Category Archives: Internet

NSA-Ausschuss: BND betreibt gesetzeswidrig Datenbanken

Die Datenschutzbeauftragte des Bundesnachrichtendiensts (BND) hat im NSA-Unterschuchungsausschuss erklärt, dass in Pullach Inhalts- und Metadaten ohne vorherige grundrechtliche Prüfung gespeichert und verarbeitet werden. Im Rahmen eines Aufklärungsprojekts hat die BND-Datenschutzbeauftragte festgestellt, dass zwei elementare Datenbanken des Auslandsgeheimnisses “ohne das förmlich geforderte Anordnungsverfahren” betrieben werden. Dies räumte die Juristin am Donnerstag bei ihrer Zeugen vernehmung im NSA-Untersuchungsausschuss des Bundestags ein. Es handle sich dabei um einen “formalen Verstoß gegen das BND-Gesetz”. Dies sage aber nichts darüber aus, ob beide Systeme schon “von der Konzeption her datenschutzwidrig” seien. Insofern sei nicht automatisch ein “materieller” Gesetzesverstoß zu beklagen und die Datenverarbeitung sofort zu stoppen. Das Manko der fehlenden Vorabkontrolle bezieht sich auf die Datenbank für die inhaltliche Bearbeitung (“Inbe”) und das System “Veras”, das der Analyse von Metadaten aus der leitungsvermittelten Telekommunikation wie etwa Telefonnummern, E-Mail-Adressen oder Verbindungs- und Standortinformationen dient. (…) In Veras seien Metadaten in “größerem Umfang” enthalten, äußerte sich die Beauftragte an diesem Punkt vager. Die Informationen würden genutzt, um Analysen herzustellen in der Art, “mit wem hat Terrorist X telefoniert in den letzten zwei Wochen”. Veras könne dabei “bis in die vierte, fünfte Ebene der Kontakte gehen”. Das umfasst etwa den Bekannten eines Bekannten eines Bekannten eines Bekannten eines Verdächtigen, wobei wirklich viele Personen zusammenkommen. Der Fokus liegt F. zufolge aber “auf der zweiten oder dritten Ebene”. Das Groß der Datenbank beziehe sich auf Informationen zu “Ausländern, die im Ausland erhoben wurden”. Ein Anordnungsverfahren ist laut Paragraph 9 BND-Gesetz immer erforderlich, wenn in einem System eine automatische Verarbeitung personenbezogener Informationen erfolgen soll. Sie bekomme dazu eine “schriftliche Anmeldung”, gab die seit zweieinhalb Jahren als BND-Datenschutzbeauftragte tätige F. Einblicke in ein entsprechendes Verfahren. Darin sei etwa schon eingetragen, welchen Zweck die Datei haben werde, welche Personen darin gespeichert werden sollten, wer plangemäß Zugriff habe und welche Löschfristen implementiert seien. Auch Schnittstellen zu anderen Systemen oder zu vorgesehen Übermittlungen seien enthalten.

via heise: NSA-Ausschuss: BND betreibt gesetzeswidrig Datenbanken

Moroccan Islamic Union-Mail Now Hacking For ISIS

The Moroc­can Islamic Union-Mail hacker group, which tar­geted Jew­ish web­sites in the United States in sup­port of Hamas dur­ing Oper­a­tion Pro­tec­tive Edge, has claimed credit for hack­ing into the Mass­a­chu­setts Mar­itime Academy’s web­site on Monday.moroccan-union -islamic-electronic-mail-google Vis­i­tors to the acad­emy web­site were redi­rected to a site that fea­tured an image of an appar­ent ceme­tery for Amer­i­can sol­diers with a mes­sage that reads: “Iraq is the grave­yard of Amer­ica. Wel­come to the death that awaits you at the hand of the Muja­hedeen in Iraq.” The site also includes an audio clip of an Islamic Jihadist song that glo­ri­fied Islamic conquests. In August, the Moroc­can Islamic Union-Mail’s Face­book page included state­ments threat­en­ing the U.S .with cyber-attacks in response to the Amer­i­can mil­i­tary oper­a­tions against the Islamic State of Iraq and Syria (ISIS).

