Category Archives: Kameradschaft

Two Central Asian Migrant Workers Killed In Moscow

Two Central Asian migrant workers — from Kyrgyzstan and Uzbekistan — were found stabbed to death in Moscow on October 12. The second secretary at the Kyrgyz Embassy in Moscow, Aiymkan Kulukeeva, told RFE/RL on October 13 that the two men’s bodies had been found in a park in southwestern Moscow. Police in the Russian capital were searching for two men and a woman identified as suspects.

via rferl: Two Central Asian Migrant Workers Killed In Moscow

Marine Le Pen battles father over Front National party name

French far-right party founder calls daughter’s plan to canvass members about name change ‘stupid, scandalous and indecent’. Even before her pedigree bengal feline was savaged to death by her father’s doberman, Marine Le Pen, president of the far-right Front National, and her father, party founder Jean-Marie Le Pen, were arguing like cat and dog. Now, two weeks after the pet wars forced Marine to move away from the family estate, another scrap has erupted between the Le Pens. A report that she is planning to consult the FN faithful over changing the party’s name has reopened the rift between the pair, and left Le Pen senior fuming. “It’s stupid, it’s scandalous and it’s indecent. Changing the FN’s name is unthinkable,” he said. The latest family spat was sparked when French radio claimed Marine was planning to canvas the party’s 75,000 paid-up members as to whether it should change its name after its annual conference at the end of November. For Mme Le Pen, who has been credited with halting the demonisation of the party and presenting a softer, more acceptable far-right face to the public, a name change would mark a break with the past. It is also seen as a way of attracting new members, uncomfortable with the FN’s history of antisemitism and racism.

via guardian: Marine Le Pen battles father over Front National party name

#AfD -Vortrag: “Alliierte bauten die #Gaskammern von #Dachau “

Die Veranstaltung der Alternative für Deutschland (AfD) lockte keine 20 Gäste an. Zum Glück, könnte man wohl sagen, denn einige Äußerungen am Abend bewegten sich ganz, ganz nahe an der Leugnung des Holocaustes. Die Alternative für Deutschland (AfD) hat bei den jüngsten Landtagswahlen in Brandenburg, Sachsen und Thüringen beachtliche Erfolge gefeiert. Auch in Ostholstein steht die AfD gut da — bei den Europawahlen im Mai holten die Polit-Newcomer starke 7,8 Prozent. Die AfD-Vortragsveranstaltung „Deutsche Selbstwahrnehmung“ im Stockelsdorfer Herrenhaus war allerdings nur dünn besucht. Im ersten Stock sitzen insgesamt 17 Menschen — 15 Männer, zwei Frauen. Eine Zuhörerin mit Perlenarmband erzählt nicht ganz ohne Stolz, dass AfD-Gründer Bernd Lucke der Professor ihrer Tochter war. (…) Die Medien missbräuchten ihre Macht und verbreiten Unwahrheiten. Unterdrückung sei an der Tagesordnung und am „Schicksal“ der ehemaligen Tagesschau-Sprecherin Eva Herman, die wegen ihrer positiven Äußerungen über die Mutterrolle im Dritten Reich ihren Job verlor, zu sehen. Der Beginn des Zweiten Weltkrieges sei, entgegen der Forschungsmeinung, nicht von Hitler geplant gewesen. Die Alliierten hätten eine „erbarmungslose Propaganda“ verfolgt. Dann zitiert er Carl Schmitt, einen Juristen, der wegen seines Einsatzes für die Nationalsozialisten höchst umstritten ist. Seine Ausführungen gehen weiter: Im Konzentrationslager Dachau seien erst im Nachhinein von den Alliierten Gaskammern eingerichtet worden — um zu täuschen. Dann berichtet er von einem angeblichen KZ-Überlebenden, der Schülern eine ausgedachte Geschichte erzählt habe, jedoch nie ein KZ von innen gesehen habe

via ln-online: AfD-Vortrag: “Alliierte bauten die Gaskammern von Dachau”

