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French National Front plagued by anti-Semitism

A recent study published by the Foundation for Political Innovation has dealt a blow to the legitimacy of France’s National Front, establishing a strong relationship between the NF and anti-Semitism in France. EurActiv France reports.  The study of anti-Semitism in French public opinion, published by the Foundation for Political Innovation (Fondapol) threatens to undermine attempts by the National Front to enter the French political mainstream. Anti-Semitism has little foothold in French society as a whole, but the study found a strong undercurrent of anti-Semitic feeling among the NF electorate.

via euractiv: French National Front plagued by anti-Semitism

Detekt: Diese kostenlose Antiviren-Software spürt Staatstrojaner auf

Bürgerrechtler haben eine Software veröffentlicht, die insbesondere Journalisten und Menschenrechtsaktivisten dabei helfen soll, Staatstrojaner auf dem eigenen Computer aufzuspüren. Detekt steht zum Download bereit. Um Staatstrojaner und ähnliche staatliche Überwachungs- und Schnüffelsoftware auf dem eigenen Computer aufzuspüren, haben der Digitale Gesellschaft e.V. in Kooperation mit Amnesty International, Electronic Frontier Foundation und Privacy International eine Open-Source-Software veröffentlicht. Die besondere Antiviren-Software hört auf den Namen Detekt, ist kostenlos und frei verfügbar und soll unerwünschte Software auf Computern mit dem Windows-Betriebssystem entdecken können. (…) Entsprechende Kontaktdaten, die Antivirensoftware Detekt zum Download sowie weiterführende Informationen finden sich auf dieser Website

via t3n: Detekt: Diese kostenlose Antiviren-Software spürt Staatstrojaner auf

Neonazi-Aktion im #Saarland #hogesa #nohogesa

Rechtsextremisten rufen im Saarland unter dem Namen „Saarländer gegen Salafisten“ („ #SaGeSa “) zu einer Mahnwache in Völklingen am Samstag auf. Die SaGeSa-Anmelder rechnen mit etwa 50 Teilnehmern. Auch online zeigen sie wenig Zuversicht auf höhere Zahlen: Auf den – regelmäßig abgeschalteten – Facebook-Seiten, im HoGeSa-Forum und auf Neonazi-Webseiten erklären sie, „bewusst mit einer kleinen Aktion“ zu starten, um dann „von Aktion zu Aktion größer zu werden“. (…) Eine aktuelle Mobi-Seite auf Facebook („Menschen von der Saar gegen Salafismus“) war am Mittwoch nur kurze Zeit online. Als impressumsrechtlich Verantwortliche agierte Patricia Wagner aus dem rheinland-pfälzischen Thaleischweiler-Fröschen. Die Seite verzeichnete mehr als 400 Likes – darunter nicht wenige, die eindeutig der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind – zum illustren braunen Reigen zählten Niels Berang („Sturmdivision Saar“), der NPD-Rechtsanwalt Peter Richter, der NPD-Vorständler Frank Schwerdt, Daniel Madalschek (Leiter der Jungen Nationaldemokraten in Thüringen), der bekannte Neonazi und Hamburger NPD-Funktionär Thomas „Steiner“ Wulff und Andre Huppert (mit Zweitprofil als „Andy Huppi“ – Arbeitgeber: „Öffentlichkeit Arbeit at Deutsche Reich“).

via bnr: Neonazi-Aktion im Saarland

siehe auch: Rechten-Demo in Völklingen angemeldet #hogesa #nohogesa. Nach Hooligan-Demonstrationen gegen Salafisten in Köln und Hannover planen nun Rechtsextreme im Saarland Aktionen gegen Islamismus. Die Initiative “Saarländer gegen Salafisten” (“SaGeSa”) hat für Samstag eine Mahnwache in Völklingen angemeldet, wie die Stadtverwaltung bestätigte. Die Initiative rechnet demnach mit etwa 50 Teilnehmern

