Category Archives: Internet

Wien: Prozess gegen „Unsterblich“-Neonazis

Am 27. Oktober des Vorjahres hat ein Trupp gewalttätiger Neonazis, offensichtlich Mitglieder des Fanklubs „Unsterblich“, das Ernst-Kirchweger-Haus in Wien-Favoriten überfallen. Die Neonazis stürmten mit abgebrochenen Besenstielen, Holzlatten und Bierflaschen das linke Veranstaltungszentrum. Ein Angreifer schlug einen Gewerkschafter nieder, zwei Kollegen attackierten den Aggressor- jetzt stehen sie gemeinsam mit den Neonazis vor Gericht. In der Anklageschrift werden sieben Personen genannt, die sich wegen des Verdachts des Hausfriedensbruchs ab 9. September vor dem Landesgericht Wien verantworten müssen. Einer von den Neonazis muss sich auch noch wegen der Körperverletzung, begangen an dem linken Gewerkschafter Rudi F., verantworten: er hatte ihm laut Anklage mehrere Faustschläge auf den Kopf versetzt, wodurch F. eine Schädelprellung und eine Rissquetschwunde unter dem linken Auge erlitt.

via stoppt die rechten: Wien: Prozess gegen „Unsterblich“-Neonazis

Die AfD-Mitglieder und das Strafrecht: Ein massiver Angriff auf Grundrechte

Seit einigen Tagen kreiseln nun Papiere, sogenannte Leaks von Hackern erlangt im Internet, welche in ihrer Echtheit durch die AfD bestätigt wurden. Bei den „Ideensammlungen“ von AfD-Mitgliedern zum Parteiprogramm der Rechtspopulisten im Vorfeld der Landtagswahl in Sachsen handelt es sich um einen durchaus tiefen Einblick in die Denkrichtungen der AfD-Anhänger. Nachdem im Anschluss an die Wahl darüber hinaus mehrere rechtsextreme Kandidaten der Partei aufflogen, zeigen sie den geistigen Nährboden der politischen Newcomer. Jetzt hat sich der „Leipziger Strafverteidiger e.V.“ zu den seltsamen Vorstellungen der „Positionspapiere“ geäußert. Und die Ideen mal via Strafrecht mit dem Grundgesetz abgeglichen. Es geht um rund 80 Mitglieder, welche bei der Programmarbeit mitgeholfen haben sollen, Positionspapiere gingen hin und her und nach der Wahl machten sich Hacker ans Werk. Ab 2. September veröffentlichten Anonymous Österreich auf Twitter Auszüge der Vorschläge – die Berichterstattung der Medien begann. Mit diesen als Rohdarstellungen zu sehenden Forderungen befasste sich bis dahin die AfD intern und schrieb an ihrem Programm. Meist mit polierten Formulierungen durch die AfD-Führung, welche so manches aussparte, hinzunahm, was aus der Bundesführung kam, anderes glattstrich. Wie Wahlprogramme eben so sind, doch einige Mitglieder haben offenbar weit mehr vor, als den Rechtsstaat zu stärken. Die Grunddaten, welche das Strafrecht tangieren, nahm nun der „Leipziger Strafverteidigerverein e.V.“ unter die Lupe und kommt zu einem klaren Fazit: Die Forderungen „… in den Positionspapieren stellen einen massiven Angriff auf den Rechtsstaat und die grundgesetzlich garantierten Rechte jedes Bürgers dar. Sie stehen im eklatanten Widerspruch zu den Grundprinzipien des deutschen Strafrechts, denn sie verlangen im Ergebnis eine Abkehr von der grundgesetzlich verbrieften Unschuldsvermutung sowie dem im deutschen Strafrecht vorherrschenden Schuld­prin­zip.“

via l-iz: Die AfD-Mitglieder und das Strafrecht: Ein massiver Angriff auf Grundrechte

Thüringens NPD-Chef Wieschke – Missbrauchsvorwurf in alten Akten

Der Thüringer NPD-Chef Wieschke soll vor Jahren ein Mädchen missbraucht haben. Die Anzeige sei ein Racheakt gewesen, sagt der Beschuldigte. In der NPD sind T-Shirts mit dem Aufdruck „Todesstrafe für Kinderschänder“ sehr gefragt. Die älteste rechtsextreme Partei Deutschlands schürt auf der Straße und im Internet Kampagnen gegen sexuelle Straftäter. In Thüringen fordert ihr Landtagsspitzenkandidat Patrick Wieschke bei einem Verdacht des Kindesmissbrauches die Polizei auf, „die Öffentlichkeit wahrheitsgemäß zu informieren, damit Eltern gegebenenfalls ihre Kinder schützen können“. Nun aber stellt sich heraus, dass gegen den NPD-Kandidaten auch schon einmal wegen Missbrauchs ermittelt wurde.  (…) Am Freitagabend hatte eine antifaschistische Initiative Auszüge aus einer Ermittlungsakte veröffentlicht. Aus der Akte geht hervor, dass 2001 die Polizei gegen Wieschke wegen des Verdachts des „sexuellen Missbrauchs von Kindern“, Körperverletzung und Freiheitsentzug ermittelte. Am 9. Juni 2001 soll der damals 20-Jährige in seiner Eisenacher Wohnung ein 12 Jahre altes Mädchen eingeschlossen, bedroht und sexuell misshandelt haben.

