Author Archives: meierz

Neonazi-Liederabend in Karlsruhe

Offenbar getarnt als „Geburtstagsfeier“ ging in einer Karlsruher Sportsbar am vergangenen Samstag ein Konzert mit Liedermachern der extrem rechten Szene über die Bühne. Die Kneipe gilt als Treffpunkt von Neonazis und Hooligans; der Staatsschutz hat sie nach eigenen Angaben seit einiger Zeit im Visier. Ja, man habe das Geschehen im Auge gehabt, bestätigte ein Polizeisprecher einer lokalen Nachrichtenseite. Rund 30 Personen seien vor Ort gewesen, Ausschreitungen habe es keine gegeben. Einen Grund zur Entwarnung wollte er indes nicht geben: „Wir werden das weiter im Blick behalten. Auch wenn die Veranstaltung friedlich verlief, könnte sich darüber hinaus eine gefährliche Entwicklung ergeben.“ Die Rede ist von einem Liederabend der Neonazi-Szene, der am vergangenen Samstag in einer als Hooligan-Treffpunkt bekannten Kneipe in Karlsruhe stattgefunden hat. Offenbar, um dem Treffen einen unverfänglicheren Charakter zu verleihen, sei die Veranstaltung als Geburtstagsfeier getarnt gewesen. Nicht der erste Vorfall – mindestens ein weiterer Musikevent soll in der in der Innenstadt gelegenen Lokalität in der Vergangenheit geplant gewesen sein, berichten Beobachter. Erinnerungen werden wach In der „Sports- bzw. Lifestylebar“ verkehren diesem Bericht zufolge regelmäßig Personen, die dem „Hooligans gegen Salafisten“ (HoGeSa)-Netzwerk angehören sollen.

via endstation rechts: Neonazi-Liederabend in Karlsruhe

Ukraine’s Oligarchs: A Who’s Who Guide

This is part 1 of VICE News’ guide to Ukraine’s oligarchs. Shark tanks, underground swimming pools, deluxe cars, a Qatari prime minister as a next-door neighbor and friends in diamond-dealing Russian mafia gangs: Ukraine’s oligarchs, notorious for their dodgy deals and criminal associates, are a hardy bunch born from the ruins of the Soviet Union, and they know how to live in style. But now, as Ukraine finds itself center stage in a geopolitical tug-of-war between East and West, its elite class are facing the toughest challenge of their careers as they attempt to navigate the crisis with all their assets intact. Our who’s-who guide to Ukraine’s oligarchs brings you the down low on who’s setting up a private army, who’s doing double-cross backroom deals, and who looks set to go from hero to zero.

via vicer: Ukraine’s Oligarchs: A Who’s Who Guide

Ukraine Used Cluster Bombs, Evidence Indicates

A casing carrying cluster munitions that landed in a shed. Press officers for the Ukrainian military denied that their troops had used cluster weapons in the conflict. The Ukrainian Army appears to have fired cluster munitions on several occasions into the heart of Donetsk, unleashing a weapon banned in much of the world into a rebel-held city with a peacetime population of more than one million, according to physical evidence and interviews with witnesses and victims. Sites where rockets fell in the city on Oct. 2 and Oct. 5 showed clear signs that cluster munitions had been fired from the direction of army-held territory, where misfired artillery rockets still containing cluster bomblets were found by villagers in farm fields. The two attacks wounded at least six people and killed a Swiss employee of the International Red Cross based in Donetsk. If confirmed, the use of cluster bombs by the pro-Western government could complicate efforts to reunite the country, as residents of the east have grown increasingly bitter over the Ukrainian Army’s tactics to oust pro-Russian rebels. Further, in a report released late Monday, Human Rights Watch says the rebels have most likely used cluster weapons in the conflict as well, a detail that The New York Times could not independently verify. The army’s use of cluster munitions, which shower small bomblets around a large area, could also add credibility to Moscow’s version of the conflict, which is that the Ukrainian national government is engaged in a punitive war against its own citizens. The two October strikes occurred nearly a month after President Petro O. Poroshenko of Ukraine signed a cease-fire agreement with rebel representatives. “It’s pretty clear that cluster munitions are being used indiscriminately in populated areas, particularly in attacks in early October in Donetsk city,” said Mark Hiznay, senior arms researcher at Human Rights Watch, in emailed comments after the report was completed. “The military logic behind these attacks is not apparent, and these attacks should stop, because they put too many civilians at risk.”

