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Hooligans und Neonazis #hogesa #nohogesa

Hooligans haben bis vor kurzem vorzugsweise andere Hooligans bzw. Polizisten verprügelt. Die erste Besonderheit an den Aktivitäten von HoGeSa ist, dass hier mehr oder minder alle Hooligans unter einem Ziel angesprochen wurden. Die zweite ist, dass die organisierte Neonazi-Szene und rechtsextreme Gruppen zwar dabei sind und mitmischen, aber nicht die Fäden ziehen. Das ist in Österreich nicht anders. Die geschlossene Gruppe „HoGeSa Reisegemeinschaft Österreich“ hat in den Tagen nach der Kölner Demo mächtigen Auftrieb erhalten. Hat es bis zu diesem Zeitpunkt so ausgesehen, als ob die Gruppe ihren Stand von rund 70 bis 80 Mitgliedern nur dadurch halten könnte, dass vermehrt Mitglieder aus Deutschland rekrutiert wurden, so hat sich die Situation seit dem Sonntag grundlegend verändert: die Gruppe ist auf 160 Mitglieder angewachsen und plant auch konkrete Aktionen (dazu noch später). In Erwartung vermehrter Aktivitäten wurden die Administratoren aufgestockt: neben Michael van Temel administrieren jetzt auch Philipp B. und Stefan E.. Mobilisierungswerbung für Hooligans Aus der Steiermark wurde faktisch die gesamte Hooligan-Truppe des GAK in die geschlossene Gruppe aufgenommen; rund 30 Personen! Klar, dass da Richard P., der steirische Administrator von alpen-donau.info und rechtskräftig verurteilte Neonazi, und einige andere aus der Fan-Gemeinschaft von alpen-donau (alt und neu)mit dabei sind. Werner Königshofer alias „Königstiger“, der aus der FPÖ ausgeschlossene Parlamentarier, der öffentlich erklärte, dass er gerne in Köln dabei gewesen wäre, ist auch bei einer anderen Gruppe dabei. „ Hooligans gegen Salafisten Österreich“ nennt sie sich und „“Sportgemeinschaft“, was angesichts ihres Zwecks doch ziemlich daneben ist. In den wenigen Tagen seit ihrer Gründung hat diese FB-Gruppe mehr als 4.000 Likes erreicht. Einige der „Likes“ und Postings kommen auch hier aus dem eindeutig neonazistischen Bereich: frühere und verurteilte Funktionäre der Nationalen Volkspartei (NVP), bei der die Wiederb elebungsversuche nicht sehr erfolgreich verlaufen.

via stopptdierechten.at: Hooligans und Neonazis

Auch in Österreich formieren sich die rechten Hools #hogesa #nohogesa

Nach den rechtsextremen Krawallen in Köln wird bereits für die nächsten Kundgebungen mobilisiert: für Hamburg und Berlin sind im November Demonstrationen angemeldet worden. Auch in Österreich formiert sich die Hooligan-Szene in den sozialen Netzwerken und ruft nach Aktionen. Immer mit dabei: Neonazis. Sie sprießen wie die Schwammerln aus dem braunen Boden – die diversen Hooligan-Gruppen gegen Salafisten in den sozialen Netzwerken erleben rasanten Zuwachs. In der BRD wird nach der Krawall-Demo von Köln am Sonntag bereits für die nächsten Aufmärsche mobilisiert: am 9. November soll in Berlin und am 15. November in Hamburg demonstriert werden. Die Hooligans sind euphorisiert durch die Berichterstattung und das öffentliche bzw. mediale Interesse und stürmen zunächst einmal die diversen Fanseiten in den sozialen Netzwerken. Auch in Österreich ist das Interesse an Aktivitäten deutlich gestiegen. War zunächst nur die Gruppe „HogeSa Demo Köln – Anreise Wien/Österreich“ aktiv , so buhlen derzeit schon mehrere Gruppen um das Interesse der österreichischen Hools. Ihr gemeinsamer Nenner : überall sind Neonazis und Nazi-Hooligans dabei. Bisher war ein Gutteil der Hooligan-Szene durchaus eher unpolitisch. Tendenziell zwar rechts orientiert und gewaltbereit, aber mit den Neonazis wollten viele Hools doch eher nichts zu tun haben. Das ändert sich durch die derzeitige Mobilisierung und Aktivierung gewaltig. In der expandierenden Szene der Hooligan-Gruppen gegen Salafisten sind die neonazistisch orientierten Gruppen wie „Unsterblich“ bzw. „EisernWien“ (das Bindeglied zu rechten Rapid-Hools) über einzelne Personen gut vertreten. Etliche „Unsterblich“ – Aktivisten sind in der Vergangenheit durch neonazistische Provokationen und Aktivitäten aufgefallen – nicht nur im Stadion der Wiener „Austria“, wo sie als Fanklub gesperrt worden sind und sie Hausverbot haben. „Unsterblich“-Aktivisten stehen derzeit in Wien wegen des Angriffs auf das Ernst Kirchweger Haus (EKH) vor Gericht (die Verhandlung wurde vertagt). Einer der Angeklagten ist Michael K. – eigentlich ist er das Herz von „Ultras Sur Wien“, einer Mini-Fangruppe, die zumeist im Gefolge bzw. Umfeld von „Unsterblich“ agiert hat. „Ultras Sur Wien“ haben es geschafft, von Anders Behring Breivik wahrgenommmen zu werden – die Mailadresse war in dem Verteiler, über den Breivik sein Hetzmanifest verschickt hat.

