Saarbrücken: Polizei-Kommissar (29) unter Folter-Verdacht

Ein Beamter der Saarbrücker Polizei soll einen Festgenommenen misshandelt haben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen des Verdachts der Körperverletzung, Bedrohung und Freiheitsberaubung. Ein Skandal in den eigenen Reihen erschüttert die saarländische Polizei. Ein 29-jähriger Kommissar der Inspektion in der Saarbrücker Karcherstraße soll einen polizeibekannten Rumänen im Dienst misshandelt und gefoltert haben. Die Staatsanwaltschaft Saarbrücken ermittelt gegen den Beamten und seinen 24 Jahre alten Kollegen, der mit ihm auf Streife war, wegen gefährlicher Körperverletzung, Freiheitsberaubung und Bedrohung, wie ihr Sprecher Thomas Reinhardt unserer Zeitung bestätigte. Der Kommissar soll mit einer durchgeladenen Dienstwaffe auf sein am Boden liegendes und gefesseltes Opfer gezielt haben. Der Vorgang wird in den Reihen der Polizei teilweise als „Schein-Erschießung“ und „Schein-Hinrichtung“ beschrieben. Zudem wird dem Kommissar vorgeworfen, dem Mann gezielt Pfefferspray ins Gesicht gesprüht und ihn in den Rücken getreten zu haben. Erste Ermittlungen, gesicherte Spuren und die Aussage des jüngeren Beamten, der den Streifenwagen fuhr, sollen nach SZ-Informationen aus Polizei- und Justizkreisen die Vorwürfe gegen den Kommissar erhärten. Der Staatsanwaltschaft liege ein entsprechender Zwischenbericht der Kriminalpolizei vor. Demnach wurden auch die Schuhe des Beamten beschlagnahmt. Sie sollen zu einem Abdruck auf der Jacke des Opfers passen. Gegen den Rumänen soll derweil ein Haftbefehl wegen Eigentumsdelikten vollstreckt worden sein.

via saarbrücker zeitung: Saarbrücken: Polizei-Kommissar (29) unter Folter-Verdacht

Hatz auf Kommunisten

Ukraine: Amnestieangebot an Aktivisten im Osten. Linke Opposition wird verfolgt. Sitz der KPU zerstört und in Brand gesteckt. Offiziell setzt das Regime in Kiew auf Entspannung. Am Donnerstag versprach »Übergangspräsident« Olexander Tur­tschinow den Aktivisten im Osten der Ukraine, die öffentliche Einrichtungen besetzt halten, Straffreiheit, »wenn sie ihre Waffen niederlegen«. Zugleich bekräftigte er, daß die Häuser sonst gewaltsam geräumt würden. Die Krise könne noch friedlich beigelegt werden, so Turtschinow bei einer Rede vor dem Parlament. »Wir garantieren, daß wir keine strafrechtlichen Ermittlungen gegen sie einleiten.« Statt dessen bereiten die Machthaber offenbar ein Verbot der Kommunistischen Partei der Ukraine (KPU) vor. Deren Generalsekretär Petro Simonenko erklärte am Donnerstag bei einer Pressekonferenz, der Chef des Geheimdienstes SBU, Walentin Naliwaitschenko, habe seinen Untergebenen die Anweisung erteilt, mit allen verfügbaren Mitteln – einschließlich Fälschungen – eine Dokumentensammlung anzulegen, auf deren Grundlage ein Verbot der KPU begründet werden könne. Simonenko erinnerte daran, daß faschistische Regime die Errichtung ihrer Herrschaft immer mit dem Verbot der Kommunistischen Partei begonnen haben. »Heute wird versucht, ein solches Regime in der Ukraine zu errichten. Daher ist es nicht verwunderlich, daß das herrschende Regime einen erbitterten Kampf gegen die Kommunisten führt.« Unter Berufung auf Informationen eines SBU-Beamten erklärte der Parteichef, die »Führung der radikal-nationalistischen und faschistischen Kräfte« habe die »physische Vernichtung einzelner Mitglieder der Kommunistischen Partei« beschlossen. In der Nacht zuvor hatten uniformierte Faschisten das Gebäude des KPU-Zentralkomitees verwüstet und in Brand gesteckt. Auf der Straße vor dem Haus im Zentrum der ukrainischen Hauptstadt wurden rote Fahnen verbrannt und aus den Büroräumen gestohlene Bilder von Marx und Lenin zerstört. Das Gebäude war seit dem Putsch Ende Februar von antikommunistischen Gruppierungen besetzt gehalten worden.