viua nyt: Ukraine Used Cluster Bombs, Evidence Indicates

siehe auch: Ukraine: Widespread Use of Cluster Munitions. Government Responsible for Cluster Attacks on Donetsk. It is shocking to see a weapon that most countries have banned used so extensively in eastern Ukraine. Ukrainian government forces used cluster munitions in populated areas in Donetsk city in early October 2014, Human Rights Watch said today. The use of cluster munitions in populated areas violates the laws of war due to the indiscriminate nature of the weapon and may amount to war crimes.
During a week-long investigation in eastern Ukraine, Human Rights Watch documented widespread use of cluster munitions in fighting between government forces and pro-Russian rebels in more than a dozen urban and rural locations. While it was not possible to conclusively determine responsibility for many of the attacks, the evidence points to Ukrainian government forces’ responsibility for several cluster munition attacks on Donetsk. An employee of the International Committee of the Red Cross (ICRC) was killed on October 2 in an attack on Donetsk that included use of cluster munition rockets.

Verbotene Jobbik-Bürgerwehr gründet sich neu, Verfahren gegen Neue Ungarische Garde eingestellt

Aktuelles von den Nachfolgeorganisationen der verbotenen Ungarischen Garde: Letzte Woche gründete sich die kürzlich verbotene Bürgerwehr “Schönere Zukunft” unbehelligt von der Polizei in der Budapester Innenstadt neu, und ein Verfahren gegen die “Neue Ungarische Garde” wurde aus formalen Gründen eingestellt. Tatsächlich treten ungarische Regierungspolitiker seit Jahren auf völkischen Großveranstaltungen auf, die von der Neuen Ungarischen Garde gesichert werden. Verbotene Bürgerwehr “Schönere Zukunft” gründet sich neu Die durch durch ihre Aufmärsche in Gyöngyöspata 2011 bekannt gewordene Jobbk-Bürgerwehr “Für eine schönere Zukunft” wurde am 8. Oktober von einem Gericht in Gyula in zweiter Instanz verboten. Laut Urteilsbegründung hatte der Vorsitzende in Kunhegyes und Devecser rassistische und ausgrenzende Ansprachen gegen Roma gehalten. Am 17. Oktober gründete sich die Bürgerwehr auf dem Budapester Erzsébet tér neu: Statt eines eingetragenen Vereins als “Magyarische Selbstverteidigungsbewegung” (Magyar Önvédelmi Mozgalom). Der Vorsitzende Attila László erklärte in seiner Rede, man nehme das Verbot zur Kenntnis, wolle sich jedoch nicht damit abfinden und werde die Arbeit nun in anderer Form fortsetzen. “Sollte die Situation es erfordern, sind wir bereit, mit angemessener physischer Kraft zu verteidigen, was uns, was den Magyaren gehört – unser ungarisches Vaterland”. (Video, s.u.) Auf der Veranstaltung mit etwa 100 Teilnehmern kam es zu einer kleineren Rangelei, als eine Passantin  dem Vorsitzenden der “Neuen Ungarischen Garde” József Ináncsi, der sich über “Zigeunerkriminalität” ausgelassen hatte, mit dem Ausruf “Faschisten!” das Redemanuskript aus der Hand riss. Die Frau wurde von den Ordnern (d.h. Gardisten) abgeführt  –  es fielen die Sätze “Was ist, Jüdin, passt dir was nicht?”, “Dreckige Jüdin!” – und der Polizei übergeben  (Népszava). Der Vorfall ist im Video von hir24 zu sehen; einige Teilnehmer begrüßen sich demonstrativ mit dem Gruss der Pfeilkreuzler (“Durchhalten, hoch lebe Szálasi!”), und auch ein  Tattoo mit SS-Runen darf nicht fehlen.

via pusztaranger: Verbotene Jobbik-Bürgerwehr gründet sich neu, Verfahren gegen Neue Ungarische Garde eingestellt