via adl: Moroccan Islamic Union-Mail Now Hacking For ISIS

#Strafanzeige gegen Ostthüringer #AfD -Landtagsabgeordneten

Thomas #Rudy räumt einen verhängnisvollen Gefällt-mir-Klick auf #Facebook ein: Das Bild zeigt ein Moped mit #Hakenkreuz . Eine Gruppe von ehemaligen Mitgliedern der Alternative für Deutschland (AfD) kritisiert einen neuen Landtagsabgeordneten der Partei scharf: Thomas Rudy aus Gößnitz im Altenburger Land zeige deutliche rechts­gesinnte Tendenzen. Die Gruppe, der auch der frühere Landrat des Altenburger Landes, Sieghardt Rydzewski , angehört, wirft Rudy vor, Hakenkreuze auf Facebook verherrlicht zu haben: “Auf dem Bild war Fahrzeug mit Hakenkreuz zu sehen. Thomas Rudy hat Gefällt mir geklickt”, sagt Rydzewski. Rudy räumt das auf OTZ-Nachfrage ein. “Eine Bekannte war auf den Philippinen. Ich habe ihre Urlaubsbilder mit Gefällt mir gekennzeichnet”, sagt Rudy. Er habe nicht so genau geschaut und die Kennzeichnung später entfernt, als er den Inhalt registriert habe. Zu sehen war ein Moped mit Seitenwagen, das mit einem Hakenkreuz und einem Hitler-Bild nebst der Bezeichnung “Führer” gestaltet war. (…) Das “Gefällt mir” vom Februar 2014 kam zur Anzeige. Jens Wörmann, Sprecher der Staatsanwaltschaft Gera bestätigt, dass ein Verfahren wegen des Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen anhängig sei. Die entsprechenden Unterlagen der Kriminalpolizei seien kürzlich eingegangen, über den Fortgang aber noch nicht entschieden. Sollte sich die Staatsanwaltschaft zu Ermittlungen entschließen, müsste sie die Aufhebung von Rudys Immunität als Landtagsabgeordneter beantragen.
“Weitere Facebook-Aktivitäten Rudys muten in Duktus und Jargon eher wie Einlassungen der NPD als der eines Vertreters einer demokratischen Partei an”, heißt es im OTZ vorliegenden Schreiben der früheren Mitglieder.

via otz: Strafanzeige gegen Ostthüringer AfD-Landtagsabgeordneten

Warten aufs Moped? Akt. Screenshot: https://archive.today/wGT2Z – Thomas Rudy postet u.a. auch die Mutterkreuzzüglerin Eva Herrmann (was einiges über ihn aussagt…)

Czech Republic: Neo-Nazis hack websites of human rights NGOs

The website of the Czech Helsinki Committee (ČHV) has been targeted for attack by “nationalist” hackers from the White Media group. The hackers publicly announced on their own website that they attacked the human rights organization as part of their annual “Week against Anti-Racism and Xenophilia”, which began on 28 September. In addition to the ČHV’s website its Facebook profile was attacked, as was the personal Facebook profile of director Lucie Rybová and her personal email account. The Brno branch of Amnesty International in the Czech Republic was hacked as well.  “It’s alarming how defenseless you are in such a situation,” Rybová told news server Romea.cz. While negotiations with Facebook regarding the blocking of the profiles and creating new slogans took place fairly quickly, negotiations with the operator of her email account and the operator of the ČHV website are remarkably problematic, according to Rybová.  “The operator of the Czech Helsinki Committee’s website, the Forpsi server, says it has never encountered such a situation. We reported the hacking to them and asked them to post a text on the site explaining why the pages are not available, but all that shows up there is the message “inoperative”, thanks to which we seem unreliable. It looks like we haven’t paid for the domain, and it is also harming us in other areas, including our clients – they can’t access our contact information so they can’t call the counseling center,” Rybová said. In addition to the organization not being able to fully focus on some of its activities because of its non-functioning website, ČHV also cannot now report online about those activities, which is usually a frequent obligation with respect to projects. Addressing the situation with the stolen email account is even more complicated.

via romea.cz: Czech Republic: Neo-Nazis hack websites of human rights NGOs

SoundCloud Bans Recordings from the National Alliance Reform and Restoration Group

SoundCloud, one of the world’s largest online audio distribution platforms, has banned an account registered by the neo-Nazi National Alliance Reform and Restoration Group (NARRG). The account hosted recordings from the National Alliance’s (NA) late founder, Dr. William Pierce, interspersed in an interview with his brother, Sanders Pierce. NARRG’s account, which was being used as a quasi-recruitment tool aimed largely at former, disillusioned NA members, was removed after SoundCloud determined that the account violated the Berlin-based company’s Terms of Use and Community Guidelines. NAARG was created by former NA members who are attempting to wrest control of what remains of the NA from it current chairman, Erich Gliebe. “We’ve made the decision to remove this profile and associated tracks from our platform,” a SoundCloud representative told Hatewatch. “This decision was made pursuant to our Terms of Use and Community Guidelines on grounds that the sentiments expressed in the reported content are contrary to our Terms of Use, and the values of positivity and inclusion that our community was founded upon.” SoundCloud has roughly 40 million registered users and 200 million listeners. NARRG, on the other hand, has just a few supporters, and is far from the dynamo that the National Alliance was at its height in 2002, the year William Pierce suddenly died. At that time, NA had more than 1,500 dues-paying members and was raking in more than $1 million a year from its various businesses. The most disturbing elements of the recordings that prompted SoundCloud to action were clips from the late William Pierce calling for revolution and for America to be “cleansed” of Jews.

