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“Totprügeln oder ersäufen” Hennigsdorf: Nazi-Politiker bedroht Gauck

Die NPD hat nach einer Internet-Hetze gegen deutsche Politiker einen politischen Skandal in Brandenburg ausgelöst. Der Staatsschutz ermittelt gegen den Hennigsdorfer Stadtverordneten Uwe Goßlau. Das NPD-Mitglied soll auf einer Facebook-Seite Bundespräsident Joachim Gauck angegriffen und den Nationalsozialismus verherrlicht haben. Goßlau dachte offenbar, der komplizierte Profilname „Niörd Kattarsunr“ sei ein guter Deckmantel, um sein braunes demokratiefeindliches Weltbild zu verbreiten. Doch dann gab ein anonymer Informant der Polizei einen Hinweis. Als Beweis hatte er mehrere Bildschirmfotos von den illegalen Inhalten gemacht. Darauf zu sehen: Ungeheuerliche Drohungen an den Bundespräsidenten. Patronen seien für Joachim Gauck zu schade. „Totprügeln geht auch, oder ersäufen“, so der Wortlaut auf dem Profil, das von dem NPD-Mann betrieben worden sein soll. Damit nicht genug: Auf einem Foto, das im September 2013 auf der Facebook-Seite veröffentlicht wurde, sind vier Grünen-Politiker zu sehen, über deren Köpfe Galgen montiert sind. Zudem prangten verfassungswidrige Symbole wie Hakenkreuze und SS-Runen auf der Seite. Stilisierte Juden und „Arier“ waren ebenfalls abgebildet, dazu Bilder des Hennigsdorfer Alt-Nazis Erich Priebke und ein Foto von Adolf Hitler zwischen lachenden Kindern. Goßlau geriet schnell ins Visier der Ermittler, weil er auf der Seite auch Fotos von sich selbst postete – darunter ein Wahlkampfplakat und ein Urlaubsbild.

via berliner kurier: “Totprügeln oder ersäufen” Hennigsdorf: Nazi-Politiker bedroht Gauck

Lambda statt Hakenkreuz

Um die „Identitären“ ist es ruhig geworden. Was vor gut zwei Jahren als subversive Jugendbewegung von rechtsaußen begann, ist ein biederer Verein geworden. An der politischen Verortung hat das nichts geändert, wie das Beispiel Sachsen zeigt. Denn hier ist unter den führenden „Identitären“ neben einem jungen AfD-Politiker aus Leipzig auch ein bekannter Neonazi aus Zwickau. Der heißt Tony Gerber und schwadronierte in der Vergangenheit von der „arischen Rasse“, schimpfte auf „Untermenschentum“ und „hebräische Judenbengel“.  Feinderklärung per Video Bisher ist noch niemand, der ZuschauerInnen mit „Glück auf!“ begrüßt, Youtube-Star geworden. Aber darum geht es bei „Identitära“ auch nicht. Der Videoblog ist im sächsischen Zwickau, Ortsteil Neuplanitz, daheim. In loser Folge entstehen dort Beiträge zur neurechten „Identitären Bewegung“ (IB). Durch das Programm führt Tony Gerber mit einer beachtlichen Treue zur Mundart.  In den bisher drei Sendungen hat Gerber erklärt, was ihn an der IB begeistert. Es ist die „klare Freund-Feind-Bestimmung“. Er hat begründet, worum sich ein „Identitärer“ bemüht, nämlich “Wehrhaftigkeit”, denn der Feind heißt nun einmal „nicht selten Ausländer“. Und schließlich holte er für die neueste Episode mit Martin Sellner den Anführer der „Identitären“ in Wien vor die Kamera und plauderte mit ihm über das Thema Asyl. Gewissermaßen also noch einmal über den Feind, denn Gerber befürchtet „ethnische Konflikte“ und dass sich das Stadtbild Zwickaus durch „Masseneinwanderung“ drastisch verändern werde.  „Natürliche Instinkte“ gegen Ausländer  Der MigrantInnenanteil an der Zwickauer Bevölkerung beträgt etwa zweieinhalb Prozent. Gerber wird so ein Detail einfach vergessen haben bei dem Elan, den er neuerdings im Namen der IB an den Tag legt, der er sich nach eigenen Angaben erst im Frühjahr angeschlossen hat. Seitdem hat der 27-Jährige an einem „Deutschlandtreffen“ der IB in Fulda teilgenommen und an einem Sommerfest der IB-Österreich. Zudem unterrichtet Gerber die Gefolgsleute in seinem Lieblingsfach: Kampfsport. Am dritten Juliwochenende gab er gar im Namen der „Identitären Bewegung Zwickau“ gar einen kompletten „Selbstverteidigungskurs“. Beworben wurde die Veranstaltung unter dem Label „Sektion Jahn – Spirit of 1683“.

via linksunten: Lambda statt Hakenkreuz

Aufruf gegen Salafisten: Hooligans wollen “Deutschland verteidigen”

