Category Archives: Revisionismus

Adolf Hitler’s birthday celebrated in Milan

Supporters of Adolf Hitler in Milan emblazoned the city with posters of the German dictator over the weekend in honour of his 125th birthday. The posters were put up overnight on Saturday by members of the National Socialist Workers Movement, a neo-Nazi group that originated in the Lombardy town of Varese in 2002. In comments published in Il Messaggero, the group said the posters were a “simple gesture” to mark the birthday of “the greatest leader that Europe has known so far”. Hitler was born on April 20th 1889. “Every year, we feel it’s important to pay respect to a man who knew how to take a nation’s hand and guide it to rescue, until its tragic end.” Anti-semitic posters, featuring a stereotypical Jewish man holding a bunch of banknotes, also appeared across the city.

via thelocal.it: Adolf Hitler’s birthday celebrated in Milan

Kein Ustascha-Gruß in der C-Halle

Das geplante Konzert der nationalistischen kroatischen Band »Thompson« ist abgesagt. Marko »Thompson« Perković ist die Musik-Ikone der kroatischen nationalistischen Rechten. Nachdem er bereits 2006 und 2009 Konzerte in Berlin geben konnte, sollte er nun ein drittes Mal hier auftreten. Für den 26. April war ein Konzert seiner Ethno-Hardcore-Band »Thompson« in der Columbiahalle geplant. Nach Protesten und mehreren Medienberichten über die Hintergründe der Band kündigte der Veranstaltungsort inzwischen den Vertrag und sagte den Termin ab. Nur ein gegenteiliger Gerichtsbeschluss könne an dieser Entscheidung etwas ändern, teilte die C-Halle auf Facebook mit. Aktivisten des Bündnisses »Kein drittes Mal« hatten zuvor mit einer Kampagne die Aufmerksamkeit auf »Thompsons« politische Haltung gelenkt. (…) Sein Pseudonym »Thompson« wählte Perković nach der Bezeichnung der Maschinenpistole, mit der er im kroatischen Unabhängigkeitskrieg kämpfte. Sein Publikum heißt er regelmäßig mit dem Gruß »Za dom – spremni!« (»Für die Heimat – bereit!«) willkommen. Das war der offizielle Gruß der kroatischen Ustascha-Faschisten. Nach deren Machtübernahme im April 1941 hatten sie einen Vasallenstaat des Dritten Reichs errichtet. Die Ustascha sind verantwortlich für den Genozid an mehreren Hunderttausend Serben, Juden, Roma und antifaschistischen Kroaten. »Thompsons« Fans recken oft den rechten Arm in die Luft, kleiden sich in Schwarz und brüsten sich mit Ustascha-Symbolen. Perković selbst soll wiederholt ein Ustascha-Lied gesungen haben, in dem die »Fleischer« in den Vernichtungslagern Jasenovac und Stara Gradiška bejubelt werden – und die Flüsse voller serbischer Leichen. Laut einem Bericht der kroatischen Tageszeitung »Novi list« gab »Thompson« im Jahr 2004 auf seiner eigenen Website an, das Lied »im Widerstand gegen vampirische Kommunisten« gesungen zu haben.

via nd: Kein Ustascha-Gruß in der C-Halle

Fans am Konzert von Rechtsrocker Marko Perkovic im Ustascha Look

Elsässer, Jebsen und die Montagsdemos: Warum die neue “Friedensbewegung” so gefährlich ist