via splcenter: SoundCloud Bans Recordings from the National Alliance Reform and Restoration Group

Für den Fall einer Franz-Wahl: Neonazi Wulff stellt Bruch der „Volksfront“ in Aussicht

Wenige Tage nach seinem ersten Brandbrief legt Thomas Wulff nach. Erneut schießt der Neonazi scharf gegen die aktuelle NPD-Führungsriege um Udo Pastörs und Frank Franz. Für den Fall einer Wahl von Franz an die Parteispitze kündigt Wulff nicht weniger als die Spaltung des gesamten „Nationalen Widerstandes“ an. Der Machtkampf in der NPD ist um ein weiteres Kapitel reicher. Nachdem der Hamburger Landesvorsitzende Thomas Wulff vor gut zwei Wochen in einem Schreiben mit der NPD-Führung um ihren „Aushilfsvorsitzenden“ Udo Pastörs abgerechnet hatte, tritt der radikale Parteiflügel nun die zweite Angriffswelle los. Sein Parteifreund aus Thüringen, Thorsten Heise, habe ihn gebeten, weiteren Darstellungen anlässlich des bevorstehenden Parteitages zu verfassen. Erst kürzlich war der mehrfach vorbestrafte Heise von Dieter Riefling als möglicher NPD-Chef ins Gespräch gebracht worden. (…) In seiner vier Seiten umfassenden Stellungnahme lässt Wulff zunächst die „erfolgreichen“ Zeiten der NPD Revue passieren. Deren Aufwärtstrend ab dem Jahre 2004 führt er auf den von ihm mitverantworteten Schulterschluss zwischen Partei und Freien Kameradschaften zurück. Dass seinerzeit die günstigen Gelegenheitsstrukturen wie die sich auf ihrem Höhepunkt befindenden Proteste gegen die Sozialmarktreformen der rot-grünen Bundesregierung das Erstarken der NPD nachhaltig befeuerten, verschweigt er indes. Soweit, so belanglos. „Nischendasein im BRD-Politsystem mit staatlicher Subvention“ Erst die späteren Passagen haben es in sich. Die Appelle von Franz, die NPD solle erwachsen werden und der NS-Fixierung entsagen, seien kein „Ausdruck einer ernsthaften politischen Debatte, sondern gezielte Provokation“. Personen wie Franz, der nur eine „traurige Bilanz“ vorweisen könne, oder Sascha Roßmüller seien ohnehin kein Teil der „Bewegung“; diese hätten sich „entweder bei uns im Nationalen Widerstand verlaufen oder sie leben in einem anderen System als dem der real existierenden BRD nach alliierten Gnaden“. Harter Tobak. Die Motivation der „Modernisierer“ glaubt Wulff, der bereits seit den achtziger Jahren der Szene angehört, erkannt zu haben. Der „Feigheit vor dem erdrückenden Feind“ geschuldet, sei das Ziel ein „Nischendasein im BRD-Politsystem mit staatlicher Subvention“. Es entstehe eine „sinnfrei BRD-Partei“ ohne Geschichtsbewusstsein. Das „System“ habe gewonnen, als dessen Teil die NPD längst wahrgenommen werde, urteilt der Hamburger NPD-Chef, dessen Parteirauswurf kürzlich vor einem Schiedsgericht gescheitert war. Der Staat – oder wie es Voigt laut Wulff ausgedrückt haben soll, der Verfassungsschutz – habe „ganze Arbeit geleistet“. Durch eine „lange Periode der inneren Zersetzung“ habe er mehr oder weniger durch die Hintertür einen Konkurrenten beseitigt.

via endstation rechts: Für den Fall einer Franz-Wahl: Neonazi Wulff stellt Bruch der „Volksfront“ in Aussicht

