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ANTISEMITISM? NOT ON MY INTERNET!

The Movement is organising a European Action Day against Fascism and Antisemtism on the 9th November 2014. In November we invite you to report antisemitic hate speech to the Hate Speech Watch. Report any online content (on social meda, websites, news sites, comments etc) that expresses hate speech against jewish people just for their identity, content that spreads fascistic ideas, or content that denies holocaust itself. The Movement is inviting you to express zero tolerance towards antisemitic hate speech and recommends that you speak up against antisemtism immediatelly when and where you read it. Ignorance can be interpreted as silent agreement, so it is very important that we counterargue in the moment it appears so other readers will see that it is not acceptable. If you fight ignorance you actually shiled out the spread of hatred. The Movement will organise different online actions around a selected number of hate speech reports. (…) Over the past years, anti-Semitism and anti-Semitic attacks have been on the rise in the majority of European countries. Calls to ban religious slaughter and ritual circumcision (e.g. Poland, Denmark) threaten the religious practice of both Muslims and Jews, attempts to “whitewash” history and distort the facts of the Holocaust by nationalist groups (e.g. Hungary’s Fidesz party and their “German Occupation Memorial”) are on the rise and there have been deadly terror attacks on Jews in Toulouse (2012) and Brussels (2014). In the United Kingdom during the summer of 2014, the reported anti-Semitic attacks rose by 400%, compared to last year’s data. In France nearly twice as many  anti-Semitic actions or threats were registered up to the end of July, against the same period of last year. Why 9 November?  “Kristallnacht”- The Night of Broken Glass9 November commemorates the “Kristallnacht” aka “The Night of Broken Glass” or the “Novemberpogrome”, which is also considered as symbol of the beginning of the Holocaust. This night in 1938 involved an organized destruction of thousands of Jewish businesses and homes in Munich, as well as the beating and murder of Jewish people.

via nohatespeechmovement: ANTISEMITISM? NOT ON MY INTERNET!

#Lucke verärgert und ahnungslos – #AfD lädt rechte Vordenker ein

Die AfD befindet sich im Aufwärtsschwung. Doch die Debatten über einen zu starken Rechtsdrall reißen nicht ab. Ein umstrittener Kongress rückt die Partei plötzlich sogar in die Nähe der “Hooligans gegen Salafisten”. Eigentlich läuft es blendend für die AfD und Bernd Lucke. Seit Mai sitzt die Partei im Europaparlament, seit einigen Wochen auch in drei Landtagen. Auch die bundesweiten Umfragen dürften dem Parteichef ein Strahlen ins Gesicht zaubern. Hier liegt die AfD seit Anfang September konstant zwischen 7 und 10 Prozent. Viel besser könnte es eigentlich nicht laufen. Doch nun muss sich Lucke erneut mit einem Thema herum plagen, das ihn so gar nicht begeistern dürfte. Ärger bereitet dem AfD-Chef diesmal der Landesverband in Nordrhein-Westfalen. Das Aufsehen um die Krawall-Demo am Wochenende in Köln hat sich noch nicht gelegt, da muss sich Lucke die Frage gefallen lassen: Wie nah steht seine Partei den gewaltbereiten Hooligans? Zumindest so viel lässt sich sagen: Teile der AfD fühlen sich in der Nähe der neuen Rechten offenbar gar nicht so unwohl. Was ist passiert? Die fünf nordrhein-westfälischen AfD-Bezirksverbände wollen am 22. März in Witten einen Wissenskongress veranstalten. Zu diesem sind auch Jürgen Elsässer und Andreas Popp eingeladen, zwei populäre Verschwörungstheoretiker. Besonders Elsässer, der in Witten über die Frage “Regieren uns die Medien?” sprechen soll, gilt als einer der Vordenker der neuen Rechten. “Er bedient ein Feld zwischen rechtspopulistisch und rechtsextrem”, sagt der Politikwissenschaftler Gero Neugebauer. Im April trat Elsässer bei einer Veranstaltung der Berliner AfD, im Juli bei der “Mahnwache für den Frieden” auf dem Potsdamer Platz auf. Zu Wochenbeginn urteilte der 57-Jährige in seinem Blog, die Demo in Köln sei gut gemeint gewesen, aber schlecht gelaufen. Abschließend schrieb er: “Wenn ich was zu sagen hätte, würde ich einen von HoGeSa als Redner zur nächsten Demo für Frieden und Souveränität einladen. Sonntag, 9. November, 13 Uhr, vor dem Bundeskanzleramt. Aber vermutlich kommen die Jungs auch ganz von alleine… Aber denkt dran: Keine Gewalt!”

