Category Archives: Internet

It Gets Worse: Russia’s Kremlin Targets LGBT Youth Support

Youth face losing their last online refuge to express what it’s like to be LGBT in Vladimir Putin’s Russia. A Russian communications oversight agency has charged a social media group that connects LGBT teens to one another with violating the country’s draconian ban on so-called gay propaganda. The state agency, Roskomnadzor, has charged Lena Kilmova with “promoting homosexuality to minors,” reports BuzzFeed.  Kilmova is a Russian journalist and the administrator of a page called Children-404, hosted on Facebook and its Russian equivalent Vkontakte, which offers what may be the country’s last online refuge where Russian LGBT teens can speak freely about the struggles they face growing up in an increasingly homophobic society. The group’s name is a reference to the “page not found” prompt that appears online when a URL is entered incorrectly or has been removed from the Internet.

via advocate: It Gets Worse: Russia’s Kremlin Targets LGBT Youth Support

Brauner Mob gegen Roma

Nach Aufmärschen in Köln und Hannover: Neonazis und rechte Hooligans rufen zu rassistischer Großdemo in Halle-Silberhöhe auf. Neonazis haben Roma-Familien in Halle (Sachsen-Anhalt) zum Angriffsziel erklärt. Auf der einschlägigen rechten Internetseite »Hallemax« wird zu einem Aufmarsch mit 3.000 geplanten Teilnehmern im südlichen Stadtviertel Silberhöhe aufgerufen. Demonstriert werden soll »gegen die Islamisierung, die Zigeunerplage und den Asylantenwahnsinn« in der Plattenbausiedlung. Zu den Organisatoren gehörten danach auch Mitglieder des rechten Netzwerks »Hooligans gegen Salafisten« (HoGeSa) und »weiterer Organisationen«. Eine Anmeldung lag bis Freitag nicht vor, wie ein Sprecher der Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Süd junge Welt informierte. Betrieben wird das Internetportal »Hallemax« von dem bekennenden Hallenser Neonazi Rolf Brückner. Der macht aus seiner Liebe zu seinen »Kameraden« von der NPD und seinen »Freunden« von HoGeSa keinen Hehl. Seine Fußtruppe in der Saalestadt nennt er »Brigade in Halle«. Täglich hetzt er gegen Antifaschisten, Linke und Asylsuchende, wobei »Zigeuner und Islamisten« ganz oben auf seiner Hassliste stehen. Brückner und seine »Kameraden« heizen seit Monaten einen Mob in der Silberhöhe an. Inzwischen hat sich dort eine »Bürgerwehr gegen Roma« gegründet, »Streifen« wurden mobilisiert. Immer wieder kam es in der Vergangenheit in dem Wohngebiet zu brutalen Übergriffen auf Menschen ausländischer Herkunft. Auch vor Kindern machten rechte Schläger nicht halt. So attackierten Jugendliche Anfang September eine rumänische Mutter und ihren zweijährigen Sohn. Ende Oktober wurde ein zehnjähriges dunkelhäutiges Mädchen von Kindern derart verprügelt, dass es im Krankenhaus behandelt werden musste. Anfang November geriet ein Kleintransporter auf einem Parkplatz in Brand, der einer Roma-Familie gehörte. An dem Fahrzeug fand die Polizei fremdenfeindliche Parolen. Sie geht von Brandstiftung aus, wie sie mitteilte. Bereits mehrfach kam es in der Silberhöhe zu Aufmärschen. Dabei waren bis zu 200 Anwohner und Neonazis hasserfüllte Beschimpfungen brüllend durch das Stadtviertel gezogen.

via jw: Brauner Mob gegen Roma

mimimi #sagesa mimimi #npd

Das war ja nix – Teilnehmer total unpünktlich und betrunken, Hitlergrüße, Auflagen verletzt und dann (uiuiui – ahu…) ohne Schuhe unterwegs, Ende schon nach einer halben Stunde – einfach nur peinlich, oder???

Und dann das Gejammere im HoHeSa-Forum -  die “Unterwanderung durch die NPD” – als sei nicht offensichtlich gewesen, wer da angemeldet hat, Redner wie der “Peniskuchen Peter” (O-Ton), Reden, die selbst für die rechten Hools “Fremdenfeindlich, vollkommen daneben und unangebracht!” waren – und “Irgendwann war plötzlich was von NPD zu hören”. Was für eine Überraschung aber auch – warum nur???

Noch schöner: “NPD? Wer hat die den eingeladen? Niemand! Die haben sich selbst eingeladen und unter dem Deckmantel SaGeSa die Demo angemeldet!!! Ich nenne das eine arglistige Täuschung!” Ja wie jetzt? Wenn die NPD angemeldet hat, dann haben sich wohl die rechten Hooligans zu einer Neomazi-Demo eingeladen. Das ist dann keine arglistige Täuschung, sondernentweder gnadenlose Dummheit, himmelschreiende Ignoranz oder pathologische Gleichgültigkeit. Oder wir nehmen sie ernst und nennen sie einfach beim Namen – heute inVölklingen gab es einen Auflauf von Nazis und Rassisten. Punkt.

