Category Archives: Gewalt

Rechtsextreme Hooligans – NPD-Funktionäre mischen mit #hogesa #nohogesa

Die NPD will den rechtsextremen Aufstand der Hooligans professionalisieren. Aus dem bürgerlichen Lager wird sie aber nur wenige zum Mitmarschieren mobilisieren können.  Seit Jahren bemüht sich die zutiefst islamfeindliche Pro NRW um bürgerliche Wähler, die Moscheen und Kopftücher aus Deutschland verbannen, dabei aber nichts mit rechten Schlägern gemein haben wollen. Doch nun fungierte der stellvertretende Pro-NRW-Vorsitzende Dominik Roeseler als Anmelder der Hooligan-Demonstration, die der Welt die gewalttätigste Seite zeigte, die der Fußball im Weltmeisterland zu bieten hat: das rechtsextreme, rassistische und islamfeindliche Gesicht von einem riesigen Mob, der aus heiseren Kehlen “Ausländer raus” brüllt, nachdem er das mehrheitsfähige Ziel bloß vorgeschoben hatte, gegen Salafisten zu protestieren. Roeseler hat seiner Partei damit einen weiteren schweren Imageschaden verpasst. Das offizielle Motto der rechtsextremen Machtdemonstration vom Sonntag in Köln war dabei völlig einerlei. Die rund 4.000 gewaltgeilen Typen hätten auch zu einer Demonstration gegen das Rauchverbot in der Kölner U-Bahn zusammenkommen können; es hätte genau dasselbe Bild vom hässlichen Deutschen abgegeben, der einzig zum Dom gepilgert war, um dort seine Gewaltphantasien und den Hass auf all das auszuleben, was ihm fremd ist. Und das in einer eindeutig homogenen Masse von Rechtsextremisten, die auch Hooligans sind. Oder andersherum. In Köln wurde keine gewaltaffine Fußballszene rechtsextrem unterwandert, sie war schon längst rechtsextrem gewesen. Und zwar seit inzwischen 30 Jahren, seit derer sich Neonazis auch in Fanclubs wie der Dortmunder Borussenfront, der Berliner Wannseefront, in Hooligan-Gruppen wie der Rotfront aus Kaiserslautern oder den Berserkern aus Pforzheim zusammenschließen, ohne dabei jemals anschlussfähig gewesen zu sein. (…) Pro-NRW-Stadtrat Roeseler wurde von seinem Vorsitzenden, dem Leverkusener Rechtsanwalt Markus Beisicht, zurückgepfiffen und durfte in Köln ausschließlich als Privatmann agieren – denn längst schart sich virtuell das Heer der Islamhasser um die HoGeSa. Die darbende NPD, die sich seit drei Jahren im freien Fall befindet, geht schon deutlicher in die Offensive und will bei einem neuen rechtsextremen Trend dabei sein. (…) Die Stimmung gefiel ihm [Wieschke], “ich bin ja aus politischen Gründen hier”, sagte er im Gespräch, “natürlich sind das alles Rechte, und natürlich haben die Bock auf Gewalt.” Mit ihm waren auch noch andere NPD-Funktionäre, aus anderen Teilen Deutschlands, unterwegs. Sie gehören zu den treibenden Kräften, gerade jetzt, wo es darum geht, das HoGeSa-Ding, den Aufstand der Unanständigen, zu professionalisieren, und nach Berlin, nach Hamburg zu bringen.  Da ist es ganz logisch, dass der Brandenburger NPD-Funktionär Ronny Zasowsk, der selbst eine gewisse Nähe zu rechtsextremen Hooligans aus Cottbus hat (Inferno), mal gleich eine Erklärung für seine Partei herausgibt: “Vielleicht wird man sich in vielen Jahren an den 26. Oktober 2014 erinnern”, heißt es da, und weiter: “Jetzt muss politisch nachgesetzt werden! Die NPD solidarisiert sich mit allen Initiativen, die den Protest gegen die Folgen der Überfremdung lautstark artikulieren.” Es geht um “Ausländer raus”, um “Taten statt Worte”, um das Ziel, das auch der NSU mit einer Konsequenz verfolgt hat wie niemand zuvor.