via ntv: Lucke verärgert und ahnungslos – AfD lädt rechte Vordenker ein

Nazi-Liste „Entartete Kunst“ – X = Vernichtung

Akribisch dokumentierten die Nazis die Enteignung „entarteter Kunst“. Die Liste war lange verschwunden. Jetzt macht die taz sie durchsuchbar. Das Abkürzungsverzeichnis steht auf Seite fünf und beginnt mit A = Aquarell, B = Bestand im Magazin des Reichsministeriums für Volksaufklärung und Propaganda. Es endet mit V = Verkauf, X = Vernichtung. 482 Seiten mit akkuraten Schreibmaschinenbuchstaben. Es ist die bürokratische Bilanz eines staatlich angeordneten Verbrechens – etwa 20.000 Kunstwerke konfiszierten die Nazis 1937 und 1938 in der Aktion „Entartete Kunst“ aus deutschen Museen. Diffamiert wurde nahezu alles, was heute als moderne Kunst gilt. Über 600 der Bilder, Grafiken und Skulpturen wurden in einer Schähausstellung gezeigt, die von München aus durch mehrere deutsche Städte zog. Viele der Werke wurden verkauft, die meisten ins Ausland. Andere wurden verbrannt. Ein X für Vernichtung tippten die Verwalter in Goebbels Propagandaministerium anschließend in die Zeile „Stand“ der Liste, mit der sie die Aktion dokumentierten. Das Verzeichnis entstand auf dem Schreibtisch des Kunsthistorikers Dr. Dr. Rolf Hetsch, Referent in der Abteilung Bildende Kunst. Er notierte Künstler, Werktitel, Maltechnik und den Name des Händlers, dem das Bilder zum Verkauf übergeben wurde. Manchmal wurden Buchstaben oder Zahlen mit spitzer Schrift von Hand ergänzt. Dann am Ende jeder Zeile steht der Verkaufspreis: 200 Dollar für einen Kandinsky in Öl, vierzig Schweizer Franken für eine Graphik von Otto Dix. Der Händler beide Male: Dr. Gurlitt.

via taz: Nazi-Liste „Entartete Kunst“ – X = Vernichtung

Polizei ermittelt gegen Mitglied der “Berserker Pforzheim” #hogesa #nohogesa

Mit offenem Mund steht er da, den Kinn-Bart zu einem Streifen rasiert, die rechte Hand zum Hitler-Gruß ausgestreckt. Unter seiner Jacke blitzt ein Shirt hervor, „Berserker Pforzheim“, steht darauf. Aufgenommen wurden die Fotos des jungen Radikalen am Sonntag in Köln, als Hooligans und Neonazis gegen Salafisten demonstrierten – und sich mit Polizisten prügelten. Gegen das Berserker-Mitglied aus der Region wurde nun ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. „Es laufen diverse Verfahren, unter anderem auch dagegen“, sagte der Kölner Polizeisprecher André Faßbender der PZ. Über konkrete Ergebnisse der etwa 40 Mann starken Ermittlungsgruppe könne er sich dagegen erst in einigen Wochen äußern. „Wir müssen ähnlich viel Material auswerten wie beim Loveparade-Unglück“, sagt Faßbender.