Erneut Razzia gegen mutmaßliche Administratoren eines Neonazi-Forums

In rund sechs Wochen beginnt vor dem Landgericht Rostock der Prozess gegen vier mutmaßliche Hintermänner und -frauen des „Thiazi-Forums“. Der Vorwurf lautet auf Bildung einer kriminellen Vereinigung. Dessen ungeachtet gehen die Behörden deutschlandweit gegen weitere Forums-Aktivisten vor. Gestern führte das LKA Düsseldorf eine Razzia bei drei Verdächtigen durch. Ein 25-jähriger Kölner wurde festgenommen, gegen ihn lag ein Haftbefehl vor. Bis zu seiner Abschaltung im Sommer 2012 war das „Thiazi-Forum“ mit seinen gut 30.000 Benutzern das größte und bedeutendste deutschsprachige Internetforum der Neonazi-Szene. Die Ermittlungen der Behörden dauern an, erst im Juni diesen Jahres führten Beamte in zwölf Bundesländern umfangreiche Durchsuchungsmaßnahmen bei 35 Beschuldigten durch. Sie stehen im Verdacht, als Sponsoren und Geldgeber das kriminelle Forum unterstützt zu haben. Bereits in wenigen Wochen müssen sich dessen ungeachtet vier mutmaßliche „Macher“ vor dem Landgericht Rostock verantworten. Den Angeklagten, unter ihnen ein damals 30-jähiger Erzieher aus Barth (Mecklenburg-Vorpommern) und eine 29-jährige Hausfrau und Mutter aus Untereisesheim (Baden-Württemberg), wirft die Staatsanwaltschaft die Bildung einer kriminellen Vereinigung vor. Ermittlungen dauern an Gestern nun schlug das LKA Düsseldorf im Auftrag der Staatsanwaltschaft Köln zu. Intensive Ermittlungen führten die Spezialisten auf die Spur von drei Männern aus Köln, Wuppertal und Ostwestfalen, die als Administratoren ein Internetforum, mutmaßlich das „Thiazi“-Forum, betrieben haben sollen. Bei der Razzia wurde ein 25-jähriger Mann festgenommen. Gegen den Kölner lag ein Haftbefehl vor. Er wird dem zuständigen Haftrichter vorgeführt.

via endstation rechts: Erneut Razzia gegen mutmaßliche Administratoren eines Neonazi-Forums

Offenhausen (OÖ): Nazitreff mit Beiwohnung

Mittlerweile ist es klar: die Einladungen der neonazistischen Aktionsgemeinschaft für Politik (AfP) weisen den Gasthof Lauber in Offenhausen (OÖ) als Veranstaltungsort für die 49. Politische Akademie aus. Wobei der Titel ‚Politische Akademie‘ für ein Neonazi-Treffen um einige Etagen zu hoch gegriffen ist. Neonazis aus halb Europa marschieren auf und der Verfassungsschutz schaut zu? In den vergangenen Tagen bzw. Wochen wucherten die Spekulationen. Zum einen , weil zunächst Salzburg für das Neonazi-Treffen angekündigt war, zum anderen, weil die für NS-Wiederbetätigung zuständige Behörde, der Verfassungsschutz, einmal mehr keine Klarheit über die polizeiliche Strategie schaffen wollte. Mittlerweile ist klar: die AfP kann dieses Jahr nicht mehr auf Hermann Görings Burg nach Mauterndorf einladen. In der Burgschenke Mauterndorf im Lungau ist eine Neonazi-Truppe nicht mehr willkommen – in Offenhausen schon. Im Gasthof Lauber hat die AfP schon etliche Male getagt. Erich Lauber, der Wirt, hat dafür auch schon das Verdienstabzeichen der AfP „für Volk und Heimat“ verliehen bekommen. Gesinnungsmäßig dürfte es auch kein gröberen Probleme geben: Erich Lauber war früher Gemeinderat der FPÖ in Offenhausen! Rechtsextreme sammeln sich zur AFP-Akademie im Gasthaus Lauber in Offenhausen Seine Frau, Brigitte Lauber, wusste schon 2002, woher angeblich die Probleme kommen: “Wenn es Probleme gibt, dann wegen irgendwelchen Demonstranten“, erklärte sie damals der Oberösterreichischen Rundschau (17.10.2002), um dann noch klarzustellen, was sie von der AfP-Truppe hält: “Das sind alles hochgebildete anständige Leute, die persönliche Einstellung unserer Gäste geht uns außerdem nichts an“. Ihr nächster Satz beschreibt allerdings ein reales Problem: „Noch dazu“, so Frau Lauber, „wo doch die Staatspolizei der Veranstaltung praktisch rund um die Uhr beiwohnt“.

via stopptdierechten: Offenhausen (OÖ): Nazitreff mit Beiwohnung

Tödlicher Streit um Einstecktuch: War verletzter Verbindungsstolz der Grund?