via taz: Thüringens NPD-Chef Wieschke – Missbrauchsvorwurf in alten Akten

siehe auch: Thüringen: NPD-Spitzenkandidat stand 2001 unter Missbrauchsverdacht. Gegen den Thüringer NPD-Chef Wieschke wurde 2001 wegen des Verdachts ermittelt, ein 12-jähriges Mädchen sexuell missbraucht zu haben. Ein linkes Blog veröffentlichte die damaligen Polizeiakten wenige Tage vor der Landtagswahl. Der Vorsitzende und Spitzenkandidat der NPD Thüringen, Patrick Wieschke, wird acht Tage vor der Landtagwahl von seiner Vergangenheit eingeholt. Gegen den Rechtsextremisten wurde 2001 und 2002 wegen des Verdachts auf sexuellen Missbrauch von Kindern, gefährlicher Körperverletzung und Freiheitsberaubung ermittelt. Das geht aus Ermittlungsakten hervor, die auf der antifaschistischen Internetseite Thüringen Rechtsaußen veröffentlicht wurden. Ein 12 Jahre altes Mädchen aus Eisenach hatte Wieschke, damals 20 Jahre alt, angezeigt. Der frühere langjährige Polizeichef von Eisenach, Raymond Walk, bestätigte am Samstag auf Anfrage die Echtheit der Unterlagen, die 16 Seiten umfassen.; Neonazi-Schlammschlacht: Hat Patrick Wieschke seine Mutter verprügelt? Am kommenden Sonntag wird in Thüringen gewählt. Die NPD fährt derzeit alles auf, um in den Landtag einzuziehen. Doch erst kam ihr die Antifa dazwischen und nun auch noch die „Kameraden“. Am vergangenen Freitag veröffentlichte eine antifaschistische Recherchehomepage einen Teil einer Polizeiakte, in der Patrick David Wieschke, Spitzenkandidat der NPD-Thüringen zur Landtagswahl und deren Landesvorsitzender durch ein zwölfjähriges Mädchen des sexuellen Missbrauches beschuldigt wurde. Schnell griffen verschiedene Medien die veröffentlichte Akte auf. Nur wenige Tage später legt nun die Neonazi-Partei „Die Rechte“ nach. Deutlich heißt es zu den Missbrauchsvorwürfen gegen Wieschke in einem Text auf der Homepage der Konkurrenzpartei: „Ich persönlich aber glaube weit eher dem damals 12-jährigen Mädchen als Patrick Wieschke.“ Hinter dem Text steckt der Bundesvorsitzende der Partei, Christian Worch. (…) Daß ein Mann seine eigene Mutter verprügelt, geht ja nun mal gar nicht. Ein „no go“. Und wenn ein Mann – egal, ob gerade 18 und sturzbesoffen – so was tut, dann traue ich ihm auch noch jede Menge anderer charakterliche Entgleisungen zu. Deshalb bin ich weit eher geneigt, dem damaligen Opfer zu glauben als Patrick Wieschkes Dementi; NPD-Landeschef Wieschke in Missbrauchsfall verwickelt. Patrick Wieschke ist Spitzenkandidat der NPD Thüringen bei der Landtagswahl und Landesvorsitzender. Der Thüringer NPD-Vorsitzende Patrick Wieschke ist 2002 wegen anderer Straftaten einer Anklage wegen Kindesmissbrauchs entgangen. Der frühere Polizeichef von Eisenach, Raymond Walk, bestätigte MDR THÜRINGEN am Sonnabend die Echtheit von Ermittlungsakten, die auf einer antifaschistischen Internetseite veröffentlicht worden sind. Danach wurde gegen Wieschke 2001 und 2002 wegen des Verdachts auf sexuellen Missbrauch von Kindern, gefährlicher Körperverletzung und Freiheitsberaubung ermittelt. Wieschke wurde demnach angezeigt, als 20-Jähriger ein damals 12 Jahre altes Mädchen in seiner Wohnung eingesperrt, bedrängt und mit einem Messer verletzt zu haben. Im März 2002 wurde das Ermittlungsverfahren von der Staatsanwaltschaft Mühlhausen eingestellt, weil zu diesem Zeitpunkt gegen Wieschke bereits Ermittlungen wegen eines Anschlags auf einen Eisenacher Döner-Imbiss liefen. 2002 wurde Wieschke unter anderem wegen dieses Anschlags zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren und neun Monaten verurteilt.

und am Mittwoch: Fragwürdige Kandidaten. Wahlkampfveranstaltung der NPD Thüringen in Ilmenau mit dem Landesvorsitzenden und Spitzenkandidaten Patrick Wieschke (links). Wahlkampf-Endspurt in Thüringen: Knapp zwei Millionen Thüringer sind am kommenden Sonntag zur Wahl des neuen Landtags aufgerufen, insgesamt zwölf Parteien treten an. Darunter auch die NPD. (…) Doch was steckt hinter der Fassade? Erst am Wochenende war bekannt geworden, dass in den Jahren 2001 und 2002 gegen den Spitzenkandidaten der Thüringer NPD, Patrick Wieschke, wegen des Verdachts auf sexuellen Missbrauch von Kindern, gefährlicher Körperverletzung und Freiheitsberaubung ermittelt wurde. Das Verfahren wurde später eingestellt, weil gegen ihn bereits wegen eines Anschlags auf einen Dönerladen ermittelt wurde. Wie sieht die Vergangenheit anderer NPD-Kandidaten aus?