via pz news: Polizei ermittelt gegen Mitglied der “Berserker Pforzheim”

siehe auch: Auch Rechtsextreme aus Pforzheim bei Kölner Krawallen dabei. Tausende Hooligans und Rechtsextremisten inszenierten in Köln bei einer Demonstration, die sich gegen Salafisten wenden sollte, ihre Brutalität. Experten sehen in den Straßenschlachten eine neue Qualität von Gewalt. „Immer wieder kamen Ströme von fahnentragenden Hools dazu“, meldete per live-Ticker der „Kölner Express“ – darunter auch die „Berserker Pforzheim“. Ausweislich eines Fotos, das der PZ zugespielt wurde, sind tatsächlich mehrere Glatzen mit Shirts zu sehen – mit eben dieser runenähnlichen Schrift versehen, wie sie in rechtsradikalen Kreisen üblich ist. Dem Staatsschutz der Polizei ist auf PZ-Anfrage eine solche Gruppierung unbekannt. (…) Die auf der Fahne abgebildete Zahlenkombination „2.6.6.2.“ deutet laut dem Staatsschutz-Sprecher zum einen auf den Rockerclub „Bandidos“ hin, die den Code mit „Bandidos Forever, Forever Bandidos“ übersetzen. „2“ steht für „B“, den zweiten Buchstaben des Alphabets, „6“ für „F“, den sechsten Buchstaben). Es könnte aber auch, dieser Logik folgend, „Berserker Forever, Forever Berserker“ heißen; WER SEID IHR HOOLIGANS? Warum sie an Gewalt Spaß haben, wie viel Nazi ihn ihnen steckt, warum sie sich plötzlich gegen die Salafisten verbünden. Normalerweise treffen sie sich zum „Ackermatch“, einer organisierten Schlägerei im Wald oder auf einem Feld. Am Sonntag haben sie einen neuen Austragungsort für ihre brutalen Schlägereien gefunden: die Kölner Innenstadt.  WER SEID IHR HOOLIGANS? BILD zeigt acht fiese Gesichter der Kölner Krawalle; Pforzheimer Neonazis an Krawallen beteiligt. Bei dem Hooligan-Aufmarsch in Köln waren am Wochenende auch Rechtsradikale aus der Region dabei. Die Karlsruher Polizei ermittelt jetzt, ob sie Gewalttaten verübt haben. Hooligans aus der Region haben bei dem Kölner Aufmarsch mitgemischt Fotos und Videoaufnahmen zeigen es deutlich: Ganz vorne mit dabei waren Rechtsradikale aus Pforzheim. Sie tragen Transparente mit der Aufschrift “Berserker Pforzheim” und brüllen ausländerfeindliche Parolen. Die Gruppierung ist der Polizei bislang nicht bekannt – sie vermutet, dass sie entweder aus dem Umfeld der gleichnamigen Neonazi-Band oder des rechtsradikalen Motorradclubs “Berserker MC” stammen. Dass Hooligans aus der Region Karlsruhe in Köln mit dabei waren, verwundert Kenner der Szene nicht – soll es doch ein Karlsruher gewesen sein, der das Netzwerk “Hooligans gegen Salafisten” gegründet hat.

Fotogalerie: Hooligan-Demonstration in Köln

Beiträge zu #HoGeSa / #NoHoGeSa unter http://bit.ly/nohogesa

Auf die Fresse gegen Gewalt

Über zu wenig Aufmerksamkeit kann sich die Gruppe “Hooligans gegen Salafisten” (HoGeSa) nicht beklagen, seit sich ihre Mitglieder am Sonntag in Köln Straßenschlachten mit der Polizei geliefert haben. Während Politiker über eine “neue Qualität der Gewalt” diskutieren und ein Verbot der nächsten HoGeSa-Demonstration prüfen, werden die Hooligans im Netz parodiert und verspottet. Seit Donnerstagabend gibt es auf Facebook eine zweite Gruppe, die sich HoGeSa abkürzt: Die “Hooligans gegen Satzbau” sind nach eigenem Bekunden eine “Initiative gegen RECHTSchreibung”. In schwarz-weiß-roter Runen-Optik bietet sie “Deutsch-Korrektur”, macht etwa die Original-HoGeSa darauf aufmerksam, dass sich die Diskussion nicht um “Salatfisten” dreht und verbessert deren Kommasetzung wie Orthografie (“zusammenhalten ist ein starkes Verb und wird klein und zusammen geschrieben”). Außerdem bewirbt sie das Buch “Die Endlösung der Dudenfrage”.