via jw: Hatz auf Kommunisten

Rechtliche Grenzen nicht überschritten – Vorwürfe gegen Edathy strafrechtlich nicht relevant

Nach aktuellem Ermittlungsstand sieht Niedersachsens Justizministerin im Fall Edathy bisher noch keine Straftat vorliegen. Niewisch-Lennartz räumte jedoch „Schnitzer“ bei der Staatsanwaltschaft Hannover ein. Fehler allerdings könne sie keine erkennen. Niedersachsens Justizministerin Antje Niewisch-Lennartz hat eingeräumt, dass die Vorwürfe gegen den Ex-Bundestagsabgeordneten Sebastian Edathy (SPD) auch zwei Monate nach Beginn des Ermittlungsverfahrens strafrechtlich nicht relevant sind. „Nach wie vor ist das, was die Staatsanwaltschaft bei Edathy gefunden hat, nicht strafbar“, sagte Niewisch-Lennartz in einem Interview mit dem FOCUS. Sie ist oberste Dienstherrin der Staatsanwaltschaft Hannover, die das Verfahren führt. Die Behörde steht wegen angeblicher Ermittlungspannen in der Kritik. Niewisch-Lennartz nahm die Staatsanwaltschaft in Schutz: „Fehler sehe ich nicht, allenfalls Schnitzer.“ So sei es zwar „korrekt“ gewesen, dass ein Schreiben an den Bundestag zur Aufhebung von Edathys Immunität als einfache Post rausging. Der Vorgang sei aber „eben nicht gut“. Ihr Ministerium arbeite an einem „Erlass“, der künftig klarstellen solle, dass ein solch wichtiger Brief „förmlich zugestellt oder per Bote überbracht“ werde. Niewisch-Lennartz: “Stolz auf hannoversche Justiz” Bei der detaillierten Information über die Nacktbilder, die Edathy gekauft haben soll, habe die Staatsanwaltschaft „die rechtlichen Grenzen ausgelotet, aber nicht überschritten“, sagte die Ministerin der Grünen. Eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen die Ermittlungsbehörde habe die zuständige Generalstaatsanwaltschaft Ende voriger Woche „als unbegründet abgewiesen“.

via focus: Rechtliche Grenzen nicht überschritten – Vorwürfe gegen Edathy strafrechtlich nicht relevant