Nach einer Erstsemesterparty in Marburg ersticht ein 26-Jähriger einen jungen Mann. Auslöser für den tödlichen Streit: Das Opfer stibitzte das Einstecktuch des anderen. Der mutmaßliche Täter soll Mitglied einer Verbindung sein – und das Tuch deren Erkennungszeichen. Erstsemester-Party am vergangenen Wochenende in der beschaulichen Studentenstadt Marburg. In einem Club in der Oberstadt wird ordentlich gefeiert. Motto der Party: „Das Leben ist schön.“ Es ist schon früh am Morgen. Unter den Gästen ist eine Gruppe junger Männer in Anzug und mit Einstecktüchern – einem Erkennungszeichen für studentische Verbindungen. Auch ein 20-jähriger Studienanfänger feiert mit Freunden. Sie erlauben sich einen schlechten Scherz, klauen einem der Anzugträger das Einstecktuch. Es kommt zum ersten Streit. Die „Diebe“ geben das Tuch zurück, die Situation beruhigt sich wieder. Gegen sechs Uhr morgens ist die Party vorbei, der Club schließt. Vor der Tür treffen die beiden Gruppen, zwischen zehn und 15 Personen, erneut aufeinander. Auf verbale Provokationen folgt ein Handgemenge. Ein 26 Jahre alter Pharmaziestudent hat auf einmal ein Messer in der Hand, sticht zu. Einmal. Direkt ins Herz. Das Opfer, der 20-Jährige, stirbt. Der Angreifer und seine Freunde flüchten, das Messer wirft er unterwegs weg. (…) Die Staatsanwaltschaft gehe nicht von Notwehr aus.(…) An den Aktivitäten seiner Verbindung nahm er rege teil, taucht beispielsweise in Ergebnislisten von Wettkämpfen auf. Viele Verbindungen verzichten auf die sogenannte Mensur, ein Fechtwettkampf mit scharfen Waffen. Einige stellen ihren Mitgliedern die Teilnahme frei. In den pflichtschlagenden Verbindungen müssen alle die Mensur fechten. Dort versammeln sich die Hardliner – der Messerstecher gehört einer pflichtschlagenden an. Marburger Studenten berichten, dass es in der Stadt schon häufiger Ärger mit Mitgliedern von Verbindungen gab. Auch der 26-jährige Pharmaziestudent sei schon an nächtlichen Streitereien beteiligt gewesen.

via focus: Tödlicher Streit um Einstecktuch: War verletzter Verbindungsstolz der Grund?

Griechische Justiz fordert #Prozess gegen Goldene #Morgenröte

Staatsanwalt für Verfahren gegen 70 Mitglieder. Die griechische Staatsanwaltschaft will 70 Mitgliedern der rechtsextremen Partei Goldene Morgenröte den Prozess machen. Staatsanwalt Isidoris Dogiakos sprach sich in einem am Donnerstag erlassenen Justizdokument unter anderem dafür aus, Parteichef Nikos Michaloliakos vor Gericht zu stellen. Insgesamt sind demnach 18 Parlamentsabgeordnete betroffen. Eine Gruppe aus drei Richtern werde nun über die Forderungen von Dogiakos beraten, eine Entscheidung solle innerhalb der kommenden zwei Monate getroffen werden, teilte die Justiz mit. Ein Prozess könnte im kommenden Jahr beginnen.

via derstandard: Griechische Justiz fordert Prozess gegen Goldene Morgenröte

#Hassprediger Xavier #Naidoo – Ein #Psychogramm in eigenen Worten

Es gab eine Zeit, da verstörte der deutsche Popsänger Xavier Naidoo sein Publikum bloß mit weichgerauchten Schmuse- und Erlösungsfantasien und verkaufte en passant ein paar Millionen Platten. Das dürfte den bekennenden Christen inzwischen leider nicht mehr komplett ausfüllen. In jüngerer Zeit häufen sich jedenfalls die fragwürdigen Naidoo-Aussagen über Politik im Allgemeinen und den amerikanischen Imperialismus im Besonderen sowie die Naidoo-Auftritte bei antisemitischen, neurechten oder sonstwie verfassungsfeindlichen Demonstrationen. In diesem Licht muten freilich auch einige ältere Songtexte und Interviewpassagen etwas verstörend an. Ein Psychogramm in eigenen Worten: (…) “Wo sind unsere Helfer, unsere starken Männer, wo sind unsere Führer, wo sind sie jetzt?” (aus dem Song “Wo sind sie jetzt?”, 2012) “Mir ist Gott und danach der Mensch als seine Schöpfung heilig. Und bevor ich irgendwelchen Tieren oder Ausländern Gutes tue, agiere ich lieber für Mannheim.” (im Interview mit dem “Musikexpress”, Juni 1999) “Ich bin ein Rassist, aber ohne Ansehen der Hautfarbe.” (ebenda)

