Blog Archives

Roma in Halle Silberhöhe – Ermittlungen nach fremdenfeindlichen Schmierereien

Seitdem Bürger aus Rumänien und Bulgarien ganz einfach nach Deutschland reisen können, gibt es in einigen Städten Probleme mit den Zuwanderern. Knapp 60 Roma sind in den vergangenen Wochen in den Süden von Halle in den Stadtteil Silberhöhe gezogen. Doch die Stimmung zwischen den neuen und alten Nachbarn ist zum Teil angespannt. Zuletzt haben Unbekannte Fassaden im Stadtteil beschmiert – unter anderem mit fremdenfeindlichen Parolen und Zeichen verfassungswidriger Organisationen. Jetzt ermittelt der Staatsschutz. Der Blick der Behörden richtet sich auf eine Gruppierung, die auf Facebook gegen Ausländer hetzt. Still liegt der Wohnblock in Halle-Silberhöhe da. Nur vereinzelt sind Menschen zu sehen, ein älterer Mann schaut vom Balkon hinunter, eine Roma-Frau fegt einen Hauseingang, neben ihr spielen vier Kinder. Doch so friedlich ist es nicht immer in der Siedlung, erzählen einige Anwohner. Sie beklagen unter anderem nächtliche Ruhestörungen. Zu viel Lärm, zu viel Müll, Fäkalien in den Büschen. Die meisten haben derlei Vorfälle allerdings bisher nicht selber mitbekommen, sondern kennen sie nur vom Hörensagen. (…)Am Wochenende wurden Hauseingänge beschmiert, unter anderem mit der Parole “Roma raus”, das S ersetzt durch die Runen der Waffen-SS. Auf einer eigens gegründeten Facebook-Gruppe fielen Wörter wie “Dreckspack” und “Viehzeug”. Mitglied dieser Gruppe ist auch der hallesche CDU-Bundestagsabgebordente Christoph Bergner – was nun wiederum auf politischer Ebene für Protest sorgt. Bergner kann das nicht nachvollziehen: “Also, soweit ich darüber urteilen kann, sind diejenigen, die diese Gruppe gegründet haben, Menschen, die nach einer Möglichkeit gesucht haben, die Sorgen der Bevölkerung zu artikulieren und zu bündeln. Wir habens nun leider so, dass es aus der Anonymität des Internets heraus Raum für schreckliche Brutalitäten gibt.”

via mdr: Roma in Halle Silberhöhe – Ermittlungen nach fremdenfeindlichen Schmierereien

Verbreitung gefälschter Informationen

Der britische Geheimdienst GCHQ hat nach Snowden-Leaks Programme entwickelt, um Online-Umfragen oder Pageview-Statistiken zu manipulieren. Der NSA-Untersuchungsausschuss will eventuell zu Schreibmaschinen übergehen, um nicht von der NSA abgehört werden zu können. Die Analogtechnik wird gegenüber der Digitaltechnik wieder interessant, eben weil sie Informationen produziert, die nicht ohne Weiteres kopiert, gespeichert und durchsucht werden können. Plötzlich wird angesichts der globalen Überwachung klar, dass der Fortschritt höchst ambivalent ist und alte Techniken ihre Vorteile besitzen. Inzwischen werden neue Snowden-Leaks von Greenwald bekannt gemacht, die wirklich teuflisch sind, weil sie alles, was auf dem Internet auftaucht, in Misskredit bringen. Auf The Intercept berichtet Greenwald von Dokumenten aus dem Jahr 2012, die belegen, dass der britische Geheimdienst GCHQ Programme entwickelt hat, um auf dem Internet gefälschte Informationen zu verbreiten. Das geht so weit, dass auch die Ergebnisse von Online-Umfragen verändert, die Pageview-Quote von Websites aufgeblasen, Facebook-Einträge manipuliert und angeblich extremistische Videos zensiert werden können. Bislang war bekannt, dass die Joint Threat Research Intelligence Group (JTRIG) falsche Blogeinträge von Opfern, False-Flag-Operationen, Psychomanipulationen von Online-Aktivisten oder die Überwachung von Skype-, YouTube- oder Facebook-Nutzern macht

