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Neonazi-Angriff in Malmö gezielter Mordanschlag auf AntifaschistInnen? #kämpashowan

In Schweden haben mehrere Neonazis bei einer Messerattacke auf eine feministische Demonstration in Malmö am Wochenende sechs Menschen zum Teil schwer verletzt. Immer mehr spricht für einen gezielten Angriff auf engagierte AntifaschistInnen. Das am schwersten verletzte Opfer, Showan Shattak, liegt noch immer im künstlichen Koma, nachdem er niedergestochen und schwer misshandelt wurde. Sein Gesundheitszustand ist nach wie vor kritisch / unklar. Der bekannte Fan von Malmö FF ist in der rechtsextremen Szene wegen seines Engagements gegen Schwulenfeindlichkeit im Fußball verhasst.

Zu den weiteren Opfern der Attacke zählt auch die 25-jährige Charlotte Johannsen, die sich gegen Rassismus und Neonazismus in Dänemark engagiert. Die ehemalige Leistungsschwimmerin der dänischen Nationalmannschaft hatte sich, nachdem ein Freund von ihr von Neonazis der White Pride Århus zusammengeschlagen wurde, undercover in die Neonazi-Szene eingeschlichen und das Buch “Förklädd till nazist” (Als Nazi verkleidet) veröffentlicht. Seitdem muss sie sich vor Neonazis verstecken. Sie erhielt einen Stich in die Achselhöhle. Der Angriff in Malmö ist ein deutliches Signal dafür, dass die Nazis nicht mit dem Zweiten Weltkrieg verschwunden sind, so Johannsen. Stattdessen müssen wir erkennen, dass gewalttätige Nazi-Gruppen in Europa erstarken. Sie fordert: Es ist daher wichtig, dass alle Verantwortung übernehmen, um die Nazis zu stoppen.

Die Polizei hat mittlerweile drei Personen verhaftet, von denen sie zwei eindeutig als Neonazis einstuft.

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siehe auch: Thousands protest after Swedish activist stabbed #kämpashowan. Victim of alleged neo-Nazi attack receives wave of support online and in the streets. Swedish neo-Nazis allegedly attacked several people in central Malmo on Saturday night. Six victims were reportedly taken to hospital; one of them remains in critical condition; ‘We can’t rule out a Swedish Breivik’: MP. A high-profile Swedish MP said on Monday that “it couldn’t be ruled out” that a Swedish equivalent to Norwegian right-wing terrorist Anders Behring Breivik was behind attacks in Malmö at the weekend that left one man in a critical condition. The comments came two days after a clash in central Malmö that followed a demonstration in support of International Women’s Day. While exact details remain unclear, a fight broke out in the area that involved at least one knife and left four people with serious injuries. The nationalist Party of the Swedes (Svenskarnas Parti – SvP) appeared to take responsibility for the altercation in a statement released on Monday, in which the party confirmed that its members had been involved.

Demonstration vor dem „Braunen Haus“

Im “Braunen Haus” treffen sich regelmäßig bekannte Neonazis. Am Samstag wollen Neonazi-Gegner vor dem Haus demonstrieren. Doch sie werden von Unbekannten bedroht. Neonazi-Größen gehen in Obermenzing ein und aus: Michael Regener, verurteilt wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung. André E., Angeklagter im NSU-Prozess. Martin Wiese, der ein Sprengstoffattentat auf das Jüdische Zentrum geplant hat. Mieter des Einfamilienhaus sind drei Neonazis: Vanessa Becker kandidiert für den Stadtrat. Sie steht hinter Karl Richter auf Listenplatz 2 der Bürgerinitiative Ausländerstopp (BIA). Auch ein weiterer Mieter, Daniel Thönnessen, kandiert für die BIA. Die Partei zeigt offen, wessen Geistes Kind sie ist: Rassismus und Homophobie prägen ihre Wahlkampfplakate. (…) Den Rechten wurde zwar der Mietvertrag gekündigt, doch die Vermieterin wagt nicht, rechtliche Schritte durchzusetzen. Aus Angst. Diese Angst schüren Neonazis bewusst bei ihren Gegnern: Am Donnerstag stand großflächig vor dem Bayerischen Flüchtlingsrat: „Wir sind immer noch da, Anti-Antifa“.

