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NSA setzt gefälschte Facebook-Server ein

Die NSA will mit Operation Turbine automatisch Millionen an Rechnern mit Malware “infizieren“ Neue Enthüllungen des Whisteblowers Edward Snowden zeigen, dass die NSA weltweit Millionen Computer mit Malware identifizieren wollte. Dafür zuständig war ein Programm mit dem Codenamen “Turbine”, das “automatisiert” Schadsoftware an Rechner verteilte. Dadurch sollen Angriffe mit Malware massiv ausgedehnt worden sein: Statt wie bisher nur einzelne, vorausgewählte Ziele anzugreifen, sollen ab spätestens Juli 2010 hunderttausende Rechner anvisiert worden sein. Wieviele Computer aktuell betroffen sind, ist unklar. “Grenzen normaler Spionage verlassen” Ziel der NSA sei es dabei laut den auf The Intercept geleakten Dokument gewesen, die “Grenzen normaler Signalspionage” zu verlassen und stattdessen “aggressiver” und großflächiger zuschlagen zu können. “Turbine”war dabei Teil eines größeren Programms namens “Owning the Net” (Das Internet beherrschen” und bestand selbst aus mehreren Malware-Tools (…) Eine besonders bizarre Operation der NSA ist Quantumhead: Hier “verkleidet” sich ein Server der NSA als Facebook-Server und fordert das Ziel auf, sich einzuloggen. Sobald dies erfolgt, sendet die NSA schadhafte Datenpakete an dessen Rechner. Während der Nutzer dann “auf Facebook surft”, schöpft der US-Militärgeheimdienst sämtliche Daten aus seiner Festplatte ab

via standard: NSA setzt gefälschte Facebook-Server ein

Lauschangriff auf deutsche Regierung: USA verweigern Zusage über Abhör-Stopp

Die USA wollen sich offenbar in Sachen Spionage in Deutschland alle Optionen offen halten. Dass es kein No-Spy-Abkommen geben würde, deutete sich bereits an. Jetzt berichtet die “Süddeutsche Zeitung”, Washington verweigere sogar die Zusage, keine Regierungsmitglieder mehr abzuhören. Offiziell laufen die Verhandlungen zwischen Berlin und Washington über ein No-Spy-Abkommen noch. Doch laut einem Bericht der “Süddeutschen Zeitung”, der am Dienstag erscheinen soll, hat die Bundesregierung kaum noch Hoffnung, ein entsprechendes Papier mit den USA zur Unterschrift zu bekommen. Die Bundesregierung hatte zunächst angenommen, einen bilateralen Verzicht auf Spionage mit den USA vereinbaren zu können. Doch dem Bericht zufolge, verweigern die USA sogar die Zusage, künftig keine deutschen Regierungsmitglieder und politischen Amtsträger mehr abzuhören. Laut “Süddeutscher Zeitung” sind die USA nach wie vor nicht bereit mitzuteilen, seit wann das Handy von Kanzlerin Angela Merkel abgehört wurde, und sie geben auch keine Auskunft darüber, ob weitere deutsche Spitzenpolitiker abgehört wurden oder abgehört werden.

via spon: Lauschangriff auf deutsche Regierung: USA verweigern Zusage über Abhör-Stopp

siehe auch: “Die Amerikaner haben uns belogen”. Das geplante No-Spy-Abkommen der Bundesrepublik mit den USA droht zu scheitern. Bundesregierung und BND erwarten nicht mehr, dass die Vereinigten Staaten auf die Überwachung von Deutschen verzichten werden. Die Verbitterung ist groß. Das geplante No-Spy-Abkommen der Bundesrepublik mit den USA droht zu scheitern. Obwohl die Verhandlungen offiziell noch laufen, hat die Bundesregierung kaum noch Hoffnung, ein Abkommen, das einen bilateralen Verzicht auf Spionage beinhalten sollte, mit den USA abschließen zu können. So verweigern die USA sogar die Zusage, künftig keine deutschen Regierungsmitglieder und politischen Amtsträger mehr abzuhören. In Kreisen des Bundesnachrichtendienstes (BND), der mit den Verhandlungen beauftragt ist, herrscht deshalb große Enttäuschung: “Wir kriegen nichts”, sagte ein mit dem Stand der Verhandlungen vertrauter Experte der Süddeutschen Zeitung. BND-Präsident Gerhard Schindler soll intern erklärt haben, bei diesem Stand lieber auf ein Abkommen zu verzichten, als es zu unterzeichnen. Die Verbitterung in deutschen Verhandlungskreisen ist groß: “Die Amerikaner haben uns belogen”, sagte ein hochrangiger Beamter.

