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Demonstration vor dem „Braunen Haus“

Im “Braunen Haus” treffen sich regelmäßig bekannte Neonazis. Am Samstag wollen Neonazi-Gegner vor dem Haus demonstrieren. Doch sie werden von Unbekannten bedroht. Neonazi-Größen gehen in Obermenzing ein und aus: Michael Regener, verurteilt wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung. André E., Angeklagter im NSU-Prozess. Martin Wiese, der ein Sprengstoffattentat auf das Jüdische Zentrum geplant hat. Mieter des Einfamilienhaus sind drei Neonazis: Vanessa Becker kandidiert für den Stadtrat. Sie steht hinter Karl Richter auf Listenplatz 2 der Bürgerinitiative Ausländerstopp (BIA). Auch ein weiterer Mieter, Daniel Thönnessen, kandiert für die BIA. Die Partei zeigt offen, wessen Geistes Kind sie ist: Rassismus und Homophobie prägen ihre Wahlkampfplakate. (…) Den Rechten wurde zwar der Mietvertrag gekündigt, doch die Vermieterin wagt nicht, rechtliche Schritte durchzusetzen. Aus Angst. Diese Angst schüren Neonazis bewusst bei ihren Gegnern: Am Donnerstag stand großflächig vor dem Bayerischen Flüchtlingsrat: „Wir sind immer noch da, Anti-Antifa“.

via abendzeitung münchen: Demonstration vor dem „Braunen Haus“

Angebliches Nazi-Konzert sorgt für Wirbel

Bis zu 70 Rechtsextreme sollen im Oktober in Lunzenau gefeiert haben. Entsprechenden Hinweisen geht zumindest der Verfassungsschutz nach. Beweise gibt es bislang aber keine. Ein Konzert schlägt in Lunzenau hohe Wellen: Michael Regener, der bundesweit bekannte Sänger einer Neonazi-Band namens “Die Lunikoff Verschwörung”, soll in der Stadt aufgetreten sein. Zwischen 60 und 70 Rechtsextreme sind dem Vernehmen nach zu der Party gekommen. Das Landesamt für Verfassungsschutz räumt gegenüber der “Freien Presse” Anhaltspunkte ein, spricht aber von “noch unbestätigten” Informationen. Nachforschungen in Cossen Das birgt Sprengstoff: Michael Regener ist kein unbeschriebenes Blatt. Wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung wurde der 47-jährige Berliner 2005 verurteilt – er hatte vor Jahren die 2003 verbotene Rechtsrock-Band “Landser” gegründet. Drei Jahre saß er dafür im Gefängnis ein. Wohl ein Grund, warum das Landesamt für Verfassungsschutz die Sache ernst nimmt. Entsprechende Ermittlungen seien aufgenommen, erklärt eine Sprecherin.

via freiepresse: Angebliches Nazi-Konzert sorgt für Wirbel

anm dokmz: “noch unbestätigte Informationen” – ob das VS-Sprech für: “wir hams ma wieder nicht mitgekriegt” ist?

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