Anonymous Claims to Have Evidence Directly Connecting Darren Wilson & Ferguson PD to KKK

The hacker collective Anonymous launched #OpKKK and #HoodsOff this past week which took down, and took over, multiple klan websites and social media accounts while exposing numerous Ku Klux Klan members by making their personal information public. In the process of outing Ku Klux Klan members, Anonymous discovered connections between the Klan and the “We Support Darren Wilson” group. One of the Darren Wilson rallies was held in Imperial, Missouri, and was rumored to have been organized by the Klan. It’s important to note that this is also allegedly the hometown of Darren Wilson’s girlfriend and fellow Ferguson police officer Barbara Spradling. Prior to going public with the connection between the KKK and “We Support Darren Wilson” group, the group purged many photos from the rally from their social media pages, most likely in an attempt to obscure the connections between the groups. (…) The scrubbing of information raised their suspicions that perhaps there truly was a connection between Darren Wilson and the KKK. Then an informant came to Anonymous and described their direct ties to not Darren Wilson himself, but his girlfriend, fellow Ferguson police officer Barbara Spradling. Remember, Spradling is allegedly from the Imperial Missouri area where an alleged KKK supported pro-Darren Wilson rally was held. The source claimed they had information that directly linked Darren Wilson and the Klan to the events unfolding in Ferguson. While this information was being seriously vetted by Anonymous, and ultimately confirmed, death threats from the Klan started being directed at the hacker collective. Anonymous has since responded to these threats, putting the KKK and Ferguson PD on notice that “We are the law now.”

via thefreethoughtproject: Anonymous Claims to Have Evidence Directly Connecting Darren Wilson & Ferguson PD to KKK

siehe auch: Anonymous hackers to Ferguson police: ‘We are the law now’. Two Twitter accounts belonging to the Ku Klux Klan have been taken over by the hacker collective known as Anonymous (logo pictured), after the white supremacist group threatened to use “lethal force” against looters and vandals in the St. Louis suburb of Ferguson. (Twitter/Anonymous) Hackers with the group, Anonymous, sent a stark message to police in Ferguson, as well as to Ku Klux Klan members assembled at the scene, to be on guard — that any injuries to protesters will be duly noted. (…) The video was actually a response to one sent out by Frank Ancona with the Traditionalist American Knights of the KKK that vowed to “hunt down” members of Anonymous, Raw Story reported. In that video, the KKK warned the hackers: “You’ll be strung up next to the chimps. On display for the whole world to see. The Klan is to be feared, not threatened. Turn away or face the consequences.”

Großes Polizeiaufgebot bei Anti-Salafisten-Demo – #sagesa #hogesa #nohogesa

Die für Samstag in #Völklingen angekündigte Mahnwache der rechtsextremen „Saarländer gegen Salafisten“ wird auf eine Gegendemonstration stoßen, an der unter anderem Völklingens Oberbürgermeister Lorig teilnehmen wird. Die Polizei hält Hundertschaften bereit, um den Frieden zu wahren. Für die am Samstag geplanten Kundgebungen von rechten und linken Gruppen hat die Völklinger Stadtverwaltung heute so genannte Veränderungsverfügungen erlassen. So findet die Mahnwache der rechtsextremen Gruppe „Saarländer gegen Salafisten“ wegen des Wochenmarkts erst zwei Stunden später um 14.00 Uhr statt. Die Gegendemonstration beginnt um 13.00 Uhr. Die Polizei rüstet sich für einen Großeinsatz. (…) Es wurde zwar bundesweit in der Hooligan- und Neonaziszene mobilisiert, aber nachdem Facebook die Seite „Saarländer gegen Salafisten“ abgeschaltet hat, rechnet die Polizei nur noch mit maximal 100 rechten Demonstrationsteilnehmern. Deutlich mehr dürften zur Gegendemonstration kommen. Ein breites Bündnis von Linken, SPD, Piraten und Gewerkschaften wird in Richtung Rathaus marschieren. Unter ihnen wird laut SR-Informationen auch Völklingens Oberbürgermeister Klaus Lorig sein.

via sr: Großes Polizeiaufgebot bei Anti-Salafisten-Demo

siehe auch: „Saarländer gegen Salafisten“ – Ein Scheitern mit Ansage? Nachdem die Demonstrationen der „Hooligans gegen Salafisten“ in Köln und Hannover für Aufsehen gesorgt haben, versuchen an diesem Wochenende Neonazis aus dem Saarland auf den fahrenden Zug aufzuspringen. Schützenhilfe der HoGeSa können sie dabei aber nicht erwarten. Die kündigt auf ihrer Webseite an, keine weiteren Demos in diesem Jahr zu unterstützen – und distanzieren sich damit von der angeblichen HoGeSa-Kundgebung an der Saar. (…) Bei der Mobilisierung wurde er durch die NPD-Vorsitzende von Burbach, Jacky Süßdorf, unterstützt. Diese hatte zuletzt durch die „Peniskuchenaffäre“ die Abberufung von Peter Marx als Generalsekretär der NPD mit provoziert und gilt im südwestdeutschen Raum als gut vernetzt. Auch weitere NPD-Funktionäre fanden sich schnell ein. So agierte der biedere Szene-Anwalt Peter Richter, der die NPD im Verbotsverfahren als Bevollmächtigter vertritt, offen auf der Seite der Hooligans. Dirk Schmidt, früher Betreiber des Neonazi-Treffpunktes „Die Pumpe“ und inzwischen Vorsitzender eines NPD-Kreisverbandes kündigte ebenso sein Kommen zu der Hooligan-Demo an, wie die Landesvorstandsmitglieder Markus Mang und Sascha Wagner. Die NPD unterstütze die Veranstaltung demnach massiv. Auch ein Mitglied der AfD mit guten Kontakten zur rechten Szene kündigte die Teilnahme an.

