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Rechtsextreme Hooligans – NPD-Funktionäre mischen mit #hogesa #nohogesa

Die NPD will den rechtsextremen Aufstand der Hooligans professionalisieren. Aus dem bürgerlichen Lager wird sie aber nur wenige zum Mitmarschieren mobilisieren können.  Seit Jahren bemüht sich die zutiefst islamfeindliche Pro NRW um bürgerliche Wähler, die Moscheen und Kopftücher aus Deutschland verbannen, dabei aber nichts mit rechten Schlägern gemein haben wollen. Doch nun fungierte der stellvertretende Pro-NRW-Vorsitzende Dominik Roeseler als Anmelder der Hooligan-Demonstration, die der Welt die gewalttätigste Seite zeigte, die der Fußball im Weltmeisterland zu bieten hat: das rechtsextreme, rassistische und islamfeindliche Gesicht von einem riesigen Mob, der aus heiseren Kehlen “Ausländer raus” brüllt, nachdem er das mehrheitsfähige Ziel bloß vorgeschoben hatte, gegen Salafisten zu protestieren. Roeseler hat seiner Partei damit einen weiteren schweren Imageschaden verpasst. Das offizielle Motto der rechtsextremen Machtdemonstration vom Sonntag in Köln war dabei völlig einerlei. Die rund 4.000 gewaltgeilen Typen hätten auch zu einer Demonstration gegen das Rauchverbot in der Kölner U-Bahn zusammenkommen können; es hätte genau dasselbe Bild vom hässlichen Deutschen abgegeben, der einzig zum Dom gepilgert war, um dort seine Gewaltphantasien und den Hass auf all das auszuleben, was ihm fremd ist. Und das in einer eindeutig homogenen Masse von Rechtsextremisten, die auch Hooligans sind. Oder andersherum. In Köln wurde keine gewaltaffine Fußballszene rechtsextrem unterwandert, sie war schon längst rechtsextrem gewesen. Und zwar seit inzwischen 30 Jahren, seit derer sich Neonazis auch in Fanclubs wie der Dortmunder Borussenfront, der Berliner Wannseefront, in Hooligan-Gruppen wie der Rotfront aus Kaiserslautern oder den Berserkern aus Pforzheim zusammenschließen, ohne dabei jemals anschlussfähig gewesen zu sein. (…) Pro-NRW-Stadtrat Roeseler wurde von seinem Vorsitzenden, dem Leverkusener Rechtsanwalt Markus Beisicht, zurückgepfiffen und durfte in Köln ausschließlich als Privatmann agieren – denn längst schart sich virtuell das Heer der Islamhasser um die HoGeSa. Die darbende NPD, die sich seit drei Jahren im freien Fall befindet, geht schon deutlicher in die Offensive und will bei einem neuen rechtsextremen Trend dabei sein. (…) Die Stimmung gefiel ihm [Wieschke], “ich bin ja aus politischen Gründen hier”, sagte er im Gespräch, “natürlich sind das alles Rechte, und natürlich haben die Bock auf Gewalt.” Mit ihm waren auch noch andere NPD-Funktionäre, aus anderen Teilen Deutschlands, unterwegs. Sie gehören zu den treibenden Kräften, gerade jetzt, wo es darum geht, das HoGeSa-Ding, den Aufstand der Unanständigen, zu professionalisieren, und nach Berlin, nach Hamburg zu bringen.  Da ist es ganz logisch, dass der Brandenburger NPD-Funktionär Ronny Zasowsk, der selbst eine gewisse Nähe zu rechtsextremen Hooligans aus Cottbus hat (Inferno), mal gleich eine Erklärung für seine Partei herausgibt: “Vielleicht wird man sich in vielen Jahren an den 26. Oktober 2014 erinnern”, heißt es da, und weiter: “Jetzt muss politisch nachgesetzt werden! Die NPD solidarisiert sich mit allen Initiativen, die den Protest gegen die Folgen der Überfremdung lautstark artikulieren.” Es geht um “Ausländer raus”, um “Taten statt Worte”, um das Ziel, das auch der NSU mit einer Konsequenz verfolgt hat wie niemand zuvor.