via tp: Verbreitung gefälschter Informationen

siehe auch: Hacking Online Polls and Other Ways British Spies Seek to Control the Internet. The secretive British spy agency GCHQ has developed covert tools to seed the internet with false information, including the ability to manipulate the results of online polls, artificially inflate pageview counts on web sites, “amplif[y]” sanctioned messages on YouTube, and censor video content judged to be “extremist.” The capabilities, detailed in documents provided by NSA whistleblower Edward Snowden, even include an old standby for pre-adolescent prank callers everywhere: A way to connect two unsuspecting phone users together in a call. The tools were created by GCHQ’s Joint Threat Research Intelligence Group (JTRIG), and constitute some of the most startling methods of propaganda and internet deception contained within the Snowden archive. Previously disclosed documents have detailed JTRIG’s use of “fake victim blog posts,” “false flag operations,” “honey traps” and psychological manipulation to target online activists, monitor visitors to WikiLeaks, and spy on YouTube and Facebook users. (…) The “tools” have been assigned boastful code names. They include invasive methods for online surveillance, as well as some of the very techniques that the U.S. and U.K. have harshly prosecuted young online activists for employing, including “distributed denial of service” attacks and “call bombing.” But they also describe previously unknown tactics for manipulating and distorting online political discourse and disseminating state propaganda, as well as the apparent ability to actively monitor Skype users in real-time—raising further questions about the extent of Microsoft’s cooperation with spy agencies or potential vulnerabilities in its Skype’s encryption.

meanwhile im Westerwald – nochmal Sven Heibel #svenheibel

Sven Heibel ist abgetaucht – auf Facebook, aus der CDU, auch sonst eher nicht mehr erreichbar. Sven Heibel hat viele zur Wahrnehmung ihrer Meinungsfreiheit animiert – viele haben ihm gesagt, was was sie von seiner Schwulenhetze halten, dazu kommen Dienstaufsichtsbeschwerde und mindestens eine Anzeige wegen Volksverhetzung.  Möglicherweise ist das nicht das “Ende der Fahnenstange”: So nimmt auch die Goethe-Universität aktuell auf ihrer Facebook-Seite Stellung und erklärt ausdrücklich: “Einige Klarstellungen zum Fall des CDU-Politikers Sven Heibel: Die homophoben Äußerungen von Herrn Heibel auf seiner Facebook-Seite sind auch aus Sicht der Goethe-Universität völlig untragbar. Herr Heibel ist jedoch KEIN Mitarbeiter der Goethe-Universität. Gegenteilige Behauptungen sind falsch. Insofern kann die GU hier auch keine personalrechtlichen Maßnahmen ergreifen. Zutreffend ist, dass Herr Heibel noch als Student der Goethe-Universität eingeschrieben ist.” Ob dieser Zustand für den Herrn mit eng verzerrt-geschlossenem Weltbild von Dauer sein wird, wird sich zeigen – so wird dort weiter erklärt: “An einer Hochschule mit über 45.000 Studierenden kann es daher nicht ausgeschlossen werden, dass einzelne Mitglieder gegen Grundwerte der Hochschule bzw. unserer Gesellschaft verstoßen. Mögliche Konsequenzen aus individuellem Fehlverhalten müssen auf Basis einer rechtlichen Prüfung gezogen werden. Eine solche findet derzeit auch im Fall Heibel statt.“(archiviert: https://archive.today/g23Ay)

Glückskekse - denkbar schlechte Ratgeber fürs reale Leben....  https://archive.today/SjyQp

Glückskekse – denkbar schlechte Ratgeber fürs reale Leben…. https://archive.today/SjyQp

Rheinland-Pfalz – CDU-Politiker bedauert Abschaffung von Paragraf 175 (upd 16:45)