“heute show” im Bundestag – Überall Ungereimtheiten

Die Polit-Satire heute show bekommt keine Drehgenehmigung im Deutschen Bundestag. Bei der Sendung handele es sich um “keine politisch-parlamentarische Berichterstattung”, begründet der Pressesprecher des Bundestags die Absage. Auf eine Anfrage begründet der Deutsche Bundestag die Verweigerung der Drehgenehmigung ausführlich, das ZDF gibt sich einsilbig. (…) Auf der Facebook-Seite der ZDF-Sendung veröffentlichen Fans die Mail-Adresse der Pressestelle des Bundestags und fordern zu Protesten auf. “Vater Staat sollte lernen, mit Humor und eventuell indirekt geäußerter Kritik umzugehen”, ist dort noch eine im Verhältnis dezent geäußerte Kritik am Vorgehen des Bundestags. Die Begründung der verweigerten Drehgenehmigung Das Wesen der heute show und ihrer Macher hatte ZDF-Programmdirektor Norbert Himmler anlässlich des fünften Geburtstages der Sendung im Mai dieses Jahres so beschrieben: “Sie schaffen es, dass Politiker, Wähler und nicht zuletzt das ZDF sich über sich selbst zugleich ärgern und amüsieren können.” Nun hat die freitagabendliche Polit-Satire die Politiker offensichtlich so sehr verärgert, dass die Berliner Elite zurückschlägt. Am Freitagabend verkündete Welke, dass der Bundestag über seinen Pressesprecher Ernst Hebeker habe ausrichten lassen, dass der ZDF-Show keine Genehmigung erteilt werden könne, in der Lobby des Bundestags zu drehen. Denn bei der heute show, so wird Hebeker in der Sendung zitiert, handele es sich um “keine politisch-parlamentarische Berichterstattung”. “Fanpost” wird Hebeker vermutlich im Verlauf des Wochenendes eine Menge bekommen haben, weshalb eine Bitte von SZ.de um Stellungnahme auch erst am späten Montagnachmittag beantwortet wurde. Die Absage wird damit begründet, dass “die Absicht offenbar wurde, unter Verstoß gegen die hiesige Geschäftsordnung im Reichstagsgebäude eine Satire-Inszenierung aufzuzeichnen”. Zum einen habe die Produktionsfirma der heute show (Prime Productions) einen Protagonisten auf der Pressetribüne filmen wollen – was qua Beschluss des Ältestenrates von 2005 nur zur unmittelbaren politisch-parlamentarischen Berichterstattung erlaubt sei. Zum anderen habe laut der schriftlichen Erklärung aus dem Pressereferat des Bundestags eine “Ungereimtheit” darin bestanden, “dass Prime Productions den – regelmäßig mittwochs stattfindenden – Tagesordnungspunkt ‘Befragung der Bundesregierung’ als thematische Begründung nannte, die Drehgenehmigung aber für den Donnerstag beantragte”. Außerdem definiere das ZDF als Auftraggeber die heute show auf seiner Internetseite als “Kleinkunst/Kabarett”. Will wohl heißen: Kabarett und Politik, das geht nicht zusammen.

via sz: “heute show” im Bundestag – Überall Ungereimtheiten

“Politisch motiviert” – #Hacker greifen Goldshop der #AfD an

Die AfD versucht, mit dem Verkauf von Goldbarren und -münzen ihre Parteikassen zu sanieren. Eine Millionensumme soll erlöst werden. Nun ist der Shop erst einmal vom Netz, stattdessen ermitteln Sicherheitsbeamte. Die AfD ist Ziel eines Hackerangriffs geworden. Ein Unbekannter habe sich Zugriff auf E-Mails verschafft und die Daten einer zweistelligen Zahl von Goldshop-Käufern vergangene Woche im Internet veröffentlicht, sagte Parteisprecher Christian Lüth. “Es saß jemand auf dem Server, der E-Mails mitlesen konnte.” Es seien mutmaßlich nicht nur einzelne Mails gelesen worden. “Wir gehen davon aus, dass das politisch motiviert war.” Die rechtskonservative Partei will mit dem Verkauf von Goldbarren und -münzen ihre Parteifinanzen sanieren. Sie hofft, zwei Millionen Euro zu erlösen.