Neue Hinweise auf Maidan-Schützen

Sieben Wochen nach den tödlichen Schüssen von Kiew, die zum Sturz der Regierung von Präsident Viktor Janukowitsch führten, mehren sich Hinweise, die erhebliche Zweifel an der offiziellen Version der Ereignisse aufkommen lassen. Nach Recherchen des WDR-Magazins Monitor ist es unwahrscheinlich, dass die Schüsse auf Demonstranten ausschließlich von Seiten der damaligen ukrainischen Führung unter Janukowitsch ausgingen. Generalstaatsanwaltschaft und die neue Übergangsregierung hatten sich auf einer Pressekonferenz vor einer Woche dahingehend festgelegt. Zwölf Mitglieder der mittlerweile aufgelösten Spezialeinheit “Berkut” wurden daraufhin festgenommen und als Hauptschuldige präsentiert. Ermittler zweifelt an Version der Staatsanwaltschaft Ein hochrangiges Mitglied des Ermittlerteams der ukrainischen Regierung, das an den Untersuchungen beteiligt ist, zieht die Aussagen der Generalstaatsanwaltschaft in Zweifel. “Meine Untersuchungsergebnisse stimmen nicht mit dem überein, was die Staatsanwaltschaft in der Pressekonferenz erklärt hat”, berichtet der Ermittler, der anonym bleiben will, im Gespräch mit Monitor. (…) Auf Videos ist außerdem zu erkennen, dass die Oppositionellen auf der Institutska-Straße nicht nur aus Richtung der Regierungsgebäude beschossen wurden, sondern auch vom Hotel Ukraina, das in ihrem Rücken lag. Im Interview mit Monitor bestätigt das ein Augenzeuge, der sich an dem Tag zwischen diesem Hotel und den Regierungsgebäuden aufgehalten hatte und auf mehreren Videos auszumachen ist: “Wir wurden von vorn beschossen und auch von hinten, etwa aus der achten oder neunten Etage des Hotels Ukraina. Das waren auf jeden Fall Profis.” Das Hotel, in dem auch zahlreiche Medienvertreter untergebracht waren, befand sich an jenem Tag fest in der Hand der Opposition. Am Morgen des 20. Februars hatte sie Einlasskontrollen eingeführt: in das Hotel kam nur noch, wer einen Zimmerschlüssel hatte oder sich ausweisen konnte.

via tagesschau: Neue Hinweise auf Maidan-Schützen

siehe auch: “Den hat jemand erschossen. Aber nicht wir”. Die Ukraine macht Ex-Präsident Janukowitsch und den russischen Geheimdienst FSB für die Todesschüsse verantwortlich. Doch es gibt erhebliche Zweifel. Die Profikiller gehörten einer dritten Partei an. (…) Ähnlich äußerte sich ein Zeuge im März gegenüber der “Welt”. Er habe am 20. Februar rund um das Hotel “Ukraina” allein operierende Heckenschützen gesehen. Er glaube, es handelte sich um angeheuerte Profikiller, denn die Schützen der Regierung hätten auf Dächern rund um den Maidan gestanden und seien immer zu zweit gewesen. Die Scharfschützen vom Hotel “Ukraina” seien einer dritten Partei zuzurechnen, soweit sind sich die Staatsanwaltschaft und ihre Kritiker einig. Aber wer hatte die Killer beauftragt? Der russische Geheimdienst FSB sei an der Ermordung der Maidan-Demonstranten beteiligt gewesen, erklärt Valentin Nalywaitschenko, Chef des ukrainischen Geheimdienstes SBU. Russische Agenten hätten sich während der Unruhen im Hauptquartier ihrer ukrainischen Kollegen aufgehalten, sagt Nalywaitschenko weiter, und auf dem Gelände des ukrainischen Dienstes trainiert. Waffen und Sprengstoff auf dem Maidan Während der Maidan-Revolution hätten dann fünf Gruppen mit jeweils vier Scharfschützen auf Dächern um den Maidan gestanden, sagte Andrej Parubi, Chef des Ukrainischen Sicherheits- und Verteidigungsrates, im März der “Welt”. Vier Einheiten seien aus Russland, eine aus Weißrussland gewesen, fügte er hinzu.

Sorge vor weiterem Rechtsrock-Konzert

Die Antifa Meran warnt über das soziale Netzwerk Facebook erneut vor einem Rechtsrock-Konzert. Am 25. April soll eine zweifelhafte Veranstaltung in der „Rockaforte“ stattfinden, heißt es. Auftreten soll die Rechtsrock-Band „Bronson“ aus Rom, die der faschistischen Bewegung Casapound nahe stehe, schreibt Antifa. Wie das Tagblatt Dolomiten berichtet, findet das Konzert ausgerechnet am 25. April, dem Tag der Befreiung vom Faschismus statt.