via stoppt die rechten: Auch in Österreich formieren sich die rechten Hools

#Spyware – Wie Polizeibehörden weltweit #Rechner überwachen

Der Sicherheitsexperte Morgan Marquis-Boire veröffentlicht Bedienungsanleitung von geheimer Software In den USA tobt momentan ein “Crypto-Krieg”. So nennen zumindest die Bürgerrechtler von der Electronic Frontier Foundation (EFF) jene Debatte über die Legitimation von Verschlüsselungsmaßnahmen, über die IT-Konzerne und Strafbehörden wie das FBI derzeit streiten. So will die US-Bundespolizei ein “Verschlüsselungsverbot” durchsetzen, um Apple und Googles Pläne für mehr Datensicherheit ihrer Nutzer zu durchkreuzen. Die alarmistische Argumentation des FBI sei aber nur Show, so der Sicherheitsexperte Morgan Marquis-Boire auf The Intercept. Denn tatsächlich verfügt die Behörde bereits jetzt über zahlreiche Tools, mit denen sich verschlüsselte Nachrichten knacken lassen. Ein wichtiger Hersteller solcher “privater, kommerzieller Spyware” ist der italienische Konzern “Hacking Team”. Nun sind erstmals Bedienungsanleitungen für dessen “Remote Control System” aufgetaucht. Zahlreiche Fertigkeiten Sie offenbaren, welche vielfältigen Überwachungsoptionen Polizisten durch den Einsatz der Software erhalten. So können Webcams aktiviert, Emails extrahiert und Skype-Anrufe aufgenommen werden. Einen Rechner mit dem Tool zu infizieren, sei äußerst einfach, analysiert Marquis-Boire weiter: Dazu genüge es, ins WLAN einzudringen oder per USB-Stick physischen Kontakt herzustellen. Raffinierte staatliche Hacker können die Malware sogar in YouTube-Videos verstecken. Helfer für Repression? Das Programm kommt weltweit zum Einsatz – und zwar nicht nur in parlamentarischen Demokratien.

via derstandard: Spyware: Wie Polizeibehörden weltweit Rechner überwachen

siehe auch: Secret Manuals Show the Spyware Sold to Despots and Cops Worldwide. When Apple and Google unveiled new encryption schemes last month, law enforcement officials complained that they wouldn’t be able to unlock evidence on criminals’ digital devices. What they didn’t say is that there are already methods to bypass encryption, thanks to off-the-shelf digital implants readily available to the smallest national agencies and the largest city police forces — easy-to-use software that takes over and monitors digital devices in real time, according to documents obtained by The Intercept. We’re publishing in full, for the first time, manuals explaining the prominent commercial implant software “Remote Control System,” manufactured by the Italian company Hacking Team. Despite FBI director James Comey’s dire warnings about the impact of widespread data scrambling — “criminals and terrorists would like nothing more,” he declared — Hacking Team explicitly promises on its website that its software can “defeat encryption.” The manuals describe Hacking Team’s software for government technicians and analysts, showing how it can activate cameras, exfiltrate emails, record Skype calls, log typing, and collect passwords on targeted devices. They also catalog a range of pre-bottled techniques for infecting those devices using wifi networks, USB sticks, streaming video, and email attachments to deliver viral installers. With a few clicks of a mouse, even a lightly trained technician can build a software agent that can infect and monitor a device, then upload captured data at unobtrusive times using a stealthy network of proxy servers, all without leaving a trace. That, at least, is what Hacking Team’s manuals claim as the company tries to distinguish its offerings in the global marketplace for government hacking software.

Bewaffnete stürmen Flüchtlingsheim in Tirol

Auf das Flüchtlingsheim am Bürglkopf in Fieberbrunn (Bezirk Kitzbühel) hat es in der Nacht auf Mittwoch einen Angriff gegeben. Gegen Mitternacht haben fünf Burschen in schwarzen Kapuzenjacken “Ausländer raus!” und “Wir bringen euch um! Ihr Schweine!” gerufen. Die Männer bezogen gegen 0.30 Uhr etwa 35 Meter vor dem Asylheim Stellung. Laut dem Nachrichtenportal “profil online” hatte einer der Jugendlichen eine Waffe dabei und feuerte fünf Mal in die Luft, außerdem sollen die Männer Feuerwerkskörper auf die Fenster geschossen haben. Verletzt wurde niemand. Softgun sichergestellt Die Polizei fand bei der Garage eine Softgun. Es soll geklärt werden, ob die Schüsse damit abgefeuert worden waren. Noch fehlt von den Männern jede Spur.