via ntv: “Politisch motiviert” – Hacker greifen Goldshop der AfD an

siehe auch: Hacker greifen Gold-Shop der AfD an. Die AfD ist Ziel eines Hackerangriffs geworden. Unbekannte veröffentlichten Daten mehrere Kunden, die im Gold-Shop der Partei eingekauft hatten. Ein Unbekannter habe sich Zugriff auf E-Mails verschafft und die Daten einer zweistelligen Zahl von Goldshop-Käufern vergangene Woche im Internet veröffentlicht, sagte AfD-Sprecher Christian Lüth am Montag auf dpa-Anfrage.

#NPD baut mit Geld der verhassten #EU ihre #Infrastruktur aus

Die Wahl von Udo #Voigt ins #Europaparlament verschafft der NPD ein wenig Luft. Am Samstag eröffnete der Ex-Bundeschef ein „Bürgerbüro“ in der Berliner Parteizentrale – und leistet damit seinen Beitrag, die angespannte Kassenlage zu entlasten. Voigt nutzte den Anlass auch, um einen neuen Mitarbeiter vorzustellen: einen früheren Staatssekretär aus den letzten Tagen der DDR. Die Gelegenheit, dem tristen Parteialltag zu entfliehen, wollten sich am vergangenen Samstag 70 NPD-Anhänger (Parteiangabe) nicht entgehen lassen. Sogar die Geschäftsstelle in der Seelenbinderstraße im Berliner Bezirk Köpenick soll vorher auf Vordermann gebracht worden sein. Und in der Tat, die Fassade erstrahlt in einem hellen gelb, die sonst dort zu sehenden Schmierereien wurden übermalt. Hinter der schweren Eisentür zeigten sich die anwesenden Funktionäre und Unterstützer in Sektlaune. Der Grund: Ihr langjähriger Vorsitzender Udo Voigt eröffnete bei Schnittchen und Kartoffelchips sein „Bürgerbüro“ in der Bundeshauptstadt. Finanziert wird die neue Anlaufstelle aus den Mitteln der Europäischen Union, das von der NPD verhasste und bekämpfte „EU-System“ stopft durch die Hintertür deren Kassenlöcher. Seit Mai sitzt Voigt für seine Partei als einziger Abgeordneter im Europaparlament in Straßburg, zuvor hatte er sich in einer Kampfabstimmung gegen den amtierenden Parteichef Udo Pastörs durchgesetzt. Rund 4.300 Euro stehen ihm zusätzlich zu seinen Diäten als steuerfreie Kostenpauschale zu, außerdem überweist ihm die EU fast 22.000 Euro zur Einstellung von Personal. Geleitet wird das Büro von seiner langjährigen Wegbegleiterin Bettina Bieder.(…) Seinen Gästen, unter denen sich der Berliner Landesvorsitzende Sebastian Schmidtke, dessen Kollege Claus Cremer aus Nordrhein-Westfalen oder die umtriebige RNF-Aktivistin Maria Fank befanden, stellte Voigt seine Mannschaft vor. Neben Bieder und Richter gehören hierzu der Pressesprecher der brandenburgischen NPD, Florian Stein (parlamentarischer Mitarbeiter), Uwe Meenen (persönlicher Referent) und Frank Rohleder, der mit den von ihm maßgeblich vorangetriebenen „Freundeskreise Udo Voigt“ erst das Comeback des wegen Volksverhetzung vorbestraften Spitzenkaders ermöglicht hatte. Die beiden Letztgenannten gehören seit Jahren zu den engsten Vertrauten von Voigt, der die NPD von 1996 bis 2011 führte, und mit seiner strategischen und ideologischen Neuausrichtung die 1964 gegründete Organisation zurück in die Erfolgsspur führte. Neue, alte und versteinerte Gesichter Darüber hinaus konnte Voigt ein mehr oder weniger neues Gesicht präsentieren. Zwar gehörte Kersten Radzimanowski bereits seit einigen Jahren der NPD an und kandidierte schon für die Partei zur Landtagswahl in Brandenburg 2009, doch flog der zeitweilige freie Autor des NPD-Blattes Deutsche Stimme meist unter dem Radar. Damit dürfte nun Schluss sein, nicht zuletzt wegen seiner Vergangenheit. Der ehemalige CDU-Politiker gehörte als Staatssekretär im Außenministerium der letzten DDR-Regierung an.

via endstation rechts: NPD baut mit Geld der verhassten EU ihre Infrastruktur aus

… unser Nazi in Brüssel ….