via südtirol news: Sorge vor weiterem Rechtsrock-Konzert

Front-National-Chefin Marine Le Pen – Man darf sie auch “Faschistin” nennen

Ein Pariser Strafgericht hat entschieden, dass die Vorsitzende des rechtsextremen Front National, Marine Le Pen, “Faschistin” genannt werden kann. Das Gericht räumte zwar ein, dass das Wort mitunter beleidigende Bedeutung habe – politische Gegner müssten sich den Ausdruck aber gefallen lassen. Diese Entscheidung dürfte für den “Entdämonisierungs”-Kurs der Front National einen Rückschlag bedeuten: Die Bezeichnung “Faschistin” für die Vorsitzende der rechtsextremen französischen Partei, Marine Le Pen, stellt keine Beleidigung dar. Ein Strafgericht in Paris sprach den Vorsitzenden der Linkspartei, Jean-Luc Mélenchon, am Donnerstag von entsprechenden Vorwürfen frei.Nach Ansicht des Gerichts kann der Begriff “Faschistin” zwar eine beleidigende Bedeutung haben. Dies sei aber in einer Debatte zwischen politischen Gegnern nicht der Fall.

via sz: Front-National-Chefin Marine Le Pen – Man darf sie auch “Faschistin” nennen

Ein Ex-Skinhead-Girl mit Erinnerungslücken

Beim NSU-Prozess wurde am Donnerstag Mandy S. befragt. Die einstige “White-Power-Mandy” will sich an das meiste nicht mehr erinnern. Das NSU-Trio habe sie auch nur einmal getroffen. Schwarze High Heels, schwarzer Pullover, schlichte rosa Hose: Stilvoll ist die 40-Jährige gekleidet, als sie mit ihrem Anwalt am Zeugentisch im Münchner Schwurgerichtssaal A101 Platz nimmt. Gepflegt wirken ihre schwarzen Haare. Dass Mandy S. im sächsischen Erzgebirge aufwuchs, verrät ihre Sprache kaum. Dass sie vor 15 Jahren in der Chemnitzer Neonazi-Szene das “White-Power-Mandy” war, lässt ihr heutiges Aussehen nicht erahnen. Die Zeugin, die etwa zehn Jahre lang in Chemnitz und Franken immer wieder mit einflussreichen Freunden der “Blood & Honour”-Szene verbandelt war, gibt sich vor dem Oberlandesgericht recht unwissend. An Namen aus der Szene erinnert sich die heutige Friseurmeistern auf Nachfragen vereinzelt. Was aber die seit dem Jahr 2000 in Deutschland verbotene Neonazi-Organisation “Blood & Honour” gewesen sei, dazu fällt ihr nur wenig ein. Die hätten Konzerte organisiert, lautet ihre Antwort. Auch zur Gruppierung der “88″ in Chemnitz kommt kaum Erhellendes. Immerhin handelte es sich so um das Jahr 1998 um einen Zusammenschluss von Skinheads und Neonazis in Chemnitz, bei dem auch die Zeugin mitmischte. Alle hätten Bomberjacken mit der Aufschrift “88″ und “Chemnitz” getragen, erklärt sie. So sei zu erkennen gewesen, woher die Gruppe kam. An politische Ziele, die verfolgt wurden, kann sich die Frau auch auf Nachfrage nicht so recht erinnern. Politische Ziele, die damals verfolgt wurden, spielten am Donnerstag immer wieder bei ihrer Befragung im NSU-Prozess eine Rolle. Doch die Zeugin versucht, konkrete Antworten zu umgehen. Allerdings hatte sie im Jahr 2001 in einem rechtsextremen Szenemagazin einen Beitrag veröffentlicht, in dem vom Widerstand gegen das System die Rede ist. “Der Nationale Widerstand ordnet sich dem herrschenden System nicht in irgendeiner Richtung zu, sondern steht ihm frontal gegenüber”, schreibt sie gemeinsam mit einem im Gefängnis sitzenden Gesinnungsgenossen. Diese Zeilen räumt die Zeugin vor Gericht auf Nachfrage auch ein. Mehrfach bestreitet sie dagegen, dass auch der anschließende Passus von ihr stammt, in dem davon die Rede ist, der Widerstand soll “alle in unserer Nation umfassen, die reinen Blutes sind”. Das würde ja eine arische Nation bedeuten, so die Zeugin. Das stamme nicht von ihr. So richtig glauben der 40-Jährigen im Gerichtssaal diese Aussage die wenigsten. Auch weil “White-Power-Mandy” auf die rassistische White-Power-Losung als Inbegriff einer weißen Rasse zurückgeht. Denn einen solchen Szene-Anstecker mit einer weißen Faust soll sie an ihrer Bomberjacke damals getragen haben. Unwissend gab sich die Friseurmeisterin, die im sächsischen Schwarzenberg einen eigenen Salon betreibt, auch bei einem Autokennzeichen: Die Nebenklage hält der Zeugin ihr Nummernschild “BH 88″ vor. Es soll für “Blood & Honour” und den Nazi-Gruß stehen. Die 88 steht dabei jeweils für das H, als den achten Buchstaben des Alphabets, als Anfang der beiden Worte. Ihre Erklärung dagegen lautet: “Bike Hornet”, benannt nach ihrer “Honda Hornet”, einem Motorrad.