via zeit: Rechtsextreme Hooligans – NPD-Funktionäre mischen mit

Luckes peinlicher Goldpatzer

Die AfD verkauft im parteieigenen Onlineshop Gold. Doch dürfen die das überhaupt? Bis der Bundestag eine Entscheidung getroffen hat, muss sich die AFD noch gedulden. Der Bundestag prüft. Wie lange noch, kann Sprecher Ernst Hebeker auf Anfrage dieser Zeitung nicht sagen. Damit hängt die eurokritische Partei Alternative für Deutschland noch in der Luft mit ihrem Plan, die eigenen Finanzen gleich doppelt aufzubessern – durch eigene Einnahmen und durch staatliche Zuschüsse. Die neue Partei, die bekanntlich dem Euro misstraut, ist dazu in den Goldhandel eingestiegen. Der Vorsitzende Bernd Lucke hat sich wegen der Geschäftsidee dieser Tage allerdings ordentlich in die Nesseln gesetzt. Viele Menschen investieren in Gold, weil sie nicht an die Stabilität der Währung glauben. Sie gehen davon aus, dass das Edelmetall auch in Krisenzeiten seinen Wert behält. Der Gedanke resultiert aus den Zeiten des Goldstandards, als Münzen und Banknoten noch in Gold umgetauscht werden konnten. Diese Ära endete jedoch 1971, als der damalige US-Präsident Richard Nixon die Bindung zwischen Dollar und Gold aufhob. Ein Fehler, sagen viele, auch die AfD.
Doch der Goldpreis unterliegt Schwankungen genauso wie andere Rohstoffe. Prinzipiell gilt: Je schwächer die Währung, desto höher der Edelmetallpreis. Aber auch andere Faktoren wirken ein, etwa ein attraktiver Aktienmarkt, Preismanipulationen oder Abkäufe. Anfang des Jahres lag der Goldpreis bei 880 Euro pro Unze und stieg bis März auf 980 Euro. Derzeit liegt er bei 955 Euro die Unze. Dass Ralf Stegner, der sozialdemokratische Wadenbeißer vom Dienst, spottete: „Morgen geht er hin und verkauft Rheumadecken“ – damit kann er leben. Unangenehmer ist, was andere mit seiner Behauptung aus dem ARD-Talk „Hart aber fair“ gemacht haben. Dort sagte er: „Wir verkaufen viel günstiger als die Banken.“ Die Frankfurter Allgemeine verglich am Tag nach der Sendung den AfD-Preis von 3303,90 Euro für den 100-Gramm-Barren mit denen großer Geldinstitute. Ergebnis: Die Deutsche Bank nahm tagesaktuell 3163 Euro, die Commerzbank 3167. Das Finanz-Informationsportal „Feingold-Research“ wies der Partei obendrein höhere Gebühren für den Versand von Münzen nach, als einschlägige Profi-Goldhändler üblicherweise verlangen.

via fr: Luckes peinlicher Goldpatzer

Sauerländer soll Hooligan-Demo in Berlin angemeldet haben #hogesa #nohogesa

Sauerländer soll Hooligan-Demo in Berlin angemeldet haben. Die Polizei befürchtet, dass sich die Bilder von der Hooligan-Randale am letzten Sonntag wiederholen: Für den 15. November ist in Berlin eine Demonstration “Gegen Salafisten, Islamisierung und Flüchtlingspolitik” angemeldet. Der Anmelder soll zum Hooligan-Umfeld gehören – und aus NRW kommen. Für eine am 15. November in Berlin geplante Hooligan-Demonstration hat der Veranstalter offiziell rund 10.000 Teilnehmer angemeldet. Die Berliner Polizei teilte dem Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) auf Anfrage auch mit, dass die Anmelder zunächst nur 1.000 Teilnehmer angegeben hatten. Die Demonstration unter dem Titel “Gegen Salafisten, Islamisierung und Flüchtlingspolitik” soll von 15 bis 21 Uhr am Pariser Platz direkt am Brandenburger Tor stattfinden. Polizei sagt nichts über den Anmelder Bei dem Anmelder handelt es sich nach RBB-Recherchen um einen Mann aus Menden im Sauerland. Er stamme aus dem Umfeld des virtuellen Hooligan-Netzwerkes “Hogesa”. Die Polizei äußerte sich auf Anfrage aber nicht zu der Person des Anmelders. Laut einem Bericht der “Welt” arbeitet der Anmelder in der Sicherheitsbranche und hat „ganz klare“ Verbindungen in die Hooligan-Szene.

