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US-Nazi-Roman und NSU-Terroristen – Ein Roman vor Gericht

Ein Nazi-Roman aus den USA dient als Beweismittel im NSU-Prozess. Der Autor versteckte einen Mann bei sich, der zur Umgebung des Terrortrios zählt. Hat das NSU-Trio seine Serie von zehn Morden und zwei Sprengstoffanschlägen allein geplant und ausgeführt oder gab es eine übergeordnete Struktur mit einem strategischen Plan? Die Ermittler gehen bisher davon aus, dass das Trio die Taten allein beging. Das aber will das Oberlandesgericht (OLG) München im Prozess gegen Beate Zschäpe und vier Mitangeklagte jetzt offenbar kritisch hinterfragen. Denn das Gericht hat vor der Sommerpause ein ungewöhnliches Beweismittel in den NSU-Prozess eingeführt, das ab der nächsten Sitzung am 4. September im Prozess erörtert wird – einen Roman, der auf mehrfache Weise mit dem NSU verknüpft ist. Verblüffend sind vor allem personelle Verflechtungen zwischen dem Autor und dem NSU-Umfeld, die eine ganz andere Vermutung nahelegen könnten: dass nämlich das Trio in eine weit verzweigte, womöglich internationale Struktur eingebunden gewesen sein könnte. Der Titel des Romans lautet „Die Turner-Tagebücher“. Verfasst hat ihn der Gründer der amerikanischen Nazi-Organisation „National Alliance“ (NA), William Pierce. Der Held der Geschichte beschreibt in Ich-Form seinen Kampf gegen das „System“, das von Juden beherrscht sei. Er schließt sich einer kleinen Zelle „arischer“ Kämpfer an, die sich nach und nach mit weiteren Zellen zu einer mächtigen Untergrundorganisation verbindet. Am Ende gewinnt sie ihren „Rassenkrieg“ mit einer Serie nuklearer Explosionen und der Zerstörung der „Zentren des Systems“, New York und Tel Aviv. In rechtsextremen Kreisen in Amerika und Europa gilt das Werk als Kult. Schon mehrfach soll es Terroristen zu ihren Taten inspiriert haben, etwa den amerikanischen Rassenfanatiker Timothy McVeigh, der 1995 ein Regierungsgebäude in Oklahoma in die Luft sprengte und dabei 168 Menschen tötete. Auch beim „Nationalsozialistischen Untergrund“ um Beate Zschäpe sieht das Bundeskriminalamt „gewisse Parallelen“ zu den „Turner-Tagebüchern“, wie es in einer BKA-Analyse heißt. Dazu gehöre das Prinzip des „führerlosen Widerstands“, die Geldbeschaffung durch Banküberfälle und die auch im Roman geschilderte willkürliche Ermordung von Imbissbetreibern, im Roman als „Orientalen mit dunklen, gekräuselten Haaren“ beschrieben. Außerdem seien deutsche Übersetzungen auf den Computerfestplatten der beiden mitangeklagten NSU-Helfer Ralf Wohlleben und André E. gefunden worden. (…) Pierce hatte einem aus Deutschland geflohenen Neonazi vorübergehend Unterschlupf gewährt. Dieser Hendrik Möbus stammt wie das mutmaßliche NSU-Trio aus Thüringen, allerdings nicht aus Jena, sondern Sondershausen. Als Jugendlicher gründete er eine Satanisten-Band. Mit 17 Jahren ermordete er mit zwei Kameraden den 15-jährigen Sandro B. Die Tat machte als „Satansmord von Sondershausen“ Schlagzeilen. Möbus wurde zu acht Jahren Jugendstrafe verurteilt. 1998 – dem Jahr als Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Zschäpe in den Untergrund gingen – kam er nach zwei Dritteln der Haftzeit unter Bewährungsauflagen wieder frei. Erfolgreicher Nazimusik-Vertrieb Zurück in Freiheit gründete er einen Verein „Deutsch-Heidnische Front“ und kooperierte mit dem Neonazi-Netzwerk „Thüringischer Heimatschutz“, wie es in einem Vermerk der Thüringer Sonderkommission „Trio“ heißt.

via taz: US-Nazi-Roman und NSU-Terroristen – Ein Roman vor Gericht

Dossier / Beiträge zu Rechts-Anwältin (RA) Nicole Schneiders: http://goo.gl/cbPp0


Dossier Rechtsterrorismus / articles about right-wing terrorism:
Nationalsozialistischer Untergrund – Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos, Beate Zschäpe. Polizistinnenmord, Rohrbombe, Thüringer Heimatschutz (THS)
Dossier: Kategorie NSUhttp://bit.ly/ths-nsu