#NSA greift milliardenfach Standortdaten von Handys ab

Der US-Geheimdienst NSA sammelt offenbar systematisch Standortinformationen von Mobiltelefonen. Laut einem Bericht der “Washington Post” kommen fünf Milliarden Datensätze zusammen – jeden Tag. So können weltweite Bewegungsprofile erstellt werden, betroffen sind demnach Hunderte Millionen Geräte. Neue Dokumente von Edward Snowden könnten eine weitere Dimension im NSA-Spähskandal eröffnen. Der US-Geheimdienst sammle jeden Tag fast fünf Milliarden Datensätze über die Standorte von Mobiltelefonen auf der ganzen Welt, berichtet die “Washington Post”. Die Zeitung beruft sich auf ihrer Website auf Papiere des Whistleblowers und Interviews mit Regierungsbeamten. Der NSA erhalte nicht nur Informationen über die Aufenthaltsorte von Menschen, sondern könne sich auch ein Bild von den Kontakten der Handy-Besitzer machen. Demnach werden die Ortungsdaten von Hunderten Millionen Geräten gespeichert und analysiert. Die Zeitung zitiert aus einem internen Dokument vom Mai 2012, in dem der Geheimdienst einräumt, dass das Programm “unsere Fähigkeit zur Aufnahme, Verarbeitung und Speicherung” von Daten übersteige. Die NSA habe daraufhin ihre Rechnerkapazitäten erweitert. (…) In dem “Washington Post”-Artikel erklärt nun ein NSA-Mitarbeiter mit Erlaubnis seines Arbeitgebers, wie die Technik dafür funktioniert. Demnach zapft der Geheimdienst die Kabel an, die Mobilfunknetzwerke weltweit verbinden. So könnten NSA-Analysten Handys überall auf der Erde ausfindig machen, die Bewegungen nachvollziehen und verborgene Beziehungen zwischen zwei oder mehreren Menschen aufdecken. Mit einem “Co-Traveler” genannten Analysewerkzeug durchkämmen die Geheimdienstler die Daten dann nach übereinstimmenden Bewegungsmustern, um das Netzwerk von Terrorverdächtigen freizulegen. Der “Washington Post” zufolge könnten auch Geräte ausspioniert werden, wenn diese gar nicht benutzt würden. “Die Gesetze der Physik verhindern, dass sich Standortdaten überhaupt geheim halten lassen”, wird ein Experte zitiert.

via web.de: NSA greift milliardenfach Standortdaten von Handys ab

siehe auch: NSA gathering 5bn cell phone records daily, Snowden documents show. Washington Post reveals details of location-tracking program. NSA monitors data of individuals wherever they are in the world. The National Security Agency is reportedly collecting almost 5 billion cell phone records a day under a program that monitors and analyses highly personal data about the precise whereabouts of individuals, wherever they travel in the world. Details of the giant database of location-tracking information, and the sophisticated ways in which the NSA uses the data to establish relationships between people, have been revealed by the Washington Post, which cited documents supplied by whistleblower Edward Snowden and intelligence officials. The spy agency is said to be tracking the movements of “at least hundreds of millions of devices” in what amounts to a staggeringly powerful surveillance tool. It means the NSA can, through mobile phones, track individuals anywhere they travel – including into private homes – or retrace previously traveled journeys. The data can also be used to study patterns of behaviour to reveal personal information and relationships between different users.

