Category Archives: Gewalt

Schwedischer Rechtsradikaler „Lasermann“ – Schwedische Spur im NSU-Prozess

Die Morde des schwedischen rechtsradikalen Mörders „Lasermann“ weisen viele Parallelen zu den Morden des NSU auf. War der Schwede womöglich ein Vorbild für Mundlos und Böhnhardt? Zweiundzwanzig Jahre nach dem mysteriösen Mord an einer 68-jährigen Frau in Frankfurt am Main hat die Staatsanwaltschaft den Fall wieder aufgenommen. In den kommenden Tagen werden Ermittler einen in Österaker nördlich von Stockholm in Haft sitzenden tatverdächtigen Schweden vernehmen. Die neuerliche Untersuchung des bislang ungeklärten Mordfalls steht im Zusammenhang mit den Ermittlungen der Bundesanwaltschaft zur rechtsterroristischen Organisation „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU). Bei dem Verdächtigen handelt es sich um den 61-jährigen John Ausonius. Er hatte zwischen August 1991 und Januar 1992 in Stockholm und Uppsala aus Fremdenhass auf zehn Migranten geschossen. Mehrere von ihnen wurden lebensgefährlich verletzt. Einen 34-jährigen Iraner, der in Schweden lebte, ermordete er mit einem Kopfschuss. Weil Ausonius auf einige seiner Opfer aus sicherer Deckung heraus mit einem Gewehr gefeuert hatte, das über eine Laser-Zieleinrichtung verfügte, nannte ihn die schwedische Presse den „Lasermann“. Parallelen zum NSU Das Bundeskriminalamt stieß 2012 im Zuge der NSU-Ermittlungen auf den Lasermann-Fall und machte Parallelen zwischen dem schwedischen Killer und dem NSU aus: Wie das Terrortrio hatte auch Ausonius im Untergrund gelebt und seine ausländischen Opfer willkürlich ausgewählt. Wie Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt hatte er Banken überfallen und als Fluchtfahrzeug wiederholt ein Fahrrad benutzt. Für die Taten hatte er stets Autos angemietet, auf einige seiner Opfer feuerte er mit einem Revolver mit Schalldämpfer. Der Lasermann aus Schweden könnte daher eine „mögliche Blaupause“ für das Handeln des NSU geliefert haben, mutmaßte das BKA in einer Analyse von 2012. Zumal Ausonius in einem „Field Manual“ der rechtsextremen Organisation Blood&Honour, aus deren Kreisen viele NSU-Unterstützer stammen, als Vorbild für den rechtsterroristischen „führerlosen Widerstand“ in Ländern wie Deutschland ausdrücklich erwähnt wurde. In den Fokus deutscher Ermittler war Ausonius bereits ein Jahr nach seiner Festnahme im Juni 1992 in Stockholm geraten. Es ging damals um den Mord an der Garderobenfrau Blanka Zmigrod im Frankfurter Westend. Sie war in der Nacht auf den 23. Februar 1992 auf ihrem Heimweg von der Arbeit mit einem Kopfschuss getötet worden. Der Täter hatte dem Opfer die Handtasche gestohlen und war mit einem Fahrrad geflohen.

via berliner zeitung: Schwedischer Rechtsradikaler „Lasermann“ – Schwedische Spur im NSU-Prozess

Dossier / Beiträge zu Rechts-Anwältin (RA) Nicole Schneiders: http://goo.gl/cbPp0


Dossier Rechtsterrorismus / articles about right-wing terrorism:
Nationalsozialistischer Untergrund – Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos, Beate Zschäpe. Polizistinnenmord, Rohrbombe, Thüringer Heimatschutz (THS)
Dossier: Kategorie NSUhttp://bit.ly/ths-nsu

Hooligans wollten in Essen gegen Salafisten demonstrieren

Überraschender Massenauflauf im Essener Stadtzentrum: Rund 80 Fußball-Hooligans haben sich am Sonntagnachmittag versammelt. Nach Polizeiangaben handelte es sich um gewaltbereite Problemfans. Die Polizei war mit starkem Aufgebot vor Ort und sprach Platzverweise aus. Eine große Zahl von Fußballfans hat sich am Sonntagnachmittag im Essener Stadtzentrum versammelt. Die Polizei sprach von rund 80 Personen aus der regionalen und überregionalen “Problemszene”. Das heißt: gewaltbereit. Die Teilnehmer gehören zu einer Gruppe, die sich “Hooligans gegen Salafisten” nennt.