Kriminelles Neonazi-Portal

Vor dem Landgericht Rostock müssen sich ab Ende November vier Personen wegen Aktivitäten im Zusammenhang mit dem „Thiazi“-Forum verantworten. Am 28. November beginnt in Rostock der Prozess gegen vier Angeklagte, denen im Zusammenhang mit dem neonazistischen „Thiazi“-Forum die Bildung einer kriminellen Vereinigung vorgeworfen wird. Vor dem Landgericht Rostock müssen sich in über 30 Verhandlungstagen der 1981 geborene Erzieher, Klaus R. aus Barth, als  Hauptmoderator  „WPMP3“, die ein Jahr jüngere Technikerin des Forums, Daniela W. aus Untereisesheim sowie zwei Betreuer aus dem Musikbereich, darunter Dominik S. aus Karlsruhe, verantworten. Bis zu seiner Zerschlagung im 2012 hatten sich fünf Jahre lang mehr als 30 000 Benutzer auf dem bedeutendsten Neonazi-Portal getummelt. Den Ermittlungsbehörden zufolge wurden mindestens über drei Jahre hinweg in einem erheblichen Umfang Schriften und Tonträger mit strafrechtlich relevanten Inhalten öffentlich verbreitet. Immer wieder gingen von den mit Tarnnamen versehenen Usern auch Gewaltandrohungen aus.

via bnr: Kriminelles Neonazi-Portal

„Pro NRW“-Funktionär bei Hool-Treffen

„Hooligans gegen Salafisten“ nennt sich eine Gruppe größtenteils rechter „Fußballanhänger“. Eines ihrer Treffen löste die Polizei am Sonntag in Essen auf. Mit dabei war ein führender „pro NRW“-Funktionär. Dominik R. fungiert bei der rechtspopulistischen Partei als stellvertretender Vorsitzender. Im Mai wurde er in den Mönchengladbacher Stadtrat gewählt. Bei Veranstaltungen seiner Partei tauchte er des Öfteren mit weiteren Anhängern des heimischen Bundesligisten Borussia auf. In Essen gehörte er zu den rund 80 Teilnehmern des Hool-Treffens, darunter „offenbar zahlreiche gewaltbereite Personen“, wie die Polizei berichtete: „Ein Großteil ist als Gewalttäter aus der Fußballszene bekannt.“ Sie hatten sich an verschiedenen Stellen in der Ruhrgebietsstadt versammelt, um von dort zum Hauptbahnhof zu ziehen. Unterwegs provozierten sie die Polizeibeamten mit Rufen wie „Setzt schon ‘mal Eure Helme auf“ oder „Holt die Knüppel raus“. Wie die „Rheinische Post“ berichtete, wurde R. von Polizeibeamten abgeführt, weil er die Angabe seiner Personalien verweigert habe.

via bnr: „Pro NRW“-Funktionär bei Hool-Treffen

Sendestörung bei fsn-tv…. [update 1730]

Sendestörung für Patrick Schröders fsn-tv – die Bayerische Landeszentrale für neue Medien untersagt den Live-Betrieb…

mimimimimi bei Patrick Schröder (Quelle: archivierter Screenshot)

siehe auch: Internet-TV sendet subtil rechtsradikales Gedankengut. Mit dem Anstrich eines Jugendsenders geht FSN-TV wöchentlich über das Internet auf Sendung. Auf den ersten Blick scheint der Kanal harmlos zu sein, vor allem weil er ganz banale User-Kommunikation betreibt. Doch hinter dem Sender steht das NPD-Mitglied Patrick Schröder – und der weiß genau, was er dort tut und was er für Ziele mit dem Sender hat. Es klingt wie ein ganz normaler Jugendsender. Am Anfang ein wenig Rockmusik als Intro, dann setzt sich der Moderator vor die Kamera. Begrüßt die Zuschauer, plaudert ein wenig.* FSN-TV nennt sich das Angebot des NPD-Mitglied Patrick Schröder aus der Oberpfalz. Seit August 2012 jeden Sonntagabend zwei Stunden lang redet Moderator Schröder per Skype mit seinen Usern. Fragt sie, was sie so am Wochenende gemacht haben. Banale Fragen, Geplänkel meist zwischen jungen Männern, denen langweilig ist. Es gibt Fragen zur Religion, zum Heimatbegriff, zur politischen Situation in Deutschland. (…) Wenn Jugendliche nicht mehr sofort erkennen können, mit welchem kulturellen, politischen, oder künstlerischen Hintergrund ein Fernsehsender betrieben wird, dann habe das ein hohes Problempotenzial. So heißt es in einem Statement von Birgit Braml, Sprecherin der Kommission für Jugendmedienschutz KJM, die bei der Bayerischen Landesmedienanstalt angesiedelt ist. In letzter Zeit erkenne man derartige Seiten nicht mehr auf den ersten Blick, beklagt die KJM. Rechtsextremistische Angebote erscheinen modern, behandeln allgemeine Problemthemen, arbeiten mit Elementen der Mainstream-Popkultur. Für Jugendliche werde damit eine Zuordnung schwierig, so das Statement der Kommission für Jugendmedienschutz.