via sz: Auf die Fresse gegen Gewalt

Grevesmühlen : Fackelmarsch statt Laternenumzug

Neonazis zogen Sonntagabend mit Kindern durch die Stadt / Aktivisten: Zivilgesellschaft und Behörden haben versagt. Neonazis haben Sonntagabend in Grevesmühlen offenbar einen genehmigten Laternenumzug als Vorwand für einen Fackelmarsch durch die Stadt genutzt. „Von den angekündigten Kindern mit selbst gebastelten Lampions war nicht viel zu sehen. Stattdessen marschierten Neonazis und deren Kinder mit Fackeln ungestört durch Grevesmühlen“, kritisiert die Sprecherin einer Aktivistengruppe, Lisa Krug. Sie spricht von einem Kollektivversagen der Zivilgesellschaft und staatlicher Behörden. „Es war erschreckend zu sehen, wie 120 Leute mit Fackeln und nicht mit Laternen vom Thinghaus aus durch die Stadt ziehen konnten“, so Krug. Beim Umzug vorne mit dabei gewesen seien der NPD-Kreistagsabgeordnete David Böttcher und der mehrfach vorbestrafte Sven Krüger. Letzterer war 2011 vom Landgericht Schwerin wegen Hehlerei und unerlaubten Waffenbesitzes zu vier Jahren und drei Monaten Haft verurteilt worden. Seit Anfang dieses Jahres soll er wieder auf freiem Fuß sein. Kritik übt Lisa Krug an der Polizei. Nicht die Beamten, sondern eigens eingeteilte Ordner hätten den Schutz der Veranstaltung übernommen. „Während der Aufzug in Formation durch den Stadtkern von Grevesmühlen marschierte, kontrollierten einige der eingesetzten Beamten lieber die Funktionsweise der Kaffeemaschine an einer örtlichen Tankstelle oder lasen Zeitung in ihren Einsatzfahrzeugen“, so Lisa Krug. Nach einer Stunde sei „der als Lampionumzug getarnte Fackelmarsch wieder zum Thinghaus zurückgekehrt“. Dort hatte an dem Sonntag unter Schirmherrschaft des NPD-Kreisverbandes Nordwestmecklenburg ein Tag der offenen Tür stattgefunden.

via svz: Grevesmühlen : Fackelmarsch statt Laternenumzug

Fachhochschule der Polizei in Aschersleben – Staatsschutz ermittelt wegen Hakenkreuz-Schmierereien

Nachdem eine Ausstellung zu den Verbrechen des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ (NSU) in der Fachhochschule der Polizei in Aschersleben mit Hakenkreuzen beschmiert wurde, ermittelt nun eine fünfköpfige Gruppe beim Staatsschutz. (…) Unbekannte hatten in der Schule eine Ausstellung zu den Verbrechen des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ (NSU) mit Hakenkreuzen beschmiert. Das Gebäude ist normalerweise nur nach einer Einlasskontrolle zugänglich

via mz web: Fachhochschule der Polizei in Aschersleben – Staatsschutz ermittelt wegen Hakenkreuz-Schmierereien

siehe auch: Hakenkreuz-Schmierereien in Aschersleben Der Schock an der Fachhochschule der Polizei sitzt tief. Unbekannte beschmieren eine Wanderausstellung zum Thema „Die Opfer der NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen“ mit Hakenkreuz. Rektor Frank Knöppler will lückenlose Aufklärung unterstützen. An der Fachhochschule der Polizei in Aschersleben sitzt der Schock tief. Bisher unbekannte Täter haben eine Wanderausstellung zum Thema „Die Opfer der NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen“ mit einem Hakenkreuz und einem Schriftzug beschmiert. Die Exposition, die auch im Landtag bereits zu sehen war, stand bis vorgestern im Foyer des Hörsaals – als visuelle Ergänzung von Lehrinhalten zum Rechtsextremismus. Just in dem Moment, als die Sozialwissenschaftlerin und Ausstellungsmacherin Birgit Mair eintraf, um einen Vortrag zum Thema vor Studierenden und Lehrkräften zu halten, sind die Schmierereien – unter anderem ein 40 mal 40 Zentimeter großes Hakenkreuz – aufgefallen.

