Category Archives: Kameradschaft

Bunter Protesttag in Hannover

Mit rund 1.700 Beamten hatte sich die Polizei auf einen langen Sonnabend in Hannover vorbereitet: Sechs Demonstrationen waren gemeldet, allesamt in der Innenstadt. Besonders eine Kundgebung “Für die Opfer von linker Gewalt” und die Gegenveranstaltung “Kein Platz für Nazis” hatte der Polizei Kopfzerbrechen bereitet, weil sie Ausschreitungen gewaltbereiter Teilnehmer beider Lager fürchtete. Doch am Ende fielen beide Veranstaltungen wesentlich kleiner aus und endeten früher als angekündigt. Mehr Arbeit machte ihnen da offenbar die ultrakonservative “Demo für alle” beziehungsweise deren Gegner. Denn für einige Teilnehmer der Gegenveranstaltung “Vielfalt statt Einfalt” war nach dem Ende ihrer Demo noch lange nicht Schluss: Gemeinsam mit Teilnehmern der Anti-Nazi-Demo störten rund 150 von ihnen die Reden und den Marsch der Konservativen.  Besorgt sieht Michael Berner aus, während er mit der Polizei spricht. Zu recht: Zu seiner Kundgebung “Für Opfer von linker Gewalt” sind nur eine Handvoll Demonstranten erschienen. Mit rund 500 Teilnehmern hat das Vorstandsmitglied der Partei “die Rechte” gerechnet. Auf dem Klagesmarkt finden sich nicht mehr als 60 Menschen ein. Zu diesen spricht Michael Berner mit dem Megaphon – und hinter Absperrgittern. Denn die Demonstration hat strenge Auflagen von der Polizei.  (…) Die Kundgebung “Für die Opfer von linker Gewalt” wurde für den Veranstalter, ein Vorstandsmitglied der Partei “Die Rechte”, zum Reinfall. Der Braunschweiger Michael Berner hatte sie als Reaktion auf einen Übergriff auf vier Teilnehmer der Hooligan-Demo am vergangenen Sonnabend angemeldet und mit rund 500 Unterstützern gerechnet. Doch die Hooligan-Szene distanzierte sich schnell von der Veranstaltung. Zur Versammlung kamen am Vormittag nur 50 bis 60 Personen. Die Hälfte von ihnen waren nach NDR Informationen Neonazis, die andere Hälfte Sympathisanten.

via ndr: Bunter Protesttag in Hannover

Brauner Mob gegen Roma

Nach Aufmärschen in Köln und Hannover: Neonazis und rechte Hooligans rufen zu rassistischer Großdemo in Halle-Silberhöhe auf. Neonazis haben Roma-Familien in Halle (Sachsen-Anhalt) zum Angriffsziel erklärt. Auf der einschlägigen rechten Internetseite »Hallemax« wird zu einem Aufmarsch mit 3.000 geplanten Teilnehmern im südlichen Stadtviertel Silberhöhe aufgerufen. Demonstriert werden soll »gegen die Islamisierung, die Zigeunerplage und den Asylantenwahnsinn« in der Plattenbausiedlung. Zu den Organisatoren gehörten danach auch Mitglieder des rechten Netzwerks »Hooligans gegen Salafisten« (HoGeSa) und »weiterer Organisationen«. Eine Anmeldung lag bis Freitag nicht vor, wie ein Sprecher der Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Süd junge Welt informierte. Betrieben wird das Internetportal »Hallemax« von dem bekennenden Hallenser Neonazi Rolf Brückner. Der macht aus seiner Liebe zu seinen »Kameraden« von der NPD und seinen »Freunden« von HoGeSa keinen Hehl. Seine Fußtruppe in der Saalestadt nennt er »Brigade in Halle«. Täglich hetzt er gegen Antifaschisten, Linke und Asylsuchende, wobei »Zigeuner und Islamisten« ganz oben auf seiner Hassliste stehen. Brückner und seine »Kameraden« heizen seit Monaten einen Mob in der Silberhöhe an. Inzwischen hat sich dort eine »Bürgerwehr gegen Roma« gegründet, »Streifen« wurden mobilisiert. Immer wieder kam es in der Vergangenheit in dem Wohngebiet zu brutalen Übergriffen auf Menschen ausländischer Herkunft. Auch vor Kindern machten rechte Schläger nicht halt. So attackierten Jugendliche Anfang September eine rumänische Mutter und ihren zweijährigen Sohn. Ende Oktober wurde ein zehnjähriges dunkelhäutiges Mädchen von Kindern derart verprügelt, dass es im Krankenhaus behandelt werden musste. Anfang November geriet ein Kleintransporter auf einem Parkplatz in Brand, der einer Roma-Familie gehörte. An dem Fahrzeug fand die Polizei fremdenfeindliche Parolen. Sie geht von Brandstiftung aus, wie sie mitteilte. Bereits mehrfach kam es in der Silberhöhe zu Aufmärschen. Dabei waren bis zu 200 Anwohner und Neonazis hasserfüllte Beschimpfungen brüllend durch das Stadtviertel gezogen.

via jw: Brauner Mob gegen Roma

mimimi #sagesa mimimi #npd

Das war ja nix – Teilnehmer total unpünktlich und betrunken, Hitlergrüße, Auflagen verletzt und dann (uiuiui – ahu…) ohne Schuhe unterwegs, Ende schon nach einer halben Stunde – einfach nur peinlich, oder???