via derwesten: Hooligans wollten in Essen gegen Salafisten demonstrieren

siehe auch: Polizei stoppt Hooligan-Demo gegen Salafisten in Essen. Eine Gruppe Hooligans aus ganz NRW wird auf einem Parkplatz in der Nähe des Essener Hauptbahnhofs eingekesselt. Großeinsatz für die Essener Polizei am Sonntagnachmittag: Eine große Gruppe von Hooligans aus dem ganzen Land hatte sich am Essener Hauptbahnhof getroffen, um gegen Salafisten zu demonstrieren. Die Polizei drängte die Gruppe in eine Seitenstraße und löste die Versammlung auf. Wenn ihre Klubs in den Arenen der Bundesliga aufeinandertreffen, sind sie erbitterte Feinde. Doch wenn es gegen Salafisten geht, stehen sie Seite an Seite. „Hooligans gegen Salafisten“ nennt sich eine aggressive Gruppierung, die am Sonntagabend einen spektakulären Großeinsatz der Polizei in der Essener Innenstadt auslöste. Zeugen berichteten, dass drei Dutzend dieser Hooligans vom Limbecker Platz aus durch die Innenstadt zogen. „Wir haben uns über Facebook und andere Kanäle verabredet“, sagte Sarah Genschur, die aus Warendorf nach Essen gekommen war.

Californian Charged With Hate Crime, Illegal Machine Guns

Charges of committing a religious hate crime and manufacturing machine guns have been filed against an oil field worker in the small central California community of Taft. Jack Alfred Dennis, 34, of Taft, posted a $42,500 bond and was released over the weekend after being arrested Sept. 12 by police who went to his place of employment, then served a search warrant at his home. Dennis has been charged with two counts of possessing machine guns, two counts of manufacturing machine guns and a fifth count of committing a religious hate crime, Taft Police Lt. Peter Aranda told Hatewatch this week. Police identified Dennis as a potential suspect after various community fund-raising signs produced by Westside Believers Fellowship, a church based in Taft, were defaced with anti-religious graffiti, Aranda said.” (…) Aranda said police seized two AK-47 assault rifles, illegally modified to fire fully automatic, a bolt-action rifle and multiple “parts and pieces” for various firearms, along with more than 300 rounds of high-powered ammunition.

via splcenter: Californian Charged With Hate Crime, Illegal Machine Guns

Foltervorwürfe gegen Kiew

Ukraine: Leichen Mißhandelter an Standort von Freiwilligenbataillon entdeckt. Waffenruhe vereinbart – und mißachtet. Die Aufständischen im Donbass haben schwere Foltervorwürfe an die Adresse der ukrainischen Freiwilligenbataillone gerichtet. Auf einem ehemaligen Golfplatz bei Lugansk, der in den letzten Monaten als Standort des Bataillons »Aidar« genutzt wurde, seien mehrere Leichen mit Mißhandlungs- und Hinrichtungsspuren entdeckt worden. Ein ins Netz gestelltes Video zeigt Tote, die aus einem kleinen See auf dem Gelände des Golfplatzes geborgen worden seien. Den Leichen, darunter die einer Frau, fehlten Zehen und Finger. Sie waren mit Steinen an den gefesselten Füßen in dem Gewässer versenkt worden. Ob sie zu diesem Zeitpunkt noch lebten, ist unklar. Gegen das Bataillon »Aidar« hatte auch Amnesty International vor einigen Tagen Foltervorwürfe erhoben. Die nördlich von Lugansk eingesetzte Truppe ist auch unter Anwohnern für Plünderungen und Mißhandlungen mutmaßlicher »Separatisten« berüchtigt. Sie hatte die Position im Zuge der erfolgreichen Gegenoffensive der Aufständischen Anfang September räumen müssen. Foltervorwürfe gegen den »Rechten Sektor« erhob unabhängig davon der mehrfache Europameister im Karate und Medaillengewinner für die Ukraine, Pjotr Giljow. Wie der im Zuge eines Gefangenenaustausches freigekommene Giljow dieser Tage russischen Zeitungen berichtete, sei er Ende Juni an einem Kontrollpunkt von Angehörigen dieser faschistischen Miliz aus einem Autobus heraus festgenommen und tagelang verprügelt, getreten und mit Stuhlbeinen und anderen Gegenständen traktiert worden. Angesichts seiner Prominenz habe der Sicherheitsdienst der Ukraine vom »Rechten Sektor« verlangt, ihn herauszugeben. Die Ermittlungsrichterin habe es angesichts seines körperlichen Zustands abgelehnt, ein Verfahren gegen ihn zu eröffnen. Giljow sagte, er habe die Torturen nur überlebt, weil er als professioneller Karatekämpfer gewohnt sei, Schmerz auszuhalten.