Terroristen nutzen Neonazi-Service

Die Terrororganisation „Islamischer Staat“ (IS) nutzt für seine Kommunikation einen Internetdienst von Rechtsextremisten aus dem Ruhrgebiet. Wie das ARD-Politikmagazin „Panorama“ am Donnerstag berichtete, wird über den Server des Neonazi-Internetdienstes „0×300“ auch ein E-Mail-Konto der radikalislamischen Miliz verwaltet. In einer IS-Propagandaschrift geben die Dschihadisten als Kontaktmöglichkeit eine Adresse des deutschen Anbieters an. Der Service ist beliebt in der Neonazi-Szene, da er für deutsche Behörden offenbar nicht erreichbar ist. Hinter „0×300“ steht laut „Panorama“ mutmaßlich der Dortmunder Neonazi Dennis Giemsch, der für „Die Rechte“ im Dortmunder Stadtrat sitzt. Zahlreiche Anhänger seiner Partei beteiligten sich jüngst an den „Hooligans gegen Salafisten“-Aufmärschen in Köln und Dortmund. Das Verhältnis zu Islamisten scheint jedoch nicht bei sämtlichen Anhängern so ausgeprägt zu sein. So nahmen in der Vergangenheit „Die Rechte“-Aktivisten an Demonstrationen gegen Israel teil, zu denen von islamistischen Gruppen aufgerufen wurde.

via bnr: Terroristen nutzen Neonazi-Service

stellt Service, der von ISIS-Terroristen genutzt wird: Neonazi Dennis Giemsch

siehe auch: Kurios: IS nutzt deutschen Neonazi-Internetdienst. Seit Wochen machen Rechtsextremisten gegen Salafisten mobil, schwimmen mit im populistischen Sammelbecken “HoGeSa” und versuchen mit der Anti-Islamisten-Kampagne neue Anhänger zu gewinnen. Da dürfte es ihnen gar nicht gefallen, dass ausgerechnet die Terrormiliz “Islamischer Staat” (IS) für ihre Kommunikation einen Neonazi-Internetdienst nutzt. Nach Panorama Recherchen ist das “Medienzentrum” der Dschihadisten über einen E-Mail-Service erreichbar, den Rechtsextremisten zur sicheren Informationsübermittlung gegründet haben. Im IS-Propagandablatt “Dabiq” wird in der dritten Ausgabe (erschienen im Sommer) zur Kontaktaufnahme eine E-Mail-Adresse genannt, die über den Dienstleister “0×300″ betrieben wird. Interessenten sollen über diese Adresse mit dem “Al-Hayat-MediaCenter” der Terrormiliz in Verbindung treten können. In dem Online-Magazin “Dabiq”, das in mehreren Sprachen erscheint, wird auch zu Anschlägen in Europa aufgerufen. Hinter dem Service “0×300″ stehen Neonazis aus dem Ruhrgebiet. (…) Dem nordrhein-westfälischen Verfassungsschutz liegen Erkenntnisse vor, dass Rechtsextremisten “0×300″ zur verschlüsselten Kommunikation untereinander nutzen. Auch weitere Internet-Angebote sollen dem Zweck dienen, eine eigene Internet-Infrastruktur innerhalb der rechtsextremen Szene aufzubauen; Terrormiliz IS nutzt Internetdienst deutscher Neonazis. Betreiber soll Mitglied der Partei »Die Rechte« sein / Bericht über Verbindungen zum Service »0×300« – den sonst Kameradschaften und Rechtsradikale nutzen (…) Als »pikant« bezeichnet das NDR-Magazin die Tatsache, dass »ausgerechnet ein Anbieter aus der rechtsextremen Szene, die in den vergangenen Monaten verstärkt gegen Salafisten und den IS mobil gemacht hat«, den Dschihadisten Infrastruktur zur elektronischen Kommunikation bietet. Als Schlüsselfigur des rechtsradikalen Internet-Netzwerks gilt ein 29-jähriger Dortmunder Neonazis, der Anführer des 2012 verbotenen »Nationalen Widerstands Dortmund« gewesen sein soll und heute Landeschef der nordrhein-westfälischen Neonazi-Partei »Die Rechte« sei. Diese Partei, die unter anderem mit antisemitischen Anfragen im Rat der Stadt Dortmund für Schlagzeilen sorgte, beteiligte sich auch an den »Hooligans gegen Salafisten«-Aufmärschen.