Seit Jahren prügeln sie sich untereinander, nun haben sie einen gemeinsamen Gegner: Deutsche Hooligans verbünden sich gegen Salafisten. Am Sonntag wollen sie in Köln zu Tausenden demonstrieren. Die Polizei ist gewarnt. Sie pöbeln, sie beleidigen, sie vernetzen sich immer weiter: Auf Social-Media-Kanälen, in internen Chats, per Kurznachrichten rufen Fußball-Gewalttäter dazu auf, “endlich Deutschland zu verteidigen”. Allein auf Facebook sammelte die Gruppe “Hooligans gegen Salafisten” (HoGeSa) zwischenzeitlich über 40.000 Likes. Am Sonntag soll es in Köln zu einer bundesweiten Demonstration kommen. Der bisher größten dieser Art. Die Veranstalter brüsten sich mit “5700 Anmeldungen”, die Kölner Polizei rechnet eher mit “1000 bis 1500 Teilnehmern”, wie deren Sprecher Christoph Gilles sagt. Letzteres dürfte realistischer sein, doch selbst mit einer solchen Teilnehmerzahl wäre der Gruppe die Machtdemonstration gelungen, die ihr seit ihrer Gründung vorschwebt: “Alle nach Köln” heißt es in den sozialen Netzwerken seit Wochen, die bislang größte Kundgebung in Dortmund (350 Teilnehmer) müsse “in den Schatten gestellt” werden. Das dürfte problemlos gelingen, zumal die Gruppierung, die ursprünglich fast ausschließlich aus rechtsgerichteten Hooligans bestand und deren Existenz SPIEGEL ONLINE Anfang Mai öffentlich machte, “in letzter Zeit gehörigen Zulauf hatte”, wie Gilles betont. Sogar Hooligans aus Wales, Österreich und Polen werden in Köln erwartet. Das Netzwerk, das in Großen Teilen aus der Gruppe GnuHonnters erwachsen ist, arbeitet seit geraumer Zeit auch mit zumeist rechten Hooligans anderer europäischer Länder zusammen. (…) Zwei Gegendemonstrationen haben sich angekündigt. Sie werden vor dem Kölner Hauptbahnhof demonstrieren, die “HoGeSa” trifft sich am Hinterausgang. Befürchtungen, dass beide Gruppen aufeinanderprallen, zerstreut Polizeisprecher Gilles: “Falls eine der beiden Gruppen den Versuch machen sollte, die jeweils andere zu attackieren, werden wir mit genügend Beamten vor Ort sein, um das zu unterbinden.” Allerdings müsse man abwarten, ob es den Veranstaltern gelinge, für einen friedlichen Ablauf zu sorgen. Zuletzt in Dortmund hatten Beobachter den Eindruck, dass die meisten Teilnehmer nur darauf warteten, dass entweder die Antifa oder Salafisten um die Ecke kommen, damit es zur ersehnten Konfrontation kommen könnte. Als diese ausblieb, wussten die Hooligans nicht so recht, was sie mit ihrer Zeit anfangen sollten. (…) Offen rechte Symbole werden zuhauf gepostet, unschwer sind einschlägige Protagonisten rechter Parteien bis hin zu offenen Neonazis auszumachen, darunter Angehörige diverser Kameradschaften wie dem verbotenen “freien Netz Süd”, der NPD oder der Partei “Die Rechte”. Auch etliche Mitglieder des mittlerweile verbotenen “Nationalen Widerstands” haben in HoGeSa offenbar eine neue Anlaufstelle gefunden. Die Gruppe wirkt so kaum führbar, dafür im Kern extrem gewaltbereit. Voller Stolz präsentierten Anhänger der Gruppe Anfang der Woche zudem einen Song der Bremer Hool-Band “Kategorie C”, die Konzerte von Nazigrößen wie Sascha Wagner oder Christian Hehl organisieren lässt und schon bei NPD-Feierlichkeiten auftrat. Auch der Anmelder der Kundgebung in Dortmund ist kein Unbekannter. Dominik Roeseler ist Mitglied der rechtspopulistischen Partei “Pro NRW” und amtiert als Stadtrat von Mönchengladbach.

via spon: Aufruf gegen Salafisten: Hooligans wollen “Deutschland verteidigen”

Verdacht auf Selbstjustiz – Hildburghäuser sollen Rumänen gejagt haben

In Hildburghausen hat sich in der Nacht zum Freitag mutmaßlich ein Fall von Selbstjustiz ereignet. Nach Informationen von MDR THÜRINGEN sollen nach einem Aufruf im sozialen Netzwerk Facebook 13 Einheimische mit ihren Autos Jagd auf drei Rumänen in einem Kleintransporter gemacht haben. Bei der Verfolgungsjagd soll es zu mehreren Unfällen gekommen sein. Erst die Polizei konnte der selbsternannten Bürgerwehr Einhalt gebieten. Bei Facebook hatte sich wegen angeblicher oder tatsächlicher Straftaten eine geschlossene Gruppe gegen Kriminalität in Hildburghausen gegründet, die mittlerweile mehr als 1.000 Mitglieder hat. Eines dieser Mitglieder hatte vor einer Firma in Hildburghausen ein rumänisches Auto stehen sehen und daraufhin ein Foto mit dem Kommentar “Zwei transporter (weiß, rot, ROM) im kaltenbronnerweg HBN gerade gesichtet … sieht aus wie Treffpunkt und Fahrer wechsel” veröffentlicht. Das Posting mobilisierte mehrere Mitglieder der Gruppe, die sich mit Autos zum Ort des Geschehens aufmachten. (…) Die Polizei ermittelt gegen die Mitglieder der Anti-Kriminalitäts-Gruppe wegen Landfriedensbruchs. Die Rumänen arbeiten laut Polizei in der Firma in Hildburghausen. Sie hätten vor dem Gelände darauf gewartet, dass ihnen das Tor geöffnet wird. Nach Information von MDR THÜRINGER geht die Polizei davon aus, dass der Südthüringer Rechtsextremist Tommy Frenck an der Gründung der Facebook-Gruppe beteiligt war und bis heute im Hintergrund die Fäden zieht.