Eine Hippiefrau mit Wickelkopftuch war dabei. Einige Handwerker in Blaumännern und Cordhosen. Auch junge Männer in Skaterkluft, die ihre Arme demonstrativ kritisch vor ihrer Brust verschränkten. Ein bunter Pulk, der am zweiten Osterfeiertag zur Berliner „Montagsdemonstration“ auf den Potsdamer Platz gekommen war: Die Polizei sprach von 1000 Teilnehmern, die Organisatoren von mehr als 5000. Und viele von ihnen klatschten, als der Publizist Jürgen Elsässer die Bühne betrat. Sie klatschten weiter, als Elsässer über die „Endlösung der Russenfrage“ redete, die gerade in der Ukraine geplant werde. Sie klatschten und jubelten immer noch, als der Herausgeber eines angeblich zeitkritischen Magazins sich zu antisemitischen Verschwörungstheorien verstieg: „Das Verbrechen hat Anschrift und Telefonnummer. Und man kann doch durchaus auch einige Namen nennen. Wer gehört denn zu dieser Finanzoligarchie? Die Herren Rockefeller, Rothschild, Soros, Chodorkowski, das englische und das saudische Königshaus. Und warum soll es Antisemitismus sein, wenn man darüber spricht, wie diese winzig kleine Schicht von Geldaristokraten die Federal Reserve benutzen, um die ganze Welt ins Chaos zu stürzen?“ Applaus für antisemitische Parolen Was das alles mit Frieden und der derzeitigen Gemengelage in der Ukraine zu tun hat, blieb unklar. Einige NPD-Mitglieder um den Landesvorsitzenden Sebastian Schmidtke waren jedenfalls auch im Publikum dabei und spendeten dankbar Applaus. Es war der Punkt, an dem die Veranstaltung ins Absurde hätte abdriften müssen. Doch die Menschen blieben und hörten weiter zu. Geeint durch ein gemeinsames Feindbild: die gesellschaftlichen Eliten in diesem Land. Im Netz ist die „Montagsdemo“ schon ein Massenphänomen. Vordergründig soll es bei den regelmäßig in mehreren deutschen Städten stattfindenden Demonstrationen um den Frieden in Europa gehen. Manche sagen, die aktuellen „Montagsdemos“ seien die derzeit populärsten „Friedensdemonstrationen“ in Deutschland. “Montagsdemo” ist längst ein Netzphänomen In der Woche vor Ostern rief eine Facebook-Seite, die unter dem Namen „Anonymous“ firmiert, deren Herkunft aber unklar ist, zu einem Shitstorm gegen deutsche Nachrichtenseiten auf, weil die „Montagsdemos“ bisher kaum in den Medien kaum Beachtung gefunden hätten. Etliche der fast eine halbe Million Fans folgten dem Aufruf. Außerdem erlangte die „Montagsdemo“ auch in Bevölkerungskreisen Bekanntheit, die bisher kaum Kontakt zu politischen Sektierern und Verschwörungstheoretikern hatten. Um die Mechanismen zu verstehen, die für den Erfolg der „Montagsdemonstrationen“ verantwortlich sind, lohnt ein Blick auf jenes Youtube-Video, das alles in Gang gebracht hat. Veröffentlicht wurde es von dem ehemaligen rbb-Moderator Ken Jebsen, der 2011 von seinem Sender entlassen wurde, nachdem er behauptet hatte zu wissen, „wer den Holocaust als PR“ erfunden habe. (…) Am erschreckendsten ist aber, dass bei „KenFM“ die ukrainische Bevölkerung keine Rolle spielt. All die politischen Gegensätze, das Miteinander und Gegeneinander von Nationalisten und Pro-Europäern, die Hoffnungen der Idealisten, die (bisweilen dilettantischen) Bemühungen der Übergangsregierung, eine neue Ordnung aufzubauen – das interessiert Jebsen nicht. Die Ukraine ist für ihn ein Schachbrett, auf dem ein Konflikt zwischen Nato und Russland stattfindet. Die ukrainische Bevölkerung besteht dem folgend aus politischen Zombies, die nach Belieben manipuliert vom Ausland werden können. Logischerweise war die Revolution in Kiew vom Westen gelenkt und ein Versuch seitens der USA und ihrer Verbündeten, kapitalistische Interessen zu verteidigen. Wahrscheinlich ist das der Kern der „Friedensbewegung“ von Potsdamer Platz: Es geht nicht um andere. Wahrscheinlich geht es noch nicht einmal um Frieden. Es geht vor allem um uns. Gefährlicher Cocktail Die derzeit so populäre Wut auf Führungseliten in Politik, Wirtschaft und Medien, gemischt mit dem schlechten Gewissen vieler Menschen wegen des moralischen Versagens westlicher Nationen im „Krieg gegen den Terror“. Begleitet von Kriegsangst, Verschwörungstheorien und einem Schuss Bewegungshype: Fertig ist der Cocktail, der gerade all jene besoffen macht, die sich allzu aufgeklärt fühlen. Die Rechten und Neuen Rechten haben das längst erkannt. Viele Montagsdemonstranten noch nicht. Das macht die Situation so gefährlich.