Der CDU-Politiker Sven Heibel findet Schwulenverfolgung toll – und verteidigt seine Position auf Facebook. Ein Lokalpolitiker aus Rheinland-Pfalz verteidigt die Verfolgung von Schwulen nach dem Motto: Das muss man doch mal sagen dürfen. Sven Heibel, der CDU-Parteichef von Wallmerod im Westerwaldkreis und Mitglied im Landesvorstand der Jungen Union, hat auf seiner Facebook-Seite die Verfolgung durch den Paragrafen 175 gelobt. Am Donnerstagmorgen schrieb der ledige Christdemokrat: “Vor 20 Jahren wurde die Strafbarkeit der Homosexualität, § 175 StGB, abgeschafft. Ich weiß nicht, ob das ein Grund zum Feiern ist. In einem Seminar fragte mich mein Strafrechtsprof mal, ob dies mein Ernst sei? Ich sagte natürlich: klar! – in meinem StGB immer noch vorhanden…und es bleibt es auch!”. Darunter veröffentlichte er ein Bild eines Buches mit Gesetzestexten, in dem auf einem Zettel der alte Text zum Paragrafen 175 eingeklebt ist. In Kommentaren verteidigte Heibel seine Position gegenüber mehreren Kritikern, die Unverständis geäußert hatten. So erklärte er: “Als Christ kann man Homosexualität nun wirklich nicht gut heißen!” Als Beweis veröffentlichte er dazu Bibelstellen. Außerdem schrieb der Politiker: “In den weit überwiegenden Staaten der Welt ist es strafbar…dann irren die alle…” Tatsächlich werden Homosexuelle per Gesetz in weltweit rund 80 von 200 Ländern verfolgt. “Gute Nacht Deutschland!” Am frühen Nachmittag schrieb Heibel zudem auf Facebook, er werde das frühere Posting nicht löschen. Er lasse sich seine eigene Meinung “nicht verbieten”, auch wenn er “Beleidigungen und Diffamierungen” ausgesetzt sei, die anders als seine Ausführungen zum §175 nicht von der Meinungsfreiheit gedeckt seien.

via queer: Rheinland-Pfalz – CDU-Politiker bedauert Abschaffung von Paragraf 175

screenshot FB – Beleg: https://archive.today/KH3en

Update  14:40 Uhr: CDU und JU Rheinland-Pfalz distanzieren sich Die rheinland-pfälzische CDU hat sich von den Äußerungen Heibels distanziert: “An dieser Stelle halten wir ausdrücklich fest, dass die von Herrn Heibel bei Facebook geäußerte Meinung nicht die Positionen der CDU Rheinland-Pfalz ist”, erklärte Tobias Diehm, der Pressesprecher der CDU Rheinland-Pfalz, in einer Pressemitteilung. Auch die Junge Union teilte via Facebook mit, dass sie die Äußerungen nicht unterstützt: “Die Junge Union steht für freiheitliche und soziale Werte, in der solche Meinungen nicht toleriert werden. Wir positionieren uns klar gegen die Diskriminierung von ethnischen, religiösen und sexuellen Minderheiten”.

Update 16:45 – Heibels Posting (s.o.) ist nicht mehr öffentlich über sein FB-Profil zugänglich. Eine von uns online archivierte Kopie ist daher unter https://archive.today/KH3en abrufbar.