Braune Internationale – Rassenkrieger für Wotan

»Sprachrohr der Seele des Volkes«: Von den Neonazis, die in der Ukraine auf Seiten der Regierung kämpfen, bis zum NSU-Umfeld in Deutschland ist es nicht weit. Thomas Gerlach, der im Juli als Zeuge im NSU-Prozess wortkarg blieb, als es um seine Rolle im Umfeld der Terrorgruppe »Nationalsozialistischer Untergrund« ging, teilt sich ideologisch gern im »Weltnetz« mit. Als Ende Februar auf dem Maidan in Kiew der »Rechte Sektor« als militanter Arm des »Regime-change« fungierte, erschien auf dem Blog des Neonazis ein schlecht redigiertes »Interview mit ukrainischen NS-Kräften zur Lage in ihrem Land«. Die so bezeichneten Gesprächspartner schwärmten von »revolutionären Ereignissen«, an denen »die NS-Bewegung« teilnehme. »Politische Oppositionelle und der Rechte Sektor« wollten »den Rücktritt von Janukowitsch und der ganzen Regierung«. Der Rechte Sektor wolle zudem »keine Liberalen an die Macht lassen.« Am Ende der letzten Antwort des wohl schriftlich geführten Interviews hieß es: »Der Sieg wird unser sein! 14-88« Der Zahlencode steht für die Parole »Wir müssen die Existenz unseres Volkes und die Zukunft weißer Kinder schützen« – der Ausspruch des US-Neonazis David Lane umfasst auf Englisch 14 Wörter – sowie »Heil Hitler«. Gerlach veröffentlichte dazu das Fazit: »Was jetzt in der Ukraine passiert, ist ohne Übertreibung ein historisches Ereignis für alle NS-Bewegungen in der ganzen Welt.« Zum ersten Mal seit dem Zweiten Weltkrieg würden »weiße Nationalisten« als »Triebkraft« und »Sprachrohr der Seele des Volkes anerkannt«. Schon drei Wochen später hielt sich Gerlachs Euphorie in engen Grenzen: »Einen ‘dritten Weg’, wie er von den ukrainischen NS-Leuten geträumt wird, gibt es nicht in diesem Ränkespiel der geopolitischen ‘Schwergewichte’«, heißt es da mit Blick auf die NATO und Russland. (…)  Derweil stricken Neonazis aus ganz Europa in sozialen Netzwerken an ihrer Heldensaga. »Nach letzten Kämpfen bin ich überzeugt, der allmächtige Odin wird Sie auch zum Sieg gegen die rote Gefahr führen«, twitterte am 28. September ein rechter Neuheide dem Schweden Mikael Skillt, der als »internationaler Freiwilliger« im Asow-Bataillon kämpft. Die Götter der alten Germanen stehen bei Kiews brauner Hilfstruppe hoch im Kurs. Die »Misanthropic Division«, eine Art Vorfrontorganisation des Asow-Bataillons mit Anhängern in Russland, Belarus und der Ukraine, schmückt sich in ihrem Logo mit der deutschsprachigen Parole »Töten für Wotan«, zwei Maschinengewehren und zwei Totenköpfen. Unlängst verherrlichte die »Misanthropic Division« im russischen Facebook-Pendant VKontakte nicht nur einen ihrer Gründer, der in den Reihen des Asow-Bataillons gefallen war, sondern auch den Massenmörder Timothy McVeigh, der 2001 in den USA hingerichtet worden war.

via jw: Braune Internationale – Rassenkrieger für Wotan

Empörung nach #Lügenbrut – #Junge #Union mit #Naziparole gegen #Kraft

Es sorgte im Landtag und im Stadtrat für Empörung: Die Kölner Nachwuchsorganisation der CDU, die Junge Union, hat auf ihrer Internetseite NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) mit dem Hashtag „Lügenbrut“ versehen. Zwar entstammt der Begriff ursprünglich der Literatur Friedrich Schillers. Aber „Lügenbrut“ wurde von Nazi-Propagandaminister Joseph Goebbels vor allem als Schmähbegriff gegen die Juden benutzt.(…) Dass auf der JU-Seite Beiträge der rechtspopulistischen Seite „PI“ eingebettet waren, sei ein Versehen gewesen. Man habe eine News-App falsch bedient, die Beiträge „automatisch“ generiere.

via express: Empörung nach #Lügenbrut – Junge Union mit Naziparole gegen Kraft

anm dokmz: die JU hat bereits neue T-Shirts (Parteisläng: T-Hemd) in Aftrag gegeben. Aufdruck:

Ex-Christian party leader who warns of ‘Gaystapo’ joins UKIP

Former Christian Peoples Alliance leader Alan Craig – who has warned that same-sex marriage amounts to “child abuse” – says he’s campaigning for UKIP by-election candidate Douglas Carswell.
Mr Craig is notorious for his extreme anti-gay views. In a recent blog post, the right-wing Christian branded same-sex marriage a “democratic disgrace” and described it as “social vandalism by the Tory Bullingdon boys”. The ex-councillor and former 2008 London mayoral candidate also revealed he had applied to join UKIP and was supporting former Tory Douglas Carswell’s bid to become UKIP’s first elected MP. (…) In a post published earlier this year, titled ‘Gay marriage and child abuse’, the former Christian Peoples Alliance leader mocked the wedding announcement of gay parents Barrie and Tony Drewitt-Barlow. “The problem is that all gay marriages are a counterfeit,” Mr Craig wrote. “According to the government and unlike conventional marriages, gay marriages cannot be consummated and adultery cannot be reason for divorce. So same-sex partners in a gay marriage are free to play the field whereas husbands and wives in a real marriage promise to be faithful ’til death us do part’.