via zeit: Rechtsextreme Hooligans – NPD-Funktionäre mischen mit

K: “Villain051″ und “Wut aus Liebe” auf HoGeSa-Kundgebung #hogesa #nohogesa

Während sich am Sonntag (extrem) rechte Hooligans und Neonazis im Kölner Kunibertsviertel Auseinandersetzungen mit der Polizei lieferten (nrwrex berichtete), bereiteten sich auf dem Breslauer Platz zwei MusikerInnen aus der Neonazi-Szene auf ihren Auftritt vor. Der Berliner Neonazi-Rapper „Villain051“ und die Sängerin der ostdeutschen RechtsRock-Band „Wut aus Liebe“ traten im offiziellen Programm der Kundgebung von „Hooligans gegen Salafisten“ (HoGeSa) auf. Sie spielten auf derselben Bühne, auf der zum Auftakt bereits die RechtsRocker von „Kategorie C“ standen. Beide MusikerInnen sind tief in der Neonazi-Szene verwurzelt, ihr Auftritt ist ein weiterer Beleg für die extrem rechte Ausrichtung der Veranstaltung. Eine ähnlich große Aufmerksamkeit wie KC wurde ihnen aber aufgrund der immer wieder aufflammenden Auseinandersetzungen nicht zuteil. Patrick Killat alias „Villain051“ wurde vor allem durch ein im Januar 2014 veröffentlichtes Video zum Song „Für unsere Kinder“ bekannt, das vor der Eingangstür des Flüchtlingsheims in Berlin-Hellersdorf aufgenommen wurde. (…) Auf dem Video sind nach Angaben von „Berlin Rechtsaußen“ im Hintergrund Neonazis der „Freien Kräfte der Barnimer Freundschaft“ (Brandenburg) zu sehen. Am Sonntag wurde „Villain051“ von der Sängerin der Band „Wut aus Liebe“ an der Gitarre begleitet. Deren gleichnamige beim NSHC-Label „OPOS Records“ veröffentliche Debüt-CD wurde in der Szene wohlwollend besprochen. Der „Germania-Versand“ schreibt über die Band: „Dahinter steckt Karin, welche vor einigen Jahren schon mal auf einem ‘Balladen des nationalen Widerstandes’ Sampler vertreten war. Mit Baron, von der Lunikoff Verschwörung, an der Gitarre und dem Schlagzeuger von Überzeugungstäter, hat sie sich zwei erstklassige Musiker mit ins Boot geholt.“ In einem auf „Youtube” veröffentlichen Videoclip der Band sieht man die Sängerin in Kreisen einer Neonazi-Kameradschaft beim Verteilen von Propagandamaterial, auf einer Demonstration und beim Übermalen antifaschistischer Parolen. Das ganze wirkt wie ein Werbevideo mit der Aufforderung an die neonazistische Szene und ihr Umfeld, aktiv zu werden. „Ob Worte oder Hiebe – wir haben stets gute Argumente“, heißt es in dem Song.

via nrw rechtsaußen: K: “Villain051″ und “Wut aus Liebe” auf HoGeSa-Kundgebung

Sauerländer soll Hooligan-Demo in Berlin angemeldet haben #hogesa #nohogesa

Sauerländer soll Hooligan-Demo in Berlin angemeldet haben. Die Polizei befürchtet, dass sich die Bilder von der Hooligan-Randale am letzten Sonntag wiederholen: Für den 15. November ist in Berlin eine Demonstration “Gegen Salafisten, Islamisierung und Flüchtlingspolitik” angemeldet. Der Anmelder soll zum Hooligan-Umfeld gehören – und aus NRW kommen. Für eine am 15. November in Berlin geplante Hooligan-Demonstration hat der Veranstalter offiziell rund 10.000 Teilnehmer angemeldet. Die Berliner Polizei teilte dem Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) auf Anfrage auch mit, dass die Anmelder zunächst nur 1.000 Teilnehmer angegeben hatten. Die Demonstration unter dem Titel “Gegen Salafisten, Islamisierung und Flüchtlingspolitik” soll von 15 bis 21 Uhr am Pariser Platz direkt am Brandenburger Tor stattfinden. Polizei sagt nichts über den Anmelder Bei dem Anmelder handelt es sich nach RBB-Recherchen um einen Mann aus Menden im Sauerland. Er stamme aus dem Umfeld des virtuellen Hooligan-Netzwerkes “Hogesa”. Die Polizei äußerte sich auf Anfrage aber nicht zu der Person des Anmelders. Laut einem Bericht der “Welt” arbeitet der Anmelder in der Sicherheitsbranche und hat „ganz klare“ Verbindungen in die Hooligan-Szene.

via derwesten: Sauerländer soll Hooligan-Demo in Berlin angemeldet haben

ANTISEMITISM? NOT ON MY INTERNET!