via jw: Foltervorwürfe gegen Kiew

BMW-Fahrer mit vorgehaltener Waffe gestoppt

Das Ende einer Verfolgungsjagd entlang des Terrassenufers am Donnerstagmorgen klingt wie eine vorweggenommene Szene aus dem neuen Dresden-Tatort. Die möglichen Zusammenhänge mit der „Reichsdeutschen“-Szene sind allerdings alarmierend. Spektakuläre Festnahme eines Autofahrers (51) am Terrassenufer: Mit vorgehaltener Pistole forderte eine Zivilpolizistin einen BMW-Fahrer auf, das Lenkrad endlich loszulassen. Unmittelbar zuvor hatte der Mann gegen 9 Uhr einen Kripo-Beamten mehr als einen Kilometer mitgeschleift. (…) Der 37-jährige Beamte des Operativen Abwehrzentrums (OAZ) erlitt zahlreiche Schürfwunden und Prellungen und musste in eine Klinik gebracht werden. Der 51-Jährige wurde in Polizeigewahrsam genommen. Angeblich prüft die Staatsanwaltschaft, ob sie einen Haftbefehl beantragt. Möglicher Zusammenhang mit sogenannten „Reichsdeutschen“ OAZ-Sprecherin Kathleen Doetsch sagte, die Beamten kontrollierten den 51-jährigen im Zusammenhang eines Ermittlungsverfahrens gegen sogenannte Reichsbürger. Wo genau die Kontrolle stattfand, konnte sie am Nachmittag noch nicht sagen. Nach SZ-Informationen könnte die verhängnisvolle Fahrt im Bereich des Justizzentrums am Sachsenplatz begonnen haben. Dort fand am Vormittag eine Zwangsversteigerung statt, an der auch zahlreiche „Reichsdeutsche“ teilnahmen. Mindestens einer soll dort die Sitzung massiv gestört haben, sodass er das Gerichtsgebäude habe verlassen müssen, berichteten Justizbedienstete vor Ort.

via sz-online: BMW-Fahrer mit vorgehaltener Waffe gestoppt

siehe auch: Reichsbürger muss nicht in U-Haft. Nach der spektakulären Flucht vom Gericht zum „Italienischen Dörfchen“ ermittelt die Polizei gegen den Freitaler BMW-Fahrer. Uwe W. aus Freital hat Glück gehabt, dass der Kripo-Beamte nur leicht verletzt wurde. Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Dresden sagte, aufgrund der geringen Verletzungsfolgen habe die Behörde keinen Haftbefehl gegen den 51-Jährigen beantragt. Gegen W. werde jedoch nun wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, Körperverletzung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

Und so sieht das in der pathologischen Reichsbürgerdarstellung aus: “Raubüberfall der Firma Polizei auf den Staatlichen Selbstverwalter Uwe Wetzig beim Landgericht Dresden- Bild war dabei welch organisierter Zufall” (LoL)

Pathologische Realitätsverzerrung von Reichsbürger-Seite (O-Screen braune Seite)

Pathologische Realitätsverzerrung von Reichsbürger-Seite (O-Screen braune Seite)