„Saarländer gegen Salafisten“ – Ein Scheitern mit Ansage?

Nachdem die Demonstrationen der „Hooligans gegen Salafisten“ in Köln und Hannover für Aufsehen gesorgt haben, versuchen an diesem Wochenende Neonazis aus dem Saarland auf den fahrenden Zug aufzuspringen. Schützenhilfe der HoGeSa können sie dabei aber nicht erwarten. Die kündigt auf ihrer Webseite an, keine weiteren Demos in diesem Jahr zu unterstützen – und distanzieren sich damit von der angeblichen HoGeSa-Kundgebung an der Saar. Als am 26. Oktober in Köln die Hooligans der HoGeSa zum ersten Mal zusammenfanden, war auch eine Gruppe aus dem Saarland dabei. Auf einem später im Internet veröffentlichten Foto ist die illustre Mannschaft abgebildet. Neben mehreren Funktionären der NPD lächeln Mitglieder des neonazistischen Fußballfanclubs „Saarlandbrigarde“ und Teile der Kameradschaft „Sturmdivision Saar“ in die Kamera. Scheinbar gefiel der Gruppe die Demonstration in Köln, bei der es zu erheblichen Ausschreitungen durch die Hooligans kam, so gut, dass sie das Konzept kopieren wollten. Denn am 31. Oktober veröffentlichte einer der Teilnehmer eine Seite mit dem Titel „Saarländer gegen Salafisten“, welche sich mit den Logos der HoGeSa schmückte. NPD in der Initiative Über die Facebook-Seite, die in wenigen Tagen sehr schnell wuchs, wurde sogleich das Ziel ausgegeben, eine Demonstration im Saarland zu veranstalten. Auch die handelnden Akteure waren – trotz fehlerhaften Impressums der Seite – schnell politisch einzuordnen. Der Seiteninhaber Andre H., bekennt sich in seinem Profil offen zu seiner Sympathie für den NPD-Europaabgeordneten Udo Voigt. Bei der Mobilisierung wurde er durch die NPD-Vorsitzende von Burbach, Jacky Süßdorf, unterstützt. Diese hatte zuletzt durch die „Peniskuchenaffäre“ die Abberufung von Peter Marx als Generalsekretär der NPD mit provoziert und gilt im südwestdeutschen Raum als gut vernetzt. Auch weitere NPD-Funktionäre fanden sich schnell ein. So agierte der biedere Szene-Anwalt Peter Richter, der die NPD im Verbotsverfahren als Bevollmächtigter vertritt, offen auf der Seite der Hooligans. Dirk Schmidt, früher Betreiber des Neonazi-Treffpunktes „Die Pumpe“ und inzwischen Vorsitzender eines NPD-Kreisverbandes kündigte ebenso sein Kommen zu der Hooligan-Demo an, wie die Landesvorstandsmitglieder Markus Mang und Sascha Wagner. Die NPD unterstütze die Veranstaltung demnach massiv. Auch ein Mitglied der AfD mit guten Kontakten zur rechten Szene kündigte die Teilnahme an. Hools spielen nur die zweite Geige Außerhalb der NPD nahm die Mobilisierung für die „Saarländer gegen Salafisten“ erst später an Fahrt auf. (…) Hooligans aus dem Saarbrücker „D-Block“ riefen nun zusammen mit Anhänger aus der „Westkurve“ des verfeindeten 1.FC Kaiserslautern zur Kundgebung auf. Der mehrfach wegen Gewaltdelikten vorbestrafte Christian Hehl, der für die NPD im Mannheimer Gemeinderat sitzt, mobilisierte die Anhängerschaft seines Vereins „Waldhof Mannheim“. Hooligans aus dem Umfeld dieses Clubs hatten im Oktober bereits eine Salafistendemo angegriffen. Dabei wurden mehrere Polizisten verletzt. Unter einem Artikel in einem Fanforum schrieb ein Anhänger, dass man das „im Saarland auch mal starten“ müsse. Innerhalb von vierzehn Tagen schafften es die Anhänger auf Facebook 3.000 Likes mit einem Schwerpunkt auf Saarbrücken zu organisieren. Hetze gegen Muslime statt Konzepte gegen Fundamentalismus Dabei bedienten sich die Organisatoren eines einfachen Konzeptes, dass in der Szene aber zieht wie kein zweites. Es wird Hass geschürt und mit bewusst verkürzten Informationen Stimmung erzeugt.

via endstation rechts: „Saarländer gegen Salafisten“ – Ein Scheitern mit Ansage?