Auf Apfels Spuren: Frank Franz greift nach NPD-Parteivorsitz

„Ja, ich habe die Absicht, Parteivorsitzender zu werden“, verkündete Frank Franz, derzeit NPD-Bundespressesprecher, in der gestrigen Sendung des Neonazi-Internetfernsehprojektes „FSN TV“ des bayerischen NPD-Kaders Patrick Schröder. Programmatisch verspricht er – ganz der Linie seines Vor-Vorgängers Holger Apfel folgend –, keine Aufweichung der Inhalte, aber eine andere Verpackung. Seine Rechnung dürfte der meist gut gekleidete Funktionär allerdings ohne den Hardliner-Flügel gemacht haben: Der hatte ihn auf dem letzten Wahlparteitag noch als NPD-Vize durchfallen lassen. Wenige Monate vor dem geplanten Bundesparteitag der NPD bringt sich mit Bundespressesprecher Frank Franz der erste potentielle Kandidat in Stellung. Der frühere saarländische Landeschef nutzte gestern Abend seine zweite Einladung zu „FSN TV“, um seine Zukunftspläne sowie seine Vorstellungen für die weitere Entwicklung der NPD zu erklären. Auch wenn der Moderator des Web-Formats, der zuletzt mit dem Gesetz in Konflikt geratene Patrick Schröder, Franz auf den Zahn fühlen wollte, hatte der 35-Jährige wenig Neues mitzuteilen. Grundsätzlich möchte er den von Ex-Parteichef Holger Apfel eingeschlagenen politischen Kurs fortsetzen. Die Inhalte der NPD sollten nicht verändert werden. Allerdings müsse sich die Partei, so Franz weiter, den politischen Rahmenbedingungen anpassen. Ziel sei eine Modernisierung und die Etablierung als Wahlpartei. „Die NPD muss erwachsen werden“, sagte Franz. (…) Darüber hinaus standen und stehen die anderen Strömungen der Partei Franz skeptisch gegenüber. Auf dem letzten Wahlparteitag zogen ihm die Delegierten den Voigt-Vertrauten Frank Schwerdt als Vize vor, obwohl Franz auf dem Ticket des damaligen „starken Mannes“ Apfel stand. Offensichtlich überschätzt der dreifache Familienvater, der pedantisch auf sein Äußeres achtet, seine Rolle in der NPD. Vielen NPD-Unterstützern unvergessen ist auch der massive „Hack“ von 26 Parteiseiten im Mai 2011. Damals gelangten sensible Daten an die Öffentlichkeit. Die Webseiten lagen offenbar auf einem einzigen Server, der von der Völklinger Firma „Naweko“ betrieben wurde. Inhaber der „Unternehmensberatung und Agentur für Neue Medien“: Frank Franz. Immerhin hat es Franz geschafft, sich rechtzeitig aus dem Vorstand der NPD Saar zurückzuziehen und damit von den Skandalen um „Peniskuchen“ oder frühere Porno-Darstellerinnen, über die Generalsekretär Peter Marx stolperte, verschont zu bleiben.

via endstation rechts: Auf Apfels Spuren: Frank Franz greift nach NPD-Parteivorsitz

wieschkemuenchen

screenshot FB FF – Frank Franz – Andy Knape (JN) – Patrick Wieschke (ihr wisst schon… Thüringen: NPD-Spitzenkandidat stand 2001 unter Missbrauchsverdacht)