via tagesspiegel: Ein Ex-Skinhead-Girl mit Erinnerungslücken

‘Obsessed with sex’: French priest charged with rape, torture during exorcisms

A French fundamentalist priest raped and tortured three teachers at a private religious school he ran during so-called exorcisms, leaving one the victims so disturbed she couldn’t describe events to investigators. Police say the priest raped three women in the autumn of 2010 after he met them at the private religious school Ecole Notre-Dame-de-la Sablonniere in Goussonville, west of Paris, which he was running at the time, according to French media reports. For years the women did not come forward to the police and one of them was so traumatized that she couldn’t even describe what had happened to her. The 40-year old priest was charged on Wednesday on charges of cruelty, torture and rape. He is now being held without bail

via rt: ‘Obsessed with sex’: French priest charged with rape, torture during exorcisms

siehe auch: Un prêtre de la Fraternité Saint-Pie X accusé de trois viols. Un prêtre de 40 ans, ancien directeur de l’école privée de Goussonville (Yvelines), appartenant à la Fraternité Saint-Pie X, a été mis en examen pour viols et violences sexuelles. L’ancien directeur de l’Ecole Notre-Dame-de-la-Sablonnière, située à Goussonville, a été mis en examen ce mercredi 10 avril par un juge d’instruction de Versailles. Christophe, 40 ans, a été mis en examen pour viols, violences sexuelles et actes de torture et barbarie. Le procureur de la République a requis son placement en détention provisoire. Les faits reprochés se seraient passés entre septembre et octobre 2010. Durant cette période, trois enseignantes auraient été violées à plusieurs reprises. Certaines auraient même vécu des rites d’exorcisme pour les libérer d’une emprise sexuelle. L’affaire a éclaté suite à une plainte déposée par un des professeurs, en 2013. Mais, selon nos informations, le prêtre de la Fraternité Saint-Pie X avait déjà été sanctionné par sa hiérarchie et placé dans un monastère pendant deux années.

UK councils to keep ties with far-right twin towns

The leaders of two British towns say they have no plans to cut ties with the French towns they are twinned with despite the fact they were captured by the anti-EU far-right in recent local elections. That stance was in contrast to the position taken by towns in Belgium.  The leaders of two British towns say they have no plans to cut ties with the French towns they are twinned with despite the fact they were captured by the anti-EU far-right in recent local elections. That stance was in contrast to the position taken by towns in Belgium. After far-right candidates won 14 towns in France’s historic local election last month the response from Belgian cities twinned with two of the communes was swift. “Politically, we cannot continue to work with people who develop such views, such ideologies,” Hughes Bayet, the Socialist mayor of Farciennes, which is twinned with Beaucaire in Northern France, told Belgian broadcaster RTBF. However, elected officials in the British towns of Stockport and Wakefield, which are twinned respectively with Béziers and Henin-Beaumont, say the fact their sister cities are now governed by mayors backed by the anti-immigration, anti-EU party National Front, will not prompt official ties to be cut. In Stockport, Council leader Sue Derbyshire had come under pressure from the left-wing Labour group to end its twinning with with Beziers, but although she said she wouldn’t accept – or offer – any official visits at present, she sees cutting ties with the French town a breach of the democratic process.