Russischer Politiker will finnische Briefmarken verbieten

Witali Milonow gilt als einer der homophobsten Politiker Russlands und als einer der Erfinder des Homo-“Propaganda”-Gesetzes. Jetzt fordert der 40-Jährige wegen schwuler Briefmarken einen Postkrieg gegen Finnland. Der St. Petersburger Stadtrat Witali Milonow hat die russische Post aufgefordert, finnische Briefe und Pakete zurückzusenden, sollten sie mit Sonderbriefmarken der Tom-of-Finnland-Serie frankiert sein. Die Marken waren Anfang September von der finnischen Post herausgegeben worden und bilden homoerotische Motive des bekannten finnischen Künstlers aus den Siebzigerjahren ab (queer.de berichtete). Bislang sind mit diesen Marken frankierte Postsendungen problemlos in Russland angekommen (queer.de berichtete). Milonow erklärte am Samstag nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Tass, dass die Marken gegen das russische Gesetz gegen homosexuelle “Propaganda” verstießen. “Homosexuelle Propaganda ist in unseren Land verboten. Ich verlange deshalb von der russischen Post, meine Anregung ernst zu nehmen. Außerdem fordere ich unsere Nachbarn aus Finnland auf, diese Marken nicht auf Sendungen nach Russland zu verwenden.”

via queer.de: Russischer Politiker will finnische Briefmarken verbieten

#Abstimmung in #Lichtenberg – #NPD bekommt Hilfe von #SPD und #CDU

Ein Abgeordneter der SPD und der CDU haben in der Bezirksverordnetenversammlung Lichtenberg einem NPD-Antrag zugestimmt. Damit haben der frühere Lichtenberger Bürgermeister und stellvertretende BVV-Vorsteher Christian Kind, 63, (SPD) und Albrecht Hoffmann, 62, (CDU) die Linie verlassen, in den Bezirksverordnetenversammlungen Anträgen der rechten Parteien NPD und Republikaner nicht zuzustimmen. Das ist “ein eklatanter, nicht zu akzeptierender Tabubruch”, sagte der Lichtenberger Linke-Fraktionschef Christian Petermann. Das hätte nicht passieren dürfen, sagte auch SPD-Kreischef Andreas Geisel. Der CDU-Verordneter Albrecht Hoffmann verteidigte dagegen gestern sein Abstimmungsverhalten. Es ging um eine Vorlage im Haushaltsausschusses am Mittwochabend. Schülerzeitungen im Bezirk, die sich gegen Rechtsextremismus engagieren, sollen ausgezeichnet werden. Die NPD wollte das Wort Rechtsextremismus durch die Wörter gegen “jeglichen Extremismus” ersetzen. Der Vorschlag fand keine Mehrheit, aber Kind und Hoffmann stimmten für den Antrag.

via berliner zeitung: Abstimmung in Lichtenberg – NPD bekommt Hilfe von SPD und CDU

#Gräueltaten auf beiden Seiten: #Amnesty prangert #Hinrichtungen im #Ukraine-Konflikt an