Antisemitismus: UEFA ermittelt gegen Partizan

Beim Europa-League-Spiel gegen Tottenham sorgten serbische Fans für einen antisemitischen Eklat. Anhänger des serbischen Fußball-Erstligisten Partizan Belgrad haben in der Europa League für einen Eklat gesorgt. Beim 0:0 gegen den englischen Premier-League-Klub Tottenham Hotspur rollten die Fans der Gastgeber ein Banner mit der Aufschrift “Only Jews And Pussies” aus. Die Europäische Fußball-Union (UEFA) gab am Freitag die Einleitung eines Disziplinarverfahrens gegen den Balkan-Klub bekannt. “Es ist eine Schande”, kommentierte Spurs Trainer Pochettino in britischen Medien nach dem Abpfiff das antisemitische Transparent: “Das war ein massives Problem für uns und inakzeptabel”, sagte der Coach nicht zuletzt mit Blick auf Tottenhams bekannt enge Bindungen zur jüdischen Gemeinde.

via standard: Antisemitismus: UEFA ermittelt gegen Partizan

Rechtsextreme Hetze in Halle – Die Silberhöhe brodelt

In Halle-Silberhöhe brodelt es. Seit rund drei Monaten leben Roma-Familien in der Plattenbausiedlung. Rechtsextreme hetzen gegen die Zuwanderer, doch Anwohner formieren sich gegen die Nazis. Auf den ersten Blick unterscheidet sich Halle-Silberhöhe kaum von anderen Plattenbausiedlungen, die nach 1990 in ostdeutschen Städten saniert wurden. Doch hinter den hellen Fassaden brodelt es. Seit etwa einem Vierteljahr leben in einer Straße des Stadtteils 40 Roma-Familien, Wand an Wand in einem langen Wohnblock, mit Nachbarn, die teils seit Jahrzehnten in dem Viertel leben. Verständigen können sie sich kaum, Sprache und Kultur der jeweils anderen sind zu fremd, wie einige Menschen vor Ort berichten. Rechtsextreme missbrauchen die Lage nun für ihre Zwecke. “Im Internet kursiert, dass sich eine Bürgerwehr in Halle-Silberhöhe gründen will”, sagt Christof Starke, Sprecher des Bündnisses gegen Rechts. Dagegen und gegen sämtliche anderen Vorurteile gegen Menschen aus anderen Ländern und Kulturen gelte es ein deutliches Zeichen zu setzen. Dem Bündnis gehören rund 30 Organisationen und 60 Einzelpersonen an.  Auf der Straße ist in Halle-Silberhöhe von einer Bürgerwehr nichts zu sehen. Die Polizei bestätigt aber, dass es einen entsprechenden Aufruf zur Gründung via Internet in Facebook-Foren und auch rechte Parolen gibt. “Wir beobachten das alles sehr, sehr genau”, sagt eine Sprecherin. Die Polizei lehne eine Bürgerwehr und damit Selbstjustiz klar ab. Die Polizei ist nun häufiger in Halle-Silberhöhe unterwegs, zudem ermittelt sie wegen Volksverhetzung und Beleidigung in mehreren Fällen. Angriff auf 26-jährigen Rumänen Zuletzt hatte ein Angriff auf eine 26-Jährigen aus Rumänien und ihren erst zwei Jahre alten Sohn für Empörung auch bei den Nachbarn gesorgt. Kinder sollen die Mutter und ihren Sohn am hellichten Tage angespuckt haben.

via n24: Rechtsextreme Hetze in Halle – Die Silberhöhe brodelt

siehe auch: Bürgerwehr: Roma-Jagd in der Silberhöhe? Im Halleschen Stadtteil Silberhöhe hat offenbar eine Jagd auf Roma stattgefunden. Das geht aus Äußerungen in der Facebook-Gruppe der Bürgerwehr Silberhöhe hervor. “Die Romas können Rennen aber wie”, schreibt der Administrator. Nachdem ein User einwirft, “ich kann die roma echt nicht mehr sehen. Überall wo man hinguckt”, antwortet der Admin: “Deswegen jagen wir sie durch die straßen” und ergänzt, “Überall wo wir sie sehen”. (Zitate inklusive Fehler sind im Original der Gruppe entnommen.)