via hope not hate: Ex-Christian party leader who warns of ‘Gaystapo’ joins UKIP

siehe auch: Ukip Defend Controversial Ex-Christian Party Leader Alan Craig Joining Party. Ukip has been forced to defend the fact that controversial ex-Christian Peoples Alliance leader Alan Craig, who once dubbed gay rights activists the “Gaystapo” in a reference to Nazi Germany’s secret police, is joining their party. Craig, who has described same-sex marriage as “social vandalism” and tantamount to “child abuse”, revealed in a recent blog post that he had been campaigning in Clacton for Tory defector Douglas Carswell in his bid to become Ukip’s first elected MP, and had himself applied to join the party. The ex-Newham councillor told the Huffington Post UK that he was joining Ukip because he wanted Britain to leave the European Union and to break up the “Lib/Lab/Con cartel and the suffocating grasp of the metropolitan political class”. He said he also admired “Ukip’s courage in standing against the gay marriage tsunami that [David] Cameron et al. hit us with last year”. In controversial comments published in the Church of England Newspaper in 2011, Craig compared gay marriage to the “invasion of Poland”, warning that it could be a “catalyst for war and a cultural fight-back”.

#Facebook-Skandal bei Sachsen-Anhalts #AfD

Die Alternative für Deutschland fordert in ihren politischen Leitlinien, dass auch Meinungen abseits vom politischen Mainstream Platz in der Berichterstattung der Medien finden. Für zwei Mitglieder des Landesvorstands in Sachsen-Anhalt gehören dazu offenbar auch die Gleichsetzung israelischer Angriffe auf den Gazastreifen mit dem Holocaust, Verschwörungstheorien rund um die Anschläge am 11. September 2001 und Tötungsfantasien, die sich gegen US-Präsident Obama richten. Der Bundesvorstand nennt die Äußerungen eines AfD-Mitglieds unwürdig. Landeschef Poggenburg geht auf Distanz, hält seine Vorstandskollegen aber weiterhin für tragbar. Die Alternative für Deutschland (AfD) in Sachsen-Anhalt wird von einem Skandal um Facebook-Beiträge von Landesvorstandsmitgliedern erschüttert. Der Magdeburger Beisitzer Jobst von Harlessem teilte am 7. August auf seiner Facebook-Seite eine Fotomontage, auf der US-Präsident Barack Obama, dessen Vizepräsident Joe Biden und US-Außenminister John Kerry von maskierten Männern an einem Galgen aufgehängt werden. Im anschließenden Kommentar eines Nutzers heißt es, die drei Politiker seien nur Bauernopfer. Er wolle am Galgen das “Gesocks” sehen, “das diese Marionetten tanzen lässt”. Angehängt ist eine Grafik, die den Eindruck vermittelt, dass die Bankiersfamilien Rockefeller, Rothschild und Morgan über die Bilderberg-Konferenz die Welt kontrollieren. Von Harlessem kommentierte den Nutzerbeitrag mit dem “Gefällt mir”-Button.