via mdr: Verdacht auf Selbstjustiz – Hildburghäuser sollen Rumänen gejagt haben

Bayern-NPD-Chef tritt zurück

Im Zuge der Verhaftung des Landes-Vizes der rechtsradikalen Partei, Sascha Roßmüller, legt nun der Chef der Bayern-NPD, Karl Richter, sein Amt nieder. Die Verhaftung des bayerischen NPD-Vizes Sascha Roßmüller hat Konsequenzen für die rechtsextreme Partei. Nach Bekanntwerden des Falls tritt nun der Landesvorsitzende der Bayern-NPD, Karl Richter, zurück. Der „neuerliche selbstverschuldete Skandal“ bringe die Partei „überflüssigerweise zusätzlich in Misskredit“, teilt Richter in einer Pressemitteilung mit. Darum halte er es für angebracht, mit sofortiger Wirkung von allen Ämtern zurückzutreten. Er übernehme damit „die persönliche Verantwortung“, wenn das Spitzenpersonal des unter seiner Führung stehenden Landesverbands den „selbstgestellten Ansprüchen“ der Partei nicht genüge.

via mittelbayerische: Bayern-NPD-Chef tritt zurück

siehe auch: #NPD-Vize bei #Rocker – #Razzia verhaftet [upd 2250]. Mit einem koordinierten Schlag geht die #Polizei in Niederbayern gegen die örtliche Rockerszene vor. Unter den Verhafteten sind mehrere #Bandidos . Er soll vor vier Jahren in eine bewaffnete Auseinandersetzung zwischen rivalisierenden Rockergangs verwickelt gewesen sein, nun sitzt der stellvertretende bayerische Landesvorsitzende der rechtsextremen NPD, Sascha Roßmüller in Untersuchungshaft. Das teilte die Staatsanwaltschaft Regensburg (Außenstelle Straubing) auf Anfrage der Mittelbayerischen Zeitung mit; Razzia in der Rockerszene: NPD-Vize und fünf “Bandidos” verhaftet. Der bayerische NPD-Vize Sascha Roßmüller und fünf weitere Personen der Rockergruppe “Bandidos” in Regensburg sind verhaftet. Gegen sie hatte die Polizei mithilfe eines in Würzburg wegen Drogenhandels verurteilten V-Mannes ermittelt. Rossmüller ist stellvertretender bayerischer Landesvorsitzender der rechtsextremen NPD. Die Festnahme bestätigte ein Sprecher der Regensburger Staatsanwaltschaft auf Anfrage der Main-Post. Dass Erkenntnisse des Würzburger V-Mannes dazu beitrugen, wollte der Sprecher nicht bestätigen. (…) Die Verhaftung Roßmüllers geschah im Zuge einer Razzia in der niederbayerischen Rockerszene. In den frühen Morgenstunden des Mittwochs schlugen Beamte der Kriminalpolizei Niederbayern an mehreren Orten gleichzeitig zu und durchsuchten Wohnungen und Anwesen. Gegen diesen Personenkreis wurde unter Leitung der Staatsanwaltschaften Passau, Deggendorf und Regensburg seit geraumer Zeit ermittelt. Sie standen seit längerem in Verdacht, gegen das Waffengesetz zu verstoßen und in den Drogenhandel verwickelt zu sein. Alleine in den Landkreisen Passau, Freyung-Grafenau, Deggendorf und Regen wurden 20 Objekte von den Einsatzkräften in Augenschein genommen. Und die Ermittler wurden fündig: Die Biker horteten illegale Waffen, Munition, andere verbotene Gegenstände sowie Betäubungsmittel und eine größere Menge Arzneimittel; „Affäre Roßmüller“: Karl Richter wirft Landesvorsitz in Bayern hin. Die Untersuchungshaft des bayerischen Landesvize Sascha Roßmüller hat erste Konsequenzen. Karl Richter gibt mit sofortiger Wirkung den Vorsitz der bayerischen NPD auf. Auch die Stellvertreterin und enge Vertraute Richters, Sigrid Schüßler, trat von ihrem Amt zurück.Die Nachricht war Donnerstagnachmittag durchgesickert. Bei einer ansonsten unspektakulär verlaufenen Razzia gegen das organisierte Rockermilieu in Bayern, Nordrhein-Westfalen und Österreich wurde auch ein beantragter Haftbefehl gegen Sascha Roßmüller, Secretary beim Regensburger Chapter der Bandidos, vollzogen. Der bayerische Landesvize wurde laut Mittelbayerischer Zeitung in Untersuchungshaft genommen, was die NPD mittlerweile gegenüber Spiegel Online bestätigt hat. (..) Für Karl Richter, Stadtrat in München für die Tarnliste Bürgerinitiative Ausländerstopp und persönlicher Referent des Europaabgeordneten Udo Voigt, brachte der neuerliche Skandal das Fass zum Überlaufen. Der sprach auf seiner Facebook-Seite von einem „Erreichen der Schmerzgrenze“ und zog gegen das „System Apfel“ zu Felde, dessen Personal von Peter Marx bis Patrick Wieschke hauptsächlich Skandale produziert habe. Der traurige Höhepunkt sei der unrühmliche Abgang des ehemaligen Parteivorsitzenden selbst gewesen. Apfel werfen seine früheren Wegbegleiter vor, sich sexuell an zwei jüngeren „Kameraden“ vergangen zu haben. Auch Roßmüller stellte er in diese Reihe, trotz pflichtschuldiger Betonung der Unschuldsvermutung. Als Mitarbeiter in der abgewählten sächsischen Landtagsfraktion war der Bandido eng in dieses eingebunden. Sich selbst sah Richter hingegen als Warner vor der „Bandido-Falle“, dessen Bedenken ständig abgebügelt worden seien. „Nürnberger Gesetze“ gelten auch für den Umgang Auf seinem Facebook-Profil entwickelte sich darauf eine lebhafte Diskussion, die viele aktuelle Bruchstellen der extrem rechten Partei aufzeigte: Die sächsische NPD wusch ihre schmutzige Wäsche. Elitäre Neonazis prallten auf Aktivisten, die sich eher den Schlägertruppen der SA verbunden fühlen. Wünsche, die LAH [vermutlich ist die Leibstandarte Adolf Hitler gemeint, Anm. d. Red.] würde aufräumen, machten die Runde.