Far right hijacks image of Afghan heroine for anti-burqa campaign

Policewoman Malalai Kakar was killed by the Taliban, but now her picture is being used on social media to represent a ‘terrorist’. A pioneering Afghan policewoman who fought for women’s rights and was gunned down by the Taliban for her work has been used as a symbol of Islamic extremism by far-right UK group Britain First and an Australian senator campaigning for a ban on burqas. Both have shared on Facebook a decade-old portrait of Lieutenant-Colonel Malalai Kakar wearing a powder blue burqa and brandishing a pistol, now overlaid with warnings in red. “Terror attack level: Severe. An attack is highly likely,” one message reads. Below her arm is another slogan: “For security reasons it’s now time to ban the burqa.” The picture was taken in early 2005 as Kakar prepared to head out on a mission to free a kidnapped teenager, throwing a burqa over her Afghan national police uniform at the last minute. They brought the girl home safe a few hours later. “This is not what I wanted for this photograph,” said photographer Lana Slezic, who was captivated by Kakar’s strength and compassion. “To see an image of her and all she still represents used this way is such an insult to her and her family and all the women in Afghanistan. I don’t even have the words to describe it.”

via guardian: Far right hijacks image of Afghan heroine for anti-burqa campaign

Schlappe für Staatsanwaltschaft bei Antifa-Ermittlungen

Sächsische Strafverfolgungsbehörden müssen eine schwere Schlappe hinnehmen. Die mehrjährigen Ermittlungen gegen eine obskure “Antifa-Sportgruppe” verliefen still und heimlich im Sande: Offenbar hat es die Gruppe, die angeblich Jagd auf Neonazis machte, nie gegeben (SPIEGEL 31/2011; 47/2012). Die Dresdner Staatsanwaltschaft hatte im Zuge der Ermittlungen mehr als 900.000 Datensätze von Handys erfasst sowie persönliche Daten von mehr als 55.000 Demonstranten, Anwohnern und Anrufern ausgewertet. Alle Verfahren gegen zwischenzeitlich 25 Beschuldigten wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung wurden jetzt ohne Auflagen eingestellt.

via spon: Schlappe für Staatsanwaltschaft bei Antifa-Ermittlungen

Neonazis im Wuppertaler Flohmarkt-Prozess zu Haftstrafen verurteilt

Das Wuppertaler Landgericht hat am Freitag (19.9.14) vier Neonazis wegen gemeinschaftlicher gefährlicher Körperverletzung zu Haftstrafen von jeweils zwei Jahren und sechs Monaten verurteilt. Vor dem Gericht mussten sich die Rechtsextremisten Matthias D., Rene H., Michele D. und Mike D. verantworten. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der brutale Überfall durch die Angeklagten auf Besucher des Flohmarktes in der Nacht vom 24. auf den 25. September 2011 in Wuppertal-Vohwinkel keine spontane Tat war, sondern auf einem vorgefassten Plan beruht habe. In seiner Urteilsbegründung sprach der vorsitzende Richter von regelrechten Jagdszenen in der Tatnacht. Demnach habe ein Faustschlag von Michele D. am Anfang des Tatplans gestanden, dem dann nahtlos ein koordinierter Überfall gefolgt sei. Aus heiterem Himmel habe eine Gruppe vermummter und teils bewaffneter Mitglieder der extremen Rechten vermeintliche politische Gegner angegriffen und zum Teil schwer verletzt. Als dringend Tatverdächtige waren 15 Neonazis noch vor Ort in Gewahrsam genommen worden, nur vier wurden angeklagt.

via njuuz: Neonazis im Wuppertaler Flohmarkt-Prozess zu Haftstrafen verurteilt

Jugendstrafe für Neonazi-Schläger

Matthias D., Kreisvorsitzender der Neonazi-Partei „Die Rechte“ in Wuppertal, ist am Freitag vom örtlichen Landgericht zu einer Jugendstrafe von zweieinhalb Jahren verurteilt worden. Der inzwischen 23-Jährige war nach Überzeugung des Gerichts im September 2011 führend an einem brutalen Überfall einer Gruppe von Neonazis auf Personen beteiligt, die sie dem linken Lager zurechneten. (bnr.de berichtete) In erster Instanz war ebenfalls eine 30-monatige Strafe gegen ihn verhängt worden, allerdings nach Erwachsenenstrafrecht. D. habe einer Frau mit einem Holzknüppel zwei Mal auf den Kopf geschlagen, befand das Jugendschöffengericht seinerzeit nach der Beweisaufnahme.