Greenwald kündigt weitere “schockierende” NSA-Enthüllungen an

Journalist will alle Dokumente in seinem Besitz veröffentlichen. Der Enthüllungsjournalist Glenn Greenwald hat neue, “schockierende” Veröffentlichungen zur Spionage des US-Geheimdienstes NSA angekündigt. “Ich will nicht sagen, dass das Schlimmste noch kommt”, sagte Greenwald der französischen Wochenzeitung “Telerama” vom Mittwoch in einem in Brasilien geführten Interview.  Details zur “Art und Weise” Die Menschen würden sich an die NSA-Enthüllungen gewöhnen. “Aber es gibt mehrere Dokumente über das, was die NSA sammelt und über die Art und Weise, wie sie es tut, die schockieren werden”, sagte der US-Journalist und Blogger.

via derstandard.at:Greenwald kündigt weitere “schockierende” NSA-Enthüllungen an

Dubioser Partner der Regierung

Entführen für die CIA, spionieren für die NSA? Die Firma CSC kennt wenig Skrupel. Auf ihrer Kundenliste steht auch die Bundesregierung. Die weiß angeblich von nichts. Keine Frage, ein Auftrag der Bundesregierung schmückt jede Firma. Aber wie ist es andersherum? Kann, darf, soll die Berliner Regierung mit jeder beliebigen Firma ins Geschäft kommen? Sicher nicht – so viel ist einfach zu beantworten; dafür gibt es unzählige Regeln, fast alle beschäftigen sich mit formalen Dingen. Und was ist mit den moralischen? Sollte eine deutsche Bundesregierung beispielsweise Geschäfte mit einer Firma eingehen, die in Entführungen, in Folterungen verwickelt ist? Sollten sich deutsche Ministerien etwa einen IT-Dienstleister teilen mit CIA, NSA und anderen amerikanischen Geheimdiensten, zumal wenn es um sensible Aufgaben geht, um Personalausweise, Waffenregister und die E-Mail-Sicherheit im Berliner Regierungsviertel? Recherchen von NDR und Süddeutscher Zeitung belegen, dass beides der Fall gewesen ist beziehungsweise noch immer ist. Es geht um Geschäftsbeziehungen zu einer Firma namens Computer Sciences Corporation, kurz CSC. (…) Tatsächlich ist die CSC ein großes Unternehmen, allein in Deutschland gibt es mindestens elf Tochtergesellschaften an insgesamt 16 Standorten. Auffallend oft residieren sie in der Nähe von US-Militärstützpunkten. Kein Zufall. Die CSC und ihre Tochterfirmen sind Teil jenes verschwiegenen Wirtschaftszweigs, der für Militär und Geheimdienste günstig und unsichtbar Arbeiten erledigt. Andere in der Branche sind die Sicherheitsdienstleister von Blackwater (die sich heute Academi nennen), denen im Irak Massaker angelastet werden. Oder Caci, deren Spezialisten angeblich in Abu Ghraib beteiligt waren, wenn es um verschärfte Verhöre ging. Die deutschen Geschäfte der CSC werden durch den schlechten Ruf im Nahen Osten nicht getrübt: Jedes Jahr überweisen deutsche Firmen wie Allianz, BASF, Commerzbank, Daimler und Deutsche Bahn Millionen. Meist geht es um technische Fragen, um Beratung. Aber zum Kundenstamm zählen auch Ministerien: Mit der Firma CSC Deutschland Solutions GmbH, in deren Aufsichtsrat auch ein ehemaliger CDU-Bundestagsabgeordneter sitzt, wurden innerhalb der vergangenen fünf Jahre durch das Beschaffungsamt des Bundesinnenministeriums insgesamt drei Rahmenverträge geschlossen, die wiederum Grundlage für Einzelaufträge verschiedener Bundesministerien waren. (…) Den ersten Bericht über die Beteiligung der CSC an CIA-Entführungsflügen gab es 2005 im Boston Globe, 2011 folgte der Guardian. Danach wurden von deutschen Ministerien noch mindestens 22 Verträge abgeschlossen, etwa über Beratungsleistungen bei der Einführung eines Nationalen Waffenregisters. Zwar hat die CSC ihre Tochterfirma Dyncorp, die einst Khaled el-Masris Verschleppung organisierte, schon 2005* verkauft – dennoch war die CSC auch danach noch immer oder noch viel mehr in amerikanische Geheimdienstaktivitäten involviert. So war die Firma Teil jenes Konsortiums, das den Zuschlag für das sogenannte Trailblazer-Programm der NSA erhielt: Dabei sollte ein gigantischer Datenstaubsauger entwickelt werden, gegen den das durch Edward Snowden öffentlich gewordene Spionageprogramm Prism beinahe niedlich wirken würde. Das Projekt wurde schließlich eingestellt, doch Aufträge bekam die CSC weiterhin. Im Grunde ist das Unternehmen so etwas wie die EDV-Abteilung der US-Geheimdienste. Und ausgerechnet diese Firma wird von deutschen Behörden seit Jahren mit Aufträgen bedacht, die enorm sensibel sind.