anm dokmz: Gemeinsam mit Karl Richter ist auch die (ebensfalls in der NPD nicht unumstrittene) stellvertrende bayerische Landesvorsitzende Sigrid Schüssler zurückgetreten. Das liest sich dann so:

” Ich übernehme damit nicht nur die persönliche Verantwortung für Spitzenpersonal, das unter meiner Führung im Landesverband den selbstgestellten Ansprüchen unserer Partei nicht gerecht wird – Sascha Roßmüller ist ja beileibe nicht der einzige –, sondern ziehe mit diesem Schritt auch die Konsequenz aus einer nichtendenden Serie hausgemachter Katastrophen, mit deren Verantwortlichen ich nicht länger in einem Atemzug genannt werden möchte. Der unappetitliche Reigen spannt sich von dem im Dezember unter schmutzigen Begleitumständen zurückgetretenen Parteivorsitzenden Holger Apfel über kleinere und größere Skandale bis hin zu Vorzeigefunktionären wie Patrick Wieschke und jetzt dem langjährigen Apfel-Intimus Sascha Roßmüller.” (FB-Seite Karl Richter – Screenshot)

BTW, Maik Scheffler: Wir warten darauf, dass dem Satz: “Ein starker Schritt, dem es zu folgen gilt!” Taten folgen. Auch in Sachsen :-D

After Twitter ruling, tech firms increasingly toe Europe’s line on hate speech

A little over a year after a French court forced Twitter to remove some anti-Semitic content, experts say the ruling has had a ripple effect, leading other Internet companies to act more aggressively against hate speech in an effort to avoid lawsuits. The 2013 ruling by the Paris Court of Appeals settled a lawsuit brought the year before by the Union of Jewish Students of France over the hashtag #UnBonJuif, which means “a good Jew” and which was used to index thousands of anti-Semitic comments that violated France’s law against hate speech. Since then, YouTube has permanently banned videos posted by Dieudonne, a French comedian with 10 convictions for inciting racial hatred against Jews. And in February, Facebook removed the page of French Holocaust denier Alain Soral for “repeatedly posting things that don’t comply with the Facebook terms,” according to the company. Soral’s page had drawn many complaints in previous years but was only taken down this year. (…) Twitter responded by overhauling its terms of service to facilitate adherence to European law, Twitter’s head of global safety outreach and public policy, Patricias Cartes Andres, revealed Monday at a conference in Brussels organized by the International Network Against Cyber Hate, or INACH. “The rules have been changed in a way that allows us to take down more content when groups are being targeted,” Cartes Andres told JTA. Before the lawsuit, she added, “if you didn’t target any one person, you could have gotten away with it.” The change went into effect five months ago, but Twitter “wanted to be very quiet about it because there will be other communities, like the freedom of speech community, that will be quite upset about it because they would view it as censorship,” Cartes Andres said. Suzette Bronkhorst, the secretary of INACH, said Twitter’s adjusted policies are part of a “change in attitude” by online service providers since 2013.

via jta: After Twitter ruling, tech firms increasingly toe Europe’s line on hate speech