Polizei in Essen stuft die “Hooligans gegen Salafisten” als Gewalttäter ein

Bei der Randale am Sonntagabend in der Essener Innenstadt, die einen Großeinsatz der Polizei auslöste, mischten auch einschlägig bekannte Personen aus der Essener Fußball-Fan-Szene mit. Beim Marsch durch die Innenstadt provozierten und bedrohten die “Hooligans gegen Salafisten” die Einsatzkräfte. Am Tag nach der bizarren Hooligan-Randale in der Essener Innenstadt bemühten sich Polizei und Staatsschutz, die Hintergründe dieses Protestes zu erhellen. Fest steht: Bei den genannten „Hooligans gegen Salafisten“ handelt es sich um ein neuartiges Phänomen. „Es ist das erste Mal, dass sie hier in dieser Form aufgetreten sind“, bestätigt ein Polizeisprecher. Und fügt hinzu: „Einige gehören zur Essener Hooligan-Szene und sind einschlägig bekannt.“ Der martialische Aufmarsch der in Schwarz gekleideten und zum Teil vermummten Randalierer beschert Essen nach der Anti-Israel-Demo im Juli abermals eine zweifelhafte bundesweite Aufmerksamkeit. Denn es handelt sich um einen Personenkreis, dessen Nähe zu Rechtspopulisten und Neonazis unübersehbar ist. „Insgesamt zeigten sich die 15- bis 48-Jährigen extrem aggressiv. Ein Großteil ist als Gewalttäter aus der Fußballszene bekannt“, so die Polizei.

via derwesten: Polizei in Essen stuft die “Hooligans gegen Salafisten” als Gewalttäter ein

Beatrix von Storch – AfD-Europaabgeordnete im Zwielicht

Eine Studie erhebt schwere Vorwürfe gegen Beatrix von Storch. Die AfD-Politikerin soll eine Hetzkampagne gegen einen „Sexualausbildungsleitfaden“ für Kinder und Jugendliche forciert haben. Von Storch streitet das ab. Die AfD-Europaabgeordnete Beatrix von Storch: „Sexualausbildungsleitfäden für Kinder und Jugendliche, die Analverkehr und Sexspielzeuge zum  Inhalt haben, sind pervers.“. Konservative Vertreter der Alternative für Deutschland (AfD) sympathisieren offenbar mit aggressiven Kampagnen gegen Wissenschaftler, die sich mit Themen der Geschlechter- oder Sexualitätsforschung beschäftigen. Zu diesem Schluss kommt eine dem Handelsblatt (Online-Ausgabe) vorliegende noch unveröffentlichte Studie des Soziologen Andreas Kemper im Auftrag der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung. Im Fokus steht dabei auch die AfD-Europaabgeordnete Beatrix von Storch. Ihr Kampagnen-Netzwerk „Zivile Koalition“ sei während einer von dem Bestseller-Autor Akif Pirincci angestoßenen „Hetzkampagne“ gegen die Kasseler Universitätsprofessorin Elisabeth Tuider durchgehend als „Multiplikator“ aufgetreten. So sei in der zum Von-Storch-Netzwerk zählenden Internet-Zeitung „Freie Welt“ oder den Internet-Präsenzen „Familien-schutz.de“ und „Abgeordneten-Check.de“ entsprechende Beiträge „gespiegelt und verlinkt“ worden. „Hier fanden auch entsprechende Verharmlosungen statt“, heißt es in der Untersuchung mit dem Titel „Keimzelle der Nation. Zur Geschlechterpolitik der AfD nach der Europawahl 2014“. (…) In der Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung werden die Aktivitäten der AfD gegen sexualpädagogische Reformen generell kritisch gesehen. „Die Auseinandersetzung um Sexualpädagogik wurde von konservativer Seite nicht nur mit demokratischen Mitteln geführt, sondern ging mit persönlichen Angriffen einher, die in Mord- und Vergewaltigungsaufrufen mündeten“, heißt es in der Untersuchung. Und immer wieder werden Bezüge zum Von-Storch-Netzwerk hergestellt. So etwa auch im Fall der Publizistin Birgit Kelle. Ihr Artikel „’Puff für alle’ als pädagogisches Stilmittel“, der heftig gegen Tuiders Sammelband „Sexualpädagogik der Vielfalt“ polemisiert, wurde in der „Freien Welt“ veröffentlicht. Der Text taucht auch auf der Webseite „Familien-Schutz.de“ auf – als Link, der auf den Text bei der „Freien Welt“ zurückverweist. Die Initiative Familienschutz führt im Impressum Hedwig Freifrau von Beverfoerde als Sprecherin auf. Der Name von Storch steht dort zwar nicht. Allerdings ist die Berliner Postadresse der Initiative identisch mit der Adresse der „Zivilen Koalition“ der Familie von Storch. Dort ansässig ist auch das Aktionsbündnis „Demo für alle“, hinter dem von Beverfoerde steht. „Wir gehen auf die Straße, um für die Wahrung der Elternrechte, Ehe und Familie und gegen Gender-Ideologie und Sexualisierung der Kinder zu demonstrieren“, heißt es in der Selbstdarstellung des Bündnisses.