via profil.at: Hassprediger Xavier Naidoo: Ein Psychogramm in eigenen Worten

siehe auch: Ohne “Läuterung” ist keine Verbindung zum “Sohn Mannheims” mehr denkbar. Auch Antisemitismus ist Xavier Naidoo nicht fremd. Nach unseren Recherchen ist Xavier Naidoo kein “Sorgenkind” mehr, sondern ein “gefallener Sohn”. Er hat den Rahmen der “künstlerischen Provokation” verlassen und agiert politisch auf unerträgliche Weise. Er stellt sich als “Systemkritiker” dar, nutzt aber “die Systeme” egoistisch und geschäftlich bislang außerordentlich erfolgreich. Er entwickelt sich immer mehr zum geistigen Brandstifter und Mannheim ist gut beraten, sich von ihm zu trennen. Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz steht mit ihm im Kontakt – zeigte sich aber fassungslos. “Wie die Jungs von der Keinherzbank, die mit unserer Kohle zocken / Ihr wart sehr, sehr böse, steht bepisst in euren Socken / Baron Totschild gibt den Ton an, und er scheißt auf euch Gockel / Der Schmock ist’n Fuchs und ihr seid nur Trottel” “Baron Totschild” steht klar für “Baron Rothschild”, einen jüdischen Bankier. “Schmock” ist ein aus dem jüdischen entlehntes Schimpfwort. Beide Begriffe sind klar Nazi-Jargon. Die Zeilen stammen aus dem 2009 veröffentlichen Lied “Raus aus dem Reichstag”. Ein Text mit von übelsten Beleidigungen gegen die Finanz- und Firmenwelt, gegen Politiker und gegen das politische System. Garniert mit Gewaltphantasien: “Ich reize euch auf’s Blut, nein, ich trinke euer Blut / Denn als Vampiranha mache ich mich echt gut / Und ihr wünscht mir den Tod wie euch das tägliche Brot / Doch unsere Fehde hat erst begonnen und ich bring euch in Not” Xavier Naidoo ist 43 Jahre alt und schreibt Texte wie ein verwirrter Teenager auf Drogen. (…) Xavier Naidoo wurde als Junge sexuell missbraucht. Er wuchs als “Schwarzer” in einer weißen Welt auf. Er lernte Kickboxen, “um sich wehren zu können”. Er war Türsteher vor einer Techno-Disco. Es heißt, er habe Drogengeschäfte gemacht. Er wurde wegen Fahrens ohne Führerschein und Drogenbesitz als Straftäter verurteilt. Er ist geschäftlich als Musiker sehr erfolgreich – auch, wenn man ihn als “Erweckungs-Säusler mit einem gläubig-treuen Millionenpublikum” (Spiegel online) bezeichnet und sein “Werk” als Kindermusik. Er ist ein Star. Und vielleicht bekommt ihm dieser “Weg” überhaupt nicht. Er nimmt für sich das Recht heraus, antisemitisch sein zu dürfen. Zur Gewalt aufzurufen. Alles und jeden ohne nähere Begründung in Frage zu stellen. Jeden zu beleidigen, wie es ihm gefällt – denn das hält er für “Kunst”. Er ist ein Egomane vor dem Herrn. Einer, dessen Reich keine Grenzen kennt. Und narzisstisch genug, sich als Liebesgott zu inszenieren, der alles gut macht. Er ist gegen Rechts, aber wenn er rechts ist, dann ist es die Wahrheit und hat nichts mit Rechts zu tun – auch, wenn er sich beim Rüdiger und beim Thomas bedankt, obwohl er eigentlich nicht weiß, “wo er gerade aufgetreten ist”. Der Masterplan könnte Armageddon sein Xavier Naidoo plant nach eigener Darstellung alles, hat die Medien im Griff, denen er gleichzeitig vorwirft, dass sie lügen. Er wittert staatliche Komplotte und nutzt den Rechtsstaat zu seinem Vorteil. Er hält Deutschland für nicht frei und besetzt und hat doch gerade hier Karriere gemacht. Er glaubt anscheinend, dass Mannheim ihm viel zu verdanken habe und denkt dabei nicht an alle anderen Institutionen, Geschäfte und Menschen, die genauso Mannheim sind; Oh, wie bös ist das System. Reichsbürger, Montagsdemonstranten, NPD und jetzt auch Xavier Naidoo: Was heute Systemkritik heißt, ist oft kaum mehr als eine organisierte Denkverweigerung. In den achtziger Jahren konnte man mit wohl temperierter Systemkritik noch staatszersetzende Ängste schüren. Spätestens seit der Finanzkrise ist radikale Systemkritik indes im Mainstream angekommen. Aber was heute bisweilen unter diesem Namen läuft, offenbart sich oft nur als die Fortsetzung des Wahnsinns mit anderen Mitteln. Das hat beispielsweise Xavier Naidoo gerade gezeigt. (…) Aber so eine “Systemkritik”, die dunklen Geheimmächten nachspürt, hat natürlich zwei unschlagbare Vorteile. Zum einen schrumpft die Welt mit einem Schlag auf die Größe einer Nussschale. Zum anderen funktioniert solch eine solipsistische Realitätsverweigerung ja in ihrer Logik immer als eine Art ideologische Selbsterhaltung. Wie alle Verschwörungstheorien lässt sie sich nämlich nicht widerlegen. Steht beispielsweise in der Zeitung, dass die Twin Towers nicht von der CIA gesprengt wurden, so muss ja erst recht das Gegenteil wahr sein. Denn die “Systempresse”, die sieht man natürlich kritisch