Thüringen: NPD-Spitzenkandidat stand 2001 unter Missbrauchsverdacht

Gegen den Thüringer NPD-Chef Wieschke wurde 2001 wegen des Verdachts ermittelt, ein 12-jähriges Mädchen sexuell missbraucht zu haben. Ein linkes Blog veröffentlichte die damaligen Polizeiakten wenige Tage vor der Landtagswahl. Der Vorsitzende und Spitzenkandidat der NPD Thüringen, Patrick Wieschke, wird acht Tage vor der Landtagwahl von seiner Vergangenheit eingeholt. Gegen den Rechtsextremisten wurde 2001 und 2002 wegen des Verdachts auf sexuellen Missbrauch von Kindern, gefährlicher Körperverletzung und Freiheitsberaubung ermittelt. Das geht aus Ermittlungsakten hervor, die auf der antifaschistischen Internetseite Thüringen Rechtsaußen veröffentlicht wurden. Ein 12 Jahre altes Mädchen aus Eisenach hatte Wieschke, damals 20 Jahre alt, angezeigt. Der frühere langjährige Polizeichef von Eisenach, Raymond Walk, bestätigte am Samstag auf Anfrage die Echtheit der Unterlagen, die 16 Seiten umfassen. Allerdings fehlt in den Papieren das Protokoll der Aussage von Wieschke. In Führungskreisen der NPD wird vermutet, dass die Unterlagen aus den Unterlagen des NSU-Ausschusses im Erfurter Landtag stammen. Das Mädchen hatte laut Akten angegeben, Wieschke habe sie Anfang Juli 2001 in seiner Wohnung eingesperrt, bedrängt und mit einem etwa 20 Zentimeter langen Küchenmesser verletzt. Er soll ihr unter den Pullover gefasst und ihre Brust berührt haben. Weiter heißt es, die 12-Jährige habe sich heftig gewehrt, Prellungen erlitten und sich ins benachbarte Schlafzimmer geflüchtet, wo sie sich von innen mit einem Schrank verbarrikadiert habe. Wieschke habe mehrfach erfolglos versucht, in das Zimmer einzudringen. Mehrfach habe er ihr gedroht, sie umzubringen, heißt es in den Unterlagen. Nach etwa vier Stunden habe er eingelenkt und sie gehen lassen. Am 20. Juli 2001 durchsuchte die Polizei den Unterlagen zufolge Wieschkes Wohnung. Er habe ein ca. 30 Zentimeter langes Messer freiwillig herausgegeben und sei zudem vernommen worden, heißt es in den Akten. Er habe das Mädchen beschuldigt, “ein intimes Verhältnis” mit ihm beginnen zu wollen. Als er erfahren habe, wie alt sie war, habe er sie zur Rede gestellt, so seine Darstellung den Unterlagen zufolge. Die 12-Jährige habe hysterisch reagiert, sich die Schnittverletzung und die Prellungen selbst beigebracht. Im März 2002 wurde das Ermittlungsverfahren von der Staatsanwaltschaft Mühlhausen eingestellt, weil zu diesem Zeitpunkt die Eisenacher Polizei unter Führung von Walk gegen Wieschke wegen eines Anschlags auf einen Eisenacher Döner-Imbiss im August 2000 ermittelte. Im Mai 2002 verurteilten die Richter Wieschke unter anderem deshalb zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren und neun Monaten. Sie sahen es als erwiesen an, dass er eine Gruppe Gesinnungsgenossen zu dem Sprengstoffanschlag angestiftet hatte. Hinzu kam eine zweite Verurteilung zu sieben Monaten Haft wegen Körperverletzung.

via spon: Thüringen: NPD-Spitzenkandidat stand 2001 unter Missbrauchsverdacht

siehe auch: Sexueller Missbrauch eines Kindes – NPD-Spitzenkandidat Patrick Wieschke in Erklärungsnot (Polizeiakte geleakt) – Der NPD-Landesvorsitzende Patrick David Wieschke warnt im August 2014 vor einem mutmaßlichen Kinderschänder in Eisenach und fordert mehr Transparenz von der Polizei. Ausgerechnet die NPD fordert Transparenz? Eine uns zugespielte Akte dokumentiert nun ein schmutziges Geheimnis von Wieschke. Überregionale Bekanntheit erlangte der Neonazi, der heute auch für die NPD im Eisenacher Stadtrat sitzt durch die Anstiftung zur Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion auf einen Döner-Imbiss und eine längere Haftstafe. In der damaligen Aufregung ging jedoch etwas unter und wurde nie publik: Ein sexueller Missbrauch unter Einsatz eines Messers mit 20cm Klinge gegen ein zur Tatzeit 12-jähriges Mädchen in Eisenach. Der Täter war offenbar Patrick Wieschke; NPD-Landeschef Wieschke in Missbrauchsfall verwickelt. Patrick Wieschke ist Spitzenkandidat der NPD Thüringen bei der Landtagswahl und Landesvorsitzender. Der Thüringer NPD-Vorsitzende Patrick Wieschke ist 2002 wegen anderer Straftaten einer Anklage wegen Kindesmissbrauchs entgangen. Der frühere Polizeichef von Eisenach, Raymond Walk, bestätigte MDR THÜRINGEN am Sonnabend die Echtheit von Ermittlungsakten, die auf einer antifaschistischen Internetseite veröffentlicht worden sind. Danach wurde gegen Wieschke 2001 und 2002 wegen des Verdachts auf sexuellen Missbrauch von Kindern, gefährlicher Körperverletzung und Freiheitsberaubung ermittelt.

Download der Akte Wieschke (16 Seiten)

Hackers used police spy tool to steal nude celebrity pictures

The major leak of nude celebrity photos last weekend was made possible by software designed to let law enforcement lift data from iPhones with ease. The software is used in tandem with a tool made public recently that can crack Apple iCloud passwords. According to Wired, hackers talk openly on the anonymous image forum Anon-IB about their use of EPPB, or Elcomsoft Phone Password Breaker, to download data from iCloud storage backups. EPPB and like programs work to reverse engineer smartphone software to access a device’s data, but only with the aid of iBrute, the password-guessing software for iCloud. The iBrute software, recently released by security research Alexey Troshichev, was made to exploit a flaw in Apple’s ‘Find My iPhone’ feature to lift users’ iCloud passwords, running through numerous attempts to crack the account before eventual success. Used in tandem with iBrute, “EPPB lets anyone impersonate a victim’s iPhone and download its full backup rather than the more limited data accessible on iCloud.com,” Wired reported. This provides far more data for hackers, including videos, application data, contact information, and text messages, according to Jonathan Zdziarski, a forensics consult and security researcher.