via abendzeitung münchen: Demonstration vor dem „Braunen Haus“

Neue Party-Location für Neonazis in Hessen

Hollywood goes Teutonicus – Neue Party-Location für Neonazis in Hessen – Gaststätte in Leun-Stockhausen übernommen? Der bekannte NPD-Kader Thomas G. hat anscheinend in Stockhausen im Lahn-Dill-Kreis an der Hauptstraße 5 eine Gaststätte übernommen. Dies wird in sozialen Netzwerken unter dem Namen „Teutonicus“ öffentlich beworben. Auffällig viele Mitglieder und Kader rechtsextremer Gruppen aus Hessen meldeten sich zum „Deutschrock“ feiern an. Hier werden nun regelmäßig „private Partys“ angekündigt. Diesen Samstag fand eine Party mit zwei bei Neonazis sehr beliebten, jedoch nicht rechtsextremen Bands statt. Dies ist mehreren Anwohnern neben einer riesigen, beleuchteten Deutschlandfahne auch durch das starke Polizeiaufgebot aufgefallen. Musik ist der Einstieg in die Neonazi-Szene. Wenn Neonazis nun versuchen sollten, mit Musik und „Happy-Hour“-Angeboten Jugendliche zu ködern, muss die Zivilgesellschaft schnellstmöglich reagieren.  Die letzten Partys, die von Neonazis organisiert wurden, haben zur Verfestigung der rechtsextremen Szene vor Ort geführt: In Kirtorf wurde fast 10 Jahre am Stück mit Rechtsrockkonzerten gefeiert. In Echzell-Gettenau im Wetteraukreis fanden Techno- und Rockveranstaltungen statt – später wurde hier in einer umgebauten „Kammer“ die Vergasung als Partygag gefeiert. Aus an der Decke befestigten Duschköpfen strömte der Partynebel.

via hessencam: Neue Party-Location für Neonazis in Hessen

Zwei Mal verhindert, ein Mal nicht: Die #Neonazi-Konzert -Bilanz der letzten drei Wochen in #Viereck

Trotz einer baurechtlichen Einschränkung, dass der „Schweinestall“ in Viereck bei #Pasewalk nicht für Veranstaltungen genutzt werden darf, geben sich auf dem Gelände #Neonazis weiter munter die Klinke in die Hand. Drei Konzerte – zwei davon wurden von der #Polizei verhindert – waren alleine in den letzten drei Wochen anberaumt. Bei der erfolgreichen Durchführung machte sich die Szene dabei den Einsatz der Beamten bei einem Spiel von #Hansa #Rostock zunutze. In der Neonazi-Szene von Mecklenburg-Vorpommern gelten behördliche Auflagen nicht viel. Eine dieser Verfügungen besagt nämlich, dass im „Schweinestall“ in Viereck bei Pasewalk keine Konzertveranstaltungen über die Bühne gehen dürfen. Grund ist eine baurechtliche Einschränkung. Doch die Organisatoren einschlägiger Hassmusikevents setzten sich hierüber offensichtlich sehenden Auges hinweg. Alleine an den letzten drei Wochenenden sollten in dem bekannten Szeneobjekt, auf dessen Gelände im Sommer 2012 das Pressefest der NPD-eigenen Postille Deutsche Stimme mit rund 1.000 braunen Gästen stattfand, drei Konzerte musikbegeisterte Neonazis zum Singen und Tanzen bringen. Während zwei der geplanten Treffen durch Polizeikräfte verhindert wurden, verlief eine weitere Veranstaltung am 25. Oktober für die Organisatoren ohne Probleme. Zwei Wochen zuvor hatte sich die Situation noch anders dargestellt. Die angereisten Konzertteilnehmer ließen ihren Frust über die geplatzte Veranstaltung an der Polizeibeamten vor Ort aus. Das Auftreten der mehr als 100 Rechtsrock-Fans sei seinerzeit äußerst aggressiv gewesen, die Beamten wurden mit Steinen und Flaschenwürfen attackiert. Dabei wurden vier Gesetzeshüter leicht verletzt. Trotzdem waren die Auseinandersetzungen mit der Polizei für die Macher vor Ort kein Grund, zukünftig kürzer zutreten. Für den zweiten Anlauf am 25. Oktober hatten sie sich eine andere Strategie zurecht gelegt. Da an diesem Wochenende einige Veranstaltungen eine höhere Polizeipräsenz erforderten – ein Großaufgebot sicherte die Begegnung von Hansa Rostock gegen den Halleschen F. C. ab –, verzichtete die Einsatzleitung darauf, gegen die feiernden Neonazis vorzugehen. Dem „Nordkurier“ sagte eine Sprecherin, aufgrund der Angriffe auf ihre Kolleginnen und Kollegen sei die Entscheidung gefallen, „dort nicht nur eine Handvoll Polizisten hinzuschicken“. Außerdem hätten die zuständigen Stellen erst sehr spät, nämlich gegen 21.30 Uhr, von der konspirativ organisierten Zusammenkunft erfahren. Die abrückenden Konzertbesucher seien dann durch Kontrollen geleitet worden.

via endstation rechts: Zwei Mal verhindert, ein Mal nicht: Die Neonazi-Konzert-Bilanz der letzten drei Wochen in Viereck

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