via bnr: Jugendstrafe für Neonazi-Schläger

Anführer der Rockergruppierung „Schwarze Schar“ angeklagt

Die Staatsanwaltschaft Schwerin hat den 36-jährigen ehemaligen Anführer der „Schwarzen Schar“ sowie zwei weitere ehemalige Rocker im Alter von 27 Jahren aus Wismar zur Strafkammer des Landgerichtes Schwerin wegen des bandenmäßigen Anbaus von Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge in 2 Fällen sowie des Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge in weiteren 6 Fällen, davon in 3 Fällen als Bande, angeklagt. Einem weiteren 27-jährigen Angeschuldigten aus Wismar wird vorgeworfen, ebenfalls Mitglied der Bande gewesen zu sein und einem 28-jährigen Wismaraner, sich an dem Betäubungsmittelhandel beteiligt zu haben. Dem 36-jährigen Angeschuldigten aus Gägelow wird zur Last gelegt, gemeinsam mit einem ehemaligen Gruppenmitglied ein Haus im Umland von Wismar erworben zu haben, um dort mit einem weiteren ehemaligen Rocker eine professionelle Cannabisaufzuchtanlage zu betreiben. Zwischen Herbst 2013 und Februar 2014 sollen dort insgesamt ca. 24 Kilogramm Marihuana erzeugt worden sein, das für insgesamt 120.000,00 Euro veräußert wurde. In wechselnder Beteiligung sollen die Angeschuldigten bei einem Dealer im Umfeld von Bremen im Februar und März 2014 Betäubungsmittel erworben haben, um diese im Bereich Wismar gewinnbringend zu veräußern. Es handelt sich hierbei um insgesamt 18 Kilogramm Marihuana und Kokain in nicht bestimmbarer Menge.

via snaktuell: Anführer der Rockergruppierung „Schwarze Schar“ angeklagt

siehe auch: Anklage gegen Ex-Anführer der Gruppe „Schwarze Schar“ Wismar. Wegen professioneller Cannabiszucht und Rauschgifthandels in größerem Stil ist Anklage gegen fünf Männer aus Wismar und Umgebung erhoben worden. Unter den Beschuldigten sind der frühere Anführer der inzwischen verbotenen Rockergruppe „Schwarze Schar“ Wismar sowie zwei weitere ehemalige Rocker, wie die Staatsanwaltschaft Schwerin am Montag mitteilte. (…) Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister Lorenz Caffier (CDU) hatte den „Schwarze Schar MC Wismar“ und dessen Teilorganisation „Schwarze Jäger MC Wismar“ im Januar 2014 verboten. Den beiden Vereinigungen wurde vorgeworfen, in diverse Fälle von Gewaltkriminalität verwickelt gewesen zu sein.

Australian Football League ends sponsorship from anti-gay Brunei

Nearly 40,000 people signed a petition calling for the deal with the country’s national airline to be dropped. The Australian Football League (AFL) has ended sponsorship from Royal Brunei Airlines (RBA) due to the country’s stone the gays law. AFL Europe, the sport’s governing body on the continent, touted the 12-month deal with the state-owned airline as its ‘biggest ever sponsorship’ when it was announced in July. (…) The legaue previously said it was unaware that the Southeast Asian country had passed a law in April that, when it comes into effect in 2015, will punish gay sex with death by stoning. AFL said in a statement, ‘These laws are counter to everything the AFL stands for in regards to inclusion and diversity. ‘We have decided that the sponsorship deal will be terminated possibly within days, at most within a few weeks.’ Members of LGBTI rights group All Out bombarbed AFL’s Twitter account with 1,300 tweets and more than 34,000 signed a petition calling for the deal to be dropped.

via gaystarnews: Australian Football League ends sponsorship from anti-gay Brunei

t.A.T.u. Singer Would ‘Condemn A Gay Son’ Because ‘No Man Has A Right To Be A Fag’

t.A.T.u’s fake lesbian singer and apparent anti-gay mouthpiece for Russian President Vladimir Putin, Julia Volkova, made several bizarre anti-gay comments during a recent appearance on a Russian television show. When asked if she would condemn her son if he was gay, Julia responds by saying,” Yes, I would condemn him, because I believe that a real man must be a real man… I just want my son to be a real man, not a fag.” Julia added that she would be completely fine with a lesbian daughter, but would not “accept a gay son.” (…) Julia: I think for men it’s a bad freedom. In our time, there is a very large number of frivolous girls (and a man can be with a large number of these girls). This is freedom for men. And a man has no right to be a fag. Two girls together – not the same thing as the two men together. It seems to me that lesbians look aesthetically much nicer than two men holding her hand or kissing. But! I want to say that I’m not against gays, I just want my son to be a real man, not a fag. I have many gay friends. I believe that being gay is all still better than murderers, thieves or drug addicts. If you choose out of all this, being gay is better than the rest.