#CDU-Landtagsabgeordneter – #Billen the kid

Der rheinland-pfälzische Landtagsabgeordnete Michael Billen hat eine Affäre verschuldet, die ihn zu erledigen drohte. Er hat sich jedoch gerettet. Wer ihn heute erlebt, wie er raucht, wie er redet, wie er jagt, hat kaum noch Zweifel daran, dass ihm keiner mehr was kann. Michael Billen, CDU-Landtagsabgeordneter aus der Eifel, hat mal über sich selbst gesagt: „Wo ich sitze, ist vorne.“ Das war auf die Hinterbank im Mainzer Parlament gemünzt, auf die ihn die Fraktionsführung zeitweise abgeschoben hatte. Aber es soll natürlich auch für den Hochsitz gelten, auf dem er sich gerade mit Jagdgewehr und Kippenschachtel häuslich eingerichtet hat. (…) Da, ein Fuchs, keine hundert Meter vom Hochsitz entfernt. Billen schaut durchs Fernglas, dann legt er an – zu spät. „Drecksack!“, zischt er, als der Fuchs schon im Gebüsch verschwunden ist. Ein paar Tage vor der Jagdpartie konnte man in Zeitungen über ein hübsches belgisches Mädchen lesen. Es war als Model unter Vertrag genommen worden und machte dann den Fehler, auf Facebook ein Foto von sich mit einer erlegten Oryxantilope zu posten. Das war’s mit dem Modelvertrag. Juan Carlos erging es nicht viel besser, als seine Elefantenjagd in Botswana ruchbar wurde. Und der war immerhin König. Billen hingegen ist Billen. Das bedeutet: Er geht nicht nur auf die Jagd, sondern er stellt auch Bilder mit Trophäen auf seine Homepage: Billen neben einem Hirschgeweih, Billen am Bierglas, Billen an Karneval zwischen zwei Frauen im Leopardenkostüm. Er erzählt, dass er vor zwei Jahren mit Kumpels in Namibia gewesen sei und was er dort geschossen habe: einen Springbock, einen Kudu, eine Oryxantilope. (…) Vor fünf Jahren hätte er fast aufhören müssen. Billen war damals für seine CDU-Fraktion erster Jäger im Nürburgring-Untersuchungsausschuss. Früher als viele andere hatte er geahnt, dass etwas nicht stimmt mit den angeblichen Privatinvestoren und Finanzvermittlern in den teuren Anzügen. Billen hat ein gutes Gespür für die Abgründe anderer, weil er mit seinen eigenen auf Du und Du ist. Aber er hatte nichts Handfestes. Da traf es sich oder auch nicht, dass eine seiner beiden Töchter Kriminalkommissarin war. Nach Billens Aussage hat sie aus dem Polizeifahndungssystem Daten über mögliche Nürburgring-Investoren gezogen, ausgedruckt und mit nach Hause genommen. Ohne Wissen seiner Tochter habe er die Dokumente eingesehen. Billen hat später zugegeben, dass das ein Fehler war, aber ein verzeihlicher. Juristen sahen das ein bisschen anders. Einer von ihnen verurteilte ihn und seine Tochter schließlich zu einer Geldstrafe. Billen sagt heute: „Juristen verkomplizieren alles.“ Das eigentliche Ärgernis für ihn waren aber nicht die Juristen, sondern die Leute in seiner Partei. Vor allem ein Jurist in seiner Partei, Christian Baldauf, der damalige Fraktionschef, der versuchte, ihn aus dem Landtag zu drängen.

via faz: CDU-Landtagsabgeordneter – Billen the kid

Billen the Kid – scheiß auf rote Listen und bedrohte Tierarten?

„Hooligans gegen Salafisten“ kündigen Kundgebung mit über 1.000 Teilnehmenden an

Die Gruppe „Hooligans gegen Salafisten“ (HoGeSa) mobilisiert für Sonntag, den 26. Oktober, zu einer Kundgebung auf der Kölner Domplatte, zu der über 1.000 Personen erwartet werden. Auf der zugehörigen Facebook-Seite haben bereits um die 5.000 User_innen ihr Kommen angekündigt. Die Gruppe, die sich zuerst über Facebook vernetzt hatte, mittlerweile aber eigene Organisationsstrukturen herausgebildet hat, wurde bei Facebook bereits 24.000 mal mit „gefällt mir“ bewertet. Der Zuspruch für die „Hooligans gegen Salafisten“ ist gerade vor dem Hintergrund des barbarischen Krieges des IS in Syrien und im Irak stark. Bei vielen Sympathisant_innen vermischt sich aber die Ablehnung des Salafismus und des IS mit pauschalisierenden Abgrenzungen gegen „den Islam“ und mit zuwanderungsfeindlichen Positionen sowie einem starken Nationalismus. An den bisher stattgefundenen “Treffen” in Köln, Essen und Dortmund nahmen vorwiegend rechte Fußballfans und Hooligans sowie organisierte Neonazis und andere Akteure aus der extremen Rechten teil. (…) Rechte Hooligans versuchen seit Beginn des Jahres gezielt, salafistische Kundgebungen anzugreifen oder zu stören, nachdem sie sich über Facebook-Gruppen wie „Weil Deutsche sich`s noch trau`n“, „Hooligans für Deutschland“ oder „Gemeinsam sind wir stark“ virtuell vernetzt hatten (siehe dazu die Analyse des „Antifaschistischen Infoblatts“). Bereits am 7. Februar 2014 waren Hooligans und SympathisantInnen der „German Defence League“ gegen einen Auftritt des Salafisten-Predigers Pierre Vogel in Mönchengladbach aufmarschiert (nrwrex berichtete). Zugleich versucht dieser Personenkreis, antirassistisch orientierte Fans aus den Stadien zu verdrängen (siehe dazu auch LOTTA #55). Seit gut einer Woche haben die HoGeSa auch eigene Organisationsstrukturen herausgebildet, nachdem es zuvor zu Kämpfen um die Führung des Projektes kam und sich die Initiatoren über „Trittbrettfahrer“ beschwerten. Bei einem Treffen des „Orga-Teams“ am 12. Oktober wurden die Regionen Nord, West, Ost und Süd geschaffen, denen mit Ausnahme der Region Ost ein „Regionalleiter“ nebst „Stellvertreter“ zugeordnet wurde. Die für NRW zuständige Regionalleitung West wurde in die Hände des bereits erwähnten Andreas Kraul (alias „Kalle Grabowski“) und des „pro NRW“-Vorstandsmitglieds Dominik Roeseler als dessen Stellvertreter gelegt. Der Mönchengladbacher Roeseler war bereits beim Treffen in Essen anwesend und fungierte in Dortmund als Anmelder und Versammlungsleiter. Er hat nach Angaben des „Kölner Stadtanzeigers“ auch die Aktion am 26. Oktober 2014 in Köln bei der Polizei angemeldet.