siehe auch: Update: #SaGeSa – Neonazidemo #Völklingen 22.11. – #hogesa #nohogesa. SaGeSa-Demo in Völklingen soll stattfinden – Demo ist, so Szeneinfos, genehmigt. Ort und Zeit verlegt: 14 Uhr, Hindenburgplatz. / Neonazi-Aktion im #Saarland #hogesa #nohogesa. Rechtsextremisten rufen im Saarland unter dem Namen „Saarländer gegen Salafisten“ („ #SaGeSa “) zu einer Mahnwache in Völklingen am Samstag auf. Die SaGeSa-Anmelder rechnen mit etwa 50 Teilnehmern. (…) zum illustren braunen Reigen zählten Niels Berang („Sturmdivision Saar“), der NPD-Rechtsanwalt Peter Richter, der NPD-Vorständler Frank Schwerdt, Daniel Madalschek (Leiter der Jungen Nationaldemokraten in Thüringen), der bekannte Neonazi und Hamburger NPD-Funktionär Thomas „Steiner“ Wulff und Andre Huppert (mit Zweitprofil als „Andy Huppi“ – Arbeitgeber: „Öffentlichkeit Arbeit at Deutsche Reich“)

anm dokmz: Kopie Liste Likes liegt uns vor ;-)

Neonazi-Aktion im #Saarland #hogesa #nohogesa

Rechtsextremisten rufen im Saarland unter dem Namen „Saarländer gegen Salafisten“ („ #SaGeSa “) zu einer Mahnwache in Völklingen am Samstag auf. Die SaGeSa-Anmelder rechnen mit etwa 50 Teilnehmern. Auch online zeigen sie wenig Zuversicht auf höhere Zahlen: Auf den – regelmäßig abgeschalteten – Facebook-Seiten, im HoGeSa-Forum und auf Neonazi-Webseiten erklären sie, „bewusst mit einer kleinen Aktion“ zu starten, um dann „von Aktion zu Aktion größer zu werden“. (…) Eine aktuelle Mobi-Seite auf Facebook („Menschen von der Saar gegen Salafismus“) war am Mittwoch nur kurze Zeit online. Als impressumsrechtlich Verantwortliche agierte Patricia Wagner aus dem rheinland-pfälzischen Thaleischweiler-Fröschen. Die Seite verzeichnete mehr als 400 Likes – darunter nicht wenige, die eindeutig der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind – zum illustren braunen Reigen zählten Niels Berang („Sturmdivision Saar“), der NPD-Rechtsanwalt Peter Richter, der NPD-Vorständler Frank Schwerdt, Daniel Madalschek (Leiter der Jungen Nationaldemokraten in Thüringen), der bekannte Neonazi und Hamburger NPD-Funktionär Thomas „Steiner“ Wulff und Andre Huppert (mit Zweitprofil als „Andy Huppi“ – Arbeitgeber: „Öffentlichkeit Arbeit at Deutsche Reich“).

via bnr: Neonazi-Aktion im Saarland

siehe auch: Rechten-Demo in Völklingen angemeldet #hogesa #nohogesa. Nach Hooligan-Demonstrationen gegen Salafisten in Köln und Hannover planen nun Rechtsextreme im Saarland Aktionen gegen Islamismus. Die Initiative “Saarländer gegen Salafisten” (“SaGeSa”) hat für Samstag eine Mahnwache in Völklingen angemeldet, wie die Stadtverwaltung bestätigte. Die Initiative rechnet demnach mit etwa 50 Teilnehmern

Terroristen nutzen Neonazi-Service

Die Terrororganisation „Islamischer Staat“ (IS) nutzt für seine Kommunikation einen Internetdienst von Rechtsextremisten aus dem Ruhrgebiet. Wie das ARD-Politikmagazin „Panorama“ am Donnerstag berichtete, wird über den Server des Neonazi-Internetdienstes „0×300“ auch ein E-Mail-Konto der radikalislamischen Miliz verwaltet. In einer IS-Propagandaschrift geben die Dschihadisten als Kontaktmöglichkeit eine Adresse des deutschen Anbieters an. Der Service ist beliebt in der Neonazi-Szene, da er für deutsche Behörden offenbar nicht erreichbar ist. Hinter „0×300“ steht laut „Panorama“ mutmaßlich der Dortmunder Neonazi Dennis Giemsch, der für „Die Rechte“ im Dortmunder Stadtrat sitzt. Zahlreiche Anhänger seiner Partei beteiligten sich jüngst an den „Hooligans gegen Salafisten“-Aufmärschen in Köln und Dortmund. Das Verhältnis zu Islamisten scheint jedoch nicht bei sämtlichen Anhängern so ausgeprägt zu sein. So nahmen in der Vergangenheit „Die Rechte“-Aktivisten an Demonstrationen gegen Israel teil, zu denen von islamistischen Gruppen aufgerufen wurde.