Amnesty International wirft beiden Konfliktparteien in der Ukraine gezielte Tötungen vor. Hinweise auf Massengräber, über die Russland berichtete, hat die Menschenrechtsorganisation nicht gefunden. Beide Seiten haben im Konflikt um die Ukraine falsche Angaben über die Gräueltaten der jeweils anderen Seite gemacht – das wirft die Menschenrechtsorganisation Amnesty International sowohl prorussischen als auch proukrainischen Kräften vor. “Es gibt keine Zweifel an illegalen Hinrichtungen und Gräueltaten, die von prorussischen Separatisten und ukrainischen Milizen in der Ostukraine begangen worden sind. Es ist jedoch schwierig, das Ausmaß festzustellen”, sagt Jovanka Worner, Ukraine-Expertin von Amnesty International. Für Massengräber im umkämpften ostukrainischen Donezk wurden keine Beweise gefunden. Im September hatten russische Medien über die Entdeckung von Massengräbern auf Donezker Gebiet berichtet.  (…)  “Viele der schockierenden Fälle, die insbesondere von russischen Medien veröffentlicht wurden, sind enorm übertrieben”, sagt Worner. “Wir haben in einzelnen Fällen Hinrichtungen gesehen, die Kriegsverbrechen sein könnten.” Brüchige Waffenruhe “Alle verdächtigen Fälle sollten untersucht und die Verantwortlichen beider Seiten belangt werden”, sagte John Dalhuisen von Amnesty International.

via spon: Gräueltaten auf beiden Seiten: Amnesty prangert Hinrichtungen im Ukraine-Konflikt an

siehe auch: Keine Hinweise auf Massengräber in der Ostukraine. Russland und die Ukraine machen laut Amnesty International falsche Angaben über die Gräueltaten der jeweils anderen Seite. Belege gebe es allerdings für Hinrichtungen. Amnesty International sieht keine Beweise für Massengräber im umkämpften ostukrainischen Donezk. Prorussische Separatisten hatten zuvor berichtet, ein Grab mit 400 Leichen entdeckt zu haben. Amnesty habe “keine überzeugenden Beweise für Massentötungen oder Gräber” gefunden, hieß es in einem Bericht über Hinrichtungen, den die Organisation am Montag vorstellte. Stattdessen sei die Organisation auf die Leichen von vier männlichen Zivilisten in zwei Gräbern in der Nähe des Dorfes Komunar gestoßen. Die Menschenrechtsorganisation wirft sowohl prorussischen als auch proukrainischen Kräften vor, falsche Angaben über die Gräueltaten der jeweils anderen Seite zu machen. Fest stehe, “dass einige der schockierenden Fälle, über die berichtet wurde, besonders in russischen Medien enorm übertrieben waren”, erklärte John Dalhuisen, Programmleiter für Europa und Zentralasien von Amnesty International.

U.S. paid expelled Nazis millions in Social Security, investigation finds

Payments made to SS guards and war criminals, underwritten by American taxpayers, flowed through a legal loophole that gave the Justice Department leverage to persuade suspects to leave the U.S. Dozens of suspected Nazi war criminals and SS guards collected millions of dollars in U.S. Social Security benefits after being forced out of the United States, an Associated Press investigation has found. The payments, underwritten by American taxpayers, flowed through a legal loophole that gave the U.S. Justice Department leverage to persuade Nazi suspects to leave the U.S. If they agreed to go, or simply fled before deportation, they could keep their Social Security, according to interviews and internal U.S. government records. Among those receiving benefits were armed SS troops who guarded the network of Nazi concentration and death camps; a rocket scientist who used slave laborers to advance his research in the Third Reich; and a Nazi collaborator who engineered the arrest and execution of thousands of Jews in Poland. There are at least four living beneficiaries. They include Martin Hartmann, a former SS guard at the Sachsenhausen camp in Germany, and Jakob Denzinger, who patrolled the grounds at the Auschwitz camp complex in Poland.

via haaretz: U.S. paid expelled Nazis millions in Social Security, investigation finds

Mystère autour d’une vaste opération militaire suédoise en mer Baltique

Quelle est cette « activité sous-marine étrangère » en mer Baltique que traque depuis vendredi l’armée suédoise ? Avec l’envoi, samedi, de 200 hommes, de bateaux furtifs, de dragueurs de mines et d’hélicoptères en renfort dans la zone, il s’agit de la plus importante opération de recherche lancée par le pays depuis la guerre froide. « Ce n’est pas le nôtre, c’est un vaisseau étranger », a déclaré à la presse le contre-amiral Anders Grenstad dans la soirée du dimanche 19 octobre, en commentant la photo de mauvaise qualité, prise la veille dans la matinée, par un amateur : Si le gouvernement et la défense restent discrets sur les causes d’un tel déploiement, les médias locaux avancent quant à eux l’hypothèse de la présence d’un sous-marin russe dans la zone située à une cinquantaine de kilomètres de la capitale suédoise.  Selon le quotidien Svenska Dagbladet, l’opération militaire a été lancée après qu’un message radio en russe a été capté sur une fréquence d’urgence. D’autres échanges, cryptés, ont suivi le début des recherches, entre un point dans l’archipel de Stockholm et l’enclave russe de Kaliningrad, quartier général de la flotte russe de la Baltique, ajoute le journal.