via huffingtonpost: Elsässer, Jebsen und die Montagsdemos: Warum die neue “Friedensbewegung” so gefährlich ist

siehe auch: Montagsdemos – Brauner Sumpf vereint?. LechtsStattRinks – Berlin am extrem rechten Rand gelandet – rechts-populäre Redner statt offene Bühne von unten – NPD und Stiefelnazis klatschen Beifall – Angriff auf Potsdamer Abkommen. Die Ostermontagsquerfront Bezüglich der Diskussion um die sogenannten „Montags-demonstrationen“ trennt sich immer mehr die Spreu vom Weizen. Warfen die InitiatorInnen früher noch ein schein-heiliges „Nicht rechts – nichts links“ in den Ring, so positionieren sie sich bei ihrer zentralen Kundgebung in Berlin am Ostermontag eindeutig am extrem rechten Rand der Gesellschaft. Neben Lars Mährholz und KenFM, über deren Wirken schon genügend berichtet wurde, sprechen Andreas Popp und Jürgen Elsässer. Zu Andreas Popps Aktivitäten berichteten wir in unserem Artikel rechte Friedensbewegung AfD PdV & Holocaust; #Attac warnt vor rechten #Montagsdemonstrationen – Neurechte Bewegung orientiert sich an NSDAP-Forderungen. Seit einigen Wochen finden in immer mehr Städten so genannte Montagsdemonstrationen statt, oft auch unter dem Namen “Friedensbewegung 2014″. Jutta Ditfurth und das Weblog Spiegelfechter haben bereits darauf aufmerksam gemacht, dass diese Veranstaltungen von rechten Ideologen organisiert und maßgeblich bestimmt werden.

More Jewish sites vandalized in Ukraine

A Holocaust memorial and the grave of the brother of the late Lubavitcher rebbe were vandalized in Ukraine, amid a string of anti-Semitic attacks in the country. The Holocaust Memorial in Sevastopol in the Crimean Peninsula was spray painted in red with a hammer and sickle and the letters USSR, and with what appeared to be other pro-Russian graffiti according to the Sevastopolskaya Gazeta. The Sevastopol Jewish Welfare Center, Hesed Shahar, reported the vandalism to local police, according to Sevastopolskaya Gazeta. The memorial was erected in Sevastopol in 2003 at the site where 4,200 Jews were murdered by the Nazis on July 12, 1942. The monument has been vandalized by neo-Nazis in the past. Also on Tuesday it was reported that, in Dnepropetrovsk, swastikas were sprayed on the tomb of Dov Ber Schneerson, brother of the late Lubavicher Rebbe, Rabbi Menahem Mendel Schneerson.

via jta: More Jewish sites vandalized in Ukraine

Nazi-Aufmarsch in Dortmund am 1. Mai verboten

Schon 2013 wollte die Dortmunder Polizei einen Aufmarsch der Partei “Die Rechte” in Dortmund verbieten, war damit allerdings nicht erfolgreich. In diesem Jahr soll es wieder ein Verbot geben, das allerdings um einige Gründe ergänzt wurde. “Die Rechte” möchte dagegen klagen. Die Partei “Die Rechte” möchte am 1. Mai in Dortmund aufmarschieren. Der neue Dortmunder Polizeipräsident, Georg Lange, hat ihnen die Demonstration aber verboten. Wie “Die Ruhrbarone” berichten, diene der Aufmarsch vor allem dem Zusammenhalt “einer im Jahr 2012 verbotenen, aggressiv-kämpferischen, verfassungsfeindlichen und rechtsextremistischen Vereinigung”. Zwar ließen die Verwaltungsgerichte dieses auf den “Nationalen Widerstand Dortmund” abzielende Argument nicht gelten und kassierten das Verbot. Allerdings argumentiert die Dortmunder Polizei nun in einer Pressemitteilung damit, dass “Die Rechte” in ihrem 25-Punkte-Programm an das 25-Punkte-Programm der NSDAP anknüpfe. “Die Rechte” möchte gegen das Verbot durch die Dortmunder Polizei klagen. Laut der Dortmunder Polizei wollen rund 300 Rechtsextremisten am 1. Mai aufmarschieren. Der Aufmarsch soll um 12 Uhr am Dortmunder Hauptbahnhof beginnen. Die Polizei sieht im Aufmarsch eine “Gefährdung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung”.