via derwesten: Sauerländer soll Hooligan-Demo in Berlin angemeldet haben

Nazi-Liste „Entartete Kunst“ – X = Vernichtung

Akribisch dokumentierten die Nazis die Enteignung „entarteter Kunst“. Die Liste war lange verschwunden. Jetzt macht die taz sie durchsuchbar. Das Abkürzungsverzeichnis steht auf Seite fünf und beginnt mit A = Aquarell, B = Bestand im Magazin des Reichsministeriums für Volksaufklärung und Propaganda. Es endet mit V = Verkauf, X = Vernichtung. 482 Seiten mit akkuraten Schreibmaschinenbuchstaben. Es ist die bürokratische Bilanz eines staatlich angeordneten Verbrechens – etwa 20.000 Kunstwerke konfiszierten die Nazis 1937 und 1938 in der Aktion „Entartete Kunst“ aus deutschen Museen. Diffamiert wurde nahezu alles, was heute als moderne Kunst gilt. Über 600 der Bilder, Grafiken und Skulpturen wurden in einer Schähausstellung gezeigt, die von München aus durch mehrere deutsche Städte zog. Viele der Werke wurden verkauft, die meisten ins Ausland. Andere wurden verbrannt. Ein X für Vernichtung tippten die Verwalter in Goebbels Propagandaministerium anschließend in die Zeile „Stand“ der Liste, mit der sie die Aktion dokumentierten. Das Verzeichnis entstand auf dem Schreibtisch des Kunsthistorikers Dr. Dr. Rolf Hetsch, Referent in der Abteilung Bildende Kunst. Er notierte Künstler, Werktitel, Maltechnik und den Name des Händlers, dem das Bilder zum Verkauf übergeben wurde. Manchmal wurden Buchstaben oder Zahlen mit spitzer Schrift von Hand ergänzt. Dann am Ende jeder Zeile steht der Verkaufspreis: 200 Dollar für einen Kandinsky in Öl, vierzig Schweizer Franken für eine Graphik von Otto Dix. Der Händler beide Male: Dr. Gurlitt.

via taz: Nazi-Liste „Entartete Kunst“ – X = Vernichtung

Polizei ermittelt gegen Mitglied der “Berserker Pforzheim” #hogesa #nohogesa

Mit offenem Mund steht er da, den Kinn-Bart zu einem Streifen rasiert, die rechte Hand zum Hitler-Gruß ausgestreckt. Unter seiner Jacke blitzt ein Shirt hervor, „Berserker Pforzheim“, steht darauf. Aufgenommen wurden die Fotos des jungen Radikalen am Sonntag in Köln, als Hooligans und Neonazis gegen Salafisten demonstrierten – und sich mit Polizisten prügelten. Gegen das Berserker-Mitglied aus der Region wurde nun ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. „Es laufen diverse Verfahren, unter anderem auch dagegen“, sagte der Kölner Polizeisprecher André Faßbender der PZ. Über konkrete Ergebnisse der etwa 40 Mann starken Ermittlungsgruppe könne er sich dagegen erst in einigen Wochen äußern. „Wir müssen ähnlich viel Material auswerten wie beim Loveparade-Unglück“, sagt Faßbender.

