikation.

  1. Pingback: „Deutschlands führende Homophobe“ kommt nach Donaustauf | dokumentationsarchiv

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