via heute.at: Bewaffnete stürmen Flüchtlingsheim in Tirol

Nazi-Aktivist macht auf freier Journalist – Infos sammeln für die Hetze

Er ist ein vorbestrafter Schläger und „Stützpunktleiter Ostbayern“ für die Neonazi-Partei „Der III. Weg“. Neuerdings gibt Walter Strohmeier sich aber als freier Journalist aus, um bei Behörden Informationen über Flüchtlingsunterkünfte abzugreifen. Auf Internetseiten, von denen sich ein Zusammenhang mit dem 27jährigen herstellen lässt, werden bereits seit geraumer Zeit Hetze und Halbwahrheiten verbreitet, um Vorurteile und Ängste zu schüren. Es sei eine recht seltsame Anfrage gewesen, sagt uns ein Sprecher der Stadt Regensburg. Ein „freier Journalist“ habe wissen wollen, wo genau in Regensburg wie viele Flüchtlinge untergebracht seien. Da die E-Mail weder Adresse noch Telefonnummer, dafür aber „einige orthographische Fehler“ enthalten habe, habe man rückgefragt, für welche Redaktion der Herr denn das wissen wolle. „Da kam dann keine Antwort mehr.“ Von wem die Anfrage in Regensburg kam, ist zunächst nicht zu erfahren, aber es ist nicht die einzige Kommune, bei der besagter freier Journalist sein Anliegen vorgebracht hat. Mehrere Landratsämter in Niederbayern und der Oberpfalz erhielten die wortgleiche E-Mail eines Walter Strohmeier. Zwischenzeitlich haben sich die Behörden abgestimmt – die Anfragen werden nicht beantwortet. Darüber hinaus wurde die Kripo eingeschaltet. Walter Strohmeier ist nämlich kein Unbekannter, sondern ein einschlägig vorbestrafter, gewalttätiger Schläger und überzeugter Neonazi. Mann brutal zusammengeschlagen Vor drei Jahren fiel der damals 24jährige zusammen mit einem Kumpel über einen Mann her. Strohmeier schlug dem 33jährigen mehrfach mit der Faust ins Gesicht. Als dieser am Boden lag, soll er ihm mehr als 20 Tritte, hauptsächlich gegen den Kopf, verpasst haben. (…) Im Bayerischen Wald etwa machte das Onlinemagazin Hogn vor einigen Tagen eine Facebook-Seite namens „Bürger stehen auf“ öffentlich, die unter dem Motto „Guter Zweck“ dafür plädierte: „Unsere Heimat soll so bleiben wie sie ist“. Mit Halbwahrheiten und der Behauptung, man sei „weder links noch rechts“ und „völlig unpolitisch“ erreichte man nicht nur offene Anhänger der extremen Rechten, sondern vor allem auch die bürgerliche Mitte. Die Spuren führen zu Strohmeier Mittlerweile ermittelt die Kripo gegen mehrere Kommentatoren auf der Seite, die unter anderem mit Forderungen wie „Ab nach Dachau mit denen. Ich heiz den Ofen schon mal vor.“ oder „Abfackeln sollen die Mistviecher.“ offen zu Gewalt aufgerufen hatten. Auf einer weiteren Facebook-Seite namens „Asylflut stoppen – auch in Niederbayern“ wird sich angesichts dieser Ermittlungen nun darüber beklagt, dass in Deutschland offenbar keine Meinungsfreiheit gelte, man also nicht straflos zu Mord und Brandstiftung aufrufen darf. Darüber hinaus wird für eine Petition unter dem Titel „Asylmissbrauch im Landkreis Freyung-Grafenau Ja/ Nein“ geworben. Online gestellt wurden all diese Seiten und die Petition zwar anonym, doch es werden immer wieder Fotos von „Der III. Weg“ verwendet, ebenso von Aufmärschen, die Walter Strohmeier organisiert hat. Wer schließlich weiterführende Links verfolgt landet bei einer Domain, die auf den Namen des 27jährigen angemeldet ist. Es scheint also auf der Hand zu liegen, dass Strohmeier, der selbstverständlich zu den Fans aller hier angesprochenen Facebook-Seiten zählt, auch zu deren Initiatoren gehört.

via regensburg digital_: Nazi-Aktivist macht auf freier Journalist – Infos sammeln für die Hetze

Berliner Neonazis demonstrieren für „Satansmörder“ und gegen NSU-Gedenken

Eine für morgen geplante Antifa-Protestkundgebung vor einem Neonaziversand in Berlin-Plänterwald provoziert eine rechte Gegendemo. Der Versandhändler ist kein Unbekannter, sondern genießt als „Satansmörder von Sondershausen“ Kultstatus in der Szene. Im ruhigen Berliner Ortsteil Plänterwald betreibt der langjährige Neonazi Hendrik Möbus seit 2007 mit einem Gefolgsmann den sogenannten „Merchant of Death“-Versand, ein Vertrieb für rechte Musik aus dem Spektrum des NSBM (Nationalsozialistischer Black Metal). In dieser Neonazi-Subkultur genießt Möbus hohes Ansehen, weil er Anfang der 1990er Jahre in Thüringen – als sich diese rechtsextreme Spielart des Black Metal herausbildete – mit Kollegen seiner damaligen Band „Absurd“ einen Mitschüler als „Volksschädling“ ermordete.(…) Nach seiner vorzeitigen Haftentlassung blieb Möbus jedoch nicht untätig, gründete den rechten Verein „Deutsche Heidnische Front“, baute seinen Versand aus und beging mehrere rechte Straftaten, die zu einem Bewährungswiderruf führten. Diesmal setzte er sich allerdings ab und floh 1999 in die USA zu dem Neonaziführer der National Alliance William Pierce. Doch die Flucht währte nicht lange, US Marshals nahmen ihn im August 2000 fest und Möbus wurde 2001 nach einem erfolglosen Antrag auf Asyl schließlich nach Deutschland abgeschoben und musste seine Haftstrafe antreten. Nach seiner Entlassung zog Hendrik Möbus nach Berlin, führte seinen Versand nun mit seinem ehemaligen Mitinsassen Christian Sch. von Berlin aus relativ unbehelligt fort. Zwar beschlagnahmte die Polizei 2009 bei einer Razzia im „Merchant of Death“ 12.000 Tonträger mit rechter Musik, die Möbus erneut eine Bewährungsstrafe einbrachten, sonst blieb es aber ruhig um den braunen Händler. Zusätzlich verdingt er sich als Musikproduzent mit dem Label „Darker than Black“ im Bereich des NSBM und organisiert deutschlandweit und in Nachbarstaaten rechte Black Metal Konzerte. Ein internationales Netzwerk haben sich Möbus und Sch. dabei über die Jahre aufgebaut. Erst vor zwei Monaten war durch eine Broschüre das umfangreiche Treiben detailliert aufgedeckt worden.