via thelocal: UK councils to keep ties with far-right twin towns

Extrem rechte Verlegerin Margarete Walendy verurteilt

Am 27. März 2014 endete vor dem Bielefelder Landgericht der Berufungsprozess wegen Volksverhetzung gegen die Verlegerin Margarete Walendy mit einer Verurteilung zu einer Geldstrafe in Höhe von 3.000 Euro. Berufungsprozess nach Freispruch vor dem Amtsgericht Die 82-jährige war im Dezember 2012 angeklagt worden, als Verlegerin der Zeitschrift „Historische Tatsachen“ den Holocaust leugnende Texte verbreitet zu haben. Der damalige Prozess vor dem Amtsgericht Bad Oeynhausen zog sich bis zum 11. Juni 2013 und endete mit einem Freispruch. (nrwrex berichtete) In der Urteilsbegründung argumentierte die Amtsrichterin, dass für den Tatbestand der Verbreitung volksverhetzender Texte mindestens drei Personen die Zeitschrift erhalten müssten, in diesem Fall jedoch nur eine Person nachweislich das Machwerk erhalten habe – nämlich diejenige, die dann auch Anzeige erstattet hatte. Dass die Zeitschrift „Historische Tatsachen“, die 1974 von Udo Walendy gegründet wurde, nicht über knapp 40 Jahre bestehen würde, wenn sie keine LeserInnen hätte, fand keine Berücksichtigung. Die Staatsanwaltschaft ging daraufhin in Berufung und verwies darauf, dass bei Hausdurchsuchungen am 6. Juli 2011 in den Vlothoer und der Mönchengladbacher Wohnungen des Ehepaars Walendy insgesamt 92 Exemplare der „Historischen Tatsachen“ Nr. 101 sichergestellt worden seien. Darüber hinaus seien weitere 40 Exemplare mit volksverhetzendem Inhalt der in gesamte Bundesrepublik vertriebenen Zeitschrift im Jahre 2011 sichergestellt worden Holocaustleugnung Nach Ansicht des Landgerichts wurde in der Ausgabe 101 in dem Artikel „Did Six Million Really Die? The Truth At Last“ eines britischen Autors mit dem Pseudonym „Richard Harwood“, der Massenmord an den Jüdinnen und Juden in den NS- Vernichtungslagern Belzec und Treblinka verharmlost. Der Artikel war aber nicht unbedingt eine Ausnahme. Die „Historischen Tatsachen“ publizieren regelmäßig geschichtsrevisionistische Thesen und bestreiten die deutsche Kriegsschuld. Udo Walendy, der nicht nur Gründer der Zeitschrift und des sie herausgebenden „Verlags für Volkstum und Zeitgeschichtsforschung“ war, wurde bereits 1997 wegen Volksverhetzung zu einer Haftstrafe von 14 Monaten verurteilt. Damals war er der Landesvorsitzende der nordrhein-westfälischen NPD. Nach dem Urteil übernahm seine Frau Margarete die Leitung des Verlags.

via nrw rechtsaußen: Extrem rechte Verlegerin Margarete Walendy verurteilt

Saar-NPD vertraut Marx

Peter Marx, am Wochenende als NPD-Generalsekretär zurückgetreten, bleibt Landesvorsitzender im Saarland. Am Dienstagabend ließ er sich vom Landesvorstand in einer eilig einberufenen Sondersitzung das Vertrauen aussprechen. Einstimmig sei das Votum ausgefallen, meldete die Partei. „Der Landesvorstand hat bewiesen, daß wir an der Saar jetzt geschlossen in den Wahlkampf starten können“, freute sich Marx selbst über die Rückenstärkung.

via bnr: Saar-NPD vertraut Marx

npdsaar

quelle: FB – na, wie viele vom Bild waren bei der Peniskuchenparty???