via pz news: Polizei ermittelt gegen Mitglied der “Berserker Pforzheim”

siehe auch: Auch Rechtsextreme aus Pforzheim bei Kölner Krawallen dabei. Tausende Hooligans und Rechtsextremisten inszenierten in Köln bei einer Demonstration, die sich gegen Salafisten wenden sollte, ihre Brutalität. Experten sehen in den Straßenschlachten eine neue Qualität von Gewalt. „Immer wieder kamen Ströme von fahnentragenden Hools dazu“, meldete per live-Ticker der „Kölner Express“ – darunter auch die „Berserker Pforzheim“. Ausweislich eines Fotos, das der PZ zugespielt wurde, sind tatsächlich mehrere Glatzen mit Shirts zu sehen – mit eben dieser runenähnlichen Schrift versehen, wie sie in rechtsradikalen Kreisen üblich ist. Dem Staatsschutz der Polizei ist auf PZ-Anfrage eine solche Gruppierung unbekannt. (…) Die auf der Fahne abgebildete Zahlenkombination „2.6.6.2.“ deutet laut dem Staatsschutz-Sprecher zum einen auf den Rockerclub „Bandidos“ hin, die den Code mit „Bandidos Forever, Forever Bandidos“ übersetzen. „2“ steht für „B“, den zweiten Buchstaben des Alphabets, „6“ für „F“, den sechsten Buchstaben). Es könnte aber auch, dieser Logik folgend, „Berserker Forever, Forever Berserker“ heißen; WER SEID IHR HOOLIGANS? Warum sie an Gewalt Spaß haben, wie viel Nazi ihn ihnen steckt, warum sie sich plötzlich gegen die Salafisten verbünden. Normalerweise treffen sie sich zum „Ackermatch“, einer organisierten Schlägerei im Wald oder auf einem Feld. Am Sonntag haben sie einen neuen Austragungsort für ihre brutalen Schlägereien gefunden: die Kölner Innenstadt.  WER SEID IHR HOOLIGANS? BILD zeigt acht fiese Gesichter der Kölner Krawalle; Pforzheimer Neonazis an Krawallen beteiligt. Bei dem Hooligan-Aufmarsch in Köln waren am Wochenende auch Rechtsradikale aus der Region dabei. Die Karlsruher Polizei ermittelt jetzt, ob sie Gewalttaten verübt haben. Hooligans aus der Region haben bei dem Kölner Aufmarsch mitgemischt Fotos und Videoaufnahmen zeigen es deutlich: Ganz vorne mit dabei waren Rechtsradikale aus Pforzheim. Sie tragen Transparente mit der Aufschrift “Berserker Pforzheim” und brüllen ausländerfeindliche Parolen. Die Gruppierung ist der Polizei bislang nicht bekannt – sie vermutet, dass sie entweder aus dem Umfeld der gleichnamigen Neonazi-Band oder des rechtsradikalen Motorradclubs “Berserker MC” stammen. Dass Hooligans aus der Region Karlsruhe in Köln mit dabei waren, verwundert Kenner der Szene nicht – soll es doch ein Karlsruher gewesen sein, der das Netzwerk “Hooligans gegen Salafisten” gegründet hat.

Fotogalerie: Hooligan-Demonstration in Köln

Beiträge zu #HoGeSa / #NoHoGeSa unter http://bit.ly/nohogesa

Auf die Fresse gegen Gewalt

Über zu wenig Aufmerksamkeit kann sich die Gruppe “Hooligans gegen Salafisten” (HoGeSa) nicht beklagen, seit sich ihre Mitglieder am Sonntag in Köln Straßenschlachten mit der Polizei geliefert haben. Während Politiker über eine “neue Qualität der Gewalt” diskutieren und ein Verbot der nächsten HoGeSa-Demonstration prüfen, werden die Hooligans im Netz parodiert und verspottet. Seit Donnerstagabend gibt es auf Facebook eine zweite Gruppe, die sich HoGeSa abkürzt: Die “Hooligans gegen Satzbau” sind nach eigenem Bekunden eine “Initiative gegen RECHTSchreibung”. In schwarz-weiß-roter Runen-Optik bietet sie “Deutsch-Korrektur”, macht etwa die Original-HoGeSa darauf aufmerksam, dass sich die Diskussion nicht um “Salatfisten” dreht und verbessert deren Kommasetzung wie Orthografie (“zusammenhalten ist ein starkes Verb und wird klein und zusammen geschrieben”). Außerdem bewirbt sie das Buch “Die Endlösung der Dudenfrage”.