Far-right leader praises Serbia’s ties with Russia

Three days after being temporarily released from a U.N. war crimes court for health reasons, Serbia far-right leader Vojislav Seselj told about 10,000 supporters on Saturday that his Balkan country must scrap EU integration and turn entirely to Russia. The Serbian firebrand, accused of recruiting notorious paramilitary forces during the Balkan wars, also said he wants to regroup his ultranationalist party to force an early election next year and “wipe away the pro-Europeans.” “We want integration with Russia. We do not want the European Union. That is where our enemies are,” Seselj told his supporters, some of whom carried posters of Russian President Vladimir Putin. Serbia has sought to balance its bid to become a member of the European Union and to maintain its close relations with Russia, its traditional Slavic ally. In a sign of close ties with Moscow, Serbia last month gave the visiting Putin a hero’s welcome, organizing a military parade to his honor. On Friday the nation’s two armies held a joint military exercise in north Serbia.

via stripes: Far-right leader praises Serbia’s ties with Russia

Rednerliste veröffentlicht – “Demo für Alle” in Hannover: Ein Auflauf der Erz-Homophoben

Vom Professor, der die “Heilung” Homosexueller unterstützt, bis zum reaktionären DLF-Moderator – die “Initiative Familienschutz” fährt am Samstag schwere Geschütze auf. Die Organisatoren der homphoben “Demo für Alle” am Samstag in Hannover haben am Mittwoch ihre Rednerliste bekannt gegeben. Der Protest richtet sich gegen Pläne der Landesregierung in Niedersachsen, an Schulen angemessen über Homosexualität aufzuklären. Ein entsprechender Gesetzentwurf (Drucksache 17/1333) hatte in der letzten Woche den Rechtsausschuss des Landtags passiert. “Unter dem Druck der Homo-Lobby will die rot-grüne Regierung damit ‘sexuelle Vielfalt’ und ihre Gender-Agenda in den Unterrichtsalltag der Kinder integrieren. Deshalb müssen wir jetzt handeln”, heißt es in dem Demo-Aufruf, der auch vor Sätzen aus der untersten Schublade nicht zurückschreckt: “Vor wenigen Tagen ist der erschreckende Untersuchungsbericht über die Pädophilie-Affäre der Grünen veröffentlicht worden. Dieselbe Partei versucht heute über die Schulpflicht flächendeckend das schützende Schamgefühl der Kinder zu zerstören.” Einer der angekündigten Redner auf der auf der Hetz-Seite “Politically Incorrect” fleißig beworbenen Veranstaltung ist Manfred Spieker, Professor für Christliche Sozialwissenschaften an der Universität Osnabrück. Er hatte kürzlich für Schlagzeilen gesorgt, als er bei einem Vortrag davor warnte, dass die “Lobby der Homosexuellen” daür kämpfe, dass “heterosexuelle und homosexuelle Orientierungen als gleichrangig bewertet” werden. Er kritisierte, dass der geplante Unterricht Kinder “zwingt, Homosexualität gut zu finden”.

via queer: Rednerliste veröffentlicht – “Demo für Alle” in Hannover: Ein Auflauf der Erz-Homophoben