via le monde: Mystère autour d’une vaste opération militaire suédoise en mer Baltique

siehe auch: Russia denies submarine incident off Sweden. The Russian defence ministry has denied reports that one of its submarines got into trouble in the waters off Sweden. The Swedish military has been searching the sea since Friday, following what the military said was foreign underwater activity. It has denied looking for a submarine, and said that it was conducting an intelligence  operation. However, a local newspaper said Sweden had intercepted a distress signal in Russian. Swedish Rear Admiral Anders Grenstad said the military based its judgement on “not only on current observations, but also on many previous ones from this very area… this is an area of interest to foreign powers”; Großeinsatz vor Stockholm: Schwedisches Militär sucht nach fremdem U-Boot. Hubschrauber und Marineschiffe suchen vor Stockholm nach einem unbekannten Unterwasserobjekt. Handelt es sich dabei um ein russisches U-Boot? Ein Notruf in russischer Sprache deutet darauf hin. Moskau dementiert. Vor der Küste Stockholms suchen schwedische Streitkräfte nach Beweisen für eine mögliche “ausländische Unterwasseroperation”. Nach einem Bericht von “Svenska Dagbladet” hatte die schwedische Funküberwachung bereits am Donnerstag einen Notruf in russischer Sprache aufgefangen, der an eine Station in Kaliningrad gerichtet gewesen sein soll. Wenig später sei in der stark befahrenen Bucht Kanholmsfjärden ein U-Boot gesichtet worden. Am Freitagabend sei ein zweiter Funkspruch aufgefangen worden, diesmal jedoch verschlüsselt. Auch dieser sei von Kanholmsfjärden an die russische Militärbasis in Kaliningrad gesendet worden. Kommandeur Jonas Wilkström sagte, es werde geprüft, ob die vom Freitag stammende Information tatsächlich eine “sehr glaubwürdige Quelle” sei. Eine groß angelegte Suchaktion sei in Gang. Schiffe, Hubschrauber, Amphibienfahrzeuge und mehr als 200 Soldaten seien beteiligt. Wonach konkret gesucht werde, nannte das schwedische Militär nicht. Dass nach einem russischen U-Boot gesucht werde, konnten die schwedischen Streitkräfte auch am Sonntag weder bestätigten noch dementieren. Jedoch sei ein Kriegsschiff für die U-Boot-Jagd im Einsatz.

Flirthilfen für Evangelikale – Die fromme Gattin fällt nicht vom Himmel

Evangelikale Christen haben es schwer: In den eigenen Kirchen mangelt es an Singles, und eine säkulare Partnerin ist keine Option. Ein neues Flirt-Buch und Dating-Plattformen sollen Abhilfe schaffen. Eine Beziehung mit einer Atheistin ist für einen evangelikalen Christen etwa gleich abwegig wie für eine Veganerin eine Partnerschaft mit einem Metzgermeister. Von Eheschliessungen mit säkularen Partnern werde in Freikirchen abgeraten, sagt Georg Otto Schmid von der evangelischen Informationsstelle Relinfo. Stehe doch im Neuen Testament: «Macht nicht gemeinsame Sache mit Leuten, die nicht an Christus glauben.» Ihre Partner finden junge Freikirchler häufig auf Bibelschulen, bei Missionseinsätzen oder an Konzerten evangelikaler Rockbands. Braut oder Bräutigam müssen laut Schmid nicht unbedingt aus der gleichen Kirche stammen: Infrage kämen auch Personen vom evangelikalen Flügel der Landeskirchen – oder «zur Not» gar ein Mitglied der charismatischen Erneuerung in der katholischen Kirche. Doch obwohl das den Kandidatenkreis erweitert, ist es gerade für schüchterne Christen nicht so einfach, jemanden zu finden. Wer nicht für das ledige – und damit sexlose – Leben bestimmt ist, muss nach anderen Wegen suchen. Da kommen Online-Plattformen wie Yourlove.ch oder Chringles.ch (die Bezeichnung steht für «christliche Singles») ins Spiel. Chringles-Betreiber Matthias Röthlisberger sagt, dass es für junge Christen schwierig sei, in einer überwiegend säkularisierten Gesellschaft jemanden zu finden. «Die Wahrscheinlichkeit ist klein, dass sie auf der Strasse eine Frau treffen, mit der sie ihren Glauben leben können.» Und in einer Gemeinde mit 100 oder 150 Mitgliedern liessen sich die Singles oft an einer Hand abzählen.