via nrw rechtsaußen: „Hooligans gegen Salafisten“ kündigen Kundgebung mit über 1.000 Teilnehmenden an

„Ansgar Aryan“-Model outet sich als NSU-Sympathisant

Vor dem Landgericht München müssen sich derzeit Beate Zschäpe und vier ihrer Mitverschwörer verantworten. Zwei weitere mutmaßliche NSU-Terroristen – Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos – entzogen sich einer rechtsstaatlichen Verhandlung durch Selbstmord. Ausgerechnet das BKA-Fahndungsfoto eines der beiden Mörder verwendet ein Thüringer Neonazi als Facebook-Profilbild. R. gilt als Weggefährte des bayerischen Neonazi-„Hipsters“ Patrick Schröder, für dessen Modelabel „Ansgar Aryan“ er als Model posiert. Ihm stoße besonders sauer auf, dass „sich die Partei [die NPD, Anm. der Red.] sofort von Ralf Wohlleben distanziert“ habe, obwohl der frühere thüringische NPD-Vize als unschuldig gelte. Die Untersuchungshaft des Spitzenkaders sei ohnehin ein „schlechtes Argument für die Öffentlichkeit“. Gleichzeitig dürften weitere Gewalttäter im Amt bleiben, obwohl diese Ermittlungen verschwiegen hätten. Mit diesem Facebook-Kommentar schaltete sich Marcus R. in die Facebook-Diskussion um die Zukunft von Patrick Wieschke ein. Gegen den (Noch)-Chef der NPD im Freistaat werden in diesen Tagen Rücktrittsforderungen der Basis laut. Einige seiner bisherigen Anhänger werfen dem 33-jährigen Neonazi, der u. a. wegen Anstiftung zu einer Sprengstoffexplosion vorbestraft ist, vor, die Wahlniederlage Mitte September mitverschuldet zu haben. Unmittelbar vor dem Urnengang hatte ein linkes Rechercheportal Ermittlungsakten über die dunkle Vergangenheit des einstigen NPD-Bundesvorstandsmitgliedes veröffentlicht. Doch nicht nur für Wohlleben zeigt R. Sympathien. Seit 10. Oktober verwendet der in Suhl lebende Neonazi auf Facebook als Profilbild ein Fahndungsfoto des BKA. Wie bei anderen Neonzis üblich, bedient er sich bei der Behörde ohne sich um die Rechte zu scheren oder die Quelle anzugeben. R.s` Wahl fiel nicht auf einen beliebigen Flüchtigen, sondern auf Uwe Böhnhardt. Als Mitglied der Mörderbande des „Nationalsozialistischen Untergrundes“ (NSU) soll Böhnhardt zehn Menschen, neun davon mit Migrationshintergrund, erschossen sowie weitere Bombenanschläge und Banküberfälle verübt haben. Seiner Verantwortung entzog sich der Neonazi im November 2011 durch Selbstmord. Den NSU bezeichnet R. als „Komödienstadl“.

via endstationm rechts: „Ansgar Aryan“-Model outet sich als NSU-Sympathisant

Screenshot Facebook-Profil: https://archive.today/zwvJ1

Hackerangriff aus Österreich – Tausende E-Mails der AfD erbeutet

Der Hackerangriff auf die Computersysteme der AfD galt offenbar nicht nur den Kundendaten des parteieigenen Goldhandels. Auch die E-Mails von Parteifunktionären mit brisanten Informationen interessierten die Datendiebe. Mit dem Diebstahl brüstet sich eine Hackertruppe aus Österreich. Aktivisten der österreichischen Hackergruppe „Anonymous Austria“ haben über Monate sensible Daten aus dem Computersystemen der AfD kopiert. Auf verschiedenen Internetseiten veröffentlichte die Gruppe in den vergangenen Tagen unter anderem die Namen von Hunderten Kunden des parteieigenen Goldhandelgeschäfts. Die Nachnamen, Adressen und Zahl der Einkäufe der Kunden wurden von der Hackergruppe in Listenform verbreitet. Darunter befinden sich nach Parteiangaben auch die Daten von Personen, die sich nur als Kunden des Goldhandelgeschäfts angemeldet, dort aber noch nicht eingekauft hatten. Darüber hinaus griff die Gruppe über Monate auch das E-Mail-System der Partei an und erbeutete sensible Nachrichten und Dateianhänge. Darunter befinden sich Anträge auf Parteiausschlussverfahren und Gerüchte über das Privatleben von Parteimitgliedern.

via faz: Hackerangriff aus Österreich – Tausende E-Mails der AfD erbeutet

falls mal was “verlorengeht” – aktuelle Accounts unter http://anonymous-austria.com/

siehe auch: Twitter sperrte @AnonAustria. Netz-Desperados veröffentlichten interne Infos der “Alternative für Deutschland”. Der Twitter-Account “@AnonAustria” der Netz-Desperados von Anonymous Austria ist nicht mehr. Offensichtlich hat Twitter bereits vor einigen Tagen den Account, der über tausende Follower zählte, gesperrt. Der Grund für diesen Schritt ist unklar. (…) Mittlerweile wird von Anonymous Austria ein neuen Hauptaccount auf Twitter eingerichtet.