Mit Nähe zu den #Hooligans – Aufmarsch in #Wilhelmshaven – #hogesa #nohogesa

In Wilhelmshaven will eine „Bürgerinitiative gegen IS-Terror in Deutschland“ protestieren. Die lädt auch die „Hooligans gegen Salafisten“ ein. Keine Waffen, keine Gewalt, keine Pyrotechnik und keine Vermummung: Die selbst auferlegten Beschränkungen der „Bürgerinitiative gegen IS-Terror in Deutschland“ (BGID) lassen ahnen, welches Klientel sie bei der von ihr angemeldeten Demonstration erwartet. Am 13. Dezember will die BGID in Wilhelmshaven gegen die vermeintliche Bedrohung durch den „Islamischen Staat“ in Deutschland aufmarschieren. Motto der Demonstration, die um 12 Uhr am Rathausplatz beginnen soll, ist: „Jeder ist willkommen außer Salaxxx.“ Doch in der Stadt weiß man offiziell nichts davon. „Bisher haben wir noch keine Anmeldung vorliegen“, sagt Arnold Preuß, der Pressesprecher von Wilhelmshaven. Offiziell hätte sich noch niemand bei ihnen informiert. Auch der Polizei sei noch nichts bekannt. Der Platz sei auch gar nicht frei: „Da findet der Wochenmarkt statt“, sagt Preuß. Auf Facebook wirbt die BGID allerdings gleich auf zwei Seiten für die Aktion. In dem Netzwerk der „Hooligans gegen Salafisten“ (HoGeSa) sorgt die Ankündigung jedoch auch für Irritationen. Sie scheinen sich überrumpelt zu fühlen. Erklärt die BGID auf Facebook doch: „Die Veranstaltung“ habe nichts „mit der HoGeSa zu tun“. Nicht ohne zu betonen: „Ihr seid natürlich trotzdem herzlich eingeladen.“ Zu der Aktion erwartet die BGID 1.500 Teilnehmer. Zur Ortswahl erklärt sie: „Warum Wilhelmshaven?“ – „Mittlerweile sind die Salafxxx hier im Ort.“ Nicht nur die Mobilisierungs-Facebook-Seite der BGID spiegelt die Nähe zur HoGeSa wider. Auch auf einer weiteren Facebook-Seite der BGID zeigt sich die Verbundenheit. Hier finden sich Berichte mit Bildern zu der Kundgebung der HoGeSa in Hannover.

via taz: Mit Nähe zu den Hooligans – Aufmarsch in Wilhelmshaven

The Feds Are Trying to Decimate the Aryan Brotherhood of Texas

This week, seven members of the Aryan Brotherhood of Texas ​were sentenced to prison, the latest result of a crackdown on the white supremacist prison gang stemming from a 2013 federal racketeering indictment out of Houston. But while the feds are working to wipe out this racist collective, the Brotherhood’s tentacles are even now spreading outside the confines of the prison system. The Aryan Brotherhood of Texas (ABT) emerged in the 1980s, adopting the name of a notorious California gang prison gang founded decades earlier. Legend has it the Texas inmates even asked the original for permission to start their own chapter. They ABT were initially feared for the brutal murders their members conducted while waging war with rivals, like the Aryan Circle and Texas Mafia. But as members got out, they organized on the streets and dove into the methamphetamine business. The Dallas/Fort Worth area is their stronghold, but they also have a presence in Houston and San Antonio. Although most of their founding and longtime members are in 24-hour lockdown units, their name and reputation elicits terror inside and outside the correctional system. The gang is known for their revenge killings and they live by the motto, “God forgives, brothers don’t.” Like most serious prison gangs, the Brotherhood operate with a “blood in, blood out” policy and their shot-callers are career prison gangsters who act as generals for the gang and issue orders from their cells in super max units.

via vice: The Feds Are Trying to Decimate the Aryan Brotherhood of Texas

Tulln (NÖ): Fan-Gesänge mit Hitlergruß?