siehe auch: Bilderstrecke: Die besten Zitate von Xavier Naidoo im Überblick. Es gibt einen Menschenschlag, der an Einhörner denkt, wenn er Pferdegetrappel hört. Als regelrechter Bilderbuch-Crank geht Xavier Naidoo einen Schritt weiter: Er glaubt wohl so fest an Einhörner, dass er sich nicht mehr von der Existenz von Pferden überzeugen lässt. In unserer Bilderstrecke haben wir die unterhaltsamsten Entgleisungen des bekanntesten Soulsängers Deutschlands gesammelt.


News zu/über Xavier Naidoo im Blog: http://goo.gl/kHlvlS

Wir empfehlen auch: http://www.rheinneckarblog.de/?s=naidoo

Bückeburger Verhältnisse

Im niedersächsischen Landkreis Schaumburg befindet sich die Residenzstadt Bückeburg mit dem Sitz des niedersächsischen Staatsgerichtshofes, des Landkreisamtes und des Landgerichts. In diesem Landkreis konnten über Jahrzehnte hinweg neonazistische Gruppen und Strukturen meist ungestört agieren und sich verfestigen. In den 1970er und 1980er Jahren waren es vor allem JN- und NPD-Strukturen, die in der Öffentlichkeit ein gewalttätiges Straßenbild prägten, in den Jahren 2000 bis 2007 vor allem freie Kameradschaften, die Antifaschist_innen und Andersdenkende bedrohten, verprügelten oder sogar entführten. Bis heute sind die freien Kameradschaften ein fester Bestandteil der bundes- und insbesondere der norddeutschen Neonaziszene. Im Jahr 2011 organisierten sie den größten Neonaziaufmarsch Norddeutschlands mit internationaler Beteiligung. (…) Bis ins Jahr 2007 wurden Staatsanwälte und Polizeibehörden im Landkreis Schaumburg selbst Zielscheibe der extremen Rechten. Einschüchterungen und Bedrohungen an Wohnungen und Arbeitsplätzen waren keine Seltenheit. Als die Kader der Nationalen Offensive Schaumburg (NOS) und ihr Mitbegründer Marcus Winter (vgl. AIB Nr. 79) Bewährungs- und Haftstrafen antreten mussten, änderte sich zum wiederholten Mal die Strategie der Kameradschaft. Die alten Mitglieder hielten sich im Hintergrund und organisierten die Gründung neuer Gruppen mit jüngeren Neonazis. 2008 gründeten junge Neonazis mit Unterstützung alter Kader die „Aktionsgruppe Bückeburg“. Wie bereits bei anderen Schaumburger Kameradschaften setzten sich die Mitglieder nicht nur aus Bückeburg, sondern auch aus den benachbarten Ortschaften zusammen. Die Bückeburger Szene wurde so attraktiv, dass Neonazikader wie Christian W. (Barsinghausen) und Daniel Bake (Ahlen) ins Schaumburger Land zogen. Sie unterstützten und erweiterten die hiesigen Strukturen. Beistand erhielt die „Aktionsgruppe Bückeburg“ durch den Hannoveraner Neonazizirkel „Für ein besseres Hannover“. Ab 2011 traten sie unter dem Namen „Autonome Nationalisten Bückeburg“ auf. Mit dem Ziel, eine „national befreite Zone“ zu errichten, kam es zu gezielten Einschüchterungsversuchen und brutalen Angriffen auf alternative Jugendliche und Antifaschist_innen. Durch ein Klima der Angst prägten die Neonazis die Stadt. Besonders für jugendliche Andersdenkende wurde jede Teilnahme am öffentlichen Leben, sogar der Schulbesuch, gefährlich.

via antifa-info: Bückeburger Verhältnisse

Rechtsextremes Treffen findet statt Verfassungsschutz: “Gesamtuntersagung ist nicht realistisch.” Behörden wollen zumindest Redner untersagen