via sz: Auf die Fresse gegen Gewalt

Grevesmühlen : Fackelmarsch statt Laternenumzug

Neonazis zogen Sonntagabend mit Kindern durch die Stadt / Aktivisten: Zivilgesellschaft und Behörden haben versagt. Neonazis haben Sonntagabend in Grevesmühlen offenbar einen genehmigten Laternenumzug als Vorwand für einen Fackelmarsch durch die Stadt genutzt. „Von den angekündigten Kindern mit selbst gebastelten Lampions war nicht viel zu sehen. Stattdessen marschierten Neonazis und deren Kinder mit Fackeln ungestört durch Grevesmühlen“, kritisiert die Sprecherin einer Aktivistengruppe, Lisa Krug. Sie spricht von einem Kollektivversagen der Zivilgesellschaft und staatlicher Behörden. „Es war erschreckend zu sehen, wie 120 Leute mit Fackeln und nicht mit Laternen vom Thinghaus aus durch die Stadt ziehen konnten“, so Krug. Beim Umzug vorne mit dabei gewesen seien der NPD-Kreistagsabgeordnete David Böttcher und der mehrfach vorbestrafte Sven Krüger. Letzterer war 2011 vom Landgericht Schwerin wegen Hehlerei und unerlaubten Waffenbesitzes zu vier Jahren und drei Monaten Haft verurteilt worden. Seit Anfang dieses Jahres soll er wieder auf freiem Fuß sein. Kritik übt Lisa Krug an der Polizei. Nicht die Beamten, sondern eigens eingeteilte Ordner hätten den Schutz der Veranstaltung übernommen. „Während der Aufzug in Formation durch den Stadtkern von Grevesmühlen marschierte, kontrollierten einige der eingesetzten Beamten lieber die Funktionsweise der Kaffeemaschine an einer örtlichen Tankstelle oder lasen Zeitung in ihren Einsatzfahrzeugen“, so Lisa Krug. Nach einer Stunde sei „der als Lampionumzug getarnte Fackelmarsch wieder zum Thinghaus zurückgekehrt“. Dort hatte an dem Sonntag unter Schirmherrschaft des NPD-Kreisverbandes Nordwestmecklenburg ein Tag der offenen Tür stattgefunden.

via svz: Grevesmühlen : Fackelmarsch statt Laternenumzug

Fachhochschule der Polizei in Aschersleben – Staatsschutz ermittelt wegen Hakenkreuz-Schmierereien

Nachdem eine Ausstellung zu den Verbrechen des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ (NSU) in der Fachhochschule der Polizei in Aschersleben mit Hakenkreuzen beschmiert wurde, ermittelt nun eine fünfköpfige Gruppe beim Staatsschutz. (…) Unbekannte hatten in der Schule eine Ausstellung zu den Verbrechen des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ (NSU) mit Hakenkreuzen beschmiert. Das Gebäude ist normalerweise nur nach einer Einlasskontrolle zugänglich

via mz web: Fachhochschule der Polizei in Aschersleben – Staatsschutz ermittelt wegen Hakenkreuz-Schmierereien

siehe auch: Hakenkreuz-Schmierereien in Aschersleben Der Schock an der Fachhochschule der Polizei sitzt tief. Unbekannte beschmieren eine Wanderausstellung zum Thema „Die Opfer der NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen“ mit Hakenkreuz. Rektor Frank Knöppler will lückenlose Aufklärung unterstützen. An der Fachhochschule der Polizei in Aschersleben sitzt der Schock tief. Bisher unbekannte Täter haben eine Wanderausstellung zum Thema „Die Opfer der NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen“ mit einem Hakenkreuz und einem Schriftzug beschmiert. Die Exposition, die auch im Landtag bereits zu sehen war, stand bis vorgestern im Foyer des Hörsaals – als visuelle Ergänzung von Lehrinhalten zum Rechtsextremismus. Just in dem Moment, als die Sozialwissenschaftlerin und Ausstellungsmacherin Birgit Mair eintraf, um einen Vortrag zum Thema vor Studierenden und Lehrkräften zu halten, sind die Schmierereien – unter anderem ein 40 mal 40 Zentimeter großes Hakenkreuz – aufgefallen.