10.000 für rechte #HoGeSa – Demo in Berlin angemeldet #nohogesa

Aufmarsch »Gegen Salafisten, Islamisierung und Flüchtlingspolitik« am Brandenburger Tor. Zu der für den 15. November in Berlin geplanten rechten Demonstration sind laut einem Medienbericht 10.000 Teilnehmer angemeldet worden. Wie der RBB unter Berufung auf die Polizei in der Hauptstadt meldet, soll der rechte Aufmarsch unter dem Motto »Gegen Salafisten, Islamisierung und Flüchtlingspolitik« um 15 Uhr am Brandenburger Tor beginnen. Der Anmelder habe zunächst nur 1.000 Teilnehmer angegeben, es handele sich laut RBB um einen Mann aus dem Sauerland, der aus dem Umfeld des virtuellen Rechts-Netzwerkes »Hogesa« stamme.

via nd: 10.000 für rechte HoGeSa-Demo in Berlin angemeldet

siehe auch: Hooligans melden 10.000 Demonstranten für Berlin an. Die Veranstalter der Hooligan-Demo planen im großen Stil: Am Brandenburger Tor wurde Platz für 10.000 Teilnehmer angemeldet. Fraglich ist, ob so viele kommen werden. Für eine Hooligan-Demonstration am 15. November in Berlin hat der Veranstalter mittlerweile 10.000 Teilnehmer angemeldet. Die Polizei bestätigte einen Bericht des rbb. Bislang war von 1.000 Teilnehmern die Rede. Sie wollen sich unter dem Motto “Gegen Salafisten, Islamisierung und Flüchtlingspolitik” am Brandenburger Tor versammeln. Berlins Innensenator Frank Henkel (CDU) hatte angekündigt, dass die Versammlungsbehörde ein Verbot prüfen werde. In Köln hatten sich am vorigen Sonntag 4.500 gewaltbereite Hooligans mit Rechtsextremen versammelt und die Polizei angegriffen. Eine für Mitte November angekündigte Demonstration von Hooligans in Hamburg hat der Anmelder inzwischen abgesagt. (…) Nach rbb-Informationen rechnen die Berliner Behörden bereits bei einer Demonstration am 9. November direkt am Reichstag mit möglichen Ausschreitungen. Hinter der Kundgebung steht demnach die rechtsgerichtete Reichsbürgerbewegung. Ob auch Hooligans daran teilnehmen wollen, sei derzeit noch unklar, sagte der Polizeisprecher

Streit in Bamberg Rechte Parolen mit Pfefferspray erstickt

Mit Pfefferspray ist in Bamberg eine Auseinandersetzung zwischen Studenten und Rechtsextremisten beendet worden. Die Studenten waren laut Polizei von dem Trio aus der rechten Szene angegriffen worden. Die Polizei ermittelt. Laut Polizei war es zunächst zu einem Wortgefecht zwischen den Studenten und zwei 19 und 23 Jahre alten Rechtsextremisten sowie deren 19-jähriger Begleiterin gekommen. Dabei machte der 23-Jährige den Ermittlern zufolge mit Hitlergruß und rechten Parolen seine Gesinnung deutlich. Der 19-Jährige stellte in der Diskussion außerdem ein tätowiertes Hakenkreuz zur Schau. Daraufhin eskalierte die Situation. Schläger im Klinikum Als einer der beiden Rechtsextremisten versuchte, einen der Studenten ins Gesicht zu schlagen, sprühte eine noch unbekannte Person den Angreifern Pfefferspray in die Augen. Die beiden Männer aus der rechten Szene musste zur ambulanten Behandlung in ein Klinikum gebracht werden.

via br: Streit in Bamberg Rechte Parolen mit Pfefferspray erstickt

Children’s home worker arrested after making Nazi salute amid scenes of violence in Glasgow in wake of referendum vote