via bnr: Terroristen nutzen Neonazi-Service

stellt Service, der von ISIS-Terroristen genutzt wird: Neonazi Dennis Giemsch

siehe auch: Kurios: IS nutzt deutschen Neonazi-Internetdienst. Seit Wochen machen Rechtsextremisten gegen Salafisten mobil, schwimmen mit im populistischen Sammelbecken “HoGeSa” und versuchen mit der Anti-Islamisten-Kampagne neue Anhänger zu gewinnen. Da dürfte es ihnen gar nicht gefallen, dass ausgerechnet die Terrormiliz “Islamischer Staat” (IS) für ihre Kommunikation einen Neonazi-Internetdienst nutzt. Nach Panorama Recherchen ist das “Medienzentrum” der Dschihadisten über einen E-Mail-Service erreichbar, den Rechtsextremisten zur sicheren Informationsübermittlung gegründet haben. Im IS-Propagandablatt “Dabiq” wird in der dritten Ausgabe (erschienen im Sommer) zur Kontaktaufnahme eine E-Mail-Adresse genannt, die über den Dienstleister “0×300″ betrieben wird. Interessenten sollen über diese Adresse mit dem “Al-Hayat-MediaCenter” der Terrormiliz in Verbindung treten können. In dem Online-Magazin “Dabiq”, das in mehreren Sprachen erscheint, wird auch zu Anschlägen in Europa aufgerufen. Hinter dem Service “0×300″ stehen Neonazis aus dem Ruhrgebiet. (…) Dem nordrhein-westfälischen Verfassungsschutz liegen Erkenntnisse vor, dass Rechtsextremisten “0×300″ zur verschlüsselten Kommunikation untereinander nutzen. Auch weitere Internet-Angebote sollen dem Zweck dienen, eine eigene Internet-Infrastruktur innerhalb der rechtsextremen Szene aufzubauen; Terrormiliz IS nutzt Internetdienst deutscher Neonazis. Betreiber soll Mitglied der Partei »Die Rechte« sein / Bericht über Verbindungen zum Service »0×300« – den sonst Kameradschaften und Rechtsradikale nutzen (…) Als »pikant« bezeichnet das NDR-Magazin die Tatsache, dass »ausgerechnet ein Anbieter aus der rechtsextremen Szene, die in den vergangenen Monaten verstärkt gegen Salafisten und den IS mobil gemacht hat«, den Dschihadisten Infrastruktur zur elektronischen Kommunikation bietet. Als Schlüsselfigur des rechtsradikalen Internet-Netzwerks gilt ein 29-jähriger Dortmunder Neonazis, der Anführer des 2012 verbotenen »Nationalen Widerstands Dortmund« gewesen sein soll und heute Landeschef der nordrhein-westfälischen Neonazi-Partei »Die Rechte« sei. Diese Partei, die unter anderem mit antisemitischen Anfragen im Rat der Stadt Dortmund für Schlagzeilen sorgte, beteiligte sich auch an den »Hooligans gegen Salafisten«-Aufmärschen.

Rednerliste veröffentlicht – “Demo für Alle” in Hannover: Ein Auflauf der Erz-Homophoben

Vom Professor, der die “Heilung” Homosexueller unterstützt, bis zum reaktionären DLF-Moderator – die “Initiative Familienschutz” fährt am Samstag schwere Geschütze auf. Die Organisatoren der homphoben “Demo für Alle” am Samstag in Hannover haben am Mittwoch ihre Rednerliste bekannt gegeben. Der Protest richtet sich gegen Pläne der Landesregierung in Niedersachsen, an Schulen angemessen über Homosexualität aufzuklären. Ein entsprechender Gesetzentwurf (Drucksache 17/1333) hatte in der letzten Woche den Rechtsausschuss des Landtags passiert. “Unter dem Druck der Homo-Lobby will die rot-grüne Regierung damit ‘sexuelle Vielfalt’ und ihre Gender-Agenda in den Unterrichtsalltag der Kinder integrieren. Deshalb müssen wir jetzt handeln”, heißt es in dem Demo-Aufruf, der auch vor Sätzen aus der untersten Schublade nicht zurückschreckt: “Vor wenigen Tagen ist der erschreckende Untersuchungsbericht über die Pädophilie-Affäre der Grünen veröffentlicht worden. Dieselbe Partei versucht heute über die Schulpflicht flächendeckend das schützende Schamgefühl der Kinder zu zerstören.” Einer der angekündigten Redner auf der auf der Hetz-Seite “Politically Incorrect” fleißig beworbenen Veranstaltung ist Manfred Spieker, Professor für Christliche Sozialwissenschaften an der Universität Osnabrück. Er hatte kürzlich für Schlagzeilen gesorgt, als er bei einem Vortrag davor warnte, dass die “Lobby der Homosexuellen” daür kämpfe, dass “heterosexuelle und homosexuelle Orientierungen als gleichrangig bewertet” werden. Er kritisierte, dass der geplante Unterricht Kinder “zwingt, Homosexualität gut zu finden”.

via queer: Rednerliste veröffentlicht – “Demo für Alle” in Hannover: Ein Auflauf der Erz-Homophoben