10.000 für rechte #HoGeSa – Demo in Berlin angemeldet #nohogesa

Aufmarsch »Gegen Salafisten, Islamisierung und Flüchtlingspolitik« am Brandenburger Tor. Zu der für den 15. November in Berlin geplanten rechten Demonstration sind laut einem Medienbericht 10.000 Teilnehmer angemeldet worden. Wie der RBB unter Berufung auf die Polizei in der Hauptstadt meldet, soll der rechte Aufmarsch unter dem Motto »Gegen Salafisten, Islamisierung und Flüchtlingspolitik« um 15 Uhr am Brandenburger Tor beginnen. Der Anmelder habe zunächst nur 1.000 Teilnehmer angegeben, es handele sich laut RBB um einen Mann aus dem Sauerland, der aus dem Umfeld des virtuellen Rechts-Netzwerkes »Hogesa« stamme.

via nd: 10.000 für rechte HoGeSa-Demo in Berlin angemeldet

siehe auch: Hooligans melden 10.000 Demonstranten für Berlin an. Die Veranstalter der Hooligan-Demo planen im großen Stil: Am Brandenburger Tor wurde Platz für 10.000 Teilnehmer angemeldet. Fraglich ist, ob so viele kommen werden. Für eine Hooligan-Demonstration am 15. November in Berlin hat der Veranstalter mittlerweile 10.000 Teilnehmer angemeldet. Die Polizei bestätigte einen Bericht des rbb. Bislang war von 1.000 Teilnehmern die Rede. Sie wollen sich unter dem Motto “Gegen Salafisten, Islamisierung und Flüchtlingspolitik” am Brandenburger Tor versammeln. Berlins Innensenator Frank Henkel (CDU) hatte angekündigt, dass die Versammlungsbehörde ein Verbot prüfen werde. In Köln hatten sich am vorigen Sonntag 4.500 gewaltbereite Hooligans mit Rechtsextremen versammelt und die Polizei angegriffen. Eine für Mitte November angekündigte Demonstration von Hooligans in Hamburg hat der Anmelder inzwischen abgesagt. (…) Nach rbb-Informationen rechnen die Berliner Behörden bereits bei einer Demonstration am 9. November direkt am Reichstag mit möglichen Ausschreitungen. Hinter der Kundgebung steht demnach die rechtsgerichtete Reichsbürgerbewegung. Ob auch Hooligans daran teilnehmen wollen, sei derzeit noch unklar, sagte der Polizeisprecher

Children’s home worker arrested after making Nazi salute amid scenes of violence in Glasgow in wake of referendum vote

DARRAN Murray – who can be seen in our pictures making a Nazi salute – was caught on video with a bottle of Buckfast, shouting obscenities to TV cameras and singing pro-Union songs. A CARE worker in a children’s home has been arrested after he was seen on video making a Nazi salute amid shameful scenes of violence after the independence referendum. Darran Murray, a senior residential worker, has been reported to the procurator fiscal and is under investigation. The 37-year-old was photographed just behind police barricades as officers attempted to separate hundreds of rival supporters in Glasgow’s George Square the night after the poll. Murray can be seen in our pictures extending his arm in a Nazi salute. He was caught on video with a bottle of Buckfast, shouting obscenities to television cameras and singing pro-union songs. Images of the disorder were beamed across the world on TV and social media. Police set up a special unit to investigate. A police source said: “Darran Murray was one of those we arrested at a later date. “He was identified and traced as a person we wished to speak to in connection with the scenes of violence and disorder in George Square. “We said at the time we would trace those responsible for any criminality. As a result several people have been reported to the fiscal.” The source added: “He was seen, and photographed in national media, engaging in anti-social behaviour during the disturbance.” A social work source said: “Someone wandering around George Square shouting sectarian remarks while swinging a bottle of Buckfast is not someone we would welcome working with and influencing vulnerable young children.