DARRAN Murray – who can be seen in our pictures making a Nazi salute – was caught on video with a bottle of Buckfast, shouting obscenities to TV cameras and singing pro-Union songs. A CARE worker in a children’s home has been arrested after he was seen on video making a Nazi salute amid shameful scenes of violence after the independence referendum. Darran Murray, a senior residential worker, has been reported to the procurator fiscal and is under investigation. The 37-year-old was photographed just behind police barricades as officers attempted to separate hundreds of rival supporters in Glasgow’s George Square the night after the poll. Murray can be seen in our pictures extending his arm in a Nazi salute. He was caught on video with a bottle of Buckfast, shouting obscenities to television cameras and singing pro-union songs. Images of the disorder were beamed across the world on TV and social media. Police set up a special unit to investigate. A police source said: “Darran Murray was one of those we arrested at a later date. “He was identified and traced as a person we wished to speak to in connection with the scenes of violence and disorder in George Square. “We said at the time we would trace those responsible for any criminality. As a result several people have been reported to the fiscal.” The source added: “He was seen, and photographed in national media, engaging in anti-social behaviour during the disturbance.” A social work source said: “Someone wandering around George Square shouting sectarian remarks while swinging a bottle of Buckfast is not someone we would welcome working with and influencing vulnerable young children.

via dailyrecord: Children’s home worker arrested after making Nazi salute amid scenes of violence in Glasgow in wake of referendum vote

Antisemitism Re-Emerging in Russia, Moscow Jewish Writer Says

A Moscow Jewish writer who attracted international attention three years ago for a column which declared that antisemitism no longer was a problem in the Russian Federation now says that her own experiences show that tragically this ancient “fear and hatred” is returning alongside other national hatreds. Alina Farkash, whose 2011 column sparked so much controversy, now says that despite all the external signs of progress for the Jewish community in Russia, there is an underlying sense of fear that the situation is going in the opposite direction. In her new article, she acknowledges that she can’t point to “something concrete” as being the source of her fears. Rather, she feels this way because of things that in other situations, she might have dismissed as “insignificant” like “some kind of caricature,” blog post, or joke in poor taste on television. But in the current environment in Russia, Farkash says that she feels what her parents and grandparents told her about antisemitism, and “despite all [her] cosmopolitanism and general enervation,” she now understands what they told her and realizes that she faces some of what they had to confront. Farkash recounts an anecdote her grandfather liked to tell as indicative of her feelings. According to his story, an old Armenian who was dying and with tears in his eyes asked his children to take care of the Jews. His children were shocked by what seemed to them to be “a strange request.” But the old Armenian explained why he had made that request: “Once they finish with [the Jews], they will immediately come after us!”

via interpretermag: Antisemitism Re-Emerging in Russia, Moscow Jewish Writer Says