siehe auch: CDU-Politiker aus Westerwald sorgt mit Äußerungen zu Homosexualität für Eklat. Ein CDU-Politiker aus dem Westerwald hat mit Aussagen zur Homosexualität für Aufruhr auch in den eigenen Reihen gesorgt. Auf seiner Facebook-Seite schreibt der frühere Ortsbürgermeister der Gemeinde Herschbach (Westerwaldkreis), Sven Heibel: „Vor 20 Jahren wurde die Strafbarkeit der Homosexualität, §175 StGB, abgeschafft. Ich weiß nicht, ob das ein Grund zum Feiern ist.“ Zusammen mit dem Text postete der Jurist, der auch Vorsitzender des CDU-Gemeindeverbands Wallmerod ist, ein Foto aus einer älteren Version des Strafgesetzbuchs (StGB). In „seinem“ StGB sei der Passus mit der Strafbarkeit von Homosexualität noch vorhanden. „… und bleibt es auch!“, so der Eintrag auf Facebook. „Als Christ kann man Homosexualität nun wirklich nicht gutheißen“, fügte Heibel später noch hinzu.  (…) Heibel war am Donnerstag für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. Auf Facebook legte er noch einmal nach: Die Äußerung nehme er nicht zurück: Er lasse sich nicht seine Meinung verbieten, „auch nicht von meiner Partei“. „Wenn man seine Meinung nicht mehr sagen darf, dann gute Nacht Deutschland!“, schrieb er. “An Ignoranz nur schwer zu überbieten Grünen-Landeschefin Katharina Binz erklärte: „Die homophoben Äußerungen von Sven Heibel sind verletzend und an Ignoranz nur schwer zu überbieten!“; Facebook-Posting löst Shitstorm aus  JU-Politiker fliegt Homo-Äußerung um die Ohren. Ein Mitglied der Jungen Union aus dem Westerwaldkreis hat mit einem homophoben Posting bei Facebook für Wirbel gesorgt. Er wisse nicht, ob die Abschaffung der Straffreiheit für Homosexualität ein Grund zum Feiern sei, schrieb er – und zog damit den Zorn der Netzgemeinde auf sich. Sven Heibel, noch amtierender Ortsbürgermeister von Herschbach im Oberwesterwald, postete in seinem privaten Facebook-Account ein Bild des Strafgesetzbuches (StGB), auf das er den 1994 gestrichenen Paragraphen 175 gelegt hatte. Dazu schrieb er, dass dieser in seinem StGB immer noch vorhanden sei – und es auch bleibe. Nach dieser Äußerung hagelte es Protest – auch von Parteigenossen. Johannes Steiniger, Vorsitzender der Jungen in Rheinland-Pfalz, distanzierte sich in einer Twitter-Nachricht umgehend. Auch CDU-Landesparteichefin Julia Klöckner machte per Twitter-Nachricht deutlich, dass Heibel mit seiner Äußerung keineswegs die Parteilinie vertrete. (…) Mit so heftigen Reaktionen auf seine Äußerung habe er nicht gerechnet – wohl vor allem nicht mit Rücktrittsforderungen aus der eigenen Partei: “Ich wüsste, was ich an der Stelle von Sven Heibel so schnell wie möglich machen würde”, schrieb der JU-Landesvorsitzende Steiniger bei Twitter – und schob nach: “Über alles andere berät der Landesvorstand heute Abend.