Wieder ein Einzelfall! Bis zur ‚behördlichen Klärung‘ ruhen seine Parteifunktionen und weil er auch Angestellter (Regionalreferent) der Partei ist, wird Andreas Bors, Obmann der Tullner FPÖ, auch beurlaubt. Und das alles, weil ein Foto aufgetaucht ist, das ihn in einer verfänglichen Pose zeigt. Offensichtlich ein Hitlergruß. Bors ist da ganz anderer Meinung, aber die kaufen ihm nicht einmal freiheitliche Fans ab. Andreas Bors ist jung (25), hat aber schon eine lange Parteikarriere hinter sich. Zunächst als Tullner RFJ-Bezirksobmann, dann auch als Landesgeschäftsführer des RFJ , später als geschäftsführender Stadtparteiobmann der FPÖ und zuletzt auch als Bezirksobmann der Tullner FPÖ und als Regionalreferent der FPÖ NÖ. In den Parteiwindeln groß geworden sozusagen. Eine besondere Auszeichnung hat er aber durch das Lob von einem erhalten, der – na sagen wir – extrem rechts steht: Manfred Hubral ist stellvertretender Vorsitzender der neonazistisch orientierten Aktionsgemeinschaft für Politik (AfP). Das ist die Gruppe, die vor wenigen Wochen in Oberösterreich mit einem griechischen Neonazi von der „Goldenen Morgenröte“ und Neofaschisten von der Jobbik-Partei in Ungarn eine ‚Politische Akademie‘ abgehalten hat.

via stoppt die rechten: Tulln (NÖ): Fan-Gesänge mit Hitlergruß?

“Die Anstalt”: Und plötzlich sangen die Flüchtlinge

25 Jahre nach dem Fall der Mauer erinnerte “Die Anstalt” an das Unrecht, das heute geschieht – mit tausenden von Flüchtlingen, die vor den Grenzen Europas sterben. Es wurde in mehrerlei Hinsicht eine denkwürdige Ausgabe. Regelrecht ergriffen wirkten viele Zuschauerinnen und Zuschauer im Publikum, manch einer musste gar eine Träne verdrücken. Es war ein ungewöhnliches Ende, das “Die Anstalt” am Dienstagabend nahm. Ganz und gar nicht lustig ging es in den letzten fünf Minuten auf der Bühne zu. Plötzlich standen sie da, mehrere Flüchtlinge aus Syrien, die für den Frieden sangen. “Bitte Deutschland, behaltet euren Frieden”, sagte der Sprecher der Gruppe, nachdem er zuvor von der Zerstörung in seinem Heimatland sprach. „Genug Blut!“, rief er, selbst den Tränen nahe. “Hört auf mit dem Krieg!” Manche Themen sind so ernst, dass selbst Humor und Satire nicht weiterhelfen. So gesehen hätten die “Anstalts”-Leiter des ZDF kaum ein besseres Finale finden können als diesen in vielerlei Hinsicht denkwürdigen Auftritt des Flüchtlingschors. “Wir haben genug über Flüchtlinge geredet – jetzt wollen wir ihnen mal zuhören”, kündigte Kabarettistin Nessi Tausendschön die Flüchtlinge an (…) Zuvor lieferten sich Uthoff und von Wagner als DDR-Grenzschützer und Mitarbeiter der Grenzschutzagentur Frontex bereits ein mindestens so ernsthaftes wie unterhaltsames Wortgefecht. 20.000 Tote zähle man – “ganz ohne Schießbefehl”, gab von Wagner als Frontex-Mann zu bedenken und verglich die EU schließlich gar mit der DDR: Die habe einst Menschen gewaltsam daran gehindert, rauszukommen. Die EU hindere sie nun stattdessen daran, reinzukommen. Der Grenzschützer betonte, die DDR habe es in 40 Jahren bloß auf 800 Tote gebracht. “Und wir waren praktisch ein Unrechtsstaat”, sagte er und fragte den Frontex-Vertreter daraufhin verblüfft: “Und was waren Sie?” Dessen Antwort: “Friedensnobelpreisträger.”