Ukraine: Doch kein Schwenk nach rechts

Seit Monaten warnt vor allem Russland vor Rechtsextremismus oder gar Faschismus in der Ukraine. Das vorläufige Ergebnis der Parlamentswahl zeigt dagegen: Für Rechtsaußen-Politiker gibt es wenig Platz. Als am Sonntagabend um Punkt 20 Uhr die ersten Ergebnisse der Wählerbefragungen veröffentlicht werden, herrscht im Ukrainischen Haus Totenstille. Der Großbildschirm ist eingefroren, zu sehen ist ein rotes Kreuz – eine Fehlermeldung. Hier, in einem Museum auf dem Europaplatz in der Kiewer Stadtmitte, ist die Wahlkampfzentrale der Radikalen Partei des Rechtspopulisten Oleh Ljaschko (Artikelbild). Kein Jubel bricht aus, es gibt keine Party. Die Partei liegt bei rund sechs Prozent und schafft wohl gerade noch den Einzug ins Parlament. Dabei galt Ljaschko vor dieser vorgezogenen Parlamentswahl als ein einer der Favoriten. Ihm wurden Platz zwei und ein zweistelliges Ergebnis prognostiziert. (…) In Wirklichkeit sieht es eher nach einem Absturz aus. Noch im Sommer kratzten die Umfragewerte für die Radikale Partei an der 20-Prozent-Marke. Nun bekam sie ungefähr so viel, wie Ljaschko selbst bei der Präsidentenwahl im Mai. Damals wurde er mit rund acht Prozent Dritter. Und doch zieht Ljaschko jetzt mit einer eigenen Fraktion ins Parlament ein. Er verdankt es offenbar seinem Talent als Selbstdarsteller. Und möglicherweise der Hilfe von mächtigen Freunden, wie seine politischen Gegner behaupten. Feste Beweise dafür gibt es nicht, nur Hinweise. So tauchte Ljaschko oft in politischen Talkshows auf. Es waren TV-Kanäle, die den mächtigen Oligarchen aus der Umgebung des ehemaligen Präsidenten Janukowitsch gehören. Auch das staatliche russische Fernsehen lud Ljaschko gerne in Talkshows ein. Ljaschko wurde 1972 im nordukrainischen Tschernihiw geboren. Er wuchs in einfachen Verhältnissen in einem Waisenhaus auf. Studium an einer Fachschule, der erste Job in einer Kolchose. Sein Weg in die Politik führte über die Presse: Ljaschko war Redakteur bei diversen wenig bekannten Zeitungen. (…) Enttäuscht vom Wahlergebnis dürften auch die Nationalisten aus der Partei Swoboda (Freiheit) sein. Nach Wählerumfragen bekamen sie knapp über fünf Prozent. Es ist halb so viel wie vor zwei Jahren. Beobachter schließen nicht aus, dass es am Ende doch nicht reicht. Sollte Swoboda über Parteilisten den Wiedereinzug ins Parlament nicht schaffen, wäre sie nur über ein paar Direktkandidaten vertreten. Damit scheint der Höhenflug der Rechtspopulisten, die vor allem in der Westukraine ihre Hochburgen haben, zunächst gestoppt. Es ist fraglich, ob Swoboda nach diesem Wahlergebnis noch ihre Minister in der Regierung behalten kann. Der Rechte Sektor bleibt draußen Ganz draußen bleibt schließlich die rechtsextreme Partei Rechter Sektor. Sie bekam wohl unter zwei Prozent. Die Partei, die ihre Ideologie als “ukrainischen Nationalismus” beschreibt, wurde erst im Frühjahr aus diversen Splittergruppen gegründet. Unter ihren Mitgliedern waren auch gewaltbereite junge Männer, die während der Proteste im vergangenen Winter Straßenschlachten mit der Polizei führten.

via dw: Ukraine: Doch kein Schwenk nach rechts

siehe auch: Liste der rechtsextremen Abgeordneten in der neu gewählten Rada. Nach Rücksprache mit Kollegen haben wir uns entschieden, die weit rechts stehenden 13 Mitglieder des neuen Parlaments aufzulisten. Die Partei “Swoboda” ist an der 5-%-Hürde gescheitert, (auch wenn Oleh Tjahnibok in seiner Facebook-Seite hysterisch behauptet, dass die Zentrale Wahlkommission falsche Daten angebe), einige Swoboda-Arbgeordnete wurden aber direkt gewählt

Non-Russians Warned to Be Wary on National Unity Day

As nationalist groups prepare to stage street rallies nationwide on Nov. 4 to celebrate Russia’s National Unity Day, the leader of the advocacy group Federation of Migrants has advised non-Russian residents to exercise caution on the public holiday. “We recommend that [non-Russians] take care on this day, that they stay away from crowded places, be careful at train stations, on the metro, and on intercity trains and buses,” Muhammed Amin, president of the Federation of Migrants, said in quotes carried by the Interfax news agency. Moscow City Hall has approved requests to hold two nationalist marches in the city on Nov. 4, gatherings that have traditionally trumpeted such slogans as “Russia for Russians.” One of the marches will take place in Moscow’s southeastern neighborhoods of Lyublino and Marino, which are home to large numbers of Central Asian migrant workers. A maximum of 10,000 people are permitted to take part in the march, Interfax reported.