Rund 50 Teilnehmer werden ab Freitag bei einem dreitägigen politischen Treffen der als rechtsextrem eingestuften Arbeitsgemeinschaft für demokratische Politik (AfP) in Offenhausen bei Wels erwartet. Veranstaltungsort soll – wie bereits mehrfach in der Vergangenheit  – der Gasthof von Erich und Brigitte Lauber sein. „Mit diesen Herrschaften hat es nie Probleme gegeben“, begründet Brigitte Lauber ihre Gastgeberrolle. Zu den angekündigten politischen Inhalten will sie sich aber nicht äußern. Die Referenten sind diesmal international:  Unter anderem werden Vertreter der berüchtigten nationalen Bewegungen „Goldene Morgenröte“ aus Griechenland und „Jobbik“ aus Ungarn erwartet. Weiters sollen die einschlägig bekannten Publizisten Pierre Krebs und Richard Melisch Vorträge halten. (…) Die Proteste gegen die Veranstaltung sind zahlreich. Neben SPÖ, Grünen und KPÖ forderten am Donnerstag auch das Mauthausen Komitee und das Netzwerk gegen Rechtsextremismus ein Verbot der AfP und der Tagung. „Hier kommen Demokratiefeinde aus mehreren Staaten zusammen. Bei der Goldenen Morgenröte etwa handelt es sich  um eine neonazistische Partei, deren Spitze unter dem Verdacht schwerster Verbrechen in Untersuchungshaft sitzt“, sagt MKÖ-Vorsitzender Willi Mernyi.

via kurier.at: Rechtsextremes Treffen findet statt Verfassungsschutz: “Gesamtuntersagung ist nicht realistisch.” Behörden wollen zumindest Redner untersagen

siehe auch: Rechtes Treffen findet in Oberösterreich statt. Die Arbeitsgemeinschaft für demokratische Politik veranstaltet ihre alljährliche Politische Akademie nicht wie angekündigt in Salzburg, sondern erneut in Oberösterreich . Die Arbeitsgemeinschaft für demokratische Politik (AFP) hat auch heuer ihre Politische Akademie streng konspirativ ausgerichtet. Vor zwei Wochen noch wurde das 49. Treffen auf der Website freies-oesterreich.net zwischen 17. und 19. Oktober für den Salzburger Raum angekündigt. Am Mittwoch bestätigte die Polizei Oberösterreich auf STANDARD-Anfrage, dass erneut ein Gasthaus in der Nähe von Offenhausen in Oberösterreich als Veranstaltungsort dienen soll. (…) Wie DER STANDARD berichtete, sind Mitglieder der rechtsextremen Parteien Goldene Morgenröte aus Griechenland und Jobbik aus Ungarn sowie ein Vertreter der nationalistischen Bewegung Irlands als Vortragende geladen. Ebenfalls als Redner angekündigt sind die rechtsextremen Publizisten Richard Melisch und Pierre Krebs. (…) Die AFP ist als politische Partei eingetragen. Im Verfassungsschutzbericht 2006 wird sie als “aktivstes Sammelbecken der organisierten rechtsextremen Szene in Österreich” bezeichnet. Der Verfassungsrechtler Heinz Mayer führte 2005 in einem Gutachten aus, “dass die von der AFP zu verantwortenden Publikationen seit Jahrzehnten massiv gegen die Bestimmungen des Verbotsgesetzes verstoßen”; Rechtsextremisten-Treffen soll am Wochenende in Offenhausen stattfinden: Mauthausen Komitee und Antifa-Netzwerk fordern Verbot der AFP. „Bisherige Untätigkeit der Behörden angesichts der Fakten unverständlich“. Die „Politische Akademie“ der „Arbeitsgemeinschaft für demokratische Politik“ (AFP) soll vermutlich von Freitag bis Sonntag im Gasthof Lauber in Offenhausen (Bezirk Wels-Land) durchgeführt werden. „Es handelt sich dabei um ein Treffen berüchtigter Rechtsextremisten und Demokratiefeinde aus mehreren Staaten“, sagt Willi Mernyi, der Vorsitzende des Mauthausen Komitees Österreich (MKÖ). „Unter anderem ist ein Referent der griechischen „Goldenen Morgenröte“ angekündigt, einer neonazistischen Partei, deren Spitze unter dem Verdacht schwerster Verbrechen in Untersuchungshaft sitzt.“

Link zum Rechtsgutachten: http://www.doew.at/cms/download/edpm0/gutachten_afp.pdf

Die #AfD als Retterin des Abendlandes?