Und dann das Gejammere im HoHeSa-Forum –  die “Unterwanderung durch die NPD” – als sei nicht offensichtlich gewesen, wer da angemeldet hat, Redner wie der “Peniskuchen Peter” (O-Ton), Reden, die selbst für die rechten Hools “Fremdenfeindlich, vollkommen daneben und unangebracht!” waren – und “Irgendwann war plötzlich was von NPD zu hören”. Was für eine Überraschung aber auch – warum nur???

Noch schöner: “NPD? Wer hat die den eingeladen? Niemand! Die haben sich selbst eingeladen und unter dem Deckmantel SaGeSa die Demo angemeldet!!! Ich nenne das eine arglistige Täuschung!” Ja wie jetzt? Wenn die NPD angemeldet hat, dann haben sich wohl die rechten Hooligans zu einer Neomazi-Demo eingeladen. Das ist dann keine arglistige Täuschung, sondernentweder gnadenlose Dummheit, himmelschreiende Ignoranz oder pathologische Gleichgültigkeit. Oder wir nehmen sie ernst und nennen sie einfach beim Namen – heute inVölklingen gab es einen Auflauf von Nazis und Rassisten. Punkt.

Polizeigroßeinsatz bei Demonstrationen

Rund 250 Neonazis haben sich am Sams- tagmittag in Völklingen versammelt. Sie nahmen an einer Demonstration der rechtsgerichteten Gruppierung “Saarlän- der gegen Salafisten” teil. Etwa 300 Menschen versammelten sich in Sichtweit zu einer Gegendemonstration. Zu der Gegendemonstration hatten u.a. die SPD, die Linke und Gewerkschaften aufgerufen.

via saartext: Polizeigroßeinsatz bei Demonstrationen


Rechte Demonstranten drehen nach #Blockade um – #berlin

Zahlreiche Gegendemonstranten haben in Marzahn-Hellersdorf einen fremdenfeindlichen Protestzug zur Umkehr gezwungen. Wie ein Polizeisprecher gegenüber rbb online sagte, konnten die Teilnehmer einer Kundgebung gegen neue Flüchtlingsheime ihre geplante Route nicht ablaufen. Noch 350 von ihnen würden demonstrieren – begleitet von 1.500 Gegendemonstranten. Laut Polizei kam es bisher zu rund einem Dutzend Festnahmen. Zahlreiche Gegendemonstranten haben am Samstag einen Protestzug von rechten Kräften gegen neue Flüchtlingsheime blockiert. Gegen 18 Uhr nahmen noch rund 1.500 Menschen im Berliner Bezirk Marzahn-Hellersdorf an Solidaritätskundgebungen für Flüchtlinge teil, sagte Polizeisprecher Stefan Redlich zu rbb online. Kurz bevor die Polizei den Protestzug für beendet erklärte, waren noch 350 Gegner der Flüchtlingsunterkünfte auf der Straße. Die Route der rechten Demonstranten sollte ursprünglich von der Raoul-Wallenberg-Straße zum Alice-Salomon-Platz in Hellersdorf führen. Entlang dieser Route wurden jedoch insgesamt neun Gegendemonstrationen angemeldet. Nach Angaben der Polizei fanden sich am Samstagnachmittag rund 2.500 Gegendemonstranten an der geplanten Demonstrationsstrecke ein. Laut Polizei kamen gegen 14 Uhr zum Startpunkt der fremdenfeindlichen Kundgebung rund 800 Menschen; angemeldet waren rund 1.000 Teilnehmer. Der Demonstrationszug stockte jedoch durch die große Menge an Gegendemonstranten und drehte schließlich wieder um – Richtung Raoul-Wallenberg-Straße. (…) Hintergrund der Gegendemonstration in Marzahn-Hellersdorf war ein Aufruf rechter Kräfte, gegen neue Unterkünfte für Flüchtlinge auf die Straße zu gehen. In dem Bezirk soll eines von sechs vom Senat geplanten Containerdörfer für Flüchtlinge entstehen. Zu Gegendemonstrationen aufgerufen hatte u.a. die Initiative “Hellersdorf hilft” sowie der Bezirk, Gewerkschaften, alle im Abgeordnetenhaus vertretenen Parteien und linke Gruppierungen. Berlins Regierender Bürgermeister Wowereit zeigte sich am Freitag zuversichtlich: “Berlin wird sich den dumpfen Hassparolen und der plumpen Stimmungsmache des rechtsextremen Mobs friedlich, aber beherzt entgegenstellen.” Die Berliner ließen es sich nicht gefallen, “dass Rechte hier die Stimmung missbrauchen, um Fremdenhass zu säen und Menschen, die in Not sind, die Hilfe und Solidarität brauchen, auszugrenzen”, sagte Wowereit dem rbb.