via zeit: Berliner Neonazis demonstrieren für „Satansmörder“ und gegen NSU-Gedenken

Partei “Der Dritte Weg” Neue rechtsextreme Partei stellt sich auf

Vor gut einem Jahr verschärfte der Staat sein Vorgehen gegen das rechtsextreme Netzwerk “Freies Netz Süd”. Seit Juli 2014 ist es verboten. Doch schon lange vor dem Verbot hatten die Neonazis eine Ersatzorganisation ins Leben gerufen: Die Partei “Der Dritte Weg”. Alte Botschaften unter neuem Namen. Und der Staat muss zusehen.(…) Gegründet wurde sie erst vor knapp einem Jahr – mit klarem Kalkül: Weil die Behörden das rechtsextreme Netzwerk “Freies Netz Süd” verboten haben, haben sich die Neonazis neue Strukturen geschaffen. Sie sind weiter aktiv – unter einem anderen Deckmantel.

via br: Partei “Der Dritte Weg” Neue rechtsextreme Partei stellt sich auf

Ruander in Limburg zu Tode geprügelt

55-jährige Afrikaner von drei Männern getötet / Polizei und Staatsanwaltschaft gehen offenbar von rassistischem Motiv aus. Im hessischen Limburg ist ein Mann aus Ruanda zu Tode geprügelt worden – womöglich aus rassistischen Motiven. Polizei und Staatsanwaltschaft erklärten, es gebe Hinweise auf eine fremdenfeindliche Gesinnung der drei Tatverdächtigen. Das berichten auch örtliche Medien. »Ob diese Gesinnung auch Tatmotivation war, ist nunmehr unter anderem Gegenstand der weiteren Ermittlungen«, heiß es bei den Behörden. Der 55-jährige Afrikaner war bereits in der vergangenen Woche in einer städtischen Unterkunft getötet worden.

via nd: Ruander in Limburg zu Tode geprügelt

#Weinheim muss #NPD #Stadthalle für #Parteitag vermieten

In zwei Instanzen scheiterte die Partei, doch das Landesverfassungsgericht entschied anders: Die badische Stadt muss den Parteitag der Radikalen dieses Wochenende dulden. Die NPD hat vor dem Verfassungsgericht Baden-Württemberg erstritten, dass sie ihren Parteitag an diesem Wochenende im baden-württembergischen Weinheim durchführen darf. Die Stadtverwaltung teilte der Partei den Termin 1./2. November für die Nutzung der städtischen Veranstaltungshalle mit. Per Eilentscheidung hatte der Staatsgerichtshof in Stuttgart – das Landesverfassungsgericht – die Stadtverwaltung verpflichtet, der NPD die Halle für ihre zweitägige Veranstaltung zu überlassen. Das Gericht kassierte damit die Entscheidung des Verwaltungsgerichtshofes und verfügte per Eilentscheid, dass die Stadt der Partei einen Termin im November nennen müsse. Das Gericht hielt “eine unzureichende Sachverhaltsermittlung durch den Verwaltungsgerichtshof für möglich”, wie es in der Entscheidung hieß.  Die Partei hatte die Halle für den 1. und 2. November mieten wollen, auch die Wochenenden 8./9., 22./23. oder 29./30.  November waren angefragt. Die Stadtverwaltung hatte geantwortet, dass die Halle am ersten Novemberwochenende wegen Allerheiligen geschlossen sei – in Baden-Württemberg ist am Samstag Feiertag. Sie stehe für keinerlei Veranstaltungen zur Verfügung. An den anderen Terminen sei sie bereits ausgebucht.  Die NPD zog daraufhin vor Gericht. Vor dem Verwaltungsgericht Karlsruhe und dem Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg unterlag sie. Erst am Staatsgerichtshof hatte sie Erfolg. Die Stadt sieht keine rechtlichen Möglichkeiten mehr, die Halle zu verweigern. Dass sie der Partei nun den Termin dieses Wochenende zugewiesen hat, sei “das kleinere Übel”, sagte Stadtsprecher Roland Kern ZEIT ONLINE. Die kommenden Wochenenden seien mit Gedenk- oder Kulturveranstaltungen belegt, für die teils bereits Tickets verkauft seien. Der 1./2. November sei eher machbar gewesen, obwohl die Halle eigentlich geschlossen bleiben sollte.