via rt: Hackers used police spy tool to steal nude celebrity pictures

siehe auch: The Police Tool That Pervs Use to Steal Nude Pics From Apple’s iCloud. As nude celebrity photos spilled onto the web over the weekend, blame for the scandal has rotated from the scumbag hackers who stole the images to a researcher who released a tool used to crack victims’ iCloud passwords to Apple, whose security flaws may have made that cracking exploit possible in the first place. But one step in the hackers’ sext-stealing playbook has been ignored—a piece of software designed to let cops and spies siphon data from iPhones, but is instead being used by pervy criminals themselves. On the web forum Anon-IB, one of the most popular anonymous image boards for posting stolen nude selfies, hackers openly discuss using a piece of software called EPPB or Elcomsoft Phone Password Breaker to download their victims’ data from iCloud backups. That software is sold by Moscow-based forensics firm Elcomsoft and intended for government agency customers. In combination with iCloud credentials obtained with iBrute, the password-cracking software for iCloud released on Github over the weekend, EPPB lets anyone impersonate a victim’s iPhone and download its full backup rather than the more limited data accessible on iCloud.com. And as of Tuesday, it was still being used to steal revealing photos and post them on Anon-IB’s forum. “Use the script to hack her passwd…use eppb to download the backup,” wrote one anonymous user on Anon-IB explaining the process to a less-experienced hacker. “Post your wins here ;-)”

Nordhausen: Neonazi-Versandhändler posiert offen mit strafbarem Tattoo

Facebook scheint für viele Neonazis eine rechtsfreie Zone zu sein. Mit Hitlergruß oder anderen verbotenen Symbolen posieren Neonazis gern in aller Öffentlichkeit. Dabei kommen sie oft straffrei davon. Auch der Neonazi-Versandhändler Mike Fuhrmann zeigt nun das Selbstbewusstsein der Szene öffentlich. Der Neonazi Mike Fuhrmann lebt zwar in Sachsen-Anhalt, ist aber Betreiber des in Nordhausen mit Postfach gelisteten „NW-Versandes“. Der Versand vertreibt verschiedene rassistische Neonazimarken. Fuhrmann selbst ist schon seit den 1990er Jahren aktiv und besonders in Sachsen-Anhalt und Thüringen gut vernetzt. Seine Kontakte reichen von der NPD über das Rockermilieu bis hin zur rechten Hooliganszene. Selbst ist Fuhrmann öffentlich kaum noch aktiv. Lediglich beim neonazistischen „Trauermarsch“ im März in Dessau hat es den Neonazi in den letzten Jahren immer wieder vor die Tür getrieben. So beispielsweise 2013 gemeinsam mit dem ehemaligen NPD-Vorsitzenden des Kreisverbandes Nordhausen, Roy Elbert. Elbert ist mittlerweile Mitglied beim militanten und kriminellen Rockerclub Gremium MC. Dass Fuhrmann zwar ruhiger, aber keineswegs weniger Neonazi ist als früher, beweist er aktuell auch öffentlich. Bei Facebook posiert er sonnend und dabei ist deutlich sein Tattoo „Meine Ehre heißt Treue“ zu lesen. Dies war einst der Wahlspruch der SS und ist in Deutschland heute strafbar, da dieser Spruch als Kennzeichen einer verfassungswidrigen Organisation gilt.

via thüringen rechtsaußen: Nordhausen: Neonazi-Versandhändler posiert offen mit strafbarem Tattoo

Bürgerwehr in Eisenhüttenstadt – Heimat ist Heimat

Viele Eisenhüttenstädter haben Angst – vor Polen, Asylbewerbern und der Mafia. Einige Männer wollen etwas tun. Auf Patrouille mit der Bürgerwehr. Kurz vor Mitternacht in Eisenhüttenstadt. Die Lindenallee, die Magistrale der Stadt und gleichzeitig ihr Zentrum, ist schon lange menschenleer. Hier passiert nichts, scheint es. Früher hieß die Lindenallee Leninallee. Sie war eine symbolträchtige Verbindung zwischen der Arbeiterstadt und dem Stahlwerk. Heute ist sie nur eine Verbindung. Es gibt viele Linden hier. Vor der Bäckerei „Dreißig“ hält ein Auto an, dann noch eines, wenig später ein drittes. Sechs junge Männer steigen aus. „Guckt bei den Garagen und Autohäusern, auch im Gebüsch. Aber lasst euch kein blaues Auge schlagen“, sagt Benjamin Rudolph und verteilt Walkie-Talkies an die fünf anderen. Sie teilen sich in Trupp 1 bis 3 auf. Von ihren Autos und T-Shirts strahlen reflektierende Buchstaben: „Bürgerwehr Eisenhüttenstadt“.(…) Im Frühjahr 2014 gründeten Rudolph, Knof und ein paar andere die Facebook-Gruppe „Bürgerwehr Eisenhüttenstadt“. Derzeit zählt sie 581 Mitglieder. Das hat Bürgermeisterin Dagmar Püschel alarmiert. Nach einem Aufruf zum nächtlichen Streifegehen stand die Polizei vor Rudolphs Tür. „Die hatte Angst, dass es hier eine riesengroße Revolte gibt und plötzlich 300 Mann auf der Straße stehen“, sagt Knof, „aber wir waren anfangs die beiden Einzigen, die nachts unterwegs waren.“ Die anderen schrieben in der Facebook-Gruppe. Auf die wurden bald Polizei und Medien aufmerksam. Das Tattoo einer der Gründer der Gruppe sorgte für Diskussionen: „Final Solution“ – Endlösung – steht in Frakturschrift auf seinen Schulterblättern. Nun hat er sich aus der Gruppe zurückgezogen, sie wurde ihm zu politisch korrekt. In den Diskussionen in der Gruppe wurde gegen „Asylanten“, „Zigeunerpack“ und „Klauschweine“ gehetzt. Oft mahnten Mitglieder, dass nicht jedes Auto mit polnischem Kennzeichen automatisch verdächtig sei. Dazu kommentierte jemand: „Alle die nachts oder am späten Abend in unsere Seitengassen einbiegen sind potentielle Täter. Was machen die um diese Uhrzeit in unseren Straßen?“ Das Wir ist groß in Eisenhüttenstadt, noch größer ist das Unser.