via störungsmelder: Nazi-Aufmarsch in Dortmund am 1. Mai verboten

Nationalsozialist will in der NPD bleiben

Der mit einem Ausschlussverfahren belegte ehemalige Hamburger NPD-Landesvorsitzende Thomas Wulff wehrt sich gegen seine Amtsenthebung. Die Bestrebungen, ihn aus der Partei zu drängen, wertet er als Versuch einer „Entnazifizierung der NPD“. Der Bundesvorstand der NPD hatte Wulff, gegen den bereits seit einem halben Jahr ein Ausschlussverfahren läuft, Anfang April seines Amtes enthoben. (bnr.de berichtete) Das Fass zum Überlaufen gebracht hatte Wulffs Rede bei einem Landesparteitag im März. Wulff hatte sich vor seiner Wahl zum Landeschef in der Hansestadt offensiv als „Nationalsozialist“ bekannt. Gegen seine Absetzung reichte Wulff nun mit Datum vom 20. April Beschwerde beim Hamburger Landesschiedsgericht der Partei ein. Seine „Selbstdefinition als Nationalsozialist“ gehöre für ihn „zu einer selbstverständlichen und verantwortlichen Grundaussage bei einer Vorstellung zur Wahl in ein politisches Amt in unserer Partei“, schreibt Wulff.

via bnr: Nationalsozialist will in der NPD bleiben

Rabbi Tries To Squelch ‘Register Jews’ Story — But It Won’t Die

Ukraine Minister Accuses Russian in Donetsk Drama. Dispute Wont’ Die: A woman arrives at a synagogue in the restive Donetsk region of eastern Ukraine. A Ukrainian rabbi whose congregation was the target of an anti-Semitic leaflet that drew global media interest and condemnation from the U.S. government believes it was a hoax and wants to put the matter to rest. But five days after the incident in the restive eastern city of Donetsk, Ukraine’s prime minister, anxious to maintain U.S. support against Russia, issued a statement accusing Moscow and told a U.S. TV channel he would find the “bastards” responsible. Following earlier Russian allegations of anti-Semitism aimed at the new Ukrainian leadership, the rabbi’s call for an end to the furore seems unlikely to prevent mutual accusations over minority rights continuing to inflame the conflict. On Monday evening, as Jews left a synagogue after a Passover service, masked men handed out fliers purported to be from pro-Russian separatists who seized the regional authority building in Donetsk and styled themselves as its government. In an echo of the Holocaust which devastated Ukraine’s Jews, it ordered all Jews to register with them or face deportation.

via forward: Rabbi Tries To Squelch ‘Register Jews’ Story — But It Won’t Die

Seniorenbund empört mit rassistischem Egoshooter

Das Schießen auf “schwarze Pappkameraden” sollte Reaktionsvermögen steigern – Spiel vom Netz genommen. Mit dem Onlinespiel “Safarigefecht” sorgt der ÖVP-nahe Wiener Seniorenbund derzeit für Aufregung auf Twitter. Bei dem mittlerweile vom Netz genommenen Schmalspur-Egoshooter hat der Spieler den Auftrag, auf “schwarze Pappkameraden” zu schießen. In einer Presseaussendung erklärte der Wiener Seniorenbund zuvor: “Wenn sich jemand dadurch verletzt fühlt, werden wir uns jedenfalls bemühen, dies so rasch wie möglich vom Netz zu nehmen.” Weil die Administration der Seite ehrenamtlich erfolge, könne die Erledigung “die eine oder andere Stunde dauern”.

via derstandard.at: Seniorenbund empört mit rassistischem Egoshooter

Braunau: Farbattacke und Nazi-Aufkleber vor Demo und Hitlers Geburtstag

Unbekannte attackierten den Mahnstein vor Hitlers Geburtshaus in Braunau mit einen “Farbbeutel”. “Der angerichtete Schaden ist zum Glück nicht groß, der blaue Fleck konnte beseitigt werden”, sagt Bürgermeister Johannes Waidbacher (VP). MitarbeiterInnen de Stadtamt sei es gelungen die Farbe zu entfernen, nachdem PolizistInnen die Spuren gesichert und kriminaltechnisch ausgewertet hatten. Die Attacke erfolgte wenige Tage vor der alljährlichen Demonstration “Schöner Leben ohne Nazis!” in Braunau. “Bereits am Dienstag wurden am Busbahnhof neben der Hauptschule einschlägige Aufkleber mit Parolen wie „NS-Zone“ oder „Deutschland Multikulti – wir bleiben braun!“ entdeckt. Sie waren mit dem Schriftzug „Nationale Sozialisten Deutschland“, dem Logo der bayrischen Neonazi-Kameradschaft „Freies Netz Süd“ markiert”, berichtet der Kurier.