via zeit:Weinheim muss NPD Stadthalle für Parteitag vermieten

Hooligans – Das Vorbild aus England #hogesa #nohogesa

Die English Defence League gilt als Vorbild für deutsche islamfeindliche Hooligans. Die EDL galt als gefährlich, fiel dann aber in eine tiefe Krise. Bis zu diesen Tagen. Die deutschen Hooligans überlegen gerade, wie es weitergehen soll. Nach den Krawallen am Sonntag in Köln, nachdem das ganze Land plötzlich wieder über sie spricht, denken sie über weitere Demonstrationen nach. Experten rätseln derweil darüber, wie anschlussfähig die Gruppierung Hooligans gegen Salafisten (Hogesa) ist. Schaffen Sie es, auch Normalos zum Protest gegen Salafisten zu bewegen, oder hat der martialische, rechtsextreme Auftritt vom Wochenende eher geschadet? Indizien, ob die Hogesa Potential für eine größere Bewegung haben, könnte ein Blick nach England liefern. Die deutschen Hooligans orientieren sich an der English Defence League (EDL), einer islamfeindlichen Bewegung, die sich schon 2009 bildete. Auch aus der Hooliganszene heraus. (…) Vor vier Jahren hat Garland zusammen mit seinem Kollegen James Treadwell in einer Studie detailliert dargelegt, wie aus Hooligan-Firmen die EDL entstand. “Hooligans sahen in der EDL ein Ventil für ihre Aggressivität”, sagt Garland. “Wer auf Krawall aus war, Ausschreitungen genoss, der fand bei den Protestmärschen der EDL, was er suchte.” Auslöser der ersten Anti-Islam-Demonstration war eine Zeitungsmeldung. Stephen Yaxley-Lennon hatte gerade seinen Job verloren, nachdem er betrunken ausgerechnet einen Polizisten verprügelt hatte. Da las er, dass eine Gruppe von Islamisten vor einer Bäckerei in seiner Nachbarschaft in der nördlich von London gelegenen Kleinstadt Luton junge Muslime für den Kampf der Taliban in Afghanistan anwarb. Das war 2009 und noch vier Jahre später erinnerte sich Yaxley-Lennon im Interview mit dem Daily Telegraph: “Ich dachte, das können sie doch nicht tun! Wir sind hier alle Arbeiterklasse, und jeder von uns kennt jemanden, der beim Militär ist. Ich hab einen Kumpel, der beide Beine verloren hat. Und diese Kerle schicken die Leute los, damit sie unsere Jungens umbringen.” Yaxley-Lennon fand Gleichgesinnte vor allem unter Hooligans. Als wenig später eine Splittergruppe der verbotenen radikal-islamistischen Al-Muhajiroun britische Soldaten angriff, die gerade aus Afghanistan zurückgekehrt waren, wuchs der Protest der sich patriotisch fühlenden Hooligans. Yaxley-Lennon gründete die English Defence League, und gab sich einen neuen Namen, angeblich um sich vor Angriffen radikaler Islamisten zu schützen. Die Wahl seines Decknamens ist bezeichnend: Yaxley-Lennon nannte sich künftig Tommy Robinson, nach einem bekannten und berüchtigten Hooligan.

