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The extremism of Greece’s centre ground

Golden Dawn has become a useful tool in the hands of those who try to equate neo-Nazism with the anti-bailout movement. Walter Benjamin once said that “every fascism is an index of a failed revolution”. In that sense, the election of 21 members of the neo-Nazi party Golden Dawn to the Greek parliament could be characterised as the revolutionary failure of the century. Progressive forces in Greece have indisputably been unable to stop the wave of neoliberal austerity measures imposed by the “troika” (the IMF, European Central Bank and EU). Leftwing politicians and academics predicted the debt crisis and even proposed radical solutions including default and bank nationalisation – but they failed to mobilise Greek society. Their voice was muzzled by the mainstream media, distorted by government officials and, most importantly, nullified by foolish internal antagonisms. (…) Golden Dawn is also alleged to have close relations with the police. Recent reports have suggested that one in two police officers voted for the party and for several years citizens, journalists and politicians have been condemning its relationship with special riot-control The internet is flooded with pictures and videos of uniformed police working side by side with neo-Nazi thugs throwing stones at demonstrators, union members and even journalists. Now the pro-memorandum forces are once more presenting the theory of extremes. They are trying to equate neo-Nazism with the anti-bailout movement. In their daily rhetoric the austerity imposed on eurozone members is identified with Europeanism and whoever disagrees with that position is either a populist or a fascist. Once more Golden Dawn becomes a useful tool in the hands of the financial and media elites. What they tend to forget is that it was the extremism of the centre that actively promoted the neo-Nazi nightmare in the political geography.

via guardian: The extremism of Greece’s centre ground

taken down nazi-site “take nazi-leaks down”….

English: DELETE-Key on a keyboard

Image via Wikipedia

Seit sechs Tagen versuchen Neonazis, die Site nazi-leaks.net und ihre Spiegel per DDoS zu attackieren. Jetzt wurde ihnen ihre braune Mobilisierungs- und Kampagnenplattform der Aktion “take nazi-leaks down” entzogen. Bis zu diesem Zeitpunkt wurden auf zahlreichen Neonazi-Sites und braunen Foren “Erfolgsmeldungen”, Anleitungen zur Nutzung der Skripte für die braune DDoS-Attacken etc.Für die Website “take nazi-leak down” nutzten die Neonazis den Szenehoster logr.org sowie einen szenetypischen Weiterleitungsdienst. Beide sollen, so mehrere Online-Quellen, Dennis Giemsch, einer der Köpfe der Dortmunder „Autonomen Nationalisten“ gehören (vgl zB pastebin). Sie werden über in Amerika angemietete Server betrieben.

Nachdem im Rahmen der Aktion eine Reihe von Neonazis sich an scheinbaren und kurzfristigen Erfolgen ergötzten, haben wir einfach den Nachweis erbracht, dass es weitaus einfacher und effektiver funktionieren kann, Neonazi-Sites loszuwerden. Unser Einsatz: drei Mails. Unser Erfolg: ein Skriptserver stillgelegt, der für DDoS-Attacken genutzt wurde. Die Weiterleitungsadresse wurde vom amerikanischen Serverprovider gestern abend gelöscht. Auch die logr-Site wurde offensichtlich vom entsprechenden Serverprovider gelöscht.

Also – drei Mails, 100% Erfolg – und dem braunen Provider ein Filetstück rausgeschnitten. Dementsprechend sind die uns ermutigenden Kommentare, die wir im Blog bekommen:


Na denn:

siehe auch: Takedown von „take nazi-leaks down“. Seit fünf Tagen trommeln Neonazis über diverse Foren und Websites, um über ein DDoS-Skript die Website http://www.nazi-leaks.net und ihre Spiegel zu attakieren. Fünf Tage rumspielen ist genug – seit 20:38 wurde die von den Nazis verbreitete URL abgeschaltet. Alerta antifascista!

Selbstmord der Rechtsterroristen Mundlos und Böhnhardt – Rätselhafte letzte Sekunden im Wohnmobil

Als sich die Polizisten dem Caravan der Zwickauer Terrorzelle näherten, soll der Neonazi Uwe Mundlos zuerst seinen Komplizen Uwe Böhnhardt und dann sich selbst erschossen haben. Doch nun prüfen die Ermittler eine andere Variante. Neue Erkenntnisse deuten darauf hin, dass Mundlos seinen Komplizen versehentlich erschossen hat. Im Fall der Zwickauer Terrorzelle gab es schon einige Wendungen und auch Irrungen, aber zumindest das Ende schien bislang klar zu sein. Die Geschichte ging so: Am Mittag des 4. November näherten sich zwei Polizisten in Eisenach einem Wohnmobil, in dem sich Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt versteckt hielten. Dann fielen Schüsse. Erst soll Mundlos seinen Komplizen Böhnhardt, dann sich selbst erschossen haben. Nach Feststellungen der Sonderkommission “Trio” kann es so gewesen sein, aber vielleicht war es auch anders. Kriminaltechniker haben die Schusswinkel bestimmt, die Lage der Waffen und der Hülsen im Wohnmobil analysiert, um den Handlungsablauf in dem Caravan zu rekonstruieren. Jetzt wollen die Ermittler nicht mehr ausschließen, dass Böhnhardt versehentlich von Mundlos erschossen wurde und dass dieser nach seinem Fehlschuss das Wohnmobil angezündet und dann sich selbst erschossen hat. Anders als es in frühen amtlichen Papieren steht, wurde Böhnhardt nicht durch einen aufgesetzten Schuss in die Schläfe getötet, sondern durch einen Schuss aus kurzer Entfernung, einem “relativen Nahschuss”.

via sz: Selbstmord der Rechtsterroristen Mundlos und Böhnhardt – Rätselhafte letzte Sekunden im Wohnmobil

siehe auch: Die Doppelgängerin der Nazi-Terroristin packt aus. Beate Zschäpe benutzte die Identität von Mandy Struck, die deshalb ins Visier der Fahnder geriet. Jetzt berichtet sie erstmals – und weiß von einer folgenschweren Panne. Vier Tage, nachdem die beiden Rechtsextremisten Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos tot in einem gemieteten Wohnmobil aufgefunden worden waren, tauchte der Name zum ersten Mal in den Medien auf: „Mandy Struck“. Fast alle Zeitungen druckten den Namen, der von Beate Zschäpe, dem dritten Mitglied des Terrortrios, als Deckname im Untergrund benutzt worden war.

Dossier Rechtsterrorismus / articles about right-wing terrorism: Nationalsozialistischer Untergrund – Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos, Beate Zschäpe. Polizistinnenmord, Dönermord, Rohrbombe, Thüringer Heimatschutz (THS) – Dossier: Kategorie NSU – http://bit.ly/ths-nsu

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