via rbb: Rechte Demonstranten drehen nach Blockade um

siehe auch: Neonazi-Aufmarsch in Marzahn beendet. Tausende Gegendemonstranten haben am Samstagnachmittag in Marzahn die Teilnehmer des Neonazi-Aufmarschs blockiert. Als es dann doch losging, wurde die Lage rasch chaotisch und geriet der Polizei außer Kontrolle. Entgegen ihrem ursprünglichen Marschplan gaben die Rechtsradikalen bald auf. Um kurz vor 18 Uhr war die Demonstration beendet. Rund 2500 Gegendemonstranten haben am Samstagnachmittag den pünktlichen Abmarsch eines Aufzugs gegen Asylbewerber und Flüchtlingsheime durch Marzahn-Hellersdorf verhindert. Gegen 15 Uhr war mit dem Start in der Raoul-Wallenberg-Straße gerechnet worden, etwa 800 Neonazis und Anwohner waren am Sammelpunkt zusammengekommen. Doch alle möglichen Routen waren weitgehend blockiert. Anfangs kam es nur zu kleineren Zwischenfällen. Erst gegen 17 Uhr ging es dann doch los, aber der schon auf die Hälfte zusammengeschmolzene Zug kehrte nach einer kurzen Strecke angesichts des weiteren starken Widerstandes bald wieder um. Gewaltbereite Gegendemonstranten ergriffen die Gelegenheit und stießen auf der Raoul-Wallenberg-Straße nach, durchbrachen dabei die Polizeikette. Die Lage wurde zunehmend verworren, geriet der Polizei zeitweise außer Kontrolle. Flaschen und Böller flogen in Richtung Rechtsradikale. Diese wurden von Autonomen verfolgt, sahen sich schon nach wenigen 100 Meter dem nächsten gegnerischen Block gegenüber und waren von allen Seiten eingekesselt. Schließlich erreichte der Zug der Neonazis den nahen S-Bahnhof Raoul-Wallenberg-Straße und löste sich dort auf, bevor es zu weiteren Gewalttätigkeiten kommen konnte. Punkt 17.58 Uhr erklärte die Polizei die Demonstration für beendet, auch die Gegendemonstranten gingen oder fuhren langsam nach Hause. Die Anwohner unter den Demonstranten waren bemüht, durch Transparente klarzustellen, dass sie „keine Neonazis“, sondern normale Anwohner seien, die nur „Nein zum Heim“ sagten. Ohnehin waren nur Deutschland- oder Bezirksfahnen zu sehen, keine NPD-Embleme. Auch Sebastian Schmitdke, Landeschef der NPD, ließ sich, anders als sonst bei vergleichbaren Anlässen, nicht blicken. Die Gegner der Demonstranten waren eine bunte Mischung aus Grünen, Sozialdemokraten, Autonomen und Antifa-Mitgliedern. Auch SPD-Landeschef Jan Stöß war gekommen. Die Polizei, der am Abend noch die linke „Silvio-Meier-Demo“ von Kreuzberg nach Friedrichshain bevorstand, war mit 1700 Beamten im Einsatz.

Polizei-Großaufgebot: Köln-Krawalle sollen sich in #Völklingen nicht wiederholen #sagesa #nosagesa #hogesa #nohogesa

Szenen wie diese bei dem Hooligan-Aufmarsch in Köln soll es in Völklingen am Samstag nicht geben. Mit einem Großeinsatz reagiert die Saar-Polizei an diesem Samstag auf die angekündigte Mahnwache der als rechtsextrem eingestuften Initiative „Saarländer gegen Salafisten “ (SaGeSa) und eine Gegendemonstration, zu der neben den Linken auch Grüne und SPD sowie Antifaschisten (Antifa) aufgerufen haben. Einsatzhundertschaften von Bundes- und Landespolizei stehen in der Völklinger City in Bereitschaft. Ziel der Polizei ist es, so Einsatzleiter Gerald Stock, ein unmittelbares Aufeinandertreffen beider Seiten sowie Krawalle zu verhindern: „Wir werden bei den Demonstrationen bewusst zurückhaltend agieren.“ Bei Ausschreitungen gelte aber eine „niedrige Eingreifschwelle“. Nach den gewalttätigen Auseinandersetzungen bei einem Aufmarsch der Initiative „Hooligans gegen Salafisten “ (HoGeSa) in Köln gilt den Ereignissen in Völklingen ein besonderes Augenmerk. Nach Angaben von Polizeisprecher Georg Himbert hat sich zwischenzeitlich ein Vertreter der HoGeSa von der Völklinger Aktion distanziert. Die Mahnwache, die ab 14 Uhr auf dem Hindenburgplatz stattfinden soll, hat eine regionale NPD-Größe angemeldet.

via sol: Polizei-Großaufgebot: Köln-Krawalle sollen sich in Völklingen nicht wiederholen

siehe auch: Großes Polizeiaufgebot bei Anti-Salafisten-Demo – #sagesa #hogesa #nohogesa. Die für Samstag in #Völklingen angekündigte Mahnwache der rechtsextremen „Saarländer gegen Salafisten“ wird auf eine Gegendemonstration stoßen, an der unter anderem Völklingens Oberbürgermeister Lorig teilnehmen wird. Die Polizei hält Hundertschaften bereit, um den Frieden zu wahren. Für die am Samstag geplanten Kundgebungen von rechten und linken Gruppen hat die Völklinger Stadtverwaltung heute so genannte Veränderungsverfügungen erlassen. So findet die Mahnwache der rechtsextremen Gruppe „Saarländer gegen Salafisten“ wegen des Wochenmarkts erst zwei Stunden später um 14.00 Uhr statt. Die Gegendemonstration beginnt um 13.00 Uhr. Die Polizei rüstet sich für einen Großeinsatz.