via nzz: Flirthilfen für Evangelikale – Die fromme Gattin fällt nicht vom Himmel

Tipps fürs erste Date – nicht evangelikal. BTW – have fun and enjoy everything!

Russische Neonazis suchen Miss Hitler 2014

14 Frauen aus Osteuropa haben Selfies auf das soziale Netzwerk VKontakte geladen, um zur schönsten Neonazi-Braut gewählt zu werden. Der internationale Aufschrei ist gross. Im Internet sorgt ein Schönheitswettbewerb für Empörung. Auf dem sozialen Netzwerk VKontakte, einem russischen Pendant zu Facebook, will eine Gruppe eine Miss Hitler küren. Dies berichtet das Portal Vocativ. Weibliche Neonazis aus Russland und der Ukraine werden aufgerufen, ein Selfie von sich zu schiessen und in der Bildunterschrift zu erwähnen, warum sie «das Dritte Reich lieben und verehren». Das Netzwerk hat die Gruppe mittlerweile gesperrt. Die Frau mit den meisten Likes wird zur Miss Hitler 2014 beziehungsweise Miss Ostland, wie der Titel offiziell heisst, gekürt. Das Reichskommissariat Ostland entsprach dem von Nazi-Deutschland besetzten Teil der damaligen Sowjetunion. Über eine Million Juden wurden in diesem Gebiet von den Nazi-Schergen getötet.

via 20min: Russische Neonazis suchen Miss Hitler 2014

siehe auch: Miss Hitler 2014: Yes, there really is a neo-Nazi beauty contest in Russia. In one of the more disturbing corners of the internet, a group of neo-Nazi Russian and Ukrainian social media users is currently holding a beauty contest that has been dubbed ‘Miss Hitler’. The competition, officially titled ‘Miss Ostland’ – named after the territory occupied by the Nazis in eastern Europe – asks contestants to post a picture of themselves on the @hitler_public page of VKontakte, Russia’s Facebook equivalent. Rules of entry are apparently quite simple, as Vocativ reports: “1. Be a woman. 2. Be a Nazi. 3. Be a woman Nazi. 4. Be a woman who hates Jews. 5. Be a member of the “Adolf Hitler” VKontakte group.

Greek prosecutor orders all Golden Dawn MPs to face criminal trial

Far-right party’s MPs are accused of murder, weapons offences and attacks on immigrants, leftwing activists and gay people. In a decision that could mark the end of Europe’s most violent neo-Nazi force, a Greek public prosecutor on Thursday demanded that Golden Dawn’s entire parliamentary group stand trial for criminal offences. The order, outlined in a 700-page argument by state prosecutor Isidoros Doyiakos, said that more than 50 leading party cadres should also be tried for using the far-right group as a political front to pursue a litany of illegal activities. “This is an extremely important development and no time should now be wasted in holding this trial and putting these criminals away for life,” said Petros Constantinou, a prominent member of the anti-fascist Antarsya whose supporters have been widely targeted by the extremists. “Their murderous tactics have been tolerated for far too long.” In his dossier, Doyiakos accused the suspects of murder, weapons offences and multiple attacks on immigrants, leftists and gay people over a period of more than 30 years. The severity of the charges was such that all of the party’s MPs, including its imprisoned leader, Nikos Michaloliakos, should face justice, he said.

via guardian: Greek prosecutor orders all Golden Dawn MPs to face criminal trial

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