via themoscowtimes: Non-Russians Warned to Be Wary on National Unity Day

Leaders Of Greek Neo-Nazi Party, Golden Dawn, Hold Meeting In New York

Lead­ers of Golden Dawn, the neo-Nazi party of Greece, vis­ited New York dur­ing the week­end of Octo­ber 26 to meet with sup­port­ers. The Golden Dawn New York con­fer­ence fea­tured Geor­gios Epi­tideios, a for­mer gen­eral and Golden Dawn mem­ber of the Euro­pean Par­lia­ment, and Michalis Gian­nagkonas, head of the party’s West Attica Divi­sion. The gath­er­ing was held in Asto­ria, a his­tor­i­cally Greek-American neigh­bor­hood of New York, where the New York off­shoot of Golden Dawn was estab­lished in Sep­tem­ber 2012. Golden Dawn New York posted sev­eral pic­tures of the event on their web­site, which depict Epi­tideios and Gian­nagkonas speak­ing at a meet­ing and then vis­it­ing var­i­ous sites in Asto­ria, where they report­edly spoke to Greek-Americans about the polit­i­cal sit­u­a­tion in Greece. Greek-American lead­ers and Greek-American civic orga­ni­za­tions have strongly con­demned Golden Dawn. The atten­dance at their New York events sug­gests lit­tle sup­port in the Greek-American com­mu­nity for the extrem­ist party, which is known for attack­ing immi­grants in Greece and for its anti-Semitism.

via adl. Leaders Of Greek Neo-Nazi Party, Golden Dawn, Hold Meeting In New York

Streit in der Silberhöhe eskaliert – Kinder schlagen Zehnjährige krankhausreif

Im halleschen Stadtteil Silberhöhe ist am Mittwochnachmittag ein Streit zwischen einem Jungen und einem zehnjährigen Mädchen mit Migrationshintergrund eskaliert. Das Opfer wurde auf einem Spielplatz von Kindern verprügelt und musste daraufhin im Krankenhaus behandelt werden. Am Mittwochnachmittag gegen 16.30 Uhr ist auf einem Spielplatz in der Gustav-Staude-Straße im halleschen Stadtteil Silberhöhe ein Mädchen mit Migrationshintergrund von anderen Kindern geschlagen worden. Laut Polizei war es zu einem Streit zwischen dem zehnjährigen Opfer und einem Jungen gekommen, bei dem der Junge das Mädchen wegen ihres ausländischen Aussehens beschimpft hatte. Nach einer Rangelei habe der junge Angreifer etwa sechs bis sieben Freunde geholt, so die Polizei. Gemeinsam schlugen sie auf das Mädchen ein

via mz-web: Streit in der Silberhöhe eskaliert – Kinder schlagen Zehnjährige krankhausreif

siehe auch: Dunkelhäutiges Mädchen auf der Silberhöhe verprügelt. Im halleschen Stadtteil Silberhöhe ist eine 10-Jährige mit afrikanischen Wurzeln von anderen Kindern auf einem Spielplatz verprügelt worden. Dem Angriff soll ein Streit vorausgegangen sein. Laut Polizei wurde das Mädchen von einem Jungen wegen ihrer Hautfarbe beschimpft. Nach einer Rangelei kamen sieben bis acht gleichaltrige Kinder hinzu und gingen auf das Mädchen los. Die 10-Jährige wurde im Gesicht verletzt und musste im Krankenhaus behandelt werden. Ihre Angreifer konnten flüchten.
Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen, konnte die Identität der Angreifer bislang aber nicht klären. Das Mädchen stammt gebürtig aus Halle, ihr Vater aus dem afrikanischen Staat Niger. Erst Mitte September hatte eine Gruppe von Kindern und Jugendlichen auf der Silberhöhe eine Roma-Frau bespuckt und ausländerfeindlich beschimpft. Ihr Kleinkind wurde mit einem Lineal ins Gesicht geschlagen. In der Plattenbausiedlung schwelt seit Monaten ein Konflikt zwischen Anwohnern und Zuwanderern, darunter vielen Sinti und Roma. Unter anderem wurden Fassaden mit fremdenfeindlichen Parolen beschmiert.

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