via taz: Bürgerwehr in Eisenhüttenstadt – Heimat ist Heimat

AfD-Dokumente teils verfassungswidrig

Der Verfassungsschutz Sachsen hält Teile der gestern auf Twitter veröffentlichten Dokumente der sächsischen Alternative für Deutschland (AfD) für verfassungswidrig. Die internen Positionspapiere enthalten rechtspopulistische Inhalte. Der Verfassungsschutz hält Teile der auf Twitter veröffentlichten AfD-Dokumente für verfassungswidrig. Nur wenige Tage nach dem Einzug in den Sächsischen Landtag ist bei der AfD Sachsen schon viel passiert: Nachdem private Daten aller sächsischer AfD-Mitglieder im Internet bekannt wurden, veröffentlichte die österreichische Netzwerkaktivistengruppe Anonymous Austria gestern weitere interne Parteidokumente auf Twitter. AfD-Sprecher Julien Wiesemann bestätigte mephisto 97.6 die Echtheit der Dokumente . Es handele sich um Arbeitspapiere, die bei der Erstellung des Wahlprogrammes für die Landtagswahl entstanden seien. Die veröffentlichten Dokumente enthalten rechtspopulistische und ausländerfeindliche Aussagen. Unter anderem fordert die AfD darin, das Kindergeld für Kinder ohne deutsche Eltern zu kürzen. AfD-Sprecher Wiesemann sagte mephisto 97.6, dass Teile der Partei hinter bestimmten Sätzen “nicht mehr stehen” würden. Doch heute stufte der sächsische Verfassungsschutz Teile der Dokumente als verfassungswidrig ein

via mephisto976: AfD-Dokumente teils verfassungswidrig

Überwachung: Falsche Handymasten dienen offenbar als Abhörstationen

Handynutzer in den USA haben eine merkwürdige Entdeckung gemacht: Übers Land verteilt fanden sie Mobilfunkmasten, die wohl dazu dienen, Smartphones abzuhören. Das bekommen aber nur bestimmte Nutzer mit. Mobilfunkmasten stehen überall in der Landschaft, tun still ihren Dienst und bleiben deshalb von Passanten und Vorbeifahrenden meist unbeachtet. Nun haben ein paar Nutzer in den USA einmal genauer hingesehen und dabei 17 solche Konstruktionen entdeckt, deren vornehmliche Aufgabe offenbar nicht darin besteht, Telefonate zu übertragen. Sie dienen vielmehr als Abhörstationen. (…) Diese “Interceptor” genannten Anlagen sind im Grunde Computer mit Funkanschluss. Um die Verschlüsselung moderner Smartphones zu überwinden, bedienen sich die vermeintlichen Handymasten laut “Popular Science” eines Tricks. Sie bringen die Geräte dazu, vom aktuellen LTE-Standard auf den älteren UMTS- oder gar den uralten, schon 1992 eingeführten GSM-Standard herunterzuschalten. Dieser zweite Basisband-Standard ist in sämtlichen Smartphones enthalten und dient zur Kommunikation zwischen dem Mobiltelefon und dem Handymast. Damit bietet sich ein Einfallstor, um Gespräche und Textnachrichten abzufangen. Mit teuren, von Regierungsbehörden genutzten Anlagen wie etwa dem VME Dominator sei es laut Goldsmith sogar möglich, das Handy komplett zu übernehmen und zu steuern. So ließen sich nicht nur Anrufe abhören und Textnachrichten lesen, sondern die Angreifer könnten auch beispielsweise manipulierte Nachrichten verschicken.