via mdr: Facebook-Skandal bei Sachsen-Anhalts AfD

#UKIP MEP apologises over retweet to ‘vile’ anti-Semitic blog

A UKIP MEP apologised last night for retweeting a link to a virulently anti-Semitic blog after her party had initially mounted an extraordinary defence of the politician. Jane Collins, who was elected this year to represent Yorkshire and North Lincolnshire, posted a link to a page of an extremist blog attacking Labour’s deputy leader Harriett Harman over allegations an organisation she once worked for had links to paedophile rights campaigners. The opening sentence referred to the politician as a “Jewess” – which she is not. Featured elsewhere on the blog are vehrmently anti-Semitic posts including one entitled ‘Book review: Jewish supremicism by Dr David Duke’. Another post called ‘Holocaust or Holohoax? 21 amazing facts’ is featured in a list of the site’s most popular posts. Although the UKIP MEP did not retweet any of theses pages, the list is clearly visible alongside every post on the website. After Jewish News repeatedly pressed the party – which is expected to secure its first seat in the House of Commons in tomorrow’s Clacton by-election – Collins deleted the Tweet and subsequently apologised. “I have deleted my retweet after seeing how vile the cigpapers blog it linked to is. Sorry to have caused offence to the Jewish community,” she wrote on the microgging site. The retweet had remained on her account for three days and for around 24 hours after this paper brought it to the attention of the party. (…) The Community Security Trust earlier urged UKIP to look closely at the link and apologise. A spokesman said: “It is clear that Jane Collins has made a serious error of judgement. The article’s opening words are ‘Jewess Harriet Ruth Harman’. Above all this, the website itself has two sections, ‘home’ and ‘Join the British Truth Movement – Stop White Genocide’. Another plainly visible link on the site is ‘Holocaust or Holohoax? 21 Amazing Facts’. “So it is ridiculous for UKIP to claim that this website’s word ‘Jewess’ is merely descriptive; and it is a gross insult to use the Jewish News website as a point of comparison. I hope Ukip will do the responsible thing and issue a sincere apology.” Board of Deputies Vice President Jonathan Arkush said: “We are amazed by the UKIP spokesperson’s response. Not only have they failed to acknowledge the irresponsibility of an elected politician retweeting an article posted on a white supremacist and racist website , but they totally missed the point that reference to Harriet Harman’s supposed faith was wrong, irrelevant, deeply offensive to Jews and could encourage anti-Semitism.”

via hope not hate: UKIP MEP apologises over retweet to ‘vile’ anti-Semitic blog

Xavier Naidoos Weg in die Reichsbürgerszene

Xaiver Naidoos Weg endet offenbar in der Sackgasse, in der die Reichsbürger und Montagsmahnwachler ihre Zelte aufgeschlagen haben. Am Tag der deutschen Einheit trat der Schlagerstar in Berlin als Redner auf. Eine ideologische Analyse dieses Spektrum ist kaum noch möglich, zu wirr ist die Mischung aus Chemtrail-Opfern, Evangelikalen, ordinären Nazis und Verschwörungsideologen. Querfront-Recherche hat das Spektakel gefilmt. Bei Youtube gibt es das Video, hier Beschreibung dazu. Zwischen Bundestag und Kanzleramt demonstrierten am arbeitsfreien 3. Oktober 2014 auf zwei bzw. drei Kundgebungen rund 300 sogenannte Reichsbürger zusammen mit Nazis, Menschen der “Montagsmahnwache für den Frieden” und Verschwörungsideologen. Initiatoren der Veranstaltungen vor dem Bundestag waren zum einen der Antisemit Frank Poschau [00:21] mit einer Mini-Kundgebung und zum anderen die Reichsbürger Rüdiger Klasen [01:16] von “Staatenlos” und Thomas Mann [02:21] vom “Freistaat Preußen”. Die dritte Kundgebung vor dem Kanzleramt wurde von Teilen der sogenannten Montagsmahnwache organisiert, die vor allem durch ihren Antisemitismus in den vergangenen Monaten auffielen. An den Kundgebungen nahmen u.a. Autonome Nationalisten aus Berlin Hellersdorf und Oranienburg, der Berliner NPD-Chef Sebastian  Schmidtke, bundesweit angereiste teilweise gewalttätige Reichsbürger, Holocaustleugner sowie Aktivisten der Montagsmahnwachen teil. Für die Öffentlichkeit überraschend waren die Auftritte des Schmusepopsängers Xavier Naidoo [03:38] [12:25] und der Gospelsängerin Roberta Kelly [09:53] bei diesen rechten Kundgebungen. Xavier Naidoo, der bei seinem ersten Auftritt vor dem Bundestag das orange-schwarz gestreifte Sankt-Georgs-Band trug [07:53] – ursprünglich ein militärischer Orden für besonders erfolgreiche Soldaten der russischen Zarendynastien -, viel bereits in der  Vergangenheit durch wohlwollende Worte gegenüber den antisemitischen Montagsmahnwachen auf. In Berlin propagierte er verschwörungsideologische Inhalte im Zusammenhang mit den Terroranschlägen am 11.9.2001 in den USA. “Wer das als Wahrheit hingenommen hat, was darüber erzählt wurde, der hat einen Schleier vor den Augen – ganz einfach”, sagte Naidoo in seiner kurzen Ansprache vor den reichsdeutschen Kundgebungsteilnehmern.

