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#Proteste in #Kiew – #Demonstranten fürchten Erstürmung des #Maidan

Die Demonstranten in Kiew rüsten sich für eine weitere #Eskalation der Lage. Die Protestierenden rechnen nicht mit einem #Kompromiss zwischen Präsident #Janukowitsch und der Opposition. Nun fahren #Schützenpanzer in der Innenstadt auf, auf den Dächern gehen #Scharfschützen in Stellung. Die Regierungsgegner auf dem Maidan in Kiew fürchten, dass die Sicherheitskräfte am Nachmittag den Unabhängigkeitsplatz stürmen. Man rechne mit einem bevorstehenden Angriff, sagte eine Augenzeugin SPIEGEL ONLINE. Entsprechende Warnungen seien auch über die ukrainischen Medien verbreitet worden. Die Lage sei aber zur Stunde unklar. Angeblich habe das Verteidigungsministerium einen Sturm dementiert. Derzeit halten sich etwa 15.000 Menschen auf dem Platz in der Innenstadt auf. Schützenpanzer der Miliz seien aufgefahren. Die Barrikaden in der Gruschewska-Straße seien inzwischen geräumt worden. Auf den Dächern in der Innenstadt sollen Scharfschützen der Sicherheitskräfte Stellung bezogen haben. (…) Die Stimmung ist aufgeheizt. Auf dem Maidan brennen Reifen, dunkle Rauchwolken stehen über der Innenstadt. Demonstranten bauen Barrikaden aus Zäunen, Schnee und Steinen. Sie schützen sich mit Holzschilden, einige reißen Steine aus dem Pflaster. Andere werfen nach Angaben von Augenzeugen Molotow-Cocktails in Richtung der Polizei, diese schleudert die Geschosse zurück in die Menge. Die Beamten sollen vereinzelt mit Gummigeschossen auf Demonstranten zielen. Zudem soll es erste Festnahmen geben, berichtete der Fernsehsender Rosija 24. (…) Die eskalierende Gewalt war auch Thema eines Krisentreffens am Mittwochnachmittag. Präsident Janukowitsch und seine Berater sprachen mehr als drei Stunden lang mit Vertretern der Opposition, darunter Vitali Klitschko, Ex-Wirtschaftsminister Arseni Jazenjuk und der Nationalist Oleh Tjahnibok. Konkrete Ergebnisse sind bisher nicht bekannt, die Oppositionsvertreter verließen das Präsidialamt schweigend. Der Staatschef sprach in einer Erklärung von “einer ersten Etappe”. Zuvor hatte Janukowitsch seine Landsleute davor gewarnt, den Rufen von “politischen Radikalen” Beachtung zu schenken. “Ich bin gegen Blutvergießen, gegen die Anwendung von Zwang und gegen die Anstachelung zu Feindschaft und Gewalt”, erklärte der Präsident. Rechte der Demonstranten eingeschränkt Eine Sondereinheit der Polizei hatte am Morgen die Barrikaden der Regierungsgegner vor dem Dynamo-Stadion gestürmt. Dabei hatten die Milizionäre Tränengas und Blendgranaten eingesetzt. Dutzende Oppositionelle seien festgenommen worden, hieß es. Die Demonstranten leisteten Widerstand und bewarfen die Polizei mit Brandsätzen und Steinen. Nach kurzer Zeit zogen sich die Milizionäre zunächst zurück.

via spon: Proteste in Kiew: Demonstranten fürchten Erstürmung des Maidan

#Eskalation der #Gewalt in #Kiew – #Demonstrant erschossen, ein weiterer stürzt in den #Tod

Die #Proteste in Kiew sind eskaliert. Die #Gewaltbereitschaft der Demonstranten wächst.  Ungeachtet eines verschärften Demonstrationsrechts haben in der Ukraine erneut Tausende pro-westliche Regierungsgegner gegen die russlandtreue Führung protestiert. Dann schritten Spezialkräfte ein. Nach Angaben der Opposition ist ein Regierungsgegner erschossen worden. Ein anderer stürzte gejagt von der Polizei in den Tod. Bei erneuten Zusammenstößen von Demonstranten und der Polizei in Kiew sollen mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen sein. Die ukrainischen Behörden bestätigten am Mittwochmorgen den Fund einer Leiche im Zentrum der Hauptstadt. Dass der Körper – wie von örtlichen Medien berichtet – Schussverletzungen aufweisen soll, bestätigte das Innenministerium in Kiew aber zunächst nicht. Oppositionelle hatte mitgeteilt, der Demonstrant sei von der Polizei erschossen worden. Ein zweiter Mann soll beim Klettern aus 13 Metern Höhe zu Tode gestürzt sein. Der 22-Jährige sei von Polizisten gejagt worden, sagte ein Sprecher der Regierungsgegner. Zuvor hatten Oppositionelle in der Nacht zu Mittwoch Steine und Brandsätze auf Polizisten geworfen. Die Milizionäre reagierten mit Tränengas sowie Blendgranaten und versuchten, die Demonstranten aus dem Zentrum der Millionenmetropole zu drängen. Das ZDF berichtete, dass die Sondereinheiten die Barrikaden der Demonstranten stürmten. Schon in den vergangenen Nächten waren insgesamt Hunderte auf beiden Seiten verletzt wurden.

via focus: Eskalation der Gewalt in Kiew – Demonstrant erschossen, ein weiterer stürzt in den Tod

siehe auch: Polizei rückt gegen Barrikaden vor – Ein Toter in Kiew. Beamte sind im dichten Schneetreiben gegen Barrikaden von Demonstranten vorgerückt, um Absperrungen niederzureißen. Regierungsgegner wehrten sich und drängten die Polizei zurück. Mehr im Liveticker; Crowd swells on Hrushevskoho Street as standoff with police intensifies; three deaths reported, two from gunshot wounds (live updates). After an unsuccessful attempt this morning by police to disperse demonstrators, the protesters resumed their positions near Kyiv Dynamo Stadium with a crowd that reached about 2,000 people by 10 a.m. A crowd chanting “Murderers!” and “Glory to Ukraine” briefly retreated this morning after a police assault on their positions left two men dead from gunshot wounds. A third victim, also a protester, reportedly died from injuries in a fall. The demonstrators quickly regrouped and renewed parts of barricades torn down by officers and returned to their original standoff point on Hrushevskoho Street after getting pushed back to European Square, some 500 meters away. Live stream of standoff between police and protesters near Kyiv’s Dynamo Stadium When news of the police advance circulated this morning, people started rushing to the scene. The crowd numbered an estimated 2,000 people by 10:30 a.m. after having dwindled considerably overnight before the police attack. Many in the crowd started talking face-to-face with Interior Ministry troops trying to persuade the police officers to join them. They shouted “Come to our side!” to the police officers. However, Berkut riot-control police were having none of the peace overtures, and banged their shields in contempt. Officers with megaphones warned the crowd that they were breaking the law and that police had the legal right to disperse them. Others in the crowd definitely lobbed Molotov cocktails and fireworks at officers.

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