Stimme aus dem Sumpf – Gerhard Löwenthal knüttert wieder!

Rechtsaußen-Multifunktionär agiert gegen „linksextremistische Verleumder“

Der Wiesbadener Journalist Gerhard Löwenthal, für die Zeitung Zeit-Fragen der rechten Polit-Sekte Verein für psychologische Menschenkenntnis – VPM ein: „ausgewiesenen Kenner des kommunistischen Totalitarismus“, andernorts bekannt für „ultra-konservative Gegenpropaganda“ im Rahmen des längst vergessenen ZDF-Magazins, kämpft seit über 50 Jahren gegen die kommunistischen Unterwanderung und Subversion. Die Methoden des Journalisten, Initiators, Funktionärs, Mitglieds und Referenten zahlloser Organisationen rechter Provenienz entsprechen zum Teil denen bürgerlicher Anti-Antifa-Aktionen des emeritierte rechte Bonner Professor Hans-Helmut Knütter.

So bot der jüngste Löwenthal-Auswurf in der Rechts-Postille Criticon, seine Kolumne: „Linksextremistische Verleumder“, eine krude Mischung aus Totalitarismustheorie und Hetze gegen Linke oder von ihm dafür gehaltenen. Zu nennen sind die „einseitige und wissenschaftlich unseriöse Anti-Wehrmachtsausstellung des notorischen Linksextremisten Hannes Heer“, das Aufgreifen der Knütterschen Hetzkampagne gegen den Journalisten Anton Maegerle, die eine Bedrohung durch Neofaschisten zur Folge hatte, die Diffamierung der antifaschistische Publikation blick nach rechts („Hier werden grundsätzlich alle Nicht-Linken verunglimpft“) und des Handbuchs deutscher Rechtsextremismus aus dem Elefanten Press-Verlag („Instrument der Denunziation nicht-linker Politiker und Publizisten“) sowie die seltsam anmutende Kritik am „Maßnahmenkatalog der Streitkräfte gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit“, bei dem Löwenthal die ausschließliche Verwendung des Begriffes „Rechtsextremismus“ („ganze neunundzwanzigmal“) moniert, während „Linksextremistische Erscheinungen [sic] … mit keinem einzigen Wort vor[kommen].“

Der dies schreibt, ist „jahrelanger Wanderer in rechten Welten“ und wettert dabei gegen „Diffamierungskampagnen“, die „mit geradezu rattenhafter Wut von jenen Alt-68ern inszeniert“ werden, die „Verwahrlosung durch Nicht-Erziehung zu ihrem Prinzip erhoben, die Drogenfreigabe und züglelose Promiskuität propagieren“ . Der rechtsextremen, ausländerfeindlichen Junge Freiheit (JF) erklärt er: „Die Unterwürfigkeit gegenüber der political correctness – dieser neudeutschen Umschreibung von Zeitgeist, einem Begriff den ich mit Medienlynchjustiz übersetze – ist erschreckend und verspricht wenig Gutes für die Zukunft des Vaterlandes, wenn es nicht zu einer wirklichen Wende kommt.“

Im Geiste diese Wende agiert er seit Jahrzehnten in zahlreichen Zusammenhängen rechts der Union. Unter anderem dies führte dazu, daß er im letzten Jahr die Klage gegen die Erwähnung in der Grafik: „Das rechtsextremistische Netzwerk“ verlor, in der Löwenthal mit der von ihm mitgegründeten Konservativen Aktion (KA) namentliche Erwähnung fand und findet. Das Ziel der Löwenthalscher Agitprop offenbart er unbewußt den Zeit-Fragen: „Einer der Grundsätze der psychologischen Kriegsführung heisst: Alles solange wiederholen, bis die Leute es kapiert haben. Das ist nach meiner Erfahrung, nach 52 Jahren Journalismus (…) etwas Entscheidendes.“ Löwenthal muß es wissen, schließlich wiederholt er sich seit über 50 Jahren.

stefan peter (Der Rechte Rand 52 (5-98)

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