Brauner Fackelmarsch in Brandenburg

Die Szenerie wirkte gespenstisch und bedrohlich. Mit Fackeln marschierten bis zu 90 Neonazis am Volkstrauertag durch die Straßen von Gransee (Oberhavel) und riefen fremdenfeindliche Parolen. An der Spitze des Aufmarsches trugen sie ein braunes Banner, darauf eine Fackel und der Spruch: „Wir für Deutschland gegen Überfremdung.“ Verantwortlich für den Aufzug der „Aktivisten des Nationalen Widerstandskampfes“ sind nach PNN-Recherchen Maik Eminger aus Grabow (Potsdam-Mittelmark) und das Neonazi-Netzwerk „Licht und Schatten“. Eminger ist der Zwillingsbruder des im Münchner NSU-Prozess mitangeklagten André Eminger, dem mutmaßlichen Hauptunterstützer des Terrortrios. Ursprünglich hatte Maik Eminger den Aufmarsch für Sonntagabend in Werder geplant und am Freitag bei der Polizeidirektion West angemeldet. Doch die Polizei West genehmigte die Kundgebung nicht, weil sie wegen des Feiertagsgesetzes unzulässig sei. Darauf hatte Eminger erklärt, dass er keinen Aufzug durchführen werde. Offenbar eine Täuschung. Denn die Neonazis wichen ins 90 Kilometer entfernte Gransee aus und hielten dort ihren nicht angemeldeten Aufzug ab. Am Sonntagabend um 19.16 Uhr meldete sich in Gransee dann ein Anwohner bei der Polizei. Die alarmierten Beamten konnten noch feststellen, wie 20 Wagen von einem Parkplatz losfuhren. An den eingerichteten Kontrollstellen konnte die Polizei aber nicht mehr alle Neonazis abfangen. Bei 26 Personen seien die Identität festgestellt und Platzverweise erteilt worden, sagte eine Polizeisprecherin. Aus den Fahrzeugen seien Fackeln, Fahnen und Lautsprecherausrüstung beschlagnahmt worden. Die meisten Fahrzeuge kamen aus Potsdam-Mittelmark, Brandenburg/Havel, Havelland und Potsdam, einige auch aus Oberhavel. Ermittelt wird nun wegen Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz. Am Sonntagabend war zunächst von rund 30 Teilnehmern die Rede. Am Montag korrigierte die Polizeidirektion Nord ihre Angaben. Weil die 20 Wagen zumeist voll besetzt waren, gehe man von 70 bis 90 Teilnehmern aus. Szenekenner und Sicherheitsbehörden beobachten Maik Eminger schon seit Langem. Auf den Flugzetteln zu der Aktion ist er als Verantwortlicher verzeichnet, verbreitet wurde es auf der Internetseite „Licht und Schatten“. Eminger tritt immer offener innerhalb der Szene auf. Nach Einschätzung eines Verfassungsschützers strebt er offenbar wieder eine Führungsrolle an. Er war lange eine führende Figur in der Neonazi-Szene des Landes und leitete unter anderem den Stützpunkt der Jungen Nationaldemokraten (JN) in Potsdam, der Jugendorganisation der NPD. Zudem schulte er den Nachwuchs und verbreitete faschistische Propaganda. Die Gruppierung „Licht und Schatten“ ist seit fast zwei Jahren im Raum Potsdam aktiv. Zu dem Aufmarsch am Sonntagabend heißt es auf deren Internetseite: „Wir erkennen die Gefahr. Die Gefahr zunehmender Überfremdung, die Gefahr des drohenden Kulturzerfalls, die Gefahr des nahenden Volkstodes.“ Deren Vorbild stammt aus der Lausitz: Die 2012 verbotene „Widerstandsbewegung Südbrandenburg“, auch bekannt als Spreelichter.

via störungsmelder: Brauner Fackelmarsch in Brandenburg

Texas Man Sentenced To 15 Years In Prison Following Brutal Attack On Gay Man He Met Online

You may remember the brutal Labor Day 2013 attack on then 24-year-old Arron Keahey by then 19-year-old Brice Johnson. Johnson lured Keahey to his home for sex via the social app MeetMe, where he then ambushed him leaving Keahey with broken facial bones, nerve damage, and missing teeth. He tied Keahey up with electrical cord and held him in his trunk until friends of Johnson’s heard Keahey’s screams and forced Johnson to get him medical attention. Keahey spent ten days in a Fort Worth hospital recovering from skull and facial fractures and a brain injury. On Monday a federal judge sentenced Johnson, now 20, to more than 15 years in federal prison for the attack.

via instinctmagazine: Texas Man Sentenced To 15 Years In Prison Following Brutal Attack On Gay Man He Met Online