Braunes Haus wird buntes Zentrum

Der ehemalige Neonazi-Treffpunkt im thüringischen Ort Crawinkel ist endgültig Geschichte. Das Gaststättengebäude in der Gemeinde im Landkreis Gotha soll jetzt zu einem multikulturellen Zentrum umgebaut werden. Zwei Jahre hat es gedauert, doch nun hat der Eigentümer der Immobilie in der Ortschaft mit knapp 1500 Einwohnern das Vorkaufsrecht der Gemeinde akzeptiert. Damit geht das Gebäude in der Ortsmitte Crawinkels in den Besitz der Gemeinde über, die es zu einem multikulturellen Zentrum umbauen will. Die ehemaligen Bewohner aus dem Umfeld der Thüringer Rechtsrock-Band S.K.D. („Sonderkommande Dirlewanger“) waren bereits im vergangenen Jahr in das nur 30 Kilometer entfernte Ballstädt gezogen, wo es im Februar dieses Jahres zu einer Gewaltattacke auf Besucher einer Veranstaltung im Kulturzentrum kam. (bnr.de berichtete) Einer der Hausbewohner sitzt seitdem in Haft.

via bnr: Braunes Haus wird buntes Zentrum

Neonazi-Minipartei der III. Weg auf Expansionskurs

Die Splitterpartei Der Dritte Weg (III. Weg), die den Hardcore-Rassisten des Neonazi-Netzwerkes „Freies Netz Süd“ (FNS) als Aktionsplattform dient, breitet sich weiter aus. Nach Parteiangaben gründete die Truppe um den Bundesvorsitzenden Klaus Armstroff in den letzten Tagen zwei neue Stützpunkte, ein dritter wurde umbenannt. An dem Strukturaufbau maßgeblich beteiligt ist der wegen Volksverhetzung vorbestrafte frühere Kopf der verbotenen „Fränkischen Aktionsfront“ (F.A.F.), Matthias Fischer. Der Führungskader des bayerischen Neonazi-Netzwerkes „Freies Netz Süd“ (FNS), Matthias Fischer, hat in diesen Tagen viel zu tun. In verschiedenen Versammlungen trommelt der frühere Chef der NPD-Nachwuchsorganisation Junge Nationaldemokraten (JN) für die 2013 gegründete Splitterpartei Der Dritte Weg (III. Weg). Nicht ohne Grund: Längst haben die umtriebigen FNS-Köpfe die neue Organisation als mögliches Auffangbecken für ihre politischen Aktivitäten ins Auge gefasst, sollte es doch noch zu einem Verbot ihrer Struktur kommen. Bereits im Juli letzten Jahres hatten die Behörden versucht, mit einer großangelegten Razzia den Neonazis auf die Pelle zu rücken. Damals sollten die Spezialisten auch Beweise für ein Verbot zusammentragen. Passiert ist seitdem: nichts. Nach Parteiangaben gründeten die Hobbypolitiker am letzten Märzwochenende in Fürth einen neuen Stützpunkt. Erst vor wenigen Wochen hatte der III. Weg, der laut Parteiprogramm für einen „deutschen Sozialismus“ eintritt, in der bayerischen Hauptstadt einen Stützpunkt ins Leben gerufen. Damals brachte wiederum Fischer die 70 „Kameraden“ auf Linie, Unterstützung erhielt der frühere Kopf der verbotenen „Fränkischen Aktionsfront“ (F.A.F.) von dem als „Rädelsführer“ einer terroristischen Vereinigung vorbestraften Martin Wiese.