“; SPD Kreisverband Westerwald: Fall Sven Heibel: Der SPD-Kreisverband Westerwald nimmt fassungslos die homophoben und ekelhaften Äußerungen des Vorsitzenden der CDU-Wallmerod und abgewählten Bürgermeisters der Gemeinde Herschbach, Sven Heibel zur Kenntnis und wartet bis zur Stunde auf eine Klarstellung der CDU-Westerwald und ihrer Vorsitzenden Gabi Wieland. In Anbetracht der Tatsache, dass er seine Äußerung weder bedauert noch sich entschuldigt, ist dieser Mann eine Schande für die Westerwälder Kommunalpolitik. Sein mittelalterliches Denken gehört nicht in die heutige Zeit und nicht in verantwortungsvolle Positionen in unseren Räten; CDU: Herr Heibel mag die Homos nicht. Es gibt was zu feiern: Vor 20 Jahren wurde in der Bundesrepublik die Strafbarkeit von Homosexualität in der BRD aufgehoben. Seitdem müssen Betroffene nicht mehr mit Gefängnisstrafen rechnen. Bei der CDU hat diese Gesetzesreform anscheinen nicht überall Freunde. (…) Ein echter Profi aber schlägt zweimal zu. Vielleicht hat Heibel einen Rüffel „von Oben“ erhalten, vielleicht hörten die Tabletten auf zu wirken: Eine Stunde später fällt dem Mann mit dem vielsagenden Kürzel ein: Ich möchte nochmals betonen, dass es sich bei meinem heutigen Facebook-Eintrag ausschließlich um meine private Meinung handelte – wenngleich ich zugeben möchte, dabei über das Ziel hinausgeschossen zu sein. In derartiger Schärfe würde ich einen Facebook-Eintrag nicht mehr verfassen. SH. Wahrlich, das ist echte (Zurück-)ruderkunst. Vielleicht ist der bekennende Single auch einfach wütend auf all die Schwulen und Lesben, die vor seinen Augen ein glückliches Leben führen. Oder vielleicht ist Sven Heibel auch einfach ein stramm rechter Betonkopf dem der Pollunder zu eng sitzt. Damit ist er in der CDU, die eine Rehabilitierung der nach §175 Verurteilten 2011 noch als Angriff auf den Rechtsstaat abgelehnt hat, in bester Gesellschaft; CDU-Politiker will Schwulen das Küssen verbieten. Sven Heibel bedauert indirekt, dass Homosexualität nicht mehr strafbar ist. Der Sturm der Entrüstung ist groß. Bei der CDU ist die Aufregung groß. Sven Heibel, Ortsbürgermeister im Westerwald, hat auf Facebook gegen Homosexuelle gewettert. Heibel ist “etwas überrascht”, seine Partei stocksauer. Ein CDU-Politiker aus dem Westerwald hat mit schwulenfeindlichen Aussagen auf Facebook für Aufregung gesorgt. Der Vorsitzende des CDU-Gemeindeverbandes Wallmerod, Sven Heibel, schrieb in dem Online-Netzwerk unter anderem, vor 20 Jahren sei die Strafbarkeit der Homosexualität im Strafgesetzbuch (Paragraf 175) abgeschafft worden. “Ich weiß nicht, ob das ein Grund zum Feiern ist.” (…) Dem SWR sagte er, er habe nicht zum Ausdruck bringen wollen, dass er die Gefängnisstrafe für Schwule wieder einführen wolle. Er habe nur zeigen wollen, dass es auch andere Meinungen gebe – nicht nur in seiner Partei, auch in der Gesellschaft. “Ich will niemanden diskriminieren, aber wir haben eine Schutzpflicht für unsere Kinder.” Unter anderem stört er sich an Schwulen, die sich in der Öffentlichkeit küssen. Dies sei “einfach nicht schön”: Im Versammlungsrecht könne man doch “bestimmte Dinge” in der Öffentlichkeit verbieten, sagte er dem SWR.