via dwdl: “Die Anstalt”: Und plötzlich sangen die Flüchtlinge

siehe auch: Ergreifend. Großartig. Chor mit syrischen Flüchtlingen. Ein Eintrag von Bettina Kiwitt. Eine Sternstunde der Politsatire durfte ich am Dienstagabend miterleben. Schon lange bin ich ein Fan der Sendung “Die Anstalt”. Mit der Ausgabe am 18. November hat sich das Team um Max Uthoff und Claus von Wagner selbst übertroffen und sich das Allerbeste für den Schluss aufbewahrt. Es ging um Flüchtlinge aus Syrien. Gänsehaut-Momente. (…) “Die Anstalt” hat am Dienstagabend Flüchtlingen ein Gesicht und eine Stimme gegeben. Die Kabaretisten Uthoff und von Wagner echauffierten sich zunächst über die Flüchtlingspolitik der EU und hatten zuvor gründlich recherchiert. Etwa dass der im Vier-Wochen-Turnus vollzogene Umzug des EU-Parlaments von Brüssel nach Straßburg 114 Millionen Euro kostet. Mit dem Geld könnte die italienische Marine ihre Flüchtlingsrettungs-Operation „Mare Nostrum“ im Mittelmeer fortsetzen – 150.000 Menschen wurden damit insgesamt vor dem Ertrinken bewahrt. “Hört auf mit dem Krieg” Nachdem viel über Flüchtlinge gesprochen worden war, kamen die Betroffenen selbst zu Wort. Auf die Bühne trat ein Chor von syrischen Flüchtlingen. Ein Mann aus der Gruppe bedankte sich zunächst dafür, dass er Zuflucht in Deutschland gefunden hat. Eine Frau übersetze seine Worte. Auch seine Botschaft: „Genug Blut! Hört auf mit dem Krieg“. Die Schönheit der Städte – zerstört Dann stimmte er zunächst allein ein Lied an, die anderen Sängerinnen und Sänger setzten später ein. Alle trugen weiße T-Shirt mit den Namen der Städte, aus denen sie geflohen waren: Holms, Aleppo, Banias, Hama und so fort. Sie besangen mit größter Inbrunst die Schönheit ihrer Städte, Städte, die mittlerweile alle zerstört sind. Da habe ich mir vorgestellt: Ich stehe in einem weißen T-Shirt mit dem Schriftzug “Dortmund” irgendwo in einem fremden Land auf der Bühne und besinge meine zerstörte Heimat. Ein furchtbarer Gedanke.

Brauner Fackelmarsch in Brandenburg

Die Szenerie wirkte gespenstisch und bedrohlich. Mit Fackeln marschierten bis zu 90 Neonazis am Volkstrauertag durch die Straßen von Gransee (Oberhavel) und riefen fremdenfeindliche Parolen. An der Spitze des Aufmarsches trugen sie ein braunes Banner, darauf eine Fackel und der Spruch: „Wir für Deutschland gegen Überfremdung.“ Verantwortlich für den Aufzug der „Aktivisten des Nationalen Widerstandskampfes“ sind nach PNN-Recherchen Maik Eminger aus Grabow (Potsdam-Mittelmark) und das Neonazi-Netzwerk „Licht und Schatten“. Eminger ist der Zwillingsbruder des im Münchner NSU-Prozess mitangeklagten André Eminger, dem mutmaßlichen Hauptunterstützer des Terrortrios. Ursprünglich hatte Maik Eminger den Aufmarsch für Sonntagabend in Werder geplant und am Freitag bei der Polizeidirektion West angemeldet. Doch die Polizei West genehmigte die Kundgebung nicht, weil sie wegen des Feiertagsgesetzes unzulässig sei. Darauf hatte Eminger erklärt, dass er keinen Aufzug durchführen werde. Offenbar eine Täuschung. Denn die Neonazis wichen ins 90 Kilometer entfernte Gransee aus und hielten dort ihren nicht angemeldeten Aufzug ab. Am Sonntagabend um 19.16 Uhr meldete sich in Gransee dann ein Anwohner bei der Polizei. Die alarmierten Beamten konnten noch feststellen, wie 20 Wagen von einem Parkplatz losfuhren. An den eingerichteten Kontrollstellen konnte die Polizei aber nicht mehr alle Neonazis abfangen. Bei 26 Personen seien die Identität festgestellt und Platzverweise erteilt worden, sagte eine Polizeisprecherin. Aus den Fahrzeugen seien Fackeln, Fahnen und Lautsprecherausrüstung beschlagnahmt worden. Die meisten Fahrzeuge kamen aus Potsdam-Mittelmark, Brandenburg/Havel, Havelland und Potsdam, einige auch aus Oberhavel. Ermittelt wird nun wegen Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz. Am Sonntagabend war zunächst von rund 30 Teilnehmern die Rede. Am Montag korrigierte die Polizeidirektion Nord ihre Angaben. Weil die 20 Wagen zumeist voll besetzt waren, gehe man von 70 bis 90 Teilnehmern aus. Szenekenner und Sicherheitsbehörden beobachten Maik Eminger schon seit Langem. Auf den Flugzetteln zu der Aktion ist er als Verantwortlicher verzeichnet, verbreitet wurde es auf der Internetseite „Licht und Schatten“. Eminger tritt immer offener innerhalb der Szene auf. Nach Einschätzung eines Verfassungsschützers strebt er offenbar wieder eine Führungsrolle an. Er war lange eine führende Figur in der Neonazi-Szene des Landes und leitete unter anderem den Stützpunkt der Jungen Nationaldemokraten (JN) in Potsdam, der Jugendorganisation der NPD. Zudem schulte er den Nachwuchs und verbreitete faschistische Propaganda. Die Gruppierung „Licht und Schatten“ ist seit fast zwei Jahren im Raum Potsdam aktiv. Zu dem Aufmarsch am Sonntagabend heißt es auf deren Internetseite: „Wir erkennen die Gefahr. Die Gefahr zunehmender Überfremdung, die Gefahr des drohenden Kulturzerfalls, die Gefahr des nahenden Volkstodes.“ Deren Vorbild stammt aus der Lausitz: Die 2012 verbotene „Widerstandsbewegung Südbrandenburg“, auch bekannt als Spreelichter.