via sz: Dubioser Partner der Regierung

siehe auch: As Call For Boycott of CSC increases, CSC Inhumane Torture Flights Details Are Exposed. In November 2005, after the Washington Post first discussed the existence of secret prisons in Europe, Human Rights Watch revealed that ”CIA airplanes traveling from Afghanistan in 2003 and 2004 made direct flights to remote airfields in Poland and Romania”. Investigations by the Council of Europe and European Parliament in 2006 and 2007 provided further information about renditions to and from these countries. In 2008, however, an inquiry conducted by a Romanian Parliamentary Commission led by MEP Norica Nicolai concluded that it was impossible to find any evidence of Romanian involvement in the CIA black site programme. In December 2011, Associated Press and ARD Panorama revealed that former US intelligence officials had identified the location of a CIA prison in central Bucharest, “hiding in plain sight”. AP wrote: “The Romanian prison was part of a network of so-called black sites that the CIA operated and controlled overseas in Thailand, Lithuania and Poland. All the prisons were closed by May 2006.” Reprieve’s Renditions Inc. investigation has now uncovered multiple failures by the Romanian Parliamentary Inquiry. Despite reviewing 4000 documents over two years, the inquiry mysteriously failed to notice key suspicious flights into and out of Romania organised by renditions contractor Computer Sciences Corporation (CSC).

Google über NSA-Schnüffelei “schockiert”

Neue Vorwürfe: E-Mail-Konten von Millionen von Nutzern betroffen. Diese Nachricht betrifft Millionen von Internetnutzern mit E-Mail-Konten: Der US-Geheimdienst NSA hat sich laut “Washington Post” weltweit in die Leitungen zwischen den Rechenzentren der Internetkonzerne Google und Yahoo eingeklinkt. Auf diese Weise sei die Spionagebehörde in der Lage, die Daten von hunderten Millionen Nutzerkonten abzugreifen, darunter auch von Amerikanern, berichtet die Zeitung unter Berufung auf Dokumente des Informanten Edward Snowden. Die neuen Enthüllungen seien in ihrer Detailtiefe beispiellos. Die betroffenen Firmen reagieren überrascht und besorgt auf die Vorwürfe. Metadaten, Texte, Videos, Audio Millionen von Datensätzen sollen täglich gesammelt werden. In einem als geheim klassifizierten Dokument, datiert auf 9. Jänner 2013, ist von 181.280.466 Einträgen die Rede. Darunter Metadaten, aber auch Texte, Videos und Audiodateien. Codename “Muscular” Das Projekt mit dem Codenamen “Muscular” soll von der NSA gemeinsam mit dem britischen Dienst GCHQ betrieben werden. Der Grund dafür: Die Daten werden offenbar außerhalb der USA abgegriffen, wie es in dem Bericht der “Washington Post” heißt. Und dies mit gutem Grund: Datenschnüffelei in unbeschränktem Ausmaß, ein sogenannter “full take”, ist in den USA illegal. Selbst das Spähprogramm Prism kommt erst nach gerichtlicher Freigabe zum Einsatz. “Muscular” scheint nun dazu gedacht zu sein, diese rechtliche Hürde zu umgehen, indem der Zugriff auf die Verbindungen zwischen den Rechenzentren der Konzerne außerhalb der USA erfolgt.

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#NSA -Affäre: Über 90 Firmen in Deutschland geheimdienstlich aktiv