Leipziger „Bürgerinitiative“ lässt ihre Maske fallen

Seit Monaten setzt sich die vermeintliche Bürgerinitiative „Gohlis sagt Nein“ gegen den Bau einer Moschee im Leipziger Stadtteil Gohlis ein. Seit Mittwoch ist klar, was viele längst vermuteten: Hinter der Initiative stecken auch Funktionäre der NPD. Ihr Vorhaben, dem Bürgermeister am Mittwoch eine Petition gegen die Moschee zu überreichen, scheiterte. Seit Oktober 2013 setzt sich die vermeintliche Bürgerinitiative „Gohlis sagt Nein“ gegen den Bau einer Moschee in der Leipziger Georg-Schumann Straße für die Ahmadiyya-Gemeinde ein. Damals bestritt die Initiative jegliche Parteizugehörigkeit und veröffentlichte auf ihrer Facebook-Seite folgenden Kommentar: „Wir weisen nochmals darauf hin, daß wir keiner Partei angehören. Uns geht es in der ersten Linie um Gohlis und um die Interessen der dortigen Anwohner.“ Schon am 3. Februar wurde offensichtlich, dass es sich bei dieser Aussage um ein reines Lippenbekenntnis handelte. Damals beteiligte sich „Gohlis sagt Nein“ an einer Demonstration, die von „Leipzig steht auf“, ebenfalls einer vermeintlichen Bürgerinitiative hinter der lokale NPD-Funktionäre stecken, gegen die Unterbringung von Flüchtlingen in einer ehemaligen Schule organisiert wurde. Anfang April veröffentlichte Alexander Kurth auf Facebook ein Wahlplakat, welches ihn als NPD-Kandidaten für den Leipziger Stadtrat zeigt. Auf diesem ist der Schriftzug „Unterstützt durch die Bürgerinitiative Gohlis sagt Nein“ zu sehen. (…) Via Facebook verbreitet „Gohlis sagt Nein“ nun eine Statusmeldung des NPD-Kreisverbandes Leipzig, in der es heißt: „Aus Sicherheitsgründen erfolgte die Übergabe durch Mitglieder des NPD-Kreisverbandes Leipzig.“ Die Bürgerinitiative hätte zuvor alle Parteien, die im Landtag vertreten sind, um Unterstützung gebeten. „Lediglich die NPD-Fraktion und die Fraktion der Linkspartei hielten es für nötig zu antwoten [sic!].“ Seit einigen Monaten würde die NPD der Bürgerinitiative nun „beratend zur Seite“ stehen.

via endstation rechts: Leipziger „Bürgerinitiative“ lässt ihre Maske fallen

NSA setzt gefälschte Facebook-Server ein

Die NSA will mit Operation Turbine automatisch Millionen an Rechnern mit Malware “infizieren“ Neue Enthüllungen des Whisteblowers Edward Snowden zeigen, dass die NSA weltweit Millionen Computer mit Malware identifizieren wollte. Dafür zuständig war ein Programm mit dem Codenamen “Turbine”, das “automatisiert” Schadsoftware an Rechner verteilte. Dadurch sollen Angriffe mit Malware massiv ausgedehnt worden sein: Statt wie bisher nur einzelne, vorausgewählte Ziele anzugreifen, sollen ab spätestens Juli 2010 hunderttausende Rechner anvisiert worden sein. Wieviele Computer aktuell betroffen sind, ist unklar. “Grenzen normaler Spionage verlassen” Ziel der NSA sei es dabei laut den auf The Intercept geleakten Dokument gewesen, die “Grenzen normaler Signalspionage” zu verlassen und stattdessen “aggressiver” und großflächiger zuschlagen zu können. “Turbine”war dabei Teil eines größeren Programms namens “Owning the Net” (Das Internet beherrschen” und bestand selbst aus mehreren Malware-Tools (…) Eine besonders bizarre Operation der NSA ist Quantumhead: Hier “verkleidet” sich ein Server der NSA als Facebook-Server und fordert das Ziel auf, sich einzuloggen. Sobald dies erfolgt, sendet die NSA schadhafte Datenpakete an dessen Rechner. Während der Nutzer dann “auf Facebook surft”, schöpft der US-Militärgeheimdienst sämtliche Daten aus seiner Festplatte ab