via handelsblatt: Beatrix von Storch – AfD-Europaabgeordnete im Zwielicht

Überall und doch nicht sichtbar: Schwule und Lesben in der Tech-Branche

In vielen Unternehmen ist es noch immer ein Tabuthema, über seine Homosexualität zu sprechen, andere Firmen sprechen Schwule und Lesben mit Netzwerken oder auf Karrieremessen gezielt an. Sind Homosexuelle also besondere Arbeitnehmer oder Chef? Und welche Rolle spielen sie in der Tech-Branche? Eine Bestandsaufnahme. „Diversität ist für uns eine Business-Strategie“, sagt Janina Cußmann, „Head of People Operations“ beim deutschen  Spielesoftwareunternehmen Wooga . „Uns ist es einfach wichtig zu unterstreichen, dass es keinerlei Rolle für den Job spielt, welche sexuelle Orientierung jemand hat – genauso wenig wie die Nationalität, die Hautfarbe oder das Geschlecht Vor- oder Nachteile mit sich bringen sollten.“ Deshalb ist das Unternehmen auch auf der Sticks & Stones vertreten, einer Karriere-Messe, die sich anfangs vor allem an Lesben und Schwule, an Bi- und Transsexuelle gerichtet hat, mittlerweile aber auch immer mehr heterosexuelle Menschen adressiert. Arbeitgeber, die sich auf dieser Messe präsentieren, zeichnen sich durch Toleranz und Offenheit aus. Es sind auch solche Unternehmen, die eher auf die Persönlichkeit des Menschen schauen als auf einen gradlinigen Lebenslauf. Aus der Karrieremesse ist mittlerweile mit Unicorns in Tech ein Netzwerk entstanden, „dass tech-begeisterte Schwule, Lesben und Heteros vernetzt, mit Unternehmen und Investoren zusammenbringt, sich über zukunftsweisende Tech-Innovationen austauscht und selbst Themen vorantreibt“, sagt Stuart B. Cameron, der auch Gründer der Sticks & Stones ist. Seine Motivation beschreibt er wie folgt: „Unter denjenigen, die Tech-Themen vorantreiben und revolutionieren, gibt es weltweit sehr viele Schwule, Lesben, Bisexuelle und Transgender, zum Beispiel Megan Smith (VP Google X), Dana McCallum (Senior Engineer Twitter), Jon Hall (Executive Director of Linux) oder Tim Cook (CEO von Apple). Viele der ersten Internet-Pioniere wie Alan Turing waren homosexuell und haben die Welt maßgeblich beeinflusst.“

via t3n: Überall und doch nicht sichtbar: Schwule und Lesben in der Tech-Branche

The summer of intolerance. UK perspective

Unfortunately, intolerance towards different religions has existed for as long as religion has itself. This summer, the UK added to this shameful history through marked increases in Islamophobia and Anti-Semitism. It appears that events in the Middle East caused an increase in hate incidents aimed at different religious communities here in the UK. What is more, events here in the UK have also escalated community tensions. Last month’s revelation that authorities in Rotherham in Yorkshire had suppressed information about a predominantly Pakistani sex gang has also caused an increase in Islamophobia. The summer of 2014 will be remembered as a period of turmoil in the Middle East. The hostilities between Hamas in Gaza and the Israeli Defence Force in Israel in July/August gained international media and political attention. This already horrendous situation was made worse when it was escalated by hatred. Anti-Semitism increased in the UK during the conflict. Two of England’s largest police forces, Greater Manchester Police and The Metropolitan Police, reported a ‘‘significant increase’’ in Anti-Semitic hate crime. The Metropolitan Police said that hate crimes against the Jewish Community in London doubled when compared to the same period last year. Between April and August 2014 71 Anti-Semitic hate crimes were recorded compared with 37 in April to August 2013. Furthermore, in July 2014 240 calls were received by the Community Security Trust (CST), a trust that seeks to protect Jewish communities in the UK. This shocking hatred also made its way onto the Internet. For instance, a trend on Twitter was #HitlerWasRight along with images of the Holocaust and the Third Reich.

via hopenothate: The summer of intolerance. UK perspective

Hooligans wollten in Essen gegen Salafisten demonstrieren

Überraschender Massenauflauf im Essener Stadtzentrum: Rund 80 Fußball-Hooligans haben sich am Sonntagnachmittag versammelt. Nach Polizeiangaben handelte es sich um gewaltbereite Problemfans. Die Polizei war mit starkem Aufgebot vor Ort und sprach Platzverweise aus. Eine große Zahl von Fußballfans hat sich am Sonntagnachmittag im Essener Stadtzentrum versammelt. Die Polizei sprach von rund 80 Personen aus der regionalen und überregionalen “Problemszene”. Das heißt: gewaltbereit. Die Teilnehmer gehören zu einer Gruppe, die sich “Hooligans gegen Salafisten” nennt.

via derwesten: Hooligans wollten in Essen gegen Salafisten demonstrieren

siehe auch: Polizei stoppt Hooligan-Demo gegen Salafisten in Essen. Eine Gruppe Hooligans aus ganz NRW wird auf einem Parkplatz in der Nähe des Essener Hauptbahnhofs eingekesselt. Großeinsatz für die Essener Polizei am Sonntagnachmittag: Eine große Gruppe von Hooligans aus dem ganzen Land hatte sich am Essener Hauptbahnhof getroffen, um gegen Salafisten zu demonstrieren. Die Polizei drängte die Gruppe in eine Seitenstraße und löste die Versammlung auf. Wenn ihre Klubs in den Arenen der Bundesliga aufeinandertreffen, sind sie erbitterte Feinde. Doch wenn es gegen Salafisten geht, stehen sie Seite an Seite. „Hooligans gegen Salafisten“ nennt sich eine aggressive Gruppierung, die am Sonntagabend einen spektakulären Großeinsatz der Polizei in der Essener Innenstadt auslöste. Zeugen berichteten, dass drei Dutzend dieser Hooligans vom Limbecker Platz aus durch die Innenstadt zogen. „Wir haben uns über Facebook und andere Kanäle verabredet“, sagte Sarah Genschur, die aus Warendorf nach Essen gekommen war.