The Movement is organising a European Action Day against Fascism and Antisemtism on the 9th November 2014. In November we invite you to report antisemitic hate speech to the Hate Speech Watch. Report any online content (on social meda, websites, news sites, comments etc) that expresses hate speech against jewish people just for their identity, content that spreads fascistic ideas, or content that denies holocaust itself. The Movement is inviting you to express zero tolerance towards antisemitic hate speech and recommends that you speak up against antisemtism immediatelly when and where you read it. Ignorance can be interpreted as silent agreement, so it is very important that we counterargue in the moment it appears so other readers will see that it is not acceptable. If you fight ignorance you actually shiled out the spread of hatred. The Movement will organise different online actions around a selected number of hate speech reports. (…) Over the past years, anti-Semitism and anti-Semitic attacks have been on the rise in the majority of European countries. Calls to ban religious slaughter and ritual circumcision (e.g. Poland, Denmark) threaten the religious practice of both Muslims and Jews, attempts to “whitewash” history and distort the facts of the Holocaust by nationalist groups (e.g. Hungary’s Fidesz party and their “German Occupation Memorial”) are on the rise and there have been deadly terror attacks on Jews in Toulouse (2012) and Brussels (2014). In the United Kingdom during the summer of 2014, the reported anti-Semitic attacks rose by 400%, compared to last year’s data. In France nearly twice as many  anti-Semitic actions or threats were registered up to the end of July, against the same period of last year. Why 9 November?  “Kristallnacht”- The Night of Broken Glass9 November commemorates the “Kristallnacht” aka “The Night of Broken Glass” or the “Novemberpogrome”, which is also considered as symbol of the beginning of the Holocaust. This night in 1938 involved an organized destruction of thousands of Jewish businesses and homes in Munich, as well as the beating and murder of Jewish people.

via nohatespeechmovement: ANTISEMITISM? NOT ON MY INTERNET!

#Lucke verärgert und ahnungslos – #AfD lädt rechte Vordenker ein

Die AfD befindet sich im Aufwärtsschwung. Doch die Debatten über einen zu starken Rechtsdrall reißen nicht ab. Ein umstrittener Kongress rückt die Partei plötzlich sogar in die Nähe der “Hooligans gegen Salafisten”. Eigentlich läuft es blendend für die AfD und Bernd Lucke. Seit Mai sitzt die Partei im Europaparlament, seit einigen Wochen auch in drei Landtagen. Auch die bundesweiten Umfragen dürften dem Parteichef ein Strahlen ins Gesicht zaubern. Hier liegt die AfD seit Anfang September konstant zwischen 7 und 10 Prozent. Viel besser könnte es eigentlich nicht laufen. Doch nun muss sich Lucke erneut mit einem Thema herum plagen, das ihn so gar nicht begeistern dürfte. Ärger bereitet dem AfD-Chef diesmal der Landesverband in Nordrhein-Westfalen. Das Aufsehen um die Krawall-Demo am Wochenende in Köln hat sich noch nicht gelegt, da muss sich Lucke die Frage gefallen lassen: Wie nah steht seine Partei den gewaltbereiten Hooligans? Zumindest so viel lässt sich sagen: Teile der AfD fühlen sich in der Nähe der neuen Rechten offenbar gar nicht so unwohl. Was ist passiert? Die fünf nordrhein-westfälischen AfD-Bezirksverbände wollen am 22. März in Witten einen Wissenskongress veranstalten. Zu diesem sind auch Jürgen Elsässer und Andreas Popp eingeladen, zwei populäre Verschwörungstheoretiker. Besonders Elsässer, der in Witten über die Frage “Regieren uns die Medien?” sprechen soll, gilt als einer der Vordenker der neuen Rechten. “Er bedient ein Feld zwischen rechtspopulistisch und rechtsextrem”, sagt der Politikwissenschaftler Gero Neugebauer. Im April trat Elsässer bei einer Veranstaltung der Berliner AfD, im Juli bei der “Mahnwache für den Frieden” auf dem Potsdamer Platz auf. Zu Wochenbeginn urteilte der 57-Jährige in seinem Blog, die Demo in Köln sei gut gemeint gewesen, aber schlecht gelaufen. Abschließend schrieb er: “Wenn ich was zu sagen hätte, würde ich einen von HoGeSa als Redner zur nächsten Demo für Frieden und Souveränität einladen. Sonntag, 9. November, 13 Uhr, vor dem Bundeskanzleramt. Aber vermutlich kommen die Jungs auch ganz von alleine… Aber denkt dran: Keine Gewalt!”