‘Unmasked': Merseysider jailed for anti-semitic tweet to Luciana Berger shows a ‘dark side’

Ms Berger said the social media attack had left her ‘deeply shocked’ and was ‘grossly offensive’. The court heard Garron Helm, 21, is “deeply remorseful” for sending the abusive tweet to MP Luciana Berger. This photo appeared within the last month on his Twitter account A Merseyside man jailed for posting an anti-Semitic tweet to MP Luciana Berger used social media to spread pro-Nazi and anti-Jewish messages. Twenty-one-year-old Garron Helm’s Twitter account is filled with white supremacist messages which include “anti-racist is code for anti-white”. Helm was today jailed for four weeks over an anti-Semitic tweet to Liverpool Wavertree MP Luciana Berger from his home on Thomson Road in Litherland which showed a Holocaust-era star on the MP’s head with the hashtag ‘Hitler was right’. When police searched Helm’s home, they found Nazi memorabilia including a flag bearing the SS symbol and flags from British neo-Nazi group National Action. From his Twitter account, with just 221 followers, Helm links to an “Aryan Nation” site and the National Action website. The far-right group promotes a “free, white Britain” and tells those who visit the site to “stand up and be counted – Show the World that You’re a Man.” Helm is pictured around Liverpool wearing a black balaclava and draping neo-Nazi symbols around city landmarks.

via liverpoolecho: ‘Unmasked': Merseysider jailed for anti-semitic tweet to Luciana Berger shows a ‘dark side’

Hass-Postings auf Facebook: Diversion für 25-Jährigen

Am Landesgericht Korneuburg ist am Dienstag ein Prozess gegen einen 25-Jährigen wegen Verhetzung mit dem Angebot auf eine Diversion gegen Erbringung gemeinnütziger Leistung vorerst eingestellt worden. Der Niederösterreicher bereute “im Prinzip”, die laut Anklage antisemitischen Postings auf der persönlichenFacebook-Seite von Außenminister Sebastian Kurz (ÖVP) getätigt zu haben. “Ich bereue es im Prinzip, aber ich war damals sehr empört, als die Juden Gaza bombardiert haben”, erklärte der Wirtschaftsingenieur. “Ich meinte aber nicht, dass alle Juden komplett ausradiert werden sollen”, betonte er. Laut Staatsanwalt Thomas Ernst hatte der Niederösterreicher folgenden Eintrag veröffentlicht: “Friede existiert erst dann wenn die juden komplett verschwinden!! 1950 hatten sie nicht mal ein Platz und jetzt sinds im Palästina und ermorden dort menschen um mehr fläche zu kriegen!! Hitler hat eindeutig zu wenig gemacht!!”. Falsche Wortwahl unter Frust Mit der Aussage, dass die “Juden komplett verschwinden”, habe er gemeint “aus dem Gaza-Streifen”. Daraufhin hielt ihm Richterin Anna Wiesflecker vor, dass er auch “Hitler hat eindeutig zu wenig gemacht” gepostet hat und dies in diesem Kontext als Verhetzung anzusehen ist. “Das war eine falsche Wortwahl. Ich habe das unter Frust geschrieben”, so der Angeklagte.
Leistet der Wirtschaftsingenieur nun innerhalb von sechs Monaten 100 Stunden gemeinnützige Arbeit und begleicht die Pauschalkosten, wird das Verfahren eingestellt. Der 25-Jährige bliebe somit ohne Vorstrafe.

via derstandard: Hass-Postings auf Facebook: Diversion für 25-Jährigen

“Politisch motiviert” – #Hacker greifen Goldshop der #AfD an

Die AfD versucht, mit dem Verkauf von Goldbarren und -münzen ihre Parteikassen zu sanieren. Eine Millionensumme soll erlöst werden. Nun ist der Shop erst einmal vom Netz, stattdessen ermitteln Sicherheitsbeamte. Die AfD ist Ziel eines Hackerangriffs geworden. Ein Unbekannter habe sich Zugriff auf E-Mails verschafft und die Daten einer zweistelligen Zahl von Goldshop-Käufern vergangene Woche im Internet veröffentlicht, sagte Parteisprecher Christian Lüth. “Es saß jemand auf dem Server, der E-Mails mitlesen konnte.” Es seien mutmaßlich nicht nur einzelne Mails gelesen worden. “Wir gehen davon aus, dass das politisch motiviert war.” Die rechtskonservative Partei will mit dem Verkauf von Goldbarren und -münzen ihre Parteifinanzen sanieren. Sie hofft, zwei Millionen Euro zu erlösen.

via ntv: “Politisch motiviert” – Hacker greifen Goldshop der AfD an

siehe auch: Hacker greifen Gold-Shop der AfD an. Die AfD ist Ziel eines Hackerangriffs geworden. Unbekannte veröffentlichten Daten mehrere Kunden, die im Gold-Shop der Partei eingekauft hatten. Ein Unbekannter habe sich Zugriff auf E-Mails verschafft und die Daten einer zweistelligen Zahl von Goldshop-Käufern vergangene Woche im Internet veröffentlicht, sagte AfD-Sprecher Christian Lüth am Montag auf dpa-Anfrage.