Rechtsextreme Hetze in Halle – Die Silberhöhe brodelt

In Halle-Silberhöhe brodelt es. Seit rund drei Monaten leben Roma-Familien in der Plattenbausiedlung. Rechtsextreme hetzen gegen die Zuwanderer, doch Anwohner formieren sich gegen die Nazis. Auf den ersten Blick unterscheidet sich Halle-Silberhöhe kaum von anderen Plattenbausiedlungen, die nach 1990 in ostdeutschen Städten saniert wurden. Doch hinter den hellen Fassaden brodelt es. Seit etwa einem Vierteljahr leben in einer Straße des Stadtteils 40 Roma-Familien, Wand an Wand in einem langen Wohnblock, mit Nachbarn, die teils seit Jahrzehnten in dem Viertel leben. Verständigen können sie sich kaum, Sprache und Kultur der jeweils anderen sind zu fremd, wie einige Menschen vor Ort berichten. Rechtsextreme missbrauchen die Lage nun für ihre Zwecke. “Im Internet kursiert, dass sich eine Bürgerwehr in Halle-Silberhöhe gründen will”, sagt Christof Starke, Sprecher des Bündnisses gegen Rechts. Dagegen und gegen sämtliche anderen Vorurteile gegen Menschen aus anderen Ländern und Kulturen gelte es ein deutliches Zeichen zu setzen. Dem Bündnis gehören rund 30 Organisationen und 60 Einzelpersonen an.  Auf der Straße ist in Halle-Silberhöhe von einer Bürgerwehr nichts zu sehen. Die Polizei bestätigt aber, dass es einen entsprechenden Aufruf zur Gründung via Internet in Facebook-Foren und auch rechte Parolen gibt. “Wir beobachten das alles sehr, sehr genau”, sagt eine Sprecherin. Die Polizei lehne eine Bürgerwehr und damit Selbstjustiz klar ab. Die Polizei ist nun häufiger in Halle-Silberhöhe unterwegs, zudem ermittelt sie wegen Volksverhetzung und Beleidigung in mehreren Fällen. Angriff auf 26-jährigen Rumänen Zuletzt hatte ein Angriff auf eine 26-Jährigen aus Rumänien und ihren erst zwei Jahre alten Sohn für Empörung auch bei den Nachbarn gesorgt. Kinder sollen die Mutter und ihren Sohn am hellichten Tage angespuckt haben.

via n24: Rechtsextreme Hetze in Halle – Die Silberhöhe brodelt

siehe auch: Bürgerwehr: Roma-Jagd in der Silberhöhe? Im Halleschen Stadtteil Silberhöhe hat offenbar eine Jagd auf Roma stattgefunden. Das geht aus Äußerungen in der Facebook-Gruppe der Bürgerwehr Silberhöhe hervor. “Die Romas können Rennen aber wie”, schreibt der Administrator. Nachdem ein User einwirft, “ich kann die roma echt nicht mehr sehen. Überall wo man hinguckt”, antwortet der Admin: “Deswegen jagen wir sie durch die straßen” und ergänzt, “Überall wo wir sie sehen”. (Zitate inklusive Fehler sind im Original der Gruppe entnommen.)