via störungsmelder: Brauner Fackelmarsch in Brandenburg

Kerzenwachs der Demo gegen Rot-Rot-Grün ruinierte Domstufen

Dombaumeister Andreas Gold hat am Dienstag Äußerungen von Firmenchef Robert Drescher (Reinigungstechnik Drescher) zur derzeit laufenden Reinigung der Domstufen korrigiert. Nicht die Domstufenfestspiele hätten die Stufen ruiniert – das Theater Erfurt gehe sehr sorgsam mit der besonderen Spielfläche im Herzen der Altstadt um – sondern die Demonstration gegen Rot-Rot-Grün am 9. November. “Während der Lichterdemo tropften zahllose offene Kerzen auf die Stufen oder wurden dort abgestellt. Selbst auf die Geländer wurden Kerzen gestellt.” Das habe eine noch nie da gewesene Verschmutzung mit Kerzenwachs auf den Stufen hinterlassen.

via thüringer allgemeine: Kerzenwachs der Demo gegen Rot-Rot-Grün ruinierte Domstufen

anm dokmz: In Klartext: da waren reaktionäre Kulturzerstörer am Werk….

Texas Man Sentenced To 15 Years In Prison Following Brutal Attack On Gay Man He Met Online

You may remember the brutal Labor Day 2013 attack on then 24-year-old Arron Keahey by then 19-year-old Brice Johnson. Johnson lured Keahey to his home for sex via the social app MeetMe, where he then ambushed him leaving Keahey with broken facial bones, nerve damage, and missing teeth. He tied Keahey up with electrical cord and held him in his trunk until friends of Johnson’s heard Keahey’s screams and forced Johnson to get him medical attention. Keahey spent ten days in a Fort Worth hospital recovering from skull and facial fractures and a brain injury. On Monday a federal judge sentenced Johnson, now 20, to more than 15 years in federal prison for the attack.

via instinctmagazine: Texas Man Sentenced To 15 Years In Prison Following Brutal Attack On Gay Man He Met Online

Rechte wollen Sonnabend erneut demonstrieren #hogesa #nohogesa

Am kommenden Sonnabend wollen offenbar erneut Rechtsradikale und Hooligans in Hannover demonstrieren. Eine Privatperson hat nach Angaben der Polizei in der Zeit zwischen 12 und 18 Uhr eine Versammlung angemeldet. Noch ist nicht klar, ob sich hinter der Anmeldung Mitglieder der Organisation HoGeSa verstecken. Aber der Ort und das Motto lassen darauf schließen. Unter dem Motto “Für die Opfer von linker Gewalt” wollen rund 500 Teilnehmer sich am Postkamp 1 versammeln.