via ntv: Lucke verärgert und ahnungslos – AfD lädt rechte Vordenker ein

Polizei ermittelt gegen Mitglied der “Berserker Pforzheim” #hogesa #nohogesa

Mit offenem Mund steht er da, den Kinn-Bart zu einem Streifen rasiert, die rechte Hand zum Hitler-Gruß ausgestreckt. Unter seiner Jacke blitzt ein Shirt hervor, „Berserker Pforzheim“, steht darauf. Aufgenommen wurden die Fotos des jungen Radikalen am Sonntag in Köln, als Hooligans und Neonazis gegen Salafisten demonstrierten – und sich mit Polizisten prügelten. Gegen das Berserker-Mitglied aus der Region wurde nun ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. „Es laufen diverse Verfahren, unter anderem auch dagegen“, sagte der Kölner Polizeisprecher André Faßbender der PZ. Über konkrete Ergebnisse der etwa 40 Mann starken Ermittlungsgruppe könne er sich dagegen erst in einigen Wochen äußern. „Wir müssen ähnlich viel Material auswerten wie beim Loveparade-Unglück“, sagt Faßbender.

via pz news: Polizei ermittelt gegen Mitglied der “Berserker Pforzheim”

siehe auch: Auch Rechtsextreme aus Pforzheim bei Kölner Krawallen dabei. Tausende Hooligans und Rechtsextremisten inszenierten in Köln bei einer Demonstration, die sich gegen Salafisten wenden sollte, ihre Brutalität. Experten sehen in den Straßenschlachten eine neue Qualität von Gewalt. „Immer wieder kamen Ströme von fahnentragenden Hools dazu“, meldete per live-Ticker der „Kölner Express“ – darunter auch die „Berserker Pforzheim“. Ausweislich eines Fotos, das der PZ zugespielt wurde, sind tatsächlich mehrere Glatzen mit Shirts zu sehen – mit eben dieser runenähnlichen Schrift versehen, wie sie in rechtsradikalen Kreisen üblich ist. Dem Staatsschutz der Polizei ist auf PZ-Anfrage eine solche Gruppierung unbekannt. (…) Die auf der Fahne abgebildete Zahlenkombination „2.6.6.2.“ deutet laut dem Staatsschutz-Sprecher zum einen auf den Rockerclub „Bandidos“ hin, die den Code mit „Bandidos Forever, Forever Bandidos“ übersetzen. „2“ steht für „B“, den zweiten Buchstaben des Alphabets, „6“ für „F“, den sechsten Buchstaben). Es könnte aber auch, dieser Logik folgend, „Berserker Forever, Forever Berserker“ heißen; WER SEID IHR HOOLIGANS? Warum sie an Gewalt Spaß haben, wie viel Nazi ihn ihnen steckt, warum sie sich plötzlich gegen die Salafisten verbünden. Normalerweise treffen sie sich zum „Ackermatch“, einer organisierten Schlägerei im Wald oder auf einem Feld. Am Sonntag haben sie einen neuen Austragungsort für ihre brutalen Schlägereien gefunden: die Kölner Innenstadt.  WER SEID IHR HOOLIGANS? BILD zeigt acht fiese Gesichter der Kölner Krawalle; Pforzheimer Neonazis an Krawallen beteiligt. Bei dem Hooligan-Aufmarsch in Köln waren am Wochenende auch Rechtsradikale aus der Region dabei. Die Karlsruher Polizei ermittelt jetzt, ob sie Gewalttaten verübt haben. Hooligans aus der Region haben bei dem Kölner Aufmarsch mitgemischt Fotos und Videoaufnahmen zeigen es deutlich: Ganz vorne mit dabei waren Rechtsradikale aus Pforzheim. Sie tragen Transparente mit der Aufschrift “Berserker Pforzheim” und brüllen ausländerfeindliche Parolen. Die Gruppierung ist der Polizei bislang nicht bekannt – sie vermutet, dass sie entweder aus dem Umfeld der gleichnamigen Neonazi-Band oder des rechtsradikalen Motorradclubs “Berserker MC” stammen. Dass Hooligans aus der Region Karlsruhe in Köln mit dabei waren, verwundert Kenner der Szene nicht – soll es doch ein Karlsruher gewesen sein, der das Netzwerk “Hooligans gegen Salafisten” gegründet hat.