Stern: Private Firmen spielen für NSA und #CIA eine zentrale Rolle. Die #USA sollen sich in #Deutschland in den vergangenen Jahrzehnten ein dichtes #Spionagenetz aus Geheimdiensten und militärischen Einheiten aufgebaut haben, in dem auch private Firmen eine zentrale Rolle spielen. Mindestens 90 private US-Unternehmen waren in zuletzt in Deutschland im Bereich der Geheimdienstarbeit tätig, berichtet das Magazin “Stern in seiner am Donnerstag erscheinenden Ausgabe. Sie arbeiten Geheimdiensten wie der CIA oder NSA zu, aber auch den nachrichtendienstlichen Einheiten des US Militärs.Stellenausschreibungen Grundlagen für die “Stern”-Recherchen waren Stellenausschreibungen dieser Firmen, die zum Teil im Internet veröffentlicht werden, Profile von Mitarbeitern sowie Verträge zwischen US-Regierungsstellen und den beauftragten Unternehmen, die das Magazin teilweise einsehen konnte. Die meisten dieser Unternehmen liefern unterstützende Serviceleistungen, warten die IT oder sichern Gebäude. Rund 30 Firmen sollen aber auch in reguläre Spionageaktivitäten eingebunden sein: Sie helfen mit, Agenteneinsätze zu koordinieren, abgefangene Gespräche zu analysieren oder Soldaten in Techniken der Spionage zu trainieren. Mutmaßlich sind sie sogar daran beteiligt, von Stuttgart aus tödliche Drohneneinsätze in Afrika zu koordinieren.

via derstandard.at: NSA-Affäre: Über 90 Firmen in Deutschland geheimdienstlich aktiv

siehe auch: Die Handlanger der US-Spione in Deutschland. Sie arbeiten der NSA und CIA zu, aber auch dem Militär: Die USA betreiben nach stern-Recherchen in Deutschland ein dichtes Netz von US-Firmen, die im Bereich der Geheimdienstarbeit tätig sind. Die USA haben sich in Deutschland in den letzten Jahrzehnten ein dichtes Spionagenetz aus Geheimdiensten und militärischen Einheiten aufgebaut, in dem auch private Firmen eine zentrale Rolle spielen. Mindestens 90 private US-Unternehmen waren nach Recherchen des stern in den letzten Jahren in Deutschland im Bereich der Geheimdienstarbeit tätig. Sie arbeiten Geheimdiensten wie der CIA oder NSA zu, aber auch den nachrichtendienstlichen Einheiten des US Militärs. Die meisten dieser Unternehmen liefern unterstützende Serviceleistungen, warten die IT oder sichern Gebäude. Rund 30 Firmen aber sind den stern-Informationen zufolge in reguläre Spionageaktivitäten eingebunden: Sie helfen mit, Agenteneinsätze zu koordinieren, abgefangene Gespräche zu analysieren oder Soldaten in Techniken der Spionage zu trainieren. Mutmaßlich sind sie sogar daran beteiligt, von Stuttgart aus tödliche Drohneneinsätze in Afrika zu koordinieren.

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NSA: Der entblößte Datenkrake

Durch die Dokumente von Edward Snowden wurden die weltweiten Spionageaktivitäten des US-Geheimdienstes enthüllt – Ein interaktiver Überblick. Im Mai 2013 ist es passiert. Da erblickte Edward Snowden das Licht der Öffentlichkeit und veränderte die Welt. Durch seine Enthüllungen über die weltweiten Spionagetätigkeiten des US-Geheimdienstes NSA ist nun klar, dass man Verschwörungstheoretiker manchmal durchaus ernst nehmen kann. Dass elektronische Kommunikation nicht immer privat stattfindet. Dass Big Brother schlicht und einfach Realität geworden ist. Während der ehemalige NSA-Mitarbeiter Snowden ein halbes Jahr später und nach einer turbulenten Flucht ein unfreiwilliges Asyl-Dasein in Russland fristet, sorgen seine Dokumente weiterhin für Aufruhr. In kurzen, regelmäßigen Abständen werden neue Aspekte der Überwachung durch die USA enthüllt. Allein in der letzten Woche wurde bekannt, dass Deutschlands Bundeskanzlerin Angela Merkel abgehört wurde und die NSA große Datenmengen in Frankreich, Spanien sowie Italien gesammelt hat. (…) Die Anzahl der Enthüllungen über die Aktivitäten der NSA ist auf alle Fälle enorm, und um die Übersicht zu bewahren, hat derStandard.at einen interaktiven Überblick erstellt. Dass diese Grafik in Zukunft erweitert werden muss, gilt als wahrscheinlich.

via derstandard: NSA: Der entblößte Datenkrake

Surfen ohne Datenkrake? Am besten den PC ausschalten. Bild: Oliver Widder, geekandpoke.com (Lizenz: CC BY-ND 2.0)

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