Was meinen AfDler eigentlich, wenn sie von #Globalisierungstotalitarismus sprechen, oder von “ethnokultureller #Diversität ”? Björn Höcke ist #Fraktionsführer der AfD im Thüringer #Landtag, im Interview mit Sezession im Netz skizziert er einen am Volkswohl orientierten Politiker als den idealen Typus eines solchen. Auf die Frage, worauf sich seine Politik zu richten hätte antwortet er: “[...] Das ist deshalb von besonderer Bedeutung, weil durch die technischen Möglichkeiten und die wirtschaftlichen Interdependenzen ein entfalteter Globalisierungstotalitarismus erstmals als reale Option angesehen werden kann. Daher muß der Verteidigung der ethnokulturellen Diversität höchste Priorität eingeräumt werden.” Zum einen ist da die Wortneuschöpfung Globalisierungstotalitarismus, von Höcke nicht weiter erläutert, wohl aber als negatives Endstadium einer globalisierten Welt zu interpretieren, zum anderen – und da wird es dann wirklich interessant – die ethnokulturelle Diversität. Hier muss etwas ausgeholt werden. Die so genannte Neue Rechte hat den Begriff des Ethnopluralismus maßgeblich geprägt und stützt sich dabei, ich versuche mich wieder kurz zu fassen – auf die These, dass den verschiedenen Völkern eine bestimmte kulturelle Identität eigen sei und es diese unbedingt zu bewahren gelte. In diesem Zusammenhang wird dann das “Abendland“ als kultureller Großraum betrachtet, den es gegen fremde Einflüsse aus anderen “Kulturräumen“ zu verteidigen gelte. Originär rassistische Begriffe vermeidet man dabei, indem man von der Kulturgemeinschaft des Abendlandes spricht und den Menschen aus anderen Kulturkreisen sogar ihre Daseinsberechtigung zuerkennt, natürlich nur in den Grenzen ihres eigenen „Kulturraumes“. Mit der Theorie vom Ethnopluralismus findet also eine Abgrenzung vom herkömmlichen Rassismus statt, indem man die Biologie hinten anstellt und sich auf angeblich unüberbrückbare kulturelle Differenzen beruft. Anzumerken ist allerdings, dass im Abendland natürlich die Weißen wohnen. Inwieweit sich hier also pure Demagogie und tatsächliche Überzeugung an dieser Stelle überschneiden, muss jeder selbst beurteilen. Diese Konzept hat inzwischen offenbar auch die Propagandaabteilung der NPD für brauchbar befunden und so heißt es in der Präambel des Europawahlprogramms folglich: “Ja zu Europa, Nein zu dieser EU – weil Europa auch in Zukunft Lebensraum der Europäer bleiben soll! [...] Die NPD bekennt sich daher zu einer nationalen und europäischen Freiheitstradition, deren inhaltlicher Kern die Verteidigung der ethnokulturellen Identität der europäischen Völker ist [...].” Und diese Identität ist natürlich nicht zufällig weiß. Es hat sich also in diesem Fall die NPD im Fundus der Neuen Rechten bedient um vielleicht auch in etwas gemäßigteren rechten Kreisen Wählerstimmen zu erhalten.

via publikative: Die AfD als Retterin des Abendlandes?

Eurosceptic MEP group collapses

Nigel Farage (left) with Beppe Grillo at the European Parliament in Strasbourg, 1 July The UKIP party of Nigel Farage (left) and the Five Star Movement of Italy’s Beppe Grillo (right) dominated the group. One of the main Eurosceptic groups in the European Parliament, which includes Britain’s UKIP, has collapsed after a Latvian MEP withdrew. The Europe of Freedom and Direct Democracy (EFDD) group had 48 members including the Five Star Movement of Italian politician Beppe Grillo. MEP Iveta Grigule’s exit meant it no longer qualified as a group because it featured fewer than seven countries. Group status means extra funds, seats on committees and more speaking time. News of the EFDD’s fall was welcomed by the largest group in the parliament, the centre-right European People’s Party (EPP), which tweeted: “First defeat for Eurosceptics! EFDD group disappears with departure of Latvian Iveta Grigule.”(…) It was not immediately clear why the Latvian Farmers’ Union MEP had left