via stoppt die rechten: Braunau: Farbattacke und Nazi-Aufkleber vor Demo und Hitlers Geburtstag

siehe auch: Farbattacke und braune Pickerl vor Demo und Hitlers Geburtstag Mahnmal vor dem Geburtshaus wurde geschändet. Der Verfassungsschutz ermittelt. Die Inschrift „Für Frieden, Freiheit und Demokratie – nie wieder Faschismus – Millionen Tote warnen“ am Mahnstein vor Hitlers Geburtshaus in Braunau dürfte Ewiggestrigen ein Dorn im Auge sein. Wie am Montag bekannt wurde, haben Unbekannte in der Nacht zum Mittwoch das Denkmal mit einer „Farbbombe“ geschändet. „Der angerichtete Schaden ist zum Glück nicht groß, der blaue Fleck konnte beseitigt werden“, sagt Bürgermeister Johannes Waidbacher (VP). Nachdem Polizisten die Spuren gesichert und kriminaltechnisch ausgewertet hatten, sei es Mitarbeitern des Stadtamts gelungen, die Farbe zu entfernen.

Linke kritisiert »widerliche« Kampagne gegen Ehrenmal

Korte nach der Springer-Aktion in Berlin: Die CDU hat ein Extremismusproblem / Breitenbach: Positionierung des Justizsenators Heilmann »nicht hinnehmbar« Mit scharfer Ablehnung hat die Linkspartei auf die von zwei Boulevardblättern initiierte Petition gegen die historischen Panzer vor dem sowjetischen Ehrenmal im Berliner Tiergarten reagiert. Von einer »widerlichen« Aktion sprach der Bundesgeschäftsführer der Partei, Matthias Höhn, im Sozialen Netzwerk Facebook. Wer den Konflikt um die Ukraine zum Anlass nehme, »um das Gedenken an die Opfer der II. Weltkrieges und an den unermesslichen Anteil der damaligen Sowjetbürger an der Befreiung Deutschlands und Europas vom Nationalsozialismus aus dem öffentlichen Bewusstsein zu entfernen«, entlarve sich selbst. Der stellvertretende Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag, Jan Korte, bezeichnete »die von den Berliner Springermedien angeschobene geschichtsrevisionistische Kampagne« als »unerträglich«. Korte sprach mit Blick auf einige Unterzeichner mit CDU-Parteibuch davon, dass mit der Kampagne offenbar »der extreme Rand der Berliner CDU im laufenden Wahlkampf mobilisiert« werden solle. Bundeskanzlerin Angela Merkel, so Korte weiter, »täte gut daran, den rechten Rand ihrer Partei in die Schranken zu weisen«. Die Springer-Zeitungen »Bild« und »B.Z.« hatten unter der Überschrift »Weg mit den Russen-Panzern!« vor wenigen Tagen eine Unterschriftenaktion gestartet. Auf Bild.de hieß es am Samstag, auch Politiker hätten die Petition unterstützt. »Sie kritisierten, das Gedenken an die Befreiung von der Nazi-Diktatur und die vielen Opfer des Zweiten Weltkriegs mit Panzern sei nicht mehr zeitgemäß.« Die Bundesregierung wies das Ansinnen zurück. Man respektiere »diese besondere Form des Gedenkens an die auf Seiten der Roten Armee Gefallenen des Zweiten Weltkrieges«, hatte der stellvertretende Regierungssprecher Georg Streiter am Mittwoch in Berlin erklärt. Für die Kampagne des Medienkonzerns hatten sich unter anderem Berlins CDU-Justizsenator Thomas Heilmann, die Bundestagsabgeordnete Erika Steinbach, der Generalsekretär der Berliner CDU, Kai Wegner, der CDU-Politiker Frank Steffel und der CDU-Außenpolitiker Karl-Georg Wellmann hergegeben.