Fotogalerie: Hooligan-Demonstration in Köln

Beiträge zu #HoGeSa / #NoHoGeSa unter http://bit.ly/nohogesa

10.000 für rechte #HoGeSa – Demo in Berlin angemeldet #nohogesa

Aufmarsch »Gegen Salafisten, Islamisierung und Flüchtlingspolitik« am Brandenburger Tor. Zu der für den 15. November in Berlin geplanten rechten Demonstration sind laut einem Medienbericht 10.000 Teilnehmer angemeldet worden. Wie der RBB unter Berufung auf die Polizei in der Hauptstadt meldet, soll der rechte Aufmarsch unter dem Motto »Gegen Salafisten, Islamisierung und Flüchtlingspolitik« um 15 Uhr am Brandenburger Tor beginnen. Der Anmelder habe zunächst nur 1.000 Teilnehmer angegeben, es handele sich laut RBB um einen Mann aus dem Sauerland, der aus dem Umfeld des virtuellen Rechts-Netzwerkes »Hogesa« stamme.

via nd: 10.000 für rechte HoGeSa-Demo in Berlin angemeldet

siehe auch: Hooligans melden 10.000 Demonstranten für Berlin an. Die Veranstalter der Hooligan-Demo planen im großen Stil: Am Brandenburger Tor wurde Platz für 10.000 Teilnehmer angemeldet. Fraglich ist, ob so viele kommen werden. Für eine Hooligan-Demonstration am 15. November in Berlin hat der Veranstalter mittlerweile 10.000 Teilnehmer angemeldet. Die Polizei bestätigte einen Bericht des rbb. Bislang war von 1.000 Teilnehmern die Rede. Sie wollen sich unter dem Motto “Gegen Salafisten, Islamisierung und Flüchtlingspolitik” am Brandenburger Tor versammeln. Berlins Innensenator Frank Henkel (CDU) hatte angekündigt, dass die Versammlungsbehörde ein Verbot prüfen werde. In Köln hatten sich am vorigen Sonntag 4.500 gewaltbereite Hooligans mit Rechtsextremen versammelt und die Polizei angegriffen. Eine für Mitte November angekündigte Demonstration von Hooligans in Hamburg hat der Anmelder inzwischen abgesagt. (…) Nach rbb-Informationen rechnen die Berliner Behörden bereits bei einer Demonstration am 9. November direkt am Reichstag mit möglichen Ausschreitungen. Hinter der Kundgebung steht demnach die rechtsgerichtete Reichsbürgerbewegung. Ob auch Hooligans daran teilnehmen wollen, sei derzeit noch unklar, sagte der Polizeisprecher

Antisemitism Re-Emerging in Russia, Moscow Jewish Writer Says

A Moscow Jewish writer who attracted international attention three years ago for a column which declared that antisemitism no longer was a problem in the Russian Federation now says that her own experiences show that tragically this ancient “fear and hatred” is returning alongside other national hatreds. Alina Farkash, whose 2011 column sparked so much controversy, now says that despite all the external signs of progress for the Jewish community in Russia, there is an underlying sense of fear that the situation is going in the opposite direction. In her new article, she acknowledges that she can’t point to “something concrete” as being the source of her fears. Rather, she feels this way because of things that in other situations, she might have dismissed as “insignificant” like “some kind of caricature,” blog post, or joke in poor taste on television. But in the current environment in Russia, Farkash says that she feels what her parents and grandparents told her about antisemitism, and “despite all [her] cosmopolitanism and general enervation,” she now understands what they told her and realizes that she faces some of what they had to confront. Farkash recounts an anecdote her grandfather liked to tell as indicative of her feelings. According to his story, an old Armenian who was dying and with tears in his eyes asked his children to take care of the Jews. His children were shocked by what seemed to them to be “a strange request.” But the old Armenian explained why he had made that request: “Once they finish with [the Jews], they will immediately come after us!”

via interpretermag: Antisemitism Re-Emerging in Russia, Moscow Jewish Writer Says

Non-Russians Warned to Be Wary on National Unity Day

As nationalist groups prepare to stage street rallies nationwide on Nov. 4 to celebrate Russia’s National Unity Day, the leader of the advocacy group Federation of Migrants has advised non-Russian residents to exercise caution on the public holiday. “We recommend that [non-Russians] take care on this day, that they stay away from crowded places, be careful at train stations, on the metro, and on intercity trains and buses,” Muhammed Amin, president of the Federation of Migrants, said in quotes carried by the Interfax news agency. Moscow City Hall has approved requests to hold two nationalist marches in the city on Nov. 4, gatherings that have traditionally trumpeted such slogans as “Russia for Russians.” One of the marches will take place in Moscow’s southeastern neighborhoods of Lyublino and Marino, which are home to large numbers of Central Asian migrant workers. A maximum of 10,000 people are permitted to take part in the march, Interfax reported.