via spon: Überwachung: Falsche Handymasten dienen offenbar als Abhörstationen

Mit Rassismus infiziert

Auch Nazis diskutieren über Ebola. Dabei vermischen sie klassischen Rassismus, antisemitische Verschwörungstheorien und die Hetze gegen Flüchtlinge. Empathie gehörte noch nie zu den Tugenden der extremen Rechten. Beim Thema Ebola scheint dies ganz besonders zu gelten. Bereits im Mai sagte Jean-Marie Le Pen, der langjährige Vorsitzende des französischen Front National, am Rande einer Wahlkampfveranstaltung in Marseille den anwesenden Journalisten, »Monseigneur Ebola« könne das »Einwanderungsproblem« Europas binnen drei Monaten lösen, und sorgte damit für einen mittleren Skandal. Nun, etwa drei Monate später, scheint sich die Wahrnehmung der Ebola-Epidemie in Westafrika in der extremen Rechten verändert zu haben. Statt von massenhaftem Sterben von Menschen in Afrika zu träumen, rückt immer stärker eine mögliche Bedrohung Europas durch die Viruserkrankung in den Mittelpunkt. Dabei entfalten sich jedoch höchst unterschiedliche Narrative, die teils getrennt voneinander, teils miteinander verwoben auftreten. Mehr oder weniger geschickt werden Ängste vor der meist tödlichen Krankheit mit der ohnehin schon bei vielen zumindest latent vorhandenen Furcht vor allem und allen Fremden verknüpft – erst recht, wenn diese aus Afrika kommen. Um sich zu schützen, heißt es immer wieder, müsse Europa sich gegen die Migration aus Afrika abschotten. Besonders perfide vermischt die NPD im Wahlkampf in Brandenburg die Themen Ebola, Zuwanderung und vermeintlichen Leistungsmissbrauch. Als »Impfstoff gegen Asylbetrug« bezeichnet der stellvertretende Landesvorsitzender der NPD, Ronny Zasowk, seine Partei auf der Internetseite der Bundespartei und fordert »zum Schutz des eigenen Volkes« einen »sofortigen und ausnahmslosen Einreisestopp für Zuwanderer und Asylbewerber aus den betroffenen Ländern«. Ähnliches fordern auch andere europäische Rechtsextreme, zum Beispiel die spanische Partei España 2000 und der Partido Nacional Renovador in Portugal. Die selbsternannte »Bürgerbewegung Hellersdorf« in Berlin fordert »vier Wochen Quarantäne für alle Einreisenden aus Afrika«. Meist ist Rassismus Teil der Argumentation, etwa wenn Zasowk schreibt, »viele Afrikaner« weigerten sich, »hygienische und medizinische Präventionsmaßnahmen zu ergreifen«. Im Vergleich zu dem, was andere von sich geben, die nicht auf den Ruf einer Partei achten müssen, ist das freilich noch harmlos. Besonders heftig sind die verbalen Ausfälle auf dem Blog »Auf gut deutsch«, der dem Impressum zufolge von einem Hubertus von Auswertz aus dem Hannoveraner Stadtteil List betrieben wird. In an Rassismus kaum zu überbietender Sprache wird dort von Ebola als »Negerseuche« und von Geflüchteten als »möglichen afrikanischen Seuchenträgern« gesprochen. Es finden sich noch andere Töne in den Texten des Blogs. »Man will die Bevölkerung bewusst hinters Licht führen«, heißt es da. Wer genau das tut, das verbleibt im Ungewissen. Die Zielgruppe – das zeigen Kommentare auf extrem rechten Internetseiten wie »Altermedia« – weiß ohnehin, wer gemeint ist. Auf der schwedischen Seite »Nordfront« etwa behauptet ein User, Ebola sei »von israelischen Virologen zur Tötung von Nichtjuden erfunden« worden. Futter bekommt dieser antisemitische Verschwörungsirrsinn gerade dadurch, dass ein israelischer Wissenschaftler derzeit als führend bei der Suche nach einem Impfstoff gegen die Krankheit gilt.

via jungle: Mit Rassismus infiziert

We used to read the newspaper, now the news reads us

Whether tabloid, long-form or focussed on wildlife: most online news is financed through advertising. To satisfy the advertiser’s interest in the site’s audience, optimise their offerings and enable easy sharing of content via social networks, virtually all news sites include a large number of external tracking beacons. This means that while you’re browsing the morning news, your behaviour is shared with advertisers and analytics companies from around the globe. In the end, the news site may get more information out of you than you get out of their articles. What happens when you read an article online – Choose your favourite news site…  Welt Online, FAZ.net, Süddeutsche.de, Zeit Online, Spiegel.de … and see who follows you. Sites like Facebook and Twitter are often criticised in the media for their data-based business models. Ironically, they share user behaviour with far fewer shady ad networks than the average news site. Visiting Facebook will only request data from Facebook’s own servers, while a visit to Die Welt or F.A.Z. will notify 59 and 55 different sites, respectively.

via newsreadsus: We used to read the newspaper, now the news reads us

screenshot http://newsreadsus.okfn.de/

screenshot newsreadsus.okfn.de

Weniger Kindergeld für Ausländer und “Benimmkurse” – AfD bestätigt Echtheit gehackter Positionspapiere