Russische Neonazis suchen Miss Hitler 2014

14 Frauen aus Osteuropa haben Selfies auf das soziale Netzwerk VKontakte geladen, um zur schönsten Neonazi-Braut gewählt zu werden. Der internationale Aufschrei ist gross. Im Internet sorgt ein Schönheitswettbewerb für Empörung. Auf dem sozialen Netzwerk VKontakte, einem russischen Pendant zu Facebook, will eine Gruppe eine Miss Hitler küren. Dies berichtet das Portal Vocativ. Weibliche Neonazis aus Russland und der Ukraine werden aufgerufen, ein Selfie von sich zu schiessen und in der Bildunterschrift zu erwähnen, warum sie «das Dritte Reich lieben und verehren». Das Netzwerk hat die Gruppe mittlerweile gesperrt. Die Frau mit den meisten Likes wird zur Miss Hitler 2014 beziehungsweise Miss Ostland, wie der Titel offiziell heisst, gekürt. Das Reichskommissariat Ostland entsprach dem von Nazi-Deutschland besetzten Teil der damaligen Sowjetunion. Über eine Million Juden wurden in diesem Gebiet von den Nazi-Schergen getötet.

via 20min: Russische Neonazis suchen Miss Hitler 2014

siehe auch: Miss Hitler 2014: Yes, there really is a neo-Nazi beauty contest in Russia. In one of the more disturbing corners of the internet, a group of neo-Nazi Russian and Ukrainian social media users is currently holding a beauty contest that has been dubbed ‘Miss Hitler’. The competition, officially titled ‘Miss Ostland’ – named after the territory occupied by the Nazis in eastern Europe – asks contestants to post a picture of themselves on the @hitler_public page of VKontakte, Russia’s Facebook equivalent. Rules of entry are apparently quite simple, as Vocativ reports: “1. Be a woman. 2. Be a Nazi. 3. Be a woman Nazi. 4. Be a woman who hates Jews. 5. Be a member of the “Adolf Hitler” VKontakte group.

Neonazi-Razzia: Probleme für „Hatecore“ und „Nordglanz“?

Am Donnerstag, 16. 10., wurden in einer konzertierten Aktion von österreichischen und deutschen Verfassungsschützern Hausdurchsuchungen und Festnahmen bei mutmaßlichen Betreibern des Neonazi-Forums „Nationale Revolution“ durchgeführt. Bei den Neonazis herrscht dazu einstweilen das große Schweigen. Möglicherweise steckt Verrat und Intrige hinter dem Schlag gegen das Forum. Im deutschen„altermedia“–Forum findet sich bislang noch kein Eintrag zu dem Schlag der Exekutive gegen die Neonazi-Kameraden. Stattdessen die weltbewegende Nachricht, dass sich die „Schriftleitung“ des Odin-Versandes eine Grippe eingefangen hat und für einige Tage ausfallen wird. Brav posten die braunen Recken Tipps zur Gesundung – zum Ableben der „Nationalen Revolution“ schweigen sie sich aber aus. Die „Nationale Revolution“ (NR) war ein 2007 gegründetes Diskussionsforum mit Schwerpunkt Nazi-Musik, das erst nach der Abschaltung von Thiazi im Jahr 2012 eine gewisse Bedeutung erlangte. Während jedoch bei Thiazi zu dessen besten Zeiten 30.000 Personen als UserInnen unterwegs waren, konnte NR nie an diese Zahlen auch nur annähernd herankommen.  Wie auch bei Thiazi, war im NR-Forum die Nazi-Musik und deren Bewerbung der wohl wichtigste (Geschäfts-)Zweig. Und möglicherweise waren Konflikte um den durchaus profitträchtigen Bereich von Rechtsrock-Konzerten ausschlaggebend für das Ende von NR.

via stopptdierechten: Neonazi-Razzia: Probleme für „Hatecore“ und „Nordglanz“?

siehe auch: Neonazi-Internetforum abgeschaltet. Gemeinsam mit deutschen Kollegen ist dem Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung ein Schlag gegen den Rechtsextremismus gelungen. Das Neonazi-Forum “Nationale Revolution” wurde abgeschaltet, zwei Hauptverdächtige verhaftet. Ein Schlag gegen den Rechtsextremismus ist dem Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung gemeinsam mit deutschen Kollegen gelungen: Das Neonazi-Forum “Nationale Revolution” wurde abgeschaltet und zwei Hauptverdächtige in beiden Ländern in Haft genommen. Bei Hausdurchsuchungen am Donnerstag wurden zahlreiche Beweismittel sichergestellt, gab das Innenministerium am Samstag bekannt. Das neonazistische Diskussionsforum ist laut DÖW seit 2007 im Internet aktiv, nach der Schließung des Thiazi-Forums habe es massiv an Bedeutung zugenommen.

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