via publikative: Xavier Naidoos Weg in die Reichsbürgerszene

siehe auch: Xavier Naidoo beim Aufmarsch der Reichsbürger. Neonazis, Antisemiten, Verschwörungstheoretiker, Reichsbürger und mittendrin Popstar Xavier Naidoo. Die bizarre Szene spielte sich am 3. Oktober vor dem Bundestag ab. Angekündigt war die Reichsbürgerversammlung als “Sturm auf den Reichstag”. Auch der Berliner NPD-Chef Schmidtke nahm an der Versammlung teil. Vor den circa 200 Teilnehmern sprach Naidoo auf der nur wenige quadratmetergroßen Bühne. “Ich hab keine Ahnung, wer hier steht, mir geht’s um Liebe.” Auf seinem T-Shirt stand die Aufschrift “Freiheit für Deutschland”, was als Hommage an sein Publikum gedacht war, die ihrem Fürsprecher frenetisch applaudierten. Die sogenannten Reichsbürger erkennen die hiesigen Gesetze und Institutionen nicht an. Deutschland sei 1945 nicht befreit sondern besetzt worden, so das krude Argument. Die Grenzen des Deutschen Reiches von 1937 würden immer noch gelten. Anhänger dieser Gruppierung fallen immer wieder durch Holocaustleugnung und Volksverhetzung auf. ; Schnulzen-Sänger spricht vor rechtsextremen Verschwörungsfanatikern zum Tag der Deutschen Einheit in Berlin – Reichsbürger Xavier will “das Ganze stürzen”. Xavier Naidoo (43) reicht es nicht mehr, seine religiös angehauchten Schnulzen unters Volk zu bringen. Er tritt jetzt selbst auf: Vor Reichsbürgern und anderen Verschwörungsanhängern. Beim “Sturm auf den Reichstag”, so der Titel einer Demo, bei der Naidoo als Redner auftrat, war es ihm egal, wer zuhört. Unter den Zuhörern soll der Berliner NPD-Chef Sebastian Schmidtke (29) gewesen sein. Xavier Naidoo hält Deutschland immer noch für besetzt und ihm geht es nach eigenen Worten “um die Liebe”. Er will “das Ganze stürzen”, auch “Sarrazin soll seine Meinung sagen, man dürfe ihm “keinen Strick daraus drehen”, für das was er sage. Er sage eben auch Sachen, die nicht allen gefallen. Eigentlich sagt er nichts, der Xavier Naidoo, außer Sprechblasen. Reichlich wirr trat der Mannheimer Sänger Xavier Naidoo bei zwei Veranstaltungen am Tag der Deutschen Einheit (3. Oktober) in Berlin als Redner auf – einmal vor 300 “Reichsbürgern”, schreibt die Berliner Morgenpost. Ende der 80-er Jahre gründeten sich die selbst ernannten „Reichsbürger“. Sie erkennen die Gesetze und Institutionen der Bundesrepublik Deutschland nicht an, sondern halten weiter das Deutsche Reich für existent. (…) Spiegel online beschrieb Xavier Naidoo erst im August so: Xavier Naidoo ist ein Erweckungs-Säusler mit einem gläubig-treuen Millionenpublikum; er ist auch, wie sich jetzt herausgestellt hat, ein politischer Irrläufer, der für neue rechte Überzeugungen steht.

NPD-Thüringen: Parteibasis fordert Wieschkes Rücktritt

Die Krise der NPD in Thüringen verschärft sich rasant: Nun kursiert ein Brief der Parteibasis im Netz, in dem Landeschef Wieschke zum Rücktritt aufgefordert wird. Der findet das ganze offenbar „lächerlich“ und gibt sich amüsiert. Es waren schwere Vorwürfe, die sich in den Polizei-Ermittlungsakten gegen den NPD-Landesvorsitzenden Patrick David Wieschke fanden und kurz vor der Landtagswahl in Thüringen an die Öffentlichkeit gelangten. Gegen Wieschke wurde um die Jahrtausendwende nicht nur wegen sexuellen Missbrauchs einer 12-Jährigen ermittelt sondern auch wegen Gewalt gegen die eigene Familie. Die Diskussion um die veröffentlichten Dokumente beschäftigte bundesweit die Neonazi-Szene. Verschiedene Funktionäre außerhalb und innerhalb der NPD erklärten Wieschke für nicht mehr tragfähig. Die Konsequenzen blieben jedoch überschaubar. Der Eisenacher gab lediglich seine Ämter auf Bundesebene ab, ist aber nach wie vor Landesvorsitzender in Thüringen. Doch auch im Freistaat wächst der Druck zunehmend. In der vergangenen Woche nun erhielt Wieschke Post von Teilen der Parteibasis. Unterschrieben ist das Schriftstück von den „reformistischen Mitglieder[n] der NPD“. Wieschke wird darin aufgefordert, bis zum 2. Oktober von seinem Amt als Landesvorsitzender zurückzutreten: „Beweisen sie [sic] die notwendige Größe und kommen Sie unserer Aufforderung zum Rücktritt bis zum 02.10.2014 nach“, heißt es in dem Schreiben. Nachdem Wieschke der Aufforderung offenbar nicht folgte, veröffentlichte nun ein extrem rechter Funktionär den Brief. (…) Die Enthüllungen rund um die Ermittlungsakten haben Wieschkes Ansehen in der extrem rechten Szene in erheblichem Maße geschadet. Doch viele Kritikpunkte am Führungsstil des Eisenachers klingen bekannt. Bereits Anfang des Jahres sorgte der Austritt des NPD-Kreisvorsitzenden und Landesvorstandsmitglieds Roy Elbert für Aufsehen. Elbert war von der NPD direkt in den Rockerclub Gremium MC übergetreten und hatte mit diesem Schritt für Aufsehen gesorgt. Doch auch Elbert begründete Anfang des Jahres seinen Austritt mit harscher Kritik am Führungsstil des Landesvorstandes.