Kindgerechte Verschwörungstheorien

Eine Nachrichtensendung auf YouTube versucht zweifelhafte Inhalte unter jungen Leuten zu verbreiten. Medienrecherchen zufolge steckt dahinter ein bekannter Schweizer Sektenführer und Verschwörungstheoretiker. Auf den ersten Blick denkt man vielleicht an „logo!“, die Kindernachrichten des ZDF. Junge Menschen stehen in einer Art digitalem Studio vor einem spacigen Hintergrund, der immer wieder die Farbe wechselt. Rechts von ihnen fliegt das Logo der Sendung ein: vier verschiedenfarbige Würfel, die zusammen das Wort “Jugend-TV” ergeben  Genau wie in der ZDF-Reihe sollen aktuelle Themen so erklärt werden, dass sie junge Menschen verstehen. Jugend-TV wirkt dabei trotz Fernsehstudio-Hintergrund nicht ganz so professionell gemacht und die Moderatoren sind mit 10 bis Anfang 20 auch deutlich jünger. Und noch einen Unterschied gibt es darüber hinaus: Was die teilweise recht hölzern wirkenden Mädchen und Jungen in ihren Videos sagen, ist zumindest fragwürdig. Im Zentrum der Inhalte stehen bekannte Verschwörungstheorien wie die, dass die Situation in der Ukraine die alleinige Schuld von Kriegstreibern in Kiew und den USA sei. Nur, dass die Theorien hier maßgeschneidert für ein junges Publikum verbreitet werden. Am Ausbruch des Zweiten Weltkriegs sei beispielsweise auch nicht Deutschland schuld gewesen, sondern Polen. Die Deutschen hingegen hätten ihn bis zuletzt noch verhindern wollen. Des Weiteren sei der aktuelle Ebola-Ausbruch eine von den großen Pharmakonzernen und der Weltgesundheitsorganisation geplante Verschwörung; die Krankheit selbst lange nicht so gefährlich wie eine gewöhnliche Grippe. Neben den zweifelhaften Meinungen zu aktuellen Ereignissen verbreitet Jugend-TV außerdem homophobe und antisemitische Ansichten: So sei Israel etwa weltweit führend im Organhandel und betrachte den Gewinn daraus als Entschädigung für den Holocaust. Ein Grund für Homosexualität wiederum sei der Sexualkunde-Unterricht an Schulen, deren Propaganda Kinder und Jugendliche zur gleichgeschlechtlichen Liebe treibe. (…) Hinter der YouTube-Reihe steckt nach Recherchen des „stern“ und weiteren Medienberichten (u.a. NDR, “VICE”) der Schweizer Ivo Sasek, dessen Bewegung „Organische Christus-Generation“ (OCG) als Sekte gilt und der in dem Land als Verschwörungstheoretiker bekannt ist. Er gründete zudem die sogenannte Anti-Zensur-Koalition, die sich gegen vermeintlich von den Massenmedien verschwiegene Fakten richtet. Der stern berichtet, die jungen Moderatoren seien Kinder aus gläubigen Familien, die der OCG nahestünden und manchmal sogar Saseks eigene Kinder seien.

via jetzt.sueddeutsche: Kindgerechte Verschwörungstheorien

siehe auch: Jugend-TV: Die Kindersoldaten der Verschwörungstheoretiker. Neben Katzen, Welpen mit Babys und Make-up-Tutorials gibt es ja auch noch die „ernsthaftere“ Seite von YouTube, bei Kennern bekannt als YouTube Universität, einer der Orte im Internet, den Verschwörungsbewegte und Montagsdemonstranten so gerne dazu benutzen, die Welt zu erklären. (…) Jugendliche und Kinder sprechen in einer Art Logo-Nachrichtenstudio über Ebola, Indoktrination durch Satanisten und den furchtbaren Einfluss der Homo-Lobby auf die Schulen. Die Videos kommen von Jugend-TV. Das alles hat natürlich größtmöglichen Unterhaltungswert (vielleicht habe ich viel zu viel Zeit damit verbracht, mir jedes einzelne Video anzuschauen. Aber nur vielleicht.) und wirklich jedes kann einen hysterischen Lachanfall auslösen. Jugend-TV ist eine Art Ableger von Klagemauer.tv, einer Videoseite, auf der die exakt selben (teilweise sogar im Wortlaut) Thesen wiedergegeben werden. Auf keiner der beiden Seiten ist dieser Zusammenhang ersichtlich. Während eines Anrufs bei Klagemauer.tv wollte sich die Dame am anderen Ende zu keiner unserer Fragen äußern. Allerdings waren die Impressen beider Seiten für längere Zeit gleich. Für beide stand dort das Panorama Film Café im Schweizer Ort Walzenhausen, was wiederum von Ivo und Ani Sasek geleitet wird. Heute steht bei Jugend-TV ein Ort in Deutschland, bei Klagemauer.tv St. Margrethen, ein Nachbarort von Walzenhausen. Nach Recherchen des Sterns findet sich im Quelltext von Jugend.tv außerdem ein Jeremias Forell, seine dort angegebene Kontaktadresse ist wieder die gleiche wie die des Film-Cafés. Das Panorama Film-Café wird nun geleitet von Ivo und Anni Sasek. Und damit ist man auch schon mittendrin in einem ziemlich unangenehmen Wespennest. Ivo Sasek ist nämlich nicht nur Betreiber eines netten Cafés, ehemaliger Automechaniker und Vater einer Großfamilie. Nein, Sasek ist auch der Kopf der Organischen Christus Generation (OCG), einer (im theologischen Sinne) Sekte, die sich offensichtlich nicht nur um das Seelenheil ihrer Anhänger, sondern auch um aktuelle politische Themen kümmert. Dr. Hempelmann von der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen stellt ebenfalls fest, dass „Jugend.tv und Klagemauer.tv Ivo Sasek zuzuordnen sind“ und damit auch der OCG. Offensichtlich mischt man im Hause Sasek sehr gerne das Private mit dem Politischen und dem Religiösen. Sasek veranstaltet unter anderem die Anti Zensur Konferenz, bei der er nicht nur Zinskritik in eine Musical-Nummer verpackt, bei der die ganze Familie einen Auftritt hat, sondern auch Sprecher wie Jürgen Elsässer auftreten und ihre Thesen an die mittlerweile handverlesenen Gäste bringen dürfen. Handverlesen deshalb, weil es in der Vergangenheit immer wieder zu Skandalen auf diesen Konferenzen gekommen ist. So sprach 2012 Sylvia Stolz, eine verurteilte Holocaustleugnerin und mit einem befristeten Berufsverbot belegte Anwältin. Stolz hatte unter anderem Dokumente mit „Heil Hitler“ unterzeichnet, Schöffen mit der Todesstrafe bedroht und den Hitlergruß benutzt. In den Jahren vorher durften schon andere Holocaust-Leugner und NS-Apologeten auftreten, aber auch der Schweizer Chef von Scientology. Dr. Hempelmann sieht in dieser Auswahl eine Art bizarren Publicity-Stunt: „Diese Koalitionen entstehen nicht aus einem gemeinsamen inhaltlichen Anliegen, sondern aus einem Gefühl, nicht zur Kenntnis genommen zu werden.“ So bildet sich eine Art Bezugsgruppe aus Leuten, die sich von einem angeblichen Mainstream unterdrückt fühlen und die versuchen, so ihre Interpretation der Meinungsfreiheit zu verkaufen, und dabei in ihrer kleinen Welt zu einsamen Kämpfern für die Meinungsfreiheit werden, wo sich auch der Kreis zu Jürgen Elsässer schließt, ebenfalls ein einsamer Kreuzritter gegen die angeblich „gleichgeschaltete Presse“ mit Hang zur Selbstüberschätzung.