via zeit: HooligansDas Vorbild aus England

„Patriotisches Menschenmaterial“ – #hogesa #nohogesa

Analyse und Hintergründe der extrem rechten Facebook-Gruppe „Weil Deutsche sich’s noch trau’n!“. Wenn sich Salafisten in der Öffentlichkeit präsentieren, rufen nicht selten verschiedene Strömungen der rechten Szene zu Protesten auf: Sogenannte „rechtspopulistische“ Parteien wie Pro Deutschland, die völkische Identitäre Bewegung (IB), die Islamfeinde von der German Defence League (GDL) und manchmal auch die NPD. Zuletzt traten bei solchen Anlässen auch rechte und neonazistische Fußball-Hooligans in Erscheinung. Diese vernetzten sich über die Facebook-Gruppe „Weil Deutsche sich’s noch trau’n!“. Die genaue Betrachtung dieser Gruppe und ihrer Exponenten bietet einen Einblick in die Verfasstheit und Organisierung rechter Hooligans. (…) Ähnlich wie bei den rassistischen Mobilisierungen gegen Flüchtlingsunterkünfte spielen soziale Netzwerke wie Facebook auch bei diesen Mobilisierungen eine große Rolle. Unter dem Motto „Weil Deutsche sich’s noch traun!“ sammelten sich von Februar bis April 2014 knapp 320 extrem rechte Hooligans und Neonazi-Aktivisten aus ganz Deutschland in einer geschlossenen, heute nicht mehr existenten Facebook-Gruppe. Initiator war der 35-jährige Marc H. aus Remchingen bei Karlsruhe. Am 15. Februar schrieb er: „Hallo Jungs … auf Wunsch habe ich jetzt mal eine Gruppe gegründet in der wir uns vielleicht besser über gemeinsame politische Interessen unterhalten können wie z.B. ein Treffen in Gladbach […] In diesem Sinne-Alles für Deutschland!.“  (…) Bereits unter den ersten Administratoren waren bekannte Neonazis wie der Mannheimer Neonaziskinhead Christian Hehl, seit den Kommunalwahlen NPD-Abgeordneter im Gemeinderat von Mannheim. Rasch ging es im Schneeball-System weiter. Der Mönchengladbacher Hooligan George von E. stieß zum Kreis der Administratoren und exponierte sich in der Folgezeit als rassistischer Scharfmacher. Die Blaupausen dafür, was kommen sollte, lieferten Youtube-Videos von Angriffen englischer Hooligans und Aktivisten der English Defense League (EDL) auf Versammlungen von „Isla­misten“ in verschiedenen englischen Städten. George von E. gab die Parole „Getrennt in den Farben, vereint in der Sache — Alles für Deutschland!“ aus und erklärte: „ziel muesste es sein,eine aehnlich druckvolle bewegung wie die edl zu schaf­fen…obwohl die gegebenheiten sich hier und auf der insel wesentlich unterscheiden..weiter muss ziel sein,eine art organisierte gegenwehr parat zu haben wenn die zeiten haerter werden…und das werden sie ganz sicher“. Sein Anliegen fasste er in einem weiteren Posting zusammen: „sehr positiv das sich hier leute aus den unterschiedlichsten schichten und bewegungen befinden.es geht um dinge die hoeher sind als eitelkeiten…wir fussball leute haben es geschafft, nach fast 30 jahren hooliganismus und teilweise erbitterter feindschaft. also egal ob german defence,hooligan,normalo,identitaer ,pro nrw oder npd….wir haben die gleichen ideale und ziele (…) der anfang ist gemacht….patriotisches menschenmaterial mit ehre ,mut und kampfgeist…“ (…) Das Beispiel Mannheim, wo die bisher größte rechte Hooligan-Mobilisierung gegen eine Pierre-Vogel-Kundgebung auf die Beine gestellt werden konnte, verdeutlicht die brisante Zusammensetzung der Islam-Hasser. Aus dem Mannheimer Nahbereich fanden sich im Forum Personen der neonazistischen Hammerskins, ein Protagonist der neonazistischen Anti-Antifa, der NPD-Kandidat Christian Hehl, Mitglieder der Mannheimer Hooligangruppe „The Firm“ und Personen aus dem örtlichen Rocker-Milieu. Einige Teilnehmer der Gruppe gehörten bereits dem Netzwerk Blood & Honour (B&H) an, das in Deutschland im Jahr 2000 verboten wurde: Christian Hehl, Ralf Schütthelm und der Hamburger Thorsten de Vries, der später im Vorstand der Hamburger NPD und im Milieu des regionalen Hells Angels MC landete. Oder auch Markus Frntic aus Kirchheim am Neckar. Letzterer war Führungsperson der Blood & Honour-Sektion Württemberg und gründete 1999 aus B&H heraus die Neonazi-Gruppe „Furchtlos und Treu“. Bei der Gruppe wurden 2004 im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz unter anderem 2.500 Schuss Munition, 500 g formbare Sprengmasse und eine Sprengschnur sichergestellt. Tatsächlich machten bekannte Exponenten von NPD und Kameradschaften in der Facebook-Gruppe kaum mehr als ein Dutzend Personen aus. Mitglieder und Anhänger anderer Gruppen waren hingegen weitaus zahlreicher vertreten, beispielsweise von der Identitären Bewegung und aus dem Kreis des Rockerclubs Gremium MC. (…) Die Bochumer in der Facebook-Gruppe