via thedailygrind: t.A.T.u. Singer Would ‘Condemn A Gay Son’ Because ‘No Man Has A Right To Be A Fag’

siehe auch: t.A.T.u singer slams ex-bandmate: ‘God loves gay people’. Lena Katina has reacted to Yulia Korkova’s homophobic comments, her bandmate said she would not ‘love a gay son as he would not be a real man’. Angry people all over the world have been deleting t.A.T.u songs off their library and throwing out their CDs because of all the things one of the members said. Yulia Volkova, who made her career out of being a fake lesbian, said she would not love a gay son. (…) And now, her former bandmate Lena Katina has said gay people should be free to ‘love who they love’. Writing on her Facebook page, she said: ‘Hey, all! I am seeing some comments lately regarding my position about LGBT and my religion. ‘I can say one thing: God is teaching us to live in love, to be tolerant and not to judge other people! And I do so! ‘Love is love and it is a wonderful feeling! I think everybody should be free to love who they love and be with who they want to spend their life with! Xoxo.'; t.A.T.u. Singer Would ‘Condemn’ A Gay Son, Wouldn’t Mind If Her Daughter Was A Lesbian. When asked during a recent TV appearance if she would “condemn” her son if he was gay, Yulia Volkova, former member of the Russian girl band t.A.T.u, shocked fans by saying that “yes,” she absolutely would. “A man must be a man,” she told the host of the Ukrainian TV show “Lie Detector,” as the audience cheered. Volkova added that God created man for the sake of “procreation.” The singer also appears to have said that a man has “no right to be a faggot.” The slur was beeped out of video. However, Volkova — who became famous for openly kissing her bandmate Lena Katina on stage — said that she’d be OK with it if her daughter was a lesbian.

Facebook-Gerüchte um Kindesentführung – Duisburger Polizei gibt Entwarnung

Facebook-Gerüchte um Kindesentführung – Duisburger Polizei gibt Entwarnung. Auf Facebook kursierte seit Donnerstagmittag das Gerücht, zwei Frauen hätten versucht, ein Kind zu entführen. In einigen Duisburger Facebook-Gruppen machte seit Donnerstagmittag eine Schauergeschichte die Runde. Zwei Frauen sollen in Neumühl versucht haben, Eltern ihr Kind aus dem Wagen zu rauben. Wie aus einem Diebstahlversuch eine angebliche Kindesentführung wurde. Sie schüren Angst, Hass, Vorurteile — und geistern jahrelang durchs Internet: Falschmeldungen wie die erfundene Geschichte über in Deutschland entführte Kinder, die der Organmafia zum Opfer fallen. Auch in den unterschiedlichen Duisburger Facebook-Gruppen sind diese oder andere Schauergeschichten schon aufgetaucht. Derzeit macht ein neuer Vorfall in Neumühl die Runde, der anscheinend etliche Eltern verunsichert, die sich auch an die Polizei gewendet haben. (…) Auch Aktivisten aus dem rechten Milieu scheinen diese Ängste nun weiter schüren zu wollen, um etwa in der Diskussion um das Landes-Asyl im ehemaligen Barbara-Hospital negativ Stimmung zu machen. Darauf machen die Initiatoren der Facebook-Seite Duisburg gegen Rechts aufmerksam. So kursieren bei Facebook mittlerweile auch Fotos von zwei Zuwanderinnen, die angeblich in den Vorfall verwickelt sein sollen. Unter anderem wegen Volksverhetzung hat Duisburg gegen Rechts bereits Strafanzeige erstattet.

via derwesten: Facebook-Gerüchte um Kindesentführung – Duisburger Polizei gibt Entwarnung

Follow

Get every new post delivered to your Inbox.

Join 792 other followers