Far right hijacks image of Afghan heroine for anti-burqa campaign

Policewoman Malalai Kakar was killed by the Taliban, but now her picture is being used on social media to represent a ‘terrorist’. A pioneering Afghan policewoman who fought for women’s rights and was gunned down by the Taliban for her work has been used as a symbol of Islamic extremism by far-right UK group Britain First and an Australian senator campaigning for a ban on burqas. Both have shared on Facebook a decade-old portrait of Lieutenant-Colonel Malalai Kakar wearing a powder blue burqa and brandishing a pistol, now overlaid with warnings in red. “Terror attack level: Severe. An attack is highly likely,” one message reads. Below her arm is another slogan: “For security reasons it’s now time to ban the burqa.” The picture was taken in early 2005 as Kakar prepared to head out on a mission to free a kidnapped teenager, throwing a burqa over her Afghan national police uniform at the last minute. They brought the girl home safe a few hours later. “This is not what I wanted for this photograph,” said photographer Lana Slezic, who was captivated by Kakar’s strength and compassion. “To see an image of her and all she still represents used this way is such an insult to her and her family and all the women in Afghanistan. I don’t even have the words to describe it.”

via guardian: Far right hijacks image of Afghan heroine for anti-burqa campaign

t.A.T.u. Singer Would ‘Condemn A Gay Son’ Because ‘No Man Has A Right To Be A Fag’

t.A.T.u’s fake lesbian singer and apparent anti-gay mouthpiece for Russian President Vladimir Putin, Julia Volkova, made several bizarre anti-gay comments during a recent appearance on a Russian television show. When asked if she would condemn her son if he was gay, Julia responds by saying,” Yes, I would condemn him, because I believe that a real man must be a real man… I just want my son to be a real man, not a fag.” Julia added that she would be completely fine with a lesbian daughter, but would not “accept a gay son.” (…) Julia: I think for men it’s a bad freedom. In our time, there is a very large number of frivolous girls (and a man can be with a large number of these girls). This is freedom for men. And a man has no right to be a fag. Two girls together – not the same thing as the two men together. It seems to me that lesbians look aesthetically much nicer than two men holding her hand or kissing. But! I want to say that I’m not against gays, I just want my son to be a real man, not a fag. I have many gay friends. I believe that being gay is all still better than murderers, thieves or drug addicts. If you choose out of all this, being gay is better than the rest.

via thedailygrind: t.A.T.u. Singer Would ‘Condemn A Gay Son’ Because ‘No Man Has A Right To Be A Fag’

siehe auch: t.A.T.u singer slams ex-bandmate: ‘God loves gay people’. Lena Katina has reacted to Yulia Korkova’s homophobic comments, her bandmate said she would not ‘love a gay son as he would not be a real man’. Angry people all over the world have been deleting t.A.T.u songs off their library and throwing out their CDs because of all the things one of the members said. Yulia Volkova, who made her career out of being a fake lesbian, said she would not love a gay son. (…) And now, her former bandmate Lena Katina has said gay people should be free to ‘love who they love’. Writing on her Facebook page, she said: ‘Hey, all! I am seeing some comments lately regarding my position about LGBT and my religion. ‘I can say one thing: God is teaching us to live in love, to be tolerant and not to judge other people! And I do so! ‘Love is love and it is a wonderful feeling! I think everybody should be free to love who they love and be with who they want to spend their life with! Xoxo.'; t.A.T.u. Singer Would ‘Condemn’ A Gay Son, Wouldn’t Mind If Her Daughter Was A Lesbian. When asked during a recent TV appearance if she would “condemn” her son if he was gay, Yulia Volkova, former member of the Russian girl band t.A.T.u, shocked fans by saying that “yes,” she absolutely would. “A man must be a man,” she told the host of the Ukrainian TV show “Lie Detector,” as the audience cheered. Volkova added that God created man for the sake of “procreation.” The singer also appears to have said that a man has “no right to be a faggot.” The slur was beeped out of video. However, Volkova — who became famous for openly kissing her bandmate Lena Katina on stage — said that she’d be OK with it if her daughter was a lesbian.