via dailyrecord: Children’s home worker arrested after making Nazi salute amid scenes of violence in Glasgow in wake of referendum vote

Antisemitism Re-Emerging in Russia, Moscow Jewish Writer Says

A Moscow Jewish writer who attracted international attention three years ago for a column which declared that antisemitism no longer was a problem in the Russian Federation now says that her own experiences show that tragically this ancient “fear and hatred” is returning alongside other national hatreds. Alina Farkash, whose 2011 column sparked so much controversy, now says that despite all the external signs of progress for the Jewish community in Russia, there is an underlying sense of fear that the situation is going in the opposite direction. In her new article, she acknowledges that she can’t point to “something concrete” as being the source of her fears. Rather, she feels this way because of things that in other situations, she might have dismissed as “insignificant” like “some kind of caricature,” blog post, or joke in poor taste on television. But in the current environment in Russia, Farkash says that she feels what her parents and grandparents told her about antisemitism, and “despite all [her] cosmopolitanism and general enervation,” she now understands what they told her and realizes that she faces some of what they had to confront. Farkash recounts an anecdote her grandfather liked to tell as indicative of her feelings. According to his story, an old Armenian who was dying and with tears in his eyes asked his children to take care of the Jews. His children were shocked by what seemed to them to be “a strange request.” But the old Armenian explained why he had made that request: “Once they finish with [the Jews], they will immediately come after us!”

via interpretermag: Antisemitism Re-Emerging in Russia, Moscow Jewish Writer Says

Non-Russians Warned to Be Wary on National Unity Day

As nationalist groups prepare to stage street rallies nationwide on Nov. 4 to celebrate Russia’s National Unity Day, the leader of the advocacy group Federation of Migrants has advised non-Russian residents to exercise caution on the public holiday. “We recommend that [non-Russians] take care on this day, that they stay away from crowded places, be careful at train stations, on the metro, and on intercity trains and buses,” Muhammed Amin, president of the Federation of Migrants, said in quotes carried by the Interfax news agency. Moscow City Hall has approved requests to hold two nationalist marches in the city on Nov. 4, gatherings that have traditionally trumpeted such slogans as “Russia for Russians.” One of the marches will take place in Moscow’s southeastern neighborhoods of Lyublino and Marino, which are home to large numbers of Central Asian migrant workers. A maximum of 10,000 people are permitted to take part in the march, Interfax reported.

via themoscowtimes: Non-Russians Warned to Be Wary on National Unity Day

#Spyware – Wie Polizeibehörden weltweit #Rechner überwachen

Der Sicherheitsexperte Morgan Marquis-Boire veröffentlicht Bedienungsanleitung von geheimer Software In den USA tobt momentan ein “Crypto-Krieg”. So nennen zumindest die Bürgerrechtler von der Electronic Frontier Foundation (EFF) jene Debatte über die Legitimation von Verschlüsselungsmaßnahmen, über die IT-Konzerne und Strafbehörden wie das FBI derzeit streiten. So will die US-Bundespolizei ein “Verschlüsselungsverbot” durchsetzen, um Apple und Googles Pläne für mehr Datensicherheit ihrer Nutzer zu durchkreuzen. Die alarmistische Argumentation des FBI sei aber nur Show, so der Sicherheitsexperte Morgan Marquis-Boire auf The Intercept. Denn tatsächlich verfügt die Behörde bereits jetzt über zahlreiche Tools, mit denen sich verschlüsselte Nachrichten knacken lassen. Ein wichtiger Hersteller solcher “privater, kommerzieller Spyware” ist der italienische Konzern “Hacking Team”. Nun sind erstmals Bedienungsanleitungen für dessen “Remote Control System” aufgetaucht. Zahlreiche Fertigkeiten Sie offenbaren, welche vielfältigen Überwachungsoptionen Polizisten durch den Einsatz der Software erhalten. So können Webcams aktiviert, Emails extrahiert und Skype-Anrufe aufgenommen werden. Einen Rechner mit dem Tool zu infizieren, sei äußerst einfach, analysiert Marquis-Boire weiter: Dazu genüge es, ins WLAN einzudringen oder per USB-Stick physischen Kontakt herzustellen. Raffinierte staatliche Hacker können die Malware sogar in YouTube-Videos verstecken. Helfer für Repression? Das Programm kommt weltweit zum Einsatz – und zwar nicht nur in parlamentarischen Demokratien.