FP-Gemeinderat verlinkt Neonazi-Seite

Dass die FPÖ nicht durch guten Geschmack auffällt, ist spätestens seit den Aussagen von Straches Niederösterreich-Marionette Höbart klar, der Asylsuchende unlängst als ‘Erd- und Höhlenmenschen’ bezeichnete. Dass ewiggestriges Gedankengut tief sitzt, beweist auch die jüngste Facebook-Veröffentlichung von FP-Gemeinderat David Otzlberger aus Großweikersdorf. Dieser teilt auf seiner Facebook-Chronik ein Bild, auf dem ein aus dem Zusammenhang gerissenes Gedicht zu sehen ist. Spannend dabei: Im Original stammt das Bild von der einschlägig bekannten Seite „Freies Österreich“, die vom Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstands (DÖW) als Neonazi-Seite eingestuft wird. Die Gründer der Seiten seien “aus dem engeren Umfeld des 2011 verstorbenen Altnazis Herbert Schweiger sehen sich der Verkündung der europäischen Idee des völkischen Aufbruches für Österreich verpflichtet“. Folgt man dem Link auf Otzlbergers Chronik, so kommt man schnell auf die Website des „Freien Österreichs“. Dort wird vom 9. November, dem Tag der Novemberpogrome in Nazi-Deutschland, als „wichtiger Tag für das deutsche Volk“ gesprochen. Weiters geht es um die „Umvolkungspolitik der Mächtigen“, um „Islamisierung“ und „Volkstod“. Angepriesen wird die „Friedensbewegung von Wien bis Berlin“. Die Macher der Seite geben dort stolz bekannt, „dass wir nicht an eine nötige Wende durch die heute parlamentarisch vertretenen Parteien glauben, sondern, dass wir glauben, dass wirtschaftlicher Niedergang und allgemeines Chaos einen Aufstand herbeiführen wird. Gleich darunter wird aufgerufen, sich auf den Aufstand vorzubereiten. Als Gemeinderat hat man eine Vorbildfunktion. Es kann nicht sein, dass Herr Otzlberger Neonazi-Seiten konsequenzlos verlinkt. Wir stellen uns die Frage wes Geistes Kind die FPÖ-Fraktion in Großweikersdorf ist“, gibt sich Stefan Kurz, Jugendsprecher der SPÖ Großweikersdorf , entsetzt.

via meinbezirk.at: FP-Gemeinderat verlinkt Neonazi-Seite

„Intrigen, Machtspiele und menschliche Abgründe“ – Sächsischer NPD-Kreisvorstand tritt geschlossen zurück

Nach dem Verlust der sächsischen Landtagsfraktion scheint nun auch der Landesverband zunehmend von Auflösungserscheinungen betroffen zu sein. In einer Pressemeldung verkündet eine NPD-Stadträtin, dass sie und zahlreiche andere NPD-Mandatsträger die Partei verlassen werden. Grund dafür seien Intrigen und Machtspiele – Hauptschuld trage der Landesvorsitzende Holger Szymanski. In einer Pressemeldung erklärten Antje Hiekisch und der gesamte NPD-Vorstand des Landkreises Görlitz und weitere Mandatsträger am Dienstag ihren Austritt aus der Partei. Aufgrund von „Unstimmigkeiten und dem Agieren von verschiedenen Funktions- und Mandatsträgern in der NPD – insbesondere im sächsischen Landesverband“ seien „unüberbrückbare Differenzen“ entstanden. Antje Hiekisch, NPD-Stadträtin in Zittau, stellvertretende Ortsverbandsvorsitzende und Schatzmeisterin des Kreisverbandes, gilt als eine der umtriebigsten NPD-Mitglieder in der Region. Bei der wiederholten Stadtratswahl in Zittau Ende August erreichte die NPD 8,1 Prozent der Stimmen. Allein 1.675 von insgesamt 2.280 Stimmen vereinte Hiekisch auf sich. Auf der Liste zur sächsischen Landtagswahl im vergangenen August wurde die Ex-NPD-Funktionärin anstelle von Andreas Storr auf Platz acht aufgestellt. Namentlich genannt werden in der Erklärung außerdem Frank Mühle, bisheriger NPD-Vorsitzender der Kreisverbandes, Kreisrat und Stadtrat in Niesky, Michael Ackermann, ebenfalls Kreisrat und Mitglied des Stadtrates Weißwasser, Kersten Ließ, NPD-Mandatsträger im Gemeinderat Großschönau sowie Torsten Hiekisch, ebenfalls Mitglied des Zittauer Stadtrates. Zusätzlich hätten „der gesamte Kreisvorstand der NPD des Landkreises Görlitz“ und „Mitglieder der Jungen Nationaldemokraten (JN)“ die rechtsextreme Partei verlassen.

via endstation rechts: „Intrigen, Machtspiele und menschliche Abgründe“ – Sächsischer NPD-Kreisvorstand tritt geschlossen zurück