via haz: Rechte wollen Sonnabend erneut demonstrieren

siehe auch: Nach Angriffen auf Hooligans: Rechte planen neue Demo. Hannover muss sich am kommenden Wochenende erneut auf eine Demonstration des rechten Spektrums vorbereiten. Die Polizeidirektion Hannover hat Informationen von NDR Info bestätigt, wonach für den kommenden Sonnabend ein Aufzug angemeldet ist. Er richtet sich gegen “linke Gewalt” und nimmt unmittelbar Bezug auf den Vorfall nach Abschluss der Hooligan-Kundgebung am vergangenen Wochenende. Eine Gruppe von etwa 40 Vermummten hatte vier Hooligans aus Bielefeld angegriffen und erheblich verletzt. (…) Bei dem Anmelder handelt es sich nach Informationen von NDR Info um Michael B. aus Braunschweig. Er ist Bundesvorstandsmitglied der Partei Die Rechte. Fotos zeigen ihn unter anderem als Teilnehmer der rechtsextremen “Trauermärsche” in Bad Nenndorf. Die Kundgebung in Hannover hat er als Privatperson angemeldet. Er kann sich mit der Veranstaltung also nicht auf das Parteienprivileg des Grundgesetzes stützen. Dies dürfte Reaktionen der Versammlungsbehörde, das ist in Hannover die Polizei, erheblich erleichtern. Drei weitere Veranstaltungen am selben Tag Möglicherweise hat der Demonstrationsanmelder die “Rechnung ohne den Wirt” gemacht. Am selben Tag ist in Hannover nämlich eine Demonstration unter dem Motto “Gegen sexuelle Vielfalt an Grundschulen” geplant. Erwartet werden von den Veranstaltern 500 bis 1.000 Teilnehmer, wie die Polizei bestätigte. In Baden- Württemberg hatte eine ähnliche Veranstaltung im Oktober mehr als 1.000 Menschen auf die Straße gebracht. Außerdem sind in Hannover für den selben Tag bereits drei weitere Veranstaltungen angekündigt. Eine Gemengelage, in der die Polizei leicht an die Grenzen ihrer Kräfte kommen und die einen Verbotsgrund für  den rechten Aufmarsch liefern könnte.

Four jailed for throwing pig’s head into mosque two days after Lee Rigby murder

The friends dumped a carrier bag containing the severed pork head in the car park of Blackpool Central Mosque in Lancashire, in front of shocked women and children. Four men were jailed for throwing a pig’s head into a mosque just two days after the murder of soldier Lee Rigby. The friends dumped a carrier bag containing the severed pork head in the car park of Blackpool Central Mosque in Lancashire, in front of shocked women and children. Preston Crown Court was told the pals had organised the crime as a prank, knowing it would be seen as an insult in a Muslim place of worship. Thomas Ashton, 21, Andrew Warner, 31, Travis Crabtree, 25, and Steven White, 28, all from Blackpool or Lytham-St-Annes, were locked up today for a total of just over three years. They admitted religiously aggravated intentional harassment, alarm or distress in May, last year, in the aftermath of the bloody murder of Fusilier Mr Rigby in Woolwich, London. An imam, a leader of the mosque, had pleaded for clemency for the men, asking for them not to be jailed, but Judge Graham Knowles QC said only jail was appropriate. Clare Thomas, prosecuting, said a volunteer discovered the pig’s head in a carrier bag outside the mosque, after receiving a Facebook message that an unpleasant package had been sent there.  Miss Thomas said: “Sticking of the bag was a pig’s ear and he realised it was attached to a pig’s head. He described himself as being totally shocked.

via mirror: Four jailed for throwing pig’s head into mosque two days after Lee Rigby murder

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