Ermittlungen gegen Rechtsextremisten: NPD-Politiker Wieschke muss sich aus Parteispitze zurückziehen

Er soll seine Mutter verprügelt und seine Schwester misshandelt haben: Thüringens NPD-Landeschef Wieschke steht unter Druck. Jetzt legt er seine Bundesämter nieder, wohl nicht ganz freiwillig. Der thüringische NPD-Landesvorsitzende Patrick Wieschke zieht sich aus der Bundesspitze der rechtsextremen Partei zurück. In einer kurzen Mitteilung des NPD-Präsidiums von Freitagabend heißt es: “Um Schaden von der Partei abzuwenden”, habe Wieschke seine Ämter auf Bundesebene niedergelegt. Hintergrund: Ein linkes Blog hatte Polizeiakten veröffentlicht. Diese zeigten, dass gegen Wieschke 1999 ermittelt worden war, unter anderem weil er seine Mutter verprügelt und seine Schwester misshandelt haben soll. Den Vorwurf, seine Mutter geschlagen zu haben, nannte der Rechtsextremist aber noch am vergangenen Freitag auf Anfrage “Blödsinn”. Jetzt wird in der NPD-Mitteilung der Bundesvorsitzende Udo Pastörs zitiert: “Er (gemeint ist Wieschke – d. Red.) räumte Fehler ein und entschuldigte sich dafür, die Existenz dieser Ermittlungen von vor rund 15 Jahren bislang verschwiegen zu haben.” Nach der Landtagswahl in Thüringen am Sonntag, bei der die NPD gerade einmal 3,6 Prozent bekommen hatte, hatten mehrere Funktionäre von Wieschke Aufklärung verlangt. Sie fühlten sich von dem 33-Jährigen hintergangen, wie es in Parteikreisen hieß. Das bemüht seriöse Image des Spitzenkandidaten hatte wenige Tage vor der Abstimmung massive Risse bekommen, zumal die NPD sich auch in Thüringen als Partei der Familie und Kinder präsentierte. Die Polizeiakten enthalten eine Aussage Wieschkes, die damals aufgenommen wurde. Darin heißt es, dass er seiner Mutter einen Schlag verpasst, ihr die Pinnwand auf den Kopf geschlagen, sie weggezerrt und Todesdrohungen ausgesprochen habe, treffe zu. Allerdings seien die Faustschläge “nicht gezielt” und der Stoß gegen das Geländer “nicht beabsichtigt” gewesen, heißt es in den Akten.

via spon: Ermittlungen gegen Rechtsextremisten: NPD-Politiker Wieschke muss sich aus Parteispitze zurückziehen

US Senate candidate uses campaign to spread slogan: ‘With Jews We Lose’

Ransdell says he hopes to roll out approx. 200 more campaign signs in coming weeks. A write-in candidate for the US Kentucky Senate is bringing his controversial message to voters. Robert Ransdell said he knows he cannot win against Republican Mitch McConnell or Democrat Alison Lundergan Grimes but wants to use the campaign to spread his slogan, “With Jews We Lose.” The signs placed at US 25 and Mount Zion Road in Florence caught one driver off guard. “It’s ignorance. Complete ignorance and hate,” said Drea, who is disgusted with the campaign. About 20 other signs are around Northern Kentucky and Ransdell said he hopes to roll out about 200 more in the coming weeks.

via wlwt: US Senate candidate uses campaign to spread slogan: ‘With Jews We Lose’

siehe auch: Longtime Neo-Nazi Robert Ransdell Running For U.S. Senate. Robert Ransdell, former regional coordinator for the neo-Nazi National Alliance (NA) in Cincinnati, Ohio, and a current coordinator for the similarly-minded National Alliance Reform and Restoration Group (NARRG) is campaigning as a write-in candidate for United States Senate in Kentucky under the slogan “With Jews We Lose!” Ransdell is running for the seat occupied by Senate Minority Leader Mitch McConnell (R-Ky.). Although he admits he has no chance to win, Ransdell is using his campaign as a publicity stunt to push his white nationalist and anti-Semitic views. “Equality does not exist,” says Ransdell in a YouTube video featured at the top of his campaign webpage. “There are differences between whites and blacks and blacks are more predisposed to criminal behavior and it doesn’t matter what kind of economic state they’re in. They are savages in a white nation, period.” The video, posted on Sept. 1, focuses almost entirely on “black-on-white” crime, a common talking point for white nationalists. Since announcing his candidacy on the hate forums Stormfront and Vanguard News Network (VNN) in late May, the Ransdell campaign has taken up residence at the domain whiteguard.us, named after an effort by late founder of the American Nazi Party, George Lincoln Rockwell, to send young, fit, white males into cities to defend “society.”

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