via themoscowtimes: Non-Russians Warned to Be Wary on National Unity Day

Hooligans und Neonazis #hogesa #nohogesa

Hooligans haben bis vor kurzem vorzugsweise andere Hooligans bzw. Polizisten verprügelt. Die erste Besonderheit an den Aktivitäten von HoGeSa ist, dass hier mehr oder minder alle Hooligans unter einem Ziel angesprochen wurden. Die zweite ist, dass die organisierte Neonazi-Szene und rechtsextreme Gruppen zwar dabei sind und mitmischen, aber nicht die Fäden ziehen. Das ist in Österreich nicht anders. Die geschlossene Gruppe „HoGeSa Reisegemeinschaft Österreich“ hat in den Tagen nach der Kölner Demo mächtigen Auftrieb erhalten. Hat es bis zu diesem Zeitpunkt so ausgesehen, als ob die Gruppe ihren Stand von rund 70 bis 80 Mitgliedern nur dadurch halten könnte, dass vermehrt Mitglieder aus Deutschland rekrutiert wurden, so hat sich die Situation seit dem Sonntag grundlegend verändert: die Gruppe ist auf 160 Mitglieder angewachsen und plant auch konkrete Aktionen (dazu noch später). In Erwartung vermehrter Aktivitäten wurden die Administratoren aufgestockt: neben Michael van Temel administrieren jetzt auch Philipp B. und Stefan E.. Mobilisierungswerbung für Hooligans Aus der Steiermark wurde faktisch die gesamte Hooligan-Truppe des GAK in die geschlossene Gruppe aufgenommen; rund 30 Personen! Klar, dass da Richard P., der steirische Administrator von alpen-donau.info und rechtskräftig verurteilte Neonazi, und einige andere aus der Fan-Gemeinschaft von alpen-donau (alt und neu)mit dabei sind. Werner Königshofer alias „Königstiger“, der aus der FPÖ ausgeschlossene Parlamentarier, der öffentlich erklärte, dass er gerne in Köln dabei gewesen wäre, ist auch bei einer anderen Gruppe dabei. „ Hooligans gegen Salafisten Österreich“ nennt sie sich und „“Sportgemeinschaft“, was angesichts ihres Zwecks doch ziemlich daneben ist. In den wenigen Tagen seit ihrer Gründung hat diese FB-Gruppe mehr als 4.000 Likes erreicht. Einige der „Likes“ und Postings kommen auch hier aus dem eindeutig neonazistischen Bereich: frühere und verurteilte Funktionäre der Nationalen Volkspartei (NVP), bei der die Wiederb elebungsversuche nicht sehr erfolgreich verlaufen.

via stopptdierechten.at: Hooligans und Neonazis

Auch in Österreich formieren sich die rechten Hools #hogesa #nohogesa

Nach den rechtsextremen Krawallen in Köln wird bereits für die nächsten Kundgebungen mobilisiert: für Hamburg und Berlin sind im November Demonstrationen angemeldet worden. Auch in Österreich formiert sich die Hooligan-Szene in den sozialen Netzwerken und ruft nach Aktionen. Immer mit dabei: Neonazis. Sie sprießen wie die Schwammerln aus dem braunen Boden – die diversen Hooligan-Gruppen gegen Salafisten in den sozialen Netzwerken erleben rasanten Zuwachs. In der BRD wird nach der Krawall-Demo von Köln am Sonntag bereits für die nächsten Aufmärsche mobilisiert: am 9. November soll in Berlin und am 15. November in Hamburg demonstriert werden. Die Hooligans sind euphorisiert durch die Berichterstattung und das öffentliche bzw. mediale Interesse und stürmen zunächst einmal die diversen Fanseiten in den sozialen Netzwerken. Auch in Österreich ist das Interesse an Aktivitäten deutlich gestiegen. War zunächst nur die Gruppe „HogeSa Demo Köln – Anreise Wien/Österreich“ aktiv , so buhlen derzeit schon mehrere Gruppen um das Interesse der österreichischen Hools. Ihr gemeinsamer Nenner : überall sind Neonazis und Nazi-Hooligans dabei. Bisher war ein Gutteil der Hooligan-Szene durchaus eher unpolitisch. Tendenziell zwar rechts orientiert und gewaltbereit, aber mit den Neonazis wollten viele Hools doch eher nichts zu tun haben. Das ändert sich durch die derzeitige Mobilisierung und Aktivierung gewaltig. In der expandierenden Szene der Hooligan-Gruppen gegen Salafisten sind die neonazistisch orientierten Gruppen wie „Unsterblich“ bzw. „EisernWien“ (das Bindeglied zu rechten Rapid-Hools) über einzelne Personen gut vertreten. Etliche „Unsterblich“ – Aktivisten sind in der Vergangenheit durch neonazistische Provokationen und Aktivitäten aufgefallen – nicht nur im Stadion der Wiener „Austria“, wo sie als Fanklub gesperrt worden sind und sie Hausverbot haben. „Unsterblich“-Aktivisten stehen derzeit in Wien wegen des Angriffs auf das Ernst Kirchweger Haus (EKH) vor Gericht (die Verhandlung wurde vertagt). Einer der Angeklagten ist Michael K. – eigentlich ist er das Herz von „Ultras Sur Wien“, einer Mini-Fangruppe, die zumeist im Gefolge bzw. Umfeld von „Unsterblich“ agiert hat. „Ultras Sur Wien“ haben es geschafft, von Anders Behring Breivik wahrgenommmen zu werden – die Mailadresse war in dem Verteiler, über den Breivik sein Hetzmanifest verschickt hat.