via standard: NSA setzt gefälschte Facebook-Server ein

„NPD-Fan“ gesteht Mord an zwölfjährigem Mädchen

Es ist ein brutales Verbrechen, das seit dem Wochenende nicht nur Bayern, sondern ganz Deutschland aufwühlt. Der einschlägig vorbestrafte Stefan B. verfolgt, missbraucht und tötet die zwölfjährige Franziska O. aus Möckenlohe (Landkreis Eichstätt). Die Tat hat der zweifache Vater mittlerweile eingeräumt. Bereits früher soll der Arbeitslose, der bei Facebook Sympathien für die NPD bekundete, Kinderpornos aus dem Internet heruntergeladen und verbreitet haben. (…) Bei seiner Vernehmung gestand Stefan B. die Tötung des jungen Mädchens. Über das Motiv und den Tathergang schweigt er zweifache Familienvater. Der aus einem kleinen Dorf im Landkreis Eichstätt stammende 26-Jährige geriet in der Vergangenheit mehrfach mit dem Gesetz in Konflikt. Über die Jahre wurden Ermittlungen gegen den zuletzt als Türsteher arbeitenden Mann wegen Aggressionsdelikten im Straßenverkehr, Körperverletzung und Sexualstraftaten geführt. Erst im Dezember letzten Jahres war er nach einer fünfmonatigen Haftstrafe aus der JVA Bernau entlassen worden. Nach Informationen der Münchner Abendzeitung sei er bereits als Lehrling mit Kinderpornos erwischt worden. Er habe nicht nur Bilder und Videos aus dem Internet heruntergeladen und gespeichert, sondern sogar mit den Dateien gehandelt, schreibt das Blatt. Bei Facebook zeigt sich Stefan B. als „NPD-Fan“ Dies hatte B. allerdings nicht gehindert, auf Facebook Seiten wie „Finger weg von unseren Kindern“ zu „liken“, berichtet das stets gut informierte Münchner Recherchenetzwerk „a.i.d.a.“. Dort habe er darüber hinaus seine Sympathie für die NPD, die selbst gebetsmühlenartig die „Todesstrafe für Kinderschänder“ fordert, gezeigt. Mit „gefällt mir“ habe der mutmaßliche Mörder, so „a.i.d.a.“ weiter, auch die sogenannten Reichsbürger, die die Bundesrepublik als Staat ablehnen und am Fortbestand des Deutschen Reiches festhalten, markiert. Auch andere Medien bestätigen diese Erkenntnisse.

via endstation rechts: „NPD-Fan“ gesteht Mord an zwölfjährigem Mädchen

siehe auch: Möckenlohe: Der mutmaßliche Mörder ist ein Neonazi. Nach der brutalen Ermordung der 12-Jährigen Franziska aus Möckenlohe (Landkreis Eichstätt) hat ein von der Polizei auf der Flucht verhafteter Mann ein Geständnis abgelegt. Erste Recherchen zeigen: bei dem mutmaßlichen Mörder handelt es sich um einen 26-jährigen Neonazi aus Neuburg. Das Verbrechen am Wochenende: Am Samstagnachmittag hielt sich die Siebtklässlerin Franziska mit einer Freundin beim Skatepark in Nassenfels auf. Doch die Mädchen fühlten sich von einem Mann in einem grünen Pkw verfolgt und bedroht. Die engagierte Fußballerin und Schulsanitäterin Franziska schrieb von ihrem Handy aus über diese Beobachtung und Befürchtung, dann machten sich die Mädchen auf den Heimweg in ihre Heimatdörfer. Da Franziska nicht zuhause ankam, startete die Polizei eine große Suchaktion. Am Sonntag Nachmittag gegen 16.30 Uhr fanden zwei Fischer die Leiche des Mädchens im Wasser am Südufer des Ratheiweihers, eines Kiesweihers zwischen Neuburg und Karlshuld.

Don’t be fooled: Missing girl poster is actually racist propaganda

Bristolian Facebook users are urged not to share a hoax missing child poster – which is actually a propaganda campaign for a far-right race hate group. The poster, circulated to thousands of people via social media sites including Facebook, is titled ‘missing person’ and claims a girl named Amy Hamilton “is believed to have been kidnapped by an Asian grooming gang”. The message continues: “She’s 6 years old and was last seen in the Croydon area of London, wearing a pink top and blue jeans.” However, no child named Amy Hamilton is missing from the London region or anywhere else in the UK. The photograph on the poster is actually a painting, taken from an artist’s Flickr page. The hoax is the work of “Britons against Left-wing Extremism”, a far-right group which publishes material via a blog called the Daily Bale.

via bristolpost: Don’t be fooled: Missing girl poster is actually racist propaganda

Follow

Get every new post delivered to your Inbox.

Join 813 other followers