sind dominiert von dem sich nach Außen „unpolitisch“ gebenden Fanclub Brigade Bochum, der mit zwei Dutzend Personen zudem die mitgliedsstärkste Gruppe in dieser Facebook-Gruppe stellte. Aus den Fankreisen des 1. FC Kaiserslautern waren knapp 20 Personen, größtenteils aus dem Kreis der Rot-Front-Hooligans, zu finden. Andere Vereine waren mit knapp zehn Personen vertreten: VFB Stuttgart (Hooligans und Neonazis der Gruppen Neckar-Fils und Legion Süd), Karlsruher SC, Waldhof Mannheim, Borussia Dortmund. Die neuen Bundesländer waren stark unterrepräsentiert, neonazistische Hooligans des BFC Dynamo Berlin bildeten die stärkste Gruppe im „Osten“, kleinere Personenzusammenhänge kamen aus Jena, Dresden, Cottbus, Zwickau. Die GnuHonnters Einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf das Forum übten Angehörige des Hooligan-Netzwerkes GnuHonnters aus. Mindestens ein Dutzend Personen des Forums sind eindeutig den GnuHonnters zuzurechnen, etliche andere demonstrieren ihre Nähe zu der Gruppe. Auch der Scharfmacher der Gruppe, der Mönchengladbacher George von E., gehörte bis Anfang 2014 den GnuHonnters an, verließ diese aber mittlerweile. Die GnuHonnters, abgeleitet von „New Hunters“ (Neue Jäger), wurden 2012 gegründet. Mittlerweile sollen ihnen 300 Personen angehören. Die GnuHonnters setzten das Signal: Es geht doch, wir können uns vereinsübergreifend organisieren. Mit festen Mitgliedschaften und Aufnahmekriterien sammeln sie seitdem Hooligans von Vereinen aus ganz Deutschland. Mit einer Ausnahme: Schalker dürfen auf Betreiben der GnuHonnters aus der Dortmunder Borussenfront nicht mitmachen. Credo des Netzwerkes ist die „Herstellung alter Werte, keine Antifa im Stadion und Meinungsfreiheit zurückgewinnen.“ Auch wenn ihre Sprache hier schon deutlich nach rechts ausschlägt: Eine homogene extrem rechte oder gar neonazistische Gruppe sind die GnuHonnters nicht. Anders als das Forum „Weil Deutsche sich’s noch traun’n“, das sich explizit als politische Plattform verstand, funktionieren die GnuHonnters als sozialer Zusammenschluss, in dem die Politik nicht (immer) im Vordergrund steht und der auch bewährten Hooligan-Kameraden offensteht, die mit Politik nicht viel am Hut haben wollen. Die GnuHonnters wehren sich dagegen, als rechte Gruppe dargestellt zu werden und verweisen darauf, dass ihnen auch „Türken“ und „Libanesen“ angehören. Tatsächlich finden sich in ihren Reihen auch zwei Hooligans mit türkischen und libanesischen Migrationshintergrund (aus Duisburg und Bochum). Tonangebend im Netzwerk der GnuHonnters sind Hooligans aus Dortmund, Kassel und Stuttgart. Die Dortmunder werden repräsentiert von „Alten“ der Borussenfront, unter anderem von Sascha Rudloff, der bis November 2013 Bezirksvertretungsabgeordneter der NPD im Dortmunder Stadtteil Evingen war, dann zur Neonazi-Partei „Die Rechte“ übertrat und für diese bei der Kommunalwahl im Frühjahr 2014 erfolglos kandidierte. Die starke Stuttgarter GnuHonnters-Fraktion wird von Personen von „Neckar-Fils“ und „Legion Süd“ gestellt. Neckar-Fils, eine Hooligantruppe des VFB Stuttgart, wurde 1979 gegründet und war bis Mitte der 1990er Jahre personell stark identisch mit der neonazistischen Stuttgarter Skinheadszene. Diese differenzierte sich um 1995 aus: Die einen organisierten sich zunehmend politisch und gingen zum Teil in der örtlichen Blood & Honour-Struktur auf, die anderen fokussierten sich auf Fußball und Neckar-Fils. Doch es blieben viele Schnittstellen bestehen. Neckar-Fils gelang es in den vergangenen Jahren, eine jüngere Generation von rechten Fans, zum Teil bekennenden Neonazis, zu integrieren. Diese profilierten sich durch Provokationen und Drohungen gegenüber antirassistischen Fans, bei denen sich die „Alten“ meist beobachtend im Hintergrund hielten. Schließlich trat auch der Führungskreis von „Neckar-Fils“ um den heute 47-jährigen Stuttgarter Andreas L., einem exponierten Neonaziskinhead der frühen 1990er Jahre, wieder eindeutig neonazistisch auf — im Forum „Weil Deutsche sich’s noch trau’n“, innerhalb der GnuHonnters, am Rande von Neonazi-Aufmärschen und durch massive Drohungen gegenüber als links angefeindeten Stuttgarter Fans. Wie in Aachen und Braunschweig (und Kaiserslautern, Duisburg, Karlsruhe, Mannheim etc.) nahm ausgehend von Neckar-Fils der Druck auf nicht-rechte Fans auch beim VFB Stuttgart zu. Am 3. Mai griffen zwei Dutzend Rechte und Neonazis von Neckar-Fils auf einer Party in Stuttgart ohne Vorwarnung Personen einer nichtrechten Stuttgarter Ultragruppe an. Die Ultras wehr­ten sich und die Neckar-Fils-Schläger wurden von der Party und aus dem Stadtteil vertrieben.