via bbc: Eurosceptic MEP group collapses

David Evans: Ukip candidate deselected after admitting sheep cruelty charges

The 71-year-old was due to stand at general election in a key Cornish seat. A Cornish farmer due to stand for Ukip at the general election has been dropped by the party after admitting cruelty to sheep. David Evans, 71, had been selected as the candidate for Camborne and Redruth, which was won by Conservative MP George Eustice with a majority of just 66 votes in 2010. It is one of the many marginal seats believed to be targeted by Nigel Farage’s party but Evans has now been removed from the contest. The farmer, of Week St Mary, admitted six charges of animal cruelty at Bodmin Magistrates’ Court on Monday and could be handed a prison sentence. Evans failed to dispose of the carcasses of 119 sheep containing “specified risk material”, court documents said, and caused suffering to sheep by failing to address “emaciation and weakness”, lameness or provide clean, dry bedding. Ukip leader Nigel Farage delivers his key note speech during the Ukip annual conference at Doncaster racecourse in South Yorkshire Camborne and Redruth is believed to be one of the key marginal seats targeted by Mr Farage The charges concerned the deaths of 260 sheep in total, many of which were found by animal welfare officers and police. Bodies were reportedly left decomposing in fields, while many were found rotting after being dumped in bin bags. A further 141 sheep found in squalid, sodden conditions were so badly emaciated they had to be put down, the Western Daily Press reported.

via independent: David Evans: Ukip candidate deselected after admitting sheep cruelty charges

How about you – UKIP-fan or animal lover? img: commons.wikimedia.org/wiki/File:Laemmer3.JPG

Prominente #Mittelständler finanzieren rechtspopulistische #AfD

Die AfD will raus aus der Schmuddelecke. Einflussreiche #Unternehmer helfen der Partei dabei. An vorderster Front: Ex-BDI-Chef Heinrich Weiss und Außenwerber Hans Wall. Die Alternative für Deutschland (AfD) gräbt sich weiter in die Kern-Klientel von CDU und FDP vor. Nach Recherchen des manager magazins kann die rechtspopulistische Partei künftig auf die Mitarbeit von mindestens zwei prominenten Mittelständlern zählen: Heinrich Weiss, Aufsichtsratschef und Großaktionär des Anlagen- und Maschinenbauers SMS-Group (Jahresumsatz rund 3,5 Milliarden Euro), möchte sich künftig für die Partei öffentlich einsetzen und beispielsweise auf AfD-Veranstaltungen auftreten. Er habe die AfD bereits mit einer Spende finanziell unterstützt, wie er dem manager magazin mitteilte. Anfang der neunziger Jahre war der heute 72-Jährige Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), zudem war er bis 2012 und jeweils mehr als zehn Jahre lang Vorstand im Ost-Ausschuss sowie im Asien-Pazifik-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft, zwei der wichtigsten Netzwerke des deutschen Top-Managements. Neben Weiss unterstützt auch Hans Wall, der Gründer des Berliner Außenwerbers Wall AG, die AfD. Der Unternehmer, früher Mitglied der FDP, ist sogar in die Partei eingetreten. “Früher hat mir Westerwelle aus dem Herzen gesprochen”, sagte er manager magazin. Vor allem die Enttäuschung über den “Bail-Out” im Rahmen der Eurorettung habe ihn jedoch zum Wechsel bewogen. Auch Wall hat der AfD schon Geld gespendet, für ihn ist sie “die Partei des deutschen Mittelstands”.

via manager magazin: Prominente Mittelständler finanzieren rechtspopulistische AfD

Exposed: fake doctorate of Ukip ‘professor’

A senior Ukip spokesman has been exposed as claiming to hold a “fake” degree and a professorship at an unaccredited academic institution. Andrew Charalambous, the party’s housing and environment spokesman, is listed on a Facebook page as holding a “PhD in the parallels between Plato’s Utopia and Spartan Society”. He was listed on his official website as being a “professor of environmental sciences”. Last night he removed mention of the professorship from his website, and also removed claims that he “is a qualified Barrister-at-Law” and a “Fellow of the Royal Society of Arts”. Still remaining on his biography page, however, were claims that he was “a Special Constable for eighteen years. Serving with the City of London Police Detachment of the Honourable Artillery Company.” Yesterday Mr Charalambous claimed that he was not the author of the Facebook page or linked to it in any way, but repeated to The Times the claim that he holds a doctorate. When asked if he held a PhD from the same institution as his professorship, Universitas Sancti Cyrilli, he said: “Yes, same place. That’s in similar sort of things, yeah.” The institution, based in Malta, said yesterday that it is not a university and is not able to award degrees. Alfred Baldacchino, the director of the organisation, said it is an educational institution but has no buildings, headquarters or staff in Malta. Mr Charalambous said that the claim about his professorial post “shouldn’t be on” his website and that the “website people take stuff from various places and they put that on there”. He said it was an “honorary thing”, awarded for his contributions to ecology at Surya, an ecological nightclub in King’s Cross, London, in which he is a shareholder. He also alluded to the doctorate as honorary, describing Universitas Sancti Cyrilli as a “place that’s given me a couple of honorary degrees”.

via hopenothate: Exposed: fake doctorate of Ukip ‘professor’

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