Anonymous Claims to Have Evidence Directly Connecting Darren Wilson & Ferguson PD to KKK

The hacker collective Anonymous launched #OpKKK and #HoodsOff this past week which took down, and took over, multiple klan websites and social media accounts while exposing numerous Ku Klux Klan members by making their personal information public. In the process of outing Ku Klux Klan members, Anonymous discovered connections between the Klan and the “We Support Darren Wilson” group. One of the Darren Wilson rallies was held in Imperial, Missouri, and was rumored to have been organized by the Klan. It’s important to note that this is also allegedly the hometown of Darren Wilson’s girlfriend and fellow Ferguson police officer Barbara Spradling. Prior to going public with the connection between the KKK and “We Support Darren Wilson” group, the group purged many photos from the rally from their social media pages, most likely in an attempt to obscure the connections between the groups. (…) The scrubbing of information raised their suspicions that perhaps there truly was a connection between Darren Wilson and the KKK. Then an informant came to Anonymous and described their direct ties to not Darren Wilson himself, but his girlfriend, fellow Ferguson police officer Barbara Spradling. Remember, Spradling is allegedly from the Imperial Missouri area where an alleged KKK supported pro-Darren Wilson rally was held. The source claimed they had information that directly linked Darren Wilson and the Klan to the events unfolding in Ferguson. While this information was being seriously vetted by Anonymous, and ultimately confirmed, death threats from the Klan started being directed at the hacker collective. Anonymous has since responded to these threats, putting the KKK and Ferguson PD on notice that “We are the law now.”

via thefreethoughtproject: Anonymous Claims to Have Evidence Directly Connecting Darren Wilson & Ferguson PD to KKK

siehe auch: Anonymous hackers to Ferguson police: ‘We are the law now’. Two Twitter accounts belonging to the Ku Klux Klan have been taken over by the hacker collective known as Anonymous (logo pictured), after the white supremacist group threatened to use “lethal force” against looters and vandals in the St. Louis suburb of Ferguson. (Twitter/Anonymous) Hackers with the group, Anonymous, sent a stark message to police in Ferguson, as well as to Ku Klux Klan members assembled at the scene, to be on guard — that any injuries to protesters will be duly noted. (…) The video was actually a response to one sent out by Frank Ancona with the Traditionalist American Knights of the KKK that vowed to “hunt down” members of Anonymous, Raw Story reported. In that video, the KKK warned the hackers: “You’ll be strung up next to the chimps. On display for the whole world to see. The Klan is to be feared, not threatened. Turn away or face the consequences.”

Stadt Weißenfels spendet für Asylbewerber und Flüchtlinge

Die Stadt Weißenfels will nicht mit Gegendemonstrationen auf eine für den 6. Dezember angemeldete Rechten-Demo reagieren, sondern stattdessen Geld an Flüchtlinge und Asylbewerber spenden. Wenn die Rechten schon in Weißenfels einen Marsch veranstalten wollen, dann sollen sie es wenigsten für einen guten Zweck tun. Dieser Gedanke liegt einem Aufruf der Stadtverwaltung Weißenfels zugrunde. Der für den 6. Dezember geplante Aufmarsch der Rechten, soll in einen Spendenlauf unter dem Motto „jeder Schritt zählt“ umgewandelt werden. Spenden für jeden Meter „Die Stadtverwaltung wird für jeden Meter, den die Rechten vorankommen, 50 Cent spenden zugunsten von Asylbewerbern und Flüchtlingen“, sagte Christian Endt vom Veranstaltungsmanagement im Rathaus gegenüber der MZ. Mit dem Geld soll Mitgliedschaft in Sportvereinen oder das Training in Fitnesscentern für Asylbewerber und Flüchtlinge unterstützt werden. „So laufen die Rechten schließlich gegen sich selbst“, sagte Endt in Anspielung auf gegen Ausländer gewandte rechte Ideologie. (…) Die Stadtverwaltung Weißenfels ruft sowohl Einwohner als auch Unternehmen auf, sich an dem „Spendenlauf“ zu beteiligen. Sie können mit eigenen Spenden die ungewöhnliche Aktion gegen Rechts unterstützen.

via mz-web: Stadt Weißenfels spendet für Asylbewerber und Flüchtlinge

Ku-Klux-Klan: ein obskurer V-Mann namens “Radler”

Eine wichtige Rolle bei der Aufarbeitung der NSU-Verbindungen nach Baden-Württemberg spielt der einstige V-Mann Achim Schmid, der eine Ku-Klux-Klan-Gruppe in Schwäbisch Hall gründete. Der NSU-Untersuchungsausschuss, der am 8. Dezember seine Arbeit aufnimmt, muss etwa die Frage klären, ob Schmid den Klan tatsächlich ohne Wissen des Verfassungsschutzes aufgebaut hat. Der Neonazi-Liedermacher Achim Schmid, alias Radler, ein NPD-Mann in Schwäbisch Hall, war von November 1994 bis November 2000 zunächst Informant und dann V-Mann des baden-württembergischen Landesamts für Verfassungsschutz. Dem von Schmid gegründeten rassistischen Geheimbund “European White Knights of the Ku Klux Klan” (EWK KKK) gehörte sowohl der Gruppenführer der vom Nationalsozialistischen Untergrund (NSU) in Heilbronn ermordeten Polizistin Michèle Kiesewetter als auch ein im Frühjahr plötzlich verstorbener V-Mann des Bundesamts für Verfassungsschutz an, der einen der NSU-Rechtsterroristen persönlich gekannt hatte. Heute lebt der einstige Ku-Klux-Klan-Führer Schmid in den USA. Der 39-Jährige ist seit etwa 1990 in der neonazistischen Szene aktiv und war Führer der von ihm am 1. Oktober 2000 offiziell gegründeten European White Knights of the Ku Klux Klan, sein Aliasnamen beim Klan lautete “Ryan Davis”. Kontaktadresse der Klan-Truppe war Schmids Wohnort. (…) Etwa 20 Mitglieder aus den Bundesländern Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen tummelten sich in den Reihen des Klans. Potentielle Mitglieder der selbst ernannten “patriotischen weißen Geheimorganisation” wurden über das Internet als auch per direkter Ansprache für die Gruppierung geworben. Ideologischer Grundpfeiler der European White Knights of the Ku Klux Klan war ein Pseudochristentum, gepaart mit einem ausgeprägten Hang zum Antisemitismus und Rassismus. (…) Mitglieder der Klan-Truppe waren unter anderem Michael Schäfer (Wernigerode, Sachsen-Anhalt) und Thomas Richter (Leipzig, Sachsen), Schäfer amtierte von 2007 bis 2012 als Bundesvorsitzender der NPD-Jugendorganisation Junge Nationaldemokraten (JN). Richter, unter dem Namen “Corelli” V-Mann des Bundeamts für Verfassungsschutz, bewegte sich im Umfeld des NSU-Kerntrios. Sein Name fand sich auf der Adressenliste von Uwe Mundlos, die im Januar 1998 in der Jenaer Bombenwerkstatt des NSU beschlagnahmt worden war. Richter hatte Mundlos bei einem Rechtsrockkonzert 1995 in Dresden kennengelernt.  Im Klan war Corelli unter anderem zuständig für den Betrieb des internen Internet-Forums. Corelli habe “umfangreich und werthaltig über Mitglieder, Sympathisanten und Veranstaltungen” des EWK KKK berichtet, heißt es in einer dem NSU-Untersuchungsausschuss des Bundestags vorgelegten Auswertung der V-Mann-Berichte. V-Mann Corelli war es auch, der den Verfassungsschutz über Polizeibeamte in den Reihen des Klans informierte. Unter anderem berichtete er über eine Polizeianwärterin aus dem Stuttgarter Raum, die im Bereich der Rauschgiftkriminalität tätig war und einen “Hass auf Schwarze” habe. Richter starb im April – im Zeugenschutzprogramm des BfV – überraschend an einer nicht erkannten Diabetes.

via kontext: Ku-Klux-Klan: ein obskurer V-Mann namens “Radler”

Dossier / Beiträge zu Rechts-Anwältin (RA) Nicole Schneiders: http://goo.gl/cbPp0


Dossier Rechtsterrorismus / articles about right-wing terrorism:
Nationalsozialistischer Untergrund – Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos, Beate Zschäpe. Polizistinnenmord, Rohrbombe, Thüringer Heimatschutz (THS)
Dossier: Kategorie NSUhttp://bit.ly/ths-nsu

NSU-Prozess 162. Tag – Zeugin schwärmt von Blood & Honour

Es mangelt dem NSU-Prozess nicht an bizarren Auftritten von Rechtsextremisten oder Zeugen, die angeblich oder tatsächlich die Szene verlassen haben. Doch was die Prozessparteien an diesem Donnerstag an Dreistigkeit erleben, dürfte so schnell nicht zu überbieten sein. Eine Zeugin aus Sachsen schildert in warmen Worten die tiefbraune Skinheadvereinigung „Blood & Honour“ als eine Art Caritas, deren sächsische Sektion leider in geldgierige Hände geriet. Dass im September 2000 der damalige Bundesinnenminister die komplette deutsche „Division“ von Blood & Honour verbot, muss demnach ein schwerer Irrtum gewesen sein. Ebenso wie der Verdacht der  Bundesanwaltschaft, die Terrorzelle NSU sei aus der sächsischen Sektion unterstützt worden. Die Zeugin Antje B., 40 Jahre alt, die blondierten Strähnen von einem schwarzen Stirnband gebändigt, spricht zunächst über den Gründer von Blood & Honour, dem britischen Skinhead und Rechtsrock-Musiker Ian Stuart Donaldson. Der bullige Glatzkopf, eine Ikone der Szene, starb 1993 nach einem Verkehrsunfall. „Dieses Ernstvolle, was er verkörpert hat, die hohen Werte, dass wir uns ein Stück weit zurückbesinnen, dass wir eben so ’n Stück wieder ehrlicher sind, dass man erkennt, was Demut ist, waren zumindest meine persönlichen Ideale“, sagt die Mutter von vier Kindern. Dass sie heute als Erzieherin tätig ist, lässt einen mit jedem weiteren Satz frösteln. Sie habe von der sächsischen Sektion erwartet, „dass man befreundet ist, dass wir viele Familien haben, wo man gemeinsam mit den Kindern Unternehmungen macht“. Mitte der 1990er Jahre beteiligte sich Antje B. an der Gründung des Ablegers von Blood & Honour im Freistaat. Sie und ein paar Freunde hätten sich in einer Kneipe getroffen und überlegt, wie sie nach dem Tod von Ian Stuart Donaldson dessen Musik „hier in Deutschland ein bisschen voranbringen“.  Politische Ziele habe sie selbst nicht verfolgt, sagt Antje B., „nee“. (…) Der von Antje B. vergötterte Ian Stuart Donaldson grölte mit seiner Band Skrewdriver Hasslieder gegen die multikulturelle Gesellschaft, posierte mit einer Hakenkreuzfahne. Anfang der 1990er Jahre war er in Cottbus einer der Angeklagten in einem Prozess zum Angriff auf einen Linken. Das von dem britischen Kahlkopf initiierte Blood & Honour-Netzwerk, benannt nach dem Nazi-Leitspruch „Blut und Ehre“, hat  sich international ausgebreitet. Die rechtsextremen Skinheads organisieren Konzerte einschlägiger Bands, vertreiben deren Musik und hetzen im Internet und auf der Straße gegen Migranten, Juden, Linke. In England bildete sich ein bewaffneter Arm namens „Combat 18“, auch in Deutschland galt Blood & Honour als so gefährlich, dass Innenminister Schily das Verbot aussprach.  Nach dem Ende des NSU im November 2011 kam heraus, dass es Mitglieder der Sektion Sachsen gewesen waren, die den Thüringer Neonazis Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe Unterschlupf boten, als sie 1998 untertauchten. Und ein V-Mann des Brandenburger Verfassungsschutzes berichtete damals, einer der Anführer der Sektion Sachsen habe den Auftrag, für die drei Flüchtigen Waffen zu besorgen. Antje B. will davon allerdings keinerlei Kenntnis haben. Sie bestreitet auch, dass sie 1998 angeboten haben soll, ihren Reisepass Beate Zschäpe zur Verfügung zu stellen. Damit diese mit Mundlos und Böhnhardt nach Südafrika flüchten konnte, was Zschäpe aber offenbar nicht wollte.

via tagesspiegel: NSU-Prozess 162. Tag Zeugin schwärmt von Blood & Honour

#Hannover erwartet sechs Demos und ein Fußballspiel – #hogesa #nohogesa

In Hannover könnte es am Sonnabend unübersichtlich werden: Sechs Demonstrationen sind mittlerweile in der Innenstadt angemeldet, eine davon offenbar mit rechtsextremem Hintergrund. Die Kundgebung für “Opfer von linker Gewalt” wurde von einem Vorstandsmitglied der Partei “Die Rechte” angemeldet und ist dem Veranstalter zufolge eine Reaktion auf einen Übergriff auf vier Teilnehmer der Hooligan-Demonstration vom vergangenen Wochenende. Die Polizei fürchtet, dass einige Teilnehmer mit ebenso gewaltbereiten Besuchern der Gegendemonstration aneinandergeraten könnten. Parallel dazu will die ultrakonservative Initiative Familienschutz bei einer “Demo für alle” gegen das Abbilden sexueller Vielfalt im Schulunterricht auf die Straße gehen. Auch hier ist eine Gegenkundgebung geplant. Desweiteren sind zwei kleine Kundgebungen angekündigt. Am Nachmittag erwartet Hannover 96 zudem Bayer Leverkusen. Für die Kundgebung “Für die Opfer von linker Gewalt” hat die Polizei Auflagen verhängt: Alkohol, Pyrotechnik und Waffen sind verboten. Außerdem wurde der Zeitrahmen verkürzt: Statt von 11 bis 16 Uhr dürfen sich die Demonstranten nur zwischen 12 und 16 Uhr auf dem Klagesmarkt im südlichen Fußgängerbereich versammeln. Vor Einbruch der Dunkelheit soll die Veranstaltung damit beendet sein. Ganz in der Nähe des Versammlungsorts waren vergangene Woche die vier Teilnehmer der Hooligan-Demo zusammengeschlagen wurden. Organisator Michael Berner hat 500 Teilnehmer angekündigt, der niedersächsische Verfassungsschutz und die Polizei rechnen dagegen mit nur rund 200 Personen. Vertreter der Hooligan-Szene haben sich nach Informationen von NDR Info von der Demo distanziert. Gegen den rechten Aufmarsch hat sich ein privater Anmelder mit der Gegenkundgebung “Kein Platz für Nazis” positioniert. Er wird laut Polizei dem linken Spektrum zugerechnet und hat ebenfalls rund 500 Unterstützer angemeldet.

via ndr: Hannover erwartet sechs Demos und ein Fußballspiel

Großes Polizeiaufgebot bei Anti-Salafisten-Demo – #sagesa #hogesa #nohogesa

Die für Samstag in #Völklingen angekündigte Mahnwache der rechtsextremen „Saarländer gegen Salafisten“ wird auf eine Gegendemonstration stoßen, an der unter anderem Völklingens Oberbürgermeister Lorig teilnehmen wird. Die Polizei hält Hundertschaften bereit, um den Frieden zu wahren. Für die am Samstag geplanten Kundgebungen von rechten und linken Gruppen hat die Völklinger Stadtverwaltung heute so genannte Veränderungsverfügungen erlassen. So findet die Mahnwache der rechtsextremen Gruppe „Saarländer gegen Salafisten“ wegen des Wochenmarkts erst zwei Stunden später um 14.00 Uhr statt. Die Gegendemonstration beginnt um 13.00 Uhr. Die Polizei rüstet sich für einen Großeinsatz. (…) Es wurde zwar bundesweit in der Hooligan- und Neonaziszene mobilisiert, aber nachdem Facebook die Seite „Saarländer gegen Salafisten“ abgeschaltet hat, rechnet die Polizei nur noch mit maximal 100 rechten Demonstrationsteilnehmern. Deutlich mehr dürften zur Gegendemonstration kommen. Ein breites Bündnis von Linken, SPD, Piraten und Gewerkschaften wird in Richtung Rathaus marschieren. Unter ihnen wird laut SR-Informationen auch Völklingens Oberbürgermeister Klaus Lorig sein.

via sr: Großes Polizeiaufgebot bei Anti-Salafisten-Demo

siehe auch: „Saarländer gegen Salafisten“ – Ein Scheitern mit Ansage? Nachdem die Demonstrationen der „Hooligans gegen Salafisten“ in Köln und Hannover für Aufsehen gesorgt haben, versuchen an diesem Wochenende Neonazis aus dem Saarland auf den fahrenden Zug aufzuspringen. Schützenhilfe der HoGeSa können sie dabei aber nicht erwarten. Die kündigt auf ihrer Webseite an, keine weiteren Demos in diesem Jahr zu unterstützen – und distanzieren sich damit von der angeblichen HoGeSa-Kundgebung an der Saar. (…) Bei der Mobilisierung wurde er durch die NPD-Vorsitzende von Burbach, Jacky Süßdorf, unterstützt. Diese hatte zuletzt durch die „Peniskuchenaffäre“ die Abberufung von Peter Marx als Generalsekretär der NPD mit provoziert und gilt im südwestdeutschen Raum als gut vernetzt. Auch weitere NPD-Funktionäre fanden sich schnell ein. So agierte der biedere Szene-Anwalt Peter Richter, der die NPD im Verbotsverfahren als Bevollmächtigter vertritt, offen auf der Seite der Hooligans. Dirk Schmidt, früher Betreiber des Neonazi-Treffpunktes „Die Pumpe“ und inzwischen Vorsitzender eines NPD-Kreisverbandes kündigte ebenso sein Kommen zu der Hooligan-Demo an, wie die Landesvorstandsmitglieder Markus Mang und Sascha Wagner. Die NPD unterstütze die Veranstaltung demnach massiv. Auch ein Mitglied der AfD mit guten Kontakten zur rechten Szene kündigte die Teilnahme an.

French far-right leader guilty of racial defamation

The 86-year old founder of France‘s far-right National Front, Jean-Marie Le Pen, was ordered to pay a 5,000-euro fine. French far-right National Front leader, Jean-Marie Le Pen, was found guilty of racial defamation by a Paris appeals court on Thursday. Le Pen had compared the Roma to “birds that were born, by nature, to steal” when he gave a speech at the National Front’s summer school in La Baule, western France, on Sep. 22, 2012. The appeals court upheld a decision from December last year that found Le Pen guilty of defamation. The 86-year-old founder of France‘s largest far-right party was ordered to pay a 5,000-euro fine.

via worldbulletin: French far-right leader guilty of racial defamation

„Saarländer gegen Salafisten“ – Ein Scheitern mit Ansage?

Nachdem die Demonstrationen der „Hooligans gegen Salafisten“ in Köln und Hannover für Aufsehen gesorgt haben, versuchen an diesem Wochenende Neonazis aus dem Saarland auf den fahrenden Zug aufzuspringen. Schützenhilfe der HoGeSa können sie dabei aber nicht erwarten. Die kündigt auf ihrer Webseite an, keine weiteren Demos in diesem Jahr zu unterstützen – und distanzieren sich damit von der angeblichen HoGeSa-Kundgebung an der Saar. Als am 26. Oktober in Köln die Hooligans der HoGeSa zum ersten Mal zusammenfanden, war auch eine Gruppe aus dem Saarland dabei. Auf einem später im Internet veröffentlichten Foto ist die illustre Mannschaft abgebildet. Neben mehreren Funktionären der NPD lächeln Mitglieder des neonazistischen Fußballfanclubs „Saarlandbrigarde“ und Teile der Kameradschaft „Sturmdivision Saar“ in die Kamera. Scheinbar gefiel der Gruppe die Demonstration in Köln, bei der es zu erheblichen Ausschreitungen durch die Hooligans kam, so gut, dass sie das Konzept kopieren wollten. Denn am 31. Oktober veröffentlichte einer der Teilnehmer eine Seite mit dem Titel „Saarländer gegen Salafisten“, welche sich mit den Logos der HoGeSa schmückte. NPD in der Initiative Über die Facebook-Seite, die in wenigen Tagen sehr schnell wuchs, wurde sogleich das Ziel ausgegeben, eine Demonstration im Saarland zu veranstalten. Auch die handelnden Akteure waren – trotz fehlerhaften Impressums der Seite – schnell politisch einzuordnen. Der Seiteninhaber Andre H., bekennt sich in seinem Profil offen zu seiner Sympathie für den NPD-Europaabgeordneten Udo Voigt. Bei der Mobilisierung wurde er durch die NPD-Vorsitzende von Burbach, Jacky Süßdorf, unterstützt. Diese hatte zuletzt durch die „Peniskuchenaffäre“ die Abberufung von Peter Marx als Generalsekretär der NPD mit provoziert und gilt im südwestdeutschen Raum als gut vernetzt. Auch weitere NPD-Funktionäre fanden sich schnell ein. So agierte der biedere Szene-Anwalt Peter Richter, der die NPD im Verbotsverfahren als Bevollmächtigter vertritt, offen auf der Seite der Hooligans. Dirk Schmidt, früher Betreiber des Neonazi-Treffpunktes „Die Pumpe“ und inzwischen Vorsitzender eines NPD-Kreisverbandes kündigte ebenso sein Kommen zu der Hooligan-Demo an, wie die Landesvorstandsmitglieder Markus Mang und Sascha Wagner. Die NPD unterstütze die Veranstaltung demnach massiv. Auch ein Mitglied der AfD mit guten Kontakten zur rechten Szene kündigte die Teilnahme an. Hools spielen nur die zweite Geige Außerhalb der NPD nahm die Mobilisierung für die „Saarländer gegen Salafisten“ erst später an Fahrt auf. (…) Hooligans aus dem Saarbrücker „D-Block“ riefen nun zusammen mit Anhänger aus der „Westkurve“ des verfeindeten 1.FC Kaiserslautern zur Kundgebung auf. Der mehrfach wegen Gewaltdelikten vorbestrafte Christian Hehl, der für die NPD im Mannheimer Gemeinderat sitzt, mobilisierte die Anhängerschaft seines Vereins „Waldhof Mannheim“. Hooligans aus dem Umfeld dieses Clubs hatten im Oktober bereits eine Salafistendemo angegriffen. Dabei wurden mehrere Polizisten verletzt. Unter einem Artikel in einem Fanforum schrieb ein Anhänger, dass man das „im Saarland auch mal starten“ müsse. Innerhalb von vierzehn Tagen schafften es die Anhänger auf Facebook 3.000 Likes mit einem Schwerpunkt auf Saarbrücken zu organisieren. Hetze gegen Muslime statt Konzepte gegen Fundamentalismus Dabei bedienten sich die Organisatoren eines einfachen Konzeptes, dass in der Szene aber zieht wie kein zweites. Es wird Hass geschürt und mit bewusst verkürzten Informationen Stimmung erzeugt.

via endstation rechts: „Saarländer gegen Salafisten“ – Ein Scheitern mit Ansage?

siehe auch: Update: #SaGeSa – Neonazidemo #Völklingen 22.11. – #hogesa #nohogesa. SaGeSa-Demo in Völklingen soll stattfinden – Demo ist, so Szeneinfos, genehmigt. Ort und Zeit verlegt: 14 Uhr, Hindenburgplatz. / Neonazi-Aktion im #Saarland #hogesa #nohogesa. Rechtsextremisten rufen im Saarland unter dem Namen „Saarländer gegen Salafisten“ („ #SaGeSa “) zu einer Mahnwache in Völklingen am Samstag auf. Die SaGeSa-Anmelder rechnen mit etwa 50 Teilnehmern. (…) zum illustren braunen Reigen zählten Niels Berang („Sturmdivision Saar“), der NPD-Rechtsanwalt Peter Richter, der NPD-Vorständler Frank Schwerdt, Daniel Madalschek (Leiter der Jungen Nationaldemokraten in Thüringen), der bekannte Neonazi und Hamburger NPD-Funktionär Thomas „Steiner“ Wulff und Andre Huppert (mit Zweitprofil als „Andy Huppi“ – Arbeitgeber: „Öffentlichkeit Arbeit at Deutsche Reich“)

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Update: #SaGeSa – Neonazidemo #Völklingen 22.11. – #hogesa #nohogesa

SaGeSa-Demo in Völklingen soll stattfinden – Demo ist, so Szeneinfos, genehmigt. Ort und Zeit verlegt: 14 Uhr, Hindenburgplatz.

siehe auch: Neonazi-Aktion im #Saarland #hogesa #nohogesa. Rechtsextremisten rufen im Saarland unter dem Namen „Saarländer gegen Salafisten“ („ #SaGeSa “) zu einer Mahnwache in Völklingen am Samstag auf. Die SaGeSa-Anmelder rechnen mit etwa 50 Teilnehmern. (…) zum illustren braunen Reigen zählten Niels Berang („Sturmdivision Saar“), der NPD-Rechtsanwalt Peter Richter, der NPD-Vorständler Frank Schwerdt, Daniel Madalschek (Leiter der Jungen Nationaldemokraten in Thüringen), der bekannte Neonazi und Hamburger NPD-Funktionär Thomas „Steiner“ Wulff und Andre Huppert (mit Zweitprofil als „Andy Huppi“ – Arbeitgeber: „Öffentlichkeit Arbeit at Deutsche Reich“)

Tristesse-Selfie von Patricia Wagner (RLP) – https://archive.today/rjzTB

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