via aib: „Patriotisches Menschenmaterial“

Study links low intelligence with right-wing beliefs

Researchers have found a possible explanation for why certain people are prejudiced: they’re less intelligent. Children with lower general intelligence are more likely to become prejudiced as adults, according to a Brock University study. The study, published in the journal Psychological Science, examined data from two large-scale British studies, and found lower intelligence scores in childhood were predictors of greater racism in adulthood, which the researchers controversially explain is brought about by adopting right-wing ideologies. A secondary analysis of data from a U.S. study also showed those with poor abstract-reasoning skills were more likely to have anti-homosexual prejudice, partially linked to authoritarian attitudes. Lead researcher Gordon Hodson told LiveScience that the results of the study indicate a vicious cycle, in which people with low intelligence are drawn to socially conservative ideologies. In turn, those ideologies can contribute to prejudices. “Socially conservative ideologies tend to offer structure and order,” he said, explaining why those with lower intelligence may gravitate toward the right. “Unfortunately, many of these features can contribute to prejudice.”

via thgeglobeandmail: Study links low intelligence with right-wing beliefs

Dangerous war heroes on Ukraine’s political scene

A number of candidates are likely to enter Ukraine’s new parliament after the Oct 26 elections specifically because of their role in defending the country against Russian aggression. Given the calibre of many of Ukraine’s weathered politicians, lack of political experience can actually increase a candidate’s perceived credibility and need not be a handicap.  There are however candidates whose political background makes their possible victory on a wave of support for war heroes of serious concern.  Andriy Biletsky, commander of the Azov volunteer battalion is also fighting for election in a Kyiv single mandate constituency (Obolon). He is standing without official party backing after being dropped from the candidate list of one of the main parties probably due to public expressions of concern about his neo-Nazi political views.  He is one of the two candidates, together with Valdim Stolar, an ex-Party of the Regions millionaire, viewed as front runners.(…) Biletsky is nominally standing as an independent but it is likely that those committed democrats who called on other candidates to stand aside, assumed that as commander of a volunteer battalion, he was their best bet to win against a representative of the old order.  His views were presumably seen as secondary. Dangerous calculation The danger is enormous.  Biletsky has downplayed his neo-Nazi ideology, but is in no way renouncing it. Biletsky has been head of the far-right organization ‘Patriot of Ukraine’ since 2006.  According to Viacheslav Likhachev, researcher of xenophobia in Ukraine and far-right movements,  the organization is neo-Nazi. It emerged after certain radical members of the Social-National Party rejected the more moderate school which soon rejected neo-Nazi symbols and formed VO Svoboda. Biletsky’s ‘Patriot’ organization, Likhachev says, “propagates anti-liberal and racist views”.  He points out that Biletsky was previously involved in criminal activities as well as probably providing political technology services for members of the former ruling Party of the Regions. One particularly unsavoury period was in the 2000s when Biletsky was closely involved with the Ukrainian Conservative Party.  That, in turn, was linked with MAUP, the Inter-Regional Academy of Personnel Management which during those years earned Ukraine notoriety for its aggressively anti-Semitic propaganda. Ironically, MAUP, which disappeared off the scene around 2008, had strong ties with the Moscow Patriarchate which effectively approved its anti-Semitic activities.
In 2008 ‘Patriot of Ukraine’ initiated the creation of the Social National Assembly which Biletsky still heads. On Oct 18, under Biletsky that organization worked together with notorious provocateur Dmytro Korchynsky and his Bratstvo party in causing disturbances outside the SBU [Security Service] building. On Dec 1, 2013 outside the president’s administration on Bankova St, young men with SNA symbols were involved, again together with Korchynsky’s Bratstvo, in provoking the disturbances which the Yanukovych regime used to justify the use of force against the EuroMaidan protesters and to try to present the movement as violent and dangerous.

via khpg: Dangerous war heroes on Ukraine’s political scene

CCTV footage released after man mown down by car in Anfield and assaulted in race hate attack

CCTV stills of a car they believe was used during the racial incident. Detectives have released CCTV images after a man was assaulted and mown down by a car after being set upon by a gang in a suspected race hate attack. Police investigating the Anfield assault have issued CCTV of a car they believe was used during the attack. Officers were called to Lower Breck Road, at around 5.30pm on Sunday, following reports that a 34-year-old man had been seriously assaulted by a group of other men. CCTV stills of a car they believe was used during the racial incident.  It’s believed the victim was in Breckside Park when a group of youths shouted racial abuse at him. A short time later, a number of men returned to the park and assaulted him before making off in a grey Vauxhall Astra and a blue Ford Transit Van. The victim was taken to hospital suffering from facial injuries and a knee injury. He was later discharged but is likely to need further treatment. Patrols carried out an extensive search of the area and conducted house-to-house enquiries in a bid to identify those responsible. Lower Breck Road was also closed for a short time while officers carried out forensic searches.

via liverpoolecho: CCTV footage released after man mown down by car in Anfield and assaulted in race hate attack

Verdacht auf Selbstjustiz – Hildburghäuser sollen Rumänen gejagt haben

In Hildburghausen hat sich in der Nacht zum Freitag mutmaßlich ein Fall von Selbstjustiz ereignet. Nach Informationen von MDR THÜRINGEN sollen nach einem Aufruf im sozialen Netzwerk Facebook 13 Einheimische mit ihren Autos Jagd auf drei Rumänen in einem Kleintransporter gemacht haben. Bei der Verfolgungsjagd soll es zu mehreren Unfällen gekommen sein. Erst die Polizei konnte der selbsternannten Bürgerwehr Einhalt gebieten. Bei Facebook hatte sich wegen angeblicher oder tatsächlicher Straftaten eine geschlossene Gruppe gegen Kriminalität in Hildburghausen gegründet, die mittlerweile mehr als 1.000 Mitglieder hat. Eines dieser Mitglieder hatte vor einer Firma in Hildburghausen ein rumänisches Auto stehen sehen und daraufhin ein Foto mit dem Kommentar “Zwei transporter (weiß, rot, ROM) im kaltenbronnerweg HBN gerade gesichtet … sieht aus wie Treffpunkt und Fahrer wechsel” veröffentlicht. Das Posting mobilisierte mehrere Mitglieder der Gruppe, die sich mit Autos zum Ort des Geschehens aufmachten. (…) Die Polizei ermittelt gegen die Mitglieder der Anti-Kriminalitäts-Gruppe wegen Landfriedensbruchs. Die Rumänen arbeiten laut Polizei in der Firma in Hildburghausen. Sie hätten vor dem Gelände darauf gewartet, dass ihnen das Tor geöffnet wird. Nach Information von MDR THÜRINGER geht die Polizei davon aus, dass der Südthüringer Rechtsextremist Tommy Frenck an der Gründung der Facebook-Gruppe beteiligt war und bis heute im Hintergrund die Fäden zieht.

via mdr: Verdacht auf Selbstjustiz – Hildburghäuser sollen Rumänen gejagt haben

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