via stoppt die rechten: Auch in Österreich formieren sich die rechten Hools

#Spyware – Wie Polizeibehörden weltweit #Rechner überwachen

Der Sicherheitsexperte Morgan Marquis-Boire veröffentlicht Bedienungsanleitung von geheimer Software In den USA tobt momentan ein “Crypto-Krieg”. So nennen zumindest die Bürgerrechtler von der Electronic Frontier Foundation (EFF) jene Debatte über die Legitimation von Verschlüsselungsmaßnahmen, über die IT-Konzerne und Strafbehörden wie das FBI derzeit streiten. So will die US-Bundespolizei ein “Verschlüsselungsverbot” durchsetzen, um Apple und Googles Pläne für mehr Datensicherheit ihrer Nutzer zu durchkreuzen. Die alarmistische Argumentation des FBI sei aber nur Show, so der Sicherheitsexperte Morgan Marquis-Boire auf The Intercept. Denn tatsächlich verfügt die Behörde bereits jetzt über zahlreiche Tools, mit denen sich verschlüsselte Nachrichten knacken lassen. Ein wichtiger Hersteller solcher “privater, kommerzieller Spyware” ist der italienische Konzern “Hacking Team”. Nun sind erstmals Bedienungsanleitungen für dessen “Remote Control System” aufgetaucht. Zahlreiche Fertigkeiten Sie offenbaren, welche vielfältigen Überwachungsoptionen Polizisten durch den Einsatz der Software erhalten. So können Webcams aktiviert, Emails extrahiert und Skype-Anrufe aufgenommen werden. Einen Rechner mit dem Tool zu infizieren, sei äußerst einfach, analysiert Marquis-Boire weiter: Dazu genüge es, ins WLAN einzudringen oder per USB-Stick physischen Kontakt herzustellen. Raffinierte staatliche Hacker können die Malware sogar in YouTube-Videos verstecken. Helfer für Repression? Das Programm kommt weltweit zum Einsatz – und zwar nicht nur in parlamentarischen Demokratien.

via derstandard: Spyware: Wie Polizeibehörden weltweit Rechner überwachen

siehe auch: Secret Manuals Show the Spyware Sold to Despots and Cops Worldwide. When Apple and Google unveiled new encryption schemes last month, law enforcement officials complained that they wouldn’t be able to unlock evidence on criminals’ digital devices. What they didn’t say is that there are already methods to bypass encryption, thanks to off-the-shelf digital implants readily available to the smallest national agencies and the largest city police forces — easy-to-use software that takes over and monitors digital devices in real time, according to documents obtained by The Intercept. We’re publishing in full, for the first time, manuals explaining the prominent commercial implant software “Remote Control System,” manufactured by the Italian company Hacking Team. Despite FBI director James Comey’s dire warnings about the impact of widespread data scrambling — “criminals and terrorists would like nothing more,” he declared — Hacking Team explicitly promises on its website that its software can “defeat encryption.” The manuals describe Hacking Team’s software for government technicians and analysts, showing how it can activate cameras, exfiltrate emails, record Skype calls, log typing, and collect passwords on targeted devices. They also catalog a range of pre-bottled techniques for infecting those devices using wifi networks, USB sticks, streaming video, and email attachments to deliver viral installers. With a few clicks of a mouse, even a lightly trained technician can build a software agent that can infect and monitor a device, then upload captured data at unobtrusive times using a stealthy network of proxy servers, all without leaving a trace. That, at least, is what Hacking Team’s manuals claim as the company tries to distinguish its offerings in the global marketplace for government hacking software.