via derstandard: Spyware: Wie Polizeibehörden weltweit Rechner überwachen

siehe auch: Secret Manuals Show the Spyware Sold to Despots and Cops Worldwide. When Apple and Google unveiled new encryption schemes last month, law enforcement officials complained that they wouldn’t be able to unlock evidence on criminals’ digital devices. What they didn’t say is that there are already methods to bypass encryption, thanks to off-the-shelf digital implants readily available to the smallest national agencies and the largest city police forces — easy-to-use software that takes over and monitors digital devices in real time, according to documents obtained by The Intercept. We’re publishing in full, for the first time, manuals explaining the prominent commercial implant software “Remote Control System,” manufactured by the Italian company Hacking Team. Despite FBI director James Comey’s dire warnings about the impact of widespread data scrambling — “criminals and terrorists would like nothing more,” he declared — Hacking Team explicitly promises on its website that its software can “defeat encryption.” The manuals describe Hacking Team’s software for government technicians and analysts, showing how it can activate cameras, exfiltrate emails, record Skype calls, log typing, and collect passwords on targeted devices. They also catalog a range of pre-bottled techniques for infecting those devices using wifi networks, USB sticks, streaming video, and email attachments to deliver viral installers. With a few clicks of a mouse, even a lightly trained technician can build a software agent that can infect and monitor a device, then upload captured data at unobtrusive times using a stealthy network of proxy servers, all without leaving a trace. That, at least, is what Hacking Team’s manuals claim as the company tries to distinguish its offerings in the global marketplace for government hacking software.

Bewaffnete stürmen Flüchtlingsheim in Tirol

Auf das Flüchtlingsheim am Bürglkopf in Fieberbrunn (Bezirk Kitzbühel) hat es in der Nacht auf Mittwoch einen Angriff gegeben. Gegen Mitternacht haben fünf Burschen in schwarzen Kapuzenjacken “Ausländer raus!” und “Wir bringen euch um! Ihr Schweine!” gerufen. Die Männer bezogen gegen 0.30 Uhr etwa 35 Meter vor dem Asylheim Stellung. Laut dem Nachrichtenportal “profil online” hatte einer der Jugendlichen eine Waffe dabei und feuerte fünf Mal in die Luft, außerdem sollen die Männer Feuerwerkskörper auf die Fenster geschossen haben. Verletzt wurde niemand. Softgun sichergestellt Die Polizei fand bei der Garage eine Softgun. Es soll geklärt werden, ob die Schüsse damit abgefeuert worden waren. Noch fehlt von den Männern jede Spur.

via heute.at: Bewaffnete stürmen Flüchtlingsheim in Tirol

Partei “Der Dritte Weg” Neue rechtsextreme Partei stellt sich auf

Vor gut einem Jahr verschärfte der Staat sein Vorgehen gegen das rechtsextreme Netzwerk “Freies Netz Süd”. Seit Juli 2014 ist es verboten. Doch schon lange vor dem Verbot hatten die Neonazis eine Ersatzorganisation ins Leben gerufen: Die Partei “Der Dritte Weg”. Alte Botschaften unter neuem Namen. Und der Staat muss zusehen.(…) Gegründet wurde sie erst vor knapp einem Jahr – mit klarem Kalkül: Weil die Behörden das rechtsextreme Netzwerk “Freies Netz Süd” verboten haben, haben sich die Neonazis neue Strukturen geschaffen. Sie sind weiter aktiv – unter einem anderen Deckmantel.

via br: Partei “Der Dritte Weg” Neue rechtsextreme Partei stellt sich auf

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