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Machtkampf in der #Ukraine – #Demonstranten stürmen #Ministerium

Stundenlang haben Präsident Janukowitsch und Vertreter der Opposition verhandelt – ohne den erhofften Durchbruch zu erzielen. Die Regierung zeigt sich teils kompromissbereit, doch der Unmut der Regierungsgegner wächst. In Kiew haben Demonstranten das Landwirtschaftsministerium besetzt. Bisher stehen sich die Konfliktparteien in der Ukraine unversöhnlich gegenüber. Auch stundenlange Verhandlungen zwischen Präsident Janukowitsch und Oppositionsvertretern haben keinen Durchbruch gebracht. Die Regierung zeigt sich jedoch kompromissbereit. Sturm des Landwirtschaftsministeriums: Im Machtkampf in der Ukraine rüsten sich Regierungsgegner für neue Proteste. Zuvor hatte es in Krisengesprächen mit der prorussischen Führung keinen Durchbruch gegeben. In Kiew verstärkten Aktivisten am Freitag die Barrikaden im Zentrum. Sie errichteten auch neue Posten etwa an der stark genutzten Metrostation Kreschtschatik. Zudem besetzten sie das Ministerium für Agrarpolitik und Ernährungswirtschaft, wie Medien berichteten. Verhandlungen zwischen Janukowitsch und Oppositionsführern: Ein Krisentreffen des ukrainischen Präsidenten Viktor Janukowitsch mit Oppositionsführern hat keinen Durchbruch gebracht. Die drei wichtigsten Oppositionsführer trafen sich am Donnerstagabend zu stundenlangen Gesprächen mit Präsident Viktor Janukowitsch, nur einer von ihnen zeigte sich im Anschluss zuversichtlich: “Unser Ziel war es, das Blutbad zu beenden, und die Chancen dafür sind sehr groß”, sagte Arseni Jazenjuk von der Partei Vaterland. Janukowitsch hat für den 28. Januar eine Krisensitzung des Parlaments anberaumt. Klitschko fordert Geduld: Der frühere Boxweltmeister Vitali Klitschko bat die Demonstranten im Zentrum von Kiew um Geduld und einen “Waffenstillstand”. Zumindest bis Freitagmorgen sollten sie sich zurückhalten und keine weitere Gewalt provozieren. Die prorussische Führung habe zugesagt, die etwa 100 festgenommenen Protestierer binnen drei Tagen freizulassen, sagte Klitschko.

via sz: Machtkampf in der Ukraine – Demonstranten stürmen Ministerium

#Eskalation der #Gewalt in #Kiew – #Demonstrant erschossen, ein weiterer stürzt in den #Tod

Die #Proteste in Kiew sind eskaliert. Die #Gewaltbereitschaft der Demonstranten wächst.  Ungeachtet eines verschärften Demonstrationsrechts haben in der Ukraine erneut Tausende pro-westliche Regierungsgegner gegen die russlandtreue Führung protestiert. Dann schritten Spezialkräfte ein. Nach Angaben der Opposition ist ein Regierungsgegner erschossen worden. Ein anderer stürzte gejagt von der Polizei in den Tod. Bei erneuten Zusammenstößen von Demonstranten und der Polizei in Kiew sollen mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen sein. Die ukrainischen Behörden bestätigten am Mittwochmorgen den Fund einer Leiche im Zentrum der Hauptstadt. Dass der Körper – wie von örtlichen Medien berichtet – Schussverletzungen aufweisen soll, bestätigte das Innenministerium in Kiew aber zunächst nicht. Oppositionelle hatte mitgeteilt, der Demonstrant sei von der Polizei erschossen worden. Ein zweiter Mann soll beim Klettern aus 13 Metern Höhe zu Tode gestürzt sein. Der 22-Jährige sei von Polizisten gejagt worden, sagte ein Sprecher der Regierungsgegner. Zuvor hatten Oppositionelle in der Nacht zu Mittwoch Steine und Brandsätze auf Polizisten geworfen. Die Milizionäre reagierten mit Tränengas sowie Blendgranaten und versuchten, die Demonstranten aus dem Zentrum der Millionenmetropole zu drängen. Das ZDF berichtete, dass die Sondereinheiten die Barrikaden der Demonstranten stürmten. Schon in den vergangenen Nächten waren insgesamt Hunderte auf beiden Seiten verletzt wurden.

via focus: Eskalation der Gewalt in Kiew – Demonstrant erschossen, ein weiterer stürzt in den Tod

siehe auch: Polizei rückt gegen Barrikaden vor – Ein Toter in Kiew. Beamte sind im dichten Schneetreiben gegen Barrikaden von Demonstranten vorgerückt, um Absperrungen niederzureißen. Regierungsgegner wehrten sich und drängten die Polizei zurück. Mehr im Liveticker; Crowd swells on Hrushevskoho Street as standoff with police intensifies; three deaths reported, two from gunshot wounds (live updates). After an unsuccessful attempt this morning by police to disperse demonstrators, the protesters resumed their positions near Kyiv Dynamo Stadium with a crowd that reached about 2,000 people by 10 a.m. A crowd chanting “Murderers!” and “Glory to Ukraine” briefly retreated this morning after a police assault on their positions left two men dead from gunshot wounds. A third victim, also a protester, reportedly died from injuries in a fall. The demonstrators quickly regrouped and renewed parts of barricades torn down by officers and returned to their original standoff point on Hrushevskoho Street after getting pushed back to European Square, some 500 meters away. Live stream of standoff between police and protesters near Kyiv’s Dynamo Stadium When news of the police advance circulated this morning, people started rushing to the scene. The crowd numbered an estimated 2,000 people by 10:30 a.m. after having dwindled considerably overnight before the police attack. Many in the crowd started talking face-to-face with Interior Ministry troops trying to persuade the police officers to join them. They shouted “Come to our side!” to the police officers. However, Berkut riot-control police were having none of the peace overtures, and banged their shields in contempt. Officers with megaphones warned the crowd that they were breaking the law and that police had the legal right to disperse them. Others in the crowd definitely lobbed Molotov cocktails and fireworks at officers.

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