Bewaffnete stürmen Flüchtlingsheim in Tirol

Auf das Flüchtlingsheim am Bürglkopf in Fieberbrunn (Bezirk Kitzbühel) hat es in der Nacht auf Mittwoch einen Angriff gegeben. Gegen Mitternacht haben fünf Burschen in schwarzen Kapuzenjacken “Ausländer raus!” und “Wir bringen euch um! Ihr Schweine!” gerufen. Die Männer bezogen gegen 0.30 Uhr etwa 35 Meter vor dem Asylheim Stellung. Laut dem Nachrichtenportal “profil online” hatte einer der Jugendlichen eine Waffe dabei und feuerte fünf Mal in die Luft, außerdem sollen die Männer Feuerwerkskörper auf die Fenster geschossen haben. Verletzt wurde niemand. Softgun sichergestellt Die Polizei fand bei der Garage eine Softgun. Es soll geklärt werden, ob die Schüsse damit abgefeuert worden waren. Noch fehlt von den Männern jede Spur.

via heute.at: Bewaffnete stürmen Flüchtlingsheim in Tirol

Berliner Neonazis demonstrieren für „Satansmörder“ und gegen NSU-Gedenken

Eine für morgen geplante Antifa-Protestkundgebung vor einem Neonaziversand in Berlin-Plänterwald provoziert eine rechte Gegendemo. Der Versandhändler ist kein Unbekannter, sondern genießt als „Satansmörder von Sondershausen“ Kultstatus in der Szene. Im ruhigen Berliner Ortsteil Plänterwald betreibt der langjährige Neonazi Hendrik Möbus seit 2007 mit einem Gefolgsmann den sogenannten „Merchant of Death“-Versand, ein Vertrieb für rechte Musik aus dem Spektrum des NSBM (Nationalsozialistischer Black Metal). In dieser Neonazi-Subkultur genießt Möbus hohes Ansehen, weil er Anfang der 1990er Jahre in Thüringen – als sich diese rechtsextreme Spielart des Black Metal herausbildete – mit Kollegen seiner damaligen Band „Absurd“ einen Mitschüler als „Volksschädling“ ermordete.(…) Nach seiner vorzeitigen Haftentlassung blieb Möbus jedoch nicht untätig, gründete den rechten Verein „Deutsche Heidnische Front“, baute seinen Versand aus und beging mehrere rechte Straftaten, die zu einem Bewährungswiderruf führten. Diesmal setzte er sich allerdings ab und floh 1999 in die USA zu dem Neonaziführer der National Alliance William Pierce. Doch die Flucht währte nicht lange, US Marshals nahmen ihn im August 2000 fest und Möbus wurde 2001 nach einem erfolglosen Antrag auf Asyl schließlich nach Deutschland abgeschoben und musste seine Haftstrafe antreten. Nach seiner Entlassung zog Hendrik Möbus nach Berlin, führte seinen Versand nun mit seinem ehemaligen Mitinsassen Christian Sch. von Berlin aus relativ unbehelligt fort. Zwar beschlagnahmte die Polizei 2009 bei einer Razzia im „Merchant of Death“ 12.000 Tonträger mit rechter Musik, die Möbus erneut eine Bewährungsstrafe einbrachten, sonst blieb es aber ruhig um den braunen Händler. Zusätzlich verdingt er sich als Musikproduzent mit dem Label „Darker than Black“ im Bereich des NSBM und organisiert deutschlandweit und in Nachbarstaaten rechte Black Metal Konzerte. Ein internationales Netzwerk haben sich Möbus und Sch. dabei über die Jahre aufgebaut. Erst vor zwei Monaten war durch eine Broschüre das umfangreiche Treiben detailliert aufgedeckt worden.

via zeit: Berliner Neonazis demonstrieren für „Satansmörder“ und gegen NSU-Gedenken

Ruander in Limburg zu Tode geprügelt

55-jährige Afrikaner von drei Männern getötet / Polizei und Staatsanwaltschaft gehen offenbar von rassistischem Motiv aus. Im hessischen Limburg ist ein Mann aus Ruanda zu Tode geprügelt worden – womöglich aus rassistischen Motiven. Polizei und Staatsanwaltschaft erklärten, es gebe Hinweise auf eine fremdenfeindliche Gesinnung der drei Tatverdächtigen. Das berichten auch örtliche Medien. »Ob diese Gesinnung auch Tatmotivation war, ist nunmehr unter anderem Gegenstand der weiteren Ermittlungen«, heiß es bei den Behörden. Der 55-jährige Afrikaner war bereits in der vergangenen Woche in einer städtischen Unterkunft getötet worden.

via nd: Ruander in Limburg zu Tode geprügelt

Follow

Get every new post delivered to your Inbox.

Join 828 other followers