Protest gegen Flüchtlingsunterkunft – „Judenverfolgung, dit muss nich sein“

In Berlin-Marzahn demonstrieren 500 Menschen gegen eine geplante Flüchtlingsunterkunft. Neonazis? Ach was, nur „Anwohner“. Eine „Bürgerbewegung Marzahn“ hat zu einer „Montagsdemonstration“ aufgerufen, die dritte in Folge, die sich gegen eine geplante Flüchtlingsunterkunft im Ostberliner Plattenbaubezirk Marzahn-Hellersdorf richtet. Eine ähnliche Demonstration gab es zudem schon in Köpenick, für diesen Abend ist eine weitere in Buch im äußersten Nordosten der Stadt vorgesehen. Zugleich gibt es Aufrufe zu Gegendemonstrationen, was auf der Facebook-Seite der „Bürgerbewegung“ für Diskussionen sorgt: „Die Wohnen nicht mal in Marzahn und wollen uns die Nazikeule ans Bein binden..Pack!!!“ Ein paar Stunden später haben sich etwa 500 Leute in Marzahn versammelt. Ein paar jüngere Frauen, einige ältere Menschen und viele, sehr viele junge Männer mit kahl rasiertem Schädel und schwarzen Windjacken, viele im Hooligan-Style. Auf der anderen Straßenseite stehen, getrennt durch die Polizei, etwa 400 Gegendemonstranten. Noch bevor es losgeht, stimmt die Menge den Stadiongesang „Wir ham die Schnauze voll, wir ham die Schnauze voll“ ein. Wovon haben Sie denn die Schnauze voll? „Mit dir rede ich nicht“, antworten die meisten, sofern sie überhaupt etwas sagen. (…) Schon im ersten Redebeitrag geht es gegen „die“ Politiker: „Wir fordern, dass die Volksschädlinge abgesetzt und von einem Volksgericht bestraft werden!“, kächzt der Redner, die „Anwohner“ jubeln. Dann scheppert Liedgut des Nazirappers Villain051 („Neuer deutscher Widerstand, zweitausendvürzöhn“) aus dem Lautsprecherwagen. Einer steht mit etwas Abstand sichtlich zufrieden neben der Menge: Sebastian Schmidtke, Landesvorsitzender der NPD.  „Wegen der Kinder“ Die Demonstranten ziehen los und skandieren: „Wir wollen keine – Asylantenheime!“ Einmal variiert eine Gruppe den Spruch: „Wir wollen keine – Asylantenschw…“, bricht aber grinsend ab. Aber warum sind sie eigentlich dagegen? „Hier leben Kinder“, antwortet eine Blondine Ende zwanzig. Ja, und? „Dit fragen Se noch?“, fragt sie zurück. „Ick sach doch: Hier leben Kinder.“ Den Hinweis auf die Kinder – sie betont beide Silben des Wortes – hält sie offenbar für selbsterklärend, als ob es darum ginge, eine Müllverbrennungsanlage auf einem Schulhof zu verhindern. Schließlich schreitet ihre Freundin ein: „Die Asylanten sind zu 90 Prozent Kriminelle. Wir haben Angst um die Kinnnn-deeeer“

via taz: Protest gegen Flüchtlingsunterkunft – „Judenverfolgung, dit muss nich sein“

Hacker rächen sich an Ku-Klux-Klan

Die Aktivisten von Anonymous haben Seiten des Ku-Klux-Klans lahmgelegt und Profile gekapert. Der rassistische KKK hatte die Ferguson-Proteste instrumentalisiert. Die Hacker von Anonymous seien nicht mehr als ein Haufen Möchtegerne. Und Hasenfüße obendrein. Das hatte der Ku-Klux-Klan (KKK) noch diesen Sonntag über sein Konto @ KuKluxKlanUSA getwittert. Zwölf Stunden später hatte die Hacker-Gruppe Anonymous den Twitter-Account des KKK sowie das Konto @ YourKKKCentral unter ihrer Kontrolle. Seitdem tweeten die Hacker unter dem Hashtag #OpKKK nicht nur im Namen des KKK. Sie veröffentlichen auch Bilder von Mitgliedern der Gruppe. Anonymous hat angekündigt, die ergatterten Daten des KKK in den nächsten 24 Stunden umfassend zu veröffentlichen. In der Nacht von Montag auf Dienstag soll es eine Pressekonferenz geben. (…) Nach Angaben von Anonymous ist der Hack nun die Rache für dieses Vorgehen. Am 14. November 2014 veröffentlichte die Gruppe ein Video auf YouTube, in dem es den KKK vorwarnte: Die Server des KKK seien bereits mit Viren befallen und man werde die Seiten und Facebook-Profile allesamt löschen. In dem Video waren bereits Fotos einiger Facebook-Profile zu sehen. Klarnamen zeigte Anonymous ebenfalls. Die Aktivisten von Anonymous haben nun neben den Twitterprofilen des KKK auch deren Seiten angegriffen. Die Seiten kkk.com, unskkkk.com und traditionalistamericanknights.com sind seit Montag nicht mehr erreichbar. Grund sind sogenannte DDoS-Attacken, bei denen die Server der Seiten in kurzer Zeit mit Tausenden Anfragen überhäuft werden. Das geht solange, bis sie schließlich zusammenbrechen. DDoS-Attacken entfalten allerdings meist nur über wenige Tage ihre Wirkung.

via zeit: Hacker rächen sich an Ku-Klux-Klan

siehe auch: Anonymous Revealing Ku Klux Klan’s Identities – Operation #OpKKK. Anonymous has revealed a list of KKK members in light of the Ferguson protests as part of #OpKKK and a cyberwar against the organization. The ‘de-hooding’ of Ku Klux Klan members has spurred threats and attacks against Anonymous over social media, with @KuKluxKlanUSA stating “You messed with us, now it’s our turn to mess with you.” The threat comes in response to the campaign Anonymous began online, to name KKK members in the Ferguson and St. Louis area after it was discovered that the KKK members have been distributing fliers. The fliers warn Ferguson protesters of the consequences of a continuation of their fight, stating they have “awakened a sleeping giant,” and that they [KKK] will use “lethal force” against protestors if they continue. The fliers handed out justify the lethal force as a form of “self-defense.” Anonymous won’t tolerate racism in any form, or the suppression of the right to protest. Many of the names listed are also accompanied by photos of the members without their hoods. One member is a known police officer, while another works in education. An image posted, displays a KKK member standing quietly amongst the Ferguson protestors.

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