via nd: Linke kritisiert »widerliche« Kampagne gegen Ehrenmal

North London Collegiate School Teacher Tells Jewish Pupil She’ll Send Her To Gas Chambers

The parents of a Jewish student at prestigious school in London have voiced their outrage after their daughter was told by a teacher she would be sent “to one of your gas chambers” for jumping the lunch queue. The anti-semitic comment came at the North London Collegiate School, one of Britain’s leading independent day schools for girls. According to reports, the 17-year-old’s father – who wished to remain anonymous – said the incident happened in January, when his daughter cut in front of the lunch queue at school and entered the dining room. He told the Mail on Sunday: “A teacher was passing by and she rushed up to my daughter and said, ‘Don’t do that or I’ll have to send you to the back of the queue or to one of your gas chambers.’” The female teacher has reportedly apologised to the student, but the school has refused to explain what disciplinary action has been taken.

via huffington post: North London Collegiate School Teacher Tells Jewish Pupil She’ll Send Her To Gas Chambers

Revision abgelehnt – Bischof Williamson muss zahlen

Seit er den Holocaust in einem Fernsehinterview geleugnet hat, steht der britische Bischof Williamson im rechten Abseits. Jetzt bestätigte das OLG Nürnberg die Geldstrafe, die schon das Amtsgericht Regensburg verhängt hatte. Der Holocaust-Leugner Bischof Richard Williamson hat versucht, sich gegen eine Geldstrafe zu wehren. Vergeblich. Denn das OLG Nürnberg hat seine Revision nun abgelehnt – der Bischof muss zahlen. Williamson ist vor Gericht kein Unbekannter. Der britische Holocaust-Leugner Richard Williamson hat vor Gericht in letzter Instanz verloren. Das Oberlandesgericht Nürnberg hat seine Revision verworfen, wie ein Gerichtssprecher am Freitag sagte. Damit sei das Urteil des Amtsgerichts Regensburg vom Januar 2013 rechtskräftig, das Williamson zur Zahlung von 1800 Euro verpflichtet hatte. Der ehemalige Bischof der erzkonservativen Piusbruderschaft hatte 2008 in einem nahe Regensburg geführten Fernsehinterview den NS-Massenmord an sechs Millionen Juden und die Existenz von Gaskammern abgestritten. Seit Jahren beschäftigt sich die deutsche Justiz mit dem Fall. Viermal wurde der heute 74-Jährige verurteilt, drei Mal legte er erfolgreich Rechtsmittel ein. Nun hat das OLG Nürnberg einen Schlussstrich gezogen. Trotzdem ist eine Ende noch nicht in Sicht: “Wir werden unserem Mandanten dringend empfehlen, Verfassungsbeschwerde einzulegen”, sagte Williamsons Anwalt Andreas Geipel in München. (…) Der Fall hatte auch deshalb für Schlagzeilen gesorgt, weil die katholische Kirche fast zeitgleich zur Veröffentlichung der Interviewaussagen die Exkommunikation von Williamson und weiteren Bischöfen der ultrakonservativen Bruderschaft aufgehoben hatte. Erst im Oktober 2012 schlossen die Piusbrüder ihren ehemaligen Bischof aus.

via sz: Revision abgelehnt – Bischof Williamson muss zahlen

Extrem rechte Verlegerin Margarete Walendy verurteilt

Am 27. März 2014 endete vor dem Bielefelder Landgericht der Berufungsprozess wegen Volksverhetzung gegen die Verlegerin Margarete Walendy mit einer Verurteilung zu einer Geldstrafe in Höhe von 3.000 Euro. Berufungsprozess nach Freispruch vor dem Amtsgericht Die 82-jährige war im Dezember 2012 angeklagt worden, als Verlegerin der Zeitschrift „Historische Tatsachen“ den Holocaust leugnende Texte verbreitet zu haben. Der damalige Prozess vor dem Amtsgericht Bad Oeynhausen zog sich bis zum 11. Juni 2013 und endete mit einem Freispruch. (nrwrex berichtete) In der Urteilsbegründung argumentierte die Amtsrichterin, dass für den Tatbestand der Verbreitung volksverhetzender Texte mindestens drei Personen die Zeitschrift erhalten müssten, in diesem Fall jedoch nur eine Person nachweislich das Machwerk erhalten habe – nämlich diejenige, die dann auch Anzeige erstattet hatte. Dass die Zeitschrift „Historische Tatsachen“, die 1974 von Udo Walendy gegründet wurde, nicht über knapp 40 Jahre bestehen würde, wenn sie keine LeserInnen hätte, fand keine Berücksichtigung. Die Staatsanwaltschaft ging daraufhin in Berufung und verwies darauf, dass bei Hausdurchsuchungen am 6. Juli 2011 in den Vlothoer und der Mönchengladbacher Wohnungen des Ehepaars Walendy insgesamt 92 Exemplare der „Historischen Tatsachen“ Nr. 101 sichergestellt worden seien. Darüber hinaus seien weitere 40 Exemplare mit volksverhetzendem Inhalt der in gesamte Bundesrepublik vertriebenen Zeitschrift im Jahre 2011 sichergestellt worden Holocaustleugnung Nach Ansicht des Landgerichts wurde in der Ausgabe 101 in dem Artikel „Did Six Million Really Die? The Truth At Last“ eines britischen Autors mit dem Pseudonym „Richard Harwood“, der Massenmord an den Jüdinnen und Juden in den NS- Vernichtungslagern Belzec und Treblinka verharmlost. Der Artikel war aber nicht unbedingt eine Ausnahme. Die „Historischen Tatsachen“ publizieren regelmäßig geschichtsrevisionistische Thesen und bestreiten die deutsche Kriegsschuld. Udo Walendy, der nicht nur Gründer der Zeitschrift und des sie herausgebenden „Verlags für Volkstum und Zeitgeschichtsforschung“ war, wurde bereits 1997 wegen Volksverhetzung zu einer Haftstrafe von 14 Monaten verurteilt. Damals war er der Landesvorsitzende der nordrhein-westfälischen NPD. Nach dem Urteil übernahm seine Frau Margarete die Leitung des Verlags.

via nrw rechtsaußen: Extrem rechte Verlegerin Margarete Walendy verurteilt

Holocaust Memorial Defaced in Ukraine

Neo-Nazis desecrate memorial, Jewish cemetery; incident raises fear of post-revolution anti-Semitic surge. A holocaust memorial monument in Odessa, Ukraine, has been vandalized, apparently by neo-Nazi groups involved in the ouster of former Prime Minister Viktor Yanukovych. Swastikas and Waffen SS signs were daubed on the memorial, and the words “Death to the Jews” and “Right Sector” were also found painted on the walls of the nearby Jewish cemetery, according to UNIAN news agency. “Right Sector” is the name of a far-right coalition which played a prominent part in violent clashes with government forces during the revolution. The question of anti-Semitism in post-revolution Ukraine – which already suffered from high-levels of xenophobia and anti-Semitism from neo-Nazi groups – has been hotly debated.

via israelnationalnews: Holocaust Memorial Defaced in Ukraine

Is Vilnius Police Criminal Division Harassing Veteran Holocaust Researcher?

A bemused Vilnius film director finds a letter from the police department’s criminal investigations unit concerning his work in Holocaust Studies. Saulius Beržinis is founder and director of the Independent Holocaust Archive of Lithuania, housed in a bucolic setting on the outskirts of Vilnius. Defending History confirmed today that renowned documentary film maker and Holocaust researcher Saulius Beržinis, founding director of the Independent Holocaust Archive of Lithuania (IHAL), has been the latest recipient of a letter from police on account of his work documenting the alleged Nazi collaboration of various Lithuanian “1941 freedom fighters” who allegedly collaborated with the Nazi regime and in the murder of their civilian Jewish-citizen neighbors in the days, weeks and months following 22 June 1941. The letter demands he turn over a “list” of criminals which it was never his, nor the Archives’ intention, to produce or comment upon. Over the years, the Holocaust specialist has won the confidence of groups worldwide for his willingness to seek out and tell the unvarnished truth, among them the Wiesenthal Center’s Israel office. The March 19th letter to IHAL’s director, letterheaded “Vilnius District Senior Police Commission, Vilnius City First Police Commission, Police Criminal Division” is reproduced below (followed by translation into English).

via defendinghistory: Is Vilnius Police Criminal Division Harassing Veteran Holocaust Researcher?

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