via publikative: NPD-Thüringen: Parteibasis fordert Wieschkes Rücktritt

Wüste Facebook-Kommentare zum Asylzentrum

Die Diskussion um das Asylzentrum Schafhausen wird auch im Internet geführt. Auf der Social-Media-Plattform Facebook wurden bereits Hunderte Kommentare zum Thema gepostet – zum Teil mit sehr problematischem Inhalt. «Gesindel» und «Pack» gehören noch zu den harmloseren Begriffen, die sich in den Facebook-Kommentaren einiger Gegner des Asylzentrums Schafhausen finden. Die Entgleisungen finden sich vor allem auf der Facebook-Seite «Gegen das Asylzentrum Schafhausen i.e». Mit Beschimpfungen und Vergleichen aus dem Tierreich eingedeckt werden präventiv die maximal 150 Asylsuchenden, die ab Ende Monat im alten Schulhaus Schafhausen einquartiert werden. Der Freiburger Strafrechtsprofessor Marcel Niggli hat sich einige der heiklen Kommentare angeschaut. Für ihn steht ausser Frage, dass etliche davon gegen die Rassismusstrafnorm Artikel 261bis im Strafgesetzbuch verstossen. «Hier kann man nicht mehr von einer Grauzone sprechen», so Niggli, der Experte auf dem Gebiet Rassismus ist. Doch damit nicht genug: Einige Kommentare fordern gar zu Straftaten auf, vom Anzünden der Liegenschaft ist ebenso die Rede wie vom Schiessen auf die Flüchtlinge. Niggli sieht hier mögliche Verstösse gegen den Artikel 259 im Strafgesetzbuch, der sich auf die öffentliche Aufforderung zu Verbrechen bezieht. Bei Verstössen gegen die beiden Artikel 259 und 261bis müsse die Staatsanwaltschaft von Amtes wegen ermitteln, da es sich um ein Offizialdelikt handle, führt der Strafrechtsprofessor aus.

via berner zeitung: Wüste Facebook-Kommentare zum Asylzentrum

Zerstrittene Saar-NPD

Die Kandidatur zweier Spitzenfunktionäre als NPD-Bundeschef treibt einen Keil in den ohnehin angeschlagenen saarländischen Landesverband der rechtsextremistischen Partei. Ihren Zwist tragen die Unterstützer bzw. Gegner von Peter Marx und Frank Franz teilweise öffentlich aus – zum Missmut weiterer Kader. Die Fronten verlaufen quer durch den Landesverband. In der saarländischen NPD stehen sich in diesen Tagen die Anhänger von Landeschef Peter Marx und seinem Vorgänger, dem Pressesprecher der Bundes-NPD, Frank Franz, unversöhnlich gegenüber. Der Hintergrund: Die Funktionäre, die zudem aus einem Kreisverband stammen, haben erklärt, auf dem kommenden Parteitag als Bundesvorsitzender kandidieren zu wollen. Zunächst hatte Franz seine Bereitschaft signalisiert, das zerrüttete Erbe des gescheiterten Frontmanns Udo Pastörs antreten zu wollen, wenige Tage vor dem Ende der Frist zur Einreichung der Kandidaten zog Marx nach, den der Landesvorstand nominiert hatte. Beobachter räumen beiden Kadern aufgrund der inneren Struktur der NPD geringe Chancen ein. Franz eckt als Vertreter des gemäßigteren Flügels, der nach wie vor an der „seriösen Radikalität“ des ehemaligen Parteichefs Holger Apfel festhält, bei der radikalen Strömung an. Marx hingegen gilt vielen in der NPD als „persona non grata“, nicht zuletzt wegen seiner angeblichen Verbindungen zum Verfassungsschutz. Entsprechende Gerüchte machen unter „Kameraden“ immer wieder die Runde.

via endstation rechts: Zerstrittene Saar-NPD

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