AfD bestätigt Echtheit gehackter Positionspapiere. Bei der Landtagswahl in Sachsen schaffte die AfD von Parteichef Bernd Lucke erstmals den Einzug in ein Landesparlament.  Nach dem triumphalen Einzug in den sächsischen Landtag bringt die politische Vergangenheit einiger Mitglieder die Alternative für Deutschland (AfD) in Erklärungsnot. Für einigen Wirbel sorgen zudem interne Dokumente, die von Hackern im Internet veröffentlicht wurden. In den Papieren, die bei der Ausarbeitung des Landtagswahlprogramms entstanden sein sollen, wird unter anderem weniger Kindergeld für Kinder “nichtdeutscher Staatsbürger” gefordert. Die AfD bestätigte inzwischen die Echtheit der Dokumente. Die Partei habe von einem Teil der Forderungen Abstand genommen, sagte AfD-Sprecher Julien Wiesemann gegenüber dem Leipziger Lokalradio mephisto 97.6. “Es ist so, dass wir hinter bestimmten Sätzen, die so zu lesen sind, nicht mehr stehen”, erklärte Wiesemann. Im offiziellen Wahlprogramm fanden die Formulierungen keine Berücksichtigung. In den Dokumenten, die von der Hackergruppe Anonymous Austria in den vergangenen Tagen über den Kurznachrichtendienst Twitter veröffentlicht wurden, wird unter anderem auf Kindergeld für Kinder “nichtdeutscher Eltern” eingegangen. Kindergeld sollte demnach prinzipiell nur an Kinder gezahlt werden, die auch in Deutschland leben. Und zwar höchstens in der Höhe, die in ihren Heimatländern vorgesehen sei. Diese dürfe nicht mehr als 75 Prozent des Satzes für deutsche Staatsbürger betragen. Zudem wird kritisiert, dass das Thema “Schreckensherrschaft der NSDAP” in den sächsischen Lehrplänen zu viel Raum einnehme. Der Geschichtsunterricht in den Jahrgangsstufen elf und zwölf werde dadurch zu sehr “überschattet”. Ein Schwerpunkt sollte stattdessen auf das 19. Jahrhundert und die Befreiungskriege gelegt werden. “Die Fundamente unseres Staates wurden in den Jahren 1813, 1848 und 1872 gelegt”, heißt es in den Papieren.

via t-online: Weniger Kindergeld für Ausländer und “Benimmkurse” – AfD bestätigt Echtheit gehackter Positionspapiere

Schüler fliegt raus wegen SS-Tattoo

Das Robert-Schuman-Gymnasium Cham entlässt 16-Jährigen wegen „Störung des Schulfriedens“. Wegen seines Nazi-Tattoos muss er nun vor den Jugendrichter. Das Robert-Schuman-Gymnasium Cham hat einen nun 16-Jährigen Schüler wegen massiver Störung des Schulfriedens der Schule verwiesen. Dies bestätigte Direktor Günter Habel am Mittwoch auf Nachfrage des „Bayerwald-Echos“. Aus Gründen des Jugendschutzes wollte Habel nicht näher auf die genauen Umstände eingehen. Die Schule habe versucht, klare Grenzen zu setzen und mit mehreren Aktionen und Ausstellungen gegen Rechts klar Stellung bezogen, so der Schulleiter. Als der Schüler jedoch an seinem Verhalten nichts geändert habe, sei er entlassen worden. Eltern von Schülern aus der ehemals 9. Jahrgangsstufe berichten, dass der Bursche sich den SS-Wahlspruch „Meine Ehre heißt Treue“ kombiniert mit dem Eisernen Kreuz groß in Nazirunen auf den Unterarm habe tätowieren lassen. Die Schule habe ihn deswegen aufgefordert, nur noch in langärmeliger Kleidung zu erscheinen und das Tragen von T-Shirts untersagt. Der heute 16-Jährige habe jedoch weiterhin seine Mitschüler mit ausländerfeindlichen Parolen beeinflusst und beim Verlassen des Schulgeländes provokativ die Ärmel zurückgekrempelt. Auch auf dem Chamer Volksfest sei er provozierend an einem Tisch mit Lehrern vorbeigegangen und habe das Tattoo öffentlich gezeigt. Sein Verhalten werde ganz offensichtlich vom Elternhaus gefördert. Das Landratsamt Cham bestätigt, dass das Jugendamt um eine Stellungnahme im Rahmen der Jugendgerichtshilfe gebeten worden ist. Inzwischen posiert der junge Mann mit entblößtem Unterarm auf Facebook. Sein Lieblingszitat: „Ehre-Freiheit-Vaterland“, seine politische Einstellung outet er als „Nationalist“. Das hat ihm inzwischen Ermittlungen der Kripo eingetragen.

via mittelbayerische: Schüler fliegt raus wegen SS-Tattoo

Great – Facebook took off all hate content [update]

After thousands and thousands of compkaints about hate content on Facebook the company decided just a few minutes ago to took down those contents, profiles and sites. Unfortunately they did it too well and took off the complete thing….

update 22:00 – After the protest of some guys who might have lost some private pics during the shut off facebook rebootet again. Unfortunately also with all the known rubbish.

Nevertheless – for all who might miss FB once again here’s a video for the moments of the break

Follow

Get every new post delivered to your Inbox.

Join 794 other followers