via endstation rechts: Neonazi-Minipartei der III. Weg auf Expansionskurs

Rechtes Großkonzert in der Essener Eissporthalle

Die ultrarechte kroatische Band „Thompson“ kündigt für den 03.05.2014 einen Auftritt in der Essener Eissporthalle an. Der Veranstalter rechnet mit bis zu 1.800 Gästen. Die Versuche des Hallenbetreibers, den Mietvertrag aufzukündigen, blieben bislang erfolglos. Hunderte Anhänger der rechtsradikalen kroatischen Rock-Band „Thompson“ werden sich am 03.05.2014 in Essen-Frohnhausen einfinden, falls der Auftritt der fünfköpfigen Formation um den Sänger Marko Perkovic wie angekündigt in der Essener Eissporthalle stattfindet (1). Die Band ist europaweit für ihre nationalistischen und kriegsverherrlichenden Texte bekannt. Sie bedient sich bei ihren Auftritten faschistischer Symbolik und verherrlicht die kroatische Ustascha-Bewegung, die während der Zeit des Zweiten Weltkriegs eng mit der nationalsozialistischen Besatzungsmacht zusammenarbeitete und an der Ermordung hunderttausender Serben, Juden und Roma beteiligt war. Aufgrund ihrer politischen Ausrichtung wurde der Band 2009 die Einreise in die Schweiz verboten (2). In den Niederlanden, Kanada und Italien mussten Auftritte von „Thompson“ ebenfalls abgesagt werden, nachdem antifaschistische Initiativen auf den rechtsradikalen Hintergrund der Band aufmerksam gemacht hatten.

via indymedia: Rechtes Großkonzert in der Essener Eissporthalle

siehe auch: Kroatische Rechtsrock-Band „Thompson“ will in Essen auftreten. Die ultrarechte kroatische Band „Thompson“ soll am 3. Mai 2014 in der Essener Eissporthalle auftreten. Der Veranstalter rechnet mit bis zu 1.800 Gästen. Darauf weist die „Antifa Essen Z“ in einer Pressemitteilung hin und fordert eine Absage des Konzertes. Die Versuche des Hallenbetreibers, den Mietvertrag aufzukündigen, blieben bislang erfolglos. Faschistische Symbolik und Kriegsverherrlichung Hunderte Anhänger von „Thompson“ werden sich in Essen-Frohnhausen einfinden, falls der Auftritt der fünfköpfigen Formation um den Sänger Marko Perkovic wie angekündigt stattfinden kann. Die Band ist europaweit für ihre nationalistischen und kriegsverherrlichenden Texte bekannt. Sie bedient sich bei ihren Auftritten faschistischer Symbolik und verherrlicht die kroatische Ustascha-Bewegung, die während der Zeit des Zweiten Weltkriegs eng mit der deutschen Besatzungsmacht zusammenarbeitete und an der Ermordung hunderttausender Serben, Juden und Roma beteiligt war. Aufgrund ihrer politischen Ausrichtung wurde der Band 2009 die Einreise in die Schweiz verboten. Auch in den Niederlanden, Kanada und Italien mussten Auftritte von „Thompson”  abgesagt werden, nachdem antifaschistische Initiativen auf den politischen Hintergrund der Band aufmerksam gemacht hatten.

weitere Beiträge zu “Thompson”

Holocaust Memorial Defaced in Ukraine

Neo-Nazis desecrate memorial, Jewish cemetery; incident raises fear of post-revolution anti-Semitic surge. A holocaust memorial monument in Odessa, Ukraine, has been vandalized, apparently by neo-Nazi groups involved in the ouster of former Prime Minister Viktor Yanukovych. Swastikas and Waffen SS signs were daubed on the memorial, and the words “Death to the Jews” and “Right Sector” were also found painted on the walls of the nearby Jewish cemetery, according to UNIAN news agency. “Right Sector” is the name of a far-right coalition which played a prominent part in violent clashes with government forces during the revolution. The question of anti-Semitism in post-revolution Ukraine – which already suffered from high-levels of xenophobia and anti-Semitism from neo-Nazi groups – has been hotly debated.

via israelnationalnews: Holocaust Memorial Defaced in Ukraine

Follow

Get every new post delivered to your